Wirtschaft
Ruppertenrod gewisse Veränderungen der- gestalt vorgenommen werden, daß die höchste Stelle, der „Eselskopf", und eine kleinere Erhebung, der „Rote Berg , abgetragen werden sollen. Die Maßnahme brächte wieder einer ganzen Anzahl Arbeiter Verdienst.
# Ober-Ohmen, 10. Januar. Die Holz- hauerarbeiten in den Gemeindewaldungen sind soweit beendet. Neben einem ansehnlichen Quantum Buchenbrennholz wurde im Distrikt „Das Rod" ein Fichtenabtrieb von zirka 100 Festmetern
Tendenz: abwartend.
Frankfurt a. M., 11. Jan. Die heutige Mittagsbörse wies bei Eröffnung nur sehr kleine Umsatztätiakeit auf. Sowohl Kundschaft,, als auch Kulisse übten mit Rücksicht auf die bevorstehende Saar-Abstimmung verstärkte Zurückhaltung. Immerhin erhielt sich die seit Tagen bestehende zuversichtliche Haltung, zumal günstige Meldungen aus der Wirtschaft der Tendenz eine Stütze boten. Die ersten
land mit Adolf Hitler! Die Versammlung wurde in üblicher Weise geschlossen.
Kreis Friedberg.
+ Butzbach, 11. Jan. Gestern fand die erste größere B r e n n h o l z v e r st e i g e r u n g' in den Staatswäldern rechts der Hochweiseler Straße statt, die eine große Zahl Kaufinteressenten aus den umliegenden Dörfern und unserer Stadt selbst aufzuweisen hatte. Die Preise lagen durchschnittlich höher als im vergangenen Jahre und betrugen für zwei Raummeter Buchenscheiter 17 bis 18 Mark, Buchenknüppel 12 bis 13 Mark, Eichenscheit 10 bis 11 Mark, Eichenknüppel 6 bis 7 Mark, Eschenscheit 8 bis 9 Mark, Eschenknüppel 8 bis 9 Mark. Buchen- reiser je 100 Wellen 11 bis 12 Mark.
Kreis Alsfeld.
# Mücke, 10. Jan. Wie verlautet, sollen in diesem Jahre an der Straße von hier nach
führer die Versammlung.
+ Grünberg, 10. Jan. Auf Veranlassung ’ von Berufsschullehrer Gengnagel, als Beauf- . tragter für das F o r t b i l d u n g s w e r k, fand 1 hier eine Besprechung der Vertreter der Partei und ihrer Organisationen und der Vorsitzenden der Vereine statt. Bei den Anwesenden herrschte allgemein die Ansicht, daß es notwendig sei, alle Kräfte zu gemeinsamer Arbeit zusammen zu fassen. Wünschenswert -sei es, geplante oolksbildnerische und volksunterhaltende Abende schon längere Zeit vorher bekanntzugeben, damit nicht eine Beeinträchtigung durch andere Veranstaltungen erfolge. Die für diesen Winter noch vorgesehenen Abende wurden dann festgelegt und dabei Rücksicht darauf genommen, daß in gewissen Zeitabständen stattfinden.
< Weickartshain, 11. Jan. Die Gaufilmst e l l e der NSDAP, veranstaltete hier einen T o n f i l m a b e n d, der auch aus Stockhausen gut besucht war. Zunächst sah man einen schönen Film unter dem Titel „Fahrt in den deutschen Winter", dann einen Kulturfilm und schließlich den Hauptfilm „Douaumont", der in eindrucksvoller Weise das gigantische Ringen um Verdun schilderte. Eine Wochenschau beschloß das anregende Programm des Abends. Filmwart Schröder schloß, nachdem gemeinsam das Saarlied gesungen worden..war, die Veranstaltung mit dreifachem „Sieg-Heil!" auf den Führer Adolf Hitler.
Kreis Schotten.
* Laubach, 11. Jan. Gestern abend fand ein Pflichtabend unserer NS. - Frauens ch a f t statt, an welchem die Gaurednerin Frl. G u st i n e über den Reichsmütterdienst im Deutschen Frauenwerk sprach. Jedes Zeitalter, führte sie aus, hat seinen besonderen Frauentyp geschaffen; wie die Germanin die Hüterin des Herdes und zugleich die Schild- träaerin des Mannes war, so soll auch die deutsche Frau von heute beim Aufstieg unseres Vaterlandes dem Mann zur Seite stehen und helfen, das Programm des Führers in die Tat umzusetzen. Einig in diesem Ziel haben sich 31 deutsche Frauenner- bände unter Führung der NS. - Frauenschaft zusammengeschlossen zum Deutschen Frauen-
bis 0,25 v. H. an.
In der zweiten Börsenstunde hielt bte Geschafts- stille an und infolgedessen schwächten sich die Kurse überwiegend weiter etwas ab. Einige Montanpapiere konnten sich allerdings leicht befestigen. Schwächer waren aber IG. Farben um 1,25 v. H. auf 138 und Reichsbank um 0,75 v. H. auf 151,75 v. H. Im übrigen bröckelten die Kurse um etwa 0,25 bis 0,50 v. H. ab. Am Kassamarkt kamen Seilinmustne Wolff mit 49 (45) zur Notiz, für Sinalco erhöhte sich die Taxe auf 70 bis 75 (65) v. H.
Auch am Rentenmarkt blieb die Umsatztatlgkeit sehr klein, die Kurse blieben aber gut behauptet. Stahlverein-Bonds lagen 0,25 o. H. freundlicher. Am P andbriefmarkt war das Geschäft bei gut behaupte- ten Kursen ruhig. Stadtanleihen notierten etwas uneinheitlich, 6 v. H. (6) Frankfurter waren gesucht und zirka 93,50 (92,75). Bon Reichsanleihen 4 v. H. von 1934 auf 95,40 (95,25) v. H. erhöht
Auslandwerte lagen nach der letzten starken Auswärtsbewegung allgemein schwach. Chade verloren etwa 6 RM., Schweizer Bahnanleihen 3 bis 5 v. H., Kunstseide Aku 1 o. H. ..
Tagesgeld blieb zu 3 v. H. unverändert.
Abendbörse still.
Die Abendbörse war auf den meisten Markt- gebieten sehr still und wies gegenüber dem Mittags- verkehr kaum Kursveränderungen auf. Am Aktienmarkt bröckelten Reichsbank und Rhemstahl sowie Holzmann noch leicht ab, anderseits waren Bekula etwas gefragt und höher. Von Kassawerten erhohtekt sich Odenwald Hartsteinindustrie auf 94 (93), Pfalz. Mühlenwerke Mannheim kamen mit 120 (zuletzt 115) wieder zur Notiz. Für Sinalco soll morgen eine Notiz auf Basis von 80 v. H. (l. K. 50 o. H.) versucht werden.
U a. notierten: Altbesitz 108,25, 6proz. Stahlver- ein 94, öproz. Stadt Mainz v. 28 93, 6proz. Frkf. Hyp. Bank Gold R 1—4 96,25, 4^proz. Ungar. Staatsrente v. 1913 8.15, do. v. 1914 8,15 4proz. do. Gold 8,20 bis 8,50, Bayr. Hyp. Bank 85,50, 1 Reichsbank 151,25, Gelsenkirchen 64,25, Rheinstahl 89 50, AKU. 48,50, AEG. 28.25, Bekula 138 bis ' 138 50 Deutsche Erdöl 103, Scheideanstalt 198,50, Dt.' Linoleum 67, JG.-Farben 139,13, Holzmann ’ 79,50, Lahmeyer 117, Metallgesellschaft 86, Rheag ■ 108, Schuckert 97, Reichsbahn-Vorzugsaktien 117,25,
Hapag 25,75.
Frankfurter Buttermarkt.
Frankfurt a. M., 11. Jan. Am Buttermarkt blieben die Preise unverändert. Der Absatz hat noch keine stärkere Belebung erfahren, die Zufuhren blieben genügend. Es notierten in RM. pro 50 Kilogramm frei Frankfurt a. M. (Großhandelsver- kaufsvreis): Deutsche Markenbutter 145, feme deutsche Molkereibutter 143 bis 145, deutsche Molkernbutter 140 bis 142, Landbutter 128 bis 130, Kochbutter 120. Holländische Markenbutter 147 bis 148, dänische und österreichische Butter 145.
Frankfurter Liermarkt.
Frankfurt a. M., 11. Jan. Die Zufuhren in frischen Eiern haben angesichts des Frostwetters eine weitere Verminderung erfahren, für die nur kleine Konsumnachfrage reichten sie jedoch aus. Kühlhauseier sind ausreichend vorhanden. Die Preise blieben unverändert. Es notierten m Ps. pro Stück und frei Frankfurt a. M.: Frischware: Deutsche Handelsklasseneier S 13 bis 13 /-, A 12 /, bis 13, B 12 bis 12V-, C 11 bis UV- D 10V-. Dänen S 12V» bis 13, A 12'/« bis 12V-, B 11V- bis 11V«, C 10V« bis 11. Holländer S 13, A 12V-, B 12 C 11V«. Jugoslawen 10V- bis 11V.-. Deutsche Kühlhauseier: S 10V«, A 10V« bis IOV2, B 10, C 9V-, D 8V2 bis 8V«.
Am Weizenmarkt war der Absatz nicht immer leicht, da die Mühlen keine Besserung des Mehlgeschäfts verspüren. Der Konsum lief m der Hauptsache aus alten Abschlüssen ab, während Neuverkäufe kaum vorgenommen wurden, wobei die Tatsache des weiterhin unveränderten Mehlpreises von Einfluß war.
Am Roggenmarkt konnte das erhöhte Angebot verhältnismäßig leicht untergebracht werden, obwohl das Roggenmehlgeschäft ganz besonders schleppend war. Daß die Erwartungen einer Besserung der Brotgetreideanlieferungen erfüllt worden sind, geht daraus hervor, daß auch weiterhin beim Verkauf von Weizen und Roggen keine Gegenliefe- rung der anfallenden Kleie erfolgt.
In den Zufuhren non Futtermitteln aller Art ist eine weitere Verknappung eingetreten, während anderseits der Bedarf des Handels und der Landwirtschaft eine Vergrößerung erfahren hat. F u 11 e r g e r ft e ist nach wie vor an den Märkten kaum zu haben, da die Landwirtschaft diese meist im eigenen Wirtschaftsbetrieb verbraucht. Auch Hafer ist kaum zu erhalten. Soweit Angebot herauskommt, wird die Gegenlieferung von ölhaltigen Futtermitteln verlangt, die den Käufern nicht zur Verfügung stehen. Schon deshalb blieb das Futtermittelgeschäft weiterhin außerordentlich klein. Die geringe Vermahlung von Brotgetreide als Folge des'schwachen Mehlabsatzes läßt auch nur ganz geringe Mengen von Kleie und anderen M ü h l e n a b f ä 11 e n Unfällen.
Am Ra uh futter mittelmarkt blieb Stroh weiter gesucht und fest. Die Preise gogen erneut und zwar auf 5,00 bis 5,40 (zuletzt 4,70 bis 5,00) RM. je 100 kg an. Heu blieb dagegen ruhig und zu 11,00 RM. unverändert.
Mein Mainische Mittagsbörse.
üorgenommen. .
» Rülfenrod, 10. Jan. Bei Arbeiten im Pferdeftalle wurde heute der etwa 60 Jahre alte Landwirt Heinrich F ö r ft e r von hier von seinem etwa vier Jahre alten scheugewordenen Pferde mit einem Huf an den linken Arm geschlagen. Die Wucht des Schlages war so groß daß der bedauernswerte Mann einen Bruch d e s linken Unterarms davontrug und sich nach Gießen in die Chirurgische Klinik zur Behandlung begeben mußte.
^Windhausen, 10. Jan. Am ersten Schultag im neuen Jahre wurde der n e u e S ch u l s aal tn Benutzung genommen. Bei dieser Gelegenheit sand eine kleine Feierlichkeit statt. Schulrat Walter, Bürgermeister Roth und Lehrer Arnold hielten kurze Ansprachen. Der seitherige Schulsaal war zu klein und entsprach nicht mehr den Erfordernissen neuzeitlicher Gesundheitspflege. Wenn auch unsere Gemeinde durch die Kosten der Feldbereinigung stark belastet ist, so entschloß sie sich doch, die alte Schulscheuer umzubauen. Der neue Schulsaal dürfte in jeder Hinsicht mustergültig sein.
Kreis Bübingen.
■ Wallernhausen, 10. Jan. Hier fand die erste Holzversteigerung des Forstamts Kon- radsdorf statt. Da die Nachfrage nach Nutz- und Brennholz stark ist, wurden angemessene Preise er- zielt; doch dürfte eine höhere Preislage als im Vorjahre nicht zu verzeichnen fein. Es wurden bezahlt für Scheiter (je Raummeter): Buche 1. Klasse 8 bis 8,50 RM., Buche 2. Klasse 5 bis 6 RM., Eiche 1. Kl. 5 bis 6 RM., Eiche 2. Klasse 3 bis 4 RM.; für Stammknüppel: Buche 4 bis 6RM.; Knüppel: Buche 4 bis 5 RM.; Stöcke: Buche 3 bis 4 RM.; Reisig: Buche 0,70 bis 0,80 RM.
* Eckartsb orn, 12. Jan. Der etwa 20 Jahre alte Zimmermann Wilhelm Keuschler von hier erlitt gestern einen Unfall. Er mußte mit einem Kieferbruch in die Chirurgische Klinik nach 1 Gießen gebracht werden.
Wochenbericht ।
vom Frankfurter Gchtachtviebmarkt.
Der Schlachtviehmarkt zeigte in der abgelaufenen ; Woche etwas lebhafteres Geschäft. Trotz erhöhter Zutriebe wurden die Märkte geräumt. Das kalte Wetter blieb auf den Fleischabsatz nicht ohne Einfluß, zumal auch die bisherigen Vorräte der Metzger aufgebraucht waren.
*" Im Hinblick auf den bevorstehenden Emtops- Sonntag nahm besonders das Geschäft am Schafmarkt einen lebhaften Verlauf, so daß die wesentlich höhere Beschickung von insgesamt 473 (gegen 70) Tieren ausverkauft wurde. Die Preise für beste Hämmel zogen um 1 bis 2 Mark und für beste Schafe sogar um 3 bis 4 Mark an. Auch inner» halb der Notiz haben sich die Preise etwas gehoben.
Auf dem Großviehmarkt standen 1193 (904) Tiere zum Verkauf. Die aufgetriebenen Qualitäten waren gut, allerdings in den Klassen a) der einzelnen Gattungen blieben sie mengenmäßig noch gering. Angesichts der stärkeren Beteiligung des Exports, der allein 48 v. H. des Auftriebs beanspruchte, war das Geschäft mittelmäßig. Bei ziemlich gleichbleibenden Preisen wurde der Markt geräumt. Geringe Tiere lagen etwa 1 bis 3 Mark gebessert.
Für Kälber war die Zufuhr von 1988 (623) Stück für die augenblickliche Nachfrage zu stark, der Markt konnte indessen ausverkauft werden. Die Preise lagen aber um 2 bis 5 Mark niedriger, als in der Vorwoche.
Am Schweinemarkt standen wohl 3820 (2678) Stück zum Verkauf, angesichts der lebhafteren Nachfrage konnten sie aber ausverkauft werden, wobei vorwiegend mittlere Schweine bevorzugt wurden, wogegen fette Tiere kaum gefragt sind. Die Preise zeigten nur geringe Abweichungen, zunächst etwas nach unten, später wieder nach oben.
Wochenvenchl
yom Frankfurter Vroduktenmarkt.
Das Getreidegeschäft ist seit Beginn des neuen Jahres noch nicht umfangreicher geworden. Die Zufuhren von Brotgetreide überfteigen weiterhin den : Bedarf, wenngleich in den letzten Tagen die Mühlen ■ etwas besser zugriffen.
Aufstellung finden. Bürgermeister Geil gab bekannt, daß die Wasserversorgung der Stadt verbessert und in Kürze zur Befriedigung aller Bürger geregelt werde. Zum Schluß der Sitzung wurde dem Wunsche Ausdruck gegeben, daß die gemeinnützige, zum Wohle aller Volksgenossen unserer Stadt gewidmete Arbeit ferner die rege Unterstützung aller Bevölkerungskreise finden möge.
* Li ch, 11. Jan. Der K r i e g e r v e r e i n Lich hielt eine außerordentliche Generalversammlung im „Holländischen Hof" ab. Nach der Begrüßung durch den zweiten Vereinsführer, Kamerad Ludwig Hel- [ e r, gedachte dieser mit ehrenden Worten des verstorbenen, um die Sache des Kriegervereins sehr verdienstvollen ersten Dereinsführers, Kamerad Ludwig Häuser. Nach der Ehrung des Verstorbenen sprach der Kreisführer, Kamerad Otto B 0 n h a r d (Gießen), in längeren Ausführungen über die Bildung bzw. Eingliederung in die SA.-Reserve II. Die Dereinsmitglieder, die nicht bereits in einer SA.- Formation sind, sollen in der SA.-Reserve II zusam- mengefaßt werden. Der Redner erklärte u. a., daß Kameraden der SA.-Reserve I, die das 45. Lebensjahr überschritten haben, zur SA.-Reserve II überschrieben werden können. Im weiteren Verlaufe wurde zum neuen ersten Vereinsführer der Bezirksführer Kamerad Karl D ö r m e r (Lich) ernannt. Mit dem „Sieg-Heil" auf Führer und Vaterland wurde die Versammlung geschlossen.
cv> Queckborn, 11. Jan. In einer Bauern- versammlung, die im Rahmen der Erzeugungsschlacht hier ftattfant), hielt der Landwirtschaftsreferendar Dietz von der Bäuerlichen Werkschule Grünberg einen Vortrag. Der Redner betonte bte Wichtigkeit der Volksernährung aus eigener Scholle und empfahl u. a. den Anbau von Oelfruch- ten und eiweißreichen Futterpflanzen. Ferner wurde über richtige Bodenbearbeitung und über Dünger- fragen gesprochen. An den Vortrag schloß sich eine rege Aussprache an. Mit dreifachem Sieg-Heil auf den Führer Adolf Hitler schloß der Ortsbauern-
Kurse zeigten eine uneinheitliche Entwicklung, wo« bei aber infolge einiger Glattstellungen leichte Abschwächungen überwogen.
Nach den ersten Notierungen traten zum Teil wieder kleine Erhöhungen ein. IG. Farbenindustrie gaben zunächst auf 138,75 (139,50) nach, zogen aber später wieder auf 139,25 v. H. an. Deutsche Erdöl gewannen 0,90v. H, Metallgesellschaft bröckelten um 0,75 v. H. ab. Am Elektromarkt notierten Rheinische Elektro, Mannheim, 1,50 v. H. fester. Bekula ge- wannen 0,50 v. H., Schuckert lagen behauptet, nur Gesfürel gingen um 0,50 v. H. zurück. Montanaktien setzten zumeist etwas schwächer ein, so Rheinstahl (—1 v. H.), Klöcknerwerke (—0,75 v. H.), Mannesmann (—0,50 v. H.) und Phönix (—0,25 v. H.), Harpener lagen 0,25 v. H. höher. Fest lagen noch Reichsbankanteile mit plus 1,25 v. H. und Holzmann mit plus 1,40 v. H., Deutsche Linoleum und Moenus- Maschinen blieben behauptet. Zellstoff Aschaffenburg verloren 1 v. H. und Hanfwerke Füssen 0,40 v. H.
Am Rentenmarkt war das Geschäft heute besonders klein und nach der gestrigen Befestigung erfolgten meist einige Realisationen. Altbesitz gaben 0,50 v. H., Stahlverein-Bonds 0,40 v. H., Kommu- nal-Umschuldung 0,25 v. H. und Zinsvergütungs- fcheine 0,15 v. H. nach. Gefragt blieben späte Reichschuldbuchforderungen mit 99,25 (99,13 v. H.) und Reichsbahn-DA. mit 117,25 (117,13 v. H). Von fremden Werten zogen Anatolier Eisenbahn auf 34,90 (34,25) und ungarische Anleihen um 0,13 v. H.
neben der Bemühung um bessere Straßen- und Wegeverhältnisse in unserer Stadt und Umgebung insbesondere um eine Verbesserung des Fahrplans der Reichsbahn für die unsere Stadt berührende Strecke bemühe. So erstrebt der Verein einen nicht so frühen Abgang des Schülerzuges (6.38 Uhr nach Gießen), ferner Kürzung der Lücken zwischen den Zügen 8.33 Uhr und 13.39 Uhr ab Gießen, ebenso zwi chen 18.54 Uhr und 23.12 Uhr ab Gießen tn Richtung Hungen—Nidda durch Einlage von weiteren Zügen. Im Verlaufe der Sitzung wurden die Arbeiten für das Jahr 1935 besprochen und die für unsere Stadt vorgesehenen Märkte (11. Februar, 4. März, 23. April, 13. Mai, 11. Juni, 17. Juli, 19. August, 11 November, 12. Dezember d. I.) bekanntgegeben. Hierbei wurde die Anregung gemacht, im Frühjahr einen Schäfertag und im Herbst einen Obstmarkt abzuhalten. Aus dem Wege nach Arnsburg durch die Hardt soll eine in der Bauart des alten Römer - Wachtturmes errichtete Schutzhütte
werk. Von diesem wurde der Reichsmutterdienst geschaffen, der in verschiedenen Kursen von 12 bis 14 Abenden die deutschen Frauen schulen soll, des Führers Programm in den Herzen zu verankern für alle Zeiten. Folgende Kurse sind vorgesehen: 1. Pflege und Ernährung des Säuglings und Kleinkindes in gefunden und kranken Tagen. 2. Erziehungsfragen mit Anleitung zur Kinderbeschäftigung.
3. Gesundheitspflege und häusliche Krankenpflege. 4. Haushaltspflege und Kochen. 5. Nähen und Ausbessern von Wäsche und Kleidung. In jedem Orte soll eine Ortsarbeitsgemeinschaft gegründet werden, die zunächst einen dieser Lehrgänge vorbereitet und von der Gauleitung die dafür zuständige staatlich geprüfte Fachlehrerin anfordert. Die Themen werden von hohen kulturellen, rassenpolitischen und volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten aus behandelt, nicht in lehrhaften Vorträgen, sondern in lebendigen Arbeitsgemeinschaften, und überall, wo die Lehrgänge bereits stattfanden, haben sie sich aufs beste bewährt und lebhaften Anklang gefunden, getragen oon dem Geist des Nationalsozialismus, der unser Vaterland durch Nacht zum Lichte geführt hat. Möge auch der bei uns in Laubach demnächst stattfindende Lehrgang das Ziel des Reichsmütterdienstes erfüllen: Durch Erziehung der deutschen Frau das kulturelle, wie das wirtschaftliche Leben dem deutschen Volkstum entsprechend neu zu beleben, das rassische Empfinden der deutschen Frau zu schärfen, die deutsche Jugend zum Garanten der deutschen Zukunft zu erziehen, und die letzte deutsche Frau zu gewinnen für das Ziel Adolf Hitlers und sie hineinzustellen in die deutsche Volksgemeinschaft, von dem einen Gedanken beseelt: Ein neues Deutsch-
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•% Deutsche Retchsanleihe v. 1927 «% ehem.7% Tt. Reichsanl. v. 1929 6%% Doung-Anleihe von 1930 Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mtl
Ausloj.-Rechten
Desgl. ohne Austos.-Rechte......
6% ehem.8% Hess. Volksstaat 1929
(rückzahlb. 102%)
6% Hefs. Landesbank Darmstadt Gold R. 12 .......
6>/i% Hess. LandeS-Hypotheken- bank Darmstadt Liaui........
Oberhessen Provinz-Anleihe mit AuStos.-Rechten
Deutsche Komm. Eammelabl. An- leihe Serie 1 mitAuslos.-Rechten
6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank
Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bcml
Goldpse. 16 unkünbvar bis 193(>
6%% ehem. 4'/,% Franks, Hyp.- Bank-Ligu.-Psandbriese......
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6% ehem. 7% Pr. Landeüpsand- briesanstalt, Psandbriese R. 10
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Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
Die hinter den Papieren anpesührten Zittern geben die Hohe der zuiegt deichtvlknen Dividende air
Berlin
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2>eiu
Datum
139-25
139-13
79-75
2-487
2-483
2-488
2-484
Banknoten.
27-75
01
>. 8
4 D. H Lombardzinsfuß 5 o H.
51-13
211
90-5 42-75 12-13 110-5
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Mainkrastwerke Höchst a.M.< Süddeutscher Zucker
0-628 58-24 0194 3.047 54-57 81-30 12-22 5-395
16.425 168-30
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Devisenmarkt Berlin - Frankfurt a M
Srie> 2,455 58-33 54-46 12-20 16-44
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16-465 168-64
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58-30 0-194 3-047 54.45 81-30
12-195 5-385
16-425 168-30
21-30 0-710 5-649 61-29 48,95
11-06 62-89 80-72 34-62 10-40
Pdillpv Holzmann ... Zementwerk Heidelberg Eemeatwerk Karlstadt..
Mausselder Bergbau .., KokSwerke Phönix Bergbau Rheinische Braunkohlen Rheinstahl Bereinigte Stahlwerke. Otavi Minen ........
Kaliwerke Aschersleben. Kaliwerke Westeregeln . Kaliwerke Salzdetfurth
Schultheis Payenhoser 0
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0
Bemberg................... 0
Zellstoff Waldhos .... Zellstoff Aschassenburg
Buenos Airer
Brüssel ...» Rio de Jan. Sofia Kopenhagen. Danzig London
HeliingsorS.. Paris
Holland ....
Italien Japan ......
Jugoslawien Oslo : Wien
Lissabon....
Stockholm...
Schweiz ...
Spanten....
Prag.......
Budapest ...
Reu York ...
Dessauer Gas .......
Daimler Motoren .... Deutsche Linoleum ... Orenstein L Koppel .. Leonhard Tietz Ebave............- •
eiccu mulatoren-Fabrik ttonri4»ummi .
Amenlamime Roten Belgische Noten..................
Dänische Noten .......
Englische Noten ...
französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten ----- -- - Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling Rumänische Noten...............
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4-4
4,4
4-6
4-45
4!4%Rumän.vereinh.Nentev.lS13
—
—
—
4% Rumänische vereinh. Rente ..
3-9
3-9
3-9
3-8
2 y*% Anatolier ............
34-25
33-5
34-4
33-65
Hamburg-Amertka-Paker ..... o
26-25
25-75
26-13J
25-9
yamburg-Südam. Dampfschiff. 0
—
—
24
23
Hansa-Dampfschiff..........0
Norddeutscher Lloyd ......... 0
29.75
29-4
29.75
29-4
-21.(3. für Verkehrswesen Akt. .. 0
80,75
—
80-75
80
Berliner Handelsgesellschaft ... 4
95-75
95,75
96
95-5
Commerz, und Prtvat-Bank .. 0 Deutsche Bant und DiSconto-
72,5
32-75
72-75
72-75
Gesellschaft................ 0
26.25
76-5
76-25
76-5
Dresdner Bank..............0
77-5
77 5
77-5
77-5
Reichsbank ................ 12
—
151-25
152-5
151-5
•21.6.®......................0
28,25
28,25
28-25
28,13
Bekula..................... 0
137-75
138-5
138
137-9
Elektr. Lieferungsgesellschaft... 6
102-75
101-75
102-25
102
Licht und Kraft ..... 6
115
114
114-75
114
gelten & Guilleaume........ 0
79-25
78
78,75
79
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5
110-25
109-75
110,5
109-65
Rheinische Elektrizität ........ 6
—
108
107-75
108-5
Schuckert L Eo..............6
97
97
97-4
97
Siemens L Halske............7
142
142
141.5
142-75
Lahmeyer L Lo............. 10
117
117
118
117-75
Buderus ....... ........ 0
87.5
I 87-25
87-65
86-25
Deutsche Erdöl .............. 4
102-5
103-4
103-65
103
Gelsenkirchener.............. 0
64,5
1 64-25
64-5
64-13
Harpener ............... 0
99-25
99
99-25
100
Hoesch Eilen—Köln-Neuessen .. o
—
82-75
81 -5
Ille Bergbau ..............
Ilse Bergbau Genüsse........6
119.75
121
120
120-75
Klöcknerwerke ......... <
78
77-25
78
775
ManneSmann-Röhren........ C
76.25
75-9
76-13
75-13
79
110-5
79-51 109-5
79-5 ।
_
_
103-4
51.13
48-5
51
—
115-25
49-25
48
48-75
70-25
69-25
70
—
125-75
48-5
48
48
66
67
66
—
89-25
33-25
33-5
33-65
194
—-
194
154-5
154-5
154-75
142-75
144
_
27-5
——
I 167-5
170
1 166
SerllnJI.Januar _______
Geld
Schwedische Noten .
Spanische Noten...
Ungarische Note« ..
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