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Das Programm -es Reichsparieitages 1935
9.00 Uhr: Erste Vorführung der Wehrmacht auf
10.00
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Dienstag, den 10. September
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Irial kaufen kann.
11.30
12.00
12.00
f*tn Breiten mit größter Bestürzung ausgenommen. Der" 1892 gebaren- Minister geMrts IM» ju b.n Mitbegründern der Faschist'sch-n P-r. 7, unb in den Jahren des Aufbaues a l s p - r- »nlicker Freund und Mitarbeiter d-s Duce dem Faschismus größte Dienste geleistet. Er seist- sich besonders sür di- Iyndik°l>st.,ch°n Organ;- !ev. '’ • J__UAtxoihoU fnhonn für lanaere Aeit
Großer Waldbrand In Südwestfrankrelch.
12.00
12.00
14.00 Uhr: Vorführung der Wehrmacht.
16.10 Uhr: Ansprache des Führers an die in Paradeaufstellung angetretenen Gruppen.
berg"; von 10 bis der r
der Zeppelinwiese.
Uhr: Amt für Kommunalpolitik in der Kongreßhalle.
Uhr: NS.-Lehrerbund im Apollotheater.
Uhr: Amt für Volksgesundheit im Kulturvereinshaus.
In Südwestfrankreich wütet ein großer Wald- brand Mehr als 500 Hektar Fichtenwald sind bereits verbrannt. Z w e i S ch l ö f f e r s ind in Gefahr. Mehrere Häuser mußten bereits aus Sicherheits-
kolpingfamili» »wertes Köln, taats« lahme
i 18 Uhr: Eintreffen
Sonderzüge des Reichs- arbeitsdienstes auf dem Bahnhof Dutzendteich und Rangierbahnhof.
Uhr- Tagung des Schulungsamtes im
Die Dreierkonferenz tritt am 16. August in Paris zusammen
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vetoegung. sleifung r AoNs. »Mtz \üx die c Meder, daß a und Zweit :en Kamp- cktet ist. Diel- we" mit der iirtschast" Der- ig der Unter« beider Unter«
der deut« n den Beaus« i der Reichs« endeaktion, di» gen wird. Eis verschiedenen national« m Deutschland 'ast gleichzeitig chung be« nbe hat ein» ins Leben ge« öewegung, dl» größten Eni« ehre Gelegen« hing ihrer A neben. Man
Staats, ea V,0" UNi met^lpin9. VNeich Vorfälle in ^rdachhgung Nugblätteri worden. v°m Dio, 'chen Te, äugegangem ugust 1935.
schließ, urkuna die der Lipp, "gsamilie e ist auf. Stammkarten ch meine Be* « Eigen. 1 dem Pfarr« ■ Zu treuen Hebung haben n Verstoß ■ s Grund« Ute. .
tischen Leiter. _ . .. A
Don 7 bis 15 Uhr treffen die Sonderzuge der HI. am Bahnhof Dutzendteich em.
Ab 18 Uhr: Eintreffen der Sonderzüge Der SA.. SS. und RSKK.
Samstag, den 14 September.
10.00 Uhr: Der Führer sprich! zur hitterjugend in der Hauptkampfbahn des Stadions.
bis 14.00 Uhr: Dritte Iahrestagung der Deutschen Arbeitsfront. Einsetzung des Reichsarbeits- und Dlrtschaflsrates in der LuitpoldHalle. ,, .
Uhr: Tagung der NSV. im Kuliurnerems-
italienischer Mister das Opfer eines Nugzeugungliilks. Auf dem Flug nach Ostafrika in der Nähe von Kairo abgestürzt. Acht Todesopfer.-Die Ursache des Unglücks noch nicht bekannt.
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Rom, 8. Aua. (DRB.) Der italienische Minister für öffentliche Arbeiten Luigi Razza ist aus einer Dien st reise nach Ostafrika einem Flugzeugunglück zum Opfer gefallen. Auf der Strecke Rom—Massaua stürzte das Flugzeug, in dem sich der Minister befand, kurz nach einer Zwischenlandung 14 Kilometer hinter Kairo ab. Hierbei fanden vier Mann Be- atzung und außer dem Mini st er noch rrei Fahrgäste den Tod.
An Bord befanden sich außer dem Minister noch dessen Privatsekretär Minasi ferner der bekannte Forscher Baron Fr anchettt und vier Mann Besatzung. Es handelt sich unt ern W a s s e r- fluazeug Savoia 81, das regelmäßig den Flugdienst Rom-Asmara versah Kurz nachdem das Sxeua Mittwoch abend Kairo verlassen hatte, ^ndte?er Bordfunker einen Funkspruch nach 9T«ninra die Maschine sei unter den besten Witte- mn"sv-rhäUMen ausa-fti-g-n, °n befind-
sick alles wohl. Mit diesem Augenblick s e tz t e i e d e NI eitere Nachricht aus. Als das Flugzeug 7ur f-ftg-f-tzt-n Stund- nicht in Masiaua -mtraf, ^nurhflTilofort Nachforschungen angestellt. In stusaminenatbeii mit den ägyptifch-n Behörden tonnte bas Flugzeug Donnerstag nachmittag in d - r N ä h - ° ° n K - ir ° ° ufg - sunb - n wer- den Sämtlich- Insassen war-n tot. _
Di- Nachricht von dem Unglück wurde in romi-
15.00 Uhr: Fortsetzung des Parteikongresies
15.00 Uhr: Einlaß zum Volksfest tm Sta d i o n s g e l ä n d e. Eröffnung des Volksfestes durch die Werkscharen der Deutschen Arbeitsfront.
131)0 Uhr: Eintreffen der letzten Sonderzüge der SA. und SS.
Sonntag, de» 15. Seofemher.
-« fJSÜÄwt r«‘" SA SS. und des NSKK. durch Wodan- straste — Allersberger Straße - Bahnhofs- platz — Frauentorgraben — Murrer —Lud- Miinffra^e __ Kaiserstraße — Fleischbrucke.
11.30 Uhr (ungefähr): V o r b e im°rsch vor dem Führer am Adolf-Hitler-Plag.
18 00 Uhr: Fortsetzung des Parteikongresses.
Montag, den 16. Septemder.
Sonderlagungen.
9 00 Uhr- Gau- und Reichsleiter Gaupersonal- amts- und Gauorganisationsleiter im Opern
8 00 Gau- und R-ichspropagand-l°it°r im S0o R"°Ag?°rp°liti(cher Apparat im Katha- 9Oo"mmi(fion für Wirtschaftspolitik im 9.00 «Swt im großen Rathaus- saal
Seit 1. August führt der Reichskriegsminister und Oberbefehlshaber der Wehrmacht eine neue Flagge. Es ist ein schwarz-weiß-schwarz gerändertes Quadrat, in dessen Mitte die Reichskriegsflagge, ebenfalls m Form eines Quadrates steht. In den vier Ecken be- finden sich, mit dem Kopf zur Mitte, je em schwarzer, rotbewehrter Adler der Wehrmacht. — (Scherl-M.)
200000 Stadtkinder brauchen Erholung.
Die Kinderlandverschickung genehmigt.
Berlin, 8. Aug. (DNB.) Der Reichsschatzmeister der NSDAP, hat im Einvernehmen mit dem Reichs- und Preußischen Minister des Innern dem Hauptamt für Dolkswohlfahrt öie Tiurcf)- I führung der sogenannten "Kinder- l a n d v e r s ch i ck u n g" auf jederzeittgen Widerruf, innerhalb des Deutschen Reiches in der Zett vom 1. Juli bis 31. Oktober 1935 genehmigt. Die Kinderlandverschickung erfaßt die Freistellenwer- buna einerseits und die Freiplatzzuwetsung ander- feite. Eine Werbung von Geldspenden ist mit Rücksicht auf die allgemeine Sammelpause verboten. *
200 000 Kinder fuhren aufs Land, lernten Deutschland kennen, kehrten sonnverbrannt, mit blühenden Wangen und strahlendem Gesicht in die Heimat zurück. 200 000 Elternpaare waren aus Wochen die Sorge um ein hungriges Mäulchen los. 200 000 Mütter konnten einmal an sich selbst denken und zumindest ein wenia rasten in ihrem sonst ruhelosen Leben. Aber noch ist die Schlacht erst halb geschlagen! 200 000 andere Kinder warten noch und ihnen tut ein Landaufenthalt nicht we- nX$ e utscher Bauer hilf mit, den 200 000 wartenden Kindern für einige Wochen Stärkung und Kräftigung zu sichern. Trag Sorge, daß keines von ihnen enttäuscht in der Stadt Zurückbleiben muß. Deutschlands Bauern sehen ihren schönsten Lohn für die Aufnahme eines Stadtkindes im frohen Kinderlachen und im Wissen um die Erfüllung ihrer 'Pflicht an Deutschlands Zukunft.
Berlin, 8. August. (DNB. Funkspruch.) Die lationalsozialistische Parteikorrespondenz gibt das olgende Programm des Reichsparteitages 1935 be-
ationen ein unb b-kl-w-i- sodann für längere Zeit geräumt werden. Ein Mjähriger Mann, der
^Ram mtt zahlreichem Personal im Flugzeug
N a ch K a i r o , UM die bisher völlig rätselhafte U r» fache des Unglücks zu untersuchen und insbesondere festzustellen, ob es sich, wie gerüchtweise verlautet, etwa um einen Sabotageakt gehandelt haben könnte.
Wie das Unglück entdeckt wurde. I
Rom, 9. August. (DNB. Funkspruch.) Wie „Corriere della Sera" aus Alexandrien berichtet, wurde dort erst am Donnerstagabend das tragische Ende des italienischen Ministers bekannt. Britische Flieger flogen die Strecke ab, konnten! aber keine Spur bis Port Sudan finden. Das Geheimnis wurde erst am Abend um 7 Uhr gelüftet, als ein englischer Flieger das Gerippe des Apparates kaum 2 0 Kilometer vom Flughafen von Asmara entfernt in der Wüste entdeckte. Zuerst hatte niemand vermutet, daß der Apparat in so unmittelbarer Nähe des Startplatzes abgestürzt war. Das Flugzeug war von den Flammen zerstört. Die Motoren hatten sich in den Wüstensand einge- bohrt. Der italienische Gesandte begab sich an die Unglücksstelle, um die Ueberführung der Leichen nach Kairo anzuordnen. Wie die „Egyptian Gazette" berichtet, soll nach einer ersten Prüfung das Unglück auf die Explosion des Benzin- tanks zurückzuführen sein.
beaab gekommen. Gendarmerie und Truppen sind zum - ■' • Eindämmen des Feuers eingefetzt worden.
P a r i s , 9. Aug. (DNB.) Funkspruch.) In amtlichen Kreisen wird bestätigt, daß die Dreierkonferenz über den abessinischen Streitfall am 16. August in Paris zusammentreten wird. Man gibt sich in London der Hoffnung hin, daß auch der Schlichtungsausschuß seine Arbeiten sobald wie möglich wieder aufmmmt. Das Amt eines fünften Schlichters ist dem griechischen Gesandten in Paris P o l i t i s angeboten worden; man zweifelt nicht daran, daß der griechische Diplomat annimmt.
Der „Star" übt an der Tatsache Kritik, daß der Protest der britischen Regierung gegen die heftigen Angriffe der Halte- Nischen Presse lediglich bei dem diplomatischen Vertreter Italiens in London zur Weiterleitung nach Rom erhoben worden ist. Nach Ansicht des Blattes wäre es richtiger gewesen, die Vorstellungen durch den englischen Botschafter in Rom bei Mus- solini persönlich erheben zu lassen, obwohl der italienische Regierungschef sich kürzlich bei mehr als einer Gelegenheit außerstande erklärt habe, Sir Eric Drummond zu empfangen oder mit ihm Fragen zu erörtern, die London anzuschneiden wünsche. Für die Italiener bestehe die Gefahr, daß England und Frankreich die „faschistische Marionettenpartei i n O e st e r r e i ch in aller Ruhe ^rem eigenen Schicksal überlassen würden, sobald die Italiener in Abessinien alle Hände voll zu tun hätten. Auf dem Papier fei die Unabhängigkeit Oesterreichs
15.30 Uhr: Empfang der Pressevertreter im Kulturvereinshaus durch den Reichspreffe- chef der NSDAP., Pg. Dr. Dietrich.
17.30 bis 18 Uhr: E i n l ä u t e n des Parteitages durch die Glocken sämtlicher Kirchen Nürnbergs.
18.00 Uhr: Empfang der Spitzen von Partei und Staat im Rathaussaal.
19.30 Uhr: Im Opernhaus Festaufführung „Die Meirx * “r 1---- ---- “
Mtwoch, den 11. September.
11.00 Uhr: Feierliche Eröffnung des Parte i k o n g r e f f e s der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei in der Luitpoldhalle.
16.30 Uhr: Grundsteinlegung zur Kongreßhalle. Es marschieren dazu auf: Je eine Abordnung politischer Leiter, SA., Reichsarbeitsdienst, NSKK., Flieger, SS., Hitlerjugend. Das Reichsheer und die Gruppe General Göring stellen je eine Ehrenkompanie.
22.00 Uhr: Kulturtagung im Opernhaus.
20.00 bis 21.30 Uhr:Stand konzert am Adolf- Hitler-Platz; ab 19.00 Uhr: Eintreffen der Sonderzüge der Politischen Leiter.
Donnerstag, den 12. September.
40.00 Uhr: Appell des Relchsarbells- dlenst es auf der Zeppelinwiefe Vorbeimarsch vor dem Führer. Anschließend Marsch durch Regensburger Straße—Marienstraße— Königstorgraben —Königsstraße —Karolinenstraße — Ludwigstraße — Frauentorgraben — Bahnhofsplatz — Allersbergerstraße — Lang- wasfer.
14.00 Uhr: Tagung der Geldverwalter der HI. und des BdM. im Sitzungssaal des Rathauses.
17.30 Uhr: Fortsetzung des Parteikongresses.
20.30 Uhr: Aackelzug der Politischen Leiter
durch Hainstraße — Regensburger Straße — Marientunnel — Bahnhofstraße.
21.00 Uhr: Abna hm e des Fackelzuges d'urch den Führer am Bahnhof. Der Fackelzug marschiert weiter durch Frauen- torgraben — Plärrerstraße — Fürther Straße — Willstraße — Deutsch - Herren - Straße, dort Abwurf der Fackeln.
Freitag, den 13. September.
Sondertagungen:
8.00 Uhr: Auslandsorganisation der NSDAP, im Apollotheater.
8.00 Uhr: NS.-Studentenbund im Katharinenbau.
8.30 Uhr: AmtfürBeamteim Opernhaus.
9.00 Uhr: R e i ch s r e ch t s a m t der NSDAP, und BNSDI. im Kulturvereinshaus.
10.30 Uhr: Fortsetzung des Parteikongresses.
13.00 Uhr: Tagung der Hauptschriftleiter der P arte i p r e s s e sowie der Presseamts le l- ter und Pressereferenten im großen Rat- hausfaal.
14.30 Uhr: N S. - K r i e g s 0 p f e r v e r s 0 r u n g im Kulturvereinshaus und Finanzwesen und Verwaltung im Sitzungssaal des Rathauses.
14.30 Uhr: Parteigerichtsvorsitzende ttn Opernhaus.
14.30 Uhr: Reichsarbeitsdienstfuhrer im Apollotheater. , _ ,.
17.00 Uhr: Appelle der Politischen Leiter auf der Zeppelinwiefe. o T.
20.00 Uhr: F r a u e n k 0 n g r e ß in der Luitpold-
7.00 Eintreffen der letzten Sonderzüge der Poli-
In den letzten Tagen kann man in der schweize» m , . . , . I rischen Presse eine starke Erregung feststellen, die
17.00 Uhr: Borbe i_mar,bet ®™PP«n Dor sich gegen Tafiach-n bes 3r reb e n ti smu s tnt Fuhrer vuj bEr 3ePP mmieJe. Xiflin wenbet. Durch di- Untersuchungen, bte
18.30 Uhr: Fortsetzung unb Schluß bes Parteikon. 6ie inzwischen verbotene faschistische Zeitung M Uesses^ des Tessins „21 b u I a" geführt worden sind, ist
21.00 Uhr: Truppenteile der Wehrmacht haben auf einwandfrei bewiesen worden, daß dieses Blatt der Zeppelmwtese Viwak bezogen. finanzielle Zuweisungen vom italie-
21.30 Uhr: Es marschieren sämtliche am Re.chspar- ® Ministerium der Korporativ- teitag teilnehmeickten Musikkorps der Wehr-1 erhalten hat. Das steht natürlich in einem macht aus dem Biwak zum (3 r o ß e n ,*5 a p- frünen Widerspruch zu der Versicherung, die Musso» f e n ft r eich vor dem Juhrer auf deitni vor einem Jahre in einer Rede in Mailand linwiefe auf. Großer Zapfenstreich. Anschlie- abgegeben hat und in der er sagte: „Unsere Behend: Abtransport aller Formationen. Ziehungen in der Schweiz sind ausgezeichnet unb werden es bleiben, nicht nur während Der nächsten
DieMbMeninder^WWdtdttdeweMg"LM«LPH
rr r 1 'Kantons Tessin erhalten und verstärkt
werde und das nicht nur in unserem Interesse, sondern vor allem im Interesse der Schweiz selbst und um ihrer Zukunft willen."
Die Methoden, die der Schweiz von italienischer Seite angeraten wurden, um diese Jtalianität zu sichern unb zu stärken, hätten allerdings schon längst Anlaß zu ernsten Ueberlegungen und Schlußfolgerungen geben können. Es wird nämlich nichts anderes vorgeschlagen als die Herausnahme Ides Kantons Tessin aus dem Schweizer Zollgebiet, was natürlich nicht anders gemeint sein kann, als daß die italienische Zollgrenze bis zum St. Gotchard vorgeschoben würde. Begründet wird dieser Vorschlag damit, daß die wirtschaftliche Notlage viele Tessiner 3m Veräußerung oon Grund und Boden an nichtitalienische Schweizer veranlasse, was bei der Anziehungskraft der „schönen italienischen Sonne" zu einer allmählichen deutschen Durchdringung des Tessin führen müsse, auch wenn diese nicht planmäßig betrieben
werde. _ r r, i
Die faschistische Gruppe tm Tess in, die sich für diese Pläne einsetzt, stellt, wie es sich bei den letzten Kantonwahlen ergeben hat, nur eine ganz verschwindende Minderheit dar. Ihre Bestrebungen, die von der Zeitung , „A d u l a" unterstützt wurden, müssen vom Ge- Am Königsplatz in München, bas vor einigen Tagen vom Führer ben Ehrennamen Haupt- Muntt ber Schweiz aus als d^^rater,scher stabt ber Bewegung" erhielt, schreiten bte Neubauten für die V er w al tung s g eb aub e Mreb'n Nsmus b-tr°qt-t weroen.
ber NSDAP, rüstig vorwärts. - Unser Bild zeigt links emen Teil bes Hauses bes Führers , bullungen Uber b^eFinanz u * s ’ ( 2l„,
bann ben Ehrentempel unb bas Verwaltungsgebaube bas am weitesten vargeschrüten ael ernst" s Gesicht, unb bie
ist. Der Platz selbst wirb, wie man b-utlich erkennt, mit großen Steinplatten ausgelegt. - Weltbüb-M.) Blaü» geben ebenso wie bie
Mehrheit der Presse des Tessin ihrer Bestürzung und ihrer Entrüstung deutlichen Ausdruck. Vielleicht kommt man auf einigen schweizerischen Redaktionen bei dieser Gelegenheit auch einmal auf den Gedanken, mit diesen Vorgängen die vollkommen loyale Haltung der deutschen Reichsregierung zu vergleichen, die in der letzten außenpolitischen .Rede des Führers einen so überzeugenden Ausdruck gewährleistet, tatsächlich aber werde die gegenmär- fand. Dor längerer Zeit schon einmal hat das ttige Regierung in Wien oon italienischer Seite un-1 „Giornale d'Jtalia" vom Tessin als von „j e nem terstützt und kontrolliert. Es gebe keine Bürgschaft Zipfel der Lombardei" gesprochen. Die zur Aufrechterhaltung „dieser eigenartigen Lage". schweizerische Presse hat diese Entgleisung mit ' ' einigen Bemerkungen abaetan. Das Geschrei kann
3talicn erbalt keinen mevn man gar mH
l und Monate hindurch angestimmt worden wäre, jn Slttlgrilfl wenn eine führende deutsche Zeitung von dem
111 deutschsprachigen Teil der Schweiz als von „jenem
Washington, 8. Aug. (DNB.) Italienische Zipfel des künftigen Großschwaben" geschrieben Firmen hatten versucht, bei Neuyorker Banken ein-1 hatte, jährige Kredite für den Ankauf von ------
Baumwolle und anderer Ware zu erhal- ^eicbükrieaS'Minister's.
ten; die Banken weigerten sich aber, ein län-1 Vit Flagge PCS JXCiajeintöviiiunntiv« geres als dreimonatiges Ziel zu geben. Darauf wandten sich die Italiener an die Außenhandelsbank und erklärten sich mit einer halbjährigen Zahlungsfrist zufrieden; aber dies wurde mit „Rücksicht auf die ungeklärten Verhältnisse in Italien" abgelehnt. Im Staatsdepartement dementiert man, daß irgendeine neue Politik gegenüber Italien beschlossen worden sei. Vielmehr habe man angesichts der finanziel l e n L a g e I t a l i e n s eine Kreditgewährung als zweifelhaftes Geschäft betrachtet, auf das man lieber verzichten sollte. Praktisch läuft die Entscheidung darauf hinaus, daß Italien in den Vereinigten Staaten fein Kriegsmate-
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