Einzelbild herunterladen

Saarbrücken, 10. März. (DNB.) Am Sonn-

im

wiederholten Ariedenserklärungen

Ä« Bstjatzzmg.

Bayreuth, 9. Mürz. <DNB.> Die Straßen Bayreuths belebten sich im Laufe des Vormittags. Vor dem H a u f e d e r d e u t f ch e n E r z i e h u n g, auf tem Platz, der heute zum ersten Male die lor- beerumkränzten Schilder mit dem Namen des toten Gauleiters trägt, stauen sich die Menschen. Auf dem Wege zum Friedhof sind 200 Pechpfannen aufge­stellt worden. Um 10.30 Uhr traf der Führer mit dem Berliner Sonderzug auf dem Bahnhof em.

Das Grab Hanns Schemms liegt neben dem Grab Siegfried Wagners, nicht weit davon die Gräber Franz Liszts und Chamberlains. Nachdem das Lied vom guten Kameraden verklungen war, hielt der Geistliche die Grabrede. Unter den Klän­gen des Bayerischen Präsentiermarsches senkte sich der Sarg ins Grab. Nach dem letzten Gebet des Geistlichen rauschten die Klänge des Horst-Wessel- Liedes, des Deutschlandliedes und des Liedes der bayerischen Ostmark über das Grab.

Sinnen und Trachten im Leben nur eines kannte, den Führer, die Bewegung, Deutsch­land, so war auch im Sterben angesichts deines Todes deine letzte Sorge, dein letztes Wort der

scheu den Feinden des Weltkrieges der Weg zur ehrlichen Verständigung offen. Die Frontsoldaten bekennen sich rückhaltlos zu den

wir stehen zusammen und bauen wei­ter am neuen Deutschland, auf daß es

Die Frontgeneration des Saargebietes hat an dem Ausgang der Saarentscheidung hervorragenden Anteil. Nun ist zwi-

Befreiungsappell des Kyfthäufer-Bundes in Saarbrücken

des Führers. Wir alle, die wir den Krieg kennen, wollen ehrlich für den Frie-

diefe leeren Versprechungen in bte Tat umgesetzt. Seid aber dankbar", rief Dr. Ley aus,beweist eure Dankbarkeit eurem Führer Adolf Hitler da­durch, daß ihr seine Prediger werdet wenn ihr wieder zurückkehrt in die Fabriken und Betriebe. Die Ansprache schloß mit einem dreifachenSieg- Hell" auf den Führer, in das die Tausende begeistert einstimmten. Nach dem Gesang des Deutschland­liedes und des Horst-Wessel-Liedes spielte die Ma­rinekapelle die portugiesische Nationalhymne.

Nach der Feier begab sich Reichsorganisations­leiter Dr. Ley an Bord desDeutschen". Um 14.30 Uhr setzte Sirenengeheul ein, Kommandos ertönten und die Leinen wurden losgemacht. Auf demHein Godenwind" war die Marine-HI. die Wanden hinaufgeklettert. Noch einmal ertönten flotte Märsche zum Abschied. Dann setzte sich der Deutsche" unter den Klängen des LiedesMuß id) denn ..." langsam in Bewegung, gefolgt von der St. Louis" und derOceana".

DieKdF."-Schiffe passierten am Sonntagabend Cuxhaven. Trotz des Feiertags und der über­aus kalten und stürmischen Witterung hatten sich Tausende eingefunden, um den ausreisenden Volks­genossen einen herzlichen Abschiedsgruß zu ent­bieten. Das ganze Steuben-Gehöft war mit Lichter­ketten wirkungsvoll illuminiert. Um 20.15 Uhr kam das FlaggschiffDer Deutsche" in Sicht. Im gleichen Augenblick erstrahlte über dem Steubcn- Gehoft ein weithin erkennbares Transparent: Kreis Cuxhaven wünscht gute Fahrt!" Heil'.-Rufe ertönten, als das Schiff vorüberfuhr. Gegen 20.30 Uhr folgte dieSt. Louis", und wieder er­schallten Heil!-Rufe von Land und von Bord des Schiffes. Die Bordkapelle intonierte das Lied ,Wem Gott will rechte Gunst erweisen", und die Volksgenossen gaben ihrer Begeisterung immer wieder durch Heil!-Rufe Ausdruck. - Um 21 Uhr passierte dann das letzte Schiff, dieOceana, 1 die Cuxhavener Reede.

Führer, die Bewegung, Deutschland! Gehe in Ruhe von uns! Wir, die wir weiter kämpfen dürfen.

Das Staatsbegräbnis für Gauleiter Hans Gchemm. Der Führer nimmt an der Trauerfeier im Haus der deutschen Erziehung teil.

_t?r Führer beim Verlassen des Hauses der Erziehung, in dem die Trauerfeier stattfand.

Ferner sah man u. a. die Reichsminister Goeb­bels und Darrä, Obergruppenführer Brück­ner und Korpsführer Hühnlein.

Inzwischen haben die Leidtragenden in der Ehren­halle des Hauses der deutschen Erziehung Platz ge­nommen. Es sind die Witwe des Verstorbenen, seine Mutter, sein 18jähriger Sohn und die beiden Brü­der des Ministers anwesend. Hinter den Familien­mitgliedern sitzen die beiden Ehrenbürge­rinnen Bayreuths, Frau W i n n i f r e d Wagner mit ihren Kindern und Frau Eva Chamberlain. Ein Raunen geht durch die Menge. Der Führer betritt die Halle, er schreitet zum Sarg und reckt die Hand zum Abschiedsgruß. Sodann drückt er der Witwe und der Mutter des Verstorbenen sichtlich bewegt sein Beileid aus. Dann legt er einen Lorbeerkranz am Sarg nieder. Der Kranz trägt folgende Worte:Meinem treuen alten Gauleiter, dem Kampfgenossen um die Macht, dem Erzieher eines neuen Volkes, Hanns Schemm in tiefer Bewegung und Dankbarkeit. Adolf Hitler." Nunmehr fetzte das bayerische Staatsorchester, ge­leitet von Generalmusikdirektor Knapperts- dusch, mit den Klängen des Trauermarsches aus der 7. Symphonie von Beethoven ein. Dann trug der Schauspieldirektor Schlenk (München) einen Epilog vor, in dem erwähnt wurde, daß an der Stelle, wo jetzt der Sarg stehe, sich später das Standbild der deutschen Mutter er­heben solle, die für Schlemm stets die Verkörperung selbstloses Nächstenliebe und aufopfernden Gemein­schaftssinnes gewesen sei. Der Regensburger Dom­chor sang alsdann die Motette von Michael Bach weiß, daß mein Erlöser lebt."

den wirken. Wir sind bereit, den ehrlichen Frontkameraden die Hände zu reichen. Das Wort unseres Führers soll Erfüllung finden: kein Deutscher für einen neuen krieg, aber für die Verteidigung des Vaterlandes das ganze

Volk!"

Der Redner schloß:Neue Aufgaben werden an die Bevölkerung des Saarlandes herantreten. Auch der Kyffhäuferbund wird von euch weitere restlose Erfüllung eurer Pflichten als treue geistige Kämpfer für Deutschlands Geltung, Freiheit und Ehre fordern. Ich bin überzeugt, daß wir in den Saarkameraden bewährte und arbeitsfrohe Helfer bei unsrer Arbeit finden im Sinne des Wahlspruchs Allezeit treu bereit für des Reiches Herrlichkeit."

Der Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß,

trat an die Bahre zu folgender Gedächtnisrede: Für den Führer spreche ich zu dir! Dein Führer und seine Bewegung, -die der Inhalt deines Lebens waren, nehmen Abschied von dir. Du hast deinen Dienst für Deu tschland getan als alter Kämpfer, als bewährter treuer Gauleiter in langen schweren Jahren der Bewegung, als Erzieher dei­nes Volkes, als ftüher Diener des neuen Staates. Wie du gelebt hast, bist du gestorben! Tapfer dem Schicksal ins Auge sehend, männlich, wie dein Tod selbst männlich war. Wie all dein

Ein dreifachesHurra!" auf Führer und Vater- land schloß die Ansprach. Daraus marschierten die alten Frontsoldaten zwei Stunden lang an dem Bundesführer vorbei. Folgendes Telegramm wurde an b c n Führer und Reichskanzler gesandt:50 000 zum Kyffhäuser-Befreiungsappell an der deutschen Saar aufmarschierte Frontsoldaten des Weltkriegs erneuern ihrem Frontkameraden, dem Befreier und Führer unseres Volkes in Dank­barkeit und unerschütterlicher Verbundenheit das Gelöbnis der Treue.

Gez.: Oberst a. D. Reinhardt, Bundesfuhrer.

Der ÄeichsjugendsiUer im Saargebiel.

Saarbrücken,^ März. (DNB.) Reichsjugend- führer Baldur v. Schirach war Samstag und Sonntag in Saarbrücken. In V ö l k l i n g e n waren im Stadion mehr als 5000 Angehörige der HI.- Organisationen angetreten. Der Reichsjugendfuhrer hielt eine kurze Ansprache, in der er u. a. ausführte, daß er überglücklich fei, heute der freien Saar die Grüße der Jugend des Deutschen Reiches zu über­bringen. Die Fahrt ging dann über Merzig weiter nach Mettlach, wo die Steingutfabrik von Vil- leroy & Boch besichtigt wurde. Auch in Saar­louis hatten sich über 5000 Angehörige der nqtio- nalsozialistischen Jugend, sowie Tausende von Volks­genossen eingefunden. Schirach setzte sodann die Fahrt fort durch den Warndt und den Gau. Auch in den kleinsten Orten hatte sich die Jugend mit den Erwachsenen an den Straßen versammelt. Eine Kundgebung des Standorts S a a r b r ü ck e n der Hitlerjugend versammelte mehr als 6000 Angehörige der NS.-Jugendorganisationen. Der Reichsjugend­führer führte u. a. aus, daß die NS.-Jugend zu einer 6-Millionen-Kameradschaft geworden sei. Die Jugend sei das Bollwerk des deutschen National­sozialismus. Schirach wies die Behauptung, die HI.

1 sei gottlos oder religionslos, scharf zurück. Wer heute mit der Jugend marschiere, der marschiere nut dem Deutschland der Zukunft. Wer aber gegen die NS.-Jugend stehe, der stehe gegen den NS.-Staat. Schirach betonte eindringlich den sozialistischen Grundcharakter der nationalsozialistischen Jugend, in der der Sohn des Gelehrten neben dem Sohn des Bauern, des Arbeiters und des Bankiers marschiere

in einer herrlichen Kameradschaft.

Am Sonntag besichtigte der Reichsjugendführer zunächst die Jugendherberge in Saarbrücken. Dann fuhr er nach Sulzbach, wo er an die Belegschaft eine kurze Ansprache hielt. Die nationalsozialistische Bewegung habe es sich von Anfang an zur Pflicht gemacht, dem deutschen Arbeiter die Stellung zu geben, die ihm gebühre. Gerade in der NS.-Iu- gend sei heute die große Einheit des deutschen So­zialismus geschaffen. Die Jugend habe die Schran­ken des Dünkels und des Klassengeistes zerbrochen und marschiere in die Zukunft als die Garde der deutschen sozialistischen Revolution.

Der Reichsjugendsührer hat im Anschluß an die Errichtung des Gaues Saar-Pfalz b er NSDAP, bie Schaffung eines eigenen G e - bietes Saar-Pfalz der Hitlerjugend sowie eines eigenen Obergaues des BdM. verfügt.

Wirtschaft nicht erfaßt werden konnten, weil das Gesetz hierzu keine Rechtsgrundlage bot. Der Zen- lrcllverband Deutscher Haus- und Grundbesitzer- vereine habe nunmehr den Wunsch ausgesprochen, daß für die Verbände der Hausbesitzer eine ent­sprechende gesetzliche Regelung getroffen werde. Den gleichen Wunsch habe hinsichtlich der Organi­sationen der Mieter der Bund Deutscher Mieter­vereine in Dresden geäußert. Diese Wünsche seien berechtigt. Der deutsche Hausbesitz verwalte rund 17 Millionen Wohnungen, die Heimstätten deut­scher Volksgenossen. Er habe die Verantwortung für Milliardenbeträge des Volksvermögens und sei der wichtigste Auftraggeber für das Handwerk. Bei dieser großen Bedeutung des Hausbesitzes in wirt­schaftlicher und sozialer Hinsicht müsse bie Sicherheit bestehen, daß die Organisationen des. Hausbesitzes auf die Mitglieder im Sinne der Reichsregierung einwirken und sich geschlossen für die Ziele und Forderungen der Reichsregierung einsetzen können. Die gleiche Forderung sei hinsichtlich der Verbände uab tafle von Mistern zu erheben. Es miW

Hausbesitzer undlNieterverbände unter Äeichsaussicht.

Berlin, 9. März. (DNB.) Die Reichsregierung hat, wie das NdZ. meldet, einen wichtigen weiteren Schritt zum organischen Aufbau der deutschen Wirtschaft durch das Reichsgesetzlieber Anerken­nung und Beaufsichtigung von Vereinigungen von Hausbesitzern und Mietern" getan. Das Gesetz gibt dem Reichsarbeitsminister das Recht, Vereine von Hausbesitzern oder Mietern zu errichten, auszulösen oder mitein­ander zu vereinigen, bie Satzungen ber= artiger Organisationen zu ändern und zu ergänzen, den Führergrundsatz einzuführen und schließlich Verbände von Hausbesitzer- oder Mieteroereinen I als alleinige Vertretung des deutschen Hausbesitzes ober ber beutfchen Mieterschaft anzuerkennen.

Die Begründung sagt u. a., daß der Hausbesitz sund die Mieterschaft durch das Gesetz zur Vor- bereituy- bss orgLmjchsv

Höhepunkt der winterlichen Arbeitslosigkeit meistens erst gegen Ende F e b r u a r er­reicht zu werden pflegt. Dies war z. B. m den Jahren 1929 bis 1933 der Fall, und nur das durch besonders mildes Winterwetter begünstigte Jahr 1934 brachte eine Ausnahme. Die günstige Ruckwnc- kung ber gebesserten WitterungsverhältnMe berech­tigt zu ber Erwartung, daß der winterliche Rua- schlag im nächsten Monat weiter \ d) n e l und erheblich aufgeho l t wirb, wenn nicht ein länger anhaltender Kälteeinfall bie '

ten erneut behinbert. Der Rückgang ber Arbeits­losigkeit war in erster Linie in ben Berufen, Die m den vorhergehenben Wochen Arbeitskräfte freige­setzt hatten: Im Baugewerbe (minus 61J)00) in ber Industrie der Steine und Erden (minus 12 800); in dem D e r k e h r s g e w e r b e (minus 10000); in der Gruppe der ungelern- ten Arbeiter (minus 63000). Die Zahl der Unterstützungsempfänger in den drei Unterstutzungs- einrichtungen ist um 119,000 zuruckgegangen. Der Rückgang der nichtunterstützten Arbeltslosen um 90 000 zeigt, daß eine große Zahl von Arbeitslosen schon innerhalb der dem Unterstut- zungsdezug vorgeschalteten Warte- zeitwiederinArbeitgekommen ist; wei­ter treten in diesem Rückgang die Vermittlungen Jugendlicher in die Landwirtschaft in Erschei­nung.

MitKraft durch Freude" nach Madeira

3000 Arbeiter fahren auf drei KdF.-Schiffen nach dem Süden.

ter der Dinta (Deutsches Institut für nationalsozia­listische technische Arbeitsforschung und -schulung) Dr.-Ing. ehrenh. A r n h o l d überDer Ingenieur als Offizier ber Wirtschaft". Die große Aufgabe des Ingenieurs im Dritten Reich bestehe darin, daß er nicht nur Sachwalter des Betriebes, sondern der Führer der KampfeinheitBetrieb" sein soll. Ge- neraiinspektor Dr. Todt stellte als Ergebnis der Kundgebung fest, daß sie ben Umschwung, bertiiun auch Oie Technik erfaßt habe, habe erkennen leisen. Er schloß die Tagung mit einem dreifachen oteg= Heil auf den Führer.

Günstige Entwicklung des Arbeitseinsatzes.

Berlin, 9. März. (DNB.) Mit dem Eintritt milderer Witterung, die eine Wiederaufnahme der Außenarbeiten ermöglichte, fetzte wie die Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeits­losenversicherung berichtet eine umfang­reiche En11astung in der Arbeitslosigkeit em. Die Zahl der bei den Arbeitsämtern eingetragenen Arbeitslosen lag Ende Februar bei einem Stande von 2765000 bereits um 209 000 hinter dem winterlichen Höchststand, Ende Januar. Ein Rückgang in diesem Umfange ist um so beachtlicher, als erfahrungsgemäß der

Hamburg, 10.März. (DNW) Sonntag stand i ganz Hamburg im Zeichen der Madeirafahrer der , NS.-GemeinschaftKraft durch Freude . In den - rühen Morgenstunden kamen aus allen Teilen des . Reiches etwa 3000 21 r b ei t s ta m er a b e n der Stirn und Faust in Hamburg an, um mit den drei DampfernDer Deutsche", ^St. Louis und Oceana" eine dreiwöchige See r e tj e n ach Lissabon und Madeira anzutreten. Der Hafen zeigte ein festliches Bild. Alle Fahrzeuge hatten über die Toppen geflaggt. An der Uebersee- brücke hatten die Betriebe sowie Abordnungen ».er PO., der SA. und der DAF. mit ihren Fahnen und Musikzügen Aufttellung genommen. Auf der Brücke stand eine Abteilung des Arbeitsdienstes. Auf dem JugendherbergsschiffH el n G od en- wind" hatten HI. und eine Kapelle der Reichs- marine Aufttellung genommen. Neben Reichsorga­nisationsleiter Dr. Ley, dem Leiter des Amtes Reisen, Urlaub und Wandern Dr. Laffrenz so­wie dem Reichsleiter der NS.-GememschaftKraft durch Freude", Dreßler-Andreß, Ratten sich u.a. Reichsstatthalter Kaufmann und Admiral von Lindau von der Neichsmarme-Dienststelle sowie her portugiesische (Betäubte und der portu­giesische Generalkonsul eingefunden.

Reichsstatthalter Kaufmann betonte, diese Fahrt solle beweisen, daß der deutsche Arbeiter im Reiche Adolf Hitlers sein Vaterland wie- dergefunden hat. Diese Fahrt solle der Wett künden, daß der deutsche Arbeiter für bas R e ich opfern unb arbeiten will, aber auch in die­sem Reiche sich heimisch fühlt. Die Urlaubsfahrer künden von dem Großen des Sozialismus, der im Herzen Europas erwacht ist.

Reichsorganisationsleiter Dr. Ley verlas em Flugblatt der SPD. aus dem Jahre 1904, in dem deutschen Arbeitern versprochen wurde, daß sie einst die Meere befahren und mit Flugzeugen die Lüfte durchkreuzen würden. Der Nationalsozialismus habe

tag stand das Saarland, insbesondere Saarbrücken, Zeichen des Befreiungsappells des Reichs- egerbundes Kyffhäufer. Ungeheuer

kriegerbundes Kyffhäufer. Ungeheuer war die Teilnahme ber alten Solbaten an« allen Teilen bes Reiches. 40 Sonberzüge brachten bie mehr als 40000 Teilnehmer an bem Befreiungsappell nach Saarbrücken. Dazu kamen aus Saarbrücken unb Umgebung noch 10000 ehemalige Solbaten. Saarbrücken - t . hatte bas schönste Festkleib angelegt. Tausende

durch die Jahrhunderte fest stehe. Wir bauen weiter on Fahnen wehten in Straßen und Gassen, an diesem Deutschland, das du so geliebt host, für Uebssrall herrschte Festesstimmung. Wo sich die das du gestritten und gelitten hast, in dessen Dienst alten Soldaten zeigten, waren sie Gegenstand leb- du starbst Wie die Bewegung, die du mit auf- Hafter Begrüßung. Endlose Menschenschlangen streb- gebaut hast, un»ergänglid> ist in der Geschichte, so ten dem Appellplatz aus dem Jndustr.egelande zu, ^st auch du unvergllnglich in der Bewegung, »u, Wt ,Pra^

Schemm, lebst. Istunde am Ehrenmal ber Stabt Saarbrücken.

Der Regensburger Domchor stimmte darauf bie Worten bes Gebenkens für die gefallenen fünfstimmige Motette von PalestrinaO süßer Helden Saarbrückens, gesprochen von Oberst R e i n- Tob" an. Der Stellvertreter des Führers legte eine harbt, erklang das Lieb vom guten Kameraben, herrliche Kranzspende nieder. Stumm schließen sich woraus der Bund-ssuhrer, emen Lorbeerkranz am die übrigen Reichster und Gauleiter an. Für die ^renma^ n d >gt Gl ch; 6»arge = Wehrmacht sprach Generalmajor W a e g e r den .etz- bief Ärän,e niebergelegt.

len Gruß, Der Führer reicht- nochmals der Mutter hatten sich im Industri-g-lünde die

unb ber Gattin seines verewigten Gauleiters Die I aItcn Soldaten aufgestellt. Unter den Klängen des Hände unb, nach einem letzten Abschiebsgruß von Präsentiermarsches schritt Oberst Reinharbt bie Hanns Schemm, schritt er aus der Halle. Front ber Stabskompagnie unb ber Fahnenforma-

Als ber Sara herausgetragen würbe, grüßt bie tionen ab. In seiner Ansprache dankte er Zunächst Meng- stumm den Toten, Die Kirchenglocken Bay- den Kameraden des Reichskn-gerbundes Kysf- reuth's erklangen und langsam s-tzl- sich «U.J. -urch halten an

öet Jahre in vorbildlicher soldatischer

9 ' Haltung alle harten Prüfungen siegreich de­

in Bewegung. Dem Musikzug folgten die Feld- standen. Sie standen nicht auf verlorenem Posten; Zeichen der SA., SS. und Motor-SA. der deutschen &ie Front des ganzen deutschen Volkes stand hinter Ostmark, die Reichsfahne des NSLB., die Fahnen Ihnen, und unserem Führer und Reichs- der HI. und des Jungvolks und die Ehrenstürme. x Q n $ (e r i st es z u danken, daß die treuen Hinter dem Sarge schritten die Anverwandten mit Kämpfer des Saargebietes wieder zum Reich dem evangelischen Geistlichen. Dann schlossen sich z u r ü ck k e h r e n konnten.

an die Reichsleiter mit dem Stellvertreter des Füh- 1 "

rers und dem Adjutanten des Führers an der Spitze, die (Bauleiter, die Vertreter der Reichs­regierung und der bayerischen Staatsregierung, die Abordnungen der PO., der Wehrmacht, der SA., i der SS., der HI. und des Arbeitsdienstes. Den Sarg selbst zierte auf seiner letzten Fahrt die ' Hakenkreuzflagge, auf der die Dienstmütze und der ' Dolch des Verstorbenen lagen.