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ch Garbenteich, 10. Dez. Der hiesige G e sangvereinViktoria" hielt im Vereins- lokal, Saalbau Lotz, feine 56. Hauptver­sammlung ab. Vereinsführer L. S t e i n erin­nerte zunächst an die Ernennung des Vereinswirtes zum Ehrenmitglied. Der Schriftführer Paul Hap - p e l erstattete den Jahresbericht, dem zu entnehmen war, daß der Verein im vergangenen Vereinsjahr eine rege Sangestätigkeit entfaltete. Kassenwirt Ludwig Schäfer berichtete bei der Bekanntgabe der Jahresrechnung von einem kleinen Ueberschuß. Rach dem Bericht des Kassenprüfers D r o l l s - bad) wurde dem Rechner Entlastung erteilt und seine mustergültige Kassenführung anerkannt. Die Kassenprüfer (K. D r o l l s b a ch und Ludwig A m e n d) wurden wiedergewählt. Der amtierende Vorstand wurde in der gleichen Form auch für das kommende Jahr bestätigt. Zu weiteren Beisitzern wurden die Sänger Friedrich B r i e g e l, Karl K o l m e r und Ludwig Stumpf ernannt. Der Abend wurde verschönt durch einige Darbietungen des Chors unter der Stabführung von Sanaes- bruber Wilhelm Schäfer, der für den verhinder-

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ders die Jugendlichen, in treuem Glauben an den Führer im Dienste eifrig zu sein. Lehrer Leisen- h e i m e r als Vertreter des Schulvorstandes gab sei­ner Freude über die Hissung der HJ.-Flagge am Schulhaus Ausdruck. Elternhaus, Schule und Ju­gendorganisation sei die Aufgabe gemeinsam, an der Ertüchtigung der Jugend zu arbeiten. Stützpunkt­leiter Bürgermeiester K l ö s wies auf die Bedeutung der politischen Jugendorganisation hin. Rach der Fahnenhissung fand die Feier mit dem Liede der Jugend ihren Abschluß.

5 Steinbach, 10. Dez. Die Evangelische Frauenhilfe hatte, wie alljährlich, in der ver­gangenen ersten Adventswoche ihre schlichte A d - ventsfeier am Abend ihres wöchentlichen Bei­sammenseins. Lieder, Gedichte und Erzählungen waren ganz auf Advent abgestimmt, und die Schlußandacht unter dem Adventskranz mit seiner brennenden Kerze krönte die Feier. Am Toten­sonntagabend hatten wir eine Feierstunde im Got­teshause, zu der auch alle Frauen und Mädchen der Gemeinde eingeladen waren. Wie letztes Jahr, gibt die Frauenhilfe aus ihren Mitteln 10 Mark fürs Winterhilfswerk, 5 Mark für Bethel, 5 Mark für Rieder-Ramstadt, 5 Mark für Dr. Zöcklers Anstal­ten, 5 Mark für das Syrische Waisenhaus, außer­dem eine einmalige Gabe von 10 Mark für das Verbandsheim.

* Großen-Bufeck, 10. Dez. Die 17 Jahre alte Tochter des Landwirts und Steinhauers Fuhr von hier zog sich bei der Arbeit an der Häcksel- schneidemaschine eine schwere Verletzung der rechten Hand zu. Sie verlor zwei Finger und mußte zur Behandlung nach Gießen gebracht werden.

wg. Großen-Bus eck, 10. Dez. Dieser Tage veranstaltete die hiesige RS. - Frauenschaft in der GastwirtschaftZum kühlen Grund" für alle alleinstehenden und älteren Personen über 7 0 Jahre eine Weihnachtsfeier. Inmitten des Saales prangte ein Adventskranz mit bren­nenden Kerzen, die Tische, in langen Reihen, waren weiß gedeckt. Reichlich waren Kaffee und Kuchen aufgetragen; der Kuchen war von der RS.-Frauen- schaft gestiftet worden. Die Führerin der Frauen­schaft, Frau Schneider, hieß alle Teilnehmer willkommen und gedachte derjenigen älteren Dorf­einwohner über 70 Jahre, die im laufenden Jahre durch den Tod abberufen worden sind. Im Ver­lause des Abends trugen etliche Jungmädels mit

richtet.

0 Allertshausen, 10. Dez. In unserer Ge­meinde wird gegenwärtig eine Anzahl freier Flä­chen mit Ob st bäumen systematisch be­pflanzt. Diese Maßnahme des Bürgermeisters, die für die Gemeinde in späteren Jahren einmal einen großen Gewinn bedeutet, wird von der Be­völkerung sehr begrüßt. Die älteste Ein­wohnerin unserer Gemeinde ist die im 84. Le­bensjahr stehende Witwe Anna Katharina Hor- mann. Die hochbetagte Frau spinnt im Winter eifrig Wolle für sich und andere Leute, darüber hinaus hilft sie auch im Haushalt tüchtig mit. Frau Hormann hat 7 Enkel und 6 Urenkel.

y. Mainzlar, 8. Dez. Heute hielt die hiesige Frauenschaft in Gemeinschaft mit der e v a n g.-k i r ch l i ch e n Frauenhilfe Mainz- lar eine sehr schon gelungene Adventsfeier im großen Saale von Gastwirt Müller ab. Die langen Tische, voll besetzt, waren weiß gedeckt, der Saal zeigte sinnigen reichen Adventsschmuck in Ver­bindung mit den Hoheitszeichen des Dritten Rei­ches. Ueber 50 alte Gemeindeglieder über 65 Jahre alt waren als Gäste eingeladen und er­schienen. Das Auto der Didier-Werke hatte dan­kenswerter Weise einige Gäste, die nicht gut gehen konnten, herbeigeholt. Die Führerin der Frauen­schaft, Frau Wehn, eröffnete die Feierstunde, gut und sicher vorgetragene Gedichte wech­selten, Pfarrer Guß mann (Kirchberg) hielt die Adventsansprache; dann begann die Kaffeepause für alle. Der reichliche Kuchen war gespendet wor­den. Es war ein Bild echter, deutscher Volksgemein­schaft. Rach der Pause spielten fünf Frauen in an­erkennenswerter, sicherer Weise ein Theaterstück: Heb immer Treu und Redlichkeit", das großen Beifall fand. Die beiden schön vorgetragenen, drei­stimmigen Lieder der Frauen waren von Lehrer Nikolai eingeübt. Die Gemeindeschwester Mar­garethe hatte sich um das Einüben des Theater­stückes verdient gemacht. Am Schlüsse brachte Frau Wehn das Sieg-Heil auf den Führer aus, worauf die Versammlung mit dem Gesang der beiden ersten Verse des Deutschlandliedes antwortete. Die alten, ehrwürdigen Gäste waren hochbefriedigt und dank­bar. Der übrig gebliebene Kuchen wurde an die Kranken in der Gemeinde verteilt.

# Lollar, 8. Dez. Bei der vor einigen Tagen durch die Innere Mission durchgeführten Sammlung wurden hier Kartoffeln, Gemüse u. a. in ansehnlicher Menge gespendet. Gegenwärtig hält dieGemeindegruppeLollardesReichs- luftschutzbundes einen weiteren Lehrgang ab. Schulungsleiter Eberle gibt einer Anzahl von Hauswarten' die notwendigen Einführungen in ihre Obliegenheiten. Auch diesmal stellt die NS.-Frauen- schäft einen großen Prozentsatz der Teilnehmer.

*/* Lollar, 9. Dez. Am Sonntagabend ver­anstaltete die hiesige NS.-Frauenschaft im Schwanen" eine A d v e n t s f e i e r. Der stim­mungsvoll ausgeschmückte Saal, das Tannengrün und die brennenden Kerzen schufen echte Advents­stimmung. Zu Beginn richtete die Führerin, Frau Schlapp, einige Worte der Begrüßung an die Erschienenen. Nach einem gemeinsamen Lied folgte ein Gedichtvortrag durch Frau Engelen. Ein

Ser Schülerunfall in Oeckenbach.

Dom Kreispresseamt Alsfeld geht uns nach eingehender Untersuchung folgender Bericht zu:

Deckend ach. Dieser Tage erschien in einigen Tageszeitungen eine Notiz, den Schülerunfall M Deckenbach betreffend, die den Tatsachen nicht ganz entsprach und dazu angetan war, ein falsches Bild von dem Vorfall zu geben. Es war nicht so, daß dem Schüler durch eine Ohrfeige des Lehrers der Griffel durch die Augenhöhle ins Gehirn drang. Der Schüler wurde vom Lehrer auf einen Fehler aufmerksam gemacht und erhielt dabei einen leich­ten Klaps. EineZüchtigung" war weder beabsich­tigt, noch wurde sie vorgenommen. Der Schüler aber zuckte, um jenem leichten Klaps auszuweichen, nach der Seite und verletzte sich mit dem spitzen Ende seines Griffels am oberen Lid des linken Auges. Es entstand eine Schramme, die zunächst ganz geringfügig erschien. Der Junge klagte vor­her wiederholt über Kopfschmerzen. Es ist also in keiner Weise erwiesen, daß die schlimmen Folgen des tragischen und bedauernswerten Vorfalls durch die geringfügige Verletzung des Augenlides ein­getreten find. Der Lehrer ist als ruhiger und guter Mensch bekannt und beliebt. Die gesamte Bevölke­rung des Dorfes fühlt mit ihm und tritt für ihn ein, auch die beklagenswerten Eltern des ver­storbenen Kindes.

Ein schöner Fachwerkbau.

§ Harbach, 9. Dez. Zu den schön st en Fach­werkbauten der ganzen Gegend gehört das Wohnhaus des hiesigen Landwirts Wilhelm Schmidt. Es wurde im Jahre 1846 errichtet und ist noch sehr gut erhalten. Auffallend ist die Stärke der Grundmauern. Sie sind durchschnittlich ein Meter dick. Am Fachwerk sind keinerlei Spuren der Verwitterung zu sehen, da es durchweg aus Eichen­holz besteht und dieses bekanntlich immer härter wird. Auswärtige Zimmerleute fertigten es wie der Nachkomme des Bauherrn erzählt in dem bei Harbach gelegenen Walddistrikt Meilbach an. Von dort wurde das zum Aufftellen fertige Balken­werk auf den Bauplatz gefahren. Der zwischen dem Ober- und dem Unterstock ruhende Längsbalken trägt die Inschrift:Durch Gottes Hülf und seine Macht Hawen dieses Haus in Stand gebracht. Der Bau Herr ist Johann Georg Gräff urtb dessen Eh- frau Katharina. Diesen Hawen Gott vertrauth." Das Haus wurde im Sommer renoviert und ist heute ein wahres Schmuckkästchen und eine Zierde für das ganze Dorf. Die Renovierung er­forderte beträchtliche Ausgaben, da allein zwei Zentner Oelfarbe nötig waren. Sie wurde von dem bekannten Weißbindermeister Fritz Roll aus Bersrod ausgeführt und zeigt in allen Einzelheiten die Kunst eines tüchtigen Handwerkers. Das Fach­werk ist rotbraun gestrichen. Die Felder haben einen sandgelben Verputz erhalten und sind von den ein­zelnen Balken durch schmale weiße Ränder abge­grenzt. In diesen Farbendreiklang passen die grün gestrichenen Fensterläden. Sie sind ein Meisterwerk für sich. Ihre kurzen Jalousien sind weiß gestrichen. Jeder Ladenflügel trägt ein weiß punktiertes Recht­eck, in dessen Mitte ein farbenprächtiger Vogel an einem rotbackigen Apfel pickt. Dieses Situations­bild wirkt recht natürlich und ansprechend und ver­leiht dem Ganzen einen Hauch frischen Lebens. Da­zu tragen auch die Verzierungen der grünen Haus- türe bei. Jeder Türflügel hat im mittleren Feld ein prachtvolles Blumenkörbchen und im oberen Feld zwei Wucherblumen in gekreuzter Stellung. Die Hausinschrift und ihre schlichten Verzierungen sind mit weißer Farbe nachgezogen. Wie wir hören, beabsichtigt Herr Schmidt im nächsten Jahre auch die Scheune zu renovieren. Sie ist eben­falls ein alter Fachwerkbau und stammt aus dem Jahre 1848.

Adoentsgedichten und Weihnachtsspielen zur Unter­haltung der Gäste bei. Der Chor der NS.-Frauen- schaft trug einige unter Dirigent Karl Volk ein­geübte Lieder vor und erfreute damit die Gäste. Mit dem dreifachenSieg-Heil!" auf den Führer Adolf Hitler fand die Feier ihren Abschluß.

wg. Großen-Buseck, 10. Dez. Am Sonntag­nachmittag veranstaltete die hiesige Krieger- k a m e r a d s ch a f tKonkordia" auf dem Schießstand am hohen Berg bei reger Beteiligung ein Opferschießen zugunsten des Win­terhilfswerkes. Der erzielte Betrag wurde nach Abzug der Unkosten restlos dem Winterhilfs­werk zugeführt. Der Verein stiftete darüber hin­aus noch 10 Mark aus der Kasse.

(Z Reiskirchen, 10. Dez. Am Sonntagnach­mittag fand im SaaleZum Hirsch" eine Versamm­lung der NS.-Kriegsopferversorgung statt. Nach der Eröffnung durch Zellenleiter Lehrer Roth und dem Gedenken an die Gefallenen des Weltkrieges sprach der Bezirksgeschäftsführer der NSKOV., B o n h a r d , von der Spionage im Welt­kriege. Der Vortrag wurde mit großem Beifall auf­genommen. Mit dreifachem Sieg-Heil auf den Füh­rer wurde die Versammlung beendet. Beim Aus- gang konnte ieder noch ein Scherflein für das Win­terhufswerk spenden. Bei dem vom Krieger- verein durchgeführten Opferfchießen konnte der Betrag von 19,75 Mark verbucht werden.

<£ Climbach, 9. Dez. Dieser Tage wurden in unserer Gemeinde zwei Naturaliensamm­lungen vorgenommen, und zwar für die Anstal­ten der Inneren Mission und für das Winterhilfs­werk. Es wurden gespendet: a) für die Innere Mission 3 Zentner Kartoffeln, 1 Zentner Aepfel und etwa 1 Zentner Gemüse; b) für das Winter­hilfswerk 20 Zentner Kartoffeln und etwa 6 Zentner Roggen. Die Sammlung am Tage der nationalen Solidarität ergab hier 30,15 Mark, die E i n t o p f s p e n d e am gestrigen Sonn­tag 7,50 Mark. Wegen der Vergebung von Arbeitsaufträgen wurde auch hier durch den Gemeinderat der Beschluß gefaßt, daß die Auf­träge nur noch an solche Unternehmer vergeben werden, welche selbst und deren Gefolgschaft Mit­glied der Deutschen Arbeitsfront sind. Mit den Holzhauerarbeiten ist kürzlich be­gonnen worden. Aus unserer Gemeinde sind, wie alljährlich, drei Rotten gebildet, und zwar eine für den Gemeindewald (Rottenführer: Ludwig D ö p p), eine für den Freiherr!, von Rabenauschen Wald (Rottenführer: Ludwig Leyerer II., und eine für den Staatswald in der Seilbach (Rottenführer: Ja­kob W i ß n e r).

I Ettingshausen, 10. Dez. Am Tage der nationalen Solidarität wurden in der hie­sigen Ortsgruppe insgesamt 216 Mark gesam - . melt Auf die Zelle Ettingshausen entfielen 62 Mark, auf die Zelle Oueckborn 112 Mk., auf die Zelle M ü n st e r 42 Mark.

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* Wieseck, 10. Dez. Die hiesige Ortsgruppe der Deutschen Stenographenschaft vereinigte am Sonntag ihre Mitglieder und deren Angehörige zur diesjährigen Weihnachtsfeier in der Gastwirt­schaftGermania". Ein schöner Vorspruch (Erwin Römer) leitete den Abend ein. Der Vereinssuhrer hielt eine kurze Ansprache, in der er auf den Sinn der Veranstaltung, Pflege der Geselligkeit, hinwies. Der Abend brachte dann einen mit großem Beifall aufgenommenen Reigen der jüngsten Stenographin­nen, ferner eine Theater-Aufführung, die sehr auf­merksam verfolgt wurde. Schließlich erschien der Nikolaus, der viele Päckchen auszuteilen hatte. Tanz beschloß den harmonischen Abend.

W i e s e ck , 11. Dez. Der 19 Jahre alte landwirt­schaftliche Arbeiter Ludwig Pitt von hier erlitt bei der Arbeit an der Rübenschneidemaschine einen Unfall. Er geriet mit der linken Hand an die Messer und mußte mit erheblichen Ver­letzungen in die Klinik gebracht werden.

* Alten-Buseck, 11. Dez. In Zukunft roer= den von unserer Gemeinde Aufträge nur noch an diejenigen Betriebe vergeben, deren Betnebs- führer und Gefolgschaft geschlossen in der Deut­schen Arbeitsfront stehen.

* Rödgen, 10. Dez. Am vergangenen Sonntag konnte die hiesige H i t l e r - I u g e n d in Anwesen­heit zahlreicher Einwohner am Schulhaus Die Hissung der Flagge der Hitler-Jugend vornehmen. Nach einem Liede der Jugend sprach Jungbannführer Taesler und ermahnte beson-

FF Grünberg, 9. Dez. Auf Veranlassung der hiesigen Ortsgruppe der NSDAP, und der Leitung der NS.-Hago fand am Samstagabend im Gast­hausZum wilden Mann" eine Versammlung statt zwecks Gründung einer Baugenossen­schaft. Zu der Versammlung war auch der Kreis- betriebsgemeinschaftswalter für das Handwerk O. Stein (Gießen) erschienen. Zweck der Bau­genossenschaft soll sein, im Rahmen des Aufbau- programms der Reichsregierung zur Arbeitsbeschaf­fung für das Handwerk beizutragen, anderseits auch Denjenigen Volksgenossen zu einem Eigenheim zu verhelfen, die nicht im Besitz des hierzu notwendigen Baukapitals sind. Als geeignetes Baugelände sieht man das Hegeoiertel an, das daher bei der in 1936 beginnenden Feldbereinigung vorweg fertig­gestellt werden soll. Die von etwa 40 Personen be­suchte Versammlung war mit der Gründung einer Baugenossenschaft e. G. m. b. H. einverstanden. Der Geschäftsanteil eines Mitgliedes wurde auf 100 Mark festgesetzt und die Haftsumme mit 300 Mark angenommen. Voraussetzung für die Stellung eines Eigenheimes ist der Erwerb der Mitgliedschaft bei der Genossenschaft, ebenso sollen nur solche Hand­werker zu den Arbeiten herangezogen werden, die Mitglied sind. Der vorläusig kommissarisch bestellte Vorstand setzt sich folgendermaßen zusammen: Uhr­machermeister K. Herrn. Pfeffer sen. als Vor­sitzender, 1. Beigeordneter Will). Albach als stell­vertretender Vorsitzender, Hch. Christ. Schmidt als Rechner und Hermann M a g e l als Schrift­führer. Der Aufsichtsrat besteht aus: Ortsgruppen* leitet und Bürgermeister Wagner als Vorsitzen­der, 2. Beigeordneter Karl W e tz i g als stellvertre­tender Vorsitzender, ferner als Beisitzer: Bernh. Großhaus, Hans König, Viktor Fried- r i ch und Hch. Werner sowie als technischer Bau­leiter Architekt Balser. Durch die Gründung der Baugenossenschaft hofft man die Bautätigkeit, die mit Ausnahme des letzten Jahres zu wünschen übrig ließ, wieder zu beleben. So wurden beispiels­weise in den Jahren 1933 und 1934 nur je ein neues Wohnhaus erstellt. Das Jahr 1935 war frei­lich etwas besser, denn es brachte die Erbauung von vier Wohnhäusern, zwei in der Adolf-Hitler- Straße, eins am Steinweg und eins (noch im Bau begriffen) in der Diebsturmstraße. Außerdem wurde noch von den beiden Webereien Schmidt und Allmendinger je eine große Lagerhalle er-

welteres GedichtDie vier Christrosen"", vorgetra­gen von vier Mädchen, leitete über zu der Ansprache des Pfarrer D a m e r a u. Im Mittelpunkt des Abends stand ein deutsches Adventsspiel, das von Frau Eberle sorgfältig eingeübt war und sich sehr wirkungsvoll gestaltete. Dankbarer Beifall be­lohnte alle Mitwirkenden. Nach den Schlußworten des Pfarrers fand die wohlgelungene Feier mit einem dreifachen Sieg-Heil auf den Führer ihr Ende.

§ Staufenberg, 10. Dez. Bei der am Sonn­tag hier von der Deutschen Arbeitsfront durchge­führten Eintopfsammlung für die NSV. wurden insgesamt 41,10 Mark gesammelt.

§ Daubringen, 10. Dez. Die von den Amts­waltern der DAF. für die NSV. am vergangenen Sonntag hier durchgeführte Eintopfsamm­lung ergab den stattlichen Betrag von etwa 54 Mark.

T Großen-Linden, 10. Dez. Durch den Kirchenvorstand wurde hier eine Sammlung für die Innere Mission durchgeführt. Es wurden 52 Zentner Kartoffeln gespendet. Am Tage der nationalen Solidarität ergab die Samm­lung hier 183 RM. Die E i n t o p f ja mmlung wurde hier von den Mitgliedern des Kriegervereins durchgeführt. Es kamen insgesamt 182 RM. zu­sammen.

X Großen-Linden, 10. Dez. Am Samstag­abend veranstaltete der hiesige Turnverein im Saale des Gastwirts Schaum einen Vereinsabend, zu dem neben den hiesigen Mitgliedern auch die Teilnehmer eines Kurzlehrganges der Vereinsdiet-

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warte des Kreises eingeladen waren. Nachdem der 1. Vorsitzende des Turnvereins und Kreisdietwart Dr. Ernst Römer, der auch den Lehrgang leitete, begrüßt hatte, wurde nach einem gemeinsam gesun­genen Lied und einigen von Lehrgangsteilnehmern vorgetragenen Sprüchen der Film der DT.Es wächt ein Geschlecht" vargeführt. Im Verlaufe der Veranstaltung ergriff auch Kreisführer D auper t- Wiefeck das Wort, wobei er insbesondere dem Kreisdietwart Dank für feine Arbeit zur Verbreite­rung des turnerischen, d. h. Jahnschen Gedankens aussprach. Außerdem nahm der Kreisführer Gele­genheit, einigen alten, verdienten Turnbrüdern des Vereins für ihre jahrelange aufopfernde Arbeit in der Turnsache den Kreisehrenbrief zu überreichen. Es find dies die Turnbrüder Wilh. Weiß, Bau­unternehmer, Ludwig Lang, Landwirt, Heinrich Degen, Weißbindermester und Johannes Leun, Landwirt. Bei Turnerliedern und Unterhaltung verbrachten die Lehrgangsteilnehmer mit den hie­sigen Turnfreunden einen anregenden Abend.

I Watzenborn - Steinberg, 9. Dez. Der Sanitätszug Watzenborn - Steinberg vom Deutschen Roten Kreuz feierte am Samstag­abend im SaaleZum goldenen Stern" fein fünf­jähriges Beftehen. Zu dieser Feier hatte sich eine große Anzahl Freunde und Gönner eingefun­den. Mit dem VorspruchEdel sei der Mensch, hilf­reich und gut" eröffnete Zugführer Karl Burger die Feier. Hierauf sprach Kolonnenarzt Dr. F a- b e l über die Grundidee des Roten Kreuzes auf dem weißen Felde. Er schilderte die Gründung der Sani­tätsvereine von Genf, sowie die Notwendigkeit der Sanitäter im Kriegsfälle. Kreisgruppenführer Kratz (Gießen) beglückwünschte den jungen Sani­tätszug und verlieh den Kameraden Karl Burger, Georg Heuser und Heinrich Degen die Aus­zeichnungsborte für fünfjährige Tätigkeit. Außerdem überreichte er einem Zugführer, zwei Halbzugfüh­rern und vier Gruppenführern Urkunden über die abgelegte Prüfung. Im Namen der Gemeinde über­brachte Bürgermeister Schäfer für die Weiterent­wicklung des Sanitätszuges die besten Glückwünsche. Gedichte, vorgetragen von Fräulein Pfaff, Frl. Degen und Hch. Degen, sowie zwei Laienspiele und mehrere lebende Bilder, ausgeführt von einigen

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