Wirtschaft
1159:
1163:
bestaunen kann.
3% v. H. heraufgesetzte Privatdiskontsatz von regulierenden Stelle gestern wieder auf 3 v. $).
mäßigt.
1160:
1162:
der er»
gemacht hat. Die Wundergans wurde dem Naturschutzpark in Lenox übergeben, wo man f"
stelle für unedle Metalle, betr. Kurspreise. *
* Privatdiskontsatz a u f 3 v. H. ermäßigt. Infolge der wieder eingetretenen Verflüssigung am Geldmarkt und der im Zusammenhang damit erhöhten Nachfrage nach Privatdiskonten wurde der am 27. September um % auf
Die Zndustrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:
Bekanntmachung KP 35 der Ueberwachungs- ftelle für unedle Metalle, betr. Kurspreise. Errichtung eines Einfuhrbüros in Schweden. Liste der in Estland bewilligungspflichtigen Waren.
Rhein-Mainische Börse.
Mttagsbörse:
Aktien weiter schwächer, Renten gehalten.
Frankfurt a. M., 9. Oft. Die Börse hatte wieder einen schwächeren Aktienmarkt. Eine gewisse Kapitalumschichtung durch Tauschoperationen von Aktien in Renten ist unverkennbar. Dadurch war die schwächere Entwicklung am Aktienmarkt und dagegen die feste Haltung des Rentenmarktes im wesentlichen bedingt. Besondere Anregungen lagen im übrigen für die Kursentwicklung nicht vor. ZG. Farben waren bei größeren Umsätzen um 1 v. H. auf 149,50 abgeschwächt, auch Erdöl 1,25, Metallgesellschaft 1, Rütgers 1,50 v. H. schwächer. Am Eelektromarkt gaben Schuckert stärker um 2,25 v. S).
„Altersrekorde^beipflanzenundTieren
Wenn ein Mensch wirklich einmal 120 Jahre alt geworden ist, dann bestaunt das alle Welt — wir wissen aber, daß beispielsweise Papageien und Schildkröten doppelt so alt werden können. Den „Rekord" auf diesem Gebiet halten aber gewisse langlebige Bäume. So wird das Alter des ältesten Baumes in Deutschland auf nicht weniger als 1400 Jahre geschätzt — der Baum hat also schon zur Zeit der Völkerwanderung existiert. Dieser „Rekordbaum" ist eine Eibe in Hennersdorf (Oberlausitz). Obwohl diese Eibe, deren Umfang fünf Meter beträgt, innen hohl ist und 1931 ausgebessert werden mußte, grünt sie noch immer und wird alljährlich von vielen Naturfreunden aufgesucht. Man nimmt allerdings an, daß diese uralte Eibe nur noch einige Jahrzehnte leben wird, wenn sie nicht schon früher einem Unwetter zum Opfer fällt.
Als die ältesten und größten Bäume der ganzen Erde betrachtete man bisher die Mammut- bäume im Westen der Vereinigten Staaten von Nordamerika. Man spricht ihnen ein Höchstalter von 4000 bis 5000 Jahren zu. Vor kurzem hat sich ein Methusalem unter den Bäumen gefunden, der nachweislich noch ein weit höheres Alter erreicht hat. Es handelt sich um das besonders stattliche Exemplar einer sogenannten Montezuma-Zypresse, die südlich der Stadt Mexiko wächst. Durch Zählen der Jahresringe an einem kürzlich abgebrochenen großen Aste dieses Baumriesen hat man für ihn ein Alter von mindestens 7000 Iahren ermitteln können!
Auch einen „Rekord" auf diesem Gebiet stellt das Alter fossiler Eier dar, die in letzter Zeit von verschiedenen Expeditionen gefunden wurden. In China fand man fossile Eier, die 15 Zentimeter lang sind und deren Schale eine Stärke von 3 Millimeter hat. Sie sind also bedeutend größer als die seinerzeit in der Mongolei gefundenen Dinosauruseier. Die jetzt gefundenen Eier stammen nach dem Ergebnis der angestellten Untersuchungen von Straußenvögeln, die beträchtlich größer waren als ihre jetzt lebenden Nachkommen. Nach den geologischen Schichten, in denen die Eier gefunden wurden, zu urteilen, müssen sie mindestens eine Million Jahre alt sein!
Noch ganz erheblich ältere Eier hat eine vor kurzem zurückgekehrte Expedition der amerikanischen
7imui= nach, während die übrigen Kursrückgänge nur sie jetzt Bruchteile eines Prozentes ausmachten. Gesfürel I sogar 0,40 v. H. fester. Chade-Aktien um 1 bis 2
Harvard-Universität gefunden. Sie fand bei geologischen Grabungen in Texas eine noch ziemlich gut erhaltene Eierschale, deren Alter von den Wissenschaftlern auf mindestens 200 Millionen Jahre geschätzt wird. Das Ei stammt wahrscheinlich von einer Echsenart.
pflanzen leben in 4000 Meter Tiefe!
Bisher nahm man an, daß das Pflanzenleben auf dem Meeresgrund in einer Tiefe von 400 Metern zu Ende ist. Neuere Forschungen in der Adria zeigten aber, daß dort Pflanzen noch 1200 Meter tief angetroffen werden. Aber mit dieser Tiefe ist noch lange keine Grenze erreicht, denn der deutsche Biologe Professor H e n s ch e l, der die letzte deutsche Meteorexpedition begleitet hat, konnte einwandfreie Anzeichen feststellen, daß selbst in einer Tiefe von 4 0 0 0 Meter das Pflanzenleben noch nicht völlig erstorben ist.
Fast ebenso schwierig wie das Leben in solchen Tiefen ist für die Pflanzen die Aufgabe, sich in den fast regenlosen Wüsten Afrikas und Asiens gegen die klimatische Ungunst dieser Gebiete durchzusetzen. Eine besondere „Rekordleistung" in dieser Beziehung vollbringen gewiße Wüstenpflanzen, denen die Natur auf eine ganz besondere Weise in ihrem Kampf ums Dasein geholfen hat. Sie hat den Pflanzen nämlich Pfahlwurzeln gegeben, die die gewaltige Länge von rund 4 0 Metern haben und daher sehr tief in den Wüstenboden eindringen können. Erst in der Nähe des Grundwasserspiegels, der in diesen Gegenden meist in 40 Meter Tiefe liegt, verzweigen sie sich und saugen das für ihr Wachstum nötige Wasser auf.
(Spinnenfaden ist zäher als Stahl!
Ein „Rekord" ganz besonderer Art wird von der Spinne aufgestellt: es hat sich nämlich erwiesen, daß ihr Faden an Festigkeit alle Erzeugnisse der Technik übertrifft! Wie neue Versuche von Professor Inglis in Cambridge kürzlich ergeben haben, ist dieser Naturfaden bedeutend bruchfester als der beste Stahldraht. Während man an einem Klaviersaitendraht, einem der besten Stahlerzeugnisse, der einen Millimeter Durchmesser hat, 380 Kilogramm aufhängen kann, könnte man an einem gleichstarken Faden einer Spinne mehr alsdas Doppelte, nämlich 900 Kilogramm aufhängen, bevor er reißt. Noch deutlicher werden die hervorragenden Eigenschaften des Fadens, wenn man feine Reißlänge untersucht, also jene Länge, die er freihängend zu tragen vermag und die bekanntlich die zulässige Spannweite einer Drahtseilbrücke bestimmt. Könnte man nämlich genügend Spinnweben beschaffen und daraus ein Seil flechten, so wäre es möglich, an ihm eine Brücke von Dover nach Calais über den Aermelkanal aufzuhängen!
Höchstleistungen der Natur
Aus der ^liekordliste^ der Tiere und pflanzen.
Von Dr. Ernst Lehmann.
v. H. schwächer. Von Montanwerten gaben Rheinstahl um 2, Stahlverein 0,75, Laura 1, Harpener 0,25 v. H., Buderuns 2 v. H. nach. Auch Bau- und Zementaktien wieder schwächer, so Berger Um 0,65, Heidelberg um 1 v. H. Von Maschinen und Motorenwerte verloren Moenus 0,75, Daimler 0,50 v. H. Am Zellstoffmarkt setzten Waldhof ihren Rückgang um 1,75 v. H. fort, sonst verloren Eisenhandel 1, Bemberg 1, Aku. 0,25, Westd. Kaufhof 0,40, AG. Verkehrswesen 1, Hapag 0,13, Reichsbahn-Vorzugsaktien 0,13 v. H. Banken besser gehalten, Reichsbank unverändert, Braubank 1 v. H. höher.
Renten wie erwähnt weit besser gehalten, Altbesitz zu dem erhöhten Abendbörsenkurs von 111,13 behauptet, Kommunal-Umschuldung und Zinsvergütung weiter gefragt. Dollarbonds etwa 0,25 v. H. schwächer.
Im weiteren Verlaufe trat am Aktienmärkte eine allgemeine leichte Erholung ein, ohne daß sich das Geschäft besonders belebte. IG. Farben zogen auf 150,25 an, nachdem sie vorher auf 149,25 zurückgefallen waren. Auch an den übrigen Märkten waren Kursbesserungen von 0,25 bis 0,50 v. H. zu verzeichnen. Renten setzten ihre Befestigung nochmals in mäßigem Ausmaß fort, Altbesitz auf 111,25 (ill,13) erhöht.
Tagesgeld, das anfänglich noch knapp lag, später ziemlich flüssig unverändert 2,75 v. H.
Abendbörse weiter freundlich.
Die Abendbörse war weiterhin freundlich. Im Vordergrund standen Montanwerke aus den Bericht des Stählvereins hin. Im übrigen bestand Nachfrage zu den Mittagsschlußkursen. Die Hauptwerke lagen etwa 0,25 v. H. über Mittag. Auch für Renten erhielt sich das Interesse und die freundliche Grundstimmung. Im Verlauf wurden weitere Kurssteigerungen erzielt, so lagen Waldhof 0,50, Daimler 0,13, IG. Farben insgesamt 0,65, Stahlverein um 0,65 v. H. auf 82 über Mittagsschluß. Dollarbonds waren 0,25 v. H. höher gefragt. Renten blieben ruhig, aber weiterhin fest. IG. Farben schlossen 151 Geld.
Ablauf der italienischen Einfuhrlizenzen für das dritte Vierteljahr.
1164: Die neuen Zolländerungen in Estland.
1165: Bekanntmachung KP 36 der Uederwachungs-
Die Rekorde, die in unserer an Höchstleistungen jeder Art ja ganz besonders interessierten Zeit der Mensch aufstellt, werden im Reich der übrigen Natur recht häufig weit überboten. Immer wieder überrascht uns die unerschöpfliche Natur mit neuen „Superlativen", die von der modernen Wissenschaft festgestellt werden. Wir wollen uns einige der neuesten Beispiele aus dieser „Rekoro- liste" etwas näher ansehen.
100 Meter in 3,7 Sekunden!
Die berühmteste „Sprinterstrecke" unserer Leichtathleten führt bekanntlich über die 100 Meter. Zur Zeit steht der Rekord für diese Strecke — der Amerikaner Paddock hält ihn — auf 10,4 Sekunden. Der schnellste Läufer im Tierreich, die Gazelle, unterbietet diesen Rekord Naturgemäß recht erheblich: sie läuft die 100 Meter in 3,7 Sekunden! Ein erstklassiges Rennpferd steht ihr an Geschwindigkeit kaum nach — man hak einen derartigen „Rennpferd-Rekord" mit 3,95 Sekunden gestoppt. Der Windhund ist etwas langsamer: es wurde bei englischen Windhunden eine Zeit von 4,3 Sekunden für die 100-Meter-Strecke gemessen. Der Rekord des Hasen steht mit etwa 5 Sekunden dem des Windhunds nicht allzu viel nach.
Wer fliegt am schnellsten?
Was werden Sie wohl auf diese Frage antworten? Vielleicht halten Sie den Adler für den schnellsten Vogel — indessen steht der „König der Lüfte" mit maximal 60 Kilometer Stundendurchschnitt ziemlich weit unten in der „Rekordliste" der Tiere; für kurze Strecken steiyt die Geschwindigkeit allerdings bis auf fast 90 Kilometer pro Stunde. Brieftauben haben bet längeren Flügen einen Stundendurchschnitt von etwa 70 Kilometern erreicht, der Falke fliegt mit fast 100 Kilometern pro Stunde. Weit schneller als sie ist unsere Schwalbe, die für kurze Strecken auf etwa 140 Kilometer pro Stunde kommt, bei längeren Strecken aber nur einen Stundendurchschnitt von ungefähr 50 Kilometern erreicht. Den „Geschwindigkeitsrekord" unter den Vögeln hält überraschenderweise die Wildente. Sie erreicht als Höchstgeschwindigkeit etwa 135 Kilometer pro Stunde, bei Dauerleistungen etwa 120 Kilometer pro Stunde. Den absoluten Schnelligkeitsrekord im Tierreich hält aber nach den Untersuchungen von Prof. T o w n s e n d (London) eine Fliege (Cephenomya) Hie in der Minute 23 Kilometer zurücklegen soll. Das entspräche theoretisch einer Stundengeschwindigkeit von 1380 Kilometer. Natürlich kann die Fliege nicht stundenlang derart rasch fliegen, es handelt sich immer nur um Flüge von einigen Sekunden. Genaue Geschwindigkeitsmessungen an Insekten sind naturgemäß recht schwierig. Man hat für das Abendpfauenauge eine Stundengeschwindigkeit von 6 Meter angegeben, für Libellen 15 Meter. Die Stubenfliege legt „nur" 1,7 Meter in der Sekunde zurück, während die oben erwähnte Fliege etwa 380 Meter schaffen soll — wahrlich eine „Rekordleistung", die bewunderungswürdig ist.
Oauerflugrekorde und Transatlantikflüge.
Den „Dauerflugrekord" aller Lebewesen hat zweifellos die Polarmöve inne, die jedes Jahr die ganze Erde überfliegt. Im Sommer wohnt sie in der Nähe des Nordpols und erledigt dort ihr Brut- gefchäft zu einer Zeit, in der die Polarsonne viele Wochen überhaupt nicht untergeht und die „Nächte" also vollkommen fehlen. Dann macht sie sich auf die Reife und fliegt bis zur Gegend des Südpols hinunter, wo sie sich während der Zeit der südlichen Mitternachtssonne (im Winter) aufhält. Dann fliegt sie wieder nach Norden zurück, sie macht also jährlich eine Reise von etwa 40 000 Kilometer Länge! Dafür genießt sie aber auch den Vorzug, zweimal im Jahre Sommer mit monatelang dauerndem Tage zu haben.
Ebenso bemerkenswert ist der Transatlantikflug einer Wildgans, den man kürzlich registrierte. An der nordamerikanischen Küste wurde eine junge Wildgans gefangen, die sich auf ihrem ersten Herbstflug befand. Die genauere Untersuchung des Tieres ergab, daß es sich um eine europäische Graugans handelte, und zwar ließ sich die Zugehörigkeit zur europäischen Rasse einwandfrei fest- stellen. Es ist das der wohl einzigartige Fall, daß eine Gans über den Ozean — vermutlich mit Hilfe besonders günstiger Winde — nach Amerika geflogen ist. Man nimmt an, daß sie den Weg über Island und Grönland gewählt und dort Etappen
Es notierten: Altbesitz 111,13, 6 v. H. Stahlbonds 101,90, Farbenbonds 124, Lissabon Stadtanleihe 56, 4 v. H. Rumänen 4,60, 4 v. H. Schweizer Bundesbahn 194, 3,50 v. H. do. 183, Commerzbank 88, DD.-Bank 88,50, Dresdner Bank 88,50, Harpener 111,50, Kali Aschersleben 132, Mannes- mann 85,40, Rheinstahl 107,25, Laurahütte 21,50,
Frankfurter Schlachtviehmarkt
Frankfurt a. M., 10. Okt. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 54 Rinder (9 Ochsen, 19 Kühe, 26 Färsen), 649 Kälber, 223 Schafe, 126 Schweine. Es kosteten: Kälber 45 bis 70 Mark, Hümmel 38 bis 42, Schafe 35 bis 40, Schweine 54 Mark. — Marktverlauf: Kälber, Schafs und Hämrnel lebhaft, Schweine wurden zugeteilt.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 9. Okt. Arn Getreidemarkt waren die Umsätze nicht sehr groß. In Weizen überwog das Angebot. Hafer war eher gefragt. Auch am Mehlmarkte trat bei sehr ruhigem Geschäft gegen die Vorwoche keine Veränderung ein. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilo) in Mark: Weizen W13 201, W 16 204, W 19 208, W 20 210; Roggen R 12 164, R 15 167, R 18 171, R 19 173, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste nicht notiert. Sommergerste für Brauzwecke 200 bis 210; Hafer nicht notiert. Weizenmehl W 13 27,85, W16 28,10, W 19 28,10, W 20 28,45; Roggenmehl R 12 22,65, R15 23,—, R18 23,45, R 19 23,70, zuzüglich 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizennachmehl 17,10 bis 17,25; Weizenfuttermehl 13,50; Weizenkleie W 13 10,65, W 16 10,80, W 19 11,—, W 20 11,10; Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,40, R 19 10,50, Mühlen-Feftpreis ab Mühlenstation. Sojaschrot mit Monopolzuschlag 16,20, Palmkuchen m. M. 16,80, Erdnußkuchen m. M. 18,30, Treber und Trockenschnitzel nicht notiert. Heu 7,50, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt, 3,— bis 3,40, dasselbe, gebündelt, 2,60 bis 2,80. Tendenz: ruhig.
Schweinemarkt in Schotten.
§ Schotten, 9. Oktober. Auf dem heutigen Schweinemarkt in unserer Stadt standen 326 Ferkel, Läufer- und Einlegschweine zum Verkauf. Es kosteten bis 6 Wochen alte Ferkel bis 15 Mark, 6 bis 8 Wochen alte Tiere 16 bis 20 Mark, 8 bis 13 Wochen alte Ferkel 22 bis 23 Mark, Läuferschweine bis zu 27 Mark, Einlegschweine bis zu 40 Mark pro Stück. Das Handelsgeschäft verlief mittelmäßig, es verbljeb geringer Ueberftanb.
Rundfunkprogramm.
Freitag, 11. Oktober.
6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8: Wasserstandsmeldungen, Zeitangabe, Wetterbericht. 8.10: Gymnastik. 10: Sendepause. 10.15: Schulfunk. „Werner von Siemens und sein Werk." Von E. Heinrich und F. W. Brandt. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Bauern* funk. 12; Mittagskonzert. 13: Nachrichten. Anschließend: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert. 14.15: Mitten im Werktag. Sozial- und Wirtschaftsdienst in bunter Folge. 15.15: Für die Frau. Eine Funkfolge aus Dichtungen von Hermann Löns. 16: Kleines Konzert. 16.30: Bunte Platte. 17: Nachmittagskonzert. 18.30: Jugendfunk. Eine „Neue" im Heimabend. 19: Unterhaltungs- konzert. 19.50: Der Tagesspiegel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.15: Stunde der Nation. Felix Draefeke zum 100. Geburtstag. 20.55: Wir komponieren einen Strauß-Walzer und eine Strauß-Ouvertüre. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk, Sportbericht. 22.20: Das Rundfunkschrifttum. Sprecher: Dr. Heinrich Waffenschmidt. 22.30: Sportschau der Woche. 23: „Das Gewissen." Zwei besinnliche Geschichten von Fritz Müller, Partenkirchen.
Samstag, 12. Oktober.
6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Fröhlich klingts zur Morgenstunde. In der Pause: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 9: Nachrichten. 10.15 bis 10.45: Schulfunk „Das junge Deutschland". Idee und Gestalt. 11.45: Bauernfunk. 12: „Buntes Wochenende". 13: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 13.15: „Buntes Wochenende". 14: Nachrichten. 14.15: Mitten im Werktag. Sozial- und Wirtschaftsdienst in bunter Folge. 15 bis 15.55: Jugendfunk. 16: Der frohe Samstagnachmittag des Reichsfenders Köln. 18: Das glückhafte Schiff. 18.20: Stegreif- fendung. 18.30: Wir schalten ein! Das Mikrophon unterwegs. 18.40: Aus der Wunderwelt der Natur. 19: Der König braucht Soldaten. Eine bunte Folge von älterer deutscher Marschmusik. Dazwischen eine Szenenfolge: „Der König und die lange Jungfer"^ Nach einer verbürgten Anekdote. 19.45: Die Wochenschau des Zeitfunks. 20: Nachrichten. 20.10: Ruf der Jugend. 20.15: Froher Feierabend der Betriebs- gemeinschaft IG. Farben, Werk Höchst. 22: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 22.20: „Schall macht platt und nimmer kehrt er wieder". 23: Tanzmusik zum Wochenende. 24 bis 2: Nachtkonzert.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frankfurt 0.271
Berlin
Schluß- kurs
Gchlußk. Abend« börsr
Schluß« kurs
Gchlußk. Mittag« börse
'Datum
8-10.
9.10.
8.10.
9-10.
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1994 &y3% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
Auslos.-Rechten .............
4l/i% Deutsche ReichSpostschatzan- Weisungen von 1934, 1.......
6% e^em.8% Hess. BollSstaat 1929 (rückzahlb. 102%) ............
4Vi% ehem. Hessische LandeSbank Darmstadt Gold R. 12........
Sy,% ehem. Hess. LandeS-Hypo- thekenbank Darmstadt Liaui ...
4y.% ehem. 8% Darmst. Komm.
Landesb.Goldschuldverschr. R.6 Oberhessen Provtnz.Anleihe mit
Auslos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Sammelabl. An.
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
* ¥2% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935
• y»% ehem. 4%% Franks. Hyp^ Bank-Liqu..Pfandbriefe.......
• H% ehem. 4y,% Rheinische Hyp.-Bank-Ltgu.-Goldpse.....
4¥i% ehem. 8% Pr. LandeSpsand- nriesanstalt, Pfandbriefe R. 18 <%% ehem. 7% Pr. LandeSpsand- Sriefanst., Gold Komm. 061.VI Gteuergutlch.Verrechnungsk. 85-89
4% Oesterretchische Goldrente.... 4,20% Oesterreichische Gtlberrente 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische StaatSrente v. 1910 4y,% desgl. von 1913..........
6% abgest. Goldmexikaner von 99 Bagdadbahn. Anleihe
100
97 101,75
111,25
100
96
96,13
100,25
114,9
96,25
100.55
100,75
97
97
107,3
27,5
9,25
9,1
9,13
10,25
100,4
97 102,75
111,13
100
95,75
96,13
100,5
115
96,25
100,5
100,75
97
97
107,3
27
8,9
8,75
8,9
10,25
100,13 97,2
102
111,13
100,13
96
115
100,75
97
97 107,3
27,75 1,4 9,05
9 9,25 10,25
10J5
100,13
97,3 102,75
111,25
100,1
115
100,65
97
97 107,3
28
S
8,6 8,25 10,25
10
Frankfurt a. M
Berlin
Schlußkurs
Schluck. Abendbörse
Schlußkurs
Gchlußk. Mittagbörse
Datum
8.10.
9-10.
8.10.
9.10
4% de-gl. Serie II .............
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4y7%Rumän.vereinh.Rentev.l913
4% Rumänische vereinh. Rente ..
2^% Anatolier ...............
Hamburg-Amerika-Pakel .....o
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
Norddeutscher Lloyd .........0
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
Serltner Handelsgesellschaft ... 5
Commerz, und Privat-Bank ... 0
Deutsche Bank und Disconto.
Gesellschaft................0
Dresdner Bank..............0
RetchSbank ........ 12
A.E.G......................0
Bekula.................... 10
Elektr. LieferungSgelellfchaft... 5
Licht und Kraft ........... 6Yt
Felten & Guilleaume......... 0
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5
Rheinische Elektrizität ........ 5
Rhein. Wests. Elektr..........6
Schuckert L Co............... 4
Siemens L Halske.......... 7
LahmeyerLLo..............7
Buderus ..... 0
Deutsche ErdSl..... . ..... 4
5,8
4,75 39,25
16,4
18
78
111
88,4
89
89
171
38 142,65
110 130,25 105,75
122
122,75 120 167
133
102 106,25
111,75 91,25
126 89 65
5,7
4,6
38,8
16
18
77,5
111
88
88,5
88,5
171,5
37,75
142,4
110
131,5
104
122,4
122,75
119
166,75
100 105,5
111,5
91,75
160
125
89,75
85,4
10,75
5,8
8,6
4,75
38,75
16
17,75
78,5
111
88
89
89
170,5
37,9
142,9
110
131
104,75
122,5
132
123
119,75
167
101,5
105,13
112,25
91
163
125,25
89
6fi
10
5,65
4,75
38,9
16
18
78
111,9
88
88,5
88,5
172
37,9 142-65
110
130,75
104
123,75
131
122,5
119,75
167
130,5
101
106
111,5 91,75
124,5 89,25
85,25
Haroener................... 0
Hoejch Eisen—Köln-Neuestea .. 0
Me Bergbau ............... 6
alfe Bergbau Genüsse ........ 6 Klöcknerwerke .............
Mannesmann-Rohre« ........ 0
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß« kurs
Gchlußk. Abend- börse
Schlußkurs
Gchlußk. Mittag- börse
Datum
8.10.
9-10.
8.10.
9.10.
ManSselder Bergbau ..
....... •
117,5
117
116,5
116,75
Kokswerke ...........
.......5
-
•—
117,25
116,75
Phönix Bergbau......
.......0
—
Rheinische Braunkohlen
..... 12
215,75
_
216
215,65
Nheinstahl ...........
.....sy,
107,5
107,25
107
107,5
Vereinigte Stahlwerke.
.......0
80,75
82
81,13
81,4
Otavi Minen ........
.......0
18,25
18,5
18,65
18,5
Kaliwerke Aschersleben.
....... 6
131
132
131
130
Kaliwerke Westeregeln.
.......6
122
122,5
122
Kaliwerke Salzdetfurth
.....?y,
—
183
183,75
182,5
3. G. Farben-Industri«
.......7
150,5
151
151
150,5
Scheideanstalt........
.......9
237
237
Goldschmidt .........
.......0
105,75
105
105,5
105,25
RütgerSwerle........
........
115,25
113,75
115,13
114,25
Melallgeiellschast......
....... 4
108
107
108,75
107
Philipp Holrmann .... Zementwerk Heidelberg Lementwerk Karlstadt..
.......0
92
91
91,5
90,25
......6
117,25
130
116,5
130
—
Schultheis Patzenhoser
....... 4
_
_
103,5
104,75
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. O
52,4
53,25
52,75
53,25
Bemberg............
.......O
107
107
107
106
Zellstoff Waldhof.....
.......0
109,25
109
108,5
108,5
Zellstoff Aschaffenburg
.......0
79,5
81,5
79
Dessauer Gas ........
.......7
—
—
125,75
124,75
Daimler Motoren.....
.......O
95,25
94,75
95,75
95,13
Deutsche Linoleum ....
.......6
146,5
146
146,5
146
OrensteinL Koppel ...
.......O
80,5
80,75
Westdeutsche Kaufhof..
.......0
24,75
24,4
24,9
24,9
Ehade ...............
.......0
295
295
294
296
Aerumulatoren-Favrik
........
173,5
—
Lonti-Gummt........
.......8
152
150,75
152
—
Gritzner.............
.......0
30
29,5
I 31
1 30
Mainkraftwerke Höchst a.9U«. 4
91,25
; 91
Süddeutscher Zucker ......... •
I 209
209
1203,18
208,8
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
Banknoten.
8.Oktober
9.Oktober
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Bries
Geld '
Brief
Buenos Airn
0,682
0,686
0,678
0,682
Brüssel.....
41,96
42,04
41,96
42,04
Rio de Jan. .
0,146
0,148
0,144
0,146
3,047
3 053
Kopenhagen.
54,39
54,49
54,39
54,49
Danzig.....
46,81
46,91
46,81
46,91
London .....
12,18
12,21
12,18
12,21
HelsingforS..
5,365
5,375
5,365
5,375
Paris ......
16,375
16,415
16,375
16,415
Holland ....
167,87
168,21
168,03
168,37
Italien.....
20,24
20,28
20,24
20,28
Japan ......
0,710
0,712
0,710
0,712
Jugoslawien.
5,674
5,686
5,674
5,686
Oslo..... :
61,16
61,28
61,16
61,28
Wien.......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon....
11,045
11,065
11,045
11,065
Stockholm...
62,80
62,92
62,80
62,92
Schweiz ....
80,92
81,08
80,90
81,06
Spanien....
33,93
33,99
33,94
34.00
Prag.......
10,305
10,325
10,305
10,325
Budapest ...
—
—
Reu York ...
2,486
2,490
2,486
2,490
Berlin,g.Oktober
Geld
Brief -
Amerikanische Noten..............
2,438
2,458
Belgische Noten..................
41.80
42,00
Dänische Noten .................
54,18
54,4«
Englische Noten .................
12,145
12,185
Französische Noten...............
16,325
16,385
Holländische Noten ..............
167,61
168,29
Italienische Noten................
19,46
19,54
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich. * IOC Schilling
61,00
61,24
Rumänische Noten...............
—
—
62,63
62,89
Schweizer Noten.................
80,72
81,04
Spanische Noten.................
Ungarische Not« ...............
33,58
33,72


