Ausgabe 
10.8.1935
 
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l(h ^aupfgütfcsbtenft; IT: Christenlehre. « Mr- berg. Missionsfest. 14: Gottesdienst; Missionar Wal­ther; Kollekte; 15.45: Nachversammlung; Dekan Schmidt, Missionar Walther. Klein-Linden. 9: Gottesdienst; Christenlehre für die weibliche Juaend; anschließend Kindergottesdienst. Dahenvorn- Steinberg. 13: Gottesdienst. Grüningen. 10: Got­tesdienst. Garbenteich. 9: Gottesdienst; anschlie­ßend Christenlehre. Hausen. 11: Gottesdienst. Lich. 10: Stiftspfarrer Naumann. Kinderkirche fällt aus. Nieder-Befsingen. 13.30: Gottesdienst; Stiftspfarrer Naumann. Langsdorf. 10: Christen­lehre; 11: Hauptgottesdienst. Bettenhausen. 13.30: Hauptgottesdienst. INünzenberg. 10.30: Gottes­dienst; 12.30 (nicht 13): Christenlehre. Trais- Blünzenberg. 8.30: Gottesdienst mit Christenlehre. Hungen. 9.45: Gottesdienst. Langd. 13: Gottes­dienst. Kirtorf. 11: Christenlehre; 13: Haupt­gottesdienst; 14: Kindergottesdienst; 20: Abendgot­tesdienst; Dekan Dr. Wendel. Ober-Gleen. 8.30: Christenlehre; 9.15: Kindergottesdienst; 18.30: Abend­gottesdienst; Dekan Dr. Wendel; anschließend Feier des hl. Abendmahls für Jugendliche; Pfr. Monnard. Kirchberg. 10: Gottesdienst; 11: Christenlehre für die männliche Jugend. Mainzlar. 13.30: Gottes­dienst.

Evangelische Stadtmission (Löberstraße 14).

Sonntag, den 11. August.

8.30 Uhr: Morgenandacht; 20.30: Eoangelisations- vortrag.

Mittwoch, den 14. August.

20.30 Uhr: Bibelstunde.

Neuapostolische Gemeinden.

händelstraße 1. Ederstraße 13. Sonntag, den 11. August.

9.30 Uhr (nur im Lokal Händelstraße): Gottes­dienst; 16: (in beiden Gemeinden): Gottesdienste.

Mittwoch, den 14. August.

20.30 Uhr: Gottesdienste.

Baptislen-Gemeinde (Gartenstraße 13).

Sonntag, den 11. August.

11 Uhr: Kindergottesdienst; 20.30: Prediger Falk. Donnerstag, den 15. August.

20.30 Uhr: Bibelbesprechung; Prediger Lotz.

Chrlstllche Gemeinde (5a den Mühlen 2).

Sonntag, den 11. August.

10 Uhr: Erbauungsstunde; 20.30: Evangelisation.

Dienstag, den 13. August.

20.30 Uhr: Bibel- und Gebetsstunde, katholische Gemeinden.

Samstag, den 10. August.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, den 11. August. 9. Sonntag nach Pfingsten.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Jungfrauen und Angestellten; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 14.30: Andacht: 15: Jungfrauenkongregation. Grünberg. 9.45: Hochamt mit Messe. Hungen. 9.30: Hochamt mit Predigt und Christenlehre. Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt; 20: Christenlehre und Andacht. Lollar. 9.30: Messe mit Predigt. Nidda. 8.15: Hochamt mit Predigt.

Montag, den 12. August.

Laubach. 7.30 Uhr: Messe.

Mittwoch, den 14. August.

Hungen. 6.15 Uhr: Messe.

Oeffentlicher Sonntagsdienst.

Polizei: Telefon 2751, nur in dringenden Notfällen Telefon 01.

Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf leie» fon 02.

Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.

Stadtpostamt: Für Schließfachabholer 1 bis 13 Uhr.

Sanitätskolonne: Telefon 2500.

Aerzte: Dr. Mehl, Dr. Malech.

Zahnarzt: Dr. Schott.

Apotheke: Pelikanapotheke.

Büchertisch.

Zwischen USA. und dSm Pol. Bon Colin Roß. (Verlag F. A. Brockhaus, Leipzig. Ge­bunden 6 Mark.) (340) Dieses Buch des be­kannten Forschungsreisenden führt durch Kanada, Neufundland, Labrador bis an die Grenze der Ark­tis. Der außerordentlich fesselnde Reisebericht, der

dem Leser tiefe Einblicke in alle Teile sener gewal» Ligen Länderfläche und in die vielfältigen Erschei­nungen des Lebens der Bewohner gibt, wird durch 71 Abbildungen und eine Karte in vorteilhafter Weife bereichert. Der größte Teil des Buches ist den unermeßlichen Weiten Kanadas gewidmet, das etwa zwanzigmal größer ist als Deutschland und dabei noch nicht von zehn Millionen Menschen be­wohnt wird. Colin Roß betrachtete dieses Land be­wußt unter deutschen Blickpunkten, und was er den deutschen Lesern als Ergebnis dieser Reise und seiner Studien an Ort und Stelle zu sagen hat, ist darum doppelt interessant und wichtig. Dieses wertvolle Buch bringt jedem Leser eine bedeutsame Bereiche­rung seines Wissens um den Stand der Dinge in der Welt, zugleich aber auch eine dankbar empfun­dene gute geistige Unterhaltung. Es sei bestens empfohlen.

Werner Deubel: Der deutsche Weg zur Tragödie. 80 Seiten. Preis 2 Mark. Ver­lag vön Wolfgang Jeß in Dresden. (3) Die Schrift des früher in Frankfurt als Theaterkritiker und Feuilletonredakteur tätigen Schriftstellers Wer­ner Deubel, der in seinen Gedankengängen stark unter dem Eindruck der Philosophie von Ludwig Klages steht, sucht in einer eindringenden Unter­suchung das Tragische und das Heroische als die wichtigsten Grundzüge des germanischen Wesens herauszuarbeiten und die von den Griechen über Shakespeare zu Schiller und Kleist führende innere Entwicklungslinie aufzuweisen. Wir-halten es für ein Verdienst dieser Abhandlung, daß sie um die Klä­rung gewisser Grundbegriffe bemüht ist, über die noch immerhin weithin Unklarheit und Mißverständ­nis verbreitet ist. Das wird auch der anerkennen müssen, der Deubel nicht in allen Einzelheiten seiner Auffassung und Wertsetzung zu folgen vermag.

Deutsches Frauenliederbuch. Volk-, Heimat- und Hausoerbunden, ein singender Weiser durch den Lebenskreis jeder deutschen Frau. Heraus­gegeben von Erika Steinbach, mit einem Geleitwort der Reichsfrauenführerin Frau Gertrud Scholz-Klink. Kart. 0,60, Leinen 1,00 Mark. Bärenreiter-Verlag, Kassel-Wilhelmshöhe. (239) Das Deutsche Frauenliederbuch ruht auf jahrelanger Erfahrung und bringt mit rund 90 Liedern eine

Süsgezelchnete Auswahl des für die Frmr geekg» neten Liedgutes. Wir finden hier einen reichen Schatz von Weifen, die ihre Lebenskraft durch die Jahrhunderte bereits bewiesen haben, aber nicht minder eine große Anzahl Lieder unserer Zeit als echte Zeugen neuen deutschen Volkslebens. Das Frauenliederbuch will alle Bezirke des Lebens um­fassen: Es ordnet sich sinngemäß in folgende Ab­teilungen: Ein deutsches Volk; Die Heimat ruft; Im geselligen Kreis; In stillen Stunden; Für Mutter und Kind; Zur Feier vereint.

Heinrich Zillich: Komme, was will! Gedichte. Kart. 2 Mark, geb. 2,80 Mark. Verlag Al­bert Langen/Georg Müller, München, 1935. (238) Wer Zillich bisher nur aus seinen Prosa-

Jungarbeiter und Iungbauer sie lernen sich kennen und einander verstehen in den Zelt­lagern der HI.

arbeiten kennt, dem wird die Begegnung mit diesen Gedichten eine freudige Ueberraschung bedeuten. In diesen starken Versen spürt man immer wieder, wie dieser auslandsdeutsche Dichter von Rang seine Kräfte gleicherweise aus der gesamtdeutschen gei­stigen Tradition wie aus der ureigenen Wesensart seiner siebenbürgischen Heimat zieht. Ohne Zweifel sind Zillichs Verse dann am stärksten, wenn er über den Bereich des eigenen Suchens und Ringens hinaus sich verpflichtet fühlt dem Schicksal seines Volkes und seiner Heimat. Ein herbes Schicksalsge­fühl und ein doch durch nichts zu erschütterndes Bewußt­sein von der Sendung der Deutschen zeichnen diese Verse aus die zu dem stärksten gehören, was an auslanddeutscher Dichtung bisher geschrieben wurde. Auf lyrischem Gebiet behaupten sie sich gleichberech. tigt neben den großen epischen Schöpfungen feiner Landsleute Erwin Wittstock und Adolf Meschen- dörfer.

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