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Radieschen 7

neuen Elend hierzu Zeige.)

bestanden. Phil. Pfaff

Waldbrände vernichten Wild und Holz. Waldbrände verwüsten Land und Heimat, helft Waldbrände verhüten!

Großbetrieb auf dem Standesamt.

Am heutigen Samstag, 8. Juni, finden auf dem Standesamt in Gießen vierzehn Eheschließungen statt, am Mittwoch waren es zwei, zusammen sechzehn Pfingsttrauungen.

Großzügige Arbeitsbeschaffung durch Entrümpelung von Küchen.

(Photo-Pfaff) hat nach einem siebenwöchigen Vor- bereitungskursus auf der Staatlichen Hochschule für bildende Künste und Handwerk in Weimar, Abtei­lung Lichtbildnerei, die Prüfung als Photographen­

50, Rettich 10 bis 15, Bündel 20, bis 10 Pf.

** D i e Meisterprüfung Der bekannte Gießener Photograph

bereits über 100 Aufführungen mit dem größten Erfolg zu verzeichnen hat und noch allabendlich aus dem Spielplan steht. Die unverwüstliche Hand­lung ist routiniert aufgebaut und von der Spiel­leitung flott aufgezogen. Das Ensemble mit Heinrich h u b in der Hauptrolle tollt unter Kurt L ü p k e s Spielführung bis 22,30 Uhr.

Eine anerkennenswerte Aktion zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit hat die Gas-Gemeinschaft Gie­ßen im Verlaufe der letzten Wochen wieder durch- aeführt. Heber 400 Küchen sind im Laufe dieses Kampfes gegen die Arbeitslosigkeit entrümpelt, d. h. altes Küchengerät ist durch neues ersetzt worden, wodurch Arbeit geschaffen wurde. Da diese Ent­rümpelungsaktion andauernd noch starkem Interesse der Hausfrauen begegnet, wird diese Umkrempe- lung in den Küchen von der Gas-Gemeinschaft noch dis zum 15. Juni fortgesetzt. Diejenigen Haus­frauen, die ihren alten Küchenherd durch einen ersetzen und damit zum Kampf gegen das der Arbeitslosigkeit beisteuern wollen, seien besonders ermuntert. (Siehe heutige An­

neuen Reiches dar, wobei anschließend die Aufgaben und Aussichten des Sparkapitals in der Zukunft erörtert wurden. Auch die deutschen Sparerschutz­kassen hätten gerade in letzter Zeit eine sehr gute Entwicklung aufzuweisen. Am Schluß der Versamm­lung behandelte der Versammlungsleiter noch eine Anzahl geschäftlicher Angelegenheiten, wonach sich noch eine Aussprache anschloß.

Gießener Wochenmarktpreise.

* Gießen, 8. Juni. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Molkereibutter, das Pfund 1,50 bis 1,55 Mark, Land butt er 1,40 bis 1,42, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 5 bis 10, Eier (inländische) 9, Wirsing (grün), das Pfund 15 bis 18, Weiß­kraut 18 bis 20, Gelbe Rüben, Bündel 15 bis 20, alte, das Pfund 25, Rote Rüben 10 bis 12, tzpinat 15, Römischkohl 15, Bohnen (grün) 50, Suppen­spargel 30, Spargel III 40, II 50, I 60, Erbsen 30 bis 45, Mischgemüse 15, Tomaten 55 bis 60, Zwie­beln 20, Schwarzwurzeln 30 bis 45, Rhabarber 10 bis 12, Kartoffeln (alte) 4 Pf., der Zentner 3,50 bis 4 Mark, neue, das Pfund 18 bis 20 Pf., Aepfel 70, Kirschen 50 bis 70, Stachelbeeren 25 bis 28, Erdbeeren 1,50 bis 1,60 Mark, Nüsse 45 bis 60 Pf., Zwetschenhonia 40 bis 45, ältere Hähne 70 bis 80, Suppenhühner 70 bis 90, Enten 80, Tauben, das Stück 60 bis 65, Blumenkohl 10 bis 70, Salat 10 bis 15, Salatgurken 40 bis 50, Ober­kohlrabi 10 bis 15, Lauch 5 bis 10, Sellerie 10 bis

Sparerbund Gießen.

Man berichtet uns: In der am vergangenen Dienstag imhessischen Hof" abgehaltenen Mit­gliederversammlung des Sparerbundes erstattete der Ortsgruppenleiter h. Lorenz Bericht über die in letzter Zeit unternommenen Schritte des Sparer­bundes. So hätten die Verhandlungen mit dem hessischen Ministerium eine ministerielle Verfügung vom 6. Mai 1935 zur Folge gehabt, wonach die bisher noch nicht freigegebene letzte Hälfte der Auf­wertungsguthaben bei Den hessischen Sparkassen zu 20 v. h. ab 1. August 1935 und zu 30 v. h. ab 1. April 1936 allgemein nach Maßgabe der Satzun­gen der Sparkassen zur Rückzahlung gekündigt werden könne. Durch diese Verordnung würden die Vorkriegssparer die letzte Hälfte ihres Aufwertungs­outhabens nun vier Jahre früher erhalten, als ur­sprünglich vorgesehen war. Was die Kleinrentner- Hilfe anbelange, so sei jetzt nach den neuesten Be­stimmungen vorgesehen, daß auch ein lebensläng­liches Nießbrauchrecht als Nachweis für vorhandene Altersversorgung angesehen werden könne. Sodann sprach Prokurist Rudolf Hahn über den Neuauf-

Neubearbeitung dieses lustigen Stückes in Berlin bau der deutschen Wirtschaft aus der Grundlage des h0rt>"a uhor mn mit deutschen Sparkapitals sowie über Bedeutung und

Pflege des Sparkapitals und des Sparers im neuen Deutschland. Die grundsätzlich völlig veränderte günstige Einstellung des heutigen Reiches zum deutschen Sparer, im Gegensatz zu den spargeld­feindlichen Maßnahmen des früheren Systems legte der Redner an Hand positiver Maßnahmen des

meister bestanden. Besonders bemerkenswert ist, daß von den Prüfungsarbeiten des Photomeisters Pfaff einige der besten Blätter aus dem Meister­kursus für Fachphotographen von dem Leiter der Staatlichen Hochschule, Prof. Schultze (Naum­burg), für das Archiv der Staatsschule ausgewählt wurden.

** D i e Katholische Gemeinde Gießen feiert heute das Große Gebet. Um 6 Uhr Beginn der ersten Messe, dann um 7, um 8 und um 9 Uhr heilige Messen. Betstunden von 6 Uhr bis 20 Uhr. hiernach feierlicher Schluß mit Prozession und Tedeum in der Kirche.

** Das Museum im Alten und im Neuen Schloß ist an den beiden Psingsttagen geöffnet.

** Straßensperre. Wegen Ausführung von Straßenbauarbeiten ist die Strecke Reiskirchen Mücke der Provinzialstraße GießenAlsfeld vom 12. Juni ab für jeglichen Verkehr gesperrt. Die Um­leitung erfolgt über QueckbornLaubachFreien­seenMücke für den Nahverkehr (Mehrlänge der Umleitung 13 Kilometer), über LichLaubach SchottenUlrichsteinLauterbach für den Fernver­kehr (Mehrlänge der Umleitung 6 Kilometer).

** Viehmärkte in Gießen. Am kommen­den Mittwoch findet hier Rindvieh- (Nutzvieh-) Markt statt; am Mittwoch, 26. Juni, wird Schweine­markt abgehalten.

** Städtische Heugrasoersteigerun- ge n finden am Mittwoch und Donnerstag nächster Woche statt. Interessenten seien auf die heutige Be­kanntmachung der Bürgermeisterei besonders hin­gewiesen.

** Einzahlung von Postanweisun- g e n nach dem Auslande. Postanweisungen nach dem Ausland werden nur befördert und aus­

Z. B. sind nach einer Reihe von Ländern auf den Abschnitten zu den Postanweisungen keinerlei Mit­teilungen zugelassen. Ferner ist bei vielen Ländern vorgeschrieben, daß die Absender gleichzeitig mit der Einlieferung der Postanweisungen die Empfänger durch besonderes Schreiben von der Einzahlung in Kenntnis setzen müssen. Es ist zu ihrem eigenen Nutzen, wenn die Einlieferer von Auslandspostan­weisungen diese Bestimmungen genau beachten. Dls Postanstalten sind zu Auskünften stets gern bereit

** Verkehrsunfälle. In der Kaiserallee verunglückte der Lehrer Ernst Gröninger aus Münster bei Lich mit seinem Motorrad. Der be­dauernswerte Mann mußte mit Beckenverletzungen und Wunden an den Händen in die Klinik ein­geliefert werden. Gestern nachmittag ereignete sich in der Neustadt ein Zusammenstoß zwischen einem Motorradfahrer und einer Radfahrerin. Da­bei wurde die Radlerin am Kopfe so erheblich ver­letzt, daß sie der Chirurgischen Klinik zugeführt werden mußte.

** Eine Rheinfahrt mit Dampferbenutzung von Rüdesheim bis Königswinter (Drachenfels) wird am 16. Juni veranstaltet. Der Sonderzug fährt ab Gießen um 6.42 Uhr, ab Butzbach 7.02 Uhr, ab Bad-Nauheim 7.12 Uhr und ab Fried­berg um 7.17 Uhr. Rückkehr etwa 22 Uhr. (Siehe heutige Anzeige.)

** D i e Kriegskameraden der 7. Tor­pedobootsflottille (v. Koch) werden zwecks Wiedersehensfeier am 6. bis 8. Juli gebeten, ihre Anschrift an folgende Adresse zu schicken: Hans P e r s i g e h l, Wanne-Eickel i. Wests., Florastr. 7.

** Preußisch-Süddeutsche Staats» lotterte. Die Ziehung der 3. Klasse der laufen­den 45./271. Lotterie findet am 14. und 15. Juni statt. Schluß der Erneuerung 7. Juni.

gezahlt, wenn sie den für die einzelnen Länder vor- geschriebenen Persendungsbedingungen entsprechen.

Verbesserter Arbeitseinsatz der Angestellten.

Nach den Beobachtungen der Stellenvermittlung der Deutschen Arbeitsfront (Amt für Berufserzie­hung, Abteilung V) brachte der Monat Mai eine erhebliche Besserung des Arbeitseinsatzes der Ange­stellten, die sich bis auf einige kleinere Gebiete im ganzen Reich bemerkbar gemacht hat. Dqs Auf­tragsergebnis konnte weiterhin gesteigert werden. Ebenso gelang es, das Vermittlungsergebnis erheb­lich zu verbessern. Die Zahl der eingetragenen Be­werber geht weiter zurück, obwohl der Zugang an Bewerbern in ungekündigter Stellung anhält. Für die Besserung der Wirtschaftslage spricht insbeson­dere die Tatsache, daß eine erhebliche Anzahl von Aushilfsvermittlungen inzwischen in Festanstellun­gen umgewandelt worden sind. Ebenso die Tatsache,

daß bereits jetzt Aufträge für Urlaubsvertretungen erteilt werden. Gute Vermittlungsmöglichkeiten be­stehen für Arbeitspahinhaber. Vereinzelt ist eine Besserung des Arbeitseinsatzes der älteren Ange­stellten zu beobachten.

Die Industrie war für Kaufmannsgehilfen sehr aufnahmefähig. Insbesondere die Eisen- und Me­tallindustrie, Chemische Industrie, Fahrzeugindustrie, Apparate- und Maschinenbau, Papier- und Pa­pierwarenindustrie und Bauindustrie. Im Einzel­handel hat das Pfingstgeschäft gut eingesetzt. Die Persicherung war gut aufnahmefähig. Auch in der Spedition war es lebhafter als bisher.

Der Mangel an guten Kurzschriftlern und Ma­schinenschreibern, sowie an guten Verkäufern und

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Elfte Ziehung der Auslosungsrechte der Anleiheablösungsschuld des Deutschen Reichs.

Bei der am 3. Juni 1935 erfolgten öffentlichen Ziehung der Auslosungsrechte wurden folgende Nummern gezogen. IMe Nummern gelten für alle Gruppen jedes Wert­abschnitts mit Ausnahme der Auslosungsrechte, die wegen des Bezugs einer Vorzugs- oder Wohlfahrtsrente oder infolge eines Verzichts gemäß § 24 des Anleiheablösungsgesetzes nicht an der Auslosung teilnehmen. Bei der Einlösung werden gezahlt für je 100, RM. Nennwert der Auslosungsrechte 500, RAL, dazu 4^2% Zinsen für 9% Jahre ---- 219,375 RM., zusammen 719,375 RM. Die Zahlung erfolgt gegen Quittung und Rückgabe der Auslosungsscheine und eines gleichen Nennbetrages in Schuldverschreibungen der Anleiheablösungsschuld des Reichs bei der Reichs­schuldenkasse in Berlin SW 68, Oranienstraße 106/109, oder auch bei allen Reichsbankanstalten mit Ausnahme der Reichshauptbank Berlin. Mit dem Ablauf des 30. September 1935 hört die Verzinsung des Einlösungsbetrages aut. Die Einlösungsbeträge für die gezogenen Auslosungsrechte, die im Reichsschuldbuch eingetragen sind, werden den Gläubigem ohne ihr Zutun durch die Post zugesandt, so daß Schuldbuchgläubiger dieserhalb nichts zu veranlassen haben.

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30042 104 170 217 334 550 597 631 660 679 745 805 869 870 883 892 938 31067 117 118 135 152 284 377 583

964 986 990 991 32036 085 120 141 227 339 360 418 463

473 565 641 736 804 876 883 33103 122 147 212 233 251

306 310 358 457 519 616 625 642 691 799 868 950 966 34060 367 440 530 546 652 780 948 35027 030 031 061 099 107

139 171 192 199 204 234 241 256 279 362 429 438 460 476

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299 404 434 738 749 802 813 820 849 874 913 991 54107 165 171 175 260 419 518 554 657 680 757 850 866 970 55029 030 078 174 188 245 291 346 383 405 453 482 496 591 615

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981 58010 052 098 106 132 153 192 226 245 297 425 436

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