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Mit dem plötzlich eingetretenen Frostwetter werden nun am morgigen Sonntag die schon für Beginn dieses Jahres vorgesehenen Eismeisterschasten des SWDERV. noch Durchgeführt werden können. Die Schauplätze der Wettkämpfe werden Gießen und Aschaffenburg sein. Der Gießener Eisoerein richtet die Meisterschaften in Eishockey aus, um die sich nach den vorliegenden Meldungen vier Mannschaften bewerben. Als Favorit gilt die Mannschaft vom SC. Forsthausstraße Frankfurt, die auf einer Wettspielreise durch die Schweiz äußerst günstige Ergebnisse erzielte und den anderen Mannschaften gegenüber stark im Vorteil ist.
Neben Frankfurt gehen Vertretungen von Kassel, Radevormwald und Gießen in den Wettbewerb ,über deren Spielstärke wenig auszusagen ist, da sich diese im Eishockey von Jahr zu Jahr wandelt. Daß spannende Kämpfe zu erwar» ten sind, dafür bürgt der Begriff Eishockey, vor allem jetzt, wo das Spiel durch Umgestaltung der Abseitsregeln an Schnelligkeit und flüssigem, un-
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aufhörlichem Ablauf noch gewonnen hat. Die Vorkämpfe beginnen um 9 Uhr, die Entscheidungen fallen ab 14 Uhr.
Außerdem hat sich der Gießener Eisverein bemüht, das ehemalige Meisterpaar im Kunstlauf, Ehepaar Trauth-Stuttgart, zu einem Schaulaufen zu gewinnen. Das Können des Meisterpaares steht auf einer sehr hohen Stufe. Beweis dafür ist das gute Abschneiden bei den Meisterschaften in Gar- rnisch.
Die Meisterschaften im Kunstlauf und Eisschießen führen die Eissportler in Aschaffenburg zusammen. Der Gießener Eisverein beschickt davon das E i s- schießen mit seiner besten Mannschaft, die seit Jahren Meister des Verbandes ist und sich erst kürzlich wieder bei den Meisterschaften in Garmisch als beste außerbayerische Mannschaft erwies. Da die Kunstläufer in der Eishockeymannschaft spielen, mußte leider von einer Teilnahme an diesen Wettbewerben abgesehen werden.
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ausstellung durch alle deutschen Gaue gehen.
Der Reichssportführer schloß mit der Aufforderung an alle zu weiterer Mitarbeit. An die Aussprache schloß sich die Vorführung eines olympischen Werbe- und Kulturfilmes. Ein Gang durch die Ausstellung folgte.
Deutsche Siege in St. Moritz.
Die Akademischen Veltwinterspiele.
Akademischer Weltmeister in der Kombination Lang-Sprunglauf wurde bei den in St. Moritz ausgetragenen Titelkämpfen mit Rote 234 der Breslauer Gerhard S ch e p e. Auch auf dem zweiten
und Liebe zur Sache haben und auch pünktllch ihre Beitragspflicht erfüllen, so unerwünscht sind uns solche Leute, die nur des wirtschaftlichen Vorteiles wegen die Mitgliedschaft erwerben wollen und zur Erfüllung ihrer Pflichten genötiat werden müssen. Die Beibehaltung der Futterbeschaffung ist eine Existenzfrage für unseren Verein und wird unter allen Umständen in der bisherigen Weise durchgeführt werden. Die Abhaltung einer Lokal- oder allgemeinen Ausstellung kommt nicht für uns in Frage, denn der Erfolg solch kleiner Schauen in einer Stadt ist meistens sehr zweifelhaft. Wenn wir in absehbarer Zeit mit einer Ausstellung an die Oeffentlichkeit treten, dann müssen unter Zusammenfassung aller verfügbaren Kräfte die Vorbereitungen bis ins kleinste so getroffen werden, daß diese Ausstellung für unsere Stadt ein Ereignis bedeutet und ein durchschlagender Erfolg in jeglicher Hinsicht erzielt wird. Oberster Grundsatz muh es für uns sein, die Aussteller so zufrieden- zustellen, daß sie von sich aus für die alljährliche Abhaltung einer Schau in Gießen eintreten. Die Voraussetzungen dafür sind einerseits durch die für diesen Zweck hervorragend geeignete Volkshall« als Ausstellungsraum und anderseits in dem ausgeprägten Ehrgeiz der Dereinsleitung zur Vollbringung von Höchstleistuygen gegeben. Der Vorsitzende hofft, zu erreichen, daß uns für 1937, anläßlich des vierzigjährigen Vereinsjubiläums, die Durchführung der
Gauschau für die Landesfachgruppe Hessen-Nassau
übertragen wird. Diese Schau soll der Auftakt sein, für die weitere Entwicklung des Vereins nach innen und außen. Es liegt uns fern und gehört auch nicht zu unserem Aufgabengebiet, kostspielige Vereinsfeste zu feiern, aber einmal im Jahr wollen wir im Sommer einen Familienausflug machen, der bestimmt
Die erste Mannschaft fährt am morgigen Sonntag nach Grohen-Buseck, um das fällige Meister- schaftsspiel auszutragen. Für die Mannschaft aus Heuchelheim bedeutet dies keinen leichten Gang, zumal in letzter Zeit ein Formrückgang zu verzeichnen ist. Di- Heuchelheimer werden Voraussicht- lich mit Ersatz antreten. Trotzdem dürfen die hiesigen nicht von vornherein das Treffen Der- lorengeben Man erwartet von l-d-m einzelnen Spieler reftlofen Einsatz, da dieses Sp-l eventuell den Ausschlag hinsichtlich der Meisterschaft geben " Me zweite Mannschaft erwartet zu Lause die gleich- Elf vom VsB. Krofdorf-Gleiberg. Bei diesem Spiel sollten die Leute vom Sportverein sicherer Sieger bleiben. ____
of Die Gesamtveranstaltung gliedert sich in eine Startprüfung, eine B e l e u ch tu n g s p r u- und eine Z u v.e r l ä s s i g k e i t s - Fa h r t
Platz fleht mit dem Münchener Dendl ein Deutscher mit 424,5. Jrn Staffellauf belegten die Deutschen hinter Italien den zweiten Platz.
Deutsche ZRingerfiege in Schweden.
Das internationale Ringerturnier in Stockholm wurde am Donnerstag vor ausoerkauftem Haufe fortgesetzt. Die deutschen Amateure schnitten sehr gut ab. Im Schwergewicht besiegte Hornfischer (Nürnberg) den Schweden N i l s s o n nach 2:05 durch Ueberrourf. Siebert (Darmstadt) gewann im Halbschwergewicht durch einen Fehlgrift feines Gegners Holmberg (Schweden) nach 6:14 Min. und Ehrl (München) bezwang im Leichtgewicht den Schweden G. Jönsson nach 2:13 Min. durch Eindrücken der Brücke.
Kurze Sportnoiizeu.
Fast zwei Millionen Mitglieder hat die Deutsche Turnerschaft nach ihrer neuesten Bestandsaufnahme. Die- genaue Ziffer am 1. Januar 1935 lautete 1 732 787 Mitglieder. Der größte Turngau ist der Gau Sachsen mit 311 000 Mitgliedern.
Gegen kostbare Ehrenpreise wendete sich jetzt der Internationale Skioerband, nachdem ein italienischer Wintersportort für eine Skioeran- ftaltung Automobile als Ehrenpreise ausgesetzt hat. Der internationale Verband verlangt von den Landesverbänden, zu solchen Wettbewerben keine Meldungen abzugeben.
Nur 2:0 siegten die Winnipeg Monarchs bet einem Eishockeyspiel in Bern. Die Weltmeister ftan- den dem HC. Davos gegenüber, der sich stark zur Wehr setzte und sich nur knapp schlagen ließ.
Den 18-Kilometer-Langlauf beim Wintersportfest des deutschen Ostens gewann Gustav H ä u s e l e r - Schreiberhau in 1:24:23 vor Ernst Sender-Schreiberhau und Heinz Krebs- Krummhübel.
Nur 16 von 56 ge ft arteten Fahrzeugen erreichten bei der in Verbindung mit der Titifeefahrt stattfindenden Deutschlandsahrt rechtzeitig das Ziel und zwar acht Wagen und acht Krafträder.
Einen deutschen Bobfieg gab es in St. Moritz im Kampf um den Martineau-Pokal. Weltmeister Hans Kilian-Partenkirchen fuhr an beiden Tagen jeweils die Bestzeit und belegte mit 5:37,8 Min. für vier Fahrten den ersten Platz vor Bob „Deutschland 2" mit Fritz Grau am Steuer.
Nennungsschluß kfl der 16. Februar. Die Teilnehmer müssen im Besitz des Nationalen Ausweises oder der Internationalen Lizenz für 1935 fein. Ausschreibungen sind bei der Gaugeschäftsftelle des DDAC. Gau III Frankfurt a. M., Goetheplatz 5, an» zufordern.
Eröffnung der Olympia-Ausstellung durch den Neichssportführer.
Das starke Interesse, das die vom Reichssport- führer und vom Propagandaausschuß für die Olympischen Spiele veranstaltete Olympia - Ausstellung findet, kam bereits bei der Eröffnung in Berlin am Freitagvormittag durch den Reichssportsührer zum Ausdruck. Der Reichssportsührer konnte insbesondere Reichsarbeitsminister S e l d t e, General von Reichenau als Vertreter des Reichswehrministers, Oberbürgermeister Dr. Sahm und Gruppenführer Uh land als Vertreter der SA. begrüßen. Außerdem sah man neben weiteren Abgesandten der Behörden die Führer der deutschen Sportverbände. Reichssportsührer von Tschammer und Osten umriß in seiner Eröffnungsansprache Sinn und Zweck dieser Ausstellung, dankte^ dem Reichspropagandaminister Dr. G o e b b e l s für die Unterstützung durch sein Ministerium und ferner allen, die zum Gelingen der Ausstellung beigetragen haben. In seiner Rede wies der Reichssportsührer darauf hin, daß Olympia eine nationale Aufgabe sei. Das Werk der Bauten auf dem Reichssportseld, in Garmisch-Partenkirchen und Kiel sei geschichtliche Großtat Adolf Hitlers. Olympia-Vorbereitung fei eine Schulung für die gesamte Nation. Die größten und wichtigsten Teile Der Ausstellung würden im Jahre 1935 und im Frühjahr 1936 als Wander
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Kib unter ^chzusüh. "schäft be. kn erhöhte einschast. ns,. die die ^sozialisnius völlig neue Diese neue d-r Si-rfuchr nicht zweck- der kommen, beseitigt wer.
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timmung ist löst worden, r Rückgliede- rannten Da. Rückkauf der gesichert, aber ernahme und , kann nicht lgen werden, wollmochtigte l, die Saar- en Tage der irer zu über-
Autounfall bei Mücke.
* Mücke, 9. Febr. In der letzten Nacht gegen 3 Uhr ereignete sich in der Nähe von Mücke an Der Bärenbrücke ein Autounfall, der zum Glück noch verhältnismäßig glimpflich verlief. Dort kam der kaufmännische Äbteilungsvorstand des Ueber- landwerks Friedberg, Bergmann, in Begleitung feiner Frau von Alsfeld her, um nach Friedberg zu fahren. An der Brücke muß das Auto, jedenfalls infolge Glätte der Straße, ins Schleudern geraten fein, Denn es fuhr gegen einen Brücken st ein unD rourDe Dabei fo umfangreich Demoliert, Daß es nicht mehr fahrbar war. Herr Bergmann unD feine Frau erlitten leichtere SchnittwunDen am Kopf unD Hautabschürfungen, im übrigen kamen sie mit Dem Schrecken Davon. Nach erster ärztlicher Hilfeleistung konnten sie mit einem von Hungen herbeigerufenen Auto Die Heimfahrt fortsetzen.
Landkreis Gießen.
-Staufenberg, 6. Febr. Der hiesige Kriegerverein veranstaltete im Saale von Zecher einen Deutschen AbenD. Der Vereinssührer F e y wies einleitend auf Die BeDeutung Des AbenDs hin. SoDann sprach KameraD FrieDrich Reuter aus Dornholzhausen über Die Pflichten Der alten SolDaten im Dritten Reich. Die Ausführungen Des Redners wurden sehr beifällig aufgenommen. Mit Dem gemeinsam gesungenen DeutschlanD- unD Horst- Wessel-Lied sanD Der anregenDe AbenD seinen Ab-
roßen-Buseck, 8. Febr. Gestern fanD hier Die Beisetzung van Dr. LuDwig Freiherrn von NorDeckzurRabenauin
VfB.'R. — Pohlgöns.
Die lb-Mannschaft Der VfB.-R. empfängt am morgigen Sonntag Den Tabellenführer Der Bezirks- klasse,' Pohlgöns I, zum Rückspiel. Das Vorspiel wurde in Pohlgöns 9:4 verloren. Da Kramer von der la-Mannschaft als Mittelstürmer mit von Der Partie ist, Dürfte Die Id-Mannschafts auf eigenem Platze schwer zu schlagen sei. Pohlgons stellt eme eingespielte Elf, die zu gewinnen versteht. Der VfB -R muß in seinen Deckungsreihen aufopfernder spielen-, nur Dann ist Die Revanche möglich.
Hessische Zuverlässigkeitsfahrt des DDAC.
Mit Unterstützung der Motorbrigade Hessen des NSKK. veranstaltet Der Gau III ,.(9.ef6
fen) am 23. unD 24. Februar eine Gauzuoerlassig- keits-Fahrt, bie auch für Den Gau Westmark
dazu beitragen wird, daß die bei uns schon vor- hanDene wahre Volksgemeinschaft sich noch inniger gestattet.
Der bisherige Gesamtvorstand bleibt weiter im Amt. Als neue Mitglieder wurden aufgenommen: Heinrich H e 11 m o l d , Heinrich H ö b e l e r , Wilhelm Klein, Walter Aber- m -a n n , Heinrich M a n k e l und Wilhelm Benner. Ferner waren bereits in der vorhergehenden Versammlung Heinrich Gröninger und Wilhelm Meininger als neu« Mitglieder auf- genommen worden.
Mit großer Spannung wurde eine Verlosung von Zuschüssen für die Beschaffung von Bruteiern bzw. Ankauf von Zuchttieren Durchgeführt. Der DorsitzenDe machte darauf aufmerksam, daß Die Zahlung Der Mitgliederbeiträge im vergangenen Jahre nicht so erfolgte, wie dies im Interesse einer ordentlichen Geschäfts- und Kassenführung erforDer- lich sei. Im neuen Geschäftsjahr ist die erste Beitragsrate bis spätestens 1. 4 und die zweite Rate bis 1.8. zu bezahlen Die Beitragserhebung wird künftig nach Bezirken durch die Mitglieder, die vom Kassierer noch bestimmt werden, durchgeführt. Es muß erwartet werden, daß bie-fen Mitgliedern, die sich in den Dienst der Sache stellen, der Beittag beim erstmaligen Vorzügen der Quittung ausge- händigt wird.
Zum Schluß betonte der Vorsitzende noch, daß es Die Aufgabe Der Geflügelzuchtvereine sei, einerseits die Rassezucht zu erhalten und zu fördern, ander- seits durch zweckmäßige Ausklärungsarbett mitzuhelfen, daß aus Den vorhandenen Geflügelbeständen höhere Leistungen herausgeholt werden. Damit unterstützen wir die Bestrebungen der Reichsregierung, uns freizumachen von Der bisher noch notwendigen Einfuhr von ausländischen Geflügelprodukten.
Die erste Jugend-Mannschaft erwartet die erste Jugend vom Spv. 05 Wetzlar. Hierbei werden die Einheimischen nicht viel zu bestellen haben. Heuchelheim stellt auch eine gute Jugendelf. Jedoch wird sich dieselbe gegen die körperlich kräftigere Wetzlarer Mannschaft (voraussichtlicher Kreismeister) nicht durchsetzen können.
Fußballabteilung des Turnvereins Wieseck.
Am morgigen Sonntag wird die 1. Mannschaft Des Turnvereins Wieseck zu einem Freundschaftsspiel gegen Die aufftrebenDe Mannschaft Des Turnvereins Alten-Buseck zu Gaste fein. Wieseck roirD wohl, obwohl mit Ersatz, Den Gastgebern em überlegenes Spiel liefern, sollte jeDoch nicht in Den Fehler verfallen. Den Gegner leicht zu nehmen.
Die 2. Mannschaft unD nach langer Zeit zum ersten Male Die JugenDmannschast von Wieseck werden in Allendors (Lahn) zu Gaste sein, um gegen die Dortige 1. unD neu erstanDene Jugend- Mannschaft zum Freundschaftsspiele anzutteten.
Waldlaufstaffeltag am 24. Februar 1935 in Gießen. Für den Kreis Gießen (umfassend die politischen Kreise Gießen, Wetzlar, Alsfeld und Schotten) findet am 24. Februar vormittags eine Waldlaufttaftel- Veranstaltung statt. Durchlaufen wird eine Rund- sttecke von 1,5 Kilometer Länge im Philosophen- malDgelänDe bei Gießen, und zwar in der ^-Klasse dreimal, in Der 6-Klasse zweimal und in der Jugendklasse (Jahrgang 17/18) einmal von jedem Läufer. Drei Läufer bilden eine Mannschaft.
Treffpunkt für alle Teilnehmer ist um 10 Uhr der 1900-Sportplatz (Umkleidehalle). Meldungen gehen bis zum 20. Februar 1935 an Kreisfachamtsleiter Gg. Richtberg, Gießen, Muhlstraße 32. Handball im Kreis VIII (Lahn-Dill).
dem hinter dem Schloß gelegenen Erbbegräbnis statt. Die Teilnahme der Einwohner legte beredtes Zeugnis ab von Der Achtung und Wertschätzung, Deren sich Der Heimgegangene erfreuen Durfte. Sein stets freundliches und hilfsbereites Wesen hatte ihm einen Platz gesichert in Den Herzen vieler Gemeinde- güeDer. Mochten ihm auch Enttäuschungen und Undank manchmal nicht erspart bleiben, seine und seines Hauses hilfsbereite und volksverbundene Gesinnung blieb sich gleich. Wir Busecker wissen, was wir dem Heimgegangenen und seinem Hause in Kriegs- und Friedenszeiten zu danken haben. Sein frühes Grab ruft uns zu: „Wer treu gewirkt, bis ihm die Kraft gebricht, ach, den vergißt man nicht."
<£ Reiskirchen, 6. Febr. Der hiesige Gesangverein „Harmonie" hielt am Sonntagabend sein Winterkonzert ab, bei dem die Gießener Reichswehrkapelle unter Leituna von Obermusikmeister Krautze mitwirkte. Nach einem einleitenden Marsch Der Reichswehrkapelle brachte Der Verein unter Leitung seines Chormeisters Karl Nicolai einige Chorwerke zu Gehör, Die von bestem Können zeugten unD recht starken Beifall fanDen. Hierauf erfreute Die Reichswehrkapelle Durch vortreffliche Musikstücke, Denen Die Zuhörer ebenfalls lebhaften Beifall fpenDeten. Der zweite Teil Des AbenDs rourDe roieDerum von Der Reichsroehrkapelle eingeleitet. AnschließenD erfreute Der Chor Durch feingestaltete Gesänge. Den Abschluß Des künstlerischen Teils Des AbenDs bil- Deten ChorDarbietungen mit Orchesterbegleituna. Sämtliche Vorträge stanDen auf hohem Niveau und brachten Den Besuchern einen schönen künstlerischen Genuß. Mit frohgestimmter Geselligkeit unD Tanz fanD Der Abend seinen Abschluß.
1900 - Sportverein 05 Wetzlar
Der Bezirksklassenmeister in Gießen.
Der Zufall will es, Daß der Meister nach endgültiger Sicherstellung seines Erfolges am letzten Sonntag in Naunheim, zum Schlußspiel dem Tabellenzweiten, Der Spielvereinigung 1900 Gießen, gegenübertreten muß. Daß sich Diese beiden Gegner einen überaus spannenden Kampf liefern werden, versteht sich von selbst. Jeder der Beteiligten will siegen, um zu beweisen, daß er der Bessere ist. In der Tat haben wir es mit Den beiDen besten und auch beständigsten Mannschaften der Gruppe zu tun, und es ist doch nur ein Zufall, Der Die Hiesigen, zur Zeit relativ mit Drei Verlustpunkten mehr, im geschlagenen Felde sicht. Die Gießener haben den zweiten Tabellenplatz bereits in Erbpacht und zwar jedesmal nur auf Grund grenzenlosen Leichtsinns in den ersten Spielen der Saison, denn in Der Rück- runDe rourDe ja bis jetzt kein Spiel verloren. Vielleicht, daß morgen bie Mannschaft im Treffen gegen den Wetzlarer Sportverein Dem Gegner den Vortritt lassen muß, Denn Wetzlar ist schnell, eifrig unD überaus schuhfreudig. 1900 hat immer noch m technischer Beziehung ein kleines Uebergewicht, vorausgesetzt, daß man sich vom Gegner nicht das hohe Spiel mit weiten Schlägen aufbrängen läßt, sondern konstant an schnellem flachem Zusammenspiel festhält, wie es so schön gegen Kassel 03 gezeigt würbe. Man nimmt an, baß die schwache Leistung am Sonntag gegen Biebenkopf nur eine Ausnahmeerscheinung gewesen ist. Interessieren wird gewiß, daß bei den Blauweißen für Kaps Lippert wieder in der Abwehr und für Schmidt Schlard im Tor steht, während Wetzlars Angriff von dem Repräsentativen Wohlgemuth geführt wird. Sonst wird 1900 das Spiel in der Aufstellung des Vorsonntags bestreiten. Da Horz infolge feiner Handverletzung immer noch aussetzen muß. Die Stärke Der Gäste liegt im Sturm, hinter Der eine foliDe Läuferreihe hergeht. Dem vorzüglichen Hüter hat Der Meister sehr viel zu verdanken. Die Gießener werden es nicht leicht haben, bei ihm zu Treffern zu kommen. Die Spielleituna hat wahrscheinlich Schiedsrichter Win gen selb (Fulda).
1900 A. h. — Wetzlar A. h.
Dor Dem Ligaspiel wird es etwas zur besonderen Unterhaltung geben und zwar haben sich beiderseits die „Alten Herren" enftchlossen, in friedlichem Wettstreit die Klingen zu kreuzen. Wer kennt nicht die Wetzlarer Schindler, Waldschmidt, Wenthe und dergleichen oder Den Blauweißen „Avanti", die Bötz, Heinrich Klöß u. a., Darunter auch Den ehe- maligen Marburger Germanen Kuhl? Es wird lebhaft zugehen. Der Ausgang Des Spieles ist offen.
Sportverein 1920 Heuchelheim
Jahrgang 1934
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