Einzelbild herunterladen

benutz.

Dor Begehung der Tat soll es Zwischen Pister und der Tänzerin, die die Verlobung gelöst hatte, zu einem Auftritt gekommen sein. Der Täter unter» nahm einen Selbstmordversuch und wurde auf Ver­anlassung der Polizei einem Krankenhaus zugeführt, wo er vernehmungsunfähig darniederliegt.

Große Fabrikbrände in Schweden.

Schweden wurde in letzter Zeit wiederholt von großen Feuersbrün st en heimgesucht. In einer der letzten Nächte sind nun erneut zwei große Fa­brikgebäude im Westgötagebiet z. T. i n A s ch e g e- l e g t worden. So würden in Alingsos große Lager einer Schokoladenfabrik, einer Seidenweberei und einer Maschinenfabrik durch Feuer vernichtet. Der Schaden wird auf über eine halbe Million Kronen geschätzt. Ferner ist in Ulriceha eine Tri­kotagenfabrik im Werte von etwa 400 000 Kronen eingeäschert worden. In beiden Fällen ist die Ur­sache der Brände noch nicht geklärt.

Sechzehn jüdische Studenten in Warschau wegen staatsfeindlicher Propaganda verhaftet. Die Warschauer Polizei verhaftete den aus neun Studenten bestehenden Gesamtvorstand der jüdischen studentischen Selbstverwaltungsorganisa­tion einer Warschauer Maschinenbauschule, sowie weitere sieben jüdische Studenten. Man hatte bei einer Haussuchung im Büro der Selbstverwaltung eine Fülle illegaler staatsfeindlicher und umstürz­lerischer Literatur, Flugblätter, Broschüren u. dgl. gefunden.

Neues Erdbeben auf Formosa. Bisher 19 Tote.

Auf der Insel Formosa hat ein neues Erd­beben stattgefunden. Viele Häuser wurden dem Erdboden gleichgemacht. Bisher konnten 19 Tote geborgen werden.

20000 Vtmsparersamilien im Eigenheim.

Zur Zeit arbeiten in Deutschland 50 endgültig zum Geschäftsbetrieb berechtigte private und 15 öffentlich-rechtliche Bausparkassen. Die Zahl der bei diesen 65 Kassen bestehenden Bausparverträge hat sich im Jahre 1934 von rund' 270 000 auf rund 280 000 erhöht, die der Gesamtvertragssummen von rund 2,3 Milliarden Reichsmark aus rund 2,35 bis 2,4 Milliarden Reichsmark. Die Neuzuteilungen be­trugen über 125 Millionen Reichsmark (im Vorjahr 115 Millionen Reichsmark) und im 1. Vierteljahr 1935 sind schon wieder mindestens 20 weitere Mil­lionen Reichsmark dazugekommen. Allein seit Ja­nuar 1933 sind es also jetzt 260 Millionen Reichs­mark und seit der Gründung der Bausparkasse Ge­meinschaft der Freunde. Wüstenrot, Gemeinnützige G m. b. H. in Ludwigsburg (Württdg.) belaufen sich die Zuteilungen der deutschen Bausparkassen bisher auf insgesamt rund

700 rMllionen Reichsmark für 70 000 Bau- fporer-Eigenheime,

wovon die GdF. Wüstenrot etwa ein Drittel (rund 227,75 Millionen Reichsmark) aufgebracht hat.

Von den bisher zugeteilten Beträgen stammen laut Geschäftsbericht der Deutschen Bau- und Bo­denbank rund 79 Millionen Reichsmark aus der bekannten Wechselkreditaktion und weitere 8 Mil­lionen Reichsmark aus anderen Krediten der Deut­schen Bau- und Bodenbank, und zwar wurden hier­von 43 Millionen Reichsmark im Jahre 1933 be­willigt und 44 Millionen Reichsmark im Jahre 1934, während über 600 Millionen Reichsmark von den Bausparern selbst aufgebracht worden sind.

Den Betrag der von den Bausparkassen im Jahre 1934 auf Grund der Zuteilungen neu ausgezahlten Bausparsummen beziffert das Institut für Kon­junkturforschung auf 130 bis 135 Millionen Reichs­mark (im Vorjahr 65 Millionen Reichsmark), von denen 67,9 Millionen Reichsmark (i. V. 1,2 Mil­lionen Reichsmark) auf Auszahlungen aus den Wechselkrediten entfallen.

Zur Zeil warten mindestens 40 bis 50 wei­tere Millionen Reichsmark nur auf Abruf und werden zum größten Teil schon tn den nächsten Wochen dem Vaumarkte zufließen.

Auch die Neuabschlüsse erhöhten sich von Monat zu Monat. Der monatliche Neuzugang bei 35 dem Reichsverband deutscher Bausparkassen regelmäßig

Wald bringt Wohlstand

1932

berichtenden Bausparkassen betrug im Januar 1934 insgesamt 10 Millionen Reichsmark, im Juli war er auf 15 Millionen angestiegen und hat sich im Verlaufe des Jahres noch weiter erhöht, bis auf fast 20 Millionen Reichsmark im Dezember. Ins­gesamt betrug er allein bei diesen Kassen im Jahre 1934 über 180 Millionen Reichsmark, von denen wiederum 46,7 Millionen Reichsmark = 25,8 v. H. auf die GdF. entfallen. Nach den bisher vorliegen­den Meldungen hat sich die günstige Entwicklung auch im neuen Jahre fortgesetzt, so hat beispiels­weise der Neuzugang der GdF. Ende April, also in vier Monaten, mit über 23 Millionen Reichs­mark Neuabschlüssen schon bald die Hälfte des Neuzuganges des ganzen Jahres 1934 erreicht!

Die Bausparkassen haben in den letzten Jahren wesentlich zur Befruchtung der Bautätigkeit bei­

getragen. Wie die Deutsche Bau- und Bodenbank in ihrem offiziellen Bericht über die Entwicklung der deutschen Bauwirtschaft im Jahre 1934 aus­drücklich hervorhebt,

entfallt auf die Bausparkassen der Hauptteil der von den organisierten Kreditgebern dem Baumarkte neu zugeführten Mittel.

In kaum einem anderen Lande der Erde ist eine solche Waldvernichtung getrieben worden, wie in Nordamerika. Die ungeheuren Wälder des besten Nutzholzes schienen unerschöpflich zu sein. Man schlug darauf los, ohne Neuanpflanzun­gen oorzunehrnen. Oft genug hatten sich schon war­nende Stimmen erhoben und auf die Gefahren der Vernichtung dieses nationalen Gutes hingewiesen. Man hatte sogar aus dem jährlichen Zuwachs des Weltwaldbestandes und dem alljährlichen Holzver­brauch der Menschheit errechnet, daß es unter sol­chen Wirtschaftsmethoden keine hundert Jahre mehr währen könne, bis Verletzte Stamm der Axt zum Opfer fiele. Nun ist man noch beizeiten, aber auch erst durch Schaden, klug geworden. Schon immer konnten sich in den jeden Waldes beraubten riesigen Ebenen Wirbel­winde ungehindert auswachfen und tobende Or­kane ganze Städte in Trümmer legen. Der heiße Sommer des letzten Jahres ließ die Flüsse versiegen, weil die Vegetation fehlte, den im Boden aufgespeicherten Wasservorrat zu bewahren. Und weil aus dem gleichen Grunde der Regen nicht langsam von der Wurzelschicht der Bäume ausge­nommen und den Vorratskammern zugeführt wer­den konnte, waren U-eberschwemmungska- t a st r o p h e n die Folge. Nun ist ein gewaltiges Aufforstungswerk geplant, das einen etrea 100 Meilen breiten Waldgürtel von der kanadischen bis zur mexikanischen Grenze und etwa 100 paral­lellaufende 35 Meter breite Waldbänder als Wind­brecher vorsieht.

Auch in S o w j e t r u ß l a n d, wo ein ähnlicher Raubbau getrieben wurde, ist ein forstwirtschaftliches Programm aufgestellt worden, das neben der Holz­schlaggewinnung auch die Neuaufforstung festlegt. Südafrika hat Versuche gemacht, zusammen­hängende Waldgebiete zu schaffen, und möglicher­weise verfrüht diese Arbeit wieder aufgegeben. Die tatkräftige Regierung des waldarmen faschistischen Italiens hat längst umfangreiche Aufforstungen in die Wege geleitet. Und auch bas europäische Step­penland Ungarn, dessen waldreiche Grenzgebiete bei Kriegsende die Nachbarstaaten gern in Emp­fang nahmen, will aus der Pusta in einem lang­jährigen Arbeitsprogramm Kulturland, Wald, Feld und Wiese schaffen. Ueberall beginnt man der natürlichen stetig sich ergänzenden Quelle eines der wichtigsten Rohstoffe den Wert zuzumessen, der ihr zukommt.

In Deutschland ist dieser zahlenmäßig über­haupt nicht darzustellende Wert längst erkannt wor­den. Eine hervorragende forstliche Gesetzgebung, die unter der nationalsozialistischen Regierung einen wertvollen Ausbau erfahren hat, sorgt nicht nur für den Bestand der Wälder, die mit rund 12 700 000 Hektar etwa ein Viertel der Gesamtfläche Deutschlands einnehmen, sondern trachtet nach dem Ziel höchster Flächenerträge und Ausdehnung der Bestandsfläche durch Aufforstung aller für an­dere Zwecke nicht brauchbaren Oedländereien. So sind bereits innerhalb Jahresfrist 16 000 Morgen neu aufgeforstet worden. In den preußischen Staatsforsten, die flächenmäßig mehr als die Hälfte der deutschen Staatsforsten betragen, und von jeher vorbildlich für die Forstwirtschaft gewesen sind, wird eine neue Bewirtjchaftungsart durchgeführt werden. Diese Bewirtschaftungsart geht von wald- baulichen Erkenntnissen aus, die sich in den letzten 30 Jahren immer mehr durchgesetzt haben. Nur wo

Kunst und Wifsenschast.

Der österreichische Dichter Emil Ertt f.

In Graz ist nach längerem Leiden der österrei­chische Dichter Hofrat Dr. Emil Ertl im 76. Le­bensjahr gestorben. Mit Emil Ertl ist einer

Ihr Anteil hat sich von rund 22,75 v. H. im Jahre auf rund 40 v. H. im Jahre 1934 erhöht!

das biologisch günstigste Gleichgewicht in der Ge­samtheit der Flora besteht, darf die größte Zuwachs­leistung ohne Bodenschöpfung erwartet werden. Vom 1. Oktober 1934 ab sollen Kahlschläge tunlichst vermieden werden. Künftig wird jedes Revier in drei Pflegeblöcke eingeteilt, deren jeder alle drei Jahre durchforstet wird, und zwar im Hinblick auf Einzelstammpflege. Aller Voraussicht nach wird so in Jahren und Jahrzehnten der Ertrag des Wal­des erheblich steigen und -war so stark, daß nicht nur die bisherigen Ansprüche an die Forsten voll befriedigt werden können, sondern darüber hinaus noch ein Ueberschuß verbleiben wird.

Wenn vom Wald als Rohstofflieferant der Wirtschaft gesprochen wird, so galt das bisher in erster Linie für alle die Betriebe, die aus dem Holz nichts anderes Herstellen, als h ö 1» zerne Dinge. Die gewerblichen und industriel­len Betriebe dieser Art: Säge- und Papiermühlen, Bau- und Möbeltischlerei, Stellmacherei und Drechs­lerei, die Herstellung von Zündhölzern, Stöcken, Schirmen, Musikinstrumenten und was nicht alles aus Holz gemacht wird, beschäftigten nach der letz­ten Vorkriegsbetriebszählung fast 1700 000 Men­schen in etwa 400 000 Haupt- und Nebenbetrieben.

Eine immer steigende Bedeutung gewinnt das Holz nun auch für b i e chemische Industrie und hier ist dieser auf heimischem Boden wachsende Rohstoff geradezu unersetzlich geworden. Wenn wir einen Blick auf die Statistik der Rohstoffeinfuhr werfen, so sehen wir gewaltige Summen, die für Textilfajern ins Ausland abfließen. Im Jahre 1932 wurden beispielsweise Wolle, Baum­wolle und Lein im Gesamtwert von rund 584 Millionen Mark eingeführt. Wir hatten einmal in Deutschland einen Anbau von Lein, der bis zu 170 000 Hektar Fläche betrug gegenüber 5000 Hek­tar heute. Wir hatten einmal einen Wollschafbestand von nahezu 30 Mill. Stück, 1932 waren es nur noch rund 3,5 Millionen. Die Entwicklung der Wirtschaft in der Welt spezialisierte die Erzeugung und auf diese Weise wurden wir gerade in Textilfasern ab­hängig vom Ausland. Das Holz ist künftig dazu berufen, gegen diese Rieseneinfuhrzahlen Sturm zu laufen. Schon hat der Seidenfaden aus Fichtenholz sich die Welt erobert und nicht nur der Naturseide, sondern auch der Baumwolle Kampf angesagt. Aus Buchenholz entsteht eine neue Faser, die Kunstwolle, die mit Naturwolle zusammen Verarbeitet wird. Schritt für Schritt wird Boden gewonnen von der Erzeugnis des heimischen Rohstoffes gegen die Auslandsfafer. Und unermüd­lich wird daran gearbeitet, die Erzeugnisse weiter zu veredeln und neue Dinge zu entdecken. Dnn das ist gewiß, daß die Möglichkeiten der Umwandlung des Holzes in wirtschaftlich wertvolle Dinge noch unbe­grenzt sind. Es ist eigentlich nicht nötig, noch auf andere Erfindungen hinzuweisen, die beispielsweise Spiritus oder Zucker aus Holz Herstellen oder lediglich Holzgas zum Antrieb von Motor­fahrzeugen.

Die riesenhafte Bedeutung eines für die eigene Wirtschaft ausreichenden Waldbesitzes ist gerade in unserer Zeit unverkennbar, in der der Güteraus­tausch der Welt sein Gleichgewicht verloren hat und dadurch Deutschland gezwungen ist, sich entsprechend umzustellen. Wir sind arm geworden durch den Krieg, aber nicht hoffnungslos arm, denn die Vor­bedingungen zum Wohlstand find uns geblieben und dazu gehört nicht zuletzt der Wald.

der bekanntesten österreichischen Schriftsteller da­hingegangen. Seine RomantrilogieEin Volk an der Arbeit", bestehend aus den RomanenFrei­heit, die ich meine",Auf der Weltmacht" und Das blaue Guguckshaus" haben feinen Namen in Deutschland bekanntgemacht. Viel gelesen mür­ben auch seine Novellenbände. Ertl hatte am 11. März d. I. seinen 75. Geburtstag gefeiert.

Jtt Schutzhast genommen.

* Frankfurt a. M., 8. Mai. Vier Män- ner aus Großholbach im Kreise Montabaur mußten in Schutzhaft genommen merben, meil sie, bebauerlichermeise unkontrollierbaren Einflüssen folgenb, ihre Kinber versteckt und sie so von der Erfüllung der L a n d j a h r p f 1 i ch t fern« gehalten hatten. Nachdem die versteckten Kin­der roieber zum Vorschein gekommen unb dem Landjahr zugeführt sind, mürben die Väter frei- gelassen. Die Kinder sind nunmehr glücklich, m enger Kameradschaft mit vielen anderen Kindern in einem Landjahr vereinigt zu sein.

Ein tragischer llnglücksfatt.

Unfreiwilliger Tod durch Erhängen.

Beerfelden (Odenrnald), 8. Mai. (LPD.) In Güttersbach erlitt ein 9jähriger Knabe den Tod auf h ö ch st t r a g i s ch e W e i s e. Der Knabe hatte in der Mitte eines Stückes Holz ein etwa zrnei Meter langes Seil befestigt und bestieg feinen Baurn. An einem Ast befestigte er das andere Ende des Seiles, um dann diese Einrichtung rnohl als Schaukel zu benutzen. Vermutlich rutschte er nun ab, das Holz blieb oben hängen, das nach unten hängende Seil bildete eine Schlinge und in dieser fing sich der Kopf des Jungen, reo- burd) er den Tod des Erhängens fand.

Kreis Wetzlar.

+ Kinzenbach, 8. Mai. Im Schulhause fand dieser Tage eine Sitzung statt, in der einem lange gehegten Wunsche der Kinzenbacher Elternschaft Ge­stalt gegeben wurde. Es handelte sich um die Gründung einer Kinderschule. Es wurde beschlossen, zu diesem Zwecke einen Saal zu mieten.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Unter zeitweisem Auftreten nordwestlicher Winde wurden gestern frische polar-maritime Luftmassen nach Deutschland verfrachtet. Sie hielten die Tem­peraturen im Tagesdurchschnitt etwa 2 Grad unter dem Normalpunkt und ließen sie in der vergange­nen Nacht, begünstigt durch kräftige Ausstrahlung, bis in Gefrierpunktnähe, vereinzelt auch etwas unter Null, zurückgehen. Die Lage des Hochdruck­zentrums bei nördlichen Winden begünstigt auch weiterhin die Zufuhr verhältnismäßig kühler in­stabiler Luftmassen, so daß trotz häufiger Auf­heiterung kein durchaus beständiges Wetter auf­kommen wird.

Voraussage für Freitag: Nach recht kühler Nacht wieder teilweise bewölktes Wetter, doch nur höchstens vereinzeltes Auftreten von kur­zen Niederschlägen. Bei lebhaften nördlichen Win­den auch tagsüber nur mäßig warm.

Voraussage für Samstag: Häufige Aufheiterung, doch kein durchaus beständiges Wetter.

Lufttemperaturen am 8. Mai: mittags 8,9 Grad, abends 8,2 Grad; am 9. Mai: morgens 6,4 Grad. Maximum 11,3 Grad, Minimum 2,5 Grad. Erd­temperaturen in 10 cm Tiefe am 8. Mai: abends 11,9 Grad; am 9. Mai: morgens 8,9 Grad. Niederschläge 0,6 mm. Sonnenscheindauer 0,3 Stunden.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellv. Hauptschriftleiter: Ernst Blumschein. Ver­antwortlich für Politik: I. 23.: Ernst Blumschein, für Feuilleton: Dr Hans Thyriot, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. IV. 35: 10688. Druck und Verlag: Brühl'jche Universitäts-Buch- unb Steinbruckerei R. Lange, K.--G., sämtlich in Gießen.

Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit her Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis: 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig.

IJchtspielhaus Gießen

| Kaufgesuche"] [Verschiedene?]

iiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiii

u.at.läst.Haarew. nur d .die von mir angew.,einz.sich. Meth. unt. Gar. imm.mitd.Wurz. schmerzl.entfernt Frau B. Gulden. Sprechftd. leben Freitag,Gieffen, Hindenburgw.15 9-7 Uhr burcfm. UIIUUIIIIIIIIIIIIIUIWUI

LNiäbel-vevkausr

Freitag, 10. Mai, verkaufe ich im Auftrage Neuenweg 28 ab 10 Uhr:

Kleiderschränke, 8 Metallbetten m. f. neuen Keilen, 3 Tische (fast neu) 1,50ml., 18 Küchentifche, Kommoden, Waschtische Gas­herde, Büfetts, Schreibtische, Sofas, Vertikos, Spiegel, 6 mod. Deckenbeleuchtungen, 2 Haar- schneidemasch., 1 elektr. Bohner, Bilder, Rex-Gläser, Koffer- Grammophone u.v. a. 2762A

Ludwig Hartmetz, Neuenweg 18.

Gut erhaltener mittelgroßer

Eisschrank gesucht. Schristl. Angeb. u. 01996 andenGieß.Anz. Gebr.,gu1 erhalt, dettenffliinoö zu kauf, gesucht. Schr.Angeb.unt. 01998 and.G.A.

fiananenoogel entflogen. 02003 _ Wckner Licher Straße 19

Ein grünet

MensW entslogeruGegen Belohn.abzugeb.

Rühl 2763Ö

Grabenstr. 11II.

Das seit dem Jahre 1823 bestehende Gasthaus

Darmstädter Hof ging aus der Hand meines Onkels Ferd. Pfannstiel in meinen Besitz über. Ich werde stets bemüht fern, den guten Ruf des Hauses zu er­halten und zu fördern und bitte, mir dasselbe Vertrauen entgegen­zubringen wie meinem Vorgänger Ulrichstein, den l.Mai 1935.

Otto pfannstiel. 275eD

[ Verkäufe |

öous

5-Zimm.Wohn. sehr rentab.,äuß. günst. zu verk. d. Büro Kirchner Seltersweg 8.

Wenig gefahren, fileiniößflen Modell 1935, so gut wie neu, Um­stande halber zu verkaufen. Schr. Angeb. u. 2750D an d. Gieß. Anz.

3/20 B.O. in sehr gut. Zust. K. Faber

Mühlstr. 22. 01999

Meiner liBtoagen preiswert zu ver­kaufen. 01995 Groß-Garage Am Aulweg.

5" Kuhwagen u. eine mittelgr. Zentrifuge zu verkaufen. 01991 Villingen Oberhessen

LanggasseNr.62.

ca.1ti>DoseRmr,75, cd.2ttDose Rm.1,40.

Ab

heute Donnerstag bis Sonntag:

Der große Abenteuer-Film der Ufa mit großer Besetzung - fesselnden Schauplätzen und viel Spannung Witz und TempoI

Mit Viktor de Kowa - Jessie Vihrogg - 2753 a

Hilde Weisner J. Tiedtke - Fr. Rasp - DM

Oskar Sima. - Vorher:

Gutes Beiprogramm sowie Ufa-Ton-Woche

Wochentags 4.00, 6.00, 8.30 Uhr, Sonntags 3.00, 5.30, 8.30 Uhr.

02004

Mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Großvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel

Herr Wilhelm Klingelhöf er Bahnarbeiter

ist heute im Alter von 50 Jahren von uns gegangen.

Die trauernden Hinterbliebenen: Kath. Klingelhöf er und Kinder. Klein-Linden, Rodheim (Bieber), den 8. Mai 1935.

Die Beerdigung findet Freitag, 10. Mai, 16 Uhr vom Trauer­hause Lützellindener Straße 9 aus statt.

Danksagung.

Für die vielen Beweise aufrichtiger Anteilnahme beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen sagen wir hiermit allen unseren herzlichsten Dank

Im Namen der trauernden Hinterbliebenem Marg. Leitner Witwe.

Gießen, den 8. Mai 1935.

01982

Hiesiges industrielles Unternehmen sucht zum sofortigen Eintritt einen im Schreiben und Rechnen gewandten jüngeren Werlstatlschreiber. Kenntnisse in Stenographie erwünscht. Selbst­geschriebene ausführliche Angebote m. Lebens­lauf, Zeugnisabschriften sowie Angabe des frühesten Eintrittstermins unter Nr. 2758 D an den Gießener Anzeiger erbeten.

Stellenangebote

| Mietgesuche |

Junges, kinder- loses Ehepaar sucht für sofort oder 1.6.35 ein Zimmer nm! Küche Schr.Angeb.unt. V1994 and.G.A.

| Vermietungen | Möbl. Wohn- u.Gchlaszimm. in gutem Hause zu vermieten.

Schr.Angeb.unt. 02002 and.G.A.

Keine Ursprungs­zeugnisse, sondern nur Zeugnis­abschriften dem Be­werbungsschreiben bei­legen! Lichtbilder undBewerbungsunter- lagen müssen zur Ver­meidung von Verlusten auf der Rückseite Wa­rnen und Anschrift des Bewerbers tragen! Zuverlässiges Md-en zur Aushilfe so­fort gesucht. 02006 Srbillerftr. 7 I.

Für iofort oder später jüngeres, sauberes 02000 MsMW oder Fran von 8-4 Uhr gesucht. Zuersr.ind. Ge- schäftsst. d. G. A.

Suche für sofort bis Slnfattg Juli tüchtige Aushilfe für alle Haus­arbeit tagsüber. Vorzuftell. vor­mittags. 02001 ♦vrrni Tr. Klein Schiffb. Weg 91.

iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiini ©toBeBetölenfl- mögildiieli

auch im Neben­beruf bei Nebern, der Vertretung ein. Weinkellerei a.d. Mosel. Ver- taufstalent und Referenzen Be­dingung. Sckr. Angeb. U.2757D an oenGieß.Anz.

iiHHiiimiiiiiiiiiiiiiiiiii Tagesmädchen gesucht. Vorzust. zw.19 u. 20 Uut

Senckenberg- straffe 25 L 0199a

DemBoden Glanz, demBodenSthuh, zum Bohnern

stets