Kunst und Wissenschaft.
Der 7. deutsche Zahnärztetag.
Innerhalb des Hauptberichtes am dritten Tag des Deutschen Zahnärztetages in Berlin sprach Prof. Dr. Schoenbeck (Berlin) über das Thema „Wesen und Ziele der wissenschaftlich-zahnärztlichen Werkstoffkunde". Die zahnärztliche Werkstoffkunde könne nur dann ihrer umfassenden Aufgabe gerecht werden, wenn alle Grenzgebiete medizinisch - naturwissenschaftlicher Forschung in ihren Dienst gestellt würden. Ergänzend sprach Dr. Hauptmeyer (Essen) über „Gußmetall und Vitallium bei abnehmbarem und festem Zahnersatz". Professor Falck (München) brachte das Thema „Die neuen Goldersatzlegierungen und ihre Bewertung" zur Erörterung. 5n einer gemeinsamen Sitzung der Arbeitsgemeinschaft der Paradentosefor- schung und der Arbeitsgemeinschaft für dentale Anatomie und Pathologie wurden-die Ursachen der Pa- radentose und „Normale und pathologische Histologie" behandelt. In einer Schlußsitzung wurde Hofrat Dr. med. C. R ö s e aus Gebesee bei Erfurt, einer der Vorkämpfer des Rassengedankens, durch die Verleihung des 2. Miller-Preises geehrt.
Regelung der Kulturarbeit der Jugend.
Wie der Reichsjugendpressedienst mitteilt, ist zwischen dem Reichsjugendführer Baldur v. S ch i r a ch und dem Leiter der NS.-Kulturgemeinde und Leiter des Amtes für Kunstpflege beim Beauftragten des Führers für die gesamte geistige und weltanschauliche Erziehung, Pg. Dr. Stang, eine Vereinbarung über die zukünftige kulturelle A r - beitder Jugend der nationalsozialistischen Bewegung getroffen worden. Bekanntlich ist kürzlich in der Reichsjugendführung das Kulturamt neu gegründet worden, dessen Leitung der Reichsjugendführer selbst übernommen hat. In den Gebieten der HI. werden ebenfalls Kulturämter eingerichtet. Das Kulturamt der Hitler-Jugend stellt die Zusammenfassung aller für die Hitler-Jugend tätigen schöpferischen Kräfte dar. Die Mitglieder des Kulturamtes. der HI werden vom Reichsjugendführer berufen. Neben dem Kulturamt der Jugend steht als Zusammenfassung der Jugendlichen, die am orga- sierten Besuch von Theater, Konzert, Film usw. teilnehmen wollen, die „K u l t u r g e m e i n d e der I u g e n d". Diese besteht aus den Mitgliedern und Leitern der bisherigen Jugendgruppen der NS.- Kulturgemeinde. An der Spitze der Kulturgemeinde der Jugend steht als verantwortlicher Leiter Pg. Stang. Dieser ist dem Reichsjugendführer unmittelbar unterstellt. Die Kulturamtsleiter in den Gebieten der Hitler-Jugend und die Gebietsbeauftragten für die Kulturgemeinde der Jugend werden im gegenseitigen Einvernehmen und möglichst in Personalunion ernannt.
„Reichsinstitut für Geschichte des neuen Deutschlands."
Der Präsident des „R e i ch s i n st i t u t s für Geschichte des neuen Deutschlands", Professor Dr. Walter Frank, hat folgende Persönlichkeiten in den Sachverständigenbeirat des „Reichsinstituts" berufen: Die Professoren der Geschichte: Richard F e st e r - München, Fritz Har
tung - Berlin, Willy Hoppe- Berlin, Erich M a r ck s - Berlin, Arnold Oskar Meyer- München, Karl Alexander von Müller- München, Wilhelm S ch ü ß l e r - Würzburg, Heinrich von Srbik-Wien, Otto Westphal-Hamburg. Die Professoren der Erziehungswissenschaft und Philosophie: Alfred Bäumler und Ernst K r i e ck. Ferner der Rasseforscher Professor Hans Günther, den Literarhistoriker Reichsdramaturgen Oberregierungsrat Dr. Rainer Schlösser. Als Vertreter der jüngeren Generation der Historiker wurden berufen: Dr. Erich B o tz e n h a r d t - Berlin, Dr. Karl Richard Ganzer- München, Dr. Wilhelm Grau- München, Dr. Hans Alfred G r u n s k y - München, Dr. Ottokar Lorenz- Berlin und Dr. Kleo P l e y e r - Berlin. Als politisch-militärische Sachverständige wurden berufen: Der ehemalige Hauptamtsleiter des A^hrpolitischen Amts der NSDAP., Generalmajor a. D. Friedrich H a f e l m a y r und der ehemalige Leiter des Nachrichtendienstes der Obersten Heeresleitung Oberst a. D. Walther Nicolai. Als Vertreter ihrer Ämter werden ferner dem Sachverständigenbeirat des „Reichsinstituts" angehören: Der Präsident des Reichsarchivs, der Generaldirektor der Preußischen Archive, ein Vertreter des Auswärtigen Amts und ein Vertreter des Reichsministeriums für Propaganda. Reichserziehungsminister R u st hat auf Vorschlag des Präsidenten Professor Dr. Walter Frank die Professoren Bäumler, Hans Günther, Krieck, Marcks, von Müller und von S r b i k zu Ehrenmitgliedern des „Reichsinstituts für Geschichte des neuen Deutschlands" ernannt. Die Ernennungsschreiben des Reichserziehungsministers begründen jeweils den programmatischen Sinn der Ernennungen.
Um die Schachwellmeisterschaft in Amsterdam.
Die zweite Partie des Schachweltmeisterschaftskampfes in Amsterdam wurde von dem Herausforderer Dr. E u w e gewonnen, da Dr. A l j e ch i n nach dem 45. Zuge aufgab.
Reue Bücher von Anton Schnack.
Von Anton Schnack erscheint soeben im Verlag Paul List, Leipzig, eine Prosasammlung unter dem Titel „Kleines Lesebuch", ein Brevier für Romantiker, und im Verlag Max Möhring, Leipzig, ein Novellenband „Die fünfzehn Abenteurer", eine Scnmfilung von Lebensläufen und Schicksalen.
100 Opernbühnen in Deutschland.
Nach einer Zusammenstellung der Reichstheaterkammer, der das Material der diesjährigen Theaterspielzeit zugrunde liegt, gibt es in Deutsch- .and insgesamt 10 0 Opernbühnen. Wäh- .end nur wenige Großstädte, wie z. B. Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Dresden, Köln, Essen, München, Stuttgart, Leipzig, eigene Opernhäuser besitzen, bestehen die meisten Öpernbühnen als Stadt- und Landestheater, die gleichzeitig auch das Schauspiel und die Operette pflegen. Als einzige Stadt im Reich besitzt Berlin drei Opernhäuser: die Staatsoper, das Deutsche Opernhaus in Charlottenburg und die Volksoper.
Amerika uns voraus?
Das Amt für Berufserziehung der Deutschen Arbeitsfront bittet um Aufnahme folgender Zuschrift: Eine der wichtigsten Fragen für jeden Betriebsführer — wie für die Wirtschaft überhaupt — ist die Frage der Wirtschaftlichkeit und der Fortentwicklung der Betriebe. Unter vollem Einsatz unseres Wissens und Könnens arbeiten wir zweifellos auf den meisten Gebieten erfolgreich an der Lösung dieser Fragen. Auf einem Teilgebiet dieses Fragenkomplexes — dem des Personaleinsatzes — sind uns andere Länder aber unzweifelhaft noch überlegen. Allzu oft versucht man bei uns diese Frage in der Richtung des geringsten Kostenaufwandes durch die Einstellung junger und jüngster Mitarbeiter zu lösen. Für die, für die Betriebssührung unendlich wichtige Tatsache des größeren Könnens und der größeren Erfahrung der älteren Mitarbeiter — die den höheren Kostenaufwand in der Regel mehr wie ausgleichen — fyat man nicht immer das richtige Verständnis.
Wie man z. B. in den Wirtschaftskreisen Amerikas über diese Frage denkt, zeigt die Antwort, die zwei Amerikaner — beide schon Mitte der sechziger Jahre und mit den größten Vollmachten eines der größten Konzerne Amerikas zu Verhandlungen nach Deutschland geschickt — auf eine entsprechende Frage gaben. Sie erklärten: Bei uns werden g e - rade die Fachleute älteren Jahrganges gesucht, weil man sich auf diese stets verlassen kann. Junge Ingenieure haben noch zu viel Phantasie und zu wenig Erfahrungen, denken dabei auch an andere Dinge, -weil sie eben jung sind. Sie haben ja das beste Beispiel an mir und meinem Bruder. Aber es ist für Amerika sehr gut so, daß Deutschland seine erfahrenen Fachleute nicht ausnutzt, denn sonst hätten wir drüben nicht so gute Vorteile dem deutschen Industriestaat gegenüber.—
Diese Antwort spricht, besonders in ihrem letzten Teil, für sich selbst. Sie zeigt die große Gefahr, die die kurzsichtige Einstellung so mancher Kreise nicht nur für die Einzelperson, sondern auch für die deutsche Wirtschaft mit sich bringt. Ihr zu begegnen ist Pflicht aller verantwortungsbewußten Betriebs- führer. Die Stellenvermittlung der Deutschen Arbeitsfront ist jederzeit in der Lage, geeignete Fachkräfte kostenlos den Betrieben nachzuweisen. Anfragen sind zu richten an die Abteilung Arbeitseinsatz der Deutschen Arbeitsfront, Abteilung für Arbeitsführung und Berufserziehung, Gießen, Lony- straße 18, Fernsprecher 3275.
Führertagung
der Freiwilligen Feuerwehren Deutschlands.
Im Hause der Nationalsozialisten in München versammelten sich am 5. Oktober alle Führer der deutschen Feuerwehrverbände zu der vom Führer des Deutschen Feuerwehroerbandes, Pg. Landesbranddirektor Ecker (München) einberufenen Herbstführertagung. Die für die gemeinnützige Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren außerordentlich erspießliche Tagung fand ihren. Aus- klang in einem Treuebekenntnis zu Führer und Reichs Ein Grußtelegramm der Tagungsteilnehmer beantwortete der Führer mit einem herzlich gehaltenen Danktelegramm.
Hundertjahrfeier
für den Komponisten Felix Dräfeke.
Am 7 Oktober vor 100 Jahren wurde der Komponist Felix Drüse ke in Coburg geboren. Die Stadt Coburg ehrte ihn durch eine Reihe musi- kalischer Veranstaltungen, bei denen Werke des verewigten Tondichters zur Aufführung gelangten. Die Reihe der Veranstaltungen wurde mit einem Symphoniekonzert eingeleitet. Am Geburtshaus Dräsekes wurde eine Gedenktafel enthüllt. Im Landestheater fand eine Kammermusik-Morgenfeier statt. Im Mittelpunkt stand die Festrede von Professor Dr. Stephanie über „Dräfeke und seine geschichtliche Sendung". Er schilderte Dräseke als den aroßen Symphoniker und Träger germanischer Urkraft.
Tödlicher Sturz von der Treppe.
In Schweinheim bei Aschaffenburg hatten sich zwei Frauen während der Unterhaltung auf der Treppe an das Geländer angelehnt. Plötzlich gab das Treppengeländer nach, so daß beide Frauen in den Hof stürzten. Hierbei zog sich eine von ihnen so schwere innere Verletzungen zu, daß sie einige Stunden später starb.
Wetterbericht
des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.
Durch das Vorhandensein sehr kalter Luft in der Höhe konnte die am Montag in Bodennähe eintretende Erwärmung zu aufsteigender Luftströmung und damit vielerorts zu Schauer-, vereinzelt sogar zu Gewitterbildung führen. Nachfolgende Aufklärung begünstigte in der Nacht zum Dienstag Ab- kühlung und Nebelbildung, doch zeigen unsere Mittelgebirge darüber hinaus heiteres Wetter. Weiter hat sich ein nach Südwesten reichender Luftdruck entwickelt, der sich bis zu uns hin bemerkbar gemacht hat, voraussichtlich aber keine längere Störung der Witterung bringt.
Aussichten für Mittwoch: Stellenweise Frühnebelbildung, zeitweise wolkig, besonders nach Norden zu, vorübergehend auch etwas Regen, bei südlichen bis westlichen Winden Tagestemperaturen bis etwa 15 Grad ansteigend.
Aussichten für Donnerstag: Wieder meist heiteres und freundliches Wetter.
Lufttemperaturen am 7. Oktober: mittags 13,8 Grad Celsius, abends 7,9 Grad: am 8. Oktober: morgens 5,9 Grad. Maximum 15,2 Grad, Minimum 5,2 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 7. Oktober: abends 12,3 Grad; am 8. Oktober: morgens 10,6 Grad. — Sonnenscheindauer 0,8 Stunden. — Niederschläge 3,6 mm.
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenteilen Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. IX. 35: 9929. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.
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Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.
Die Hilfe gegen Gicht und Rheumatismus.
Sie wissen kein sicheres Mittel gegen diese Plagegeister? Einreibungen, Packungen, Bäder, Salben usw. lindern meistens nur für einige Zeit die Schmerzen, aber sie packen nicht immer das Hebel an der Wurzel.
Ich empfehle Ihnen ein wirklich erprobtes Mittel, und Sie sollen es selbst versuchen, ohne daß es Sie etwas kostet; aber ehe ich Ihnen mehr sage, lesen Sie die folgenden Briefe:
Röntgenthal, den 5. Februar 1935.
Nachdem ich nun 4 Schachteln Gichtosint-Tabletten eingenommen habe, bin ich im Stande, ein Urteil abzugeben. Dieses Urteil lautet:
„Was Sie versprochen haben, haben Sie gehalten! Ich lause wieder tadellos, auch die Ellenbogengelenke sind wieder geschmeidig. Mein linkes Bein war fast völlig steif, und das Knöchelgelenk am rechten Bein dick geschwollen und nur unter Schmerzen zu bewegen. Heute kann ich, ohne Hindernis, stundenlang gehen im Geschwindschritt- Tempo, es ist eine wahre Freude. Nehmen Sie für Rat und Hilfe meinen ergebensten Dank. Allen Gichtikern und Rheumatikern möchte ich empfehlen: Nehmt Gichtosint!"
Walter Hartwich, Pens. Werkmeister Röntgenthal, Kr. Nieder-Barnim, Birkenallee 14.
Wackersberg b. Bad Tölz, Oberbay., den 17. Mai 1935.
Es ist erfreulich, daß ich Ihnen mitteilen kann, daß ich von meinem Jschiasleiden befreit bin. Ich war ganz erstaunt über die Wirkung, denn nach der zweiten Gichtofint-Kur war ich von meinem Leiden ganz
befreit, das ich schon 15 Jahre getragen habe. Ich kann, ja ich muß jedem, der von dieser so schmerzhaften Krankheit geplagt ist, dieses Mittel empfehlen. Meinen besten Dank. Sebastian Burger, Bauer.
Solche Briefe besitze ich über 16 000 (notariell beglaubigt), und nun hören Sie weiter:
Gicht und Rheumatismus können von innen heraus wirklich kuriert werden durch Entgiftung des Blutes. Dieses ist verunreinigt durch zurückgebliebene harnsaure Salze, und diese müssen heraus, sonst nutzt alles Einreiben und Warmhalten nichts.
Zur Beseitigung der Harnsäure dient das Gichtosint. Sie können kostenlos und portofrei eine Probe Gichtosint mit weiteren Aufklärungen und genauer Gebrauchsanweisung erhalten, wenn Sie Ihre Adresse senden an: Gichtosint-Kontor, Berlin SW 235, Friedrichstraße 19.
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Beerdigung am Mittwoch, dem 9. Oktober, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof.
Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, unsere Mitglieder von dem Ableben unseres lieben Alterskollegen Georg Haubach
2. Vorsitz, unserer Vereinigung, geziemend in Kenntnis zu setzen. Wir werden dem lieben entschlafenen Alterskollegen ein ehrendes Andenken bewahren.
Die Beerdigung findet Mittwoch, 9. Oktober, nachm. 2 Uhr, auf dhrn Neuen Friedhof statt. Wir bitten um
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Oeffentliche Bekanntmachung.
Der Kaufmann Ludwig Nicolaus zu Gießen (der verantwortliche Teilhaber der Firma Gebr. Nicolaus, O. H. G., Weißbinder-, Maler- und Dekorationsgeschäft in Gießen) ist wegen Steuerhinterziehung auf Grund von § 396 der Reichsabgabenordnung mit einer Geldstrafe von 1500 RIN. (Eintausendfünfhundert Reichsmark) rechtskräftig bestraft worden. 5759D
Das Straferkenntnis wird gemäß § 399 RAO. auf Kosten des Verurteilten bekanntgemacht.
Gießen, den 4. Oktober 1935.
_______________Das Finanzamt._______________
Bekanntmachung.
Es besteht Veranlassung, darauf hinzuweisen, daß das Mitnehmen von Säge-, Hau- oder Schneidewerkzeugen zur Gewinnung des Leseholzes in den städtischen Waldungen untersagt ist; ausgenommen hiervon sind die Abteilungen 74 des Stadtwaldes und 4, 5 und 6 des Distrikts „Stolzenmorgen". Zuwiderhandelnde werden angezeigt werden. 5764D
Gießen, den 7. Oktober 1935.
Bürgermeisterei Gießen.
_______I. V.: Dr. Hamm, Bürgermeister.______
Bekanntmachung.
Die bereits fälligen Strom- und Gasgelder im Stadt- und Ueberlandgebiet für den IRonat August 1935 können noch bis zum 15. Oktober 1935 ohne Kosten bezahlt werden. Bei Nichtzahlung bis zu diesem Termin erfolgt Beitreibung und Sperre auf Kosten des Abnehmers. 5760D
Postscheckkonto für Strom-, Gas- und Master- gelder jetzt: Kaffe der Städtischen Betriebe Nr. 27707 Frankfurt am Main.
Gießen, den 5. Oktober 1935.
________Direktion der Städtischen Betriebe.________
Bekanntmachung.
Betr.: Fahrplan der Straßenbahn Gießen.
Ab 15. Oktober d. 3. fällt der nur während der Sommermonate verkehrende Wagen aus:
6.22 Uhr ab Marktplatz—volkshalle:
6.35 Uhr ab Volkshalle—Bahnhof.
Der übrige Fahrplan der Straßenbahn ändert sich nicht.
Gießen, den 5. Oktober 1935. 5758D
Städtische Betriebe Gießen.
Direktion.
Ätta Anzeigen-Aktiengesellschast Annahme von Anzeigen für alle Zeitungen und Zeitschriften Gießen / StbuMvatze Z


