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Das Programm der Feuerkreuzler.

Innere Reinigung Frankreichs.

Berlin, 6. Juli. (DNB.) Der Reichsjugend- ireffedienst veröffentlicht folgenden Aufruf: B e

nun hier in Hamburg dem deutschen Volke und der Welt vor Augen gestellt werden und uns zugleich Veranlassung zur Prüfung dessen geben, was weiter, größer und tiefer zu gestalten ift Uns begleitet das Vertrauen der Millionen deutscher Volksgenossen. Vor ihnen breiten wir die Ergebnisse unserer Arbeit aus, und vor ihnen wollen wir bekunden, was wir gewillt sind, zu unternehmen, um die Zukunft nach den Ideen und Parolen, die uns unser großer Führer Adolf Hitler

spiel eines philosophierenden Bündnisses mit den Sowjets und einer Annäherung an Deutschland spielen, Schweigen gebieten. Wenn unsere Ideen sich durchsetzen, wird die Regierung aus wenigen Mi- nistern bestehen, aber es wird auch weniger Ar­beitslose geben. Ich kann morgen, übermorgen, oder in 14 Tagen den Mobilmachungsbefehl gegen Leon Blum, Daladier, Eachin und Genossen geben. Ich stelle alle Tage selbst fest, daß die Feuerkreuz- bewegung viel größer ist, als ich selb st glaubte. Wenn die Entscheidung gefallen und die Ordnung wiederhergestellt ist, werdet ihr zu einem sozialen Werk in der Verschmelzung der Klassen und der durch Nächstenliebe ver­schönten gegenseitigen Hilfe vorwärtstreben. Ihr werdet den Arbeitern Arbeit geben und den geistigen und materiellen Ausgleich der Franzosen auf einem höheren Stand sichern. Wir wollen nur die Wiederversöhnung der Franzosen, und wir sind jeder Lehre zugänglich, vorausgesetzt, daß sie diese Aussöhnung zur Grundlage hat.

Hamburg, 6. Juli. (DNB.) In dem festlich geschmückten Gemeinschaftsraum der Neu- york-Hamburger Gummiwaren-Kom- panie fand am Samstagvormittag die feierliche Eröffnun v m 1

die geleistete gewaltige 21 u[bau» gte dabei besonders die Lei«

Italien zur Durchsetzung seiner Ziele in Ostafrika entfthlossen.

Paris, 8. Juli (DNB. Funkspruch.) Auf Veranstaltung der Feuerkreuzler bei Tourcoing hielt Oberst de la Rocque eine Rede, in der er als erstes Ziel der Feuerkreuzler die Wiederherstellung der Ordnung, die Uebernahme der Befehlsgewalt und die Ausschaltung der Elemente der Unordnung bezeichnete.Wenn unsere Ideen die Regierungs- gemalt übernehmen, dann nicht im Dienste eines Politikers oder einer Partei, sondern unter unserer persönlichen Deratwortung im Dienste der nationa- len Belange. Wir werden die dunklen Mächte, die das Land leiten wollen, zum Schweigen bringen.

Wir werden den Großbanken, die das Doppel-

Die erste Reichstagung der NG.-Gemein schastKrast durch Freuds.

HI. und Gtudentenkorporationen

Ein Aufruf und Befehl des Reichsjugendführers.

sjugendfuhrers:

Wenn solche Elemente in ihrer Verkommenheit nicht einmal vor der uns heiligen Person des Führers halt machen, richten sie sich selbst. Wir aber ziehen darüber hinaus den Trennungsstrich zwischen ihnen und uns, den Trennungsstrich zwischen Reak­tion und Sozialismus.

Ich verfüge deshalb mit sofortiger Wirkung:

1. Alle an deutschen Hochschulen studierenden Mitglieder der mir unter st ehen- den RS.- Iugendverbände, die einer studentischen Verbindung angehören, haben sich sofort dahingehend zu entscheiden, ob sie dieser Verbindung oder der Hitlerjugend angehören wollen.

2. Alle Mitglieder der mir unterstehenden Tl$.- Jugendverbände werden in den Listen des Per­sonalamtes der Reichsjugendführung g e - strichen, falls sie in einer studenti­schen Verbindungaktiv" werden sollten. Ferner werden die Dienstzeugnisse über ihre Tätigkeit in der HI. eingezogen. Line Ueberweisung an andere Organi­sationen der Bewegung fallt dann fort.

3. Mit der Durchführung dieser Anordnung be­auftrage ich die Gebietsführer der HI. und die Führer der HI.-Arbeitsgemeinschaften an den deutschen Hochschulen.

gez. Baldur von Schirach.*

Frage nicht zu denken.

Daily Telegraph" vertritt die Ansicht, daß das drohende abessinische Abenteuer die in London, Stresa und Genf mühsam hergestellte gemein­same Front bedrohe. Die Regierung müsse nach wie vor innerhalb der Grenzen des Möglichen dem Geiste der Völkerbundssatzung entsprechen und anderes zum gleichen Verfahren ermutigen. Wenn die anderen sich allerdings ablehnend ver­hielten, dann habe Großbritannien seine Pflecht getan und seine Hände seien frei. Es sei keineswegs ohne Interesse an Abessinien, aber über seine kollektiven Verpflichtungen hinaus habe es keine Pflicht zum Eingreifen.

Mornina Post" spricht die Hoffnung aus, daß der Staatssekretär des Aeußern sich nicht dar- auf einlassen werde, den Frieden Europas zu stören, um ~ ' Afrika aufrechtzuerhalten. Der Völkerbund habe schon zu viel gelitten infolge seiner Bemühungen um Dinge, denen seine Macht nicht ge­wachsen gewesen sei. Das Versagen des Völ­kerbundes sei bedauerlich, könne jedoch mit p h i l o - s o v h i scher Ruhe ertragen werden. Der (Se­an Sanktionen gegen Italien sei unsinnig.

rte und Taten der britischen Regierung in Nischen Angelegenheit schienen die Unglück- kung gehabt zu haben, das Mißtrauen und

Friedrich Wilhelms von Preußen, die frlberhlani- fchen Soldaten, die Kämpfer aus den Freiheits- kriegen, die Soldaten aus dem deutsch-französischen Kriege 1870/71 und unsere Feldgrauen aus den Jahren 1914/18. Sie reichen sich zwei Schwerter von Hand zu Hand, im Chor dazu sprechend. Von Hand zu Hand, von Geschlecht zu Geschlecht geht Michaels Schwert und mit ihmbas Recht, zu wah- ren der deutschen Freiheit Bestand, au wehren die Not von heiligem Land". Als Mahnung an die Lebenden erscheinen auf der verdunkelten Bühne

stungen der Frankfurter SS. in der Kampfzeit. Er schloß mit einem Hinweis auf die neunjährige Tradition der 2. SS.-Standarte und einem Appell zur Pflichterfüllung.

gab, zu gestalten." .

An Bord des MotorschiffesSt. Louis der Hamburg-Amerika-Linie fand am Samstagnach­mittag die Begrüßung der Teilnehmer an der Reichstagung durch den Gauwart Senator von Allwoerden statt.Wir wollen", so betonte der Gauwart u. a.,d i e deutsche Kunst in unser Volk h i n e i n b rin ge n." Am Spat- nachmittag veranstaltete der Hamburgische Senat einen E m p f a n g für die Ehrenabordnungen deut­scher Arbeiter, bei denen alle Gaue durch je einen Arbeitskameraden vertteten sind, ferner haben die Arbeiter der Reichsautobahn eine Ehrenabordnung entsandt. Der regierende Bürgermeister Krog- mann hieß die Vertreter der deutschen Arbeiter herzlich willkommen und dankte der NS^Gemem- schäftKraft durch Freude" für den Entschluß, auch die weiteren Reichstagungen in Hamburg stattfinden zu lassen.

Bolt Welt für Bolt."

Ein Volksfest auf dem neu gestalteten Zoo- Gelände vereinigte am Sonntag unzählige Volks­genossen. Unter dem MottoVolk spielt für Volk wickelte sich ein reichhaltiges Programm ab. Ein großes Kinderfest leitete die Veranstaltung ein. Dann erfolgte auf der Festwiese, nachdem das Lied Freut euch des Lebens" aus den zahlreichen Laut­sprechern verklungen war, der Einzug der Volkstanzkreise, der Trachtengrup­pen und der 500Sänger unter Dorantritt einer Abteilung des Arbeitsdienstes. Nach dem Aufrichten und Schmücken des Tanzbaumes und nach dem Ge­sang des LiedesDas Arbeiterfest" folgten die Vorführungen. Auf dem Gelände des Zoo gastierte auch Zirkus Busch. KarlHagenbeck mar mit Sonderdarbietungen vertreten. Der Arbeits- dienst zeigte eine sinnvolle Feierabendge­staltung. An anderen Platzen kamen Spiel und Sport zu ihrem Recht.

Entschließung desKyffhäuserverbandes der Vereine Deutscher Studenten.

Bad Frankenhausen (Kyffhäuser), 8. Juli. (DNB.) Der Kyffhäuserverband der Vereine Deut­scher Studenten hiett in der Zeit vom 4. bis 7. Juli in Frankenhausen seine diesjährige 23er- bandstagung ab. Nach grundsätzlichen Erklärungen des Derbandsführers Dr.-Jng. Joh. Wotschke faßte die Tagung folgende Entschließung:

1. Der Kyffhäuserverband der Vereine Deutscher Studenten erblickt in der nationalsozialisti- scheu Bewegung die alleinige Gestal­tung unseres Gesamtsch icksals als Volk und als Staat. Zu ihr bekennt er sich mit derselben rückhaltlosen und bedingungslosen Hin- gäbe, die man von ihm als politischen Verband wie von jedem anderen politischen Soldaten fordern darf.

2. Der Kyffhäuserverband der Vereine Deutscher Studenten bekennt sich zur Einheit von Volk u n d S t a a t, wie sie sich im Gesamtver­lauf der deutschen Geschichte zum ersten Male in der nationalsozialistischen Bewegung offenbart, und für die der Kyffhäuserverband in mehr als 50jäh- riger zäher Arbeit auf dem Boden der Hochschule sich einsetzte. Er geht dabei von der Ueberzeugung aus, daß jedem Einheitsstreben in Volk und Staat die weltanschauliche Einigung unse- res Volkes auf dem Boden einer neuen, aus der nationalsozialistischen Bewegung selbst hervor- gewachsenen Weltanschauung notwendigerweise oorangehen muß.

3. Er erblickt in der engen Zusammenar­beit mit den organisatorischen Gliederungen der nationalsozialistischen Bewegung nicht nur eine hohe völkische und politische Ver­pflichtung gegenüber dem neuen Reich, sondern da­mit gleichzeitig die Erfüllung eines ge­schichtlichen Auftrages im Sinne seines Gründungsprinzips und seiner Gründungszeit.

4. Als ältester politischer und judenreiner Ver­band an deutschen Hochschulen lehnt er heute mit Entschiedenheit wie bisher die Zusammen­arbeit mit den Studentenverbänden ab, die nach Aufbau und Haltung den Forderungen einer nationalsozialistischen Erziehungsarbeit bis heute nicht entsprechen.

Eine Ansprache Mussolinis.

Rom, 6. Juli. (DNB.) An die M i l i z d i v i s i o n Dritter Janua r", die bei Salerno zur A b - reise nach Ostafrika bereit st e h t, richtete Mussolini eine kurze Ansprache.Italien steht in einem Ringen, bas Regierung und Volk ent­schlossen sind, um jeden Preis erfolg­reich Durchzuführen. Die italienischen Sol­daten haben die Schwarzen immer b e - siegt. A d u a , wo 4000 Italiener 100 000 Abes­siniern gegenüberstanden, war die einzige Aus­nahme. Italien hatte damals eine Regierung, die sich weniger um ihre Soldaten und mehr um ihre Parlamentarier kümmerte, und das war der Grund, warum damals soviel Heldentum erfolglos blieb. Heute steht ganz Italien hinter feinen Söhnen in Ostafrika, die alle einem nutzlosen Dasein ein Heldenleben vorziehen. Die Italiener sind die Protagonisten einer großen geschichtlichen Entwicklung, und die ganze Welt muß den Wert des faschistischen Geistes anerkennen."

Das Echo in London.

KonservativeBlätter mahnen dieRegiernng zur Zurückhaltung.

London, 8. Juli (DNB. Funkspruch). Die Rede Mussolinis hat in der englischen Oeffentlichkeit die etwa noch vorhandenen Zweifel daran zerstreut, daß es Italien mit seinen Angriffsabsichten gegen Abessinien ernst ist. Die konservative Presse warnt die Regierung, sich um das Zustandekommen von Sanktionen gegen Italien zu bemühen. An eine Einstimmigkeit des Völkerbundes sei in dieser

Oer Reichsarbeiisführer in Wiesbaden.

Eröffnung der Arbeitsdienstausstellung des Gaues XXV.

LPD. Wiesbaden, 7. Juli. Nach einer ^mei- tägigen Katastrophenübung hielt der Arbeits- g a u XXV des Reichsarbeitsdienstes in Wiesbaden fein Gautreffen ab.

Auf dem Exerzierplatz waren sämtliche Abtei- langen zum Appell angetreten. Gauarbeitsführer Faatz begrüßte Reichsarbeitsführer Hier! und Gauleiter Sprenger und dankte der Wiesbade­ner Bevölkerung für die freundliche Aufnahme und Bewirtung der Arbeitsdienstmänner.

Reichsarbeitsführer H i e r l sprach dem Arbeits­gau XXV seine Anerkennung aus für die bei der zweitägigen Hebung gezeigten ausgezeichne­ten Leistungen. Der Verlauf der Hebungen habe gezeigt, daß in diesem Gau nicht nur jeder seine Pflicht tue, sondern sie freudig erfülle und mit ganzem Herzen bei der Arbeit sei. Als die höchsten sittlichen Grundlagen feierte der Reichsarbeitsführer die Tugenden Treue, Gehorsam und Ka­meradschaft. Sie allen 23olfsgenoffen vorzule- ben, sei die Aufgabe des Arbeitsdienstes, der nach den'Worten des Führers eine Schule für Öle ganze Nation fei. Nach dem Appell, den. Gau- arbeitssührer Faatz mit einem Sieg-Heil auf den Führer schloß, marschierten die Kolonnen in muster­hafter Disziplin durch die geschmückten und von dich­ten Menschenmassen umsäumten Straßen der Stadt. Am Landesmuseum nahm Reichsarbeitsführer Hier! den Vorbeimarsch ab.

Am Sonntagnachmittag erfolgte in einer Feier, stunde, der ebenfalls Reichsarbeitsführer Hier! und Reichs'statthalter Sprenger sowie zahlreiche Ehren- gäfte beiwohnten, die Eröffnung der bis zum 14. Juli dauernden AusstellungReichs ar- beitsdienst Sein Wollen Sein Erfolg" statt. In mehreren Abteilungen gibt diese interessante Schau einen lehrreichen Querschnitt durch die oielgestalttgen Aufgaben und Probleme, die der Arbeitsdienst schon gelöst hat und noch lösen will.

seinem Führerkorps verabschiedete sich SS.-Stan- oartensührer Schwarz bereits am Freitag. Er konnte dabei gleichzeitig den neuen beauftragten SS.-Standartenführer Schäfer vorstellen. Schwarz gab in längeren Ausführungen nochmals einen tiefen Einblick in t Z

arbeit und würdigte dabei besonders

fnung der ersten Reichstagung ___ NS. -GemeinschaftKraft durch Freude" in Hamburg statt. Zu der Feier hatten sich die Tagungsteilnehmer aus dem ganzen Reiche sowie eine Abordnung der Gefolgschaftsmitglieder des Betriebes eingefunden. Nach Ansprachen des Betriebsführers der Neuyork-Hamburger Gummi- waren-Kompanie hieß der Gauwalter der Deutschen Arbeitsfront Staatsrat Habedank die Tagunas- teilnehmer in Hamburg herzlich willkommen. Reichs­amtsleiter Hör st Dreßler-Andreß führte u. a. aus:Weil die NS.-Gemeinschaft ,Kraft durch Freude' das Werk der deutschen Arbeiterschaft aller Stände sein muß, weil dieses Werk den Sinn hat, die schaffenden deutschen Volksgenos­sen in einer Gemeinschaft des E r - lebens gleichen Schicksals zusammen­zufassen, darum eröffnen wir die Reichstagung in Hamburg in einem Betrieb inmitten der Ar- beiterschast. Don hier aus grüßen wir unsere deut­schen Arbeitskameraden an allen Arbeitsplätzen. Was die verschiedenen Jnternattonalen des ^ge­nannten Weltproletariats trotz umfangreicher Theo- rien nicht zuwegeaebracht haben, das schuf der prak­tische Wille und Das praktische Können des Nativ- nalsozialismus in anderthalb Jahren. Was seit der Begründung der NSG. ,KdF/ durch Reichsorgani- ...... 3g. Dr. Ley aufgebaut wurde, soll Hamburg dem deutschen Volke und

Relchsorganisatlonsletter Dr. Ley wohnte dem Volksfest bei. Nach einem Rundgang begab er sich, von den unzähligen Volksgenossen stürmisch begrüßt, zur Haupttribüne. Er wies dar­auf hin, daß es vorher in der Geschichte niemals etwas dem WerkeKraft durch Freude" Aehnliches gegeben habe. Wenn man eine solche Feierabend- unö Freizeitorganisation schaffen wolle, dann müsse ein großer Gedanke dieses Werk durchdrin­gen. Grundgedanke sei der Geist der Ge­meinschaft. Denn er allein sei befähigt, die Menschen zur Freude zu bringen. Der Gedanke der Lebensfreude und der Lebensbejahung muß unser ganzes Volk durchdringen. Sorge und Not werden auch wir niemals zum Verschwinden bringen kön­nen, aber es ist nicht entscheidend, daß Sorge und Not vorhanden sind, sondern daß ein Volk den Mut hat, sie anzupacken und zu bezwingen. Wir werden im nächsten Jahr vier Millionen Volksge­nossen aus ihrer Stadt und aus ihrem Dorf her­ausholen und ihnen auf großen Fahrten und Rei­sen die Schönheiten Deutschlands und der Welt zeigen. Im übernächsten werden es bereits sieben Millionen schaffende Volksgenossen sein. Wir pre­digen nicht Schuld und Buße, sondern Kraft durch Freude. Wir kennen nur eine Schuld, das ist Hnwahrhaftigkeit und Treulosigkeit am arbeiten- Erde ein Jammertal nur solange ist, daß diese Erde ein Jammertal nur solang? ist, als Menschen sie dazu machen. Unb wir werden uns bei unserer Aufbauarbeit auch nicht von ben Vertretern des ewig Gestrigen in den Arm fallen lassen. Wir wol­len uns freuen, damit wir Kraft bekommen für den schweren Existenzkampf unseres Volkes, wir wollen leben, weil wir das Leben genießen.

die Toten und Verwundeten des Wellkrieges, deren Sprecher den zuhörenden Volksgenossen die Worte entgegenrief:Gedenkt der Opfer, die wir brachten, und seid eingedenk, daß wir sie gerne brachten für die Einheit des Reiches. Marschmusik erklingt, un­sere feldgrauen Jungens der jetzigen Wehrmacht marschieren auf die Rampe. Stürmischer Beifall bringt zum Ausdruck, mit welcher Begeisterung die alten Kriegskameraden der Vorführung gefolgt sind. Deutschland- unb Horst-Wessel-Lied beendeten die eindrucksvollen Vorführungen.

die Erbitterung der Mächte, die es zu beschwichtigen gelte, au erhöhen. Die Beharrlichkeit, mit Der die britische Regierung eine Politik betreibe, die praktisch unmöglich sei, erwecke bei fremden Beobachtern den Eindruck, daß sie einen ande­ren Beweggrund habe. So ungerecht dieser Verdacht auch sein möge, er verursache in Frank­reich und Italien eine sehr unangenehme Atmo­sphäre und schwäche Großbritanniens Einfluß auf dem Kontinent.

Äußerste Zurückhaltung Amerikas.

Kern Waffenausfuhrverbot. Amerikaner sollen Abessinien verlassen. Washington, 8. Juli. (DNB.) Die aus­weichende Antwort der amerikanischen Regierung an Den Kaiser von Abessinien auf dessen Bitte, die Anwendung des Kellogg-Paktes im ita­lienisch-abessinischen Streit zu erwägen, hat die Frage aufgeworfen, ob Amerika wenigstens die Ausfuhr von Kriegsmaterial an Italien ober Abessinien verhindern werde, falls es zwischen beiden Ländern zum Kriege käme. Nach der An- sicht des Staatsdepartements ist die Regierung z u einem solchen Verbot nicht berechtigt. Die geltenden Gesetze ermächtigen die Negierung lediglich, die Ausfuhr von Kriegsmaterial zu ver­bieten, wenn es sich um einen Bürgerkrieg handele. Die Regierung könne, falls der Kongreß nicht aus­drücklich die Regierung ermächtigt, nichts anderes tun, als die ausländischen Vertretungen anwei­sen, daß sie die Ausfuhr amerikanischen Kriegsma­terials nach Hnruhegebieten nicht fordern dürfen.

Der amerikanische Geschäftsträger in Addis Abeba ist beauftragt worden, den in Abessi­nien ansässigen amerikanischen Staatsbürgern den Rat zu geben, das Land zu verlassen ober sonstige notwendige Schutzmaßnahmen für die Sicherheit zu treffen. Bei den amerikanischen Staatsbürgern in Abessinien handelt es sich zum größten Teil um Missio­nare. Die Anweisung an den Geschäftsträger in Addis Abeba erfolgte noch vor dem Anruf des Kelloggpaktes fettens Abessiniens.

Zwei Söhne Mussolinis melden sich für Ostafrika.

Die beiden 17- und 18jährigen Söhne des ttafie- nischen Regierungschefs, Vi11orio und Bruno Mussolini, haben sich als Freiwillige bei der italienischen Luftwaffe in Ostafrika gemeldet. Das Luftfahrtsministerium hat die Meldung der beiden jugendlichen Flieger, die erst vor kurzem ihr Piloterkxamen ablegten, angenommen. Bruno Mussolini ist der jüngste Flieger Ita­liens. Die Meldung der beiden Söhne des Duce, der persönlich ein begeisterter Flieger ist, wird a l s anspornendes Beispiel für die gesamte italienische Jugend betrachtet.

Meine Kameraden! Schon oft habe ich aus euren Reihen heraus Berichte erhalten, die von der staatsfeindlichen Einstellung ge­wisser studentischer Korporationen zeugten. Obwohl wir empört waren, daß diese Korporationen, die ihr Fortbestehen einzig und allein der Großzügigkeit des Dritten Reiches zu verdanken haben, heute noch ihr asoziales Treiben fortzusetzen wagen, schwiegen wir in der Hoffnung, daß auch die Restbestände einer überwundenen Zeit Aum Erlebnis der deutschen Kameradschaft erwach­sen würden.

Heute wissen wir, daß diese Hoffnung umsonst war. Verlogene Alt-Heidelberg-Romantik und ar­beiterfeindliches Feudalwesen sind die Ideale die­ser sog. Korporationen. Sie stehen außerhalb der Volksgemeinschaft unb sind Feinde der sozialistischen Nation.

Die Hitlerjugend kann es mit ihrer Ehre als weltanschauliche Erziehungsgemeinschaft der schaf­fenden deutschen Jugend nicht vereinbaren, weiter­hin solche Einrichtungen anzuerkennen, die sich im­mer wieder als unseres deutschen Volkes und Füh­rers unwürdig erweisen. Besonders die Vorfälle, die sich in den letzten Tagen in Heidelberg er­eigneten und zur Suspendierung des Korps Saxo-Borussia führten, geben ein furchtbares Bild der Verrohung und Zuchtlosigkeit, ja abgrundtiefen Gemeinschaft einer kleinen Klique von Korporatiovsstudenten, die lärmt und säuft, während Deutschland arbeitet.

Oie Untersuchungen gegen die Danziger Beamten.

Danzig, 6. Juli (DNB.) Zu der vor einigen Tagen gemeldeten Verhaftung einer Anzahl Dan­ziger Beamten wegen staatsfeindlicher Tätigkett wird nunmehr von zuständiger Danziger Seite eine nähere Darstellung veröffentlicht. Danach handell es sich um Mitglieder des sogenannten Bundes nationaler Beamten", eine Gründung der deutschnationalen Gruppe Weise. Die Verhafteten haben sich in einer Versammlung schwerer Verunglimpfungen und persönlicher Ver­leumdungen der Danziger Regierung schuldig^ ge­macht. In mehreren Fällen sind die Vorgänge bereits zur Erhebung der öffentlichen Anklage an die Staatsanwaltschaft abgegeben worden.

Veränderungen iu der (5(5.

Frankfurt a. M., 6. Juli. (LPD.) Mit Wir- kuna vom 7. Juli übernimmt an Stelle des als Chef des SS.-Hauptamts zum Reichsführer°SS. berufenen SS.-Gruppenführers Heißmeyer der SS.-Gruppenführer Prinz Waldeck-Pyr­mont die Führung des für das Rhein-Maingebiet zuständigen SS.-Oberabschnitts Rhein, Sitz Koblenz. Der seitherigen Führer der 2. SS. - Standarte SS.-Standartenführer Schwarz tritt infolge beruflicher Heberlaftung als Treuhänder der Arbeit zur Verfügung des 66.- Abschnitts XXX. Mit der Führung der 2. 66.- 6tani)arte Frankfurt a. M. wurde ebenfalls ab 7. Juli der S6.°6tandartenführer und seitherige AW.-Oberführer 6 ch ä f e r Beauftragt. Auch die 3 5. 6 6.-6tanbarte, 6ifc Kassel, erhält wegen beruflicher Ueberlaftung des seitherigen «Standar­tenführers Obländer eine neue Führung. 6ie untersteht nunmehr dem 66.-Obersturmbannführer N o st i tz.

Die feierliche Uebergabe der 2. S6.Stan­darte an den neuen «Standartenführer erfolgt vor- aussichtiich kommende Woche in Anwesenheit des Gauleiters und höherer 66.-Führer. Don