185. Jahrgang
Gietzener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
Nr. 183 Erstes Blatt 185. Jahrgang Donnerstag, 8. August 1935
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wurde.
„Unheilbar deutsch!"
Don Dr. Dr. Friedrich Lange.
Ein zündendes Wort fiel am 1. August 1935 im nglifchen Unterhaus anläßlich einer außenpolitischen ilussprache. Der Redner sagte dabei von den Süd- i r o l e r n, die Italien in vorderster Linie in
strömte eine Menge von Neugierigen in die Unruheviertel, wo sie von den Festungswällen aus die Zusammenstöße verfolgten und sich bei den zahlreichen Angriffen und Sonderaktionen der Polizei jedesmal in die benachbarten Gärten flüchtete. Die Zahl der verletzten an beiden Tagen wird auf 50 angegeben. Im Militärkrankenhaus sollen einige Schwerverletzte gestorben sein.
Muttergotiesbild von französischen Kommunisten zerschlagen.
Paris, 7. Aug. (DNB.) In Mary-le-Roi, unweit von Paris, ist, vermutlich von kommu-
Lügen eines Korfaniy-Blat^e^.
Breslau, 7. Aug. (DNB.) Das Korfanty- Blatt „Poloni a" in Kattowitz, das seine schwindende ' Bedeutung durch gewissenlose Lügen- und Hetzmeldungen über Deutschland hintanzuhalten sucht, hat vor einigen Tagen eine besonders niederträchtige Falschmeldung verbreitet, indem es behauptete, in Oppeln seien 1 5 polnische Kinder wegen geistiger Minder« Wertigkeit sterilisiert worden. Die Perfidie die« ser Meldung hat uns veranlaßt, sofort bei der Regierung in Oppeln und auch bei dem zuständigen Kreisarzt Rückfrage zu halten. Beide Stellen haben mit Entrüstung erklärt, daß auch diese Meldung der „Polonüi" vonA bis F erlogenA.
Keine Lohnbewegung, sondern politische Revolte
Die pariser presse gibt den revolutionären Charakter des Aufruhrs und die kommunistische Agitation zu.
Mvng°-°n und Türken ablehnten haben felbft bie Stürme des Weltkrieges überstanden. 600 Jahre lang haben die Deutschen der Kramer Sprachinsel <8 o t s ch e e Väterart und Muttersprache ,n srem- der Umwelt erhalten. 700 Jahre legt das B a l » t-ntum für deutsche Lebenskraft Zeugnis ab Das gibt uns die Gewißheit daß auch künftig d - D-rlucke eines teildeutschen Separatismus Schist- b/uch erleidens daß sich ..Blut stärker a,s P°P'-r" "mach"dem^inhei,lich-n deutschen Volkstum wer- Den wir unser Geschichtsbild und unser Kulturwollen aussen Wichtiger als das Kommen und Gehen der Herrscherhäuser ist uns dre Beständigkeit
Fori-auer her kommunistischen Unruhen in Brest.
Zusammenrottungen in den Wohnvierteln.-Mit Pflastersteinen und Flaschen gegen Polizei und Militär.-Mitternächtliche Gtraßenkämpfe.
Moskaus Kampsparole sm die sranzöslschen Kommunisten. Die Einheitsfront alter Faschistengegner auf dem Kominternkongreß.
Paris, 8. Aug. (DNB. Funkspruch.) Während sich die Pariser Blätter in ihren Meldungen aus Berlin darüber beschweren, daß die Unruhen in Brest und Toulon mit besonderer Aufmerksamkeit in der deutschen Presse verfolgt würden und als Meute-rei und Revolution bezeichnet würden, berichtet die Pariser Presse selbst nicht mehr spalten-, sondern seitenlang über die Brester Ereignisse, wobei mit Ueberschriften, wie „Meuterei", „Aufruhr und „Revolutionäre Bewegung", nicht mehr zurückgehalten wird.
Die Rechtspresse ist sich einig in der Verurteilung der Aufruhrbewegung, für die man die Kommunisten verantwortlich macht. Der „M a t i n" fordert unerbittliche,Strafen gegen die Drahtzieher der Meuterei. Der Tag von Brest, so schreibt das Blatt, sei nicht eine spontane Explosion gewesen, sondern die Behörden hätten die Tätigkeit kommunistischer Agitatoren nachweisen können. „La I o u r n e e Indust r i e l l e" erklärt, daß die Kommunisten durch ihre eigenen Agenten und durch die von ihnen beherrschten Gewerkschastsorganisationen die Opfer der Notverordnungen ausbeuteten. Sie hätten nicht sofort eine offene und allgemeine Revolte wagen wollen, daher lösten sie an den empfindlichsten Stellen Frankreichs Unruhen aus, von deren Ergebnissen sie ihr weiteres Vorgehen abhängig machten. Pie gegenwärttge Aktion m Brest fei also sowohl politischer wie revolutionärer Natur. Auch „Le Jour" erklärt, daß es sich bei den Ereignissen von Brest und Toulon nicht um Arbeiterforderungen, sondern um wohlvorbereitete politische Kundgebungen gehandelt habe, die die ersten Signale der Revolutton
bedeuteten. „Ami du P e u p l e" schreibt, daß seit Monaten berufsmäßige Agitatoren der Sozialisten und Kommuni st en das Volk a u f p e i t s ch e n und es zu Meuterei und zum Aufruhr führten. Diese Agitatoren seien für das in Brest und Toulon vergossene Blut verantwortlich.
In der marxistischen Presse hingegen versucht man, die Verantwortung für die blutigen Unruhen der Regierung zuzuschieben. Im offiziellen Blatt der sozialistischen Partei „Le Populaire" verteidigt L6on Blum die Kommunisten. Die Presse der Reaktion, so erklärt er, habe auf eine Parole von einem revolutionären Anschlag und von einer kommunistischen Verschwörung gesprochen. Wenn es einen kommunistischen Drahtzieher des Brester Dramas gebe, so könne dieser nur der Brester Marinepräfekt s e l b st sein. Das Blatt behauptet, daß Brest d e n Feuerkreuzlern ausgeliefert sei, denn die rechte Hand des Marinepräfekten, ein Leutnant zur See, Noel, sei aktives Mitglied der Feuerkreuzler, und seine beiden Adjutanten gehörten gleichfalls diesem Frontkämpferverband an. Der nach Brest entsandte Sonderberichterstatter des „Populaire", der bei den Zusammenstößen selbst durch zwei Kolbenhiebe verletzt worden ist, schätzt die Zahl der Verletzten auf 280. Die sozialistische Gewerkschaftsorganisation hat mit einer Entschließung des Derwaltungsrates die Brester Kundgebungen für gerechtfertigt erklärt. Die kommunistische „ H u m a n i t d " meldet, daß aus Anlaß der Beisetzung der Brester Todesopfer am Donnerstag der General streik in Brest durchgeführt werden würde.
Arbeiterklasse" nannten. Ihr lagen folgende Leitsätze zugrunde: Ablehnung einer Zusammenarbelt der Klassen; Verwandlung des imperialistischen Krieges in einen Bürgerkrieg; Verteidigung der Sowjetunion mit allen Mitteln und in allen Fällen; revolutionärer Sturz der Bourgeoisie; Errichtung der Diktatur des Pro- l e t a r i a t s und der Sowjetherrschaft. Thorez berichtete, daß unmittelbar nach dem Abschluß des französisch - sowjetrussischen Bei- standspaktes und besonders nach der Herausgabe des amtlichen Berichtes über die Unterredung Lavals mit Stalin von verschiedenen Linksgruppen heftige Angriffe gegen die französische Kornmuni- stische Partei gerichtet worden seien. Daraufhin habe das Politbüro der Kommunistischen Par- tei Frankreichs die Pariser Kommunisten aufgeklärt, und diese hätten selbst Plakate bei Kundgebungen und in Versammlungen getragen, die die Worte Stalins an Laval „richtig a u s l e g t e n". Im Ausblick auf die nächste Zukunft Frankreichs sagte Thorez: „Wir gehen in Frankreich großen Kämpfen ent- g e g e n."
n i st i s ch e n F r e i d e n k e rn , ein hölzernes Muttergottesstandbild von künstlerischem Wert zer« schlagen worden. Das Bild war das Ziel einer jährlich wiederkehrenden Wallfahrt. In diesem Jahr hatte der Bürgermeister die Wallfahrt verboten, weil er Zwischenfälle befürchtete. Das Standbild verschwand vor einigen Tagen und wurde später zufällig von einem Kind auf dem Dach eines Elektrizitätswerkes gefunden. Der Kopf der Muttergottes und das Jesuskind waren a b - gebrochen. Der Bürgermeister hat Klage gegen den Täter eingereicht, der bisher vergeblich gesucht
Moskau, 8. Aug. (DNB.) Der Kominternkongreß brachte am Mittwochoormittag mit einer Rede eines „deutschen" Kommunisten, des früheren Reichstagsabgeordneten Walter, eine Enthüllung über b i e Kominternpläne in Deutschland. Walter gab Kenntnis von den Versuchen, sich mit katholischen Organisationen Deutschlands zur Herstellung einer gemeinsamen „Kampffront gegen den Nationalsozialismus" in Verbindung zu setzen. Walter sprach von „neuen Methoden im Kampf der arbeitenden Klassen und im besonderen von einer der Formen dieses Kampfes vom p a s s i v e n W i d e r st a n d". Jetzt müsse man zum halblegalen Kampf übergehen. Der Weg zum Sturz des Faschismus führe nur über die antifaschistische proletarische Einheitsfront über eine Volksfront aller Faschistengegner. Walter erklärte, wie die Kommunisten „Schulter an Schulter mit den katholischen Werktätigen gegen das faschistische Regime gekämpft" hätten. „Wir erklärten ihnen", so sagte Genosse Walter nach dem sowjetamtlichen Bericht, „daß wir bereit sind, gemeinsam mit ihnen für die Gewissensfreiheit zu kämpfen." . ,
ßin chinesischer Kommunist befaßte sich mit der Frage der Weltrevolution in kolonialen und halbkolonialen Ländern. Er erklärte, daß die Unzufriedenheit in den Koloniallandern und Die Gegensätze zwischen den Kolonialmächten besser im Sinne der Komintern ausgenützt werden mußten Die revolutionäre Bewegung sei in den kolonialen und in den halbkolonialen Ländern immer weiter fortgeschritten, als allgemein angenommen werde. Als Beispiel führte er China an, wo die Leitung der Kommternsektton sich verpflichte", die Stärke der revolutionären
Roten Armee" auf 1 Million und den von den chinesischen Sowjets beherrschten Raum bis auf 100 Millionen Einwohner zu vergrößern.
Der französische Kommunist Thorez sagte u. a/ Noch in Mai haben wir Vorschläge ausgearbeitet die wir die „Plattform für die Einheit der
ttnfach als Ausländer. Erst in der Not des Zusam- nicht in die Krankenhäuser einlieferten.
inenbruchs erneuerte sich der volksdeutsche 21m 23 Uhr schien die Ruhe einigermaßen wie-
Zedan k e, wurde die Erkenntnis wach, daß öer fjßtg€f(eUf zu sein. Aber um Mitternacht
Deutschsein nicht von Staatsgrenze oder Staatszu- L annen bie Zwischenfälle von neuem. Dies
z-hörigkeit bestimmt wird f°nd°rn daß ®cul f J- mal wandten die Meuterer eine neue Taktik an.
'uriTt und"d «n t I ü b lt Vollends ^ber Aust Da das Zentrum der Stadt inzwischen von Polizei »euch des deutschen Volkes unter dem österreichischen und Militär so stark gesichert war, daß dort keine Grenzlandsohn aus Bauerngeschlecht hat dann d a s Kundgebungen mehr möglich waren, verlegten die 6 o l k in den Mittelpunkt unseres Denkens, Füh- Aufrührer ihre Tätigkeit in die Wohnviertel, lens und Handelns gestellt, hat allen Blutsgenossen Dort wird augenscheinlich nach einheitlichem Plan diesseits und jenseits der Weltmeere gezeigt, daß gearbeitet: An den Ecken bilden sich Ansammlungen, t>ie Staatsgrenzen von heute nicht die Volksyrenzen H & Internationale wird gesungen. Einschreitende ind und niemals Kulturgrenzen merben burfem ml( einem Hagel von Pfla-
Die neue Grunban chauung vom gesamtbeutschen ' Tlaicken empfangen.
Leben und Arbeiten kann nicht dadurch Wirklich- ft er ft ei neu un afjen empfange feit werden, daß wir dem älteren kleindeutschen Sobald Verstärkungen an Polizei und Ritt ar ei
Denken einige Vorstellungen vom Grenz- und Aus- treffen, zerstreuen sich die Aufruhrer, um sich nach
ondsdeutschtum anhängen. Wir brauchen vielmehr wenigen Minuten einige Straßen entfernt von eine neue Gesamtschau, einen Neubau von Grund neuem zu ähnlichen Zwischenfällen zusammenzu-
iuf, auf der Grundlage eines neuen Volks- und hMen. Alles spielt sich im Scheinen on Feuern
Weltbildes. Solch eine Gesamtschau zu erlangen, I b bie b$e Anführer auf den Straßen von Reisig ist aber keineswegs schwierig. Wir brauchen uns m^r ' & «. b Festunggräben geholt
Augen zu halten, wieweit „die deutsche Zunge I wieder Barrikaden aus
um «UNS "h'erum° vollbracht worden ist. Wir sehen die Bänken, Tischen und umgelcglcn Bäumen errichtet, phrfurchtgebietenden Gotteshäuser früherer Kraftwagen werden umgestürzt und in Jahrhunderte, bie herrlichen Bauten, die sich stolzer Brand gesteckt.
Bürgerftnn zum Schutz ober zur Freube schuf 3tn volkshaus fand eine Versa mmlungder jnb bie wir jetzt noch in alten Rathausern oder Arsenalarbeiter statt. Die Redner, von denen Rasthäusern, in Speichern, Wehrgängen, Mauern, aU6 Paris gekommen waren, for-
lürmen und Toren bewundern. Wir schätzen die bei bcn ganzen Kundgebungen
lauVn -°in° U°b«rli°s»ung welch?d7- „mehr würde' gewahr, werden möge. Aach Schluß
Jahrhunderte hindurch über alle Wandel der Zeiten der Tkrfammlung versuchten mehrere Gruppen, und ^Verhältnisse hinweg in ganz Mitteleuropa einen Umzug zu veranstalten. Es kam zu einem deutscher Handwerkerarbeit eine festgefügte, be- heftigen Zusammenstoß mit der Polizei und mehrere währte Eigenart verliehen hat, an die anzuknüpfen Beteiligten mußten festgenommen werden.
der im Reich geeinte Polksteil sich mit Erfolg be- ^ec C^ratter der Zusammenstöße hat sich gegenmühte. , , , . . ,, über Dienstag geändert. Es sind nicht nur die Arse-
Ein Bürge S°!°mtdeutfch-rErlebmsg°memfchcht an den Zufammcnraltungen be-
hältniffen einer übernommenen „liberalen" Wirt- der. Die Bevölkerung ist ziemlich erregt. Trotzdem schaftsauffassung ging ihr Blick auf weite Zusam-1 -
menhänae und kann es heute um so mehr, wo der--- "
selbstmörderische Klassenkampf ersetzt worder> k e g freut^en Erb gutes an 5ßluiSprache
hurch die Gedanken organischer Volksverbundenheit, Gemeinschaftsbewußtsein. Mr wollen keine | bei denen niemand mehr danach eingeschatzt wird, Nückkehr von Zeiten, in denen — wie im 30iahrl- mas er arbeitet, sondern danach, wie er seine Ar- ber Deutsche am Deutschen ob (eines
beitspflichten erfüllt. anderen Religionsbekenntnisses irre wurde. Wir
Eine Hauptgrundlage neuer gesamtdeutscher wollen keinen Aberwitz der .Klassenverhetzung, bei Lebensordnungen bildet das deutsche Bauern- der e5 nur einen Besiegten gibt: das deutsche Volk ium. In ihm liegt die Wurzel unserer Kraft al» Irinnen und draußen. Wir wenden uns; leidenschaft- Volk unter Völkern Mit seinem Pfluge hat ber gegen bie Rückkehr einer Zersplitterung, di deutsche Baulr gezeichnet, wie weit ber Segen derbem Deckmantel von Parteien und Part^ deutscher Arbeit reicht. Man überschreite die Me- Eigennutz vor Gemeinnutz stellt. ^nb, ^r9^' Deutfcper aroeu itui) m-----I Versucher innerhalb ober außerhalb ber Ver
sailler Grenzen Volksgenossen an unserem gesamtdeutschen Denken und Fühlen irre machen will, dann wird er - früher ober spater - die Aussichtslosigkeit seines Beginnens einsehen müssen und sein Vorhaben aufgeben in ber Erkenntnis: „U n - heilbar deutsch!"
Entspannung im Danzig- polnischen (Streitfall. Verhandlungen in Sicht?
ftSKr. °KLr^°Lt!°L 7Äb£n p°ri -.«.-lug. -unkfpruch.) 3n Brest politischen Anlaß hinaus im Kulturellen — jenseits sind am Rttttwochabend die Rnruhen wieder iller Politik — eine Fernwirkung bester Art haben aufgeflackert. Obwohl jede Ansammlung auf ann und haben muß. den Straßen verboten war und obwohl die Lokale
Allzu lange glaubte vor dem Kriege ein kleines hatten schließen müssen, sammelten sich zunächst i m ind selbstbenügsam gewordenes Geschlecht, die wert- z e n t r u m der Stadt wieder Aufrührer, die in -olle und notwendige Zwischenstufe des Bismarck- pVötyutyin Angriffen gegen bie Polizei, eichs fei die Erfüllung des nationalen Wunfchbil- ? Mobilgarde und das Militär vor- P65: DerStaat verdeckte dem^E^smenschenIgingen Etwa 20 mal muhten die Angreifer ausein- m'JrientUrkr'tffäffWrNotable?' würbe ^rgdrieben W
-uf Grund feiner Staatszugehörigkeit als „Deut- der an anderen Orlen zu ammenschlofferu Die Zahl cher" bezeichnet, der Volksgenosse aus dem Balten- der bei diesen Zusammenstößen verletzten Personen anbe, Deutschböhmen ober Siebenbürgen dagegen ist nicht bekannt, da die Meuterer ihre Verletzten
mel und besuche die Grenzgebiete zwischen dem. Memelland und Altlitauen! Mit untrüglicher Sicherheit wird der Wanderer erkennen wie wett das deutsch-eingestellte Bauerntum mtt seiner ordentlichen, pflichttreuen, vorforaenden Arbett Da» | Land bestellt hat und wo'der Geltungsbereichj bin- nenlitauischer, mehr als bescheidener Landwir schatt beginnt, ein Beispiel, das sich für bie verschieben- ften Himmelsrichtungen (außer dem Grenzgebl gegen den stammverwandten germanstchen Norden) ! bis zu den deutschen Siedlungen m Südafrika un Südbrasilien verfolgen läßt. . .
So erhalten wir d a s n e u e W e l t b i l d umer- . 7 Aug. (DNB.) Im Danzig-polni-
ftetlen wir uns dem stttlichen. ^uiperattv der d Streitfall ist eine Entspannung emgetreten,
scheu Landschaft, der allen kleinlichen Versuchen f ich <meQ ,u einer grundsätzlichen B e - roed>|elnber Utamensumtaufen, 2IufWrtftenneranbe^ bi> 9 3 ßage3eröffnct. Eine gegen-
rer unb -nberer Enlbeutschungsapo st-l em eben ° e N'gu n9 Un“nal)me zum Zwecke ber gelassenes wie sels-nfest-s "Unhellbar beutsch^ »„"Berhanblungen bürsiü unmittelbar
! entgegensetzt. Wir sstauben an die Artbestand q S Bei diesen Verhandlungen durfte man
feit und Unteilbarkeit der deutschen Kultur D-.e bevor' .its davon ausgehen, daß die im Verlaufe Niedersachsen die allen ,We tkonnrnk ren beide st * DOön beiden Seiten getroffenen zum Trotz ihrer Arbeit treu blieben und sich f"r ste der letzten eine Lösung des Gefieder totschlagen ließen als sie zu verraten, ^bi.n Maß h au | der Grundlage
doch gesiegt. Die aus Luxemburg gekommenen samt P 1 . . Verständigung ersetzt
Siebenbürger Sachsen, die allen Lockungen einer ey r 11 aj
und Drohungen zum Trotz jede Rastemmschung mit werden m ß . NSDAP., der „Danziger Vorposten" ist der Ansicht, daß sowohl Danzig wie Warschau inne Li g u i d i e r u n g der beiderseitigen Maßnahmen für nützlich halten Es läge im Rahmen der von der national ozialistt chen Regierung ^sttebttn ^Verständigung, daß alle. Versuche unternommen würden, um Streitfälle 1^ Ausmaßes auf direktem Wege zu regeln, fo daß ein Anrufen der Dölkerbundsmstanzen erst nach dem Schei ern der unmittelbaren Emigungsverhandlun- aen in Frage käme. Im Interesse der durch den Streitfall in Mitleidenschaft gezogenen Danziger Wirtschaft müße für die Wiederherstellung des alten Zustandes Vorsorge getroffen werden.


