Wirtschaft
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Kurszettel der Berliner und frankfurter Börse.
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Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 211.
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die Kameraden, insbesondere die Kameraden der Offiziersvereinigung, die ehemaligen Kriegsgefangenen und die ehemaligen 116er. Er erinnerte in seiner weiteren Ansprache an die Treue des Saarvolks zum Mutterland und gab ferner einen kurzen geschichtlichen Rückblick auf die Bedeutung des 30. Januar für unser Volk. Für die Kyfshäuserkame- raden bedeute der 30. Januar aktive Mitarbeit und Treue zum Führer. Das Deutschland-, das Horst-Wessel- und das Saarlied beschlossen, nachdem die SA.-Kapelle zusammen mit dem Trommler- und Pfeiserkorps den Großen Zapfenstreich gespielt hatte, den ernsten Teil der Veranstaltung. Im weiteren Verlauf des Abends gelangte ein luftiger Dreiakter zur Aufführung, der großen Beifall fand.
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Spenden für das WinterMwerl
Sämtliche Zahlungen für den kreis Gießen, die das Vinterhilfswerk 19 3 4/35 betreffen (Spenden, S iraßenfammlungen, Haussammlungen, Eintopfgerichte ufw.), find nur auf Konto der
Bezirksfparkaffe Gießen, 7t r. 4600 oder auf
Postscheckkonto Frankfurt a. 211. Nr. 5979 einzuzahlen bzw. zu überweisen.
Daten für den 11. Februar.
1847: der Physiker Thomas Alva Edison zu Milan in Ohio geboren (gestorben 1931); — 1905: der Dichter Otto Erich Hartleben in Salo am Gardasee gestorben (geboren 1864).
Taten für den 12. Februar.
1804: der Philosoph Immanuel Kant in Königsberg i. Pr. gestorben (geboren 1724); — 1809: der
bzw. stehen vor der Vergebung. Die Aufträge die Neubauten werden infolge einer Anregung RWM. auf eine Anzahl Werften verteilt.
Rhein-Mainische Msttagsbörse.
Tendenz behauptet.
englische Naturforscher Charles Darwin in Shrewsbury geboren (gestorben 1882); — 1834: der Theologe Friedrich Schleiermacher in Berlin gestorben (geboren 1768); — 1894: der Musiker Hans Bülow in Kairo gestorben (geboren 1830).
sollen. Wünsche, ob Knabe oder Mädchen, sollen möglichst erfüllt werden. Durch Umfrage konnte festgestellt werden, daß eine Anzahl Pflegeeltern sich wieder zur Aufnahme von Kindern bereit erklärte, weitere stellten ihre Zusage in Aussicht. Auch von den Nachbarorten Stockhausen und Weickartshain liegen von den Pflegeeltern vom vorigen Jahre durchweg schon zustimmende Antworten vor.
+ Grünberg, 10. Febr. Bei der ersten Holz- versteigerung, die unser neuer Bürgermeister Wagner leitete, sollte er auch, wie üblich, seinen „Einstand" geben. Es wurde ihm ein Zweig Tannengrün überreicht, dem eine Karte beigefügt war, worin in poetischer Form auf die Einhaltung dieser " S-.l-e hingewiesen wurde:
Hamburg-Amerika-Paket Hamburg-Südam. Dampfschiff. Hansa-Dampfschiff . .........
Norddeutscher Lloyd AG. für Verkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz, und Privat-Bank ... Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft
Dresdner Bank Reichsbank
* Giinstige Entwicklung der Farbenausfuhr. Trotz aller Schwierigkeiten, die sich der deutschen Ausfuhr im verflossenen Jahre entgegen« stellten, weist die deutsche Farbenausfuhr gegenüber dem Jahre 1933 zum Teil eine beachtliche Steigerung auf. Die Ausfuhr der hauptsächlichsten Farbengattungen, und zwar in Anilinfarben, sowie Teerund Schwefelfarben betrug in den beiden letzten Jahren insgesamt 27 033 (20 714) Tonnen. Die Ausfuhr in den übrigen Farbengattungen (Alizarin- Farbstoffen, Indigo, Bronze, Schmelzfarben, Chromfarben, Bleiweiß, Zinkoxyd, Zinksulfit, Eisenoxyd) hat sich im Jahre 1934 mit 67 590 Tonnen ungefähr auf der Höhe des Vorjahres (68197 Tonnen) gehalten.
* Neue Großaufträge der Deutsch- Amerikanischen Petroleum-Gesellschaft. Die Verhandlungen zwischen der genannten Gesellschaft und den deutschen Werften wegen Vergebung großer neuer Tankschiffbauaufträge sind zum erfolgreichen Abschluß gebracht worden. Nicht weniger als sechs Uebersee-Großtanker sowie sechs Leichter und sechs Barkassen im Gesamtbauwert von rund 18 Millionen Mark sind vergeben worden
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zehnte lang das Amt des Ecmeinderechners für Fellingshausen versehen und ist seit 1895, also 40 Jahre lang, Mitglied des Kirchenvorstandes. Er erfreut fick um seiner Treue und Rechtschaffenheit willen allgemeiner Wertschätzung bei den Behörden und in der Gemeinde. Seine Frau entstammt der Familie Will auf der Obermühle, deren berühmtes Glied, der Kupferstecher Joh. Georg Will, am 5. November 1715 auf der Obermühle geboren und 92jährig am 5. April 1808 in Paris gestorben ist. Herr Bender ist 75 Jahre alt, seine Gemahlin steht im 82. Lebensjahr. Möge dem Jubelpaar durch Gottes Güte weiterhin ein friedlicher, sonniger Lebensabend beschieden sein!
Frankfurt a. M., 9. Febr. Die Börse erfuhr auch am Wochenschluß keine stärkere Veränderung, vor allem blieb die Geschäftstätigkeit auf allen Marktgebieten klein. Die Zurückhaltung dauerte weitestgehend fort. Indessen war die Grundtendenz freundlich und von wenigen Ausnahmen abgesehen, lagen die Kurse gegenüber der Abendbörse gut behauptet.
Am Aktienmarkt zeigte sich für einzelne Spezialwerte weiteres Interesse. Besonders Kunstseidewerte blieben beachtet. AKU. zogen bei etwas größerem Geschäft auf 55,50 bis 55,75 (54,75) an, auch Bemberg waren um 2,13 auf 120,13 v. H. bei allerdings minimalem Umsatz erhöht. Leichte Nachfrage bestand außerdem nach Schiffahrtspapieren, wobei Hapag und Nordd. Lloyd je 0,40 v. H. gewannen, AG. für Verkehrswesen biteben zu 88 v. H. behauptet. Elektrizitätswerte hatten recht stilles Geschäft, etwas beachtet waren im Zusammenhang mit dem RWE.-Abschluß Lahmeyer mit 121,50 (120), Schuckert und AEG. setzten unverändert, Licht und Kraft 0,40 v. H. und Gesfürel 0,25 v. H. niedriger ein. Chemische Werte biteben selbst bei der Steigerung der Farbenausfuhr unberührt. IG.-Farben, die sogar 0,65 v. H. nachgaben, ferner eröffneten Gold-
„Aus unserem Walde ein grüner Strauß Zum Gruß überreicht mit offenem Wort, Er wirke sich zum Glücke aus In Ihrem neuen Heimatort!
Doch die Moral von der Geschicht:
Vergiß — Bier und Wein und Schnäpse nicht!" Bürgermeister Wagner gab auch seinen „Einstand", aber nicht in Form von Alkohol, sondern er stiftete einen Betrag für die Winterhilfe. — Die NS. -Gemeinschaft „Kraft durch Freude" veranstaltete am gestrigen Samstagabend in der Turnhalle einen „Bunten Abend". Den zahlreichen Besuchern wurde durch ein abwechslungsreiches Programm, das hauptsächlich heiteren Inhalts war, einige vergnügte Stunden bereitet. Neben dem Ansager Adolf Hille, der sich mit Witz und Humor feiner Aufgabe widmete, gefiel der Tenor Rudolf Ley mit seinen Liedern, ebenso entzückten die beiden Tänzerinnen Maud H o l- st e m und Hilde Plank mit ihren Tänzen. Sehr unterhaltend wirkten auch durch erstaunliche Leistungen in körperlicher Gewandtheit und Mimik die beiden Künstler Pumps, der komischste aller Jongleure und Gummi, der fallende Mann. Den musikalischen Teil des Abends bestritt das Goethe- orchester. Tanz beendete die Veranstaltung.
Kreis Lauterbach.
4- Lauterbach, 8. Febr. Die Vereinigung ehemaliger 116er hielt dieser Tage im Johannisberg ihre Hauptversammlung ab. Insbesondere stand die Frage der Auflösung der Vereinigung zur Aussprache. Der Führer der Vereinigung, Kamerad Burg, wies auf den Haupt- tagungspunkt (Auflösung der Vereinigung) hin und gedachte dann des verstorbenen Kameraden Söll, dem ein kurzes Gedenken gewidmet wurde. Der Geschäftsbericht und der.Kassenbericht wurden gutgeheißen. Vereinsführer Burg gab dann zur Kenntnis, daß der Verband ehemaliger 116er nur noch als ein loses Gefüge zu betrachten fei, da ja die Regimentsvereine nunmehr dem Kyffhäufer- bund angeschlossen seien. In diesem Zusammenhang verlas er einen Brief des Verbandsvorsitzenden, in dem die fünftigÄi Ausgaben des Verbandes bzw.
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Schwerer Verkehrsunfall.
Ein Toter, drei Schwerverletzte.
Frankfurt«. M., 10. Febr. (LPD.) Arn Sonntagmittag geriet ein Personenkraftwagen, der mit vier Personen besetzt war, auf der Straße Frankfurt—Vilbel in einer Kurve ins Schleudern und sauste mit großer Wucht gegen einen Baum. Der Fahrer des Wagens, der Arzt Dr. Rabe, wurde getötet, während die drei andern Insassen mit schweren Verletzungen dem Krankenhaus zugeführt werden mußten. Die Ursache des Unfalls ist noch nicht einwandfrei geklärt.
Amtliche Betreuung der Mietausgleichstelle für die Stadt Wetzlar.
* Wetzlar, 10. Febr. Der Land rat des Kreises Wetzlar gibt bekannt: „Unter dem Vorsitz des Dezernenten des Herrn Regierungspräsidenten in Wiesbaden für Preisüberwachung hat im Kreis- Haus unter Beteiligung der Kreisverwaltung und der Stadtverwaltung mit den Vertretungen der Mieter- und der Haus- und Grundbefitzeroereini- gungen eine Besprechung über die Höhe der Mietpreise für Wohnungen stattgefunden. Den Anlaß hierzu gaben Besorgnisse in Kreisen der Mieter, daß infolge des zur Zeit herrschenden
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der Vereinigungen kurz umriffen wurden. Nach der Erledigung der Beitragsfrage gab der Vereinsführer bekannt, daß außer dem Jahresbeitrag noch 30 Mark an die Kriegsgräberfürsorge abgeführt werden sollten. Mit einem dreifachen Sieg- Heil auf Führer und Vaterland fand die Versammlung ihren Abschluß. — Die hiesige Freiwillige Feuerwehr kann in diesem Jahre auf ihr 80jähriges Bestehen zurückblicken. In einer Sitzung des Führerkorps wurde das Programm für die Veranstaltung bereits feftgetegt. Für den 21. Februar, den eigentlichen Gründungstag der Wehr, ist eine Festoersammlung mit gleichzeitiger Generalversammlung sämtlicher Feuerwehrmänner vorgesehen. Am 13. und 14. Juli wird die öffentliche Jubiläumsfeier stattfinden, die gleichzeitig mit einem Kreisfeuerwehrtag verbunden sein wird. Man erwartet zu diesen Tagen 1500 bis 2000 Feuerwehrmänner in Lauterbach. — Der hiesige Kriegerverein hielt einen Familienabend ab, der durch schneidige Musik der SA.-Kapelle unter Mitwirkung des Trommler- und Pfeiferkorps eingeleitet wurde. Vereinsführer L o ch e l begrüßte
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Liter lieferten. Die vorgetragene Bilanz wurde genehmigt, dem Vorstand und dem Rechner Entlastung erteilt. Die ausscheidenden Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder wurden wieder gewählt. Der Vorsitzende Heinrich G e r l a ch gab das neue Einheitsstatut bekannt und wies darauf hin, daß ab Januar die Berechnung der Milch nach Fettprozenten erfolge. Eine rege Aussprache beschloß die Generalversammlung.
* Steinbach, 10. Febr. Die Gattin unseres Lehrers, Frau Anna Klinker, erlitt beim Eislauf auf den Teichen zwischen Steinbach und Lich einen Unterschenkelbruch. Die Verunglückte mußte zur ärztlichen Behandlung nach Gießen gebracht werden.
CO Ettingshausen, 10. Febr. Zu der hier durchgeführten Holzsubmission wurden viele Angebote abgegeben. Die Preise bewegten sich je nach Klasse von la bis 4a Fichte von 13 bis 22 Mark. Sämtliches Fichtenholz ging an die Herren Heinrich Seipp I. (Ettingshausen), S ch ä f e r (Hungen) und Müller (Queckborn) über. Für Kiefernholz wurden für die Klassen la bis 4a 12 bis 23 Mark bezahlt. Das Kiefernholz ging an die Firma Gerhard (Siegen). — Dieser Tage verschied hier einer der ältesten Einwohner unseres Ortes, der Landwirt Michael Kühn. Er war bis zu seinem Lebensende gesund und rüstig.
+ Grünberg, 9. Febr. Im Rathaussaale fand unter dem Vorsitz von Kaufmann Mantel, als Amtswalter der NS.-Volkswohlfahrt, eine Besprechung mit den Volksgenossen statt, die im vorigen Jahre Kinder in Pflege hatten. Hier waren im Sommer Kinder aus der Darmstädter Gegend und im November Saarkinder untergebracht. Wie der Amtswalter feststellen konnte, waren die Pflegeeltern fast überall mit ihren Pfleglingen zufrieden, in einigen Fällen haben sich sogar sehr herzliche Beziehungen angebahnt. Da auch in diesem Jahre wieder Kinder zur Verschickung kommen sollen, wird von der Leitung der Volkswohlfahrt Wert darauf gelegt, daß die Volkgenoffen, die voriges Jahr Kinder in Pflege hatten, sich auch dieses Jahr wieder zur Aufnahme von Kindern bereit erklären. Vorgesehen ist die Unterbringung von Kindern aus Sachsen, die in den Monaten Juni und Juli kommen
schmidt 1 v. H. leichter, anderseits zogen Metallgs- sellschaft 1 v. H. an. Zellstoffpapiere lagen bis 0,25 vom Hundert freundlicher. Hoher lagen ferner Ce- ment Heidelberg mit 114,25 (113,75), Daimler mit 50,90 (50,50) Moenus Maschinen mit 87 (86,90) und Conti Linoleum Zürich mit 130 (l. K. 129) Montan- werte waren fast geschäftslos und zunächst fast ohne Notiz, Phönix lagen 0,25 v. H. leichter, anderseits waren Laurahütte auf 22 bis 22,50 (21,50) erhöht. Reit' nkanteile und Bank für Brauindustrie eröffn,, t beide unverändert.
Der Rentenmarkt war wiederum sehr vernachlässigt, bei zumeist etwas abbröckelnden Kursen. Altbesitz gingen auf 112,13 (112,50), späte Reichsschuldbuchforderungen, Kommunal - Umschuldung und Stahlverein-Bonds um je 0,13 v. H. zurück, Zinsvergütungsscheine lagen mit 89,75 behauptet. Von fremden W'erten lagen 5prozentige Silbermexikaner mit 5 v. H. 0,13 v. H. leichter.
Im Verlaufe konnte sich das Geschäft nicht beleben und auch die Kurse zeigten nur kleine Veränderungen. Etwas fester lagen Moenus Maschinen bis 88 (87), Daimler 51 (50,90), AKU. 56 (55,75), Hapag 32 (31,75), auch IG.-Farben waren auf 144,50 erholt. Fest lagen Zellstoffaktien bei Erhöhungen bis 2 v. H. Das Gros der Papiere blieb auf dem Anfangsstand unverändert. Die später zuc Notiz gekommenen Montanpapiere waren wenig verändert, etwas schwächer Klocknerwerke mit minus 0,65 v. H. Der Kassamarkt lag still. Von Bankaktien waren Frankfurter Bank weiter gesucht uni» auf 110,75 erhöht, gestern 107,75, Großbanken lägen: aber schwächer.
Am Rentenmarkt bröckelten die Kurse der variablen Papiere zumeist weiter ab, so Altbesitz auf 111,90, späte Reichsschuldbuchforderungen auf 97,25- (97,65), auch Kommunal-Umschuldung und Zinsver- gütungsschsine waren nur knapp gehalten. Gold- und Liguidationspfandbriefe lagen gut behauptet, Kommunal-Obligationen vereinzelt bis 0,25 v. H. fester. Stadtanleihen bröckelten dagegen weiter ab. Fremde Werte lagen ruhig.
Tagesgeld blieb zu 2,9.0 o. H. sehr leicht.
Jranffurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 11. Februar. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Dorauftrieb: 1214 Rinder (370 Ochsen, 113 Bullen, 380 Kühe, 351 Färsen), 456 Kälber, 138 Schafe, 3636 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 22 bis 39 Mark, Bullen 23 bis 36, Kühe 14 bis 34, Färsen (Kalbinnen) 23 bis 39, Kälber 24 bis 44, Hämmel 33 bis 37, Schafe 18 bis 34, Schweine 38 bis 53 Mark. — Marktverkauf: Rinder ruhig, Kälber, Hämmel, Schafe und Schweine mittelmäßig.
Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling Rumänische Noten Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten
Ungarische Sloten •••«•••«••••••••
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Mangels an Wohnungen die Mietpreise hochgetrieben würden. Es wurde bei der Besprechung ein Einvernehmen unter allen Anwesenden dahin erzielt, daß in jedem Falle einer Meinungsverschiedenheit zwischen Mieter und Vermieter über die Angemessenheit des Mietpreises die Miet- ausgleich st elle in Wetzlar angerufen werden soll, und zwar auch dann, wenn die.Parteien nicht einer Organisation der Mieter oder der Haus- und Grundbesitzer angehören. Die Mietausgleichstelle ist gebildet aus Vertretern der Mieter und der Vermieter und einem unparteiischen Vorsitzenden, dem Rechtsberater bei der Kreisleitung der NSDAP., Rechtsanwalt Oppermann, hier. Da diese Ausgleichstelle sowohl von den Verwaltungsbehörden, als von der Partei mit der Regelung der Mietzinsstreitigkeiten beauftragt ist, darf angenommen werden, daß durch ihre Tätigkeit eine sowohl den gerechten Interessen der Vermieter, als der Mieter entsprechende Mietzinsbildung in Wetzlar gesichert ist.
Kreis Wehlar.
0 Wetzlar, 10. Febr. Die Milchoerwertungsgenossenschaft Wetzlar hielt im Gasthaus „Zum Riesen" ihre erste Generalversammlung ab. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Ortsbauernführer R e d h a r d t (Wetzlar), gab zunächst einen kurzen Ueberblick über die Tätigkeit der Genossenschaft seit der Gründung. Die Genossenschaft habe sich gut entwickelt und werde auch im neuen Jahre die ihr gestellten Aufgaben erfüllen. Oberrevisor Berg von der Kreisstelle Wetzlar trug die Bilanz vor. Der erzielte Reingewinn betrug 100,20 Mark. An der Anlage der Sammelstelle wurden 6000 Mark abgeschrieben. Vom 18. Juni bis 31. Dezember 1934 wurden 625 579 Liter Milch bei der Sammelstelle eingeliefert. An Markenmilch wurden in derselben Zeit 181299 Liter verkauft. Es wurden dann zu dem Vorstands- und Aufsichtsrat Ergänzungswahlen oorgenommen. Das neue Einheitsstatut wurde von der Generalversammlung einstimmig angenommen. Der Bezirksbeauftragte Weber (Gießen) sprach über das Herstellungs-
Schlußk. Abend- börfc
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:. Am morgigen Dienstag, hiesige Ortsbivger Hein-l rich Bender mit feiner Gattin das Fest berp goldenen Hochzeit. Herr Bender hat Jahr
verbot der Landbutter. Sie überall verbreitete Meinung, die Milchabsatzregelung habe eine Auflockerung erfahren, ist irrig. Wohl ist es richtig daß der Uebernahmeschein D seit 1. Januar 1935 gefallen ist. Aber die Verordnung betreffend da; Herstellungsverbot der Landbutter besteht, und zwar für die Gebiete der Molkereigenossenschaften uni der Einzugsgebiete für Frischmilch. Stabsleiter Fischer von der Kreisbauernschaft Wetzlar sprach ebenfalls über Sie Milchmarktregelung, die im Interesse der gesamten deutschen Bauern uni Landwirte nach den vorgezeichneten Richtlinien durchgeführt werden müsse. Kreisobmann Langsdorf wies darauf hin, daß das Ziel der nationalsozialistischen Agrarpolitik, einen einheitlichen Milch, preis für alle zu schaffen, sich zur Zeit noch nichts verwirklichen lasse. Es sei aber damit zu rechnens daß nach einer gewissen Übergangszeit die verschiedenen Milcherzeugerpreise fallen würden.
* Krofdorf, 10. Febr. Am gestrigen Sams-1 tag ereignete sich hier ein Unfal l. Sie 73jährige Frau Margarete Bader kam unglücklich zu Fall und erlitt einen Bruch des linken Unterschenkels. Sie mußte in die Klinik nach Gießen
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114.75
I. ®. Farben-Jndustrte.......
-
143-75
144-5
143-5
0
86.75
85
87
85
Scheideanstalt...............
9
205
205
0
0
88
88
86-5
86.5
88
88
86.5
86.5
Goldschmidt ................
Rütgerswerke...............
Metallgesellschaft.............
0
0
0
93.75
105.25
95
85-5 113-75
92-75
106.25
95.75
86
114.25
93.75 105-25
95-5
862
12
0
167
31-5
167
31.5
167
31.25
166.25
Z1.4
Pbiiivv Holzmann...........
Zementwerk Heidelberg ......
Cementwerk Karlstadt.........
?
142
142
142
141-9
0
127
127
-
6
6
108-25
120-25
108.5
119.9
108.5
120
108.75
119.25
Schultheis Patzenhofer .......
0
_
104
0
86
86 75
86.5
87-5
Aku <Allgemeine Kunstseide) ..
0
54.75
56.5
54.25
• 6
115-5
115-25
115-75
116.25
Bemberg......■.............
0
118
120.13
118
ö
——
—
109
109.5
Zellstoff Waldhof ............
0
51.75
53
51.9
b
100.25
100-25
100-4
100.25
Zellstoff Aschaffenburg .......
0
73.25
76.5
73
7
145-25
146
144.5
146
Dessauer Gas ...............
7
128 75
10
120
121
121
121
Daimler Motoren............
0
50.5
51-5
50.4
0
92-25
92 25
92-25
92-25
Deutsche Linoleum ..........
Orenstein & Koppel..........
0 0
126.75
126-75
1269
85
4
1029
103.13
103
103.25
Leonhard Tietz ..............
0
41
40.25
40-4
0
72 4
101.5
72.25
101.5
72-5 101-25
72-4 101
«Shabe......................
Attumuiatoren-Fabrll........
10
0
205.5
_
205.25
159.25
0
—
89
89.25
Conti-Gummt...............
0
—
144.5
145.4
3b2J
6
6 0
144-5 122-65
88-25
121-75
88
144.75
122.5
88.25
146
121.5
88
Grttzner........i...........
Mainkraftwerke Höchst a.M.»..
11
89.5
33.25 1
89.5
ol
78-13
78-25
78
78.13
Süddeutfcher £udes
8l
165,
1651
»I
Berlin, 9.Februar
Gold


