s v e r k) ä l t n i f s e genauestens
11.
12.
13.
14.
15.
2.
3.
4.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
19.
20.
21.
24.
25.
26.
27.
28.
29
30.
1.
72,
3.
4.
5
6.
7.
Heinz Werner Fehl, Gießen, Wiesecker Weg 3, „Matrosen, Soldaten, Kameraden".
Bärbel Plank, Gießen, Bleichstraße 10, Kohlezeichnung „Bauersfrau".
Die Buben und Mädels aus der Stadt können lbre Gewinne bei der Schriftleitung des Gießener Anzeigers, Gießen. Schullt^ße 7, 1. Stock, abholen, und zwar am kommenden Montag, dem 14. Januar' unö am Dienstag, dem 15. Januar, jeweils in der Ait non 16 bis 18 Uhr (4 bis 6 Uhr nachmittags). Die Abholzeit muß eingehalten werden. Die Preisträger von den Landorten erhalten ihre Preise in den nächsten Tagen zugeschickt.
Die schönsten Gesebicbten und Gedichte, die als Lösungen auf die Weihnachts-Preisaufgabe 1934 eingingen werden, wie es versprochen war, in der nächsten Nummer der Beilage „Junge deutsche Nation", voraussichtlich am Mittwoch, 23 Januar, veröffentlicht.
Albrecht Schäfer, Wieseck, Möserstraße 51, "Krieg auf sieben Ozeanen."
2nge Thiemer, Gießen, Schiffenberger Weg 28, „Blumenstück" (Bild).
Hans S ch m a n d t, Gießen, Roonstraße 22, „Der rote Kampfflieger".
Hans Otto Glöckner, Lich, Holländischer Hof, „Georg verdient 5 Mark".
Walter Reuter, Wieseck, Alicestraße 46, „Auf deutscher Wildfährte".
Trostpreise:
Der junge Goethe hat von Straßburg aus auch das Saarland kennengelernt. Seine Schilderung in „Dichtung und Wahrheit" gibt ein Bild der Zeit, in welcher sich die eben auskommende Industrie ihren Raum in der Landschaft schuf und sich ihren Platz eroberte neben den Bauten der Rokoko-Epoche. Das Tal der Saar, wo wir zuerst Bocken- heim, einen kleinen Ort, antrafen und gegenüber o eruLStaQrroerbcn' gut gebaut, mit einem Lustschloß, erblickten, ist zu beiden Seiten von Bergen begleitet, die traurig heißen könnten, wenn mcht an ihrem Fuß eine unendliche Folge von Wiesen und Matten, die Hohnau genannt, sich bis Saaralbe und weiter hin unübersehlich erstreckte. Große Gebäude eines ehemaligen Gestütes der Herzoge von Lothringen ziehen hier den Blick an; Pc dienen gegenwärtig, zu solchen Zwecken freilich sehr wohl gelegen, als Meierei. Wir gelangten über Saargemünd nach Saarbrück, und diese kleine Residenz war ein lichter Punkt in einem so felsig waldigen Lande. Die Stadt, klein und hüglig, aber durch den letzten Fürsten wohl ausgeziert, machte sogleich einen angenehmen Eindruck, weil die Hauser alle grauweiß angestrichen sind und die verschiedene Höhe derselben einen mannigfaltigen Anblick gewährt. Mitten auf einem schönen, mit ansehnlichen Gebäuden umgebenen Platz steht die Lutherische Kirche, in einem kleinen, aber dem Ganzen entsprechenden Maßstabe. Die Vorderseite des Schlosses liegt mit der Stadt auf ebenem Boden, die Hinterseite dagegen am Abhange eines steilen Felsens. Diesen hat man nicht allein terrassenweise abgearbeitet, um bequem in das Tal zu gelangen, sondern man hat sich auch unten einen länglich- viereckigen Gartenplatz durch Verdrängung des Flusses an der einen und durch Abschroten des Felsens an der anderen Seite verschafft, worauf denn dieser ganze Raum erst mit Erde ausgefüllt und bepflanzt worden. Die Zeit dieser Unternehmung fiel in die Epoche, da man bei Gartenanlagen den Architekten zu Rate zog, wie man gegenwärtig das Auge des Landschaftsmalers zu Hilfe nimmt. Die ganze Einrichtung des Schlosses, das Kostbare und Angenehme, das Reiche und Zierliche deuteten auf einen lebenslustigen Besitzer, wie der verstorbene Fürst es gewesen roar; der gegenwärtige befand sich nicht am Orte.
*
Hilde Janz, Gießen, Wilhelmstraße 541, „Hunde- und Katzenkalender".
Heinz Häuser, Gießen, Liebigstraße 15 H. II, „Flieger-Robinson".
Gertrud und Hilde Schneidmüller, Gießen, Anneröder Weg 10, Blodigs „Alpen-Ka- lender 1935".
Liselotte Pfaff, Gießen, Gartenstraße 26, „^wei Kinder fahren den Rhein hinab".
Hans Hofmann, Lang-Göns, „Deutschlands Arbeitsdienst".
Lisel Bingel, Gießen, Walltorstraße 42, - Lumv und Schlingel".
Ludwig G ö r n e r t, Queckborn, Bruchqasse 10, „Doggerbank"
Annemarie Hermann, Gieß-n, Wilhelmstraße 46, „Karl Peters erobert Ostafrika".
Irmgard Seibel, Gießen, Roonstraße 22 II, „Deutscher Kalender".
Otto Horn, Rödgen, Rosenstraße 10, „Die Lausbuben von Erlenau".
Hella Beyer, Gießen, Schottstraße 13III, „Ach hott' eine Kameradin".
Rudolf Schäfer, Wieseck, Philosophenstraße 4, „Kerls seid ihr".
Ludwig Lenz, Heuchelheim, Brauhausstr. 14, „Auerbachs Deutscher Kinder-Kalender".
Hilde Fink, Gießen, Wilhelmstraße 71, „Nor» deroog".
Walter Ley, Gießen, Frankfurter Straße „Flieger am Feind".
Liselotte S e i b o l d , Gießen, Großer Steinweg 2511, Aquarell „Stadtkirche".
Werner E m m e l, Staufenberg, Vorstadt 12 „Seefahrt ahoi".
Gretel Buch acker, Atzbach (Kreis Wetzlar), Kreisstraße 63b, Radierung „Rehkitz".
Wolfram Jrmfried Häuser, Gießen, Hensel- straße 4, „Deutschland-Jahrbuch".
Annemarie Meyer, Rodheim, Adolf-Hitler- Straße 46, Zeichnung „Alter Mann".
Heinrich Brück, Steinbach, Ernst - Ludwig •
Straße 1, „Mit Admiral Spee". '
Minna Sommerlad, Gießen, Ederstr. 20 „Belauschtes Leben".
Das sind die 17 Lieder:
Am Brunnen vor dem Tore ...
Fuchs, du hast die Gans gestohlen ...
Im Krug zum grünen Kranze ... Kuckuck, Kuckuck ...
Weißt du, wieviel Sternlein stehen...
Ich schieß' den Hirsch ...
Es zogen drei Burschen ...
Stille Nacht, heilige Nacht ...
Droben stehet die Kapelle ...
Wenn wir marschieren, ziehn wir ...
Schlaf, Kindlein schlaf ...
Seht, wie die Sonne dort sinket ...
Ilse und Ferdinand Sommerlad, Großen- Buseck, Kaiserstr. 16, Radierung „Dorfstraße".
5. Erich Wagner, Gießen, Schottstr. 17, .Kampf um den Himalaja".
6. Hildegard Becker, Muschenheim, Alter Rathausplatz 8, „Das Wunderkind".
7. Hans Georg Beimborn, Gießen, Schiffenberger Weg 26, „Mit 20 PS und Leuchtpistole". Margarete und Günther S t a l l m a n n, Allendorf (Lda.), „Bayernkalender".
Rudi Wörth, Gießen, Am Riegelpfad 30 p, „Im großen Krieg".
Walter Sann, Reiskirchen, Bahnstraße 10, „Steppke geht in die Welt".
Herta Kohlbach, Grünberg, Adolf-Hitler- Straße 16, „Ludwig-Richter-Kalender".
Karlheinz Noll, Gießen, Neustadt 47, „Die S-Kurve bei Remberg".
Elisabeth Mach, Gießen, Bismarckstraße 43, „Edith ganz im Grünen".
Otto Schäfer, Albach, Gießener Straße 12, „Seeteufel".
Im schönsten Wiesengrunde... Wer will unter die Soldaten ... Ein Männlein steht im Walde .. Guter Mond, du gehst so stille ..
Die Preisträger
Ilse Warlich, Gießen, Wilhelmstraße 62, „Der Sohn des Jrrbllhls". • #
22 Karl Möckel, zur Zeit Gießen, Ohrenklinik, „Auf Kaperkurs".
23. Erna H a b e r m e h l, Gießen, Weserstraße 20, „Zwischen Rhein und Donnersberg".
Otto Bausch, Langsdorf (Hessen), Weidengasse 16, „Flucht um die Erde".
Kinder malen und raten..
Das Ergebnis unserer Weihnachts-Preisau^gabe 1934.
Aber ungeachtet aller Mannigfaltigkeit und Unruhe des Tages konnte ich hier noch keine Rast finden. Ich überließ meinen Freund einem glücklichen Schlafe und suche das höher gelegene Jagdschloß. Es blickt weit über Berg und Wälder hin, deren Umrisse nur an dem heiteren Nachthimmel zu erkennen, deren Seiten und Tiefen aber meinem Blick undurchdringlich waren. So leer als einsam stand das wohlerhaltene Gebäude, kein Kastellan, kein Jäger war zu finden. Ich saß vor den großen Glastüren auf den Stufen, die um die ganze Terrasse hergehen. Hier, mitten im Gebirg, über einer waldbewachsenen finsteren Erde, die gegen den heiteren Horizont einer Sommernacht nur noch finsterer erschien, das brennende Sterngewölbe über mir, saß ich an der verlassenen Stätte lange mit mir selbst und glaubte, niemals ein? solche Einsamkeit empfunden zu haben. Wie lieblich überraschete mich daher aus der Ferne der Ton von en? paar Waldhörnern, der auf einmal, wie ein Balsamduft, die ruhige Atmosphäre belebte. Da erwachte in mir das Bild eines holden Wesens, das vor den bunten Gestalten dieser Reisetage in den Hintergrund gewichen war; es enthüllte sich immer mehr und mehr und trieb mich von meinem Platze nach der Herberge, wo ich Anstalten traf, mit dem frühsten abzureisen.
1. Adalbert Bender, Rodheim (Bieber), Adolf- Hitler-Straße 42, „Der Held von Tannenberg".
Daten für Lamstaq, 12. Monitor.
1519: Kaiser Maximilian I., römischer Kaiser deutscher Nation, in Wels gestorben (geboren 1450)- — 1746: der Pädagoge Heinrich Pestalozzi in Zürich geboren (gestorben 1827); — 1829: der Schriftsteller Friedrich v. Schlegel in Dresden gestorben (geboren ?772): - 1877: der Botaniker Wilhelm Hofmeister in Leipzig gestorben (geboren 1824); — 1893- der Reichsminister, preußischer Mini^rvräsident'und General der Infanterie Hermann Göring in Rosen- beim (Oberbayern) geboren; — 1893: Alfred Rosen- Äorm 7 bcö Außenpolitischen Amtes der NSDAP., geboren; — 1922: Hitler, Esser und Ge- nossen wegen Störung einer separatistischen Der- famm1ungje drei Monaten Gefängnis verurteilt' — 1924: der Mediziner Ernst Schweninger (Leib-' arzt Bismarcks) auf Schloß Schwaneck bei München Äb2nr-(^bt°re.n l?50): “ 1929: der Historiker Dtetrid) Schäfer in Berlin gestorben (geboren 1845).
fragte man nach dem unmittelbaren Nutzen, der nicht nachzuweisen war.
Nachdem wir unseren Adepten seiner Einsamkeit überlassen, eilten wir — denn es war schon spät geworden — der Friedrichst Haler Glashütte zu, wo wir eine der wichtigsten und wunderbarsten Werktätigkeiten des menschlichen Kunstgeschicks im Dorübergehen kennenlernten. Doch fast mehr als diese bedeutenden Erfahrungen interessierten uns junge Bursche einige lustige Abenteuer und bei einbrechender Finsternis unweit Neukirch ein überraschendes Feuerwerk. Denn wie vor einigen Nächten an den Ufern der Saar leuchtende Wolken Johanniswürmer zwischen Fels und Busch um uns schwebten, so spielten uns nun die funkenwerfenden Essen ihr lustiges Feuerwerk entgegen. Wir betraten bei tiefer Nacht die im Talgrunde liegenden Schmelzhütten und vergnügten uns an dem seltsamen Halbdunkel dieser Bretterhöhlen, die nur durch des glühenden Ofens geringe Oeffnung kümmerlich erleuchtet werden. Das Geräusch des Wassers und der von ihm getriebenen Blasbälge, das fürchterliche Saufen und Pfeifen des Windstroms, der, in das geschmolzene Erz wütend, die Ohren betäubt und die Sinne verwirrt, trieb uns endlich hinweg, um in Neukirch einzukehren, das an dem Berg hinausgebaut ist.
Nun zogen wir durch waldige Gebirge, die demjenigen, der aus einem herrlichen fruchtbaren Lande kommt, wüst und traurig erscheinen müssen und die nur durch den inneren Gehalt ihres Schoßes uns anziehen können. Kurz hintereinander wurden wir mit einem einfachen und einem komplizierten Ma- fchinenwerke bekannt, mit einer Sensen- .chmiede und einem Drahtzug. Wenn man 'ch an jener schon erfreut, daß sie sich an die Stelle gemeiner Hände setzt, so kann man diesen nicht genug bewundern, indem er in einem höheren organifchen Sinne wirkt, von dem Verstand und Bewußtsein kaum zu trennen sind.
3n der Alaunhü11e erkundigten wir uns genau nach der Gewinnung und Reinigung dieses so nötigen Materials, und als wir große Haufen eines weißen, fetten, lockeren erdigen Wesens bemerkten und dessen Nutzen erforschten, antworteten die Arbeiter lächelnd, es sei der Schaum, der sich beim - Alaunsieden obenauf werfe und den Herr Stauf sammeln lasse, weil er denselben gleichfalls hoffe zu Gute zu machen.
„Lebt Herr Stauf noch?" rief mein Begleiter verwundert aus. Man bejahte es und versicherte, daß wir nach unserem Reiseplan nicht weit von seiner einsamen Wohnung vorbeikommen würden.
Unser Weg ging nunmehr an den Rinnen vorbei, in welchem das Alaunwasser heruntergeleitet wird und an den vornehmsten Stellen vorbei, den sie die Landgrube nennen, woraus die berühmten Duttweiler Steinkohlen gezogen werden. Sie haben, wenn sie trocken sind, die blaue Farbe eines dunkel angelaufenen Stahls, und die schönste Irisfolge spielt bei jeder Bewegung über die Ober» fläche hin. Die finstern Stollenschlünde zogen uns
Pflege des Volkes besondere Aufmerksamkeit. Die zahnärztlichen Untersuchungen der Schulkinder ergaben, daß bis jetzt fast alle Kinder durch falsche Ernährung kranke Zähne haben.
Die Zusammenarbeit mit dem Gau Kurhessen ist eine geradezu vorbildliche. Das Gesetz vom 30. Januar 1934, das Fallen der Landesgrenzen, hat sich hier wunderbar ausgewirkt. Gauleiter Staatsrat Wein- rich und Oberpräsident Prinz Philipp setzen sich mit großem Eifer für die Aufbauarbeit in der Rhön ein. Behörden und Partei bemühen sich in
Für den Rätselonkel war es auch diesmal wieder eine große Freude, zu sehen, wie sich in den Tagen nach dem schönen Weihnachtsfest ein dicker Brief zu dem anderen auf feinem Schreibtisch gesellte. Seine vielen Peffen und Nichten hatten sich wieder einmal große Mühe gemacht. Er hatte es schon im voraus gewußt, daß viele und schöne Lösungen zu einer Weihnachts-Preisaufgabe kommen würden. Und die Freude wurde immer größer, je mehr dieser Briefe er öffnete. Seine Neffen und Nichten schienen sich gegenseitig übertreffen zu wollen. Für den Rätselonkel war zwar das Durchsehen dieser Lösungen viel Arbeit, er war aber mit Begeisterung oabei.
be\ U V 58 0 ' mit bem der englische Rennfahrer Sir Malcolm Camp
bell demnächst auf dem Strande von Daytona Beach in Florida seinen eigenen Schnelligkeits-Weltrekord verbessern will.
Der junge Goethe im Gaargebiet.
Ein aktuelles Kapitel aus „Dichtung und Wahrheit".
Rechtsform führt, wenn sie nicht mit dem Volk verwurzelt ist. Der Historiker erlebt einen Abschnitt deutscher Geschichte, denn hier haben die Untersuchungen Sinn und Bedeutung. Dem Bo- t a n i k e r und Z o o l o g en steht hinrelchend Forschunasmaterial zur Verfügung, da die Rhön au den Naturschutzgebieten zählt. Der Naturwissenschaftler kann beweisen, wieweit seine der Natur abgelauschten Gesetze zu verwerten sind. Auch der Theologe wird erleben, wie die Menschen bei
Dasem leichter wieder den .... uuu ^ariei vemuyen pcy tn
Pin«? iinLE finben. Ob tm kommenden Jahr gegenseitiger Unterstützung. Jeder Rhönbewohner npführf emes lcbeyl"JcInxxn schon durch- muß das Ziel sehen, dem er zustrebt, und dann setzt
n ± un,I'(?m aud) die G e u n d - er sich mit Eifer und Leidenschaft für die Sache ein. L fein bä ^nQU^ sentiert Der Rhönplan kann nur durchgeführt werden, weil -ntschpchpn^ iJcn na$ften Monaten.die Vertrauensbasis geschaffen wurde,
entscheiden. Auch hier schenkt man der eugenischen | Hans Mainberger.
Der größte Teil der Volkslieder zu den Bildern war richtig geraten. Nur einige verwechselten den Kuckuck mit der Nachtigall oder der Drossel. Man- cher der kleinen Einsender gab für dies oder jenes Bild eine andere Losung, als sie sich der Rätselonkel gedacht hatte; das schadete aber nichts, wenn nur das Lied zu dem entsprechenden Bilde paßte. Das wurde also nicht als Fehler angerechnet.
Die hellste Freude machte Dem Rätselonkel aber das, was feine Neffen und Nichten gemalt hatten. Besonders erfreulich war es, daß es jeder Junge und jedes Mädel anders zu machen wußte. Viele jedoch um so weniaer an ah hör (RohnU malten mit dem Oelstift oder mit Pastelkreide, so
reichlich um uns her äusaefebütet na ff n ’ H bie Bilder zart und hell erschienen. Andere mal- lanqten roi^Au offenen (öruben n n»Ven mit Wasserfarbe und brachten damit lebhaft-
rösteten Alaunschie'ferausaelauat werden ^^enfrohe Blätter zustande. Einige machten sich
d a r a u " üb er r a {dj t e u ns! * $o b glel dj d o rVer e u” t einfO-0Qr Zu ihren Lösungen
ÄbÄlr. Tr JRejion VtaTS %
ä rat
Sf S9aur5anb‘nmSmn[7n Ä jjnb
fühlte die Hitze des »obm mirh hnrrh' hi. LüoI roarcn fd)On am Rhein gewesen und erzählten von SohlenhindurchJnIo^ aufäninPA « feincn Schönheiten. Wieder andere sprachen von denn man weiß'nicht roieeie 9(5trerf^ p«7 e,flenern Erlebnissen, vom Hirsch im wilden Forst, zündete* — gewährt der *A^aunlabrttat^mi hpr! nln' ÜOtl ^nen Wanderfahrten und vielem anderen ßen Vorteil^^ß bie Schiefer mehr. Die Mädchen schrieben zu den Bildern von
fläche des Verae- befiehl nn^ ber Mühle im kühlen Grunde, von den Sternlein
liegn und nur FiirJ i.nh 7omm en gerostet da- am Himmel und dem Monde, der durch die Abend-
äs:? b"™ •" «<sÄ'4.s,WÄas
Ä"»»" ”Ä"I W'TT AkÄÄ &
Seiten verbreitete Mehrere RänÄp großes lebendiges Bilderbuch gegeben worden, wie
dl?n°ch qannTfrito‘rieenein®Iutr S°°hn7 "‘5 "atkn '°uch"°m°nch? Iungens^nd^Mädch-n'^nzl
2Iuf dem Platze dampften verschiedene Öffnungen, Bilder geklebt, so daß es eine Pracht war.
anoere batten schon ausgeraucht, und so glomm Und nun zum Schluß: Wer von den vielen klei- Diejes Feuer bereits zehn Jahre durch alte oerbro- nen Einsendern diesmal keinen Preis erhalten chene Stollen und Schächte, mit welchen der Berg konnte, wer seinen Namen nicht in der Preisträqer-
Es mag sich auch auf Klüften durch liste finden kann, mag auf das nächste Jahr hoffen, frische Kohlenlager durchziehen, denn einige hundert Was es zum Weihnachtsfest 1935 für eine Preis- ? ™me8lterr ,n ben Wald gedachte man bedeu- aufgabe gibt, fei noch nicht verraten. Es soll aber tenöe Merkmale von ergiebigen Steinkohlen - wie der Rätselonkel geheimnisvoll andeutet — zu verfolgen; man war aber nicht weit gelangt, als I wieder eine sehr schone Preisaufgabe werden em starker Dampf den Arbeitern entgeqendranq und sie vertrieb. Die Deffnnnq ward wieder zugeworfen; allein wir fanden die Stelle noch rauchend, als wir daran vorb-i b->n Weg zur Residenz unse- L res einsiedlerischen Chemikers verfolgten. Sie liegt 2- M'schen Bergen und Wäldern; die Täler nehmen 3. daselbst sehr mannigfaltige und angenehme Krüm- 4 mungen, rings umher ist ber Boden schwarz und . kohlenartig, die Lager gehen häufig zu Tage aus.
Em Kohlenphilosoph — Philosophus per ignem 6- wie man sonst sagte — hätte sich wohl nicht schick- 7. nd)er ansiedeln können. c
.Wir traten vor ein kleines, zur Wohnung nicht Q übel dienliches Haus und fanden Herrn Stauf, der meinen Freund sogleich erkannte und mit Klagen 10- uber die neue Regierung empfing. Freilich konnten 11 wir aus seinen Reden vermerken, daß das Alaun- 12 werk sowie manche andere wohlgemeinte Anstalt we- c, • ...., m
gen äußerer, vielleicht auch innerer Umstände die ld- emem kühlem Grunde .. Unkosten nicht trage und was dergleichen mehr! 14- war. Er gehörte unter die Chemiker jener Zeit, die, 15. bei einem innigen Gefühl dessen, was mit Natur- iß Produkten alles zu leisten wäre, sich in einer ab- 17 ftrufen Betrachtung von Kleinigkeiten und Neben- fachen gefielen und bei unzulänglichen Kenntnissen nicht fertig genug dasjenige zu leisten verstanden, woraus eigentlich ökonomischer und merkantilischer Vorteil zu ziehen ist. So lag der Nutzen, den er sich non jenem Schaum versprach, sehr im Weiten; so l 2 zeigte er nichts als einen Kuchen Salmiak, den ihm der brennende Berg geliefert hatte. ~
Bereitwillig und froh, feine Klagen einem menschlichen Ohre mitzuteilen, schleppte sich das hagere Männchen in einem Schuh und eine Pantoffel, mit herabhängenden, vergebens wiederholt von ihm her- aufgezogenen Strümpfen den Berg hinauf, wo die H a r z h ü 11 e steht, die er selbst errichtet hat und nun mit großem Leidwesen verfallen sieht. Hier mnd sich eine zusammenhängende Ofenreihe, wo Steinkohlen abgeschwefelt und zum Gebrauch bei Eisenwerken tauglich gemacht werden sollten; allein I 8. ju gleicher Zeit wollte man Oel und Harz auch zu Gute machen, ja sogar den Ruß nicht missen, und 9. i° unterlaa den vielfachen Absichten alles zusammen Bei Lebzeiten des vorigen Fürsten trieb man 10. öas Geschäft aus Liebhaberei, auf Hoffnung; jetzt!
... .............
■
7 \
bildete schlüge
kl" D Atf
was w" brauche' die wen. sie wa> bat«"
beruhte
gegen c elobeltl machet lich- $t sie die ten je»
nran tausch ten ' sehr
halt Ke
13. ftar de grö Pf ero de
die
frei Her. res. bie ! getile nach der
im 1 hob, for
nt
s.
1


