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Laufe der Zeit mit schweren Triebwerks- und Ma­schinenschäden herumzuschlagen hat. Und wer bei seinem Zweitakter die Äuspuffanlage insofern ändert, als er das Mundstück erweitert oder die inneren Ablenkbleche entfernt usw., der ändert da­mit den Staudruck, der durch die Bauart und An­bringung der Auspuffanlage für die Maschine genau bemessen ist, beeinflußt damit aber auch den Spül­vorgang ungünstig. Die Maschine wird zwar zum Viertaktlaufen gebrockt, sie verbraucht dabei aber mehr Brenn st off, und ihre Lebensdauer wird baxu durch den gestörten Verbrennungsprozeß er­heblich herabgemindert. Der Endeffekt ist also ein größeres Geräusch, aber keine Leistungssteigerung.

Die heutigen Konstruktionen der Auspufftöpfe führen durch ihre besondere Bauart die Geräusch­dämpfung der Auspuffgase ohne merkbaren L e i st u n g s v e r l u st auf ein erträgliches Maß zurück. Als Werkstoff wird häufig ein nichttönendes Metall verwandt, das zugleich als günstiger Wärme­ableiter fungiert und ein lärmendes Mitschwingen der Dämpferwandungen vermeidet. VonVer­besserungen" solcher Schalldämpferanlagen soll der Kraftradfahrer lieber seine Finger lassen. Er be­schränke sich nur auf eine sachgemäße Pflege der Auspuffanlage. Nach 8000 bis 10 000 Kilometer ungefähr ist die Anlage auseinanderzunehmen und zu reinigen. Die Rückstände entfernt man mit einem Spezialreinigungsmittel oder durch Aus­glühen und Ausklopfen. Außerdem muß von Zeit zu Zeit die Dichtheit der Auspuffleitung in ihrem gesamten Verlaufe untersucht werden. Ist die Aus­puffleitung verstopft, dann wird der Motor überhitzt, die Auspuffoentile werden gefährdet, und die Leistung läßt nach.

Trägt der Kraftfahrer allen diesen Anforderun­gen, die die Maschine an ihn stellt, Rechnung, fährt er vernunftgemäß, dann wird auch das Auspuff­geräusch seines Fahrzeuges niemals die vorschrifts­mäßige Stärke überschreiten. Die Technik tut das ihre, um auch die übrigen Geräusche des Kraft­rades zu dämpfen: die Ketten, Ventile, das Ventil­gestänge werden gekapselt, die Getriebegänge mög­lichst geräuscharm gemacht usw. Die Zeit steht nahe bevor, da jedes Kraftrad so geräuschlos wie ein Personenkraftwagen über die Straße gleiten wird.

Kampf

6MN denlausenden Berg".

Als vor kurzem am Tatzelwurm der große Erdrutsch geschah und als sich am Sonnwend­joch der Erdsturz ereignete, da kam es einem wieder erschreckend zum Bewußtsein, welche Gewalt die Elerv.ente immer wieder haben. Das Gebiet der Kalkalpen wird besonders stark von solchen Erd­rutschen heimgesucht. Dabei sind die Katastrophen der letzten Zeit nicht so umfangreich und verheerend wie zum Beispiel die Ereignisse in den Fahren 1714 und 1749, als von den Diablerets in den Berner Alpen solche Erdmassen zu Tal gingen, daß von der ganzen Kette nur noch drei Hörner übrig blieben. Wind und Wetter und vor allem das Wasser arbeiten daran, das Gebirge umzugestal­ten und auch ober gerade die schroffsten Höhen allmählich abzutragen.

Es müssen nicht immer bedeutende Ursachen sein, die eine Katastrophe in so großem Ausmaße herbei- führen. Schon der kleinste Wildbach kann unter Umständen einen Erdrutsch bewirken. Wer ihn frei­lich in trockenen Zeiten sieht, wird wenig Achtung vor seiner Mächtigkeit haben. Das harmlose Wässer­lein verwandelt sich aber in der Schnee sch melze in einen tobenden Wassersturz, der Geröll, Schlamm­massen, Sträucher, Wurzelwerk und ganze Bäume mit sich reißt und auch Ansiedlungen bedroht.

Da sich diese Erfahrungen schon durch Jahr­hunderte wiederholen, hat sich schon seit langem bei den gefährdeten Gebirgsbewohnern ein bestimm­tes hanowerksmäßiges Können herausgebildet in der Art, wie man der Wucht des Schlamm- und Steinstroms, derMure", begegnet und sie ein­dämmt.

Eine wichtige Hilfe gegen den Wildbach ist der W a l d b e st a n d , der leider in der letzten Zeit zurückgegangen ist. Wo also ein Wildbach gebändigt werden soll, ist dringend Aufforstung geboten, wodurch die Erde befestigt wird. Bei derWild- bachverbauun-g" wird der Wasserlauf in eine Reibe von Stufen aufgelöst, die das Bett des Baches treppenförmig umformen. Querwerke aus Flc-chtwerke, Baumstämmen oder Steinen, in ihrer Wirkung zwischen Wehren und Talsperren stehend, brechen die Wucht des fallenden Wassers. Handelt es sich um größere Wildbachgefälle, dann müssen häufig höhere Talsperren eingebaut werden. Die durch diese Querwerke entstehenden beckenförmigen Räüme dienen dazu, das vom Wasser mitgeschleppte Geröll zu sammeln. Dadurch vermindert sich die Geschwindigkeit und die Stoßkraft des Wassers, und bis zu einem gewissen Grade ist der Bach gebän­digt. Wo es auf die Dauer nicht möglich ist, die Geschiebemengen zurückzuhalten, sollen sie wenigstens unschädlich gemacht werden. An Stellen, wo die Ufer leicht unterwaschen werden können, werden

außer den Querwerken auch Längswerke angelegt, die neue Uferlinien schaffen.

Der Kurzwellensunk im Tornister

Kürzlich wurde südlich von Berlin ein Versuch mit einer tragbaren Kur zweiten st ation gemacht, die ausgezeichnet arbeitete. Zwei Männer, die je einen Tornister trugen, gingen getrennt von­einander über ein Versuchsfeld. Aus dem einen Tornister schaute ein kurzer Stock mit einem kleinen Kupferzylinder heraus, an dem ein paar Drähte befestigt waren, während der andere Mann einen Fernsprechhörer mit Mikrophon in der Hand hielt und in ihn hineinsprach.

Solche Geräte haben im Sprechoerkehr eine Reichweite von 13 Kilometer, im Tele­graphenverkehr sogar eine von über hundert Kilo­meter. Sie teilen sich in drei Traglasten von je 23 bis 24 Kilogramm Gewicht. Der eine Tornister nimmt Sender und Empfänger auf, der zweite das notwendige Zubehör und der dritte eine leicht auf-

stellbare Tretmaschine, die mit einem Stromerzeuger gekuppelt ist, so daß das gesamte Gerät von einem großen Elektrizitätswerk unabhängig ist. Kleinere Geräte, die in ähnlicher Weise jedoch mit geringerer Reichweite gebaut werden, werden hauptsächlich im Hochgebirge oder im schwierigen Gelände verwandt. Auch für die Funkbenchterstattung kommen sie in Frage.

Der Hauptwert der Anlage besteht darin, daß sie ein richtiges Gegensprechen ermöglicht, wobei das Umschalten von Empfangen auf das Senden und umgekehrt völlig selbsttätig geschieht. Spricht der Träger in das Mikrophon, dann schaltet es sich auf Senoen um. Es kommt dabei natürlich darauf an, daß die beiden Sprecher sich nicht gegenseitig ins Wort fallen, sonst ist eine Verständi­gung unmöglich. Im allgemeinen arbeiten beide Senoer auf einer Welle, aber es gibt auch Funk­geräte, bei denen von einer Welle zur anderen, vom Senden zum Empfang mit der Hand um» geschaltet werden kann.

Wirtschaft.

Die Zrrdustrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:

736: Neufassung der deutschen Devisenrichtlinien über die Anlage von Sperrguthaben. Son­derdruck zum Preise von 80 Pf., zuzüglich Versandkosten, von der Eildienst für amtliche und private Handelsnachrichten GmbH., Ber­lin W 9, Potsdamer Straße 10/11 erhältlich.

737: Bestimmungen über die Zuteilung von ru­mänischen Einfuhrbewilligungen für das zweite Vierteljahr 1935.

738: Verbot der Einfuhr bestimmter Maschinen in Rumänien.

739: Errichtung und Führung von Ausländer- Sonderkonten zugunsten ausländischer Tran­sithändler.

740: Norwegische Bestimmungen über die Ein­fuhrdeklaration für deutsche Waren.

Der Eisenerzbergbau an Lahn, Dill und in Oberheffen.

Forderung und Absatz im Eisensteinbergbau zei­gen im April eine anhaltend steigende Entwicklung. Die Vorräte sind entsprechend weiter gesunken. Die Tiefbohrungen und Untersuchungsarbeiten zeigen steigende Fortschritte. Es sind bisher mit 31 Boh­rungen insgesamt 3550 Meter abgebohrt worden. Voraussichtlich werden noch eine Reihe von seiner­zeit versoffenen Gruben in Betrieb genommen, so daß die monatliche Förderung nach einer gewissen Anlaufzeit um etwa 25 000 Tonnen erhöht werden kann. Diese Förderungssteigerung wird durch den Ausfall einiger demnächst ausgebeuteter Gruben wieder eingeschränkt, so daß, auf lange Sicht ge­sehen, mit einer absoluten Steigerung von jährlich 200 000 Tonnen gerechnet werden kann. Damit er­reiche dieses Eisenerzgebiet wieder eine Förderung von jährlich 1 Millionen Tonnen, wie sie der Nor­malförderung der letzten 60 Jahre entspricht. Raub­bau müsse, wie im Lagebericht der Bezirkswirt­schaftskammer ausgeführt wird, vermieden werden.

Die vom Reich genehmigte Beihilfe von 800 000 Mark für die gesamten Gruben an Sieg, Lahn, Dill, in Thüringen, Oberhessen und am Rhein ist bekanntlich wieder in den Etat 1935/36 eingesetzt worden. Es kann erwartet werden, daß dieser Be­trag künftig für zusätzliche Untersuchungs- und Auf­schlußarbeiten entsprechend des einstimmigen An­trages der Bergbautreibenden verwandt wird. In erster Linie sollen die Bohrungen weiter betrieben werden. Insgesamt sind zehn Bohrgeräte in Be­trieb gesetzt, so daß auf diesem Gebiete ein erfreu­licher Fortschritt zu verzeichnen ist. Der Rest der Summe soll auf die bereits bewilligten Aufschluß­arbeiten verteilt werden.

Der Gaaienstand Anfang Mai.

FWD. Das Aprilwetter war allgemein kühl und naß. Aus Westfalen und der Rheinprovinz wurden bereits zu viele Niederschläge gemeldet. Die Bestellungsarbeiten sind infolge des nassen Wetters erheblich verzögert worden. Der Stand der beurteilten Feldfrüchte hat sich im Vergleich zur gleichen Zeit des Vorjahres nur unwesentlich verändert. Winterroggen hat sich mit der Note 2,6 (2,5) um einen Punkt verschlechtert, dagegen Klee mit 2,9 (3,0) um einen Punkt verbessert. Winterweizen weist mit 2,4, Winterspelz mit 2,3 und Wintergerste mit 2,5 den gleichen Stand wie im Vormonat auf. Die infolge Auswinterung und sonstiger Schädigungen vorgenommenen Umpflü­gungen beim Getreide bewegen sich zwischen 0,5 und 0,6 v. H. der entsprechenden Anbaufläche, also in normalen Grenzen. Lediglich beim Klee sind

größere Umpflügungen vorgenommen worden. Sie sind jedoch mit 2,9 wesentlich geringer als im Vor­jahr. Die beim Raps vorgenommenen Umpflü- gungen sind auf 2,0 v. H. der Anbaufläche geschätzt worden.

Mahl- und Schrotlöhne für die Lohn- und Umtauschmüllerei.

Der Vorsitzende der Hauptvereinigung der Deut­schen Getreidewirtschaft, Reichshauptabteilungs­leiter III Karl Detter, hat die Getreioewirtfchafts- verbände angewiesen, Bestimmungen über Mahl- und Schrotloyne für die Lohn- und Umtauschmül­lerei zu treffen. Die Mahl- und Schrotlöhne sind generell für das ganze Reichsgebiet sowohl für Barlöhne als auch für Naturallöhne festgesetzt worden und gelten für Selbstversorgung, Deputat­empfänger uno Empfänger eines ßeibgeoinges. Die Anordnung ist bis zum 18. 5. 1935 zu verkünden und tritt mit dem 14. Tage nach dem Tage der Verkündung in den Wochenblättern der Landes­bauernschaften in Kraft.

Rhein-Mainische Mittagsbörse.

Behauptet.

Frankfurt a. M., 8. Mai. Die Börse wies nach den gestrigen Rückgängen überwiegend leichte Erholungen auf, ohne aber von nennenswerten Um­sätzen begleitet zu fein. Die Zurückhaltung der Ku­lisse dauerte fort, auch bei der Kundschaft war keine Neigung zu Neuanschaffungen vorhanden. Die Grundstimmung war freundlich, wobei die Tendenz von günstigen Abschlüssen aus der Industrie etwas Anregung erhielt. . Starke Beachtung fand die gestrige Aussprache im englischen Oberhaus, in der überwiegend gegen den Ratsentschluß vom 16. April Stellung genommen wurde. Ferner haben die kräf­tigen Bemühungen, den Schweizer Franken stabil zu halten, Eindruck gemacht. Am Aktienmarkt stellten sich meist kleine Gewinne von durchschnitt­lich 0,50 v. H. ein. Von chemischen Werten waren besonders die stark gedrückten Rütgerswerke erholt auf 112,40 (110,75), auch Deutsche Erdöl zogen 0,65 v. H. an, Scheideanstalt lagen unverändert, während IG. Farben 0,25 v. H. verloren. Am Elektromarkt lag das Kursniveau ziemlich behauptet, etwas fester notierten AEG. (plus 0,40 v. H.), Geffürel (plus 0,25 v. H.) und Schuckert (plus 0,75 v. H.) Elektr. Lieferungen und Felten bröckelten noch etwas ab.. Der Montanmarkt lag fast geschäftslos, Harpener und Rheinstahl waren knapp, Mansfelder Bergbau und Stahlverein dagegen gut behauptet. Befestigt waren Reichsbankanteile mit 161,50 (160), AG. für Verkehrswesen mit 85 bis 85,50 (84,50), Hapag mit 32,75 (32,50), Hanfwerke Füssen mit 83 (82,40), AKU. mit 53 (52,75) und Zellstoff Aschaffenburg mit 83 (82,40), andererseits bröckelten Nordd. Lloyd 0,40 v. H., Moenus Maschinen 0,40 v. H., Bank für Brauindustrie 0,50 v. H. ab.

Der Rentenmarkt lag ruhig und uneinheit­lich. Für Altbesitz erhielt sich im Hinblick auf die Nähe des Auslosungstermins etwas Nachfrage zu 115,13 (115), Zinsvergütungsscheine lagen mit 89,50 unverändert, während Kornrnunal-Urnschuldung 0,10 v. H. und späte Reichsschuldbuchforderungen 0,13 v. H. verloren. Von fremden Werten eröffneten 5 v. H. innere Mexikaner mit 6 v. H., 4 v. H. Ru­mänen mit 4,25 v. H. unverändert. Fest lagen Bag­dad I und II mit je 9,50 (9).

Da auch in der zweiten Börsenstunde die Auf­tragserteilung aus der Kundschaft klein blieb, ver­mochte sich das Geschäft kaum zu beleben. Die Hal­tung blieb aber freundlich und eine Reihe von Wer­ten, darunter IG. Farben, Geffürel, Felten, AKU., waren bis 0,50 v. H. höher. Sehr fest und bei etwas größeren Umsätzen lagen AG. für Verkehrswesen, die auf 87 nach 85,50 anzogen. Ferner waren Deutsche Linoleum auf 154,25 bis 155 (154,50)

befestigt, andererseits gingen Südd. Zucker um 1 v. H. und Gement Heidelberg um 0,65 v. H. zurück. Am Kassamarkt blieben Klein, Schanzlin an­geboten, Taxe 90 bis 92 (1. K. 97,50).

Renten entwickelten sich auch später uneinheitlich. Altbesitz gingen auf 115 (115,13), Kommunal-Um- schuldung 5 Pfg., 5 v. H. Stahlverein 0,25 v. H. zurück, während Zinsvergütung auf 89,65 (89,50) erhöht waren. Der Pfandbriefmarkt lag ruhig und unverändert, einzelne Liquidationspfandbriefe bröckelten etwas ab. Stadtanleihen lagen schwächer und gingen bis 0,50 v. H. zurück. Auslandsrenten hatten kleines Geschäft und nur wenig veränderte Kurse. Tagesgeld blieb zu 2,50 v. H. unverändert.

Abendbörse: behauptet.

An der Abendbörse entwickelte sich nur kleines Geschäft. Die Stimmung blieb im Anschluß an die leichten Befestigungen im Mittagsschlußverkehr freundlich, verschiedentlich ergaben sich weiter kleine Besserungen von etwa 0,25 v. H. Lediglich Montan- aktien wiesen gegen den Berliner Schluß noch leichte Rückgänge auf, Stahlverein allerdings zogen 0,40 v. H. an. Etwas höher waren ferner Geffürel mit plus 0,90 v. H. auf 124,90, dagegen gingen Gold­schmidt auf 97,25 (98) zurück. Großbankaktien lagen unverändert.

Am Rentenmarkt herrschte fast Geschäftsstille, Altbesitzanleihe wurden 10 Pfennig und Zmsver- gütungsscheine 5 Pfennig hoher bezahlt; im übrigen traten keine Aenderungen ein. Fremde Werte lagen im ganzen ruhig. Wetter erhöht waren Schweizer Bundesbahn - Anleihen, vierprozentige 169 (167), dreieinhalbprozentige 161 (160). Im Freiverkehr wurden Adlerwerke mit 91,75 bis 92 (91) gehandelt, FMA (Pokorny) gingen auf 108 (110) Brief zurück.

U. a. notierten: Altbesitzanleihe 115, 4,5 v. H. Stahlverein 92,50, 6 v. H. Stahlverein 101,50, 5,5 v. H. Rheinische Hypotheken-Liquidation 101, Reichs- bahn-VA. 122,90, Adca 83,50, Commerzbank 93, VV-Bank 93,50, Dresdner Bank 93,50, Frankfurter Hypotheken-Bank 93, Harpener 105,50, Klöckner 90,25, Mannesmann 78,90, Mansfeld 105,50, Rhei- nifche Braunkohlen 213,50, Rheinstahl 105,50, Stahl­verein 80,50, AKU. 53,75, AEG. 38, Bekula 133,75, Conti Gummi 148, Scheideanstalt 220, Licht und Kraft 122,25, IG. Farben 143, Felten 94, Geffürel 124,90, Goldschmidt 97,25, Holzmann 90,75, Metall- aesellschaft 97, Rheag 123,50, Schuckert 103,50, Siemens 153,50, Aschaffenburger Zellstoff 82,50, AG. für Verkehrswesen 87, Norddeutscher Lloyd 35,25.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 8. Mai. Der Getreidegroß, markt lag weiterhin sehr ruhig. Weizen fand gute Aufnahme, dagegen büeb das starke Roggenange­bot unverkauft. Hafer und Futtergerste sowie reine ölhaltige Artikel und Kleie blieben sehr gesuchtem übrigen waren Futtermittel leichter erhältlich. Das Mehlgeschäft blieb unbefriedigend, insbesondere die neue Type 815 findet nur wenig Interesse.

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W XII 210, WXIII 214, WXVI 218; Roggen RIX 170, RXIII 174, R XV 178, Großhandelspreis der Mühlen des genannten Preisgebiets. Futtergerste G IX 172, G XI 175, G XII 177; Hafer H XIII 170, H XIV 172, Großhandespreis ab Station. Bei Wasserver­ladung über 100 Tonnen 3 Mark mehr. Weizen­mehl Type 790 W XIII 27,70, W XVI 28,15; Rog» genmehl Type 997 RXIII 23,80, Type 815 RXIII 24,30, Type 997 R XV 24,20, Type 815 R XV 24,70, alles plus 0,50 Mark Frachtausgleick. Weizennach- mehl 17,25; Weizenfuttermehl 13,50; Weizenkleie WXIII 10,92, WXVI 11,13; Roggenkleie RXIII 10,20, R XV 10,44, Mühlenfestpreis ab Mühlen- ftation. Sojaschrot mit Monopolzuschlag 13; Palm- kuchen m. M. 13,30; Erdnuhkuchen m. M. 14,50; Fabrikpreis ab südd. Fabrikstation. Treber 19; Trockenschnitzel 9,70 bis 10,20; Heu 10,25 bis 10,50; Weizen- und Roggenstroh (drahtgepreßt ober ge­bündelt) 4,80 bis 5.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 9. Mai. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 88 Rinder (25 Ochsen, 21 Bullen, 42 Kühe), 979 Kälber, 69 Schafe, 389 Schweine. Es kosteten: Kälber 34 bis 60 Mark, Hümmel 38 bis 40, Schafe 33 bis 36, Schweine 40 bis 50 Mark. Marktverlauf bei allen Viehgattungen ruhig.

Schweinemarkt in Nidda.

[J] Nidda, 8. Mai. Zum heutigen S ch w e i n e- markt waren insgesamt 462 Ferkel und 2 Läufer­schweine aufgetrieben. Es kosteten bis zu sechs Wochen alte Ferkel 20 bis 22 RM., sechs bis acht Wochen alte 25 bis 27 RM. und acht bis zehn Wochen alte Tiere 32 RM. Der Markt wurde geräumt; es herrschte lebhafte Nachfrage.

Sprecystunoen oer Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstagnach­mittag geschlossen.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Datum

6% Deutsche Neichsanlethe v. 1927 4% Deutsche Retchsanl. von 1984 6*/2% Doung-Anlethe von 1930 ..

Deutsche Anl.-Ablöf.-Schuld mit

AuSlos.-Rechten .............

4x/i% Deutsche ReichSpostschahan- Weisungen von 1934, 1.......

6% ehem.8% Hess. Bolksstaat 1929 trückzahlb. 102%)............

4/t% ehem. Hessische Landesbank Darmstadt Gold N. 12........

6ya% ehem. Hess. Landes-Hypo- thekenbank Darmstadt Ltaui ...

4%% ehem. 8% Darmst. Komm.

Landesb.Goldschuldverschr. R.6

Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An­

leihe Serie 1 mit AuSlof.-Rechten

4¥i% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank

Goldpfe. 16 unkündbar bis 1935

5y2% ehem. 4'/r% Franks. Hyp.° Bank-Liqu.-Pfandbriese.......

W/o ehem. 4y,% Rheinische

Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe.....

4ty% ehem. 8% Pr.Landespfan» briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

4%% ehem. 7% Pr. Landespfand-

onefanst., Gold Komm. £61.VI

Steuergutsch.Berrechnungök. 35-39

4% Oesterretchische Goldrente....

4,20% Leswrrcichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4yt% desgl. von 1913..........

5% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-AiUeihe

Teriö l

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlosjenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.

Frankfurt 0.3JL

Berlin

Frankfurt a. M

Berlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend­börse

Gchluß- kurs

Schluß!. Mittag- börse

Schluß­kurs

Schluß!. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag­börse

7.5. |

8.5.

7.5.

8.5.

Datum

7-5.

8.5.

7-5.

8-5.

100,65

100,4

100,25

100,25

4% desgl. Serie II ............

9

9,5

10

_

36,75

96,75

97

97

6% Ruinäu. vereint). Rente v. 1903

4,5

4,5

4,65

4,65

101,9

102

101,9

101,9

4yr%Rumän.vereinh.Rentev.l913

6,75

6,7

6,75

4% Rumänische vercinh. Rente ..

4,25

4,3

4,3

4,35

115

115

114,9

114,9

2&% Anatolier ..............

36,75

36,9

36,9

37

100,3

100,4

100,5

100,5

Hamburg-Amerika.Paket .....0

32,5

32,75

32,65

32,65

Hamburg-Südam. Dampfschiff . 0

28

27

98,25

98,25

98

98,25

Norddeutscher Lloyd .........0

35,75

35,25

35,75

35

A.G. für 'Verkehrswesen Akt. .. 0

84,5

87

84,4

86,9

96,25

96,25

Berliner Handelsgesellschaft ... 5

111,65

111,25

1'1,25

111,5

Commerz, und Prival-Bank ... 0

92,75

93

92,75

93

100,4

100,5

Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................0

94

93,5

94

93,5

92

92

Dresdner Bank...... o

94

93,5

94

93.5

120

119,65

Retchsbank ...... 1*2

160

161,25

161

161,4

116

116

116,25

116,13

A.C.G......................0

37,13

38

37,13

37,9

Bekula.................... 10

133,25

133,75

133,4

133,75

98

96

96

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 5

106,5

106,25

105,5

106,25

Licht und Kraft ........... ßy,

122,25

122,25

122,25

122,25

100,9

100,8

Felten & Guilleaume.........0

93,9

94

93,75

94

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6

124

124,9

122

124,13

101

101

100,9

101

Rheinische Elektrizität ........5

123,75

123,5

123,25

123,5

Rhein. Wests. Elektr..........6

_

96,75

96,75

96,75

96,75

Schuckert L Co........ 4

102,5

103,5

102,5

103,9

96,75

96,75

96,75

96,75

Lahmeyer L Co.............. 7

122

121

121,25

121

105,9

105,9

105,9

105,9

Buderus ...................o

99,13

99,4

99,5

99,25

28,5

27,5

28,9

27,75

Deutsche Erdöl...... 4

106^75

1Ö7

107,65

107,25

1,15

1,13

Gelsenkirchener..............0

8,2

8,1

8,05

8

Harpener................... o

106 75

105,5

106,75

105,5

7,75

7,75

Hoesch EisenKöln-Neuessen .. 0

94,25

94,4

7,9

7,9

7,9

7,65

Ilse Bergbau ............... 6

-

149,75

146,5

150

13,75

13,75

13,9

13,75

Ilse Bergbau Genüsse........ 6

123,5

123,5

123,25

123,65

Klocknerwerke ............. eyt

90

90,25

90,25

90,5

öi

Manneömcmn-Rdhre» ....... ö

18,75

78,3

to-

73.25

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß- kurs

Schlußk. Abend- börse

Schluß- kurs

Schlußk. Mittag­börse

Datum

7.5.

8.5.

7.5.

8.5.

Mansfelder Bergbau ..

105,5

105,5

105,75

Koköwerke...........

.......6

115

115,13

Phönix Bergbau......

.......0

Rheinische Braunkohlen

Ryetnstahl ..........

.....12

212,65

213,5

212,5

213,5

.....8'/,' 105,65

105,5

105,4

105,4

Vereinigte Stahlwerke.

.......0

80

80,5

80,25

80,13

Otavi Minen ........

.......0

18,13

17,9

18,5

17,9

Kaliwerke Aschersleben.

.......5

119

119

119,5

118,65

Kaliwerke Westeregeln.

.......5

120,25

119,5

120,5

119,5

Kaliwerke Salzdetfurth

.....?y2

166

165

165

165

3,. ®- Forben-Jndustrie

.......7

142,5

143

142,75

143

Schetdeanstalt........

.......9

220

220

Goldschmidt ........,

.......0

98,25

97,25

98

98

Rütgerswerke........

.......4

110,75

112,25

111,25

111,75

Metallgesellschaft......

.......*

97,25

97

96,75

97

Philipp Holzmann ....

90,75

90,5

91,25

Zementwerk Heidelberg

......6

116

115,4

Lementwerk Karlstadt..

.......4

-

Schultheis Patzenhoser

....... 4

_

_

108,4

109

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

52,75

53,75

52,75

53,9

Bemberg............

.......0

111,4

111,4

110,5

112

Zellstoff Waldhof.....

.......C

114

113,75

113,5

113,75

Zellstoff Aschaffenburg

.......0

82,5

82,5

83

83

Dessauer Gas ........

.......7

124,25

124,25

Daimler Motoren.....

.......0

91

91

90,75

90,75

Deutsche Linoleum ....

.......6

154,5

154,75

155

154,5

LrensteinL Koppel ...

.......0

87,25

86,9

Westdeutsche Kaufhof..

.......0

35,4

35,75

35,75

35,65

Chade...............

.......0

277

277

277,5

276

Accumulatoren-Fabrü.

......12

162

Conti-Gummi........

....... 8

147,9

148

147,75

148

Grttzner..........

.......0

36,25

-

35.9

35,75

Mainkraftwerke Höchst o.S)L... 4

Süddeutscher Zucker t

93

168,5

16M

i i6a Ließ,«

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2H.

7.Mai

8 Mai

Amtliche Geld

Notierung Brief

Amtliche Notierunq

Geld | Brief

Buenos Atce. Brüssel.....

Rio de Jan. . Sofia ......

Kopenhagen. Danzig.....

London .....

Helsingfors.. Paris ......

Holland .... Italien.....

Japan ......

Jugoslawien Oslo..... :

Wien.......

Lissabon.... Stockholm... Schwei- .... Spanien.... Prag.......

Budapest ...

Neuyork...

0,658 41,98 0,201 3,047 53,83

46,89

12,055 5,325 16,38

167,93

20,53 0,710 5,649 60,59 48,95

10,94

62,17

80,39 33,92

10,365

2,488

0,662

42,06

0,203

3,053

53,93

46,99

12,085

5,335

16,42

168,27

20,57 0,712

5,661

60,71

49,05

10,96

62,29

80,55

33,98

10,385

2,492

Bantnoten

0,658 41,98 0,201

3,047 53,66

46,89

12,015

5,305

16,38

168,13

20,53 0,707

5,649 60,39

48,95 10,91

61,96 30,39 33,95

10,36

2,486

0,662 42,06 0,203

3,053

53,76

46,99

12,045 5,315

16,42

168,47 20,57 0,709

5,661

60,51

49,05

10,93 62,08

80,55 34,01

10,38

2,490

Berlin, g.Mai

Geld

Briet

Amerikanische Noten..............

2,438

41,82

53,50

11,98

16,32

167,71

20,11

60,18

61,75

80,16

33,48

2,458

41,98

53,72

12,02

16,38

168,39

20,19

60,42

61,99

80,48

33,62

Belgische Noten..................

Dänische Noten ...............

Englische Noten .................

Französische Noten...............

Holländische Noten...............

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, 4 100 Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten.................

Spanische Noten.................

Ungarische Note«