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Ausruf zumReichsbemfswetikampfrS3S

durchgeführt von der Hitler-Jugend und der Deutschen Arbeitsfront.

Dir erkennen In Deutschlands gestaltender Arbeit die gewaltige Offenbarung deutschen Wesens. Oie deutsche Arbeit ist es, die Deutschlands Namen draußen in der Welt vertritt, von unserer Gesinnung, unserem Wollen und unserem Können zeugt. Diese Tatsache ver­pflichtet das junge Geschlecht. Es ist sich dieser stolzen Aufgabe bewußt und will unter Beweis stellen, daß es bereit sei, altem deutschen Brauche würdig, auch in seinem Berufe und seiner Arbeit dem Volk und seiner Nation zu dienen. Wir rufen die Lugend im Kreis Gießen zur Bekundung ihres Berufswillens zum 2. Reichsberufswettkampf!

Heil Hitler!

Hausgehilfinnen: Sommer, Watzenborn, in Watzenborn am Dienstag, 19. März, für die Orte Watzenborn, Holzheim, Grüningen, Gar­benteich.

Hausgehilfinnen: H a s e n z a h l, Gießen, Werner- wall 46, in Hungen am Dienstag, 19. März, für die Orte Hungen, Steinheim, Trais-Horloff. Tabakarbeiterinnen teilen sich in folgende Mädel- arbeitskreiise:

Gießen: Mickel, in Gießen am Mittwoch, 20. 3. Heuchelheim: Horeyseck, in Heuchelheim 20. 3. Wieseck: Hainer, in Wieseck cvm 20. 3.

Treis: Wall, in Treis am 20. 3.

Londorf: Wall, in Londorf am 20. 3.

Kl.-Linden: Heß, Leihgestern, in Kl. Linden 20. 3.

Gr.-Linden: Heß, Leihgestern, in Gr.-Linden 20 3.

Garbenteich: Sommer, Watzenborn, in Garben« teich am 20. 3.

Steinberg, Hausen: Sommer, Watzenborn, Wett­kampfort noch nicht bestimmt, am 20. 3.

Reiskirchen, Beuern, Alten-Buseck, Großen-Buseck, Burkhardsfelden: Edelmann, Beuern, Wett­kampfort noch nicht bestimmt, am 20. März.

Daubringen, Staufenberg, Ruttershausen: Hai­ner, Wettkampfort noch nicht bestimmt, am 20. März.

Das große Mitärkonzert in der Volkshalle.

Die Wehrmacht dient dem Wintechilfswerk.

Deutsche Arbeitsfront gez.: Wagner, Kreiswatter. gez.: Irihges, Kreisjugendwalter.

Der Lhrenausschuh des Reichsberufswett­kampfes 1935 für den kreis Gießen:

Adam, Rektor der gewerblichen Berufsschule A ß m a n n, Landoerb.-Obm. d. Kraftfahrhandwerks D a a b, Führerin des Untergaues 116 des BdM. Gros, Amtsgerichtsrat

Heim, Führer des Bannes 116

Heine, Polizeidirektor

I a c o b e r, Führer der SS.-Standarte 83

I a n tz e n. Dir. Buderus-Lollar Klöß, Kreisamtsleiter der NSV. Klo st ermann, Kreisleiter der NSDAP. D r. L i ft, Direktor des Arbeitsamts Gießen L o e s ch, Führer der Arbeitsdienstabteilung 223/8 Hutter, Führer der SA.-Standarte 116 Lütke, Generalmajor

Metzger, Bezirksbauernführer

N e b e l i n g, Kreisschulrat

D r. Pauly, Präs, der Industrie- und Handelst. Pfähler, Rektor der Hess. Landesuniversität R e h b e r g, Dir. der Tonw"rke Abendstern Rinn, Fabrikant i. d. Fa. Rinn & Cloos AG. . Ritter, Oberbürgermeister der Stadt Gießen Ruhl, Führer der SS.-Motorstandarte 30 Schimmel, Kreisamtsleiter der NS. Hago S ch r o t h, Direktor der Didierwerke Mainzlar S t ü h l e r, Kreishandwerksmeister

T h ü r e, Präs. d. Landger. der Prov. Oberhessen Bogt, Provinzialrat

W a'g n e r, Kreiswalter der DAF.

Weitzel, Rektorin der gewerbl. Berufsschule W o d a e g e, Oberstaatsanwalt

W r e d e, stellvertretende Kreisamtsleiterin der NS.- Frauenschaft.

Zu Gruppenweltkampfleitern des Kreises Gießen wurden ernannt:

Kaufmanns- und Bürogehilfen, Behördenangestellte usw.: Mertes, Gießen, Lonystraße 18, in Gießen am Montag, 18. März.

Dentisten: Scheiter, Gießen, Gr. Steinweg 21, in Gießen am Freitag, 22. März.

Friseure: Zobel, Gießen, Asterweg 65, in Gießen und Grünberg am Montag, 18. März.

Metallarbeiter: Dörr, Gießen Gr. Steinweg 12, in Gießen, Lollar und Grünberg am Montag, 18. März.

Metallarbeiter: Rüdiger, Gießen, in Gießen, Lollar und Lich am Dienstag, 19. März.

Gaststätten, Hotel und Haus: Mühl, Gießen, Schanzenstr. 18, in Gießen Dienstag, 19. März.

Hitler-Jugend

gez.: Heim, Bannsührer.

gez.-. Heid, Abteilungsleiter HL

Holzarbeiter: Becker, Gießen, Schanzenstraße 18, in Gießen, Lich und Grünberg am Dienstag, 19. März.

Lebensmittel und Tabakwerkberufe: Rabenau, Gießen Wetzsteinstr. 6, in Gießen, Lich und Hungen am Mittwoch, 20. März.

Nährstand: M e n g e l, Hattenrod, Licher Straße, in Gießen, Londorf und Birklar am Mittwoch, 20. März.

Chemiearbeiter: Dr. Schmidt, Gießen, Garten­straße 26, in Gießen am Donnerstag, 21. März.

Stein- und Erdarbeiter: Dr. Schmidt, Gießen, Gartenstr. 26, in Mainzlar am Donnerstag, 21. März.

Druck- und Papierarbeiter: Neuhofer, Gießen, Wernerwall 51, in Gießen am Donnerstag, 21. März.

Lederarbeiter: Gerla ch, Gießen, Sellersweg 67, in Gießen am Freitag, 22. März.

Bauarbeiter: Thome, Gießen, Mühlstr. 31, in Gießen, Lich u. Grünberg am Freitag, 22 März.

Textilarbeiter: Stein, (Srünberg, Marktplatz 9, in Grünberg am Freitag, 22. März.

Bekleidungsindustrie: D ö r f n e r, Gießen, Mar­burger Sraße 36, in Gießen am Samstag, Len 23. März.

Zu Gruppenwetlkampfleiteriunen des Kreises Gießen wurden ernannt:

Kaufm.- und Bürogehilfinnen: Appel, Gießen, Lonystr. 18, in Gießen am Montag, 18. März.

Höhere Schulen, Fachschulen: Schmidt, Gießen, Bergwerk, in Gießen am Montag, 18. März.

Bekleidung: Jacob, Gießen, Ebelstr. 25, in Gie­ßen am Samstag, 23. März.

Nährstand: Rain, Ällendorf, in Gießen am Mitt­woch, 20. März.

Druck, Papier: M o m b e r g e r, Gießen, Posener­strahe, in Gießen am Donnerstag, 21. März. Chemie, Stein, Erde: Momberg er, Gießen, Posenerstr., in Gießen am Donnerstag, 21. März. Textil: Linden st ruth, Gießen, Bleichstr., in Gießen am Freitag, 22. März.

Leder: Linden st ruth, Gießen, Bleichstraße, in Gießen am Freitag, 22. März.

Friseusen: Linden st ruth, Gießen, Bleichstr., in Gießen am Montag, 18. März.

Hausgehilfinnen: Sahn, Gießen, Wernerwall 5, in Gießen am Dienstag, 19. März, für die Orte Gießen, Heuchelheim, Klein-Linden, Lollgr, Staufenberg, Wieseck.

Das ' Reichsheer stellte sich am vergangenen Samstag mit der ihm eigenen Tatkraft in den Dienst des Winterhilfswerkes. Fünf Musikkorps unserer Wehrmacht aus verschiedenen Standorten der engeren und weiteren Heimat, zu einem großen Klangkörper zusammengefaßt, konzertierten für das Winterhilfswerk! Die Volkshalle war fast bis auf den letzten Platz besetzt. Die Leitung des Orchesters, das sich aus 200 Musikern zusammensetzte, lag in den bewährten Händen von Obermusikmeister Ernst K r a u ß e (Gießen).

Der Abend brachte zur Einleitung den breit an­gelegten Kaisermarsch von Richard Wagner. Das große Orchester konnte sich gerade in dieser Kom­position mit seiner ganzen Klangfülle einsetzen und den wuchtigen Eindruck erreichen, den dieser ernste, getragene Marsch zweifellos erwecken will. In unterhaltsamen Gegensatz hierzu hörte man dann die Ouvertüre zu der OperOberon" von Carl Maria von Weber, mit der der Dirigent bewies, daß das Orchester, trotz seiner Größe, allen Tempis gerecht werden konnte und die zarten und be­schwingten Stellen in aller Klarheit herausbrachte. Sehr fein immer wieder der Einsatz der Holzinstru­mente. Erfreulich war ferner, wie man bemüht war, dem Geiste des Komponisten gerecht zu wer­den. Mit großer Freude hörte die große Zuhörer­schaft als nächste Darbietung viele bekannte Szenen aus der OperHänsel und Gretel" (Humper­dinck), die mit größter Sorgfalt wiedergegeben wurden. Sehr eindrucksvoll wurde schließlich auch das verhalten-leidenschaftlicheCapriccio Italien" von Tschaikowsky wiedergegeben, das in seiner Farbigkeit der Melodienführung und in seiner ab­wechslungsreichen Instrumentation alle Möglich­keiten des Orchesters auszuschöpfen gestattete.

Eine Bereicherung des Programms bedeutete eine ausgezeichnete gesangliche Darbietung eines starken Chores unserer hiesigen Garnison unter der Lei- tung von Unteroffizier Dietrich. Man hörte in feinem Satz und in schöner Sprache von einer heldischen Episode. Der Chor fand für seine Leistung dankbare Anerkennung.

Der weitere Verlauf des Abends brachte nach je­weils angenehm kurzen Pausen Militärmusik in viel­fältiger Abwechslung. Man hörte zunächst den Björne- borgarnes-Marsch, einen schwedischen Marsch aus dem Dreißigjährigen Krieg, der durch seinen eigen­artigen Aufbau zunächst alles Interesse wachrief, dabei aber einen etwas fremdartigen Eindruck nicht verwischen konnte. Vertrauter klang ein Marsch der Landsknechte aus dem 15. Jahrhundert und das damit verbundene Trinklied aus dem 16. Jahrhun­dert, die durch ihre originelle Melodienführung ge­fielen. Das Orchester trug durch die lebendige In­terpretation ein Uebriges zum Erfolg bei.

Den Höhepunkt des Abends bildete die Zusam­menstellung hi st arischer Heeresmärsche

aus der Zeit des Mittelalters bis zur Gegenwart (Zusammenstellung Kaiser-Hackenburger), in der nicht weniger denn 28 verschiedene Märsche bzw. Fanfaren, Paradeposten, vaterländische Klänge usw. zusammengefaßt waren. Das Orchester brachte in Verbindung mit den Fanfarenbläsern, mit Kessel­pauken und Spielleuten, diese Märsche mit einem begeisternden Schwung heraus und riß alle Zu­hörer mit. Die Zusammenfassung sehr geschickt gab immer nur die wesentlichen Melodien der Märsche ohne die üblichen Wiederholungen wieder, so daß sich dem Ohr der Zuhörer eine schier un­erschöpfliche Fülle von Melodien bot und die Freude über diese ausgezeichnete Darbietung von Marsch zu Marsch stieg. Das Orchester selbst befand sich hierbei in seinem ureigensten Eleryent und kon­zertierte mit unübertrefflichem Schmiß und mit einer Begeisterung, die sich auf die Zuhörer über­tragen mußte. Anhaltender Beifall dankte für die­sen Teil des Konzertprogramms.

Orchester, Fanfaren und Kesselpauken klangen im weiteren Verlauf des Konzertes in zwei Fanfaren­märschen (Reichsritter-Fanfare" undAdolf-Hitler- Fanfare") zu einer großen Wirkung zusammen, die die Fansärenmärsche der Wehrmacht noch immer auslösten. Eine äußerste Steigerung der klanglichen, raumfüllenden musikalischen Wirkung erlebte man schließlich noch in den beiden Märschen mit Spiel­leuten, mit demParademarsch der langen Kerls" und dem immer wieder neu begeisternden Lieblings­marsch des Führers Adolf Hitler, demBadenweiler Marsch". In dem großen Zapfenstreich der Infan­terie und der berittenen Truppen, der mit dem Deutschlandlied und dem Horst-Wessel-Lied seinen Abschluß fand, klang daZ große Konzert des Abends aus.

Weiterbericht

des Reichrweilerdlenfies. Ausgabeorl Frankfurt. .

Heber Frankreich und dem Mittelmeergebiet haben sich Tiefdruckstörungen entwickelt, die dort Anlaß zu verbreiteten Niederschlägen (in Frank­reich meist Schnee) geben. Ihr Einfluß macht sich auch dis zu uns hin im zeitweiligen Aufkommen hoher Bewölkung bemerkbar. Der von Skandina­vien in fast südlicher Richtung sich erstreckende, und immer noch sehr mächtige Hochdruckrücken bleibt je­doch für unser Wetter im wesentlichen bestimmend.

Aussichten für Dienstag: Zeitweise wolkig, im wesentlichen noch trocken und heiter, nachts Frost, Tagestemperaturen weiter ansteigend, lebhafte Ostwinde.

Lufttemperaturen am 10. März: mittags 5,0 Grad Celsius, abends0,5 Grad; am 11. März: morgens 4,0 Grad. Maximum 5,4 Grad, Minimum7,0 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 10. März: abends 0 Grad; am 11. März: morgens 0 Grad. Sonnenscheindauer 8,8 Stunden.

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Oie Mitglieder unserer Bank werden zu der am Dienstag, dem 19. Marz 1935, abends &y2 Uhr, im Restaurant Hindenburg stattfindenden

76.ordentl.Generalversammlung

eingeladen.

Tagesordnung:

1. (Erstattung des Geschäftsberichts für 1934 und Prüfungs­bericht des Aujfichtsrats.

2. Beschlußfassung über die Genehmigung der Zahresrechnung und Bilanz und die dem Vorstand und Aufstchtsrat zu ertei­lende Entlastung. .Beschlußfassung über die Verteilung des Reingewinns.

3. Ersatzwahl ausscheidender Mitglieder des Auffichtörats.

4. Bericht über die Revision der Bank durch den Derbandsreviso^

5. Verschiedenes.

Gießen, den 11. März 1935.

Handels- und Gewerbebank

e. G. m. b. S.

Oer Vorsitzende des Aussichisratsr

1413d Franz Gros.

Bekanntmachung.

Gartenbesitzer und Pächter, welche im kommenden Sommer das Wiedersetzen des Gartenwasfermesiers wünschen, wollen sich bis zum 26. d. 2H. auf unserer Kasse melden. 14150

Gießen, am 4. März 1935.

Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen.

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Wir geben hiermit das Folgende bekannt! Die Betriebsführung der

GasversorgungWieseck ist von der unterzeichneten Gas- und Kraftwerke Aktien­gesellschaft, Berlin-Wilmersdorf, auf die ihr nahestehende mitunterzeichnete Gasanstalt-Betriebsgesellschaft m.b.H. Berlin-Wilmersdorf 1, Westfälische Straße 90, überge­gangen. Diese ist in sämtliche Rechte und Pflichten der Gas- und Kraftwerke Aktiengesellschaft gegenüber den Abnehmern und Lieferanten der Gasversorgung Wieseck eingetreten.

Berlin-Wilmersdorf 1 (Westfälische Str. 90), 1. März 1935.

Gas- und Kraftwerke Gasanstalt-Betriebsgesellschät

Aktiengesellschaft m.b.H. uigd

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(Unter persönl. Leitung d. Kom­ponisten). Over in 3 Aufzügen von A. Sanden. Musik von 8.

Böttcher.