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Hand einer Ausstellung das GebietGute und schlechte Stickereien" behandelt in einem Vortrag von Hanne-Nüte Kämmerer. Die NS.-Frauenschaft hatte in einem Vortrag der Gau-Kulturreferentin Irene Seydel überDie Kulturarbeit der arischen Frau im Wandel der Zeit" der Verbundenheit mit der Verbandsarbeit Ausdruck gegeben.

Tagung de: Kösener SC.

Die diesjährige Tagung des Kösener SC. in Bad Käsen wurde durch einen Feldgottesdienst eingeleitet. Dann wurde der Kösener Konvent von dem Führer Dr. B l u n ck (Franconia-Jena) mit einer Ansprache eröffnet, in der er sich begeistert zum Nationalsozialismus bekannte und für den SC. ein Treuegelöbnis zu Volk, Vaterland und Führer ablegte. Die Sitzung schloß mit einer Vertrauenskundgebung für die derzeitige Ver­bandsleitung. Am Abend versammelten sich die Teilnehmer des Kösener Kongresses zur Entgegen­nahme eines Vortrages:Wehrpflicht und Akade­miker".

Am zweiten Tag der Tagung ging auf ein an den Führer gerichtetes Telegramm nachstehende Antwort ein:Den in Kösen versammelten alten und jungen Korpsstudenten danke ich für ihr Treuegelöbnis und die j rüße, die ich herzlich er­widere. Adolf Hitle r."

Dann erstattete K ö st e r (Borussia-Halle) einen Bericht über rassen- und volksgesundheitliche Fra­gen, deren Wichtigkeit für die Zukunft des deutschen Volkes er beleuchtete, wobei er die Mitarbeit des SC. bei diesem Werk zusicherte. Forstmeister Heyer (Starkenburgia -Gießen, Borussia- Bonn) gab einen Bericht über die Arbeit des Ehren­gerichtshofes. Dann wurde die bereits vom Ver- bandsführer in Kraft gesetzte Ehrenordnung von der Vertretertagung genehmigt. Mohr be­

richtete über die Grenz- und Auslcmdsarbeit. Sen« nike (Palaiomarchia-Halles sprach über die Arbeit der Waffenkommission, die u. a. festgestellt hat, daß die Mensur, so wie sie der SC. übernommen und fortgeführt hat, uraltes deutsches Erb­gut ist und in den Formen durchaus dem Odal des Sachsenspiegels entspricht. Der Zweikampf sei entsprungen aus der Ehrauffassung des germani­schen Menschen.

Annahme von Anwärtern für den ge­hobenen mittleren Postfachdienst.

Bei der Deutschen R e i ch s p o st soll wieder eine geringe Zahl von Anwärtern für den gehobe­nen mittleren Postfachdienst eingestellt werden. Die Bewerber, die das 18. Lebensjahr erreicht haben müssen, das 22. Lebensjahr noch nicht überschritten haben dürfen, sollen zunächst vom 1. November 1935 bis 30. September 1936 Heeresdienst ableisten und am 1. Oktober 1936 als Postsupernume- rar in den Postdienst übernommen werden. Voraussetzung für die Annahme ist weiter, daß sie die Reifeprüfung (Abitur) abgelegt haben. Bevorzugt werden Bewerber sonstige Eignung vorausgesetzt die sich vor dem 30. Januar 1 9 3 3 f ü r d i e nationalso­zialistische Volkserhebung außerge­wöhnlich betätigt haben. Bei den übrigen Be­werbern wird besonderer Wert darauf gelegt, daß sie den Gedanken der Volksgemein­schaft in sich ausgenommen und ihn auch bereits in die Tat umgesetzt haben (SA., SS., Ar­beitsdienst, HI. u. ä.). Einstellungsgesuche sind an die Reichspostdirektion zu richten, in deren Bezirk der Bewerber seinen Wohnsitz hat. Sie können nur in Betracht gezogen werden, wenn sie bis zum 12. Juni 1935 vorliegen.

Llrlaubsgewähmng in den (Schulferien.

Berlin, 7. Juni. (DNB.) Der Reichs- und preußische Arbeitsmini st er teilt im Einver­nehmen mit dem Reichs- und preußischen Wirt­schaftsminister mit: Das Herannahen der großen Schulferien gibt zu folgendem Hin­weis Veranlassung: Die Zeit, während der dem einzelnen Arbeiter und Ange st eilten der ihm zustehende Urlaub zu gewähren ist, be­stimmt der Führer des Betriebes im allgemeinen nach Besprechung im Der- trauensrat, wobei im Rahmen der betrieb­lichen Notwendigkeiten nach Möglichkeit die Wünsche der einzelnen Arbeiter und Angestellten berücksichtigt werden sollen. Dabei erscheint es als eine selbstverständliche Pflicht, den Wünschen der Gefolgschaftsangehörigen mit mehreren schulpflichtigen Kindern, ihnen den Ur­laub in den Schulferien zu gewähren, be­vorzugt zu entsprechen. Die übrigen Gefolgschafts­angehörigen werden sicher in nationalsozialistischem Geist echter Arbeitskameradschaft in die Verlegung ihres Urlaubes auf eine andere Zeit einwilligen, damit derartige Wünsche kinderreicher Eltern unter allen Umständen befriedigt werden können.

Staatsfeindlicher Schriftleiter und Verleger in Schuhhaft genommen.

Von zuständiger Stelle wird mitgeteilt: Das Württembergische Politische Landespolizeiamt hat den Schriftleiter und Verleger Ludwig Feger aus Ehingen an der Donau in Schutz ha ft ge­nommen. Feger war schon im letzten Jahre in­folge seiner staatsfeindlichen Haltung verwarnt und vorübergehend in Schutzhaft ge­nommen worden. Trotz der ihm gegenüber an

den Tag gelegten Nachsicht hat Feger seiner ge­hässigen Gesinnung gegen den heutigen Staat bei sich bietender Gelegenheit immer wie­der Ausdruck gegeben. Am 1. Mai d. I. hat er in einer Gaststätte während der lieber« tragung der Rede des Führers in belei­digender Weise und in nicht wiederzugebender Form Aeußerungen abgegeben, durch die er den Führer und Reichskanzler beschimpfen wollte. Dadurch hat Feger erneut von seiner staatsfeindlichen Gesin­nung Zeugnis abgelegt. Um einen Mißbrauch feiner Stellung als Verleger und Schriftleiter zu verhüten, war im Interesse der Aufrechterhaltung der öffent­lichen Sicherheit und Ordnung seine Jnschutz- Haftnahme geboten.

Brand in einer Mailänder Zelluloidfabrik.

In einer Zelluloidfabrik in Mailand brach ein Brand aus, bei dem etwa dreißig Arbeiterinnen und einige Arbeiter z. T. sehr schwere Brand­wunden und Rauchvergiftungen erlitten. Der Brand ist wahrscheinlich infolge Heißlaufens einer Maschine entstanden. Er fand an den leicht brennbaren Stoffen reiche Nahrung, so daß der ganze Raum, in dem 46 Frauen arbeiteten, sofort in eine einzige Wolke von Flammen und Rauch ge­hüllt war. Nur durch die Geistesgegenwart des Ab­teilungsleiters, der sofort die Fenster aufreißen ließ, damit die Arbeiterinnen auf das Dach einer Halle flüchten konnten, wurde noch schwereres Un­heil verhütet. Während sich die Leute in Sicherheit brachten, griff der Brand auch auf andere Fabrik­abteilungen über. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte die Gefahr einer Explosion ge­bannt und das Uebergreifen des Brandes auf eine benachbarte Zelluloidfabrik und die anschließenden großen Holzlager verhindert werden.

Zahntechniker Willi Häusler

im fast vollendeten 20. Lebensjahre.

Gießen (Liebigstr. 63), Alsfeld, den 8. Juni 1935.

02474

Bersrod, Ruppertsburg, den 8. Juni 1935.

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3476 D

Heute früh ging in Frieden heim

Missionar Balthasar Groh, Plärrer i. R.

Die Familien Groh, Monninger, Deggau, Roy

Gießen, Moltkestraße 7, den 7. Juni 1935

3451

3453 D

02444

Filzring

Heftpfialtwband

26. 3uni

34160

Gießen (Neuenweg 30), den 7. Juni 1935

Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 11. Juni, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt

Die Beerdigung findet am 2. Pfingstfeiertag, nachmittags 3 Uhr, in Bersrod statt

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Wilhelm Graulich, Rechner i. R.

Am 7. Juni verschied nach langem, schwerem, mit großer Geduld er­tragenem Leiden unser einziger, innigstgeliebter Sohn, der

Gießen, den 8. Juni 1935.

Bürgermeisterei Gießen. Ritter, Oberbürgermeister.

Achenbach-

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Nächster Schweinemarkl 1935.

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Die Trauerfeier findet Dienstag, den 11. Juni, 13.30 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt. Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen.

Dies zeigen in tiefer Trauer im Namen aller Hinterbliebenen an:

Bruno Häusler und Frau Karlinchen, geb. Ploch.

Für die zahlreiche aufrichtige Anteil­nahme an dem schweren Schicksal, das mich durch den Tod meines Mannes be­troffen hat, spreche ich hiermit meinen herzlichen Dank aus.

Frau Johanna Falkenstein.

Gießen, (Seltersweg 18), den 6. Juni 1935.

Danksagung.

Für die zahlreichen und wohltuenden Beweiseherzlicher Anteilnahme, die uns bei dem so schmerzlichen Verlust unseres teueren Entschlafenen durch Wort, Schrift, Kranz­spenden und ehrendes Geleit entgegengebracht worden sind, sagen wir hierdurch unseren herzlichsten Dank. Be­sonders danken wir der Gesangsabteilung der Lok.-Führer, der Gefolgschaft des Betriebsw. Gießen, dem RDB. Fach­schaftsgruppe Lok.-Führer und dem Eisenbahnver.Gießen.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Anna Schmidt, geb.Pascher Familie Georg Schmidt.

Gießen, den 8. Juni 1935.

Die Beerdigung findet Montag, 10. Juni, 3 Uhr, in Bermuthshain statt. Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen

Gestern vormittag 4 Uhr verschied nach kurzem Leiden meine liebe Mutter, Schwiegermutter, unsere gute Großmutter, Urgroßmutter, Schwester, Schwä­gerin, Gote und Tante

Katharine Balser, geb. Seibert

im 84. Lebensjahre

Die trauernden Hinterbliebenen

Reiskirchen, den 8. Juni 1935

Die Beerdigung findet am 1. Pfingstfeiertag, nach­mittags 2 Uhr, statt

Hühneraugen beseitigt schmerzlos -und sicher Lebewohl die Pflasterbinde

Annrasverfkeisernnn öer SM Wn

Mittwoch, den 12., und Donnerslag, den 13. Juni 1935, soll das Heugras von den städtischen Wiesen öffentlich meistbietend versteigert werden, und zwar:

Mittwoch, den 12. Juni 1935:

8 Uhr (Zusammenkunft am Schlachthof) von den Wiesen im Neustädter Feld, bei dem Schlachthof, Hohleich und auf der Insel.

9 Uhr (Zusammenkunft am Schwarzlachweg, Ecke Marburger Straße) von den Wiesen in der Schwarz­lack) in 7 Abteilungen.

10^ Uhr (Zusammenkunft in der Restauration von Georg Schrimpf, Kaiserallee 4) von den Wiesen im Heegstrauch, Rußland, Ohleberg, am Weiher, Throms Garten, eine Wiese hinter der Kläranlage.

14 Uhr (Zusammenkunft in der RestaurationCie- bigshöhe") von den Wiesen im Wiesecktal und an der Eselswiese.

Donnerstag, den 13. Juni 1935:

8% Uhr (Zusammenkunft an Ort und Stelle) an der Anneröder Straße, von den Wiesen am Uters- brunnen und Altentisch, anschließend an der Röd- gener Straße von den Ochsenwiesen und den Wiesen im Stolzen Morgen.

10% Uhr (Zusammenkunft an Ort und Stelle) von den Wiesen in den Gemarkungen Großen- Buseck und Rödgen. 34380

Steigliebhaber, welche die Wiesen zu besichtigen wünschen, wollen sich an den Wiesenmeister Klos, Bückingstraße 4, wenden.

Gießen, den 5. Juni 1935.

Bürgermeisterei Gießen: Ritter, Oberbürgermeister.

Bekanntmachung.

Mittwoch, den 12. Juni 1935, findet in Gießen Rindvieh- (Ruhvieh-) Markt statt. Auftriebszeit von 7 bis 8 Uhr vormittags. Sämtliches Vieh wird

Unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Schwester

Frau Juliane Enders

geb. Schön

wurde heute im 68. Lebensjahre durch einen sanften

Tod von ihrem schweren, langen Leiden erlöst

In tiefer Trauer:

Familien Luh-Enders

Mnen- AvniaWY atnugeb Bestell, erb mir n Vottk. Damplsägewerklollar B.NuhnA.G.,Lollar.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute morgen früh ly2 Uhr meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwie­germutter, Großmutter, Urgroßmutter und Schwester

Katharine Graulich

geb. Debus

im 77. Lebensjahr zu sich zu rufen.

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Die Beerdigung findet Dienstag, den 11. Juni, nachmittags 3 Uhr von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Helene Kronenberg, geb. Sieglinger Familie Ludwig Kronenberg Familie Friedrich Klinkei

Gießen, den 8. Juni 1935.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,unseren Gatten,Vater, Großvater, Urgroßvater und Bruder

Herr Ludwig Kron en berg

nach einem arbeitsreichen Leben im 83. Lebensjahre zu sich in die Ewigkeit zu rufen.