Preußen
Wirtschaft
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mit, daß gegenwärtig über die Lehr- und Wahlfächer der ein-
Anfrage teilen wir
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Berlin
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Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a.M.
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börse
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tanwerte bei Besserung von etwa 0,50 IG Farben waren aus 144 erholt, Reichsbank mit 167 (plus 1,50 v. H.), deutsche Kaufhof zogen noch leicht an. zur Notiz gekommenen Papiere lagen verändert, etwas fester Conti Gummi
Dörfchen Marbach an einem b e n. Mit Freudenstein, der aus
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Lehrpläne bzw. die Lehr- und Wahlfächer der einzelnen höheren Schulen in abschließender Form nichts gesagt werden kann, da bekanntlich auf diesem Gebiete des Unterrichtswesens mancherlei Reformen
Q-S.
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berg stammt und als junger Lehrer nach Marbach kam, ist ein Mann bo bin gegangen, der als Imker in allen Gegenden Deutschlands einen ausgezeichneten Ruf genoß. Als um die Jahrhundertwende die Bienenzucht infolge Krankheiten, Trachtverarmung usw. immer mehr zurückging, trat Freudenstein mit einer neuen Durchwinterungslehre für die Bienen in die Öffentlichkeit. Die neue Lehre wurde anfangs stark bekämpft, fetzte sich aber dank ihrer Erfolge durch. Auch ein außerordentlich brauchbares
geplant und vielleicht schon in nächster Zeit zu erwarten sind. Das Schulgeld für die höheren Schulen ist bei allen Anstalten gleich hoch. Es dürfte sich empfehlen, evtl. Aufklärungswünsche bei den einzelnen Schulleitern direkt vorzubringen.
Berlin,7-3
Umerilaniidie Wüten.
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Briefkasten der Redaktion.
Anmeldung der Abcschühen für Sexla. Auf Ihre
Grttzner
Mainkraftwerke Höchst a.M..
Süddeutscher Zucker.......
VfB. Krofdorf-Gleiberg.
Die erste Mannschaft empfängt am Sonntag gleiche von Lollar. Sollte es dem Platzverein
fingen, die Mannschaft komplett ins Feld zu bringen, so dürfte ein interessantes Treffen zu erwarten sein, welches allerdings Lollar knapp gewinnen dürfte. Vorher spielen die Schüler gegen die Schüler der Spielvereinigung 1900 Gießen.
Oer Fall Höfeld.
Lpd. Frankfurt a. M., 7. Febr. Das Landgericht hat, entsprechend den Anträgen der Staatsanwaltschaft, das Hauptverfahren gegen die in Untersuchungshaft weilenden Familienmitglieder eröffnet, so daß Wilhelm Hofeld und seine Ehefrau Mi na, geborene Hahn, des Mordversuchs an ihrer Tochter Hildegard und Minna Hö- feld der Beihilfe beschuldigt werden. Außerdem wird der Ehemann Wilhelm Hofeld noch beschuldigt, in den Jahren 1933/34 fortgesetzt seine minderjährige Tochter in besonders schwerer Weise roh mißhandelt und gequält zu haben.
Kreis Wehlar.
# Niederkleen, 5. Febr. In der Gastwirtschaft von Ohly fand die Generalversammlung des Konsumvereins statt. Der Vorsitzende Heinrich Lenz erstattete zunächst den Geschäftsbericht vom verflossenen Jahre, aus dem hervorging, daß für etwa 1200 Mark Waren umgesetzt wurden. Nach der Verteilung des .Reingewinnes wurden 20 Mark dem Winterhilfswerk überwiesen und sodann einige interne Genoffenschaftsangelegenheiten erledigt. Nach dem geschäftlichen Teil verblieb man noch in froher Geselligkeit beisammen.
Dresdner Bank auf 87,50 (86), ADCA. auf 77,25 (74,50) und Effektenbank auf 81 (80) anzogen, auch Reichsbank stellten sich mit 167,50 0,50 0. H. höher, ebenso Rhein. Hyp.-Bank mit 126.
Der Rentenmarkt stagnierte fast vollkommen, die Kurse lagen unverändert, etwas leichter Reichs- bahn-DA. mit 118 (118,25). Am Kassamarkt notierten IG. Chemie Basel volleinbez. Stücke mit 156,50 (155,50) und Zellstoff Memel mit 50 (49).
U. a. notierten: Altbesitzanleihe 112,75, 6 v. H. Stahlverein 97,50, 6 0. H. Franks. Hyp. Gold R. 13 bis 15 96, Adca 77,25, Bank für Brauindustrie 112,50, Commerzbank 87,50, DD-Bank 87,50, Dresdner Bank 87,50, Effe/tenbank 81, Reichsbank 167,50, Rhein. Hyp.-Bank 126, Gelsenkirchen 72,40, Harpener 101,50, Klöckner 88,25, Mannesmann 78,65, Phönix 57, Rheinstahl 96,75, Stahlverein 47,75, AKU. 51,25, AEG. 31, Deutsche Erdöl 103,50, fiidjt & Kraft 120, IG. Farben 143,75, Gessürel 115,75, Holzmann 85,50, Moenus Maschinen 86,90, Schuckert 100, Thür. Lieferung 103,50, Reichsbahn- VA. 118, AG. für Verkehr 87, Hapag 31,50, Lloyd 33,65. Nachbörse: Commerz-, DD- und Dresdner Bank je 87,50 bis 88.
Schweinemarkt in Butzbach.
* Butzbach, 7. Febr. Der heutige Schweinemarkt war mit 222 Ferkeln zum Verkauf beschickt. Es kosteten bis zu sechs Wochen alte Ferkel bis 15 Mark, sechs bis acht Wochen alte Tiere 15 bis 18 Mark. Das Handelsgeschäft war schleppend, es verblieb Ueberstand.
51.25
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im Vorspiel erlittene Niederlage zu korrigieren. Es bleibt abzuwarten, ob es gelingt, denn Lollar ist ein nicht zu verachtender Gegner, der bis zür letzten Minute kämpft. Das Hauptinteresse nimmt das Spiel Großen-Buseck — Heuchelheim in Anspruch, denn es geht um die Führung in der Tabelle und dem Sieger winkt der Meistertitel. Der Ausgang des Spieles ist offen, vielleicht spielt der eigene Platz eine Rolle. Grünberg — Lich ist trotz der Niederlage der Gründerger eine durchaus offene Sache. Krofdorf II tritt in Heuchelheim an und wird gegen die Zweite des Platzvereins wenig zu bestellen haben, zumal Heuchelheim Aussichten auf den Meister hat. Fellingshausen reift nach Kinzenbach, wo die Trauben sehr hoch hängen, eine Niederlage für die Gäste wird nicht zu vermeiden sein.
Fußballabteilung des Tv. Kinzenbach.
Zum fälligen Verbandsspiel weilt am kommenden Sonntag die Mannschaft des Spv. Fellingshausen hier zu Gast. Die Gäste haben in spielerischer Beziehung einen guten Ruf. Die Einheimischen sollten aber einen ziemlich gleichwertigen Gegner abgeben, der erst nach Kampf zu schlagen sein wird. Die Mannschaft muß daher schon die besten Leistungen aufbringen, um zu den zwei wichtigen Punkten zu kommen.
Das Großfeuer in Frankfurt. Vorsätzliche Brandstiftung einwandfrei festgestellt.
LPD. Frankfurt a. M., 7. Febr. Die Justiz- pressestelle Frankfurt teilt mit: In der Untersuchungssache über das Großfeuer a u f der Zeil hat gestern vormittag eine erneute eingehende Untersuchung der Brandstelle stattgefunden. Der Oberstaatsanwalt hatte als Brandsachverständigen den in der Aufklärung von Brandstiftungen besonders bewährten Chemiker Dr. Schatz aus Halle a. d. S. herangezogen und die Brandstelle in Gegenwart der Staatsanwaltschaft, der Kriminalpolizei und von Beamten der städtischen Berufsfeuerwehr sehr eingehend untersucht. Das Ergebnis der Untersuchung geht dahin, daß es ganz außer Zweifel steht, daß der Brand vorsätzlich und ganz planmäßig gelegt worden ist. Es konnte festgestellt werden, daß zwei Brandherde, möglicherweise auch ein dritter, zu verzeichnen sind, und zwar in jedem Stockwerk ein Brandherd. An diesen drei als Brandherde erkannten Stellen wurden Rückstände leicht brennbarer Flüssigkeiten (Autotriebstoffe) gefunden, deren Dasein auch die Brandwirkungen in unmittelbarer Nähe der Fundstellen entsprechen. Brandwirkung, Brandablauf und örtliche Anzeichen entsprechen dem übrigen Befund. Das Untersuchungsmaterial wurde sichergestellt. Es wird nunmehr durch Öen Gerichtschemiker einer eingehenden chemischen Untersuchung unterzogen. Im übrigen wird die Untersuchung durch die Staatsanwaltschaft mit Beschleunigung weitergeführt. Im Rahmen dieser Untersuchung werden auch die Geschäftsbücher und Korrespondenzen der Firma Veit Wohlfahrt zum Gegenstand sachkundiger Nachprüfung gemacht. Nachdem von den Brandstellen eingehende Skizzen und photographische Aufnahmen gemacht worden sind, wird der Oberstaatsanwalt die Brandstelle binnen kurzem freigeben können.
Schonzeit für Not-, Sam- und Rehwild im Februar aufgehoben.
Nach einer Mitteilung des Reichsjägermeisters wird für das Land Preußen auf Grund des § 70 Abf. 2 des Reichsjagdgesetzes die Schonzeit für weibliches Rot-, Dam- und Rehwild für den Monat Februar 1935 aufgehoben.
Oer Altmeister der deutschen Bienenzucht gestorben. LPD. Marburg, 7. Febr. Wenige Tage nach Vollendung seines 72 Lebensjahres ist Bürgermeister a. D. Heinrich Freuden st ein im nahen
931 103.25 56-5 !
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Pdtstvv Holz mann .... Zementwerk Heidelberg Eementwerk Karlstadt..
und für die Bienenzucht grundlegendes „Lehrbuch für Bienenzucht", das heute im 25. Tausend vorliegt, schuf er in dieser Zeit. Große Verdienste hat sich der Verblichene weiter als langjähriger Bürgermeister der Gemeinde Marbach erworben.
Günstige Auswirkung der Lahnverbreiterung bei Hochwasser.
LPD. Wetzlar, 7. Febr. Bei dem jetzigen Hochwasser der Dill und Lahn hat sich das neue Lahnprofil der Lahnverbreiteruna bei Wetzlar gut bewährt. Es wurde festgestellt, daß das neue Lahnprofil die früher einfetzeyden Wild- waffer der Dill an und unterhalb der Dillmündung planmäßig aufnimmt und für deren ftaulofe Ableitung sorgt. Während an der Dillmündung die Geschwindigkeit des Wassers noch groß ist, zeigt sich bereits eine kurze Strecke lahnabwärts ein gleichmäßiger, ruhiger und geuferter Abfluß der vereinigten Wasfermaffen der Lahn und Dill. Auch an der Eifenbahnbrücke ist die Stauwirkung in Wegfall gekommen. Allerdings wird das Dillbett noch einer Regulierung bedürfen, da die Pfeiler der Dillbrücke seitlich nicht vom Hochwasser erfaßt werden.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a.M., 7. Februar. Auftrieb: 17 Stück Großvieh (gegen 25 am letzten Donnerstagsmarkt),. darunter 16 Ochsen und 1 Bulle. Dem Schlachthof direkt wurden zugesührt: 11 Ochsen, 2 Bullen, 37 Kühe und 15 Färsen. Kälber 935 (965), Schafe 165 (114), Schweine 412(400). Notiert wurde pro 1 Zentner Lebendgewicht in RM.: Kälber Sonderklasse —, andere a) 45 bis 48 (am 31. Januar 44 bis 50), b) 38 bis 44 (37 bis 43), c) 32 bis 37 (30 bis 36), d) 24 bis 31 (22 bis 29). Lämmer und Hämmel b2) Weidemasthämmel 35 bis 36 (35 bis 37), c) mittlere 32 bis 34 (32 bis 34). Schafe e) beite 34 bis 35 (30 bis 31), f) mittlere 30 bis 33 (26 bis 28). Schweine a2) 50 bis 53 (—), b) 49 bis 53 (51 bis 53), c) 48 bis 52 (48 bis 52), d) 47 bis 51 (46 bis 51). Marktverlauf: Kälber, Hämmel und Schafe mittelmäßig, ausoerkauft. Schweine mittelmäßig, geringer Ueberstand (40 Stück).
Großhandelspreise für Fleisch und für Fettwaren. Beschickung des Fleischgroßmarktes: 1064 Viertel Rindfleisch, 196>4 ganze Kalber, 11 ganze Hämmel und 739 Schweinehälften. Preise pro 50 kg in RM.: Ochsenfleisch b) 56 bis 60, c) 52 bis 56. Bullenfleisch b) 54 bis 56. Kuhfleisch b) 44 bis 50, c) 30 bis 40, Färsenfleisch b) 56 bis 60, c) 52 bis 56. Kalbfleisch b) 62 bis 70, c) 56 bis 62. Hammelfleisch b) 70 bis 75. Schweinefleisch b) 70 bis 75. Fettwaren: roher Speck aus hiesiger Schlachtung unter 7 cm 68 bis 72, Flomen 80 bis 85. — Marktverkauf mittelmäßig.
Schuckert und AEG. blieben gehalten, Felten gingen dagegen um 0,90 v. H. zuruck. Montanpapiere lagen bei wenig veränderten Kursen sehr still. Gelsenkirchen 72 (unv.), Harpener 101,50 (unv.), Stahlverein 47,75 (47,25), dagegen Klocknerwerke 86,50 (87,13) und Phönix 56 (56,50). Von Schiffahrtswerten gaben Nordd. Lloyd auf 33,50 (33,90) nach. Etwas freundlicher fetzten Reichsbank (plus 0,50 v. H ), Gebr. Junghans (plus 1 v. H.) und Westdeutsche Kaufhof mit 39,90 bis 40,13 (39,75) ein. Am Zellstoffaktienmarkt erhöhten sich Aschaffenburg auf 72,50 (72,40), Waldhof lagen mit 51,65 um 0,40 v. H. niedriger Kali Aschersleben notierten mit 108 unverändert, Hanfwerke Füssen ließen um 0,25 v. H. auf 68,75 nach.
Arn Rentenmarkt war das Geschäft minimal. Späte Reichsschuldbuchforderungen konnten sich um 0,25 v. H. auf 98 erholen, vorbörslich lagen sie allerdings schon bei 98,25 0. H. auch Reichsbahn- Vorzugsaktion waren mit 118 (117,90) mäßig gebessert. Altbesitzanleihe, Kommunal-Umschuldung und Zinsoergütungsscheine waren knapp behauptet, Stahlverein-Bonds minus 0,25 v. H.
Im Verlaufe trat zwar keine nennenswerte Belebung des Geschäftes ein, die Haltung war jedoch allgemein etwas fester. Leicht belebt waren Mon-
*% Oesterreichttche Goldrente...
<,2O% Oesterreichische (Silbenente 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische StaatSrente v. 1910 <*-'i% DeSgLtion 1913 ......
6% abgelt. Oolbmejrltaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdaobahn-Anlei-e
Mansfelber Bergbau ..
Kokswerke..........
Phönix Bergbau......
Rheinische Braunkohlen Rheinstahl ...........
Bereinigte Stahlwerke.
Otaoi Minen Kaliwerke Aschersleben.
Kaliwerke Westeregeln .
Kaliwerke Salzdetfurth
9- ®- Farben-Jnbustrie
Scheibeanstalt.......
©olbfdimibt RütgerSwerke Metallgeselllchaft
1:24,5 von Hanni Holzner- Plauen am 15. Januar in Kopenhagen, 500 Meter Brust in 8:17,5 von Martha Genenger am 10. Januar in Ohligs.
Kanusport und Olympiade 1936.
Die Zulassung des Kanusports, der in Berlin 1936 erstmalig vor dem Sportforum der ganzen Welt in Erscheinung treten wird, zu den Olympischen Spielen, zeigt schon jetzt ihren günstigen Einfluß auf die Entwicklung des Kanusports. In allen Staaten geht man an die Arbeit, um für Berlin gerüstet zu sein. Von den jüngeren Landesverbänden hat soeben England seine Beteiligung zugesagt: es wird in folgenden Bootsarten starten: Auf der 1000-Meter-Strecke im Einer- und Vierer-Kajak, Einer- und Zweier- Kanadier, auf der 10 000-Meter-Strecke hn Einerund Zweier-Faltboot, Einerkajak und Zweierkanadier.
Man kann darauf rechnen, daß sämtliche dem Internationalen Kanu-Verband bis jetzt angeschlofsenen Nationen — 17 an der Zahl — am Start in Berlin vertreten fein werden.
Oie Spiele der KreiSklassen.
Krofdorf — Lollar (Keller, Naunheim); Großen- Buseck — Heuchelheim (O. Rüspeler, Gleiberg); Grünberg — Lich (Kaietsch, Wetzlar), Soft. Wetzlar — Werdorf (Wolf, Allendorf); Spfr. Wetzlar II — Hermannstein (Bernhardt, Tiefenbach): Tode. Wetzlar H — Aßlar II (Schneider, Gießen); Werdorf II — Berg ha usen (Offenbacher, Gießen); Ehringshausen — Waldgirmes (Ott, Bonbaden); Heuchelheim II — Krofdorf II (Bender, Fellingshausen); Kinzenbach — Fellingshausen (Schnabel, Wieseck).
Krofdorf empfängt Lollar und wird versuchen, die
Schultheis Payenhofer Aku «Allgemeine Kunstseide) .. Bemberg .................
Zellstoff Waldhos Zellstoff Aschaffenburg Dessauer Gas ..............
Daimler Motoren .......
Deutsche Linoleum
Oren stein L Koppel Leonhard Tietz ..............
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Akkumulaioren-Fabrü (EontMBummi ...........
Geld 2-453 57.96 54-30 12-17 16.375 167 86 21-21 61.20
»
V SEX
Einzigartiger Erfolg der deutschen Zinskonve sion.
Nachdem die Frist zum Einspruch der inländischen Besitzer gegenüber den Angeboten der Emissions- inftitute auf Umtausch ihrer mit 6 v. H. und mehr verzinslichen Pfandbriefe, Kommunalobligationen und verwandten Schuldverschreibungen in 4^pro= zentige Werte abgelaufen ist, zeigt eine Zählung der angemeldeten Proteste, daß fast sämtliche Besitzer dieser Wertpapiere dem Umtausch zugestimmt haben. Bei einem Gesamtumlauf von 8,39 Milliarden Mark der Zinssenkung unterliegender Werte beträgt die Summe der bisher formgerecht zum Protest angemeldeten Stücke nur 19,47 Millionen Mark, also 0,23 v. H. des Umlaufs. Wenn auch die Protestfrist für ausländische Besitzer noch läuft, so dürfte sich das genannte Ergebnis doch nicht mehr entscheidend ändern. Der einzigartige Erfolg der deutschen Zinskonversion, der selbst günstige Ergebnisse ähnlicher Zinsaktionen in anderen Ländern noch weit übertrifft, beweist, daß Art und Zeit- vunkt des Umtauschangebots richtig gewählt wurden. Der entscheidende Schritt auf dem Wege der organischen Zinssenkung ist gelungen. Die günstigen Wirkungen des Zinsabbaues auf die gesamte Wirtschaft werden nicht ausbleiben.
v. H.), AKU. 50,90 (50,75), andererseits Feinmechanik Setter 71,65 (72), Hapag 31,40 (31,50). Am Kassamarkt kamen Haid 8c Neu mit 30,75 (27,50) wieder zur Notiz, Strohstoff Dresden waren zu 95 (93) gesucht. Großbankaktien blieben stärker gefragt und waren im Anschluß an die Abendbörse weiter fest.
Am Rentenmarkt waren späte Reichsschuldbuchforderungen und Reichsbahn-Vorzugsaktien um weitere 0,13 v. H. erholt, auch Zinsvergütungsscheine zogen auf 89,80 (89,70) an, während Altbesitz und Kommunal-Umschuldung eher noch abbröckelten. Goldpfandbriefe und Kommunal-Obligationen lagen unverändert, Liquidationspfandbriefe z. T. weiter befestigt. Stadtanleihen lagen uneinheitlich, matt waren 7 v. H. Frankfurt mit 92,25 (93,50), auch Heidelberger gaben um 0,75 o. H. auf 91,25 nach, während Mainzer und Darmstädter etwas erholt waren. — Tagesgeld 3 v. H
Mbenbbörfe: Banken fest, sonst behauptet.
Die Abendborse war im Grundton fest, hatte aber angesichts der nur geringen Publikumsbeteiligung kleines Geschäft. Der volle Erfolg der deutschen Zinskonverfion und die Dividendenerhöhung um 1 v. H. auf 6 v. H. beim Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerk (RWE.) bot etwas Anregung. Bei nicht ganz einheitlicher Kursbildung waren die Berliner Schlußkurse zumeist aber gut behauptet. Das Hauptinteresse richtete sich weiterhin auf Bankaktien, von denen bei lebhaften Umsätzen Commerzbank auf 87,50 (85,90), DD-Bank auf 87,50 (86),
* Zinsverbilligung für Bodenver- besserungsdarlehen um ein Jahrverlängert. Der Reichs- und preußische Minister für Ernährung und Landwirtschaft hat sich entschlossen, die im Haushaltsjahr 1935 ablaufende — einfache und verstärkte — Zinsverbilligung des Reiches für Bodenoerbesserungsdarlehen nochmals allgemein um ein Jahr zu verlängern. Die Verlängerung erfolgt, ohne daß es eines besonderen Antrages für den Einzelfall bedarf.
Ichein-Mainische MittagSbörse.
Tendenz: sehr still.
Frankfurt a. M., 7. Febr. Die heutige Börse eröffnete noch stiller, als gestern. Die Ausgestaltung war wiederum etwas ungleichmäßig, im allgemeinen blieben die Veränderungen nach beiden Seiten gering. Der wieder nur minimale Auftragseingang aus dem Publikum vermochte die Kulisse aus ihrer starken Zurückhaltung nicht zu befreien, zumal die Börse eine Ausdehnung der Zinskonversion, insbesondere auf Staatswerte, in kurzer Frist vermutet. Das in kleinem Umfange vorhandene Interesse richtete sich auch weiterhin auf den A k - tienmartt. Im großen und ganzen war die Tendenz, angeregt durch verschiedene günstige Momente, wie der Abschluß der Basler Saarverhandlungen und der bisherige Verlauf der Stillhalte-Be- sprechungen in Berlin, widerstandsfähig. Am Che- miemarft eröffneten IG. Farben mit 143,50 (144), andererseits Deutsche Erdöl 0,75 o. H. und Metallgesellschaft 0,50 v. H. hoher. Elektroaktien lagen zu- meist etwas fester, ganz besonders Lahmeyer mit 121,25 (118), ferner erhöhten sich Licht & Kraft um 1 v. H., Siemens und ©effürel um je 0,25 v. H.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
31-75 1 32-91
90 -
1651 164.251
Gchlußk. Mittag« börse
| 7-2-
Belgische Polen...............
Dänische Noten
Englische Noten .....
Französische Noten
Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, 4 1OO Schilling Rumänische Noten ...............
Schwedische Noten Schweizer Noten ...
Spanische Noten .....
Ungarische Note»
Oatum
6% Deutsche RetchSanlethe v. 1997 6% ehent.7% Dt.RetchSanl.v.lSLS 6¥i% Doung-Anleihe von 1930 ..
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mH Auslos.-Rechten ............
Desgl. ohne Auslos.-Rechte......
6% ebem.8% Hess. Bollsstaat 1929 srückzahlb. 102%) ............
•% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 19.................
614% Hess. Landes-Hypothekenbank Darmstadt Ltqui........
Oberhesjen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten ............
Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
6% chem. 8% Franks. Hyp.-Bank
Goldpse. 15 unkündbar bis 1935
*°/° ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 16 unkündbar bis 1936
ehern. 4%% Franks. Hyp.-
Bank-Ltqu.-Pfandbriefe.......
6K% ehern. <y,% Rheinische Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpfe. ...
6% ehern. 8% Pr. LandeSpsand- brtefanstalt, Pfandbriefe R. 19
8% ehem. 7% Pr. LandeSpsand- briefanstatt, Psandbriese R. 10
Gteuergutsch. Verrechnungskurs
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7.4
4% Rumänische veretnh. Rente
4-3
4.3
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35
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Hamburg-Amerika-Paket .....
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Hamburg-Südam. Dampfschiff .
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Hansa-Dampfschiff .........
0
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Norddeutscher Lloyd .........
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33,9
33.65
33.65
33.5
A G- für Verkehrswesen Akt. ..
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86 75
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Berliner Handelsgesellschaft ...
4
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114-25
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114.75
Commerz, und Prioat-Bank ..
0
82 75
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Deutsche Bank und Dtsconw-
Gesellschaft................
0
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Dresdner Bank..............
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Reichsbank ................
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165
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A.S.G....................
30-75
31
30.75
31
141.4
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141.25
Elektr. LteferungSgesellschaft...
6
108
108
108
108
Licht und Kraft
6
119 25
120
119.25
120
Felten & Guilleaume........
0
85 65
86
85
86.5
GeseUjch.f.Elektr.Unternehmung. 5
115-5
115-75
115.5
116.25
Ryetntsche Elektrizität ........
6
—
111.75
109.5
Schuckert & do.............
5
100
109
99.75
100.25
Siemens L Halske...........
7
144.75
145
145
145 25
Lahmeyer & Lo.............
10
118
121-25
120.75
Vuderu» ...................
0
91-4
92
91.75
92-5
Deutsche Erdöl ..............
4
103
103.5
103.25
103.65
Gelsenkirchener..............
0
72
72-4
72.25
72.65
Harpener ..................
C
101-5
101-5
101.5
101.75
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .
0
88
88-75
Ilse Bergbau .......
6
—
—
143-25
144 75
Ilse Bergbau Genüsse........
6
123.9
122.5
124
122 25
Klocknerwerke ...............
Manne-mann-Röhre» ........
0 0
87-13 78
88-25 78.65
86-9 79
88-25
78-65
6. Februar
7.Februar
Amtliche
Notierung
Amtliche Notierung
Geld
1 Brief
Geld
3 rief
Buenos Lire
0 638
0-648
0 643
0.647
Brüssel-----
58.17
58 29
58-17
58-29
Rio de Ian.
0.194
0-198
0194
0196
3-047
3 053
3-047
Kopenhagen.
54 51
54 61
54-51
54-61
Danzig.....
81.22
81 36
81-24
81-40
London .....
12.205
12-235
12.205
12 235
HelsingforS..
5.39
5-40
5-39
5.40
16*41
16-45
|-r> 415
Holland ....
168.30
168.69
168-28
168.62
Italien.....
21-30
21-34
21 30
21 34
Japan ......
0.711
0.713
0711
0.713
Jugoslawien
5 649
5.661
5-649
5-661
Oslo..... :
61.36
61 48
61.36
61-48
Wien.......
48-95
49-05
4R.9S
Lissabon ....
11-08
ii.iö
11 08
11.10
Stockholm...
62-94
63.06
62-94
63.06
Schweiz ....
80.72
80 88
60-72
80 88
Spanten....
34-01
34-07
34-03
34-09
10 40
Budapest ...
_
_
_
Neuyork...
2-499
2.505
2-500
2-506
Banknoten.
100
100-25
97
97
97
97
104-75
104.9
27.75
28.13
1-25
1-25
8
8
7.8
7.75
7.8
7-7
10.5
10.65


