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pfingsttagung

-er Deutschen Burschenschaft.

Die Pfingsttagung der Deutschen Burschenschaft in Eisenach wurde auch in diesem Jahre durch ein politisches Schulungslager eingelei­tet, an dem etwa 150 Sprecher der Burschenschaften teilnahmen. Auch einige Vertreter der jungen Ge­neration anderer Völker nahmen an der Tagung als Gäste teil. Mit besonderer Begeisterung wurde von den jungen Burschenschaftlern der Franken­führer, Gauleiter Julius Streicher, begrüßt, der in fast dreistündigem Vortrag eindringlich die na­tionalsozialistische Auffassung von Blut und Rasse klarlegte und die Burschenschaften aufrief, weiter­hin gegen die in weiten Kreisen des Akademiker- tums herrschendeGeistigkeit" anzukämpfen, die den Durchbruch eines gesunden, instinkthaften und bodenverwurzelten Denkens behindert. Streicher brachte zum Ausdruck, daß es gegenüber den in ein­zelnen studentischen Gemeinschaften noch vorhande­nen Schwebezustand in der völkischen Frage darauf ankomme, mit dem Bewußtsein höchster Verant­wortung der akademischen Jugend voranzugehen. Weitere Vorträge wurden von dem deutschen Sach­verständigen im Berner Judenprozeß, Oberstleut­nant a. D. Fleischhauer, von Professor Ernst K r i e ck (Heidelberg) und Prof. L a c r o i x gehal­ten. An dar Schulungslager schlossen sich Sitzungen der Sprecher und der Bundesleiter der einzelnen Burschenschaften an.

Am Pfingstsamstag trat der außerordent­liche Burschentag zusammen, der die vom Bundesführer oorgelegte neue Hauptsatzung einstimmig annahm. Durch zahlreiche Abgesandte

der Auslandsgliederungen der deutschen Burschen­schaften aus den verschiedenen mitteleuropäischen Staaten wurden Berichte erstattet, die die enge Verbundenheit der Deutschen Burschenschaft mit dem Grenz- und Auslandsdeutschtum und die Fruchtbarkeit der volkspolitischen Arbeit zeigten. Der Burschentag nahm einmütig eine Ent­schließung an, in der er sich erneut zu dem völ­kischen Weg der Burschenschaft bekannte und die Erwartung aussprach, daß auf diesem Boden sich alle zusammensinden, die den Willen haben, die Erfüllung burschenschaftlicher Geschichte in tätigem Einsatz zu verwirklichen.

Nach Beendigung der Tagung in Eisenach, in deren Rahmen auch eine nächtliche Weihe­stunde am Ehrenmal der Deutschen Burschen­schaft und eine Feier im Wartburghof stattfand, fuhren am Pfingstsonntag die Teilnehmer in einem Sonderzug nach Jena zur 120-Jahr- feier der Deutschen Burschenschaft. Ein langer F e st z u g führte durch die Straßen der Geburts­stadt des Bundes über die Gründungsstätte, das GasthausZur Tanne" am Saale-Ufer, zum Bur­schenschafter-Denkmal auf dem Eichplatz, wo sich eine Kranzniederlegung und eine politische Kund­gebung anschlossen.

Staatssekretär Dr. Lammers hat als Füh­rer der Gemeinschaft studentischer Verbände der Deutschen Burschenschaft zu ihrer Jubiläumsfeier telegraphisch seine Gluckwun- s ch e zum Ausdruck gebracht.

Aus aller Welt.

Schwere Unwetter in Frankreich, England und Polen.

Während der Pfingstfeiertage wurde Frankreich von einer Hitzewelle heimgesucht, die stellen­weise schwere Gewitter mit zum Teil wolkenbruchartigem Regen auslöste. In Dünkirchen wurden durch den Regen viele Keller unter Wasser gesetzt. Im Departement Seine et Oise gingen nachts große Regenmassen mit Hagelschauer nieder, die schweren Schaden anrichteten. Bei Oran in Algerien wurden eine Truppe von Arbeitern vom Blitzschlag getroffen. Ein Mäher war auf der Stelle tot, zwei andere trugen schwere Brandwunden davon. Die außerordentliche Hitze hat in den fran­zösischen Alpen hier und da eine S ch n e e - schmelze zur Folge gehabt, die für das Dörfchen Dalsires bedrohliche Folgen hatte. Gewaltige Schnee­massen brachten einen kleinen, durch den Ort flie­ßenden Bach zum Ueberfluten, so daß binnen weniger Minuten die meisten Häuser unter Wasser standen. Gleichzeitig lösten sich Erd- und Gesteins­massen, die das Vernichtungswerk vollendeten. Viele Häuser wurden verschüttet* oder fortgerissen.

Die englische Hauptstadt und weitere Teile Süd­englands wurden am Pfingstmontag durch schwere Gewitterstürme und Hagelwetter heim­gesucht. In den Straßen der Hafenstadt Deal in der Grafschaft Kent stand das Wasser über einen halben Meter hoch, so daß der Verkehr nur noch mit Wasserfahrzeugen durchgeführt werden konnte. In vielen Häusern richtete das Wasser großen Scha­den an. Auch in der Hafenstadt Folkestone waren viele Häuser und Straßen überschwemmt. Aus Hampshire werden schwere Ernteschäden durch Ha­gelschlag gemeldet.

In einzelnen Gebieten Ostpolens, insbesondere in den Kreisen Przemysl, Lemberg, Luck und Rowno, sind am Pfingstmontag schwere Gewitter, verbunden mit schweren Hagelschlägen und vereinzelt mit Wolkenbrüchen nieder- gegangen, die sehr erheblichen Schaden an den Feld­früchten angerichtet haben. Viele Dächer von Bau­ernhäusern wurden vom Hagel durchschlagen. In­folge von Blitzschlägen sind an verschiedenen Stellen Gehöfte niedergebrannt. In einem Dorfe des Kreises Luck wurden ein Bauer und ein Kind vom Blitz getötet.

Erster Deutscher Gehörlosen-Tag in Frankfurt a. 7N.

Der Reichsverband der Gehörlosen Deutschlands hielt während der Pfingstfeiertage in Frankfurt den 1. Deutschen G e h ö r l o s e n t a g ab. zu dem sich aus allen Teilen des Reiches über 1000 Teil­nehmer eingefunden hatten. Die Tagung, die gleichzeitig die 4. ordentliche Hauptversammlung des Reichsverbandes der Gehörlosen bildete, fand ihren Auftakt mit einer Arbeitstagung, in der alle, die Gehörlosen berührenden Fragen zur Sprache kamen. Den Höhepunkt bildete der Hauptfestakt auf dem Messegelände, der sich zu einer eindrucks­vollen Kundgebung der Gehörlosen für das neue Deutsche Reich gestaltete. Nach einer Begrüßungs­ansprache des Gaubundesleiter-West Pg. Schäfer sprach der Reichsbundesleiter Pa. A l b r e g h s- Berlin über das ThemaUnser Kulturwille". Er betonte, daß mit dem LeitmotivVertrauen, Liebe und Geduld" die Gehörlosen alles das zu erreichen versuchen wollten, was ihnen gebühre. Von den gleichen Gedankengängen getragen waren die Aus­führungen des Reichsfachschaftsleiters V Sonder­schulen im NS-Lehrerbund Pg. R u ck a u - Berlin, der es begrüßte, daß die Gehörlosen sich jetzt zu

einer Einheitsfront zusammengefunden haben, und des Sachberaters für Gehörlosenfragen bei der Reichsleitung des Hauptamtes für Dolkswohlfahrt Pa Matz, der den Kampf um die Emrechung der Gehörlosen in die Reihen vollwertiger Volks­genossen eingehend schilderte.

Eine ganze Familie vergiftet. (Ein Todesopfer.

Von einem schweren Unglücksfall mürbe die Familie Dülfers in Kassel betroffen. In der Nacht erkrankte plötzlich die aus vier Personen be­stehende Familie nach dem Genuß eines verdorbe­nen Gerichtes unter heftigen Dergiftungs- er schein un gen. Die Sanitätswache sorgte für die sofortige Ueberführung der Vergifteten in das Landeskrankenhaus. Obwohl die Aerzte dort alle möglichen Maßnahmen ergriffen, verschied die 60 Jahre alte Großmutter bereits eine Stunde nach ihrer Einlieferung. Die übrigen drei Personen, Vater, Mutter und ein siebenjähriges Töchterchen, liegen schwer erkrankt darnieder.

keine Blumen in den Blund nehmen.

Die Unsitte, Blumen in den Mund zu nehmen, forderte in Nierstein ein Todesopfer. Ein Kind des Winzers S a n d n e r hatte die Stiele eines Sträußchens Stiefmütterchen in den Mund genom­men. Nach wenigen Stunden stellten sich Vergif­tungserscheinungen ein; obwohl sofort Ge­genmaßnahmen ergriffen wurden, trat alsbald der Tod ein.

Blutiges Familiendrama in Bukarest. Der ehemalige rumänische Finanzminister schwer verletzt.

Der frühere rumänische Finanzminister und erste Vizepräsident der Nationalen Bauernpartei Michael P o p o o i c i wurde in seiner Villa in Kronstadt von seinem Bruder Stephan Popovici nach einer heftigen Auseinandersetzung a n g e s ch o s s e n und schwer verletzt. Stephan Popovici verbarri­kadierte sich dann in einer Dachkammer, wo er in der Ueberzeugung, seinen Bruder getötet zu haben, Selb st mord verübte. Michael Popovici wurde in eine Klinik übergeführt, wo er nunmehr außer Gefahr liegt. Dieses Familiendrama hat in allen Bukarester Kreisen, wo Popovici als eine promi­nente Persönlichkeit des öffentlichen Lebens bekannt ist, einen starken Eindruck gemacht.

Vier französische Kolonialbeamte in der Wüste verdurstet.

Vier junge französische Kolonialbeamte aus Da­kar (Senegambien) sind in den Wüsten des Sudan verdurstet. Aus dem letzten Schreiben eines der Beamten geht hervor, daß die Verunglückten, die einen achtmonatigen Heimatsurlaub erhalten hatten, mit einem Raupenwagen den schwarzen Kontingent durchqueren und bis zum Nil vorstoßen wollten, um von Aegypten aus die Heimreise zu Schiff fort­zusetzen. Nach den bisher aus englischer Quelle vor­liegenden Nachrichten haben die vier jungen Leute, als ihr Kraftwagen infolge einer Motorpanne steckenblieb, zu Fuß den Nil zu erreichen versucht, sind aber unterwegs von Hitze und Durst überwäl­tigt ums Leben gekommen.

Zwei dänische Segelboote gekentert.

Fünf Menschen ertrunken.

Zwei schwere Unglücksfälle, die fünf Men­schenleben forderten, haben sich auf dem Oeresund ereignet. Sechs Mitglieder eines Kopenhagener Segelklubs hatten mit einem Segelboot die Fahrt nach der im Oeresund Gelegenen schwedischen In­sel Hven angetreten. Als das Boot sich etwa sechs Seemeilen südlich von Hven befand, kam ein starker Wind auf, und die Wellen gingen so hoch, daß das Boot voll schlug und kenterte. Als ein anderes Segelboot die Unfallstelle erreichte, konnten nur noch zwei Personen gerettet werden, während von den übrigen vier keine Spur mehr zu entdecken war. Das zweite Unglück ereignete sich vor

Skodsborg an der dänischen Riviera. Ein mit zwei Brüdern besetztes Segelboot, das sich auf der Fahrt nach Helfingör befand, kenterte. Einer der beiden Brüder konnte von einem zur Hilfe herbei­geeilten Boot gerettet werden, während der andere ertrank.

Achtzehn Todesopfer eines Bergsturmes im Hochlande von Pamir.

Bei den großen Stürmen, die vor kurzem in Tadschekistan herrschten, ist eine Gruppe von Alpi­nisten beim Aufstieg auf einen Berg im Hochlande von Pamir durch einen Sturm überrascht worden, der 18 Mann wahrscheinlich das Leben ge° kostet hat. Bisher konnten zehn der Verunglückten als Leichen geborgen werden.

ftunft und Wissenschaft.

Mittelrheinischer Aerztelag in Bad-Vauheim.

Der Mittelrheinische Aerztetag firtöet am 16. Juni in Bad-Nauheim statt. Bei dieser ärztlich-wissenschaftlichen Veranstaltung werden fol­gende Vorträge gehalten werden: Professor G ä n ß- len (Frankfurt): Moderne Behandlung der Blut­armut. Professor R e i n w e i n (Gießen): Erken­nung und Behandlung des Komadiabetikum. Pro­fessor Martini (Bonn): Kreislauftherapie bei akut fieberhaften Erkrankungen. Professor S ch e l» long (Heidelberg): Behandlung des akuten kar­dialen Lungenödems. Professor Kirschner (Hei­delberg): Neuere Bestrebungen in der Schmerzbe­kämpfung. Professor A. W. Fischer (Gießen): lieber Nieren- und Blasentuberkulose. Professor von Jaschke (Gießen): Stillschwierigkeiten und ihre Bekämpfung in der Praxis. Der wissenschaftliche Teil der Tagung wird von gesell­schaftlichen Veranstaltungen umrahmt. Anmeldun­gen nimmt das Hessische Staatsbad, das die Vor­bereitungen für die Tagung übernommen hat, ent­gegen. j

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Die Pfingstfeiertage brachten allgemein in Mit­teleuropa starke Erwärmung (vielfach über 30 Grad im Schatten) und damit auch verbreiterten Druck­fall. Da sich über England ein neuer Wirbel ent­wickelt hat, ist wieder der Eintritt kühlerer Meeres­luftmassen besonders begünstigt, so daß es noch im Laufe des Dienstag zu verbreiteter Gewittertätig­keit kommen wird. Die Witterung wird wieder et­was unbeständig, ober nicht ausgesprochen unbe­ständig werden.

Aussichten für Mittwoch: Unter leb­hafter Gewittertätigkeit (im wesentlichen am Diens­tag) wechselnd bewölkt, im einzelnen teilweise ge­wittrige Schauer bei lebhaften westlichen Winden, etwas frischer.

Aussichten für Donnerstag: Zeitweilig heiter und wieder wärmer, Gewitterneigung.

Lufttemperaturen am 10. Juni: mittags 29,3 Grad Celsius, abends 20,1 Grad; am 11. Juni: morgens 19,1 Grad. Maximum 30,1 Grad, Minimum 14 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 10. Juni: abends 23,1 Grad; am 11. Juni: morgens 19,4 Grad. Sonnenscheindauer 13,7 Stunden. Niederschläge 0,8 mm.

Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot für Den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. V. 35: 10151. Druck und Verlag: Bruhl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei

R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis: 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig.

Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben." Offbg. 14,13

,* das einzig-

im Alter von 27 Jahren zu sich zu nehmen

Gießen (Dammstraße 22), derr 9. Juni 1935.

Die tieftrauernden Hinterbliebenen:

3482 D

Watzenborn-Steinberg, den 11. Juni 1935

Statt Karten!

34»5 v

Die trauernden Hinterbliebenen.

Todesanzeige

Gießen, den 11. Juni 1935.

3484 D

Otto Haas

im blühenden Alter von 11 Jahren

Die trauernd Hinterbliebenen:

Steinbach, den 11. Juni 1935

Die Beerdigung findet am Donnerstag, 13. Juni, nachmitt 3 Uhr statt

3491 D

Frau Marie Brückel Wwe. und 3 Geschwister

Fam. Georg Sommer VI. und alle Angehörigen

Ludwig Haas VI. und Frau Balthasar Münch

Gestern entschlief sanft nach 4 tägiger schwerer Krankheit in der Chirurgischen Klinik zu Gießen unser innigstgeliebter, hoffnungs­voller einziger Sohn, Enkelkind und Pate

Am Pfingstsamstag entschlief nach langem, schwerem, mit großer Ge­duld ertragenem Leiden im Alter von 65 Jahren meine liebe Gattin, Mutter, Schwiegermutter und Großmutter

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Die Beerdigung findet Mittwoch, den 12. Juni, 2 Uhr nachmittags, auf dem Neuen Friedhof statt.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 12. Juni, nachmittags um 3 Uhr, vom Trauerhause, Ludwigstraße Nr. 34, aus statt

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen lieben Mann, unseren lieben Vater, Großvater, Urgroßvater, Bruder, Schwager und Onkel

Philipp W eller I., Bahnarbeiter L R.

im 77. Lebensjahre nach langem, schwerem Leiden zu sich in die Ewigkeit abzurufen.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Marie Weller, geb. Schmidt.

Klein-Linden, den 10. Juni 1935.

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 12. Juni, IfF/g Uhr, vom Sterbehause Lützellindener Straße 12 aus statt.

3489 D

Keine Ursprungs­zeugnisse,

fonbem nur Zeugnis, abschriften dem Be­werbungsschreiben bei­legen I Lichtbilder undBewerbungsunter- lagen müssen zur Ber- meidung von Verlusten aus der Rückseite Na- men und Anschrift des

Bewerbers tragen i

Für die vielen Beweise liebevoller Anteilnahme, sowie für die Fülle schöner Kranzspenden beim Hinscheiden unserer teuren Entschlafenen Frau Elfriede Hansen, geb. Blaeser sprechen ihren wärmsten Dank aus

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In tiefem Schmerz:

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Nach kurzem schweren, geduldig ertragenem Leiden hat es dem Herrn über Leben und Tod gefallen, am 9. Juni, in der Frühe des 1. Pfingst- feiertages, meine liebe teure Tochter, unsere herzensgute unvergeßliche Schwester, Schwägerin, Nichte und Kusine, die Hebe treue Gehilfin im Hause ihres Onkels

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