Stellt Lehrlinge ein!
Begrünung der Bäume feucht, ist durch die Tcj, ' S E fache au widerleaen. bah die Belaubuna im ßhnoJ: 1,1
rufen euch zum
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4. Fortsetzung
Nachdruck verboten!
Am von
Stellt Lehrlinge ein! Gebt der deutschen Zugend an Ostern 1935 soviel Lehr- und
Ausbildungsplätze, als sie braucht!
1. April 1935 müssen viele hunderttausende Lehrstellen zur Verfügung stehen, um die
hundsrttausende von Jungen und Mädel verlassen am 1. April 1935 die Schulen, hunderttausende junger Menschen wollen einen Beruf ergreifen, sind auf der Suche nach einer Lehrstelle, die ihnen die Möglichkeit gibt, Kenntnisse, und Fertigkeiten zu erwerben, mit deren Hilfe sie später zu ihrem und unseres deutschen Volkes Buhen ihr tägliches Brot verdienen können, hunderttausende wollen sich in die große Front aller Schaffenden eingliedern und haben den festen Dillen, Leistungen zu vollbringen, die ihnen einen ehrenvollen Platz in der Gemeinschaft unseres Volkes sichern.
An Meister, Betriebsführer und Dienststellenleiter in Handwerk, handel, Industrie und Verwaltung ergeht darum unser Ruf:
streit der Arbeit fehlen!
Anmeldeformulare erhaltet ihr durch die rufsschulen, die Jugendwalter der Deutschen beitsfront und die Sprecher der Jugend in den trieben.
Be- Ar- Be-
sache zu widerlegen, daß die Belaubung im Gegs^, teil das Regenwasser abhält. Wo in feuchten Zjy, mern die Tapeten sich von den Wänden lösen, wij man stets beobachten können, wie das an solche Stellen nicht der Fall ist, wo Spalierbäume ifye Zweige schützend vor die Außenwände breiten.
Auch bei Neuanstrich und Verputzen der 2ßänfe brauchen die Spalierbäume nicht als hindern« betrachtet zu werden, weil sie sich ohne Schwier», ketten mit dem Lattenspalier abnehmen und seitljh von der Wand weg befestigen lassen. Allerdin^ ist für erfolgreichen Obstbau am Spalier ein ordert liches Lattengestell notwendig, das bereits vo>I
zücht an Häuserwänden und Mauern", ein KaM der Edelobstzucht, das teilweise vernachlässigt Qui bei uns noch im Argen liegt. Der nicht selten vorgehobene Einwand, die Mauern würden buih Snonriimtnn hör fonrhf ift hitrrh ht« a- '
2. Reichsberufsweltkampf
auf, der vom 18. bis zum 23. März stattfindet. Laßt uns auch diesmal wieder dem ganzen Volke zeigen, daß wir die berufliche Leistung der
Deutsche berufstätige Zugend! Deutsche Zungbauern!
läge). Preis 1,60 Mark (kart.), 1.95 Mark (halbleinen), Verlag Moritz Diesterweg, Frankfurt a. M.
2. „Deutsche Jugend." Neubearbeitung der Fibel „Aus der Jugendzeit", von Schulrat i. R. Dietrich, Verlag Emil Roth, Gießen.
NSDAP., Amt für Beamte.
Kreis Gießen.
Sls
Helma lächelt.
Kriminalroman von Klothilde von Stegmann.
Urheberrschtsfchutz: Fünf-Türme-Verlag, Halle (S.).
Masse der fchulentlassenen Jugend aufzunehmen und der deutschen wirtschaft ihren Berufsnachwuchs und den Fortbestand ihrer Leistungsfähigkeit zu sichern. Laßt den Ruf der deutschen Jugend nicht ungehört verhallen! Seid euch der Verantwortung bewußt, die ihr vor dem ganzen deutschen Volke zu tragen habt!
Sprenger, Gauleiter Hessen-Bassau, Reichsstatthalter in Hessen. Becker,
Landesobmann der BSBO.» Bezirkswalter der DAF.
Kramer,
Gebietsführer der Hitler-Jugend Hesfen-Baffau.
G a m e r, Landeshandwerksmeister Hessen.
Z s ch i n h s ch, Regierungspräsident.
Kretschmann, Präsident des Landesarbeitsamtes Hessen.
Dr. L ü e r,
Präsident des Rhein-Mainischen Industrie- und Handelstages, Führer der Hauptgruppe handel.
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! Malles tun, Sieben de i Kl (Leihg j Men Tei ! i Rechnung- । von 2044, Ifti und einem MN °°n \ noehd) «njti j x 03 Mark für i H Nachdem feen) den Pri l h Rechner Ei g elungen mü^ | jias Ende Mm ! >r Vorsitzen 1 r) I.öpril ei 8 ii! örtlichen De
Händen sein soll, bevor der Baum gesetzt mir), Das übliche Einschlagen von Nägeln ist ein beben? liches Behelfsmittel. Die Pflanzgrube fei bei W Zentimeter Tiefe wenigstens 1,5 bis 2 Meter t, Geviert. Die Erde, soweit sie schlecht ist, ist zu bj, fettigen und durch andere zu ersetzen. Vorrat» düngung, ausgenommen Kalk, ist verwerflich. Form wähle man die zwanglose, welche man ohy Mühe selbst in Ordnung halten kann. Wo man sis in der Behandlung unsicher fühlt, ziehe man bq Fachmann zu Rate. Wichtig ist der Sornrnerschnih wie er am vergangenen Freitag im Film oji Augen geführt wurde.
Hopman setzte den Kelch behutsam hin und sah das junge Mädchen mit einem bewundernden Blick an:
„Sie sind doch eine sehr kluge, junge Dame, mein gnädiges Fräulein! Sie haben mich auf eine Möglichkeit gebracht, dir mir selbst nicht gekommen wäre. Sie haben mir eine Fährte aufgezeigt, die ich weiter verfolgen werde. Aber nun habe ich für heute genug gesehen."
„Das ist mir auch sehr lieb", meinte Helma lächelnd, „denn ich habe schon den Gong zweimal mahnen hören. Man bittet zum Tee, Herr Professor Schröder!"
Im Vorbeigehen blieb hopman vor einer Vase stehen:
„haben Sie diese immergrünen Zweige so gern?"
Helma sagte:
„Mein Onkel wollte sie immer in den Zimmern haben, well sie gesunde Lust geben. Und da stellt sie Charles immer noch hinein."
Hopman machte ein verwundertes Gesicht, sagte aber nichts. 1 ' 1 a
6. Kapitel.
Als Helma mit dem kurzsichtig an feiner Brille Utucfenoen in das Eßzimmer trat, warteten schon drei Personen auf sie. Vor dem Tisch, der von Silbergeraten und kostbarem französischen Porzel- lan funkelte, wartete der spanische Gelehrte, der sich jetzt beim hereinkommen von Helma und dem unbekannten Herrn höflich oerbeugie.
An der schweren Anrichte aus schwarzem Patt- sanderholz, die ebenso wie die übrigen Möbel in flämischem Stil gehalten waren, standen das Stubenmädchen Fanny in korrektem, schwarzem Kleid, das weiße Häubchen über dem blonden haar, und der Diener Charles, in der Livree des Hauses Fanny hielt eine Platte mit zierlich zurechtgemachten Brötchen, auf denen Braten, Schinken, gehacktes Ei, Sardelle, Kresse und Kaviar lager. Charles beobachtete die Teekanne, aus deren silbernem hals das Singen von siedendem Wasser drang.
Jetzt, als die beiden hereinkamen, hob er vorsichtig die Kanne und ließ den kochenden Wasserstrahl in eine zweite, kleine Kanne aus dem gleichen französischen Porzellan laufen, mit dem der Teetisch geziert war. Alsbald erfüllte der Duft von edlem Tee den wohligen Raum.
„Herr Professor Schröder, von dem ich Ihnen sprach, Senhor!" wandte sich Helma an den Spanier. Und dann, zu dem Detektiv gewandt, stellte sie vor: „Senhor Doktor de Sanzo, ein Freund meines lieben verstorbenen Onkels!"
Der Spanier verbeugte sich geschmeidig vor dem alteren Herrn der kurzsichtig durch seine Brille blinzelte und freundlich sagte:
„Doktor de Sanw, das ist ein uwunnter Name, mem Herr! Ein sehr berühmter Name — eine alte Künstler- und Wissenschaftlerfamilie, soweit ich unterrichtet bin?"
Geschmeigelt verbeugte sich der spanische Gelehrte:
„Es ist sehr gütig von Ihnen, Herr Professor, daß Sie für die bescheidenen Verdienste meiner Familie f° lobende Worte finden. In der Tat haben meine Vorfahren einiges für die Wissenschaft und Kunst geleistet."
„Und Sie, Herr Doktor, fetzen diese schöne Tradition fort?" gab der angebliche Professor Schröder freundlich zurück, indessen er umständlich den Platz neben Helma einnahm, den sie ihm angeboten. „Ich hörte schon von unserer liebenswürdigen Wirtin, daß Sie so viel Interessen für die mittelalterlichen Kunstwerke der kirchlichen Zeit haben und gelehrte Bücher darüber schreiben!"
„Fräulein von Bodenberg urteilt zu schmeichelhaft, Herr Professor!"
„Nein, nein", beharrte Schröder und bediente sich von der Schüssel, die Fanny ihm reichte. „Sie sollen da zu ganz neuen Ergebnissen gekommen fein. Vielleicht können Sie mich da sogar ein wenig belehren. Ich möchte gern etwas Näheres über die Symbolbedeutungen der Reliefkunst auf kirchlichen Kunstdenkmälern wissen. Sind Sie darin versiert Herr Doktor?"
Der Löffel, den der spanische Gelehrte in der S)anÖ hielt, klirrte gegen das hauchdünne Porzellan der Teetasse.
„Leider gar nicht!" versetzte er mit eigentümlich [torfenöer Stimme. „Dieser Seite der Kunstwissenschaft habe ich mich noch wenig widmen können: sie interessiert mich auch nicht so sehr."
Professor Schröder zerteilte mit der silbernen Gabel bedächtig ein Brötchen.
„Schade, Herr Doktor, Sie sollten sich einmal dafür interessieren! Ich selbst habe leider bisher noch keine rechte Zeit dazu gefunden. Wenn man emen Lehrstuhl innehat, hat man so viel mit den angesetzten Vorlesungen zu tun, daß man zu den eigenen Liebhabereien kaum noch kommt. Nun, vielleicht finde ich hier in der berühmten Bibliothek des verstorbenen Herrn Barons irgend etwas Literatur darüber."
$c!moa sollte etwas sagen, aber Professor Schrö- öer bekam einen so plötzlichen schweren Hustenanfall, daß sie erschreckt aufhörte und ihm die Teetaffe zuschob.
Endlich hatte sich der alte Herr beruhigt; aber er ftim "ebsrot im Gesicht, als er endlich zu Worte
„Das kommt davon", sagte er und räusperte sich, „wenn man beim Essen an was anderes denkt, dann kommt einem jo ein vermaledeiter Bisten in die
rüben mit Schweine- oder Rindfleischeinlage; vegetarisches Gemüsegericht. Die Festlegung dieser Eintopfgerichte gilt nur für Gaststätten. Den Hausfrauen bleibt die Auswahl ihrer Eintopfgerichte überlassen.
Kreis-Obst- und Gartenbauverein Gießen.
Nachdem der seitherige kommissarische Leiter des Kreisvereins, Regierungsrat Dr. Krüger vom Kreisamt Gießen, die Geschäfte niedergelegt hat, wurde Erbhofbauer Ferdinand Bopp von Bellersheim von der Landesbauernschaft Hessen-Nassau zum kommissarischen Vorsitzenden des Kreis-Obstund Gartenbauvereins Gießen bestimmt. Herr Bopp hat als praktischer Baumzüchter einen gB ten Ruf. Sobald die durch den Reichsnährstand in Aussicht gestellten neuen Satzungen für die Kreis- und örtlichen Obst- und Gartenbauvereine erlassen sind, wird die Einberufung einer Generalversammlung in Gießen erfolgen. Dem Kreisverein Gießen sind insgenfamt 43 Obst- und Gartenbauvereine der Landgemeinden des Kreises angeschlossen.
Obst- und Gartenbauverein Gießen.
Die gestern nachmittag abgehaltene Hauptversammlung war überaus stark besucht. Im geschäftlichen Teil wurde der Jahresbericht erstattet, über den Bezug der neuen Zeitschrift einige Mitteilungen gemacht, die Rechnungen geprüft und über die Verwendung der Einnahmen berichtet, wobei sich ergab, daß alle Einnahmen für notwendige Zwecke zum Nutzen der Allgemeinheit Verwendung gefunden haben. Alles in allem zeigten die Verhandlungen ein erfreuliches Streben nach dem Ziele hin, den Obst- und Gartenbau namentlich in den Kreisen der Klein- und Liebhabergärtner zu fördern.
Diesem Ziel entfprad) auch der Vortrag von Obst- bauinspektor R e n t s ch - Friedberg über „Spalier-
An Obstsorten, die sich für Spalierzucht eignem wurden genannt: Pfirsich, Birnen, Aepfel, (Sauen kirschen und vor allem Weinreben. Aprikosen, bi sich nur widerwillig dem Zwang durch kurze; Schnitt unterordnen wollen, pflanze man hoch- ob et halbstämmig an einem warmen Giebel und last sie in dessen Schutz nach Belieben sich entwickele Außer Wein ist die Kultur von feinen lafelbirnei besonders zu pflegen, weil die Birne sich williger« die gegebenen Verhältnisse anschmiegt, als der Apsö, Alle Kernobstsorten müssen auf Zwergunterlage do edelt fein. Sauerkirschen auf die Steinweichsel. Nu wo man an sehr hohen Giebelseiten von Wir» schaftsgebäuden die Wandflächen ausnützen möchst ist auch die Wildlingsunterlage ausnahmsweise cit
Zum Schluß ging der Redner noch auf die $(« beutung der Zwischenveredlungen und die Busck« obstkultur, mit der neuen Abart des Hochbusche; mit Kesselform, ein und ermahnte die Zuhörer zur Ausnützung aller sich bietenden Gelegenheiten, un den deutschen Obstbau auf die höhe zu bringen, bit unserer würdig ist. Wenn das überall geschieht, wir» die Auslandeinfuhr von selbst zurückgehen.
Der Vortrag wurde mit reichem Beifall belohn! Die übliche Gratisverlosung beschloß die anregeii) verlaufene Veranstaltung.
Generalversammlung der Imker.
Die Ortsgruppe Gießen der Reichsfachschaft hieü am Sonntag in der Wirtschaft Faulstich ihre dies- jährige Generalversammlung, die einen recht guter Besuch aufwies. Nach der Begrüßung widmete her Ortsgruppenvorfitzende, Gotth. Bodendend er, (Gießen) dem vor kurzem verstorbenen Altmeister der hessischen Bienenzucht, Altbürgermeister Freuden stein (Marbach b. Marburg) einen Nachruf und hob besonders dessen Verdienste für die Einwinterung der Bienenvölker hervor, wa- durch er sich bei den Imkern unvergängliche Verdienste erworben habe. Das Andenken des Der- blichenen wurde in üblicher Weise geehrt.
Aus dem Jahresbericht des Vorsitzenden fei u. «. folgendes wiedergegeben: Der Honigertrag ist bat* friedigend ausgefallen. Einzelne Gegenden tonnen sogar von einer guten Honigernte sprechen, während in anderen Trachtgebieten nahezu Mißernten zu verzeichnen sind. Ganz versagt haben roeiit1 Strecken der Lüneburger Heide, während der Gliben des Reiches als Ueberfchußgebiet angefpra)- eben werden muß. Die Königin-Zucht hat im Vern einsgebiet weitere Fortschritte zu verzeichnen. Zwei Wege sind zu beschreiten, um die Nahrungsfreä.
Mit einem freundlichen Lächeln sah der Profe/I« for ihm nach:
„Ein interessanter Mann!" sagte er wohlgefällig nickend zu Helma — aber so laut, daß Charles, bef diensteifrig an die Tür geeilt, um sie dem Spanien aufzuhalten, ps hören konnte. „Ich freue mich schm darauf, mit ihm in den nächsten Tagen ein paa:r Fachgespräche anläßlich der Bibliotheksbesichtigun.g fuhren zu können. Es ist doch immer sehr inten« eüant und bildend, Wissenschaftler aus anbereai Ländern kennenzulernen."
7. Kapitel.
„Darf ich Ihnen noch eine Zigarre anbieten Herr Professor?" fragte Helma. Der angebliche Professor Schröder nickte.
„Gute Gaben soll man nie ausschlagen, gnö-> öiges Fraulein! Aber ich möchte hier in dem Eß" Zimmer nicht gern rauchen. Würde es Ihnen vielleicht etwas ausmachen, wenn wir einen kleine» Spaziergang durch den Park unternähmen? W ich hierher fuhr, sah ich ab und zu ein Stück vor der herbstlichen Schönheit Ihres Schloßparks bat dl die Mauern durchschimmern. Und der Blick, dell sich von hier aus bietet, ist wirklich verlockend."
Er blinzelte durch seine mächtige Brille hinaus, wo der Park sich in feinem Gold und Braun des herbstes weit und leuchtend ausbreitete. Der letzt« Dutt von Rosen kam von dem großen Boskett, bas in der Mitte eines englischen Rasenplatzes angelegt war. Weiter hinten sah man einen Weg von breiten Staudenrabatten eingefaßt, auf denen färben- trunkene Dahlien in glühendem Reichtum ftanbeit 1
„Sie haben einen besonders schön gepflegten Park, gnädiges Fräulein!" meinte Professor Schröder. „Ihr Herr Onkel scheint nicht nur ein Liebhaber der Kunst, sondern auch ein Liebhaber bell Natur gewesen zu fein!"
„Das war er!" bestätigte Helma. „Wir können ja gern einen Gang durch den Park machen, Herr Professor! Mein Onkel liebte die Natur sehr und sein Besitztum hier konnte ihm immer nicht schön und gepflegt genug fein. Vielleicht interessiert Sie auch der Dersuchsgarten, der an der Südseite beim Fluß angelegt ist."
Behaglich seine Importe rauchen-, wanderte bet angebliche Professor Schröder neben dem blühenden 1 jungen Mädchen her und hielt feine Rotte als alter, etwas schwerfälliger Mann aufrecht, solange sie beide m Sehweite der Angestellten waren. Sowie । fie aber tiefer in den Park hineinkamen, nahm hopman feine Brille ab und lachte aus feinen grauen Augen das junge Mädchen fröhlich an: .„Das haben Sie famos gemacht, gnädiges Frcnl- lein, daß Sie so auf alles eingegangen sind! 34 hatte eine Mordsangst, daß Sie in mein Gespräch mit dem spanischen Doktor mit irgendeiner ^rage hmeinkommen würden, denn es muß Ihnen boÄ allerlei sehr unklar vorgekommen fein!"
(Fortsetzung folgt!)
tyetauf ty i herein $ I lung unter t ' einsstihrers \ '• Dberfetretär 1 1 i P P IV. bi ' vortrug. De würbe eins Inspektor Di nung in der den, Ausbau . Rreisverein, ! ßonifation a ' R°tvieh, ' net- Der La, Zeichsverbani Bezirke her । geteilt. ' : Euerem n ; Arem für Rc einjuj
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Kehle, und man verfchuckt sich. Jetzt bin ich aber ganz still, bis ich fertig bin."
Helma schwieg gleichfalls. Sie wußte gar nicht, was Schröder-Hoprnan eigentlich mit dieser Anspielung gewollt. Er wußte doch ganz genau, daß gerade die Kunstsragen, die er soeben erwähnt, in jenem Buche behandelt waren, das auch die Aufmerksamkeit des Spaniers erregt hatte. Warum tat denn Hopman so, als wüßte er von der Eistenz dieses Buches in der Schloßbibliothek nichts? Und wie kam wieder der Spanier dazu, fein Interesse für dieses Buch glatt zu leugnen?
Helma verstand dies alles nicht. Aber ein warnender Blick hinter den Augengläsern von Professor Schröder ließ fie ihre Fragen für sich behalten.
Der Spanier sah mit verkniffenem Gesicht auf feinen Teller — und auch seine sonstige übersprudelnde Geschwätzigkeit schien auf einmal abhanden gekommen zu fein.
Es war eine ungemütliche Stille im Raum. Unwillkürlich sah Helma in den großen Wandspiegel, der ihr gegenüber an der seidenbespannten Wand hing — oa sah sie, wie der Diener Charles Fanny em kaum bemerkbares Zeichen machte. Und als wäre damit des Eigentümlichen nicht genug, als Fanny ihr nun zum zweiten Male die Kuchen- Platte mit dem feinen Gebäck reichte, das die Wirtschafterin täglich frisch herstellte, sah Helma, daß die Hand des Mädchens wie im Fieber zitterte.
Die Ahnung eines dunklen Unheils senkte sich auf Helma. Und fie mußte plötzlich an den Traum öenfen, den fie letzte Nacht gehabt, und aus dem sie mit einem lauten Schrei angstzitternd aufgewacht: fie hatt sich in einem dunklen Walde gehen sehen, als von hinten ein großes Tuch auf sie geworfen wurde, das einen erstickenden Geruch aus= strömte und sie unter qualvollen Zuckungen dem Erstickunastode preisgab. Sie atmete schwer. Noch sttzt, m der Erinnerung, fühlte fie diese entsetzliche Atemnot — und die Todesangst.
Verstohlen blickte sie auf ihren Nachbar, den Professor Schroder. Der schien als einziger von allen dies dumpfe Schweigen der kleinen Tafelrunde nicht zu empfinden. Er widmete sich mit Hingebung der Zerlegung einer köstlichen Birne, die er nach sorgfältiger Wahl von der kristallenen Obstschale genommen. y
„®s geht nichts über eine solche gemütliche Stunde meinte er und sah mit seinen kurzsichtig zwinkernden Augen freundlich zu dem verstummten spanischen Gelehrten. „Stundenlang könnte ich wetzen und die Zeit bei einer Tasse Tee verplau-
Der Spanier erhob sich brüsk:
Een Sie entschuldigen", sagte er ziemlich hastig, „ich habe noch em paar wichtige Briefe ZU schreiben." '
Er verbeugte sich kurz und war im nächsten Moment aus dem Zimmer verschwunden,
I K Lezirkes te
Heitere D ! lhsgewinnur \ W, die Prär Übte Rammen | lüouvereinen u iiberatern. Die Weist geschloss l6ingliei>er in l
Am Samstag l Kreis-Mö,
DWnung i ' biejem Zwecke
i berKreis-R! (iSimeiithaler ( I oon Bürger - $tr Ackerbautei
1,55 Mark, Landbutter 1,42, Matte 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, frische Landeier 11 bis 13, ausländische 10 bis 13, inländische Kühlhauseier 10 bis 13, Wirsing, 15 bis 20, Weißkraut 8 bis 10, Rotkraut 15, Gelbe Rüben 8 bis 10, Rote Rüben 8 bis 10, Spinat 20, Unterkohlrabi 8 bis 9, Grünkohl 12 bis 15, Rosenkohl 30, Feldsalat 80 bis 90, Zwiebeln 10 bis 12, Meerrettich 30 bis 60, Schwarzwurzeln 25 bis 30, Kartoffeln, der Zentner 3,20 Ms 3,50 Mark, Aepfel, das Pfund 18 bis 25 Pf., Honig 40 bis 50, junge Hähne 90 Pf bis 1 Mark, Suppenhühner 75 bis 90 Pf., Blumenkohl, das Stück 40 bis 60, Salat 20, Endivien 10 bis 25, Lauch 5 bis 10, Rettich 5 bis 10, Sellerie 10 bis 35.
Oer Unterrichtsfilm.
Die Ministerialabteilung für Bildungswesen, Kultus, Kunst und Volkstum hat den Kreis- und Stadtschulämtern und den Direktionen der Gewerblichen Unterrichtsanstalten folgendes mitgeteilt:
„Mit Rücksicht auf die Verschiedenartigkeit des Unterrichts in den Berufsschulen und gewerblichen Unterrichtsanstalten ordnen wir an, daß diese Schulen für die Folgezeit zu den Schulfilmvorführungen staatspolitischer Art nicht mehr zuzuziehen sind. Das schließt aber nicht aus, daß bei Vorführung ganz bedeutsamer Filme dieser Art ausnahmsweise die Berufsschulen und gewerblichen Unterrichtsanstalten sich trotzdem an den allgemeinen Pflichtschulfilmvorführungen freiwillig beteiligen können.
Ebenso sind diese Schulen bis auf weiteres von er Zahlung des Lernmittelbeitrages befreit, weil die Reichsstelle für den Unterrichtsfilm arbeitstechnisch vorerst noch nicht in der Lage ist, Unterrichtsfilme für die Sonderbedürfnisse der erwähnten Schulen zu bearbeiten.
Wenn der Lernmittelbeitrag (1. und 2. Rate) bisher von den Schulen schon geleistet worden ist, ist eine freiwillige Weiterzahlung zulässig. Diese Schulen werden dann in die Belieferung mit Vorführgerät eingeschlossen. Wo die Weiterzahlung nicht erfolgen wird, ist die Landesbildstelle zu benachrichtigen.
Eine Rückzahlung bereits abgelieferter Beträge ist aus finanztechnischen Gründen nicht möglich. Die Schulen werden durch die Landesbildstelle gelegentlich mit einer ober zwei Filmvorführungen entschädigt.
Diese Regelung ist allen beteiligten Stellen zur Kenntnis zu bringen."
Aufbau des Schulfilmwesens.
Die Ministerialabteilung für Bildungswesen, Kultus, Kunst und Volkstum hat den Kreis- und Stadtschulämtem folgende Verfügung zur Kenntnis gebracht:
„Infolge der noch vielerorts herrschenden Unklarheiten, Schwierigkeiten und mancherlei Fragen auf dem Gebiete des Schulfilmwesens erscheint es zweckmäßig, alle einschlägigen Fragen in einer gemeinsamen Besprechung zu erörtern und zu behandeln.
Der Leiter der Landesbildstelle, Kreisschulrat i. R. Lorentz, ist von uns beauftragt, diese Besprechung — für jede Provinz gesondert — durchzuführen.
Die Einladung hierzu mit Angabe des Termins, Ortes und der Tagesordnung wird von der Landesbildstelle aus zugeschickt.
Wir empfehlen dringend die Teilnahme an dieser Besprechung, damit die schwebenden Fragen nach Möglichkeit geklärt werden.
Die Verrechnung der Tagegelder und Reisekosten der Kreis- und Stadtschulräte erfolgt zu Lasten des Ihnen zur Verfügung stehenden Kredits." Einführung von §ibeln zu Ostern 1933
Die Ministerialabteilung für Bildungswesen, Kultus, Kunst und Volkstum hat nach einer Mitteilung an die Kreis- und Stadtschulämter die Einführung folgender Fibeln im neuen Schuljahr genehmigt:
1. „Von drinnen und draußen." Ausgabe B (mit i Schreibschrift — Vorkurs auf synthetischer Grund- !
Sckulungsveranstaltung des „Reichsbundes der Deutschen Beamten, Kreis Gießen", am Montag, 18. Februar, 20 Uhr, im Cafö Leib.
Ich rechne auf disziplinierte Haltung der Beamten des Kreises Gießen durch vollzähliges Erscheinen.
Redner: Pg. Gustav Ulrich; er spricht über: „Selbstbesinnung eines Volkes". Fachschaftsfahnen inb mitzubringen. Gäste willkommen. Unkostenbeitrag wird biesmal nicht erhoben.
AS.-Lehrerbund, Gießen-Stadt.
Am 13. Februar, 15.30 Uhr, Zusammenkunft aller Schulgruppenobleute in ber Goetheschule.
Donnerstag, 14. Februar, 15.30 Uhr, im Singsaal des Realgymnasiums, Bezirks - Versammlung der Fachschaft 2 (Höhere Schule). — Berichterstattung der Fachfchaftsleiter und des Kreisfachfchaftsleiters.
NGLB., Kreis Gießen.
Fachschaft: körperliche Erziehung, Bezirk Gießen.
Die Pflichtarbeitsgemeinschaft am Mittwoch, dem 13. Februar, fällt aus. Sie findet erst am 20. Februar statt.
Oie Eintopfgerichte der Gaststätten.
Der Reichseinheitsverband des deutschen Gast- tättengeroerbes teilt seinen Mitgliedern mit, daß ür den kommenden Eintopfsonntag, 17. Februar, olgenbe brei Eintopfgerichte für bie Gaststätten vorgeschrieben finb: Suppentopf mit Einlage nach Belieben; Wirsingkohl ober Mohrrüben ober Kohl-
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Die Hitler-Jugend und die Deutsche Arbeitsfront deutschen Jugend immer mehr steigern wollen, ifen euch zum Keiner von euch darf bei diesem friedlichen Wett-
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