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selbst

ZU

lassen.

Ersolge der oberhessischen Geflügelzüchter

be

In s e n

Die Gießener Studentenschaft und die hochschul­gruppe Gießen des RSD.-Studentenbundes veran­stalten am 13. Januar, abends, eine Saat« gedenk stunde auf der Burg Gleiberg. Der Rektor, die Dozentenschaft und alle männlichen Angestellten der Landesuniversität nehmen am Marsch und an der Veranstaltung teil.

18 Uhr pünktlich Antreten der Teilnehmer vor dem Studentenhaus. Fackelzug durch Friedrich­straße und Frankfurter Straße. Marsch durch Sel- tersweg, Kaplansgafse, Neustadt. Zusammenwerfen der Fackeln auf dem Oswaldsgarten. Marsch zum Gleiberg.

20.30 Uhr Saar-Gedenk st unde im Kaiser- saal zusammen mit der Ortsgruppe Krofdorf der NSDAP. Darauf feierliche Flaggenhissung

auf dem Turm und Vurgbeleuchtung. Ende gegen 22.30 Uhr.

Die veranstaltenden Organisationen erwarten an­gesichts der Bedeutung des Anlasses re gste frei­willige Beteiligung aller Studenten und studentischen Gliederungen. Insbe­sondere richten sie die Aufforderung an die Dozen­ten. Assistenten und männlichen Angestellten der Universität und Kliniken, dem Geist dieser Kund­gebung durch geschlossene Teilnahme Rechnung zu tragen.

Die Studentenschaft tritt in Fachschaften geglie­dert an. Die Fakultäten marschieren geschlossen.

Den Befehl führt der Verbindungsführer des Lhefs A.M. Sturmbannführer Arndt.

Um rege Beteiligung bei der Saar-Gedenkstunde wird im Interesse der Sache gebeten.

Die Deutsche Rasse - Geflügelschau verkündete mit über 20 000 Tieren einen gewaltigen Auf­schwung und war in ihrer Neugestaltung und Schönheit Vorbild für das weitere Ausstel­lungswesen der Reichsfachgruppe und der ihr angeschlossenen Vereine in den kommenden Zeiten.

Auch aus unserer Gegend war die Reichsschau stark beschickt. Die schönen Erfolge der heimischen Geflügelzüchter lassen den Fleiß erkennen, mit dem in unserem Gebiet an der Hebung unserer deut-

Gaar-Gedenkstunde am -13. Januar

Dozenten, Studenten und alle Angestellten der Landesuniversität marschieren zum Gleiberg.

Der rückläufige Ausfuhrhandel hat seit dem Jahre 1931 eine sich immer mehr verschärfende Zwangs­wirtschaft in ausländischen Zah­lungsmitteln (Devisen) zur Folge gehabt. Diese Zwangswirtschaft ist notwendig geworden, um unsere Währung zu schützen, wobei es nach Möglichkeit vermieden werden mußte, unseren un­bedingt notwendigen Außenhandel allzusehr einzu-

schen Geflügelwirtschaft gearbeitet wird. Ganz sanderes Lob gebührt dem sehr regen Verein in Echzell; denn was diese Züchter auf der Deut­schen Schau zeigten, geht weit über das hinaus, was in den großen Stadtvereinen aufgeboten

des Fakturenwerts, wenn der Kontoinhaber , Abnehmer der Ware ist und diese nur zu dessen eigener Verwendung dient. Restliche 75 v. H. müssen in freier Reichsmark oder in Devisen angeschafft werden. Die Herstellung der Waren muß über­wiegend aus inländischen Rohstoffen erfolgt sein

Umstellung der Aisfelder Strom- Versorgung.

£ Alsfeld, 7. Jan. Nachdem die Strom­versorgung der Stadt Alsfeld laut Vertrag mit der Provinz Oberhessen auf diese über­geht, sind die Um ft ellungs arbeiten am Stromnetz bereits rüstig fortgeschritten. Etwa 40 Monteure und Hilfsarbeiter werden zur Zeit an den Arbeiten beschäftigt. Die Auswechslung der Motore und der Rundfunkgeräte ist in der Haupt­sache bereits erfolgt. Vis zum Frühjahr wird die gesamte Umstellung des Stromnetzes beendigt sein. Sie bringt der Bevölkerung eine wesentliche Verbilligung des Strompreises.

Grund vorhanden. t _ , *

** Zur Bekämpfung d e r Sch n a k en fordert das städtische Hoch- und Tiefbauamt in einer Bekanntmachung in unserem heutigen -nn zeigenteil auf. Auf die Bekanntmachung fei beson­ders hingewiesen.

Eingang des Hauses angebracht, sowie mit einer Klingelleitung zu den einzelnen Wohnungen und mit dem ausgeschriebenen Namen der Inhaber ver­leben Die Beschaffungskosten für den einzelnen sind gering Ueber Einzelheiten geben die Postämter Auskunft.

Oie Verfehlungen bei der Handwerks­kammernebenstelle Gießen.

Von der Justizpressestelle Gießen wird uns mit-

Nachtrag zu unserer Mitteilung vom 4. Ja­nuar teilen wir mit, daß der Beschuldigte Otto Massengeil sich im Laufe des gestrigen Vor­mittags bei der Staatsanwaltschaft, hier, selbst gestellt hat. Er wurde ver­haftet und in bas hiesige Landgerichtsgefängnis in Untersuchungshaft eingeliefert.

Oer Hoherodskopf im Winterkleid.

Der Hoherodskopf hat nun endlich sein Winter­kleid erhalten. Die Schneedecke (guter Pulverschnee) ist 15 Zentimeter hoch. Die Temperatur liegt gegen­wärtig bei 8 Grad minus. Rauhreif schmückt in herrlicher Pracht die Bäume. Das Wetter auf der Höhe ist gut, wenn auch etwas dunstig.

Winterhilfespende auf hoher See.

Von unserem in Dresden im Ruhestand lebenden früheren Mitarbeiter Hermann Elle, der jetzt im 81. Lebensjahre steht, geht uns folgender Bericht zu: Auf dem Lloyddampfer ,Columbus4, der am 22. De­zember von Bremerhaven aus die Fahrt über Vigo (Spanien), Lissabon, Gibraltar, Tanger (Marokko), Las Palmas (Kanarische Inseln) nach Madeirck burchführte, wurden am vorletzten Abend der Rück­reise rund 1100 Mark für das Winterhilsswerk, im Durchschnitt eine Mark pro Passagier, gesammelt. Der Dampfer, der in den vorgenannten Häfen an» legte, durchfuhr eine Strecke von 4218 Seemeilen gleich 7812 Kilometer, durchschnittlich 35 Kilometer in der Stunde. Die Passagiere feierten Silvester im Hafen von Madeira, das prächtig im Lichterglanz und Feuerwerk vor dem Schiffe dalag. Nach teil­weise bewegter See in der Biskaya und im Kanal traf die ,Columbus4 am 5. Januar früh wieder in Bremerhaven ein." Unter den Passagieren war Herr Elle mit seinen nahezu 81 vollendeten Lebens­jahren der älteste, während der jüngste Passagier 4 Jahre alt war. An der Fahrt nahm noch ein weiterer Volksgenosse aus Gießen teil, der 73 Jahre alt ist! Die alten Herren haben noch allerlei Unter­nehmungsgeist.

Auszeichnung von Kanarienzüchtern im Lahn-Oill-Gebiet.

dreimal fg, g. Karl Dauberts Häuser (Fried- berg i. H.): Zwergitaliener, schwarz: sg Z, sg f. Kl., g f. Kl., zweimal g, ferner zeigte derselbe eine Neu­züchtung in gestreiften Zwergitalienern. Erwin Diefenbach (Ober-Widdersheim): Barnevelder, doppeltgesäumt: zweimal g. Otto Dittert (Wetz­lar): Zwergwyandotten, gold und silbern: o S, E, zweimal sg Z, dreimal sg, g; ferner derselbe: Emde­ner Gänse: zweimal sg Z. Karl Dittert (Wetzlar): Sussex, hell: sg S, sg Z, zweimal sg, g. Otto E ck Hardt (Lang-Göns): Steirer: sg Z, zweimal g. Wilhelm Estner (Butzbach): Italiener, einfach- kammig, rebhuhnfarbig: sg, g; ferner derselbe für schwarze Rheinländer: sg E, sg Z. Wilhelm Euler (Kirch-Göns): Bergische Kräher: zweimal sg Z, g. Reinhard Fegbeutel (Ockstadt): Zwerglanaschan, schwarz: sg Z, zweimal sg, g. Willi Frey (Lana- Göns): Italiener, einfachkammig, rebhuhnfarbig: fg Z, sg; ferner derselbe Sebright, gold: fg Z, sg. Albert Fuchs (Lollar): Zwergrhodeländer: drei­mal sg Z, zweimal sg, g. Wilhelm Gros (Echzell): Hessische Kröpfer, blau, ohne Binde: g; ferner der­selbe für eine Voliere mit 12 Hessischen Kröpfer-

engen.

Zwei Bewegungen standen und stehen sich nun hier gegenüber: Das Ausland suchte die in Deutschland gebundenen ausländischen Forderungen in Mark freizubekommen,aufzutauen" wie man jagt. Deutschland dagegen mußte den Stand­punkt vertreten, daß diesesAuftauen" nur auf dem Wege der deutschen Warenausfuhr möglich sei. Aus diesen beiden Bestrebungen erwuchs allmählich ein für den Laien und auch für den Fachmann recht kompliziertes und unübersichtliches K o n t e n - System, verursacht durch die unendliche Vielsei­tigkeit des internationalen Zahlungsverkehrs. So entstanden etwa folgende Kontenarten:

1. Die Reichsmarknoten- und Hart­geld - Sperrkonten. (Unter Ausland ist im Rahmen dieser Ausführungen auch das Saarland zu verstehen.) Sie entstanden dadurch, daß Aus­länder nach dem 19. Februar 1932 inländische Zah­lungsmittel (Reichsmarknoten und inländisches Hart­geld) bei einem deutschen Kreditinstitut einzahlten. Diese Beträge wurden nicht in Valuta gutgeschrie­ben. Wegen der Freigabe bei so entstandenen Mark- guthaben gelten die gleichen Bestimmungen, wie bei Äreditsperrmarkkonten. (Siehe unten.)

2. Kreditsperrmarkkonten. Diese Gut­haben entstehen aus der Veräußerung oder der Rückzahlung inländischer Vermögensanlagen (z.B. Immobilien), oder durch Rückzahlungen von Kre­diten (auch Hypotheken), die vor dem 16. Juli 1931 von einem Ausländer einem Deutschen eingeräumt wurden, sofern die Kredite nicht Gegenstand des Kreditabkommens von 1934, oder des Kreditabkom­mens für deutsche öffentliche Schuldner von 1934 sind.

Diese und die unter 1 entstandenen Guthaben kön­nen ohne Genehmigung der Devisenbewirtschaftungs- stellen (für Gießen ist die in Darmstadt befindliche Stelle maßgebend) zum Ankauf von auf Reichs­mark lautenden inländischen Wertpapieren verwendet werden. (Mit einigen Ausnahmen.) Sollten diese Wertpapiere wieder verkauft werden, so wird der Erlös zunächst auf

3. ein Wertpapiererlossperrmark- Konto gutgeschrieben. Auf diesem Konto werden auch alle Zinsen und Dividendenscheine gutgebracht. Ohne Genehmigung kann über dieses Sperrkonto nur durch Ankauf inländischer Wertpapiere auf Reichsmark, Goldmark oder einen Sachwert lautend (mit einigen Ausnahmen) verfügt werden. Falls die Wertpapiere, aus deren Erlös das Sperrguthaben entstanden ist, vor dein 15. April 1932 im Besitz des Ausländers gewesen sind, werden behördliche Ge­nehmigungen zu folgenden Zwecken erreichbar sein:

a) Zu Erholungsreisen oder zum Kurgebrauch in Deutschland bis zur Höhe von 2000 RM. pro Person und Kalendermonat für den Kontoinhaber sowie 1 dessen Familienangehörige und Personal, sofern die Reise längere Zeit in Anspruch nimmt und Gewähr geboten ist, daß der freigegebene Betrag tatsächlich 1 im Inland für diese Zwecke verbraucht wird. Für ; Geschäftsreisen werden diese Gutbaben nicht zur Ver- ' fügung gestellt. .

b) Zu unentgeltlichen Zuwendungen im Inland, z. B. an Verwandte des Kontoinhabers, an soziale, religiöse und andere kulturelle Einrichtungen.

cj Zur Bezahlung deutscher Ausfuhr bis zu 25 v.H.

wird. Nachstehend find

die Erfolge unserer heimischen Züchter aufgeführt. Es bedeuten: v das Prädikat vorzüg­lich, fg = sehr gut, g = gut, b = befriedigend, Z = Zujchlagspreis, E = Ehrenpreis, S = Sieger.

Friedrich Bauer (Gießen): Rhodeländer: zwei­mal fg mit E, viermal fg Z. dreimal fg, dreimal g und RFE. Eduard Baer (Nidda): Wyandotten, schwarz: sg E, zweimal sg Z, zweimal sg. Wilhelm Bechtold (Butzbach): Italiener, einfachkammig, gelb: zweimal fg Z, dreimal sg, g. Hans Becker (Marburg): Tauben, Koburger Lerchen, silbern: sg E, g. Heinrich Becker (Mendorf a. d. L.): Rus­sische Orloffs, rotbunt: zweimal sg. Ernst Bender (Griedel): Italiener, einfachkammig, gelb: sg Z,

Achtung Saarabstimmungsberechtigte aus Gießen und Umgebung!

Der Saarverein, Ortsgruppe Gießen, hält am Mittwoch, 9. Januar 1935, 2 0 % Uhr, im Restaurant und LassB ü r g e r h o f, Gießen, Plockstrahe 5, feine letzte Mitgliederversammlung vor der Abstimmung ab, bei der sämtliche Fragen des Transports und des Abstimmungsvorganges ausführlich besprochen werden. Insbesondere findet auch die Ausgabe der Fahrkarten statt.

Erscheinen sämtlicher Abstimmungsberechtigten aus Gießen und möglichst auch der Umgebung ist unerläßlich!

Die Devisenbewirtschastung.

Nachdem bereits im November und Dezember i des vergangenen Jahres die Vorprüfungen in den : dem Verband der Kanarienzuchtvereine für Ober- hefjen, das Lahn- und Dillgebiet angeschlossenen Vereinen Bad-Nauheim, Friedberg, Gießen, Mar­burg und Wetzlar stattgefunden hatten, stellten sich am vergangenen Sonntag nochmals 12 Stämme dem Urteil der Preisrichter Döbrich (Hanau) und Kreß (Frankfurt a. M.) zum Zwecke der Feststellung des Verbandsmeisters in Gießen.

Die Prämiierung hatte folgendes E r - gebnis: 1. Karl Becker (Gießen) 327 Punkte Verbandsmeifter, goldene Meifterfchaftsplakette und 1. Ehrenpreis; 2. Richard Fr enzel (Gießen), 321 P., 2. Ehrenpreis, große goldene Medaille; 3. K. Weidmann (Friedberg), 303 P., 3. Ehren­preis, kleine goldene Medaille; 4. P. Kluge (Bad- Nauheim), 297 P., 4. Ehrenpreis, große silberne Medaille; 5. H. Schmidt (Gießen), 294 P.; 6. K. Brandt (Bad-Nauheim), 291 P.; 7. K. Schmidt (Marburg), 288 P.; 8. P. Dietzel (Gießen), 282 P.; 9. Aug. Hatz (Gießen), 222 P.; 10. Hch. Becker (Gießen), 219 P.; 11. R e, ch o l d (Friedberg), 213 P.; 12. R o d e n b e r g (Wetzlar), 165 Punkte. Die Letztgenannten wurden mit Ehren­preisen und je einer kleinen silbernen Medaille aus­gezeichnet.

Gießener Wochenmarktpreise.

* Gießen, 8. Jan. Aus dem heutigen Wochen­markt kosteten: Molkereibutter, das Pfund 150 bis 155 Pfennig, Landbutter 142 Pf., Matte 25 Pf-, e, das Stück 4 bis 10, Eier (frische) 12 bis 13, (inländische Kühlhauseier) 10 bis 13, (ausländische 10 bis 13, Wirsing, das Pfund 8 bis 10, Weißkraut 6 bis 8, Rotkraut 12, Gelbe Rüben 8 bis 9 Rote Rüben 8 bis 9, Spinat 12, Unterkohlrabi 8 bis 9, Grünkohl 10 bis 12, Rosenkohl 20 bis 25, Feldsalat 70, Zwiebeln 10 bis 12, Meerrettich 20 bis 40, Schwarzwurzeln 22 bis 25, Kartoffeln 4 fßf., i>er Zentner 3,20 bis 3,40 Mark, Aepfel, das Pfund 10 bis 15 Pf., Honig 45 bis 50, junge Hähne 90 bis 100, Suppenhühner 75 bis 85, Enten 80 bis 90, Tauben, das Stück 50 bis 60, Blumenkohl 20 bis 50, Salat 20, Endivien 10 bis 15, Lauch 5 bis 10, Rettich 5 bis 10, Sellerie 10 bis 30 Pf.

Vornotizen.

Tageskalender für Dienstag: Stadt­theater: 20 bis 22.15 Uhr:Christa, ich erwarte dich". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Die beiden Seehunde". Kneipp-Bund, Ortsgruppe Gießen: 20 Uhr, imBayerischen Hof", Vortrag mit prak­tischen Vorführungen.

Stadttheater Gießen. Heute abend Wiederholung des LustspielsChrista, ich erwarte dich" von Möller und Lorenz; Spielleitung L u p k e.

Eine Kulturfilm-Veranstaltung für das Winterhilfswerk bringt das Licht- pielhaus, Bahnhofstraße, am kommenden Sonntag- vormittag heraus. Die Gesamteinnahmen der Ver- anftattunq «erden dem WHW. zuskeßen. Aus die heutige Anzeige sei besonders hingewiesen.

(mindestens 80 v. H.).

Folgende Einschränkung ist fernerhin zu beachten: Zufolge den mit Belgien, Luxemburg, Finnland, Frankreich, Holland, Italien, Norwegen, Schweden und der Schweiz abgeschlossenen Verrechnungsab­kommen ist eine Freigabe aus obigen Sperrkonten zur Bezahlung deutschen Exports nicht gestattet, sofern die Kontoinhaber ihren Wohnsitz in den ge­nannten Ländern haben.

4. Registermarkguthaben. Diese Gut­haben sind auf das dritte Stillhalteabkommen von 1934 zurückzuführen, das die ursprünglich auf aus­ländische Währungen lautenden Kredit- und Ver­schuldungsverhältnisse inländischer Stillhalteschuldner gegenüber ausländischen Stillhaltegläubigern zum Gegenstand hat. Es handelt sich hier um Beträge, die ausländischen Banken in einem bei der Reichs­bank geführtenRegister" gutgeschrieben sind. Diese Beträge werden auf Verlangen des ausländischen Gläubigers in Reichsmark zurückgezahlt, können aber nicht transferiert, alfo nicht in fremde Währung um­gewandelt werden und bleiben unverzinslich. Der Zweck dieser Registermark, die im Ausland markt­gängig gehandelt wird, ist folgender: Man will die Stillhaltekredite allmählich abbauen, sie längerfristig festlegen, dabei aber unsere Devisenlage nicht ver­schlechtern. Die Verwendungsmöglichkeit der Register­mark ist teils mit, teils ohne Genehmigung der Reichsbank sehr vielseitig.

Der ausländische Kontoinhaber eines Register­markkontos kann auch zugunsten ausländischer Rei­sender durch Zahlungsanweisung, ober durch Aus­stellung von Schecks und Akkreditionen je Person bis zu 50 RM., bei Vorlage von Empfehlungsschrei­ben von hierzu befugten Banken bis zu je 100 RM. für jeden Tag verfügen. Ferner kann die Bezah­lung im Jnlande von Eisenbahnkarten auf Strecken innerhalb Deutschlands, sowie für Studienaufent­haltskosten in Deutschland mittels Registermark er­folgen. Flug- und Schiffskarten können dagegen auch im Auslande bezahlt werden. Nicht gestattet ist aber die Verwendung von Registermark zur Be­streitung der Lebensunterhaltskosten für Mitglieder ausländischer diplomatischer Vertretungen, auslän­discher Journalisten und für Unterstützungszwecke.

5. A 11guthaben. Hier handelt es sich um Guthaben von Ausländern, die vor dem 16. Juli 1931 in Deutschland entstanden sind. Verfügungen hierüber bedürfen der Genehmigung der Devisen- jtelle. Dieje wird zu den gleichen Zwecken wie bei Kreditsperrguthaben erteilt.

6. Auswanderersperrguthaben. Wenn jemand nach dem 3. August 1931 seinen Wohnsitz ins Ausland (auch Saargebiet) verlegt hat, ist er Ausländer geworden, und sein Guthaben in Deutsch­land zum Äuswanderersperrguthaben. Er kann dar­über etwa in gleicher Weise verfügen, wie über Altguthaben und Kreditsperrguthaben.

Diese Ausführungen, die das komplizierte Gebiet der Devisenverordnungen nur andeutungsweise be­handeln konnten, lassen erkennen, wie schwer es für den Nichtfachmann ist, sich ein klares Bild über die Materie zu verschaffen, und es kann deshalb allen, die mit Ein- und Ausfuhr und mit Devisen zu tun haben, nur dringend empfohlen werden, sich bei der Reichsbank, oder bei den in Frage kom­menden Devisenbanken (Großbanken) beraten

** VostpersonaIien. Angenommen wurden als fiilf5Dof febaffner der Postbetriebsarbeiter Adams in Gießern Bestätigt wurde als. Postschaffner der Postschaffner a. P. Klee in Gießen. Planmäßig angestellt wurde als Telegraphenleitungsaufseher der Telegraphenbauhandwerker Re ich mann in Butzbach. In den Ruhestand getreten sind der Post- inspektor Schmidt in Gießen und der Post­schaffner August Müller in griebberg

** Grippe-Erkrankunge n l n Gießen kein Grund zur Beunruhigung Bei dem anhaltenden naßkalten fetter der letzten Wochen hat in unserer Stadt die Grippe ziemlich stark um sich gegriffen. Glücklicherweise tritt die Krankheit in durchaus harmloser Form aus- Durch den Witterungsumschlag und die kälteren Tempe raturen der letzten beiden Tage durfte em Ab­flauen der Krankheitserscheinungen zu erwarien sein. Zu Besorgnissen ist erfreulicherweise kein

der Zeit vom 4. bis 7. Januar fand in Es- die Deutsche Rasse-Geflügelschau statt. Zum drittenmal seit der Einigung der deut­schen Rasse-Geflügelzüchter hatten die Züchter der Reichsfachgruppe der Ausstellungs-Geflügelzüchter Gelegenheit, dem In- und Ausland zu zeigen, was deutscher Züchterfleiß auch unter besonders schwie­rigen Verhältnissen geschaffen hat.

tauben: fg E. August Gutmann (Bad Vilbel): Zwergwyandotten, schwarz: sg E, dreimal sg Z, zweimal sg. Karl Habicht (Homberg a. d. Ohm): Zwerglangschan, schwarz: v E, sg Z, zweimal sg, g. Heinrich Harth (Nidda): Hessische Kröpfer-Tauben, jchwarz: sa E, sg Z, sg, g. Karl Haub II. (Nieder- Weisel): Leghorn, weiß: g, b. Hermann Haus (Dauernheim): Hessische Kröpfer-Tauben, schwarz: sg, g; dieselben rot: sg Z, g. August Heil (Ossen­heim): Brünner Kröpfer-Tauben: sg, fünfmal g. Georg Henritzi (Ockstadt): Rheinländer, schwarz: fg, g. Karl Heß (Großen-Linden): Rheinländer, jchwarz: sg, g. Ludwig Heß (Watzenborn-Stein­berg): Italiener: einfachkammig, gestreift: sg Z, g. Otto H e ß (Lang-Göns): Cajuga-Enten: zweimal sa Z, zweimal sg. Robert Hilger (Weckesheim): Rhodeländer: zweimal sa, dreimal g; derselbe Hes­sische Kröpfer-Tauben, blau: sg Z, zweimal fg, bie- eiben bunte! getigert: breimal sg. Wilhelm Hof­mann (Lollar): Rhodeländer: sg E, sg Z, viermal fg, g. Heinrich Hofmann (Marburg): Federfüßige Zwerge, porzellanfarbig: fg E, breimal sg, g. Hein­rich Hottes .(Friedberg): Antwerpener Bart­zwerge, schwarz: zweimal jg Z, sg, g, b. Wilhelm Jacobi (Bad Vilbel): Welsumer, rebhuhnfarbig: fg E, jg; berfelbe auf indische Laufenten: fg, auf Strasser-Tauben, blau: zweimal sg, g. Heinrich Jäger II. (Ober-Hörgern): Hessische Kröpfer- Tauben, rot: sechsmal sg unb E. Alfred Jung (Großen-Linden): Wyandotten, silber: viermal g. Ludwig Klinkel XIII. (Lollar): Wyandotten, chwarz: jg E, zweimal sg Z, zweimal sg. Jean Kolter (Bad-Nauheim): Französische Bagdetten, weiß: viermal sg und Z. Heinrich Kraft III. (Wallenrod): Rheinländer, schwarz: sg Z, sg, drei­mal g. Jean Kranz (Schotten): Koburger Lerchen: g Z, fünfmal sg, g. Friedrich Kraul (Ebsdorf): Italiener, einfachkammig, rebhuhnfarbig: sg, zwei­mal g, b; derselbe auf einen Stamm sg. August Lenz (Klein-Linden): Zwergrhodeländer: zweimal g Z, sg. Georg Lutz (Klein-Linden): Schönheits- brieftauben: zweimal g. Friedrich Mandler (Wißmar): Vorwerkshühner: zweimal sg Z., g. Wilhelm Möbs I. (Echzell): Nürnberger Lerchen: g Z, zweimal sg, g; derselbe, auf Schönheitsbrief- auben: sg f. Kl., sg, g. Heinrich Mögt III. (Ech­zell): Wyandotten, schwarz: sg Z, sg, dreimal g; derselbe auf Zwergwyandotten, weiß: sg Z; der­selbe auf Hessische Kröpfer-Tauben: sg Z, zweimal g, g. Ludwig Mogk (Echzell): Zwergwyandotten, weiß: sg S, sg Z, g, zweimal b. Otto Mu h l (Reichelsheim i. d. W.): Rhodeländer: dreimal sg Z, dreimal sg, zweimal g. Karl Müller (Lang- Göns): Federfüßige Zwerge, porzellanfarbig: zwei­mal sg. Wilhelm Müller (Wetzlar): Sebright, jilder: zweimal sg E. Adolf N o h l II. (Reichels­heim i. d. W.): Hessische Kröpfer-Tauben, weiß: zweimal g. Hugo Noll (Echzell): Jugendgruppe, Sonderschau: Wyandotten, schwarz: zweimal A, einmal l. A. Philipp Ostheim (Echzell): Wyan­dotten, rebhuhnfarbig: sg Z, g; derselbe Altdeutsche Kröpfer-Tauben: sg S, fünfmal sg Z, sg f. Kl., viermal sg. Wilhelm Pfaff (Krofdorf): Rhein­länder, schwarz: dreimal sg, g. Simon Pfeiffer (Marburg): Wyandotten, schwarz: sg E, zweimal sg Z, viermal sg, g. Karl Philipp IV. (Watzen­born-Steinberg): Neuenglische Zwergkämpfer: zwei- mal sg S, dreimal sg Z, viermal sg. Willi Pipp (Echzell): Wyandotten, weiß: dreimal b. Karl P i tz (Laubach): Hessische Kröpfer-Tauben, fahl: sg Z, sg, q, b; derselbe auf Koburger Lerchen: b. Adolf Rathschlag (Nidda): Schönheitsbrieftauben: sg E, zweimal sg Z, sg, zweimal g. Karl R e > h 1 (Heldenbergen): Hessische Kröpfer-Tauben, schwarz: fq Z, dreimal sg. Rudolf Reuter (Friedberg i. H): Neuenglische Zwergkämpfer, birFenfarbtg: sg, g. Heinrich Roos I. (Echzell): Wyandotten, hell: sg E, sg Z, sg- Heinrich Ruhl (Garbenteich): Neu­englische Zwergkämpfer: zweimal sg Z, sg, g. Otto Soedler (Nieder-Gemünden): Federfüßige Zwerge, porzellanfarbig: fg E, dreimal sg Z, sg, zweimal g. August Seibert (Wieseck): Zwergrhodeländer: sg, b Willi Schäfer (Wißmar): Schönheitsbrief­tauben, fahl mit gelb: sg. Heinrich Schlier (Butz­bach): Zwergwyandotten: sg Z, sg, zweimal g. Richard Schmidt (Kolbenmühle bet Harbach): Indische Laufenten: zweimal fg, zweimal g. Edmund Schäfer (Nieder-Weisel): Zwerglangschan, schwarz: sg, g, b. Wilhelm Stengel (Rodheim v. d. H.): Italiener, einfachkammig, rebhuhnfarbig: g; der­selbe auf Hessische Kröpfer-Tauben: zweimal sg. Rudolf Stoffel (Echzell): Schönheitsbrieftauben: zweimal sg, b. Karl Stoll III. (Lang-Gons): Rhodeländer: sg Z, sg, g. Wilhelm Sturtz (Gdarts- hausen): Hessische Kröpfer-Tguben, schwarz: sg s.KI., fq, g f. Kl. Emil Valdor (Wetzlar): Brunner Kröpfer-Tauben, schwarz: zweimal g, gestorchte zweimal g. Theodor Vogt (Reichelsheim i. d. W.): Hessische Kröpjer-Tauben, weiß: dreimal sg Z, vier­mal sg, g. Otto Volk (Gambach): Wyandotten, rebhuhnfarbig: sg E, dreimal sg Z, sg. Wilhelm W a q n e r (Gleiberg): Zwergpaduaner: sg E, sg zweimal sg, g. f. Kl., g. A. Walther (Bauern­heim): Strasser-Tauben: sg Z, sg, dreimal g. Albert Wiedemann (Lich): Zwerglangschan, schwarz: fg E, sg, dreimal g. Johannes Wormsbucher (Marburg): Rheinländer, schwarz: zweimal g.