SA. im Reichswettkampf!
Propagandamarsch durch Gießen
GA.-Standarte 116
Frühstücköphilosophie.
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Um festzustellen, ob Beamte Freimaurerlogen, anderen Logen oder logenähnlichen Organisationen und deren Ersatzorganisationen angehört haben
scheinbar ist der tiefe Frieden, der über seiner Ober- fläche liegt, denn in seinem Schilf lauert der heimliche Tod und jäh der Meuchelmord.
abzugebenden Erklärungen vorläufig nicht gezogen werden.
Statt der verdienten Ohrfeige schenkt sie dir ein Lächeln.
Das wäre allein schon ein Gründ, das Ei in der Schale vorzuziehen.
cm tzibt noch tiefere, fast dramatische und klassische Grunde, die aus der Geschichte mahnend heruberwrnken:
Gift!
wieviel den genannten Organisationen ange. hört haben.
wieviel in diesen Organisationen ein Amt, gleich welcher Art, bekleidet haben,
wieviel aus diesen Organisationen ausaeschke- den sind.
den Abteilungen bis spätestens 10. Oktober 193 5, die Abteilungen dem Personalamt bis spätestens 2 0. Oktober 1 93 5 und das Personalamt mir bis spätestens 1. November 1935 folgende zahlenmäßige Aufstellung zu liefern:
1. wieviel Beamte und Staatsdienstanwärter von der Erklärungspflicht betroffen wurden,
2. wieviel davon ihre Erklärung a) abgegeben, b) nicht abgegeben haben,
wenn man die Eier L-®’® Förden- und Dienststellenreiter werden für n man Die Lier die ordnungsgemäße Durchführung dieser Anordnung persönlich haftbar gemacht.
'I, Die zur Abgabe der verlangten Erklärungen er-
Aus der Provinzialhauptstadt.
Idyll am Waldteich.
Don Otto Müller.
Nicht weit draußen vor den Toren der Stadt, versteckt im Walde liegt der Teich. Dunkel erscheint sein Wasser, geheimnisvoll, unergründlich.. Er hat wenig Freunde, und das ist gut so, aber die ihn kennen, lieben ihn und er gibt ihnen lange bevor die große Stadt erwacht ist, seine Geheimnisse kund. Nur
Geheimrat Professor Dr. Ludwig Heck, ehemaliger Direktor des Berliner Zoo. — (Scherl-M.)
des höheren Tieres im Dienste der Volksbildung gemeinverständlich darzustellen. Mein Ideal, Direk- tor eines Zoologischen Gartens zu werden, habe ich durch glückliche Fügung schon früh erreicht: am 4. Juni 1886 wurde ich zum Leiter des altberühmten Kölner Gartens berufen, kraft der Empfehlung meines großen Lehrers L e u ck a r t in Leipzig, des damals führenden Zoo-1 logen, der ein Vater seiner Schüler war. Ihm ver-' danke ich alles, was ich bin..
Mine ganze Krass und Lebensarbeit...
Name: . . ...,** * * Amtsbezeichnung: . . /
' iftJu durchstachen.
3 5 er st der Name foer Loge usw. anzugeben. Hochgrad^) QmHi4e ^mter (Ehrenämter und
zieht Meister Grimbart der Dachs, mit gefülltem Bauch, watschelnd im Kreise seiner Familie nach seinem Bau, vor dem man den herausgeschaufelten Sand, weiß durch die Stämme leuchten sieht. Doch hier am Straßengraben ist noch Mauswitterung. Mit ein paar festen Strichen seiner Vorderpranken ist das Mausnest freigelegt und schmatzend wandert sein Inhalt den Weg des Irdischen. Ueberall hat er im Walde gestochen, unzählige Engerlinge und Larven der Rachenbremse verspeist und weil er
Feuerkopf steht vital und interessiert mitten im be- wegten Leben von heute. Wir unterhalten uns über Abessinien: der Sohn des alten Heck hat auf seinen Expeditionen, non denen er stets mit einer reichhaltigen „Rautierbeute" heimkehrte, den jetzigen abessinischen Kaiser kennengelernt und war em gern gesehener Gast am Hofe des Negus. Der alte Geheimrat wird äußerst lebhaft/ als vom abessinischen Kaiser die Rede ist. „Der Negus ist ohne Zweifel ein hervorragender Mensch!" ruft er
Diese Anordnung erstreckt sich auch auf alle Ge- ! meindebeamten, sowie auf die bei den Gemeinde- verbänden und sonstigen Körperschaften des öffentlichen Rechts tätigen Beamten und Dienstanwärter.
Die Kontrolle, daß sämtliche Beamte und Staatsdienstanwärter die verlangte Erklärung abgegeben haben, und diese zu den Personalakten genommen wurde, hat durch die einzelnen Abteilungen der Landesregierung für ihren gesamten Geschäftsbereich zu erfolgen. Die den Abteilungen Nachgeordneten oder beauffichtigten staatlichen usw. Behörden haben der Abteilung bis spätestens 10. September 19 35* die Abteilung dem Personalamt der Landes- regierung bis spätestens 15. September 1 935,
ren will, und die Röhren von törichter Menschen- ?05 ^rfonalamt mir bis spätestens 2 6. Septem- hand verstopft findet. Lächerlich und dumm 311. b V 1935 erfolgte Durchführung dieser An- gleich, denkt er, denn was bedeutet das für einen orDnun9 Zu berichten. Die festgesetzten Termine sind Dachs. Im Nu hat er sich Luft gemacht und zornia zenau emzuhalten, da bis zum 1. Oktober 1935 die fliegt der weiße Sand bis hoch hinauf an bie mUrt^'Srun9<«?e^ Anordnung dem Reichs- und Stämme der Fichten. Aber — es ärgert einen doch. ^reu6lfd)en Minister des Innern gemeldet fein
Allmählich ist es hell geworden. Neber den Wald miiP‘ , .. . „
Ziehen quarrend einige Krähen nach dem Hana, an Abteilungen von den einzelnen
dem der Ginster seine gelben Blüten prahlerisch ent- umerstellten Behörden und von den Abteilungen an faltet. Vielleicht ist es möglich der Fasanenhenne, „ Personalamt zu den festgesetzten Terminen zu die dort ihr Gesperre in der Nahrungssuche unter- n enbe~,L ®$uy?er,<^ten f*nb nayientliche richtet, einige von ihren Jungen wegzuschnappen. R 1' * n 2rer die Beamten beizufugen, die den ge-
Auch der Vock mit dem guten Gehörne zieht lang- nannten Organisationen angehört haben, oder heute sam mit der schlanken Geiß seiner Dickung wieder no$ 2nlef,°le5. f
ZU. Mit Hellem Schrei aber wirst sich der Bussard r?ur£^Ili?EuP0 dieser Anordnung haben alle von seinem Horste in die Luft, klaftert einen Augen-1 •? Behörden, getrennt nach Dienststellen,
blick über dem Teich und mit mächtigem Schwingenschlag, den Aufwind benutzend, steuert er der Sonne entgegen. Bald hat sich das Weibchen dazugesellt und hoch im Aether sieht man sie majestätisch ihre Kreise ziehen. Mit sehnsüchtigen Augen schaut der Mensch, der längst vor Sonnenaufgang schon still am Teichufer saß, den beiden Vögeln nach. Schnell, wie ein Atemzug der Ewigkeit sind die Morgen- stunden vergangen und drinnen in der Stadt um- fängt ihn bann ber graue Alltag roieber.
O?r Kampf gegen das Beitelunwesen.
den Bedeutung find die nuchstehen-
tämDhmn'sff frl5 Reichsjusttzminister- zur B-. rampfung öffentlichen Bettelns.
—I ^lucu utweien. । hi ßS>bcriUn,9. der Notlage der Volksgenossen
9eWfene, unverletzte Ei einer ehr- sorgt dafü^'b^^^k geschaffen worben. Es lich-n Italienischen j)enne hätte keine Befürchtung Msaenofl/w h" SB,nter !ein bedürftiger aufkommen lassen. 9 9?..* eno* dU hungern, ober zu frieren braucht
SnMfe" hätte ein paar Jahre später bei Lukrezia Ulafmabmen^mt! * staatliche
fl,a °U* em |d,einbar unverletzte- Frühstuck-ei > werke, '’ber®
aolten hat. Er kennt den Fuchs, ber in ber Nähe feines Stanbortes seinen Bau hat unb weiß, daß er mit allen Wassern gewaschen unb in ber Tücke des Menschen erfahren ist. Aber trotzdem, nie die Vorsicht außer Acht lassen. Mit vorgeschobenem Windfang zieht er durch das Holz weiter. Blank- gefegt sind schon die Stangen und weiß und gefährlich blitzen die Spitzen.
_ Vorsichtig und langsam hebt die graue Gestalt am Seeufer die Hände, leise bringen sie das Glas vor die Augen und in greifbarer Nähe steht der Zukunftsbock, der starke Sechserbock, mit den dicken Rosenstöcken und den herrlich geperlten Stangen. Böh ... Böh ... schrecht der Bock, als zwei Marder keckernd durch die Dickung fahren, daß der Eichkater entsetzt in Spiralen den dicken Stamm der Kiefer hinaufsaust, in deren Krone er feinen Kobel hat.
Da klagt ein Schmaltier, das von einem jungen Bock getrieben wird. In raschen Sprüngen ist der alte Bock zur Stelle. Ein paar unsanfte Rippenstöße und der Rivale ist aus dem Felde geschlagen. Langsam ist inzwischen die Sonne höher gestiegen, neugierig guckt sie über die Wipfel der Bäume, da
„Vor Antritt meiner Kölner Stellung", fährt der Geheimrat fort, „arbeitete ich als Volontär bei meinem liebsten Freunde und Fachgenossen W u n - derlich in Frankfurt unb meinem ausgezeichneten Lehrmeister in ber Verwaltungspraxis Max Schmidt in Berlin, dessen Nachfolger nach seinem plötzlichen Tode ich schon am 1. Juni 1888 wurde. Hier habe ich meine ganze Kraft und Lebensarbeit dafür eingesetzt, den Berliner Zoo wissenschaftlich als Tiersammlung hochzubringen, zugleich aber auch künstlerisch ihn in dem Geist weiterzuentwickeln, den ich durch die ersten großen Stilbauten aus den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts hier oorfand. Dieses „wissen-
rosigen Gesichtsfarbe, der Typ des fanatischen Arbeiters, von einer verhaltenen Güte und Menschlichkeit beseelt, elastisch und kernig in feinem Wesen. Er arbeitet in einem einfachen Zimmer, Tierbilder hängen an der Wand, auf dem Schreibtisch steht — Symbol eines Lebens für die Tiere — eine kleine Affenplastik. Der Blick geht vom Fenster auf die grünenden Laubkronen des Zoos. ,
Dr. Heck ist freudig bewegt über die vielen Beweise der aufrichtigen Sympathie und Bewunderung. Wer den Lebenslaus und die Arbeit dieses großen Mannes kennt, wird begreifen, daß ihm heute alle Herzen zufliegen. Der Zoo, wie er heute ist, ist das unvergängliche Denkmal feiner genialen Pionierarbeit, feiner großzügigen Organisationsgabe und feiner einfühlenden Tierliebe.
„Ich bin der Sohn eines Lehrers und der Enkel eines Oberförsters", erzählt Dr. Heck. „Diefe Blut- nrifchung mag wohl meine geistige Richtung und Begabung erklären: die angeborene Liebe zum lebenden Tier und die Neigung, Wesen und Leden
Die Frage, ob man gekochte Eier aus der Schale oder aus dem Glase essen soll, ist ebenso schwer zu beantworten, wie jene klassische Frage, ob zuerst das Ei ober das Huhn vorhanden war.
Der Logiker wird sagen:
Wozu ist denn die Schale da, nicht daraus essen soll!
Es bestehen aber noch andere Gründe für das um
gebrochene Ei. 1, . v- - o— — «.muiunytn ernenn es vor mir auf dem Frühstückstisch ftebt i?Or,£U ar^ ^!nb bpi der Staatlichen Be-
unverletzt und seiner Bestimmung harrens bann .Paradeplatz (Fernruf
betrachte ich es mit ganz andern Augen, als wenn b ff “ 245)'Dorrah9 unb Don dort zu
fetn Snbalt tm Glase schon verrührt ist. vezieyen.
Ich weiß, daß sein Inneres noch unentweiht ist Jtctncr-
von dem Blick anderer Menschen, und daß keine Erklärung,
fremde Hand an fein Innerstes rührte. Ich erkläre hiermit unter meinem Diensteid, daß
Ls liegt sozusagen ein Geheimnis vor zwischen einer Loge, logenähnlichen Organisationen oder oer Henne und mir, das nur durch meinen Willen ?er Ersatzorganisation einer solchen niemals anoe- oder durch den Schlag meines Löffels enthüllt wird. &ort habe. — 9
Oder aber: Beim Frühstück zu Zweien kann — der Loge — logenähnlichen Organisationen — man ber Frau eine Überraschung bereiten. Ersatzorganisation'......DOm
Mit ernstem Blick sieht man sie an unb sagt: dis . . . angehört habe. Ich habe bei dieser
„Weil du so freundlich und nett warst, will ich ^^"station kein Amt — ein Amt — einen Hoch.
ötr jetzt etwas zeigen, was noch keines Sterblichen obcr ctne ähnliche Stellung als-.....
Augen gesehen haben." • • • • bis.....bekleidet. Ich
Sie horcht auf, du schlägst mit deinem Messer b°be z,etzt folgenden Grad innegehabt . . . . . kühn die Spitze des Eis fort und zeigt auf das b hor -------------
Innere.
®inc Einladung zum Frühstück bei Ce- fare Borgia im Florenz des 15. Jahrhunderts!
Und auf dem Tisch Eier im Glas!
Jeder vernünftige Mensch hätte diesem Gericht bur<ba“5 berechtigten Mißtrauen gegen- k?en-l Oder gesessen. Denn es wäre seine letzte Mahlzeit auf Erden gewesen.
einem doch die Möglichkeit genommen, noch zu Mittag zu essen.
Denn sie soll es verstanden haben, mittels einer hauchdünnen, kunstvoll gefertigten Nadel Gift in den Eidotter befördern zu können!
Da sage noch einer, daß die Technik vor vier Jahrhunderten nicht in höchster Blüte stand!
Wenn wir heute mit der feinsten Nähnadel ein Ei ganz zart und rücksichtsvoll durchstoßen, haben wir die Bescherung.
Und unser Freund, dem wir das Ei zugedacht haben, müßte schon sehr kurzsichtig sein, um Tat und Absicht nicht zu durchschauen.
Auf der anderen Seite indessen kann das Ei in der Schale aber auch peinliche Ueberraschungen bereiten: Du glaubst ein Ei zu öffnen und triffst auf ein Küken!
Du hast wenig Freude daran, denn als Brathuhn kommt es in gekochtem Zustand nicht mehr in Frage.
Unö erst später siehst du bann auf der Rechnung, daß du zum Frühstück Huhn gehabt hast?
Mid die Frage, ob aus ber Schale ober dem Glas, ist dir gleichgültig. Puck.
Beamte und Logen.
Der Reichsstatthalter in Hessen — ßanbesreqie- rung — hat an alle unterstellten Behörden, Ge- meinden, Gemeindeoerbände und sonstige Körperschaften des öffentlichen Rechts die nachstehende Anordnung erlassen:
'' ’ ■’ liincucyuui.....
VUS bsr Organisation ausgeschieden durch terufZ.) 9 .^Z5' 3' s,reid’un9' den . . . B
aus. Man spürt dabei deutlich, daß ihm der abessinische Konflikt Herzenssache ist. Er kritisiert mit einem erquickenden Temperament die Politik des Völkerbundes.
Nach diesem kleinen Ausflug in die Bezirke der Politik spricht der alte Geheimrat wieder von „seinen Tieren": er wendet sich gegen die übertriebene „Vermenschlichung" der Tierpsyche, gegen die falsche sentimentale Tierliebe vieler Menschen unb beklagt sich über bie Fülle der falschen Vorstellungen, die in den breitesten Schichten des Volkes trotz hervorragender moderner Unterrichtsmittel immer noch gang und gäbe sind. Aus dem Bedürfnis, hier klärend zu wirken und „alteingefeffene" Vorurteile zu zerstören, entstand fein jüngstes Buch: „Xie re-, w i e sie wirklich sind."
Man könnte sich noch stundenlang mit diesem Mann unterhalten, von dessen Wesen trotz seines Alters ein bezwingendes Fluidum von innerster Lebendigkeit, Tatkraft und Güte ausstrahlt. Aber feine Zeit ist kostbar: im Flur warten Preffeleute und Gratulanten, die alle gekommen sind, um „ihrem" Heck, dem Vater des Zoos, zu feinem „Fünfundsiebzigsten" zu gratulieren ...
weiß, daß er ein harmloser, nützlicher Bursche ist, oder noch anaehören, hat der Reichs- und ärgert er sich immer, wenn er aus feinem Bau fah- -preußische Minister des Innern in seinem Erlaß vom 10. Juli 1935 zu Nr. II SB 6190/28.5. ange- I ordnet, daß jeder Beamte bis spätestens 1. Sept. 1935 eine eidesstattliche Erklärung nach dem unten- stehenden Muster abzugeben hat. Die Abgabe ber Erklärungen Darf durch Urlaub, Krankheit usw. keine Verzögerung erleiden.
Die Erklärung, die auch von den Staatsdienstanwärtern abzugeben ist, ist wie s. Z. die Fragebogen gemäß dem Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums und die Vereidigungsprotokolle, zu den Personalakten des Beamten bzw. Staats- Im ho« cw ti k < . I dienftanwärters zu nehmen. Von neu einzustellenden
□m Rahmen des Reichswettkampfes der SA. findet am Sonntag ein Propaganda- Beamten find vor der Anstellung künftighin ent-
marsch der SA.-Standarte 116, des Marine- und des Reitersturmes statt sprechende Erklärungen zu fordern. Wie der Reichs-
I und Preußische Minister des Innern ausführt, K e.« zz - 4. Iwerden Folgerungen aus den von den Beamten
10.45 Uhr GA.-Paradeaufstellung auf dem Trieb
Kurze Ansprache des Vrigadeführers Schmidt (Vad-Rauheim).
Der Propagandamarsch nimmt ab 11.15 Ahr folgenden weg:
Trieb, Kaiserallee, Ludwigstrahe, Vleichstraße, hindenburgwall, Seltersweg.
Kreuzplah, Sonnenstraße, Landgraf-Philipp-Plah.
Am llber-Ehrenmal erfolgt Vorbeimarsch vor Brigadeführer Schmidt.
Mitternacht ist längst vorüber, im Osten beginnt I sich
onVaaen'' Sd) 0 8 f S nod’ ftumm unb drohend log. beginnt cs sich zu
Sää SsfegSE* lichen hygienischen Einrichtungen versehen ist, und ver Schilfbucht quarren und quabbeln die der Affenfelsen, eine Naturanlage für bie rs,e sehen nicht bas graue Wesen, bas eben norbostafrikanischen Mantelpaviane. Hier leben bie zusammengerollt auf bemoostem Steine lag. Affen wie in ihrer Heimat. Sie pflanzen sich zahl- 5^* ?s den Kopf, starr sehen bie Augen hin- reich fort unb haben fogar, als Felsen maskiert, , er, lüstern schießt bie Zunge aus bem Rachen unb ein heizbares Haus zur Verfügung. (Sin^gartiq ist lautlos gleitet bie Ringelnatter in bas Wasser. Nur auch das Felsenbecken für Robben unb pln dunkler Strich ist zu sehen. Gerabe auf ben Pinguine mit „Rolanb von Berlin", einem I Iu”9en Frosch hält sie zu, stier blicken seine Augen, 45 Zentner schweren See-Elefantenbullen und vier nnt von Todesfurcht. Sie haben den grauen Arten Seelöwen unb Pinguinen... Feinb erkannt. Doch zu spät. Schon fassen bie Zähne
Was haf„3obbh"aefehll? Unwillig über bie Störung feiner Morgenruhe
Das Gespräch dreht sich dann um „Bobby" den !Ä!?telt der 20pfünbige Karpfen, der dort seinen toten Riesengorilla. „Bobby ist schuld, daß Sb™b Jcl” bemoostes Haupt, vorsichtig stoßt er Sie gestern so lange warten muhten", lächelt ber "ad)0£Cn xÄar 0^te. n'l^m ber Fischereipächter Geheimrat. „Er ist nämlich im Westenb-Kranken- vor bie Nase geschüttet hat. Er traut
haus von Professor Koch seziert worben" Die Iv^w vrieoen nicht, feübem er einmal auf etwas Sezierung bieses größten Gorillas aller Zoologischen spitzes biß, bas ihn furchtbar schmerzte unb ihn Gärten der Welt war ein aufsehenerregender Vor- unbarmherzig nach oben riß. Nur seiner jungen gang und hat in den anatomischen Kreisen Berlins I ,aft war es damals zu danken, sich loszureißen, das größte Interesse gefunden. So war z. B der ÄE er "der ber Oberfläche des Masters war. Sohn des berühmten Gelehrten Rudolf Virchow "der immer ist ihm das Erlebnis im Gedächtnis der 83jährige Anatom Hans Virchow, bei der Sek- ^blieben und das war gut so. Im Schilf schaukelt tion des Gorillas zugegen. „Die Sektion hat fein ™nrr^a r3u ble Rcchrmeife und über das cinbeuti ae 5 Bilb ergeben", erzählt Dr. Heck geistert bie Mooreule, so baß bas Wasser-
„Im Darm des Tieres unb auch in ber Herzgegenb Hühnchen schrill aufschreit unb burch bie Binsen wurden zwar krankhafte Veränderungen festgestellt . Nohrdickicht flattert. Aufgeregt sitzt es hier aber die wirkliche Todesursache war nicht klar zu !? 'e\nem Schutze und läßt noch ab unb zu Rufe erkennen. Uebrigens ist dies gerabe bei exotischen ^willens Horen. Enblich fährt auch der Zaun- Tieren, die in Zoologischen Gärten leben, häufig ber 2?,9..QU® 'eincm Steinloch, ber mit hochaestelltem Fall. Es hat oft ben Anschein, als ob biese Tiere ^^v?vzchen immer hin unb her wippenb, Ausschau mit ihrem Organismus anbers reagieren als wir Störenftieb hält. Im Busche ticken leise die
weiße Kulturmenschen und unsere Haustiere. Es ^o^omchen und auf der Spitze einer Fichte sitzt die muß allerdings erst der bakteriologische Besunb ab- Eraudrossel und singt schluchzend ein Liebeslied in gewartet werden, der noch aussteht.^ Vielleicht wirb wagen Morgen. Im See spiegeln sich die dann Berlin unb mit ihm die ganze Welt erfahren, ^?ume roieber. Mit leisem Locklaut führt bie alte woran dieser „Uebergorilla" aeftorben ist. Der alte A^ente ihre Brut durch das Schilf, während die Geheimrat verbirgt sein Gefühl für „seinen Bobby" raschelnd durch das welke Laub nm Boden hinter einer sachlichen Maske. „Auf solche Zroischen- ’abrt
falle muß jeder Zoo gefaßt sein", bemerkt er ohne . Alse knackt es in den Stangen und vorsichtig eine Spur von Erregung. Aber als er mir bann JLcbt ber rote Bock im Holze nach den Wiesen am fein letztes Buch zeigt „Tiere, wie sie wirklich sind" Waldrande, immer sichernd unb roinbenb. So aanx unb beim Durchblättern eine prachtvolle lebens- ^aut er bem Frieden nicht, sah er doch vorhin nm echte Aufnahme des toten Gorilla sichtbar roirb, g^ranbe etroas Dunkles, Graues, bas sich auf zwei betrachtet er nachbenklich das Bild. „Hier sehen ?™'en .fortbewegte und in feiner Erinnerung taucht Sie ihn noch einmal, aber", sagt er, aber es klingt, Ereignis aus dem vergangenen Jahr auf das als rede er mehr zu sich selbst... ‘ ihm bald das Leben kostete, als es vlotzlich genau
Erinnerungen an Abessinien, j« Ä L»
-Ä, ^n?°rb°re Ge-chr^, mit dem greifen | fonnle" unb“in W«^Var «ImÄ Nur ein dumpfer Schmerz an ber Ußirbelfaule erinnerte ihn noch längere Zeit an Mnpm YPb aud) heute erinnerte er sich in feinein Bocksgeh^rn wieder daran. Wütend rätscht im Forst der Malier, da steht er unberoeaHrh still nervös spielen die Lauscher, aber als er aleich har. °unf Meister Reinecke vorsichtig über ben Weg^schnü- ren sieht, eine lunge Katze, die sich zu weit von ber Fernt baVc im da weiß er, daß die Aufregung des Hähers dem Fuchs ge-


