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Oie römischen Protokolle unterzeichnet

I

Der französische Staatsbesuch in Rom

niederlegte.

britische Erwartungen

, ~ - ----- ^avals in Lon­

don am 20. Januar gründlich geprüft werden. Die Havasagentur teilt indessen mit:Pressenachrichten besagen, daß außer dem gestern in Rom veröffent-

Die Stellung Deutschlands beschäftigt alle Blätter. Der Berichterstatter desPetit Pari- sien" meldet: Das römische Abkommen sehe auch eine Regelung der Abrüstungsfrage vor. Die französische und die italienische Regierung hät­ten sich versprochen, gemeinsam nach einer geeig­neten Formel zur Beschränkung der Rüstungen, und zwar in enger Gemeinschaft mit der Londoner Regierung zu suchen. Die Frage werde bei dem Besuch Flandins un'

werden. Eine Tat, die die gesamte Arbeiterschaft des Grenzgebietes dankbar anerkennt und die für unsere Brüder an der Saar den Beweis liefert, in welchem Maße künftig nach der Rückgliederung durch den Gauleiter alle zur Verfügung stehenden Mittel für Arbeitsbeschaf­fung eingesetzt werden. In diesem Geiste des deut­schen Sozialismus sollen nach dem 13. Januar auch an der Saar alle Kräfte eingesetzt werden, um aus­reichende Lebens- und Existenzmöglichkeiten zu schaffen.

Nachdem im Prozeß um die Entführunl grauenhafte Ermordung des L i n d b e r ' '

Oer Reichsjugendführer in München.

Roosevelts Haushaltsplan

Flottenrüstung zur vertraglichen Höchstgrenze.

Mussolini und Laval sprechen zur Presse. - Oer Friedenscharakter der Abkommen wird unterstrichen.

meine fernere Arbeit für Führer, Volk und Vater- land fern.

Rom, 7. Jan. (DRV.) Laval und Mussolini haben am Montagabend nach einer letzten drel- viertelstündigen Unterredung um 8 Uhr die Un­terzeichnung der italienisch-französischen Ver­einbarungen vorgenommen. Ueber das Ergebnis der Besprechungen der letzten Tage ist folgende Mit­teilung ausgegeben worden:

Die französifch-ikalienischen Verhandlungen sind heute vom italienischen Regierungschef und dem französischen Außenminister abgeschlossen worden, sie haben Vereinbarungen über die Inter­essen der beiden Länder in Afrika und Aktenstücke unterzeichnet, die die Gemeinsamkeit der Ge­sichtspunkte ihrer Regierung über Fragen euro­päischen Charakter registrierten. Sie haben die Uebereinstimmung der beiden Regierungen über die Notwendigkeit einer mehrseitigen Verständigung über die Frage Mittel-/ europas festgestellt und sind übereingekommen, daß die von ihnen angenommene Auffassung so schnell wie möglich der Prüfung der inter­essierten Staaten unterbreitet wird; sie sind ferner übereingekommen, daß sie im Hinblick auf den erwarteten Abschluß dieser mehrseitigen Ver­ständigung gemeinsam im Geiste eben dieser Ver­ständigung alte Maßnahmen prüfen wer­den, die die Lage erfordern könnte."

Regelung bilden werden, die auch die Frage der deutschenAufrüstung" umfassen werde. Das Werk der wirtschaftlichen Wiederherstellung, das für Deutschland und den Frieden unentbehrlich sei, bleibe so lange hoffnungslos, wie eine gemein­same Grundlage für eine internationale Zusammen­arbeit fehle.M o r n i n g P o st" schreibt, Groß­britannien beteilige sich zwar nicht an dem neuen Pakt, aber die britische Regierung habe entschieden zur Aufnahme der Verhandlungen geraten. Ihr erfolgreicher Abschluß werde durch­ausgebilligt.

In Regierungskreisen werden die Aussichten für eine baldige Wiederbelebung der A b -

London, 8. Jan. (DRV. - Funkspruch.) Der römische Berichterstatter desDaily Telegraph" berichtet u. a.: In Rom habe der Eindruck ge­herrscht, daß Laval hinsichtlich der afrikanischen Frage günstige Bedingungen für Frank- re i ch erzielt habe. Die Gegenleistungen blieben hinter dem zurück, was die italienische Regierung ursprünglich erhofft habe, aber Mussolini sei bereit gewesen, im Interesse des Friedens Opfer zu brin­gen. Die italienischen Kolonialkreise eien ziemlich enttäuscht. Gleichzeitig herrsche aber große Befriedigung darüber, daß die lange Zeit der Reibungen zwischen Italien und Frank­reich beendet sei. Das Abkommen über die Unabhängigkeit Oesterreichs sei in dem Sinne abgeändert worden, daß es der Kleinen Entente ebenso wie Ungarn ermög­licht werde, ohne Schädigung ihrer nationalen Interessen ihre Unterschrift zu geben. Zu diesem Zweck sei das WortUnabhängigkeit" in Garantie der Nichteinmischung" ver­wandelt worden. Es scheine, daß dieses Protokoll auchvon Oe st erreich selbst unterzeichnet wer- den solle. Damit werde das österreichische Selbst- gefuhl geschont. Ungarn werde nicht aufgefordert, öffentlich seine revisionistische Politik aufzuqeben. Ueberdies würden Südslawien und Ita -

Keine Vereinbarung in der Rüstungssrage?

Laval dementiert.

Paris, 8. Jan. (DNB.-Funkspruch.) Die Unter­zeichnung des französch-italienischen Abkommens wird von der Pariser Presse als Besiegelung der französisch-italienischen Freundschaft gefeiert, die sich m der Zukunft a u s w i r k e n müsse. Viele Blätter gehen im Ueberschwang ihrer Gefühle soweit, von einer re st losen Zustimmung Italiens zur französischen Politik zu sprechen, die mit dem Papst, bei der die Saarfrage und wohl Italien in Afrika nicht alles ur­sprünglich Geforderte zugestanden er­halten habe. Auch die Unterredung Lavals mit dem P a p st, bei derd ie S a a r f r a g e und angeblich auch ein Konkordat mit Frank­reich zur Sprache gekommen sein sollen, wird als bedeutsam in mehr als einer Beziehung bezeichnet. Dabei verkennen verschiedene Blätter nicht, daß die französisch-italienische Freundschaft er ft ihre Drobe bestehen müsse.

Das Saargrenzgebiel arbeitslosensrei!

Kaiserslautern (Pfalz), 7. Jan. (DNB.) Das ganze pfälzische Saargrenzgebiet ist nunmehr frei von Arbeitslosen. Durch die Initiative des Saarbevollmächtigten Gauleiter B ü r ck e l wurde innerhalb weniger Wochen das gesamte Saargrenz­gebiet mit großen Arbeitsbeschaffungs­maßnahmen bedacht. Etwa 1600 Arbeiter erhalten über ein Jahr Arbeitsmöglichkeit und find damit in der Lage, ihre Familie zu ernähren. Durch Bereitstellung von Mitteln der Arbeitsfront können Millionen von Mark neben den Geldern aus der

SU!Kll?jn^er ? a D Q1 &er ersten Reihe der Dritte von rechts) mit den Herren der frantöfifchen Botschaft vor dem Grabe des Unbekannten Soldaten in Rom französischen

Einseitige Befürchtungen äußert wiederum das Echo de Pari s". Die Hauptfrage laute, ob Mussolini nicht versuchen werde, Frankreich in Rich­tung eines Viermächteabkommens zu en­gagieren, und ob Frankreich in der Folge nicht seine Bündnisse und Freundschaften aufopfern müsse. Immerhin sei anzuerkennen, daß Laval den von Briand im Dezember 1927 be­gangenen Fehler, ein Angebot Mussolinis, über Oesterreich zu verhandeln, abzulehnen, wieder gut­gemacht habe. Jetzt müsse man hoffen, nicht in den Fehler eines Vierer- oder Fünferpaktes zu verfal- len. Man dürfe nichts riskieren, was Frankreichs militärischen und diplomatischen Aufschwung zu­nichte machen könnte.

den diese Bündnisse, die der Politik eines Landes den festen und unbedingten Rückhalt eines anderen oder mehrerer anderer geben, nicht notwendig zu einer Bedrohung dritter Interessen führen und dadurch den Keim zu schweren Kon-- flikten in sich bergen? Diese Frage zu stellen, ist vor allem Deutschland berechtigt und verpflichtet. Es ist nicht zu verkennen, daß Anzeichen dafür vor­liegen, daß sowohl die römischen Vertragspartner, als das patestehende England eine solche verhäng­nisvolle Wendung und Folge des neuen Zusammen­schlusses zu vermeiden wünschen. Dafür wird der Geist, in dem nach der Erledigung der Saar- frage das dringendste Problem der europäischen Po­litik, nämlich die R ü st u n g s f r a g e , behandelt werden wird, der ausschlaggebende Wertmesser sein.

rmgern lasten. Dagegen schließe der ordentlichesrüstungskonferenzals groß bezeichnet. Mart Haushalt mit einem kleinen Ueberschuß ab. Er will die Initiative ergreifen. Es wird darauf hin­verspreche, daß abgesehen von Ausgaben für die gewiesen, daß Ereignisse der neueren Zeit, wie dck Arbeitsbeschaffung künftig jede Ausgabe Eintritt Sowjetrußlands in "den Völkerbund, die durch entsprechende Einnahmen voll österreichische Regelung und die französisch - italie- gedeckt sein werde. Für die Arbeitsbeschaffung, nischen Vereinbarungen viel dazu beitragen können, forderte der Präsident einen Pauschalbetrag von Frankreich die Sicherheit zu geben, 4 Milliarden. Er hoffe, daß dieser Betrag all- die es wünscht, bevor es in der Abrüstungs- mählich herabgesetzt werden könne, bis frage Z u g e st ä n d n i s s e macht. Wenn die Saar- emes Tages der Gesamthaushalt ausgeblieben fei. abftimmung befriedigend verläuft, dann wird sehr

Zum Wehrhaushalt bemerkt Roosevelt u. a., wahrscheinlich jede Anstrengung gemacht werden, daß nicht nur das Heer eine moderne Aus- um die französische Regierung zu einer Aende» r ü st u n g brauche, daß die Vereinigten Staaten run9 ihrer Haltung gegenüber Deutch- vielmehr daran gehen müßten, die Verzöge-land zu überreden. In Regierungskreisen hofft r u n g a u f z u h o l e n, die unter den früheren Re- man, daß auf der Sitzung des Büros der Ab­gierungen in der Ausführung d e r Flotten- rüftungskonferenz in der ersten Februarwoche in vertrüge von 1922 und 1930 eingetreten fei, Genf dafür gesorgt werden kann, daß der bri- d. h. mit anderen Worten: Präsident Roosevelt be- tische Abrüstungsplan zur Grundlage nachrichtigt Japan, daß er entschlossen sei, b is eines Abkommens gemacht werden kann, zur Höch st grenze dieser Verträge auf- z u r ü st e n, da sich eine Einigung mit Japan über eine Herabsetzung der Seerüstungen nicht erzielen ließ. Für die Fortsetzung des Baues von 20 begon­nenen und für die Kiellegung von 24 neuen Kriegsschiffen (Kreuzer, Zerstörer, U-Boote, Flugzeugträger) sind 140 Millionen Dollar ange­setzt. Für den Bau von Marineflugzeugen 35 Millionen. Das Heer wiederum hat über 5 00 neue Flugzeuge angefordert, um am Ende des Haushaltsjahres 1936 über eine Luftflotte von 1352 Flugzeugen zu verfügen.

Washington, 7. Jan. (DNB.) Heute nachmit­tag wurde in beiden Häusern des Kongresses Roo­sevelts Botschaft zum neuen Bundeshaushalt ver­lesen. Alle drei Haushaltsjahre der Rooseoeltregie- rung haben also mit starken Fehlbeträgen abgeschlossen, die zwischen vier und fünf Milliarden Dollar jährlich schwanken; die öffentliche Verschul­dung der Bundesregierung Ende Juni 1936 dürfte über 34 Milliarden betragen. In seiner Botschaft gibt Präsident Roosevelt zu, daß seine Hoffnung, im dritten Etatsjahr Ausgaben und Einnahmen auszugleichen, sich nicht habe verwirk­lichen lassen. Schuld daran sei vor allem die im= m ----- -------- mer noch hohe Arbeitslosenziffer, die

Reichsanstalt für Arbeitslosenversicherung eingesetzt Iden außerordentlichen Haushalt wesentlich habe ver-i

Berlin, den 7. Januar 1935.

~ _ <geZ.) Lutze

Ches des Stabes der SA. der NSDAP.

Oie presse der Oeuffchen Arbeitsfront.

B e rj i n, 7. Jan. (DNB.) Nach einer Anord- üun9« e5 Reichsorganisationsleiters der NSDAP Dr. Ley erfahrt die Presse der Deutschen Arbeits-' front folgende Vereinheitlichung:

1. Alle Einzelverlage der früheren Ver- bande werden in einen Zentralverlag der D A F. überführt. Der Zentraloerlag untersteht der Leitung des Beauftragten für die wirtschaftlichen Unternehmungen der DAF. Pg. Müller. Ihm obliegen alle verlagstechnischen Aufgaben.

2- Z>ie verschiedenen S ch r i s t l e i t u n g e n der DAF werden m einem Presseamt zusam- mengefaßt. Dieses Presseamt untersteht dem Pq. Vi alias. Von dieser Regelung unberührt bleibt Der Deutsche", der eine Sonderrege­lung erfahrt. B

Wie weiter aus der Verordnung hervorgeht unterhalt die DAF. in Zukunft folgende Presse- Das Arbeite rtum" als amtliche Zeitschrift, den Informationsdienst als amtliche Kor- refpondenz, die Fach- und Berufspresse em amtliches Nochrichtenblatt der DAF und der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" das entsprechend dem Verordnungsblatt der Partei alle amtlichen Verlautbarungen der DAF. und der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" enthält und achttägig allen Dienstellen zugestellt wird, und die vom Presseamt der DAF. betreuten Werks­zeitungen.

Lindberghs Kindermädchen im Kreuzverhör.

München, 6. Jan. (DNB.) An Sonntag waren etwa 1000 höhere HI.-, JV.- und BdM.-Führer des Gebietes Hochland zu einer Führertagung nach München einberufen. Reichsjugendführer Baldur ,von Schirach bezeichnete die bürgerliche Gesell­schaft. als etwas zu Ueberwindendes, ja zu Ver­achtendes, weil in der Unterscheidung zwischen den oberen Zehntausend und den unteren Millionen eme Gefahr für Volk und Zukunft liegt. Die HI. habe sich im Gegensatz zur bündischen Jugendbe­wegung vorn ersten Tag an dem Alltag ver­schrie b e n , der Pflicht, der Arbeit und dem Kampf. Das Jahr 1935 müsse ein Jahr der Er­tüchtigung werden. Ein großer Reichssporttag d e r HI. werde der Ausdruck der körperlichen Er­tüchtigung der jungen Generation werden. Dem stehe der Reichsberufswettkampf zur gei- stlgen Ertüchtigung gegenüber. Als besonderen

ß . . , . . i Wunsch an die Jugend im Jahre 1935 bezeichnete

lichten Kommunique noch andere Schriftstücke vor- er es, in der E i n h e i t a l l e r G l i e d e r u n a e n hcinden seien, besonders ein Protokoll ü b e r der nationalsozialistischen Bewegung die Voraus- die Abrustungsfrage. Pierre Laval gibt be- setzungen des künftigen Erfolges zu sehen. In der rannt, daß nur öie amtliche Mitteilung Jugendbewegung müsse auch der Gegensatz und die von ihm und Mussolini abgegebenen Erklä- zwischen den älteren und jüngeren rrungen gültig sind. Jede andere Jnforma- Generationen ausgerottet und an seins tion muß als unrichtig oder tendenziös ange- Stelle der Begriff von der Einheit des g a n Zefehen werden." Vielleicht geht man nicht fehl in z e n Volkes gefetzt werden. Man könne die Ju- der Annahme, daß die allzu deutlichen Verlaut- gend der Menschen nicht nach der Zahl der Jahrs barungen der Pariser Blätter Mussolini des- bemessen Jugend sei dem Nationalsozialisten eins or Cn %?benweü er weder d e n Haltung die ihn charakterisiere, mit der man ge-

Anschein eines Druckes auf Deutsch- boren werde und mit der man sterbe la n d erwecken noch England vor ben

Kopf stoße n möchte, das zunächst über die Ab- Liank des Chefs des Stabes der SA. sichten der französischen und der italienischen Regie- DNB. Berlin, 7.Jan. Stabschef Lutze aibf rung amtlich unterrichtet werden muß. folgendes bekannt:

Was über die Kolonialvereinbarungen bekannt Das W e i h n a ch t s f e st, mein Geburtstag mirö, bestätigt im großen und ganzen frühere Mel- und die Jahreswende haben mir eine Unwbf öungen. Bon Interesse wäre höchstens die Mittel- von Grüßen und Glückwünschen aus allen Volks- lung desPetit Parlsien , daß Italien mit 2 0 v.H. kreisen eingetragen. Meine Arbeitsüberlastung als

Ae "^Et-en der Eisenbahn Addis Stabschef und als Oberpräsident der Provinz Han. Abeba-Dnbutl beteiligt werden soll. Wi- nooer machen es mir unmöglich, allen, die bei den derspruchsvall lauten die Erklärungen über die Zu- vorgenannten Anlassen meiner fo sreundlich gedacht gestandnisse m Somali-Land. Wahrend das haben, persönlich zu danken. Ich erwidere die mir Deuore versichert, daß Italien nicht die Erlaubnis gespendeten Grüße und Wünsche deshalb aus auf- xr^a t%ilne? $«?J Oborf errichten, stellt richtigem Herzen auf diesem Wege. Mein Dank soll dasEcho de Pans das Gegenteil fest. meine fernere Arbeit für Führer, Volk und Vater.

Nach Unterzeichnung der Vereinbaruna erklärte Mussolini Pressevertretern, zwei Kategorien von- Fragen stünden zur Behandlung: einmal die eigentlichen französisch - italienischen Fragen und dann die Fragen europäischen Charakters. Eine dauerhafte Verständigung wäre nicht möglich ge­wesen, wenn sie die seit dem Kriege verschleppten italienisch-französischen Fragen ungelöst gelassen hätte. Laval und er hätten sich hartnäckig das Ziel Zbsetzt, zu einer vollen Verständigung zu gelangen, und sie hätten dieses Ziel erreicht. Die Abmachungen allgemeinen Charakters hätten keine Spitze gegen, irgendjemand. Sie seien mit der Hoffnung geschaffen, daß sie nicht zur Einengung, sondern zur Erweiterung des europäischen Horizontes dienen. Musso­lini warnte vor einem übertriebenen Optimismus. Man dürfe nicht glauben, daß alles getan fei; auch die Freundschaft wolle ge­pflegt sein. Das Schicksalsjahr 1935 beginne un- ter den glücklichen Vorzeichen der italienisch-fran­zösischen Vereinbarung.

Außenminister Laval bestätigte die Darlegun­gen Mussolinis. Die Vereinbarungen würden künf­tig die Politik der Freundschaft, die die Beziehun­gen der beiden Länder beherrschen müsse, erleichtern. Die Abmachungen über die afrikanischen Fragen seien gerecht und dürften, wie er hoffe, günstig ausgenommen werden. Keines der beiden Länder habe wesentliche Interesse geopfert. Von jetzt ab könnten Italien und Frankreich ohne Hinter­gedanken und in einer Atmosphäre gegenseitigen Vertrauens frei an die Prüfung aller Fragen Herangehen, die die Auf­merksamkeit aller auf die Aufrechterhaltung der europäischen Ordnung bedachten Regierungen er­forderten. Die Aufgabe aller interessierten Staaten sei erleichtert worden durch den Geist der Unpar­teilichkeit und Objektivität, in dem die römischen Verhandlungen geführt worden seien. Diese Politik sei gegen niemand gerichtet und biete allen Regierungen auf dem Boden dermora­lischen Gleichberechtigung" die Möglichkeit zur Mit­arbeit an der Organisation des Friedens. Er habe die feste Zuversicht, daß der von Rom ausgehende Appell gehört werde.

hruna und wo er einen Kranz ^s'lluru^n9 De5 21 n o v e r g h ° Babys

einen xranz das Kindermädchen Betty G o w eine genaue Dar- stellung der Nacht gegeben hatte, in der das Kind | steraubt worden war, gab sie im Kreuzverhör !2;r $u' bas Kinderzimmerfenster sei wohl ge-

N osten gewesen, dagegen feien die hölzernen Fensterladen nur angelernt gewesen. Ferner ge- gegenseitige P-rsprech-n derNichtE

her Donhtten «SnnVn Angelegenheiten die Klippen weise auch anderen Personen Mitteilung von den verme in «5 -ufn? be5 Balkans Lebensgewohnheiten und vom Kommen und Gehen hotrJfff f e n r^?5 slCc. Abrustungsfrage der Familie Lindbergh gemacht habe. Sie habe am betreffe fo verlaute daß Mussolini beabsichtige, Abend der Entführung mit ihrem Freund televlm

,eSie Tim^Tii,i0U,e-babe\3U viert. - Johnson ist^in^wischen als üngesetzm^ a

f ohne Uebcrtreibuug Gingeroanbertcr wieder nach Norwegen abaesckoben

etr ?erbln' die Protokolle von Rom worden. Das Kindermädchen gab ferner hn6 Itfih f^L.f X £ 9 O r 9 / 5 sie an jenem verhängnisvollen Albend das erstemcll

Urb schließlich auch zu einer Lösung der bemerkt hatte, daß der Riegel am Fensterladen Ll0a5b?4ßn ^nZosstch-italienischen Flöt- durch den angeblich die Entführer bes Äinöes eim sRrnfnfnU9 outtten. Man hoffe, daß die gestiegen sein sollen, entzwei war, daß also der

nur die Einleitung zu einer umfassenden Laden nicht geschlossen werden konnte. Solche kleineren Reparaturen, fuhr Betty G o w fort, habe gewöhnlich der inzwischen verstorbene Diener der Familie Lindbergh, Ollie Whateley, ausgeführt. Im Gegensatz zu Oberst Lindbergh behauptete das Mädchen, daß der Terrier Lindberghs von Wha­teley gefüttert und abgerichtet worden war und Fremde anbellte, das Ehepaar Whateley dagegen nicht. In der Nacht des Kindesraubes habe Der Hund nicht angeschlagen. Betty Gow erlitt nach dem Abschluß des Kreuzverhörs einen Ohnmachts- anfall. Der Gendarm Josef Wolf, der als erster nach der Entführung des Kindes das Haus 1 Lmdberghs betreten hatte, sagte als Zeuge aus, l daß das Bett des Kindes unversehrt gewesen sei.'