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l Umsatz teils gehalten, teils ist eine Belebung festzu- ftpffon. Sim Sluslandabiak sind vereinzelt Steiaerun-

Obecheffen

Schweine 50 bis 54 Mark. Marktoerlauf: Rinder

H-chüht. Sonst^zogen AG Verkehrs-! lebhaft. Kälber rege, Schweine wurden zugeteilt, ie ÄviLendenmöalichkeit 0,50 v. H. an, |

ner 0,65 o.

wesen auf die DiviLendemnöglichkeit 0,50

Festigun

Wirtschaft

Zwingende Notwendigkeit

ist der Selbstschutz aller Deutschen. Der Relchs- tuftschuhbund sorgt für Aufklärung und Aus­bildung!

Der Arbeitseinsatz der Angestellten im August gefestigt.

Oie Zndustrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:

1103: Stellung von Einfuhranträgen für landwirt- schaftliche Maschinen in Italien.

1105: Erläuterungen zu den Bestimmungen über den Transithanbel.

1106: In Holland nur noch 75 v. H. in Register- mark auf Reiseschecks für Deutschland.

1107: Behandlung der Rechnungen bei der Maschi­neneinsuhr in Griechenland.

Oie rhein-mainische Wirtschaft im August.

Fwd. Die Berichte aus der chemischen In­dustrie über tue Lage im August sind durchaus günstig. Die geschäftliche Lage hat in allen Zwei­gen eine Belebung durch Vermehrung von Auftrags­eingängen erfahren. Auch das Auslandgeschäft ist zufriedenstellend.

Die Automobilindustrie berichtet über eine nicht ganz einheitliche Lage. Während auf der einen Seite über den Eintritt des erwarteten saisonmäßi­gen Rückganges, der sich jedoch infolge vorliegender Aufträge aus den Vormonaten noch nicht voll aus­wirken kann, gemeldet wird, berichtet die andere Seite von einem voll befriedigenden Auftragsein­gang.

Die Diamantindustrie im Rhein-Main - Bezirk war zufriedenstellend beschäftigt.

In der S ch e i d e i n d u st r i e mußten die Ab­gaben in Gold in der Berichtszeit eine weitere, wenn auch nicht bedeutende Einschränkung erfahren. Das Silbergeschäft liegt weiter ruhig. In der Be­schäftigung der Scheidereibetriebe ergab sich gegen­über dem Vormonat keine Veränderung.

Im Eisensteinbergbau hielt sich die För­derung in der bisherigen Höhe.

In der B a s a l t i n d u st r i e war die Lage nicht ganz einheitlich, während die Marmorindu- st r i e in der Berichtszeit lebhaft beschäftigt war. Insbesondere trug hierzu ein Auftrag für das Reichsluftfahrtminifterium bei, der inzwischen zur Ablieferung gelangt ist.

Die saisonmäßige und konjunkturelle Belebung in der Landmaschinen industrie hielt auch im Be­richtsmonat an. Im Auslandgeschäft wiesen die Um­sätze eine kleine Erhöhung auf.

Der Auftragseingang in der elektrotechni­schen Industrie liegt, soweit sich bis jetzt über­sehen läßt, auf der gleichen Höhe wie im besonders günstigen Monat Juli.

Ebenso hielt sich der Auftragseingang im allge­meinen Maschinenbau auf Vormonatshöhe.

Die Geschäftslage in der Lederwarenindu- strie kann durchschnittlich als zufriedenstellend be­zeichnet werden. Im deutschen Geschäft wurde der

IG. Farben zunächst 155,50 (155,75), dann bis 156,25 gesucht. Die meisten Werte verzeichneten Steigerungen über die festen Notierungen der Abenbbörse, Metallgesellschaft 1, Goldschmidt 1 v. H. höher. Am Elektromarkt AEG. 0,40, Schuckert 0,25, Gessürel 0,50 v. H. unter gestern abend, aber Licht & Kraft, Lechwerke je 0,50 o. H. höher. Anregung bestand für Zellstoff und Kunstseide, Aschaffenbur­ger 2, Waldhof 0,75, Aku 1, Bemberg 1,13 v. H. gebessert. Auch Montanwerte freundlich, Hoesch 0,25, Buderus 2, Harpener 1,75, Rheinstahl 0,50, Klöck-

Ängestellten melden. Der Ausgang der Rund­funkausstellung bewirkte eine rege Nachfrage nach Fachkräften aus der Radio-Industrie. Trotz des durch den Kündigungstermin im August bedingten erhöhten Zuganges an neuen Bewerbern ist der Bewerberbestand weiter zurückgeaangen. Die Zahl der Besetzungsaufträge entspricht dem Ergebnis des Vormonats. Das Vermittlungsergebnis ging da­gegen, wie alljährlich infolge der Urlaubszelt, etwas zurück. Die Auslands-Stellenvermittlung vermittelte einige erfahrene Export-Kaufleute mit guten Sprach­kenntnissen nach Afrika und Brasilien. Die Vor­bereitungen für die Unterbringung der demnächst ausscheidenden Arbeitsdienstkameraden werden wei°

Sonntag, wurden auch an den letzten Tagen am Hang vor dem Stadtwald Homberg zahlreiche Schulungsflüge erfolgreich ausgeführt. Das Flugzeug wurde zuerst von dem Fluglehrer Dipl.- Ing. Köhler (Gießen) eingeflogen. Die Flüge hatten stets eine große Menschenmenge angelockt.

Preußen.

kreis Dehlar.

T Waldgirmes, 7. Sept. Bei der Ge­meindegrummetarasversteigerung kam die Parzelle, etwa 15 Ar, 0,60 bis 2 Mark. An­schließend sand die erste Ob st Versteigerung statt. Es kamen Frühäpfel im Zentner an 10 Mark, Zwetschen 3 bis 4 Mark. Der Raiffeeisenoerein von hier und Naunheim verschickte gestern und heute drei Waggon zu 7 Mark pro Zentner im Dorfe.

Einführung von Weihnachtsschulzeug­nissen auch in Hessen.

LPD. Wie im Anzeiger der Hessischen Landes­regierung mitgeteilt wird, hat der Reichs- und Preußische Minister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung angeordnet, daß, wie in Preußen, in Zukunft auch in Hessen Zeugnisse zu Beginn der Herbstferien, der Weihnachtsferien und der Osterferien erteilt werden. Diese Regelung gilt mit Wirkung vorn lausenden Schuljahr an für sämt­liche höyeren Schulen.

Die Stellenvermittlung der Deutschen Arbeits­front kann auch im Monat August eine weitere ~ ' ' gung des Arbeitseinsatzes der stellten melden. Der Ausgang der Rund-

Landkreis Gießen.

Wiefeck, 9. Sept. Am gestrigen Sonntag stürzte ein hiesiger Einwohner in feiner Scheune so unglücklich vom G e r ü ft ab, daß er mit einem Rippe'nbruch von der Gießener Sanitäts­kolonne nach der Chirurgischen Klinik verbracht werden mußte.

I Lollar, 7. Sept. Auf eine 25jährige Tätigkeit bei der Main-Weser-Hütte Lollar kann das Gefolgschaftsmitglied Karl Krom­bach zurückblicken. Als Anerkennung erhielt der Jubilar von der Firma Buderus und aus der Ju- biläumskasfe Geldgeschenke, außerdem von der Firma ein Diplom.

A Lollar, 7. Sept. Heute feierte Heinrich B i e r a u, langjähriger früherer Bote und Ange­stellter der Firma Buderus, zur Zeit der älteste Einwohner der Gemeinde, feinen 8 9. G e - b u r t s t a g. Obwohl er zahlreiche Kinder hat, die ihn gerne zu sich nehmen würden, lebt er frei­willig für sich allein und verrichtet alle Arbeiten selbständig. Wir wünschen dem in Anbetracht seines hohen Alters noch recht rüstigen Greis alles Gute.

* Lollar, 9. Sept. In der letzten Nacht ereig­nete sich auf der Landstraße LollarMarburg an der Straßenkreuzung von Staufenberg her in Rich-, tung Odenhausen ein Verkehrsunfall. Dort stieß der Motorradfahrer Wilhelm Henkel aus Salzböden mit dem Pferdefuhrwerk des Wilhelm Moos aus Wißmar, das aus dem Feldweg von Staufenberg her in die Landstraße einbog, zu­sammen. Der Motorradler und das Pferd wurden leicht verletzt, Im übrigen entstand zum Glück kein weiterer Schaden.

* Geilshausen, 8. Sept. Bei Arbeiten an der Dreschmaschine kam hier der Arbeiter Wilhelm S ch a u b e r mit der Hand in bas be­triebe. Der bedauernswerte Mann verlor dabei drei Finger der linken Hand.

4- Grünberg, 8. Sept. In einer nichtöffent­lichen Gemeinderatssttzung, die dieser Tage stattfand, teilte Bürgermeister Wagner zu­nächst mit, daß er Architekt Balser mit der Auf- sicht über alle städtischen Hoch- und Tiefbauten be­auftragt habe. Der Auftrag gelte zunächst bis 15. Oktober d. I. Weiterhin teilte er mit, daß er ab 1. September Feldschluß von einer Stunde nach Sonnenuntergang bis eine Stunde vor Son­nenaufgang angeordnet habe. Als wichtigster Punkt stand die Frage der Herstellung o er Fußsteige in der Gießener und der Alsfelder Straße zur Behandlung. In dieser Angelegenheit hatte kürzlich schon eine Besprechung mit den An- Hegern ftattgefunben. Der Bürgermeister konnte damals drei Angebote vorlegen: Herstellung mit Kleinpflaster pro Quadratmeter 5,50 Mark, in Guß­asphalt pro Quadratmeter 5 Mark und in Teer­asphaltbeton pro Quadratmeter 3,20 Mark. Der Wunsch der Anlieger ging dahin, die Herstellung in Teerasphaltbeton vorzunehmen. Die Ansicht der Gemeinderäte war verschieden, einer wünschte nur eine vorläufige Herstellung, . ein anderer schlug Kleinpflaster vor, von dritter Seite wurde noch eine verstärkte Packunterlage gewünscht, um etwaiger

ter gefördert.

In der K a u s m a n n s g e h i l f e n - D e r m i 11- l u n g wurden besonders angeforoert: Kontoristen, Buchhalter, Deutsche Korrespondenten, Expedienten und Verkäufer. Die Nachfrage nach Reisenden war etwas lebhafter als in den Vormonaten. An guten Verkäufern und Dekorateuren, besonders für Lebensmittel, Textil und Drogen, ist laufend star­ker Bedarf. Leider steht das gebotene Gehalt oft in keinem Verhältnis zu den geforderten Leistungen. Aufnahmefähig waren: Eisenindustrie, Baugewerbe und damit verbundene Zweige (Straßenbau, Auto­bahn), Maschinenbau, Werften, Papier- und papier- verarbeitende Industrie, Kraftwagen- und Karosse- riebau-Industrie, chemische Industrie.

Die Behörden st ellenve r mi tt lung hatte, besonders am Platz Berlin, Aufträge der Sozial­oersicherungsträger vorliegen. Aufnahmefähig waren Gemeindeverwaltungen, Sparkassen, die Partei und ihre Untergliederungen.

In der Land-, Forst- und Milchwirt­schaft herrschte bei sehr starkem Mangel an jün­geren ledigen Molkerei-, Gärtnerei-, Rechnungs­und Melkergehilfen und Milchkontrollangestellten nur wenig Nachfrage nach älteren und verheirate­ten Kräften. Die Arbeitseinsatzmöglichkeit für Jäger und Förster hat sich etwas gebessert. Verheiratete Gutsangestellte waren nach wie vor schwer unter- zubringen. Mangel besteht dagegen an gut aus­gebildeten Geflügelzüchtern, Schäfer- und Schweine­meistern.

In der Techniker-Vermittluna wurden tüchtige Konstrukteure von Maschinen-, Äutomobil- und Arbeitsmaschinen-Jndustrie, als auch für Appa­rate, Instrumente und Vorrichtungen angefordert. Die Nachfrage nach Betriebstechnikern war lebhaft. Der Mangel an geeigneten Fachkräften im Schiffs­und Schiffsmaschinenbau besteht fort. Gesucht sind nach wie vor Vermessungstechniker aller Kategorien. Gute Einsatzmöglichkeiten bestanden im Hoch- und Tiefbau, insbesondere für Wasserbautechniker, tüch­tige Bauleiter mit Erfahrung im neuzeitlichen Straßenbau, sowie Diplom-Ingenieure für Kanal- und Brückenbau. Günstige Einsatzmöglichkeiten be­standen für Elektro-Inaenieure. Erheblicher Bedarf lag an tüchtigen technischen Zeichnern vor.

Bei den Werkmeistern bestanden Einsatz-

cmch Reichsbcmk 0,25, Zement Heidelberg OM Daimler 0,25 v. H. befestigt. Don Schisfahrtswer- ten Hapag 0,40 v. H. gebessert.

Renten waren ebenfalls etwas freundlicher utto etwas lebhafter. Altbesitz um 0,13 fester, auch Korn- rnunal-Umschuldung leicht anziehend. Auslands- renten folgten der allgemeinen Bewegung, Ungarn Gold um 0,25, Goldmexikaner 0,13 v. H. freund- lieber. Für Dollarbonds hielt sich zu leicht gefteiger- ten Kursen das seit Tagen bestehende Interesse.

Im weiteren Verlaufe wurden die Hauvtwerte durchweg noch um 0,25 bis 0,50 v. H. gesteigert, so Reichsbank, Daimler, Mannesmann, Metall­gesellschaft, Stahlverein. AEG. und Gesfurel glichen ihren Anfangsverlust wieder aus. Am iRentenmarn waren besonders Auslandsrenten fester, Mexikaner 0,13 bis 0,25 v. H., Talon-Serben 8,75, also 1, Warschau-Wiener 11,40, ebenfalls 1 v. H. Börse schloß freundlich. Tagesgeld wiederum leich­ter und 3 nach 3,25 v. H.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 9. Sept. (Dorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 842 Rinder (160 Ochsen, 113 Bullen, 390 Kühe, 179 Färsen), 393 Kälber, 54 Schafe, 1019 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 34 bis 42 Mark, Bullen 35 bis 42, Kühe 20 bis 42, Färsen (Kalbinnen) 33 bis 42; Kälber 42 bis 70; Hämmel 37 bis 41;

stellen. Im Auslandabsatz sind vereinzelt Steigerun­gen zu verzeichnen. Die Schuhindustrie kann von zufriedenstellenden Ergebnissen der Saison- schlußverkäufe berichten. In der Lederindustrie ist die Lage nahezu unverändert.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

2t. £) G. Bei Ihrer Anfrage scheinen Sie an eine Bestimmung des Reichsversorgungsgesetzes zu denken, wonach rentenbezuasberechtigt nur ein deutscher Reichsangehöriger ist, hiervon aber bann eine Ausnahme gemacht werden darf, wenn es sich um einen Ausländer handelt, der in der deutschen' Wehrmacht Dienst geleistet hat. Eine Bestimmung, nach der solche Ausländer auch von den Renten­kürzungen befreit fein sollen, ist in den betr. Not­verordnungen nicht enthalten.

Frostgefahr zu begegnen. Der Bürgermeister ent­schied, daß die Fußsteige in Teerasphaltbeton her- gestellt werden, außerdem soll die Packunterlage tn größerer Stärke vorgesehen werden. Neben einigen kleineren Sachen wurde noch der Wirtschaftsplan über die Waldungen der Gemeinde besprochen; Einwendungen wurden nicht erhoben.

* Leihgestern, 8. Sept. Hier stürzte das 2 Jahre alte Kind eines Einwohners in einem unbewachten Augenblick so unglücklich v o n d e r Haustreppe hinab, daß es schwere Ver­letzungen dcwontrug, an denen es nach einiger Zeit leider verstorben ist.

kreis Schotten.

* Groß - Eich>en , 8. Sept. Unser Gemeinderat hat den Beschluß gefaßt, vom 1. Januar 1936 ab allen jungen Ehepaaren, die in unserer Ge­meinde den Bund fürs Leben schließen, das Buch des FührersM ein Kampf" als. H o ch - zei tsge schenk der Gemeinde zu überreichen.

Kreis Alsfeld.

}) Alsfeld, 7. Sept. In der Segelflieger­gruppe Alsfeld, deren Flugzeug am vergan­genen Samstag die Taufe erhielt, herrscht bereits reger Flugbetrieb. Wie am vergangenen

möglichkeiten für tüchtige Kalkulatoren im Appa­ratebau und Vorrichtungsbau sowie in der Blech- bearbeitung. Aufnahmefähig für Spezialkräfte war die chemische und Glasindustrie, die Hütten» und Maschinen-Jnduftrie sowie teilweise auch die Textil- Industrie. Im Bauwesen wurden Maurerpoliere und Schachtmeister, die auf Großbaustellen im Wasserbau gearbeitet haben, sowie Beton- und Hochbau-Poliere angefordert. Bedarf lag auch für Werkmeister für Revisionen vor. Mangel bestand an Steinmetzwerkmeistern für Granit sowie Werk­meistern für schwere Hämmer.

Bei den weiblichen kaufmännischen Angestellten hielt im ganzen Reich einheitlich der Bedarf an guten Stenotypistinnen teilweise mit Sprachkenntnissen an. Ebenso wurden Schuh- und Putzverkäuferinnen, auch Direktricen aus der Wäschebranche verlangt. Die Nachfrage nach Wirtinnen, Haushaltspflegerinnen und Ge- flügelzüchterinnen konnte nicht befriedigt werden. Für die Kindergärtnerinnen, auch ältere Kräfte, war die Vermittlungstätigkeit gut. Staatliche Ge­sundheitsämter verlangten Dolkspflegerinnen (Ge­sundheitsfürsorgerinnen).

Ttundfunkprogramm.

Dienstag, 10. September.

6 bis 11 Uhr: Sendestille. 11.45: Bauernfunk. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten. Anschließend: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittags­konzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Mitten im Werk­tag. Sozial- und Wirtschaftsdienst in bunter Folge. 15: Nachrichten. 15.15: Für die Frau! 16: Kleines Konzert. Neue Klaviermusik. 16.30: Der Himmel im September. Welche Gedanken erweckt der Anblick des Saturn? Von Prof. E. Sittig, Frankfurt a. M. 16.45:Lockende Ferne". Zwei deutsche Kolonial­unternehmungen im 17. Jahrhundert. 17: Nach- mittagskonzert. 18: Zum Reichsparteitag in Nürn­berg: Reichssendung: Empfgng und Begrüßung des Führers durch Staat und Partei im Rathaussaal. 18.45 bis 19.25: Heldische Musik. 19.30: Zum Reichs­parteitag in Nürnberg: Reichssendung: Festauffüh- rung im Opernhaus:Die Meistersinger von Nürn­berg". Oper in 3 Aufzügen von Richard Wagner. In der zweiten Pause (aus Nürnberg): Nachrichten. 0.30 bis 2: Nachtkonzert, Robert Schumann.

Rhein-Mainische Börse.

Weiler freundlich.

Frankfurt a. M., 7. Sept. Der Wochenschluß hatte eine feste Börse. Rückkäufe der Bankenkund­schaft und eine etwas stärkere Betätigung des be­rufsmäßigen Börsenhandels bei immer noch ziem­lich leeren Märkten führte zu weiteren Kurser­holungen. Zeigt sich auch die Genfer Situation als noch recht unklar, so lagen aus der deutschen Wirt­schaft mehrfache Anregungen vor, wie der flotte Zeichnungsoerlauf auf die neue Anleihe und ver­schiedene Dividendenankündigungen.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt besch lossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

ftranffurt a.M.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt <l ZU.

Berlin

börsr

Datum

6.9

7 9.

6 9

7.9

110,75

111

110,65

111,25

400,2

100,2

100

100

97,25

96,75

97,25

96,75

96,75

96,75

100,5

100,5

92,65

128,5

128,5

114,5

114,25

114,5

114,25

96,75

96,75

100,4

100,5

Bantnoten.

100,65

100,75

100,25

100,65

97

97

97

97

29

29,5

11,2

101,13

97,6

101,13

97,5

102

101

97,35

102

100,8

97,35

101,5

9,55

11,25

97

107,4

Gchluß- fur«

97

107,4

97

107,4

97 107,4

ted^luBf. Mittag- börse

4% Oesterretchtsche Goldrente.... 4,20% Lesterreichische SUberrente 4% Ungarische Goldrente .......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4%% deSgl. von 1913..........

5% abgelt. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe

Serie 1.....................

29,13

1,45

9,5

9,3

9,45

9,4

9,45

11

29,13

1,4

9,65

9,75

9,6

9,65

11,5

5% Deutsche Relchsanlethe v. 19L7 4% Deutsche Reichsanl. von 1984 6y,% Boung-Anlethe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

Auölof.-Rechten .............

4*/»% Deutsche Reichspostschatz an- Weisungen von 1934, I.......

6% ehem.8% Hess. BolkSstaal 1929 trückzahlb. 102%)............

4%% ehem. Hessische LandeSbank Darmstadt Gold R. 12........

6%% ehem. Hess. LandcS-Hypo- thekenbank Darmstadt Lioui ...

4%% ehem. 8% Darmst. Komm.

Landesb.Goldschulvverichr. R.6

Oberhessen Provinz-Anlethe mst Auslos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An­leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten

iVi°/o ehem.8% Franks. Hyp.-Bank

Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 iVi% ehem. 4*4% Franks. Hyp^

Bank-Liqu.-Plandbriese.......

Sy2% ehem. 4y,% Rheinische

Hyp.-Bank-Ltau.-Goldpfe.....

4H% ehem. 8% Pr. LandeSpfand- briesanstalt, Pfandbriefe R. 19

4ty% ehem. 7% Pr. Landespfand.

briefanst., Gold Komm. Cbl.VI

GteuergutschBerrechnungSk. 85-39

Frankfurt a. M

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kur«

Schluß!. Abend­börse

Schluß- kur«

Schluß!. Mittag­börse

Schluß­kur«

Echlußk. Abend, börse

Schluß- kur«

Echlußk. Mittag­börse

Datum

6.9.

79.

6.9-

7 9.

Datum

6 9.

7.9-

6.9.

7.9.

4% vesgl. Serie II ............

11,5 5,25

4,75 41

16,75

19

84

114,75 91

91 91

11,5

5,3

8,25

41

17,13

19

84,5

115

92

91,5

91,5

Marisfelder Bergbau.........

118

118

118,25

119

212,5

113

83,4

19

134,5

127,5

184,25

154,9

110

117

118,5

119,5

213,5

113

83,75

19,4

136,5

129

190

155,75

110,65

117,75

113

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4^%RumSn.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente ..

2%% Anatolier ...............

5,75 8,1

4,95

8,15 4,75

41,5

17

26,5 18,75

84 115 90,75

91 91

Phönix Bergbau........ O

Rheinische Braunkohlen .....12

Rhetnstahl ................ty.

Vereinigte Stahlwerke........ O

Otavt Minen ...............O

Kaliwerke Aschersleben........5

Kaliwerke Westeregeln........ 6

Kaliwerke Salzdetfurth.....7%

I. ®. Farben-Jndustrt«.......7

Scheideanstall.......... 9

Goldschmidt ................0

212,5

113,5

84

18,5 134,65

127

184

155,75

240 109,5 115,5

112

96,5

213 113,75

84 19

129

156

240 110,5 117,5 113,75

96,75

Hamburg-Amerika-Paket .....o

Hamburg-Südam. Dampfschiff. O

Norddeutscher Lloyd .........O

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... b

Commerz» und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconto-

Gesettschaft...... O

Dresdner Bank..............O

17

27,5

19 94,25 115,25 91,75

91,5 91,5

182

40,5 144,25 114,75 135,5 108,75 127,5

146 131,13 126,5 179,25

134

105 110,75

NeichSbaak ...... 12

182,5

40,75

143,75

113

134

106

>27^5

131

127,25

176

134,5

103 110,13

183,25

40,75 143,5

115,25

135,5

108

127,5 143 131 127 179

134,25

105 110,5

181,4

40,4

143,9

113,5

133,5

106,5

126,5

130,4

126,65

178,5

133,75

104

109,75

111,75

97

91CE re .....................o

Philipp Holz mann........... O

97

Bekula....................10

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 5

Licht und Kraft ........... 6%

Felten & Guilleaume.........O

Gesellsch.s.Elektr.Unternehmung. 5

Rheinische Elektrizität ........5

Rhein. Wests. Elektr..........6

Schuckert L Co...... 4

Siemen« L Halske............ 7

LahmeyerLCo. ............. 7

Buderus ....... .. .... O

Deutsche Erd« ..............4

Zementwerk Heidelberg ...... 6

Cementwerk Karlstadt......... 4

119,75

120,25

-

Z

Schultheis Patzenhofer .......4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. O

Bemberg...................O

Zellstoff Waldhof............O

Zellstoff Aschaffenburg ..... O

Dessauer Gas ...............7

Daimler Motoren........ O

Deutsche Linoleum ........... 6

Orenstetn & Koppel ...... o

Westdeutsche Kaufhof.........O

Cbade......................o

58,75

113,5

115

82,25

100

162

28,5

284

59,75 114,75 116,25

85

100,5 162

29,5 286

109,5

59,25

114

114,25

82,25

130,5

99,5

162

86

28,75

283

110.5

59,75

115

115,75

84,75

133

100,25

162,5

86,65

29,25

286

Harpener...................C

Hoesch EisenKbln-Neuesse» .. O

Alse Bergbau ...............4

Ilse Bergbau Genüsse........ 8

Klöcknerwerke .............

Mannesman n-Röhrrn........ 0

110,75

96,25

128

93,5

89,5

112,5

97,25

129

94,75

90,25

110 95,75

128,75

93,25

88,9

111,9

96,9

161

130

94,9 90

Acrumulatoren-Fabrik....... u

Eonti^Sumnu...............8

154,25

1 34

97,5

1 203

158

34

98 ! 202,75

175 154,25

1 33,75

1 202,75

176 157,75

I 203

Gritzner.....................

Mainkraftwerke Höchst a_M.. 4

Süddeutscher Zuck«...... 1

8 September

7. September

Amtliche Notierung

Amtliche

Geld

Notierung Brief

Geld I

Brief

Buenos Atre-

0,668

0,672

0,668

0,672

Brüssel.....

41,80

41,88

41,80

41,88

Rio de Jan. .

0,139

0,141

0,139

0,141

Sosta ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,82

54,92

54,73

54,83

Danzig.....

46,85

46,95

46,84

46,94

London .....

12,275

12,305

12,255

12,285

HelsingforS..

5,41

5,42

5,405

5,415

Paris ......

16,385

16,425

16,38

16,42

Holland ....

168,03

168,37

167,98

20,36

168,32

Italien.....

20,36

20,40

20,40

Javan ......

0,722

0,724

0,720

0,722

Jugoslawien.

5,684

5,696

5,684

5,696

OSlo..... :

61,65

61,77

61,55

61,67

Wien.......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon....

11,13

11,15

11,105

11,115

Stockholm...

63,30

63,42

63,20

63,32

Schweiz ....

80,87

81,13

80,84

81,00

Spanien....

33,97

34,03

33,94

34,00

Prag.......

Budapest ...

10,27

10,29

10,265

10,285

Neu york ...

2,488

2,492

2,487

2,491

Berlins September

Geld

Brie'' -

Amerikanische Roten..............

2,439

2,59

Belgische Noten..................

41,72

41,89

Dänische Noten .................

54,52

54,74

Englische Noten .................

12,22

12,26

Französische Noten...............

16,33

16,39

Holländische Noten ...............

167,56

168,24

Italienische Noten................

19'46

19,54

Norwegische Noten ..............

61,34

61,51

Deutsch cesterreich, 4 1OO Schilling

Rumänische Noten...............

_

_

Schwedische Noten...............

62,98

63.24

Schweizer Noten.................

80,61

80,93

Spanische Noten.................

33,58