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Aufruf Hilgenfeldts für das Erholungötverk des deutschen Volkes.

Alles gilt dem deutschen Volke!

Ministerpräsident Göring spricht in Dresden zu 25000 Volksgenossen.

vor fast zwei Jahren zum letztenmale in

der

roieber bas Reich. Die Stunbe, als Hitler Kanzler bes Reiches geworben fei, habe b i e Ret­tung bes Reiches bebeutet. Ein Wunber fei geschehen, bas Wunber einer Volkwer - äu n g, bas Wunber ber Rettung Deutschlanbs. Langsam sei aus Tausenben von Einzelmenschen ein Volk unb eine Nation geworben, bis ber Sieg gewonnen worben sei unb bas Werk beginnen konnte. Damals habe ber Führer versprochen, bie Freiheit unb bie Ehre bes Volkes wiederherzustellen unb ben Volksgenossen Arbeit unb Brot zu geben. Freiheit unb Ehre, Arbeit unb Brot, biese beiben Begriffe finb unlösbar miteinander verknüpft. Durch bie Wiebererweckung biefer Be- nriffe ist es uns auch allein gelungen, bie Flut ber Arbeitslosigkeit zurückzudrängen unb Millionen, bie 'chon alles verloren hatten, roieber zurückzuführen in Arbeit unb Brot. Wir wissen genau, es gibt noch meles zu tun. Es ist unmöglich, alle Fragen auf einmal zu lösen. Zuerst müssen bie Voraus- f e tz u n gen geschaffen werben. Niemanb weiß es besser als wir, baß ber beutsche Arbeiter heute noch nicht bas Leben lebt, bas ihm zukommt, baß er heute noch auf vieles verzichten muß: aber wir sinb erfüllt von bem leibenschaftlichen Willen bie schweren Aufgaben zu lösen, bie bie Jahre' bes Aufbaues an uns stellen.

Die Kraft der Revolution hat über die Par­teien gesiegt, und so konnte das große Programm Adolf Hitlers beginnen. Reberall im deutschen Lande sehen wir heute die Fruchte der Arbeit. Wenn wir durch das Land fahren, können wir heute schon erkennen, was in den ersten beiden Jahren geschaffen worden ist. Das Rad hat sich zu drehen begonnen, und Ihr alle müßt dafür sorgen, daß der Schwung zunimmt und das Rad niemals anhatten wird. Das Millionen­heer der Arbeitslosen ist verschwunden, und nun gilt es. die letzten hunderttausende in Arbeit und Brot zu bringen. Ich weiß, daß in dieser Halle Tausende sind, die die Rot der Ar-

An ber Kunbgebung nahm die gosarnte thüringische Führerschaft ber NSDAP, unb alle Gliederungen unb Formationen, an ber Spitze Gauleiter ©auf. k e l unb Ministerpräsident Marschler, teil, um bie enge Verbunbenheit ber gesamten national­sozialistischen Bewegung unb aller Stände des deut­schen Volkes mit bem deutschen Bauerntum zum Ausdruck zu bringen. Als Vertreter bes Reichs­arbeitsführers erklärte Gauarbeitsführer Dr. Becker, daß ber nationalsozialistische Arbeitsdienst sich als Wegbereiter jener großen Erziehungsarbeit fühle, die die nationalsozialistische Revolution sich als Aufgabe gestellt habe: die Gesellschaftsschichten von früher zu der Gemeinschaftsschicht des beutschen Volkes von heute zu füh­ren. Der Bauernjunge unb Lanbarbei - ter sollen im nationalsozialistischen Arbeitsbienst gemeinsam mit bem Jungarbeiter und Stubenten aus ber Stabt jenen Geist gewin­nen, ber dafür garantiert, baß niemand jemals roieber an ber Volksgemeinschaft des Nationalsozia­lismus, an bem Grundgedanken ber nationalsozia­listischen Weltanschauung rütteln kann. Das sei ber tiefe Sinn des Lunbes zwischen Reichsbauernfüh­rer unb Reichsarbeitsführer.

Rach ber großen Rebe des Reichsbauernführers schloß Gauleiter S a u ck e l die Kundgebung mit ben Worten: Jahrtausende hat das deutsche Volk für falsche Ideen geblutet. Durch ben Kampf bes Füh­rers haben wir das göttlichste Gesetz von Blut und Boben roiebergefunben. In diesem Gesetz liegt ein Jahrtausend deutscher Zukunft beschlossen.

Die Krönung dieser Entwicklung war auf dem Gebiet des Rechtslebens das Bürgerliche Gesetzbuch, in dem wie schon sein Rame sagt auf den Bürger hundertprozentig Be­dacht genommen wurde, während die ehrliche Arbeit überhaupt nicht mehr nach ihrer Quali­tät, sondern nur noch nach ihrer Handelsfähig­keit gewertet wurde und vom Bauern sich überhaupt kein Wort mehr darin findet. Wäh­rend der Blutgedanke des Rationalfozialismus zur Ueberwindung der Gegensätze von Bauer und Arbeiter führte und den neuen Begriff des deutschen Volksgenossen schuf, stellt sich das Bürgerliche Gesetzbuch dar als der sichtbarste Exponent einer Volksentwick­lung, wie sie durchaus unerwünscht ist. äo wächst aus dem Blut und dem uns vom Herrgott überlassenen Boden das Ethosder Arbeit im deutschen Bauerntum und Arbeitertum herauf, um sich zu­sammenzufinden in der Ueberwindung des vom

Arbeitslosendaseln lebenden Spießbürgerbe- gtiffes.

Ich möchte ausdrücklich betonen, daß mir hier bet Begriff des Bürgers nur a l s Kenn, Zeichnung eines Typus dient, daß ich aber nicht daran denke, jeden arbeitsamen und streb­samen Städter, der durch sein Können und seinen Fleiß dem deutschen Volke bient, hier in diesem Sinne als Bürger zu empfinden. Wohl aber wird es die Aufgabe der Zukunft sein, das Bürgerliche Gesetzbuch zu ersetzen durch das Gesetzbuch der deutschen Volksgenossen, jener Gemein­schaft von Menschen gleichen Blutes, die das gleiche Ethos der Arbeit unb die Gemeinsamkeit des ihnen zur Verfügung stehenden Bodens zum gemeinsamen Schicksal eines Volkes verbindet.

zwischen Rord unb S ü b geschaffen werben. Der rheinische Bergarbeiter soll bie Bobenstänbigkeit des Bauern in Pommern, Bayern ober einem an­deren Teile unseres Vaterlanbes kennen unb achten lernen.

Aus einem solchen kennenlernen erhoffe ich nach den Erfahrungen bes vergangenen Jahres, baß sich die Verbunbenheit aller beutschen Volksgenossen immer mehr vertiefen wirb zu einer begeisterten Bejahung ber beutschen Zukunft. Dann werben alle guten Kräfte in un­serem Volke wachgerufen unb nutzbar gemacht für ben Wiederaufstieg unseres Volkes. Auch ber letzte Deutsche wirb sich in bem Gemeinschaftserlebnis I wiederfinden als lebenbige Zelle im Organismus bes Volkes unb frei werben von allen egoistischen Regungen. Daher rufe ich alle beutschen Volksgenossen auf bem Laube unb in ben Klein stabten auf, einen Ferien­platz für ein beutsches Kinb ober einen hilfsbebürftigen Volksgenossen zur Verfügung zu stellen, bamit bas Erholungswerk bes beutschen Volkes zu einem überragenben Erfolg geführt wirb.

Berlin, 9. Febr. (DRB.) Der Hauptamtsleiter bes Hauptamtes für Volkswohlfahrt, Hilgen- f e l b t. veröffentlicht folgenben Aufruf:

Dieberum trift bie RS.-Volkswohlfahrt an bie Oeffentlichkeit unb ruft Wärmer unb Frauen aller Schichten unb Stämme unseres Volkes zur Witarbeit an einem Erholungswerk des deutschen Volkes auf. Bereits im Hilfs­werkIHuttet unb Kind" ist biefes geschafft worben sehr, sehr viel muh noch ge­leistet werben. Annähernb 200000 kinber unb runb 40 000 Wütter konnten bisher in Erholungs­heimen Stärkung unb Gesunbung finben, unb 393 522 Kinber verlebten eine herrliche Ferienzeit als Pflegekinber bei unseren beutschen Bauern unb Siebtem, bei unseren Volksgenossen auf bem Lanbe unb in ber Kleinsfabt.

(Eine solche Erholungszeif in länblicher Ruhe, fern der hast unb Unrast ber Grohsfabt, soll in biesem 3afjre aber nicht nur ben Müttern unb kinbem, fonbern auch allen übrigen erholungs- bebürftigen Volksgenossen möglich ge­wacht werben. Dabei werben Gegensätze überbrückt, Verstänbnis zwischen Stabt unb Laub,

beitslosigkeit burchgekostet haben unb bie es um so mehr zu schätzen wissen, was es heißt, > sich durch der eigenen Hände Fleiß zu ernähren.

Das deutsche Volk will nicht faulenzen, will keine Almosen haben, sondern sich durch bie ; eigene Faust Brot schaffen.

Im Innern sind wir erstarkt, und aus der Ge­schlossenheit des ganzen Volkes haben wir die Kraft gewonnen, auch nach außen wieder kraftvoll auf­zutreten. Die Einheit des Willens Hot uns stark gemacht. Wir sind keine Nation zweiten Ran­ges mehr. Wie war es noch vor wenigen Jahren? Niemals hat man früher die deutsche Regierung gefragt. Wir waren immer nur der Amboß, auf dem die anderen herumgehämmert haben. Da­mit ist es heute endgültig vorbei. Mit Recht be­zeichnet man Adolf Hitler als Friedenskanz- le r. Hitler hat fürwahr für den Frieden mehr getan als jeder andere. Wenn er bie Gleichbe­rechtigung Deutschlands verlangt, so tut er es, um den Frieden zu erhalten. Es ist eine alte Wahrheit, die schon seit Menschheitswerdung besteht, daß b e#i m Frieden das Schwert liegen muß, und wenn das Schwert verloren ist, dann ist der Friede verloren. Darum ist ein Volk friedlos, wenn es wehrlos geworden ist. Das haben wir durch Jahrzehnte zu spüren bekommen: und es war vielleicht die furchtbarste aller Schandtaten der vergangenen Regierungen Deutschlands, daß sie das deutsche Volk nicht nur technisch, sondern seelisch und moralisch a b g e r ü st e t haben, daß sie den Wehrwillen der Nation zu tö­ten versuchten.

Wir wollen ben Frieben. Aber bie Welt soll wissen, baß wir stark genug finb, ihn uns selbst zu erhalten. Ohne Einschränkung unb ohne Kompromisse finb wir einen geraden HJeg gegangen, ber zur Gleichberechtigung ber Nation führt. Adolf Hitler hat gewußt, daß er fein Volk nicht wirb freimachen können, wenn er feine Ration nicht innerlich fo stark macht, wie es für ein freies Volk nötig ist.

Unzähligemale hat unser Führer seinen Friedens- willen kundgegeben. Genf haben wir nur Der- w'sen, weil man uns dort die Gleichberech- t l g u n g v e r w e i g e r t hat, nicht aber finb wir oon Senf weggeblieben, um uns jetzt wieder von Genf diktieren zu lassen. Hierfür tragen wir gegen­über unserem Volke die Verantwortung. Wir sind bereit, alles zu tun, um den europäischen Frieden zu sichern an erster Stelle steht der Friede unseres eigenen Volkes. Zum Frieden aber gehört biS

den Arbeiter zur deutschen Kultur zurückführen müßten. Wenn erst einmal der deutsche Arbeiter Mitträger der Kultur ge­worden ist, dann haben wir unser Ziel erreicht, dann ist ein neues Kultur-Ideal ge­schaffen.

Die westdeutschen Saue her RG. GemeinschaftKrast durch Sveube" tagen in Frankfurt. Oer Präsident der Reichsfunkkammer spricht.

Schafft Ferienplätze für hilfsbedürftige Volksgenossen!

pg. Oreßler-Andreß

führte dann u. a. aus:Kraft durch Freude ist ein Werk, von dem die Deutsche Arbeitsfront sagt, hier werden wir zum ersten Male in der Geschichte der Deutschen Arbeiterbewegung als Menschen aner­kannt, als vollwertige Menschen entdeckt, behandelt und gewürdigt. Der S o l i d a r i t ä t s b e g r i f f ist als ein politischer Wert von ungeheurer Bedeutung durch die Nationalsozialistische Partei erkannt. In­dem wir durch Adolf Hitler fähig waren, d e n G e- gegensatz Nationalismus und Sozia­lismus in der S y n t h e s e N a t i o n a l s o z i a - tismus politisch z u erleben und zu gestal­ten, werden und müssen wir fähig fein, die Gegen­sätze der geistig-kulturellen Welt und der materiell- technischen Welt wieder zu einer Einheit zu verschmelzen. Wir fragen uns in dieser Zeit des Umbruchs, in dieser Zeit des Neuwerdens des na­tionalpolitischen Lebens in unserem Volk, was nun wohl aus den materiellen Forderungen der Ver­gangenheit werden soll. Erst muß einmal der deut­sche Mensch (eben können und sich für jeden Fall ben Raum sichern, in dem er sich bewegen kann. Wir werden und müssen unsere Zielsetzungen immer etappenweise ausrichten. Darum lautet die Aufgabe der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" dahin, durch immer notwendige, organisatorische Erneuerungen das Erlebnis der Arbeit immer größer und tiefer, immer weitreichender zu peftalten, damit diese Arbeit eines Tages vom deut­sche" Volke völlig aufgefaßt wird und zur Lebens­haltung jedes einzelnen Volksgenossen die richtung­weisende Bestimmung ergibt."

Der Landesobmann der NSBO. Pg. Willi Becker dankte dem Reichsamtsleiter für seine

politischen Interesse des Staates an der Er­haltung feiner Landwirtschaft das lebens- gesetzliche Interesse an der Erhaltung der für den Staat in Zukunft unumgänglichen Blutsguelle. Der Rationalsoziatismus müsse zu einer pfleglichen Behandlung der Frage der Vermehrung seiner Landbevölkerung kommen, um sich eine möglichst breite Basis seiner Blutsquelle zu sichern, die das Leben seines Volkes und seines Staates in die Zukunft hinein ficherstellen solle.

s. ^nrr "geopolitische Apparat hat nach wie vor ow Aufgabe, das Gedankengut nationalsozia- l i st i scherAgrarpolitik, eine sich auf den olutsgebanfen aufbauende Agrarpolitik, im beut= 1d)en Landvolk zu propagieren. Es ist nicht die Aufgabe des agrarpolitischen Apparates, Fragen hyfi9txar,?lrtfd,af und Agrartechnik bem Landvolk zu vermitteln; dies ist ein- Ange- egenheit ausschließlich der berufsständischen Körper­schaft des Reichsnährstandes. Je klarer der

Aufgaben nationalsozialistischer Agrarpolitik, lleberwinhung des Gegensatzes von Stadt und Land. Ern Gesetzbuch deutschen Volksgenossen.

Bayreuth, 10. Febr. (DNB.) In einer außer­ordentlichen Stadtratssitzung entwickelte Gauleiter Staatsminister S ch e m m ein Bild des künftigen Bayreuth, das eine Zentrale d e r deutschen Erziehung sein wird. Politisch gesehen steht Bayreuth alsSitz derReichsamtsleitung des NS. - Lehrerbundes schon im Mittel­punkt der deutschen Erzieherschaft, denn der NS.- Lehrerbund ist die parteiamtliche Organisation aller deutschen Erzieher, von der Kindergärtnerin bis ,311m Hochschullehrer. In Bayreuth sieht das große Werk, das sich die im Nationalsozialismus geeinten deutschen Lehrer errichten, der Monumentalbau des Hauses der deutschen Erziehung, seiner Vollendung entgegen. Von diesem Hause wird der Geist des Nationalsozialismus in alle Kanäle des deutschen Erziehungslebens flie­ßen und es mit dem starken deutschen Zukunfts­glauben und dem Willen zur Gestaltung der Ju­gend im nationalsozialistischen Sinne durchfluten. Es ist kein Zweifel, daß Bayreuth im nächsten Jahre Sitz einer Öer drei Hochschulen für Lehrerbildung wird, die im Zuge der Neuformung des Lehrerbildungswesens i n Bayern errichtet werden. Diese Hochschule wird aus der bisherigen Lehrerbildungsanstalt hervor-

gierung ersucht, ben Transport chinesischer Truppen | agrarpolitische Apparat in Zukunft ben Gedanken über den Gelben Fluß in der Provinz Szetschwan des Blutes pflegt, um so sicherer ist er Garant zur Bekämpfung der chinesischen Kommunisten- dafür, daß der Gegensatz zwischen Stadt banden zu übernehmen. Das japanische Außen- u n d Land in unserem deutschen Volke nicht wie- minifterium hat sämtliche japanische Schiffahrts- der auftaucht Aus der Notwendigkeit der Verteidi- linien angewiesen, sofort alle Transporte der chine- gung seiner Arbeit gelangte der Bauer zur B e - sischen Armee auf dem Gelben Fluß auszuführen, j a h u n g ber Waffe. Aus diesem Grund ist Es spielen sich heftige Kämpfe zwischen chinesischen auch noch zu allen Zeiten der Begriff des freien Regierungstruppen und Kommunisten ab. Bauern identisch gewesen mit bem Begriff bes Kommunistische Banden haben wichtige Städte im wehrhaften Bauern. Ganz anders ging aber Süden der Provinz Szetschwan besetzt und an der die bürgerliche Entwicklung, denn diese war Grenze der Provinzen Tscheschwan und Kwestschau von vornherein auf S ch u tz eingestellt und nicht einen Vorstoß unternommen. Die japanischen auf Verteidigung aus eigener Kraft. Staatsangehörigen in dieser Gegend sind nach der Entscheidend ist hier, daß sich im Laufe eines Jahr- Stadt Tschungking in Sicherheit gebracht worden, tausends langsam aber sicher ein Menschentyp ent­wickeln konnte, dem das eigene wirtschaft­liche Wohlergehen wichtiger war als die Mühe und Not echterArbeit und ihrer Be­hauptung im Kampf gegen Feinde und Elemente. Zweierlei kam bei dieser Entwicklung zu kurz. Ein­mal wurde die ehrliche Arbeit des Ar­beiters unb Handwerkers nur noch gewer­tet von den wirtschaftlichen Gesichtspunkten des reinen Handels her, und zum anderen wurde der Bauer mißachtet.

melden, daß in seinem Arbeitsbereich allein dreiein­halb Millionen Mark zur Verschönerung der Ar­beitsstätten aufgewandt wurden. Der Gau Hes­sen-Nassau meldete die Erfassung von 200 000 Menschen in 480 Januar-Veranstaltungen von "Kraft durch Freude", wobei allein 2400 Tages- Engagements mit Künstlern benötigt wurden.

2lm Sonntag verwies Reichsamtsleiter Dreß- l e r - A n d r e ß darauf, daß die gewaltige kulturelle Mission der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" weniger in der Arbeiterkultur als in der Schaffung und Förderung einer neuen A r b e i t s k u l t u r hege. Allein richtunggebend für KdF. müsse der Alltag des Arbeiters fein. Daher könne man sich nicht auf eine Neugestaltung bes Feierabenbs beschränken, sondern müsse hin­eingehen in die Arbeit selbst, ihr einen neuen besseren Sinn geben und damit den Schaf­fenden adeln. Der Arbeiter müsse wieder zum B e - wußtsein seines Menschenwertes ge­langen, was durch eine Beeinflussung von außen allein nicht zu erreichen ist. Die Arbeit selber muß einen neuen sittlichen Wert erhalten. I Das Amt Reisen und Wandern nur als Urlaub genügt nicht. Hier muß sich die Blut- und Boden- Theorie auswirken. Wenn wir den deutschen Ar­beiter ins Erzgebirge führen, soll er nicht nur gut verpflegt werden, sondern einen tiefen Einblick SiitÄ? ST..1;;;:; L -"-

ffSWÄ?!T. ,'K'n ®s.«.w

Schrifttum soll ein ständiger Begleiter unserer .Jn°^ *S Staatsbesuches des preu-

Urlauberzüge werden. Es muß erreicht werden dem ^l ^Len Minist erprastdeuten eine Kundgebung statt, schaffenden Menschen in feiner Arbeit und durch A 25 000 Volksgenossen teilnahmen,

feine Arbeit die Überzeugung seines Menschenwe^ ®or.mg erinnerte zunächst daran,

tes zu geben und ihn hierdurch zu einem pflichtbe- sT DOrr ÖÜ 3roei Öa^ren zum letztenmale in wußten und opferbereiten Deutschen tu machen Hedden gesprochen habe. Damals habe Deutschland Die Rechenschaftsberichte der einAnei? Gauwarte 3errjJ!e?' u"d verblutet darnieder­gaben einen Ueberblitf der Organisation und prak- 5! ? U^nb-!^b °r^n ^abe öte ®rcn3e damals

tischen Arbeit in den einzelnen westdeutschen Land- I n,d)fv5 anbJ5e®. garantiert, als durch

strichen, So konnte z. B der Gau Düsseldorf & " ®lUe" öei ""deren Nationen. Heute stehe rnofh h.F, V,0 0.r > roieder das Rech. Die ©tunho nU cvttior

hüngt. Nach Mitteilungen ber chinesischen Presse haben japanische und mandschurische Truppen in den letzten drei Monaten 137 Expeditionen zur Unterdrückung der Aufstands- bewegung durchgeführt. Die Zahl der an den Kämpfen gegen die Japaner beteiligten Aufstän­dischen betrug etwa 30 000. Chinesische Presse­meldungen besagen, daß zahlreiche mandschurische Truppenteile und Polizeistreitkräfte mit der Waffe in der Hand zu den Aufstän­dischen übergegangen seien. Der Stabschef der japanischen Kwantung-Armee hat für die Be­kämpfung der Aufstandsbewegung in Mandschukuo außerordentliche Maßnahmen getroffen.

Die chinesische Regierung hat die japanische Re-

wachsen. Auf dem Gelände hinter der Hochschule schafft sich der NS.-Lehrerbund ein großes Sportfeld, das der körperlichen Ertüchtigung der deutschen Erzieherschaft und ihres Nachwuch­ses dienen wird. Wird im Hause der deutschen Erziehung die deutsche Lehrerschaft politisch ge­schult, so gibt das Bayreuther Erziehungswesen Gelegenheit auch zu praktischer Schul­arbeit und Fortbildung. Bayreuth wird deshalb Musterschulen aller Gattungen besitzen. Vermutlich wird an Stelle des Städtischen Mädchenlyzeums eine Aufbauschule treten. Im Zusammenhang mit der Hochschule wird der Neu­bau einer Volksschule mit 18 Klassen nötig, wodurch auch die noch bestehende Raumnot einiger Bayreuther Schulen gelost wird.

Daß sich um diese Zentrale der deutschen Er­ziehung noch andere Stellen mit Reichsbedeutung kristallisieren werden, ist eine natürliche Erschei­nung. So schafft sich ferner die Deutsche Ste­no g r a p h e n s ch a f t gegenüber dem Hause der deutschen Erziehung ein eigenes Heim. Weiter ist die Errichtung eines großen Bibliothek- b a u e s geplant, ben ebenfalls der NS.-Lehrerbund errichten wird.

Reichsleiler Sarre über die Ausgaben des agrar-

politischen Apparats.

mmifter R. Walther Darrö, hielt auf der großen agrarpolitischen Kundgebung eine Rede, in der er «ul die Desorganisation hinwies, bie bie deutsche Landwirtschaft früher gezeigt habe Der Grund dieses Wirrwarrs fei die 23 o r a n ft e 11 u n a des wirtschaftlichen Denkens vor allen politischen oder völkischen Ueber- legungen gewesen. Die Einigung des Land- volkes fei erst möglich auf der Grundlage der Weltanschauung des National­sozialismus.

Der ewige Blutffrom des Volkes fei nur aus ber Landbevölkerung heraus lebendig zu er­hallen. Denn dann trete zu dem ernährungs-

. DAH'.Frankfurt a. M., 10. Febr. Elf west- Ausführungen und betonte, daß wir heute wieder beutsche Gaue hatten am Samstag ihre Der- ' -

treter der NS. -GemeinschaftKraftdurch Freude" nach Frankfurt a. M. entsandt. Der Präsident der Reichsrundfunkkammer, Ministerial­rat Horst Dreßler-Andreß, in seiner Eigen­schaft als Reichsamtsletter der NS.-Gemeinschaft sprach auf einem Appell im Garten des Rheingauer- Hofes, zu den Gau- und Kreiswarten. Im Saale des Rheingauer Hofes fand anschließend die Haupttagung statt, die durch den Gauwart von Hessen-Nassau, Pg. v. R e k o w s k i, mit einer Begrüßung der auswärtigen Kameraden und Gäste verbunden war.

_ . Bayreuth,

Der Weg zu einer neuen Arbeitskultur, eine Zentrale der deutschen Erziehung