Einzelbild herunterladen

W 7151

^^Z^^WV^WWWW

ir^»3MLW

i= als aus

en in ba inien dem In|er Lilb m Bruder 'dienst-M.

n Steil färben der wordeir habe der wie unter dis Abeba ibeure an >ie ameri' n ante- ere; sie

Arorit- 1 tÖXtir \a^r

inde- rnW j) abelfm? ß die abe'l

Kultur und Arbeit.

Or. Ley spricht in der Opelwerk-Hochschule in Rüsselsheim.

Gesunder Menschgesundes Volk!

Eine gemeinsame Aktion des Hauptamtes für Volksgesundheit, der Deutschen Arbeitsfront undderSozialversicherungSträgerzur Hebung der Volksgesundheit Don P. G. Vings, preffereferent im Hauptamt für Volksgesundheit.

Der Uebergang über die Donau und Le folgenden Operationen in Serbien unter der Überleitung des Generalfeldmarschalls v. Mack en - j-n waren eine der glänzendsten Waffentaten des c-oßen Krieges und werden in der wissenschaftlichen Arategie als ein Beispiel der Verbindung genialer Ehrung mit höchster soldatischer Leistung für irn- iMi sortleben. Die Serben hatten nach dem unglück­lichen Feldzug der Oesterreicher im Vorjahre die Menzüge südlich des Donaulaufes stark verschanzt inb rechneten um so weniger mit einem Angriff, es ihnen die Entente die rechtzeitige Entsen- bung einer Hilssarmee von Saloniki oii s zugesagt hatte. Unter dem Schutze von Artille- refeuer waren schon vom 19. September ab die ! sorgfältigsten Vorbereitungen für den Uebergang ' cn drei Stellen getroffen worden, der sich dann mit ter Genauigkeit einer mathematischen Rechenauf-

' 3u Der, e Dache, 1 anderes

Diese Tatsache ist auch für das heutige Deutsch­land der bleibende Gewinn aus der Erinnerung an die Taten der deutschen Heere auf dem Balkan, die mit der Überschreitung des in Deutschland entsprin- § enden Flusses in den Oktobertagen vor zwanzig ahren dort begannen, wo er zum ersten Male süd­slawisches Gebiet berührt. Der politische Zusammen­hang mit dem Dölkergemisch der Donaumonarchie hatte Deutschland in den Versuch seiner kriegerischen Lösung des geschichtlichen Problems des Donau­raums hineingezwungen. Das Problem ist auch durch den Ausgang des Weltkrieges nicht g e l ö st und besteht fort. Aber wie sich Bulgarien und Süd- slawien darüber klar zu werden beginnen, daß sie durch das viele zwischen ihnen vergossene Blut zsammengeführt werden müssen, so werden sich auch die Fragen, die der Lauf des großen, im Her­zen Europas entspringenden und durch vieler Völ­ker Länder bis an die südöstliche Grenze Europas Ziehenden Flusses der politischen und wirtschaftlichen Vernunft stellt, nach anderen Gesetzen und unter anderen Voraussetzungen regeln, und von den Er­eignissen des Oktobers 1915 wird nur noch die Er­innerung an menschliche Tat und Leistung Zurück­bleiben.

Sn 43 Off

Ä#

ortgan« b besagt bet

ie Heeres l haben bn Stellung" ien und del Pioniers er habe» '

derart J fl,n bereit

men

* ei stanune"

Engen räumen und leisteten erst in Belgrad srlbst einen hartnäckigen, bis zum Handgemenge dLrchgeführten Widerstand. Am 8. Oktober zoaen d« Verbündeten in Belgrad ein, und es begann der t nzentrische Vormarsch, dessen strategischer Gedanke rit den erprobten Marschleistungen der Infanterie i chnete, von der man ohne Uebertreibuna sagen Inn, daß sie die rasche vollständige Durchführung d s Feldzugsplanes ermarfchierte. In nur 42 Tagen vor ganz Serbien besetzt, die serbische Ar- pee, deren tapfere Gegenwehr von der deutschen militärischen Kritik stets lobend anerkannt worden \l, aus dem Lande manöoeriert und das Ziel, I»e Verbindung mit Bulgarien und

Bei der Eröffnung des Winterseme­sters der Opelwerk-Hochschule sprach dann Dr. Ley über das Wesen der deutschen Kultur. Arbeit und Kultur ist nicht mehr zweierlei. Für uns ist Kultur die Summe der geleisteten Arbeit von Menschen gleichen Blutes, gleicher Rasse. Ist aber die Kultur die Summe aller Arbeitsleistungen der Jahrtausende, sind aber der Bauer, Arbeiter, Dich­ter und Philosoph alle Kulturträger, dann ergibt sich für uns der Begriff der Arbeit an sich. Das Pri­märe der Arbeit ist die Rasse. Arbeit und Rasse hängen zusammen. Die Größe der Arbeit wird aus­gedrückt durch die Größe der Disziplin. Der allge­meine Ausdruck der Rasse ist das künstlerische Schaf­fen. Deutschland hat die besten Soldaten und Ar­beiter der Welt, deswegen, weil seine Rasse dem Deutschen die größte Disziplin gibt. Rur die Kul­tur erfüllt die Voraussetzung zur Führerschaft. Wir können niemals eine Führerschaft züchten, denn wer Führer sein will, muß eine Gefolgschaft hinter sich bringen können, andernfalls er höchstens ein guter Sachwalter sein kann. Die Gefolgschaft muß zum Führer ein grenzenloses Vertrauen besitzen. Der Na­tionalsozialismus ist die Lehre der Vernunft und der Klarheit. Wer seine Weltanschauung sein eigen nennt, wird auch seine klaren Begriffe finden. Kul­tur ist damit Klarheit, Vernunft, Leistung, Gehor­sam, das Volk und seine Arbeit. Das Volk wird für uns etwas Religiöses. Wir weifen nicht die schmutzige Hand des schaffenden Menschen zurück, denn in seinen Augen sehen wir die Rasse, das Hei­ligste. Die Rede Dr. Leys klang in ein freudiges Bewußtsein aus, daß Deutschland, das seine wirt- schastliche und kulturelle Kraft wiedergefunden hat, für alle Zeiten frei sein wird.

LPD. Rüsselsheim a. M., 8. Okt. Vor dem mit den Fahnen der Bewegung geschmückten Ehren­mal im Fabrikhof der Opelwerke waren annähernd 16 000 Gefolgschaftsmitglieder zu einem Betriebs­appell angetreten. In der ersten Reihe standen d i e Iubilare des Werkes, die in 50jähriger Werks­arbeit dem Betriebe verbunden sind und denen als äußeres Zeichen der Ehrung von Reichsorganisations­leiter Dr. Ley, der am Dienstag in Rüsselsheim weilte, persönlich eine goldene Ehrennadel verliehen wurde. Dabei führte Dr. Ley u. a. aus: Schon die Tatsache, daß sich 16 000 Mann eines Betriebes gemeinsam mit dessen Vorstand und Auf­sichtsrat in diesem Fabrikhof zusammenfinden, zeigt, daß sich in Deutschland ein Wandel vollzogen t)at. Wir Nationalsozialisten werden im Kampf um Deutschlands Schicksal niemals hinter, sondern stets vor der Front stehen. Wir werden niemals kapi­tulieren, wenn es auch einmal schwere Sorgen gibt. Das Leben ist zwar hart, aber trotzdem bejahen wir dieses Leben. Wenn ich euch im Augenblick auch keinen höheren Lohn bringen kann, so kann ich doch jeden von euch an seinem Arbeitsplatz aufrichten und dafür sorgen, daß ihr anstänteig behandelt werdet. Dr. Ley wandte sich an den deutschen Betriebs- f ü h r e r, dessen vornehmste Aufgabe die Sorge um die Nöte seiner Mitarbeiter zu sein habe. Betriebsführer sein, heiße wetteifern m der Sorge um die Treue und Liebe zu den Men­schen, die zu führen seien. Von der Gefolgschaft aber verlangte Dr. Ley das Wetteifern um die Kameradschaft untereinander. Niemals könne man von der Gemeinschaft mehr verlangen, als man ihr selber geben wolle. Der deutsche Arbeiter habe wieder seine Ehre und den Adel der Arbeit erhalten, er müsse als wahrer Sozialist Kamerad seinen Kameraden sein.

SeuWand und der Balkan.!

Bis zum Weltkrieg waren die Beziehungen des i eutschen Reiches zu der Staatenwelt des Balkans, :e (ich im 19. Jahrhundert in den zahlreichen Un- < ohängigkeitskämpfen gegen die Türkei geformt I Latte, nur sehr lose und beschränkten sich auf den j friedlichen Verkehr des Handels und eine geistige i Teilnahme an dem nationalen Erwachen besonders ! fc»s serbischen, bulgarischen und griechischen Volkes. 1 Ser Handel Deutschlands hatte allerdings i ir.it der wachsenden weltwirtschaftlichen Bedeutung 1 Deutschlands hauptsächlich mit Bulgarien i unb Rumänien einen beträchtlichen Umfang ' angenommen. Aber Versuche in der Bisrnarckschen i Sera, bie von Oesterreich-Ungarn ausgingen, die .teutsche Politik in die Balkanhändel und Rivali- ' iiten mit Rußland hineinzu^iehen, wurden durch fas klassische Wort adyewiesen, daß der Balkan !ftr Deutschland nicht die Knocken eines einzigen xommerschen Grenadiers wert (ei. Deutsches Blut rar auf dem Balkan in der Tat seit den Zeiten tes Prinzen Eugen und seinen für die europäische lllhristenheit geführten Türkenkriegen in jenenweit fnten" liegenden Ländern nicht mehr vergossen v orden,

Erst der Weltkrieg mit seiner Notwendigkeit, Le deutsche Kraft für Die Erhaltung der Donau- ronarchie einzusetzen auch dort, wo unmittelbare Rutsche Interessen nicht Vorlagen, führte zu poll- Hch-militärischen Zusammenstößen Deutschlands mit Serbien und Rumänien, die sich dem Ring der , (egner angeschlossen hatten und zur Waffenbrüder- jfgaft zwischen Deutschland und Bulgarien. In die- fin Oktobertagen werden es zwanzig Jahre, seit sich 1-efer Umschwung in den Beziehungen Deutschlands feim Balkan vollzog und unter hervorragender Be- iiiligung deutscher Truppen und Heerführer zu militärischer N i e d e r z w i n g u n g <5 er» He n 5 und Rumäniens führte. Die Erobe- nng des Balkans ist durch den Ausgang des Krie­gs scheinbar eine historische Episode geblieben; sie tit aber, abgesehen von Der Erinnerung an eine ter glänzendsten militärischen Leistungen der Kriegs- z-schichte doch ihre bleibenden Spuren in ten Beziehungen der Seite an Seite ober als Geg- isr kämpfenben Völker hinterlassen.

Am 6. Oktober 1915 meldete ber Heeresbericht mit ter gewohnten Knappheit, baß beutsche unb öster- r ich-ungarische Truppen bie Save und Donau an mehreren Stellen überschritten und auf dem jen- jiitigen Ufer festen Fuß gefaßt hätten. Dieser ein- jiche Satz enthielt eine Reihe gewaltiger Vorgänge, I e in langsamer militärischer und diplomatischer horarbeit herangereist waren. Am 6. September 1915 r ar endlich in Sofia der Bündnisvertrag Bulgariens mit b-e n Mittelmächten isiterzeichnet unb Damit ein zäher Kampf mit der §mtentediplomatie beendet worden, die nichts un= Ersucht gelassen hatte, um Bulgarien mindestens c s neutrale Barriere zwischen den Mittelmächten inb der mit ihnen verbündeten Türkei zu erhalten. m 3. Oktober lehnte Bulgarien ein dahin zielendes Ultimatum Rußlands ab unb stellte feine Äuppen bem Balkanfelbzug der Verbündeten zur L erfügung.

flössen. Weder die Kämpfe, in denen sich zum ersten Male in ihrer Geschichte die Deutschen und bie fübslawischen Serben gegenübertraten, noch die dreijährige Besetzung des Landes, sonst eine der härtesten Belastungsproben in den Beziehungen zwischen Völkern haben bittere Gefühle nicht hinter­lassen. Wenn in Deutschland vielfach durch die lang­jährige Hahpropaganda zwischen Serbien und Oesterreich-Ungarn ungünstige Urteile über dieses Volk bestanden, so hatte der deutsche Soldat Ge­legenheit, die hervorragenden militärischen und menschlichen Eigenschaften des Serben kennenzu­lernen, während dieser, anfänglich beeinflußt durch die Presse seiner Verbündeten, bald die gerechte und saubere Verwaltung und das menschliche Betragen der Deutschen schätzen lernte. Die beiden südslawi­schen Völker, das der B u l g a r e n , die an unserer Seite fochten, und das der ©erben, bie burch bie Zusammenhänge ber Politik zu unseren Feinden würben, haben aus bem Kriege, so verschieden sein Ausgang und Schicksal für sie war, keine anderen Gefühle in die Zukunft mitgenommen, als die der Hochachtung für das deutsche Volk, dem sie sonst wohl immer wesensfremd gegenübergestanden hätten.

löst 3' ßibe vollzog und nur unbedeutende Verluste for- italienisch" terte. Unter dem Druck des gelungenen Uebergangs bluffe: rußten die Serben fast kampflos ihre starken Stel- P . r,---tmh (öir+öieM o r ft in p f n r n h

Es kann nicht bestritten werden, daß in dieser Beziehung schon vieles geleistet worden ist. Schon haben eine intensive Propaganda, praktische An­leitung und tätige Hilfe es vermocht, daß weite Kreise unseres Volkes ihre Pflicht, nicht nur zur Gesundheit, sondern zur Anstrebung der gesund­heitlichen Höchstentwicklung, erkannt haben. Aber es ist immer noch weit bis zur Erreichung des letzten und höchsten Zieles: die Gewinnung aller für die neue deutsche Gesundheitsidee.

Mit dieser Feststellung wird aber zugleich die Pflicht unterstrichen, noch stärker als bisher auch auf diesem Gebiete der nationalsozialistischen Men­schenführung aktiv zu werden und neue Wege zu suchen, um an jeden Volksgenossen heranzukommen, ihn der nationalsozialistischen Gesundheitsführung zu gewinnen.

Als ein Mittel dazu muß man auch jene große Aktion betrachten, die das Hauptamt für Volksgesundheit, in der Reichsleitung der NSDAP, gemeinsam mit der D e u t s ch e n Ar­beitsfront und den Sozialversiche­rungsträgern demnächst in die Wege leiten wird. In dieser Aktion will das Hauptamt, gestützt auf Öen Organisationsapparat d e r DAF., mit seinen 20 000 zugelassenen Aerzten, die als besonders qualifiziert und ver­trauenswürdig in jeder Beziehung anzusehen sind, zunächst einmal einige Jahrgänge deutscher Frauen und Männer einer genauen Untersuchung auf ihren Gesundheitszustand unterziehen. Das soll zur An­legung von Gesundheitsstammbüchern für diese Volksgenossen führen. Damit ist der natio­nalsozialistischen Führung von Volk und Staat nicht nur die Möglichkeit gegeben, sich ein genaues Bild über die noch vorhandenen Kräfte des Volkes zu I machen, sondern sie kann nun auch, an Hand der

gewonnenen Erkenntnisse, die Wege und Notwen« digkeiten bestimmen, die angetan sein tönnnen, dem einzelnen bei seiner gesundheitlichen Weiterentwick­lung und damit der Nation zur höchsten Steigerung ihrer Kraft zu helfen.

Natürlich ist es unbedingt erforderlich, daß dem Willen des Nationalsozialismus zum gesunden Volk das Wollen des einzelnen hilfreich bei Seite steht. Der Nationalsozialismus wünscht keine stumm ergebene Herde, über deren Schicksal irgendwer bestimmt. Er will vielmehr, wie schon zu Eingang betont, die Verantwortung jedes ein­zelnen und damit seine Mitarbeit am gemeinen Wohl.

Aus dieser Tatsache aber wächst auch für jeden einzelnen neue Verpflichtung! In die­sem Falle, in Verbindung mit der geplanten Aktion, heißt das, daß sich niemand dem Ruf sich zur Ver­fügung zu stellen, ein klares Bild über die Kräfte­verhältnisse innerhalb unseres Volkes gewinnen zu helfen, entziehen, verschließen darf. Hier muß sich jeder als ganz besonders der Gemeinschaft verant­wortlich fühlen und bewußt und bereit den Weg gehen, den nationalsozialistischer Staat und Partei

(um vor ie langst 1 Italiener ion Adv inb feint italienischer zehenb vor >gen ber Vormarsch r Nichtuni «lütt wurd! m Montoi jchlich

rbftont bt- i gehöre' essinien w kale gingen res Borge* rächten Äfl* ähnlicher ^geborene? hren über* leteilt, M iben betgv bniser- iben. 2)«

zeigen.

Wir haben, als wir im schlimmsten Chaos den Kampf um Deutschland begannen, unsere Kraft ge­zogen aus dem Glauben an den deutschen Men­schen. Unser Aufbauwerk der letzten zwei Jahre wurde ebenfalls getragen von diesem Glauben; und gefördert von dem Bewußtsein, daß wir mit unse­rem Glauben recht behielten. Wir wissen auch jetzt, vor dem Beginn der neuen Maßnahmen zur ein­heitlichen Gesundheitssteuerung der Nation, daß die deutschen Volksgenossen, die es angeht, sich ihrer Pflichten bewußt sind und damit, von sich aus, alles tun werden, um das Gelingen des großen Werkes zu garantieren.

ie m Orient, erreicht.

Die Einzelheiten des serbischen Feldzuges, seine Bedeutung als Voraussetzung für den Krieg gegen Rumänien im folgenden Jahre und für die Mög­lichkeit eines noch dreijährigen Widerstandes gegen bie feindliche Koalition kann hier nicht ausaefuhrt «erden. Der schließliche Zusammenbruch Bulgariens und Oesterreich-Ungarns, a!s Deutschland im härtesten Kampfe um bie Be­hauptung im Westen stand, machte jede unmtttel- bire Wirkung dieser glänzenden Waffentaten zu- n chte. Aber das von Freund unb Feind habet goopferte Blut ist doch nicht umsonst ge-

Der Nationalsozialismus will in seiner Menschen­führung in allen Dingen Wege gehen, die den einzelnen als Derantwortungsträger gegenüber der Nation bestimmen, um so aus der Vielheit der ein­zelnen Bereitschaften jenen Block aus Glauben und Willen zu schmieden, auf dem allein unser Staat verankert werden kann.

Schon immer predigten wir, daß nur in einem gesunden Volk auch ein gesunder Geist wohney könne und daß darum die richtige gesundheitliche Betreuung der Volksgenossen die Voraussetzung sei für ihr richtiges Funktionieren als Einzelmensch und damit als Glied der Gemeinschaft, auch als Träger des Staates.

In logischer Weiterentwicklung dieser Idee mußte der Nationalsozialismus dazu kommen, vor allem auch auf gesundheitspolitischem Gebiete ebenso grundlegende Umwälzungen anzustreben, wie auf allen anderen Gebieten unseres völkischen Lebens. Ihm durfte es nicht mehr genügen zu wissen, daß den Volksgenossen in Krankheitsfällen die not­wendige Hilfe zur Verfügung stand. Vielmehr mußte er anstreben, daß sowohl die gesundheitlichen Be­treuer der Nation, die Aerzte und die Angehörigen der ärztlichen Hilfsberufe, als auch die Volks­genossen selbst, zu dem Wollen gelangten, den Stand ber Gesundheit, den man mit dem Begriffnicht krank" umreifet, nicht als das zu erreichende Ziel zu betrachten, sondern nur als eine der Etappen, von denen aus, klar und zielbewußt geleitet, die Arbeit weitergeführt wurde. So allein konnte man dazu gelangen, die gesundheitliche, körperliche und damit auch geistige, völkische Höchstentwicklung des einzelnen zu erreichen, um so die Allgemeinheit auf einen Stand der Leistungsfähigkeit zu bringen, der garantiert, daß alle allen Anforderungen des Lebens gewachsen sein würden.

Schulklassen erobern die Heimat.

Berlin, 20. Sept. (DNB.) Mehr und mehr gewinnt der Gedanke, sich durch Wandern die Heimat zu erobern, Raum in den Schulen. Man läßt die Schüler selb st Wesen und Kul­tur unseres Volkes entdecken, die sich zu einem wich­tigen Teil auf die Landschaft gründen und ihren Niederschlag in Baustil und Einrichtung der Häu­ser, in Tracht und Sitte und Sprache gefunden haben. Es gilt also, die wesentlichen Züge der einzelnen deutschen Naturbilder nachzuzeichnen, geo- logische Entstehung, Vegetation und Kultivierung festzustellen, außerdem aber den deutschen Men­schen in allen seinen Eigenarten kennenzulernen. Dies ist der l e b e n b i g ft e Unterrichtsstoff, den es gibt, und er läßt sich nur burch eigene Anschauung und eigenes Erleben durch­arbeiten.

Auf diese selbständige Arbeit weist der soeben be­endete Leistungswettkampf des Gaues Brandenburg im Reichs verband für Jugendherber­gen die Schüler und Schülerinnen hin. In ge­schichtlicher und in naturgeschichtlicher Beziehung sollten Potsdam und Umgebung, die Umgebung des Müggelsees, die Rüdersdorfer Kalkberge, Ber- nau, das Schiffshebewerk Finow und das Kloster Chorinstudiert" werden und die Ergebnisse der Wanderungen in Bild ober Schrift niedergelegt werden. Um von vornherein jedem ungesunden Ehrgeiz die Spitze abzubrechen, wurden nicht die Einzelarbeiten, sondern die Arbeiten der ganzen Klassen bewertet. Auch die Preise sollen keine Einzelauszeichnungen, sondern B e - lohnungen für die Klasse sein. Sv darf die Klasse, die den ersten Preis zuerkannt bekommt, vierzehn Tage in der Jugendherberge Buckow in der Märkischen Schweiz wohnen. Die anderen Preise sind ähnlich gestaltet. Schon jetzt, nach der ersten Durchsicht der Arbeiten, läßt sich feststellen, daß die Schüler und Schülerinnen sehr eifrig bei der Sache waren und zum Teil ganz Vorzügliches geleistet haben. Mit Papier und Tusche, mit Plastelin, sogar mit Nadel und Faden wurde gear­beitet und man darf behaupten, daß die Kinder den Sinn des Preisausschreibens verstanden haben. Aehnliche Wettbewerbe lassen sich überall durch­führen.

Nationale Tarnung" der kommunistischen Jugendorganisationen

M o s f a u , 8. Okt. (DNB.) Auf ber Tagung der Jugend-Komintern wurde die Aussprache über das Referat des Tschechen Michal,Jugend und Ein­heitsfront", abgeschlossen. Michal gab sehr offen­herzig die Richtlinien bekannt, nach denen die kom­munistischen Jugendgruppen in den einzelnen Län­dern aroeiten sollen. Danach steht die zukünftige Ar- beit im Zeichen gerissenster Tarnung, um auf diese Weise einen möglichst großen Kreis von Jugendlichen mit dem kommunistischen Gift zersetzen zu können. So sollen die Ländersektionen der Ju­gend-Komintern künftig einennationalen Charakter" tragen und im Programm unb Aufbau den Besonderheiten eines jeden Landes Rechnung tragen. Die kommunistischen Jugendver- dände mühten vor allem auch den jugendlichen In­teressen, wie Sport, Wandern, Singen, Tanz oder fremdsprachliches, technisches und wissenschaftliches Studium, entgegenkommen.