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'en Johann Konstantinowitsch,

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Kampf gegen die bolschewistische Zersetzung immer Konstantinowitsch, Igor Konstantinowitsch, Graf noch auf die Mehrheit der Truppenteile absolut Paley und der Erzieher der Prinzen Konstan-

nu5 die Erklärung des Mönchs, er bringe die

Geschickten aus aller Welt

ch t überbrachte der Kornman- II. Armeekorps, Generalleut­

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Der Leidensweg einer Großfüistin

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verlassen kann. Besondere Beweise persönlichen Muts gaben neben der Truppe auch der Kriegs­minister G'neral Gomes und der Bundespräsi- dmt Getulio Vargas selbst, die sich auf den

einen Finger, den der Araber mit der Waffe ab­geschlagen hatte. Unter den zur Verfügung stehen-

tes unaufhörlich in den Ohren, ihren Sohn William, der im Staatszuchthaus fitzt, wenn vielleicht auch nicht zu begnadigen, so doch auf Ehrenwort frei­zulassen. Seit der Verurteilung ihres William wohnt sie in einem ärmlichen Mietshause dem Zucht­hause gerade gegenüber und hat weit über tausend Briefe und Gesuche an den Gouverneur wie auch an den Präsidenten der Vereinigten Staaten ge­schrieben.

Denen scheint es jetzt doch zuviel geworden zu sein, denn sie haben William, der lebenslänglich verurteilt war, auf das Ehrenwort, die Stadt Ock- mulaee nicht zu verlassen, endlich freigegeben. Beim Wiedersehen ihres Sohnes, den sie am Tor der Strafanstalt erwartete, fiel die Greisin vor Erre­gung in Ohnmacht.

Ihr auf Ehrenwort entlassener Sohn, der heute 54 Jahre alt ist, hat im Jahre 1914, als er Beweise dafür in der Hand zu haben glaubte, daß seine junge Frau ihn mit einem Farmer betrüge, diese auf dem Heimweg von seiner Arbeitsstätte durch das offene Fenster seiner Wohnung erschossen Seine Frau saß gerade am Küchentisch und hielt aus der

fünf nun schon auf ihre Verhandlung, und alles spricht dafür, daß sie den ganzen Rest ihres Lebens darauf zu warten haben. Nach ägyptischem Recht

echter $ sondern ist, und

Kampfplätzen dem Kugelregen aussetzten.

~ ir die Schärfe der Bekämpfung aller kommu­nistischen Putschversuche, die noch durch eine aus­drücklich vom Bundespräsidenten angekündigte Säuberung des Landes von allen zersetzen­den Elementen des Kommunismus ergänzt werden soll, kann die gesamte Kulturwelt nur dankbar sein. Die Komintern glaubte sich in Brasilien das Ein­fallstor für den Bolschewismus in Südamerika ö^nen zu können. Wenn ihr jetzt dieses Tor mit aller Energie vor der Nase zugeschlagen wird, ist damit ein wichtiger Schritt vorwärts getan in der Bekämpfung des Weltkommunismus.

M e i ft e r überbrachte die Glückwünsche der Offi­ziere der alten Armee. Oberbürgermeister Fa­ber gab dem Feldmarschall von der Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Stettin Kenntnis. Als das Jungvolk und die Junamädel vor dem Hause des Feldmarschalls aufmarschierten, begrüßte sie Mackensen herzlich und gab ihnen mah­nende Worte mit auf den Weg, immer für Deutsch­land zu stehen.

Der Führer und Reichskanzler hat Ge­neralfeldmarschall von Mackensen folgendes Glück­wunschtelegramm übersandt:Anläßlich Ihres 86. Geburtstages gedenke ich Ihrer, Herr Feldmarschall, mit den aufrichtigsten Glückwünschen und verbinde hiermit die Hoffnung, daß Sie dem deutschen Volke noch lange Zeit in Gesundheit erhalten bleiben. Adolf Hitler."

Der Reichskriegsmini st er und Oberbe­fehlshaber der Wehrmacht übermittelte General- feldmarscholl von Mackensen telegraphisch nach-

82jährige Witwe Doß in Ockmulgee (Oklahoma). Seit 21 Jahren liegt sie dem Gouverneur des Staa-

tinowitsch ihre Gefangenschaft teilten. Don nun an lebten sie und ihre Vettern unter Umständen, die von Woche zu Woche schrecklicher wurden. Die Ge­fangenen, denen zuerst ein gewisses Maß von Frei­heit erlaubt war, wurden immer enger beschränkt, ihr Essen wurde beinahe auf Hungerrationen ge­kürzt. und Schwester Borbora, die die Großfür^in begleitet hatte, wurde nach Jekaterinburg zurück-

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.)

Der Finger bringt es an den Tag!

(urt) Dar-es-Salam.

Ein arabischer Edelsteinhändler wurde eines Nachts von einem verdächtigen Geräusch wach und sah einen dunklen Schatten in seiner Nähe. Er griff zu einem neben seinem Bett liegenden arabischen Messer und schlug auf den Schatten los. Der Ein­

oder bayerischen Polizeibeamten geben, sondern nur einen deutschen Polizisten, der in jedem Ort dem gleichen Beamtengesetz unterliegt und die gleiche Uniform trägt.

Heute ist die deutsche Polizei die klein st e und sparsam st e aller Kultur st aaten. Wäh­rend in England auf 175 Einwohner ein Polizei­beamter kommt, in Frankreich auf 314 und in Italien auf 333 Einwohner, so entfällt in Deutsch­land zur Zeit nur a u f rund 5 0 0 Einwohner ein Polizeibeamter.

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Familienbibel eine Privatandacht ab. In der Ver­handlung vor dem Strafgericht stellte sich damals einwandfrei heraus, daß William seine Frau völlig zu Unrecht im Verdacht der ehelichen Untreue gehabt hatte. Ist das kein Stoff für einen amerikanischen Rührfilm?

Fünf Schuldige und kein Richter.

(E. Z.) Alexandria.

In Alexandria haben sich fünf Stadträte aus diesem oder jenem Grunde vor einem Disziplinar- aericht zu verantworten. Seit Monaten warten die

archaj! vollen

Seltene und unermüdliche Geduld, Treue oder wie man es nennen will,

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dringling stieß einen Schrei aus und verschwand.

| Anscheinend hatte der Dieb keine Spur hinter- L lassen. Aber später fand man auf dem Boden

Generalfeldmarschall von Mackensens 86. Geburisiaa.

Generalfekdmarschall von Mackensen feierte am Freitag in voller geistiger und körperlicher Fri­sche in seinem Landhause in Falkenwalde bei Stettin seinen 86. Geburtstag. Die G l ü ck w ü n -

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stehende Geburtstagswünsche:Im Namen der Wehrmacht gedenke ich Ew. Exzellenz am heutigen Tage mit den aufrichtigsten Glückwünschen. Heil Hitler! Generaloberst von Blomberg."

BundespräsidentMiklas bei einemMusik- abend auf der deutschen Gesandtschaft.

Wien, 6. Dez. (DNB.) Der deutsche Gesandte von Papen und Frau hatten für Donnerstag abend zu einem Empfang eingeladen, der unter dem Motto stand:Hausmusik bei Goeth e". Es waren annähernd 300 Personen erschienen, darunter der österreichische Bundespräsident M i k l a s mit Gemahlin, Außenminister Berger- Waldenegg, Minister ohne Geschäftsbereich Dr. B u r e s ch , Staatssekretär für Unterricht Pern- ter, Nationalbankpräsident General Vaugoin, Staatssekretär a. D. Hammerstein mit ihren Damen und viele andere Persönlichkeiten des öster­reichischen öffentlichen Lebens. Ferner war das ge­samte Diplomatische Korps vertreten. Ein aus­erlesenes künstlerisches Programm erfreute die Gäste.

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Sansibar auf der Straße einem Bettler begegnete, der seine Hand in Lumpen verhüllt hielt, nahm er ihn fest und untersuchte seine Hand. Es stellte sich heraus, daß ihm ein Finger fehlte jener Finger nämlich, der im Polizeipräsidium von Dar-es-Salam in Spiritus wartete.

Beinah ein Filmstoff.

(th.) Neuyork.

Das v'erte Siegel"

Als Agent des britischen Geheimdienstes im zaristischen Rußland während des Weltkrieges. - Aus den Erinnerungen des Außenministers Sir Samuel Hoare.

Großfürstin Elisabeth, Schwester Zarin und wie sie eine geborene Prinzessin von Hessen-Darmstadt ist die Frau des von den Terroristen 1905 in Moskau ermordeten Großfürsten Sergius von Rußland, die in einem Kloster lebt und das Opfer der Bolschewisten wird. Den tragischen Leidens­weg dieser Frau beschreibt Sir Samuel Hoare in seinem Buch:Das vierte Siegel, das Ende eines russischen Kapitels. Meine

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geschickt. Die Gefangenen waren schon lange auf . Särge seiner eiaenen Familie an einem heiligen den Tod gefaßt, sie wußten aber nicht, daß das Ort, willig an. Als die Särge in Peking ankamen, Verbr"chen, das ihrem Leben wenige Stunden nach wurden sie in der russischen Missionskirche vor den dem Mord an der Kaiserlichen Familie in Jeka- Stadtmauern aufgestellt.

terinburg ein Ende machen sollte, Schritt um < Schritt vorbereitet wurde. Dieselben Ver- I brecher dachten sich die zwei Verbrechen aus, die­selben brutalen Methoden sollten angewandt wer­den, die gleiche Absicht, die völlige Ausrot­tung der Familie Romanow war die geistige Triebkraft der Urheber.

Am 17.Juli 1918 wurde die kaiserliche < Familie in Jekaterinburg unter Umstän- , den, die aller Welt bekannt sind, ermordet. Am selben Tage wurde die Wache um das Gefängnis in Perm verstärkt. In der Nacht zum achtzehnten hörte ein Bauer merkwürdige Geräusche in der Nachbarschaft gewisser außer Benutzung gesetzter Eisenerzschächte im Bergwerksgebiet von Alapaewsk, ein paar Meilen von der Stadt entfernt. Als er sich dem Ort näherte, von dem die Geräusche kamen, sah er bie Großfürstin Elisabeth und die kaiserlichen Prinzen inmitten einer Bande bolschewistischer Mordgesellen. Seiner Erzählung nach verbanden die Bolschewisten der Großfürstin die Augen und warfen sie noch lebend in einen der Schächte. Er hörte deutlich ihre letzten Worte:Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun". Die Prinzen würden nach ihr hineinaeworfen, mit ihnen Schwester Barbara, die auf ihre eigenen Bitten hin die Erlaubnis bekommen hatte, von Jekakerin- burg zurückzukommen, um ihrer Mutter Priorin zur Seite zu bleiben. Am Schluß dieses grauen­vollen Verbrechens warf einer eine Ladung Handgranaten hinunter, und man hörte eine ohrenbetäubende Explosion. So endete das Leben dieser königlichen Heiligen. Es war durch einen heiligen Tod vollendet worden.

Aber diese Geschichte von Drama und Tragödie war noch nicht am Ende. Es sollte noch ein Akt folgen. Ehe drei Monate um waren, war Kolt - s ch a k mit seiner Weißen Armee im Besitz von Alapaewsk. Die Einzelheiten des Verbrechens wur­den in einer öffentlichen Untersuchung bestätigt und die Leichen identifiziert, denn die Briefe und klei­nen persönlichen Gegenstände, die in dem Schacht aufgefunden wurden, ließen keine Zweifel übrig. Die sterblichen Reste waren heimlich von einem ergebenen Mönch, dem Hegumen Serafim, der sie in Särgen verwahrte, aus dem Schacht gerettet worden. Als Koltschak ankam, war es deshalb möglich, würdige Gedenkgottesdienste in Gegen­wart von vielen Priestern und Scharen von Bauern aus der Umgebung abzuhalten.

Es sah aus, als ob die feierliche Bestattung in dem eindrucksvollen Ritus der Orthodoxen Kirche die unruhige Geschichte der Prinzessin beendet hätte. Aber wenige Wochen später war die Weiße Armee auf dem Rückzug, und die Bolsche- w i ft e n von neuem im Besitz von Alapaewsk. Die Leichen mußten also ein zweites Mal weggebracht werden. Noch einmal wurden sie von Serafim ge- j rettet und im Zug nach Charbin und von da nach Peking gebracht. In Charbin wurden die Särge in einem russischen Kloster von Basiliani- schen Nonnen ausgestellt; der Sarg der Groß­fürstin wurde geöffnet und sie selbst mit dem schwarzen Gewand des basilischen Ordens bedeckt. Don Charbin bis Peking war die Fahrt schwie­rig und gefahrvoll. Die Japaner, die damals das Gebiet besetzt hielten, durch das er kam, unter­stützten Serafim soviel sie konnten, und die Chi­nesen nahmen aus ihrem eigenen Ahnenkult her-

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druck zu machen sich erlaubt, wird erst einmal vom Präsidenten verwarnt und aus dem Klub ausge- stoßen, sofern die Warnung nichts fruchtet.

Denn es solle imKlub des Lachens gelacht werden und nicht geseufzt, meint eine Werde« schrist dieses lächerlichen Vereins.

Der Rattenfänger von Ungarn.

(h) Budapest.

Joseph Krenko dürfte ein Phänomen sein. In dem Dorf in der Nähe von Budapest, in dem er das Licht der Welt erblickte, hatte man ihm bislang keine besondere Beachtung geschenkt. Als jedoch eines Tages eine Rattenplage überhand nahm, stellte er sich zur Verfügung und lockte die Ratten mit einem Gemisch von Mais und Weizen, Fleisch und anderen Dingen aus ihren Löchern und brachte nach und nach die gesamte Rattenschar in einen großen Teich, wo die Tiers restlos ertranken. Die Einwohner jenes Dorfes nehmen diese Vorgänge auf ihren Eid. Joseph Krenko ist heute der Hell) des Tages. Sein Rattenrezept aber, das an den Spuk des Rattenfängers von Hameln erinnert, be­hält er für sich.

Oer Wea zur Heickspolizei.

Berlin, 6. Dez. (DNB.) DasThema der Woche" veröffentlicht einen Bericht über die Maß« nahmen zur Vereinheitlichung der deutschen Polizei, in dem es u. a. heißt: Schon gleich nach der Macht­ergreifung hat die nationalsozialistische Regierung begonnen, die Polizei aller Fachsparten auf eine einheitliche Grundlage zu stellen und da­mit die kommende Reichspolizei vorzubereiten. Zunächst waren die unheilvollen Einflüsse der mar­xistischen Politik zu beseitigen. Es erwies sich, daß die aus dem Soldatentum hervorgegangene alte

G.m.b.H. Marktpla z

geklagten mit einiger Sicherheit darauf rechnen, daß ihr Prozeß bis an ihr seliges Endein der Schwebe" bleiben wird.

Merkwürdiger Rechtsstreit.

(Da) London.

Ein origineller Fall hat sich kürzlich in London ereignet, der in einen Prozeß auslief, der gar nicht so einfach zu entscheiden ist. Ein Londoner Bank­beamter hatte das Radio eingestellt, um eine Re- portaqe von einer Hundeausstellung aus Kapstadt zu hören. Er interessierte sich für diesen Gegenstand, weil er selbst einen schönen Terrier besaß, der nur einen Fehler hatte: er war zu leicht erregbar.

Auch jetzt wurde er unruhig, als die Geräusche von der fernen Hundeausstellung durch den Aether tarnen, als man - sogar unverkennbar Hundegebell vernahm. Der Terrier richtete sich auf, lief zu dem Aparat und bellte wieder. Jetzt konnte man natürlich die Übertragung nicht mehr verstehen, und besonders ein im Zimmer anwesender Gast, gleichfalls ein an Hundefragen interessierter Mann, empfand das Benehmen des Terriers recht störend. Nachdem er versucht hatte, den Störenfried zu be-

Mission im Geheimdienst 1916 17", aus des­sen deutscher Ausgabe (Nibelungen-Verlag G. m. b. H., Berlin) wir folgenden Abschnitt veröffentlichen.

Am Ende der langen Reihe der Gottesdienste der Heiligen Woche kam Ostern mit seinem Glocken­geläute und einem Jubel, den nicht einmal die bol­schewistischen Drohungen in den Herzen der Martha- und Mariaschwestern zerstören konnten. Am dritten Tag der Osterwoche feierte die Gemeinschaft das Fest der Iberischen Mutter Gottes, der heiligen Patronin von Moskau, und Patriarch T i ch o n, ein heiliger Mann, den das Schicksal bestimmte, die Religion heroisch zu verteidigen, hielt die feierliche Liturgie in der Kapelle. Nach dem Gottesdienst beteten die Großfürstin und der Patriarch ge­meinsam.

Kaum eine halbe Stunde nach dem Weggang des Patriarchen hatte eine Abteilung der R o - ten Armee das Kloster umstellt, war in das Be­suchszimmer eingedrungen und ersuchte die Groß­fürstin, die Gemeinschaft zu verlassen und sofort mitzukommen. Aus Furcht vor den Tausenden von Männern und Frauen in Moskau, die sie liebten, gaben die Bolschewisten vor, sie solle zur kaiser­lichen Familie nach Jekaterinburg gebracht werden. Da sie fühlte, daß sie die Schwe­sternschaft für immer verlassen müsse und dem Tod entgegenging, bat sie um ein paar Stunden Zeit, um sich für eine lange Reise vorzubereiten und ihren Schwestern Lebewohl zu sagen. Die Bolsche­wisten versagten ihr das und bestanden darauf, daß sie und eine ihr besonders ergebene Nonne, Schwe­ster Barbara sofort unter einer Bewachung von Litauern und Magyaren mitkommen sollten. Sie wurde zum Bahnhof gebracht und in einen Zug mit unbekanntem Ziel gesetzt. Nach ein paar Stun­den kam der Zug am Bahnhof des Klosters vom Heiligen Sergius an. Dort gab man ihr Tinte und Feder, damit sie einen Abschiedsbrief an die Gemeinschaft schreiben konnte.

Schließlich kam der Zug in Jekaterinburg an, wo sie einige Tage lang eingekerkert wurde. Von Jekaterinburg wurde sie nach Perm gebracht, wo Großfürst Serg.ius Michailowitsch, die Prin-

ruhigen, was nicht gelang, wurde er zornig, und nach einem Klaps biß ihn der Hund.

Der Bankbeamte^ der (Eigentümer des Terriers, verweigerte die Bezahlung der Arztkosten, da ja der Hund geschlagen worden war. Der Gast wandte sich aber an das Gericht, denn seiner Meinung nach war der Beamte verpflichtet, den Lautsprecher ab- zustellen, da er die Erregbarkeit seines Hundes kannte. Die Entscheidung steht noch aus.

Die Küsse im Zigarrenladen.

Da. Preßburg.

Die Inhaberin eines Zigarrenladens in Preß- bürg hatte schwer mit den Forderungen des Staates zu kämpfen und brachte die Steuern nicht mehr zusammen. Demnächst sollte der Gerichtsvollzieher bei der notleidenden Dame erscheinen. Da beschloß sie, ihre Verführungskünste bei dem Besuch des Gerichtsvollziehers spielen zu lassen. Der erstaunte nicht wenig, als ihm eine reizende Dame in elegan­tem rotseidenem Hauskleid die Türe aufmachte und alsbald zu betteln und flehen anfing, er möge die Pfändung doch diesmal noch aufschieben. Obwohl sie wirklich entzückend zu bitten verstand, ja, auf eine rührend kindliche Weise die Hände faltete und den Gerichtsvollzieher aus tränenverschleierten Augen anblickte, so daß es ihm unter der Uniform recht weich wurde, siegte doch sein Pflichtgefühl, und er brachte ihr schonend bei, daß er tun müsse, was seines Aufttags sei. Und griff in seine Tasche und holte einen Kuckuck heraus.

Da fiel ihm die hübsche Zigarrenhändlerin um den Hals und küßte ihn ab. Diesem Ansturm war der Gerichtsvollzieher nicht gewachsen; er tat, was er nicht hätte tun dürfen: er küßte sie wieder. Da­mit hatte sie ihn in der Hand, und er bescheinigte auf einem Protokoll, daß die Pfändungmangels Masse" nicht durchgeführt werden konnte. Die Zigarrenhändlerin hatte ihren Zweck erreicht. Zwar mußte sie jetzt des öfteren den Besuch des Gerichts­vollziehers empfangen, und es steht noch dahin, ob sie" das vorher mit in Rechnung gezogen hatte. Genug, die häufigen Besuche fielen der vorgesetzten Behörde des Gerichtsvollziehers auf, man ging der Sache nach, und das Ende vom Liede war ein saftiger Prozeß. Der verliebte Beamte mußte seinen Posten aufgeben, während die Zigarrenhändlerin wegen Beamtenbestechung bestraft wurde.

Das ist ja heiter!

(ur.) Prag.

In der Fülle kurioser Klubs hat dieser noch ge- fehlt. Man hat in Prag denKlub des Lachens' gegründet. Aufnahmebedingungen, Pflichten und Statuten sind denkbar einfach. Sie sind in zwei Punkten zusammengefaßt:

1. Jedes Mitglied muß an jedem Klubabend we­nigstens eine neue luftige Geschichte erzählen.

2. Jedes Mitglied, das innerhalb der Klubräume zu seufzen wagt oder sonst einen schwermütigen Ein-

plane, die in manchen Staaten wie Para und Ala- goas kurz vor Ausbruch der Revolten in Recife und Natal entdeckt wurden, geben weiter die an­haltenden Gerüchte, die von einem Aufenthalt Luiz Carlos Preftes' in Brasilien wissen wollen und in ihm nicht nur das geistige Haupt, sondern auch den praktischen Organisator der Umsturzbewegung sehen. Diesen Gerüchten gegenüber ist amtlicherseits alle Zurückhaltung gewahrt worden, doch wurde ebenso ausdrücklich betont, daß die Regierung Beweise in Händen hat, aus denen der ausschließlich kommuni st ische Charakter der Revol­ten und die Existenz eines Umsturzplanes für alle wichtigen Zentren des Landes hervorgehen.

Die Aktion selbst lag überall da, wo die Revolten tatsächlich zum Ausbruch kamen: in Händen von Militärs. In Recife und Natal revoltierten die dort liegenden Jägerbataillone, die zunächst einmal ihre Offiziere gefangen setzten. Erst später schlossen sich ihnen Zivilelemente an, worunter sich in erster Linie Angehörige der Räuberbanden befunden ha­ben sollen, die eine der großen Plagen des brasilia­nischen Nordostens darstellen. In Rio beschränkte sich die Revolte ausschließlich auf das Militär. Etwa 500 Mann der Fliegerschule und etwa 1500 Mann des 3. Infanterieregiments erhoben sich dort, aller­dings im Unterschied zum Norden nicht nur unter Führung von Sergeanten, sondern auch unter dem Kommando verschiedener Hauptleute. Die Arbei­terschaft Rios blieb gegenüber den Vorgängen völlig teilnahmslos. Keinerlei Kundge­bungen zugunsten der Revoltierenden wurden laut, keinerlei Sympathiestreikversuche erfolgten. Im Gegenteil: mehrere Arbeitersyndikate übersandten dem Bundespolizeichef ausdrückliche Solidaritäts­erklärungen. Wirkliche Volksmassen konnte der Kommunismus bei feinem neuen Schlag also nicht in Bewegung setzen. Allerdings zeigten die Auf­standsoersuche einen wirklich besorgniserregenden Einfluß der Moskauer Agenten in der Truppe.

Das energische Vorgehen der brasilianischen Re­gierung in Recife ermöglichte die Wiederherstellung der Ordnung in Natal ohne alle Opfer. Auch in Rio hat der rücksichtslose Gegenangriff gegen die Rebellen ohne Zweifel viel Opfer erspart. Die Regierung zögerte nicht, sofort nach Bekanntwerden des Aufstands in der Fliegerschule deren Bombar­dierung' mit schweren Geschützen anzuordnen. Ge­bäude, Flughallen, Flugmaterial und Benzindepots wurden bedenkenlos geopfert, um die Rebellion im Keim zu ersticken. Obwohl gegen die Aufrührer in der Kaserne des 3. Infanterieregiments nicht so schonungslos vorgegangen werden konnte, da sich in der Kaserne ja auch regierungstreue Truppen be­fanden, hat auch dort schwerer Artillerieeinsatz nach­

haltig gewirkt.

Diese rasche Entschlossenheit der brasilianischen Re­gierung hat bewiesen, daß der Kern des bra­silianischen Heeres gesund ist. In den einzelnen Quartieren haben sich zunächst schon die Offiziere unter Einsatz hres Lebens gegen eine Aus­breitung der Revolte zur Wehr gesetzt, und damit den besten Traditionen des brasilianischen Heeres Ehre gemacht. Verschiedene Offiziere haben ihre mutige Tat mit dem Leben bezahlt. Auch die von der Regierung eingesetzten Truppen haben mit einem Elan und einer Durchschlagskraft gekämpft, die zeigte, daß sich die brasilianische Regierung im

Beamtenschaft im Kern gesund geblieben war. Aus der preußischen Schutzpolizei beispiels­weise sind 1,7 v. H. der Beamten entfernt worden. Ein schärferer Maßstab mußte bei den Offizie­ren angelegt werden. So sind bei der preußischen Schutzpolizei 7,3 v. H., bei der Gendarmerie 13,5 o. H. und bei der Gemeindevollzugspolizei 15 v. H. der Offiziere ausgeschieden worden. , u-

Zur gleichen Zeit ging der nationalsozialistische | \r9ebi Staat auch daran, die Besttmmungen über die 1 eine? Polizei im ganzen Reiche zu vereinheitlichen. | <ws v In Preußen wurde durch General Daluege ent- 1 gesellst scheidende Vorarbeit geleistet, die dann bei der Der- | Reifen einigung des preußischen Innenministeriums mit ; dem Reichsministerium des Innern für das ganze Reich nutzbar gemacht wurde. Das Ziel feiner Ar­beit ist ein einheitliches Reichspolizei­beamtengesetz, das für alle Polizei- und Gendarmeriebeamten im Reiche bie glei ch en rechtlichen Unterlagen schaffen wird. Es wird in Zukunst dann nicht mehr einen preußischen

den 200 000 Fingerabdrücken aus ganz Afrika fand

man keinen Anhalt für die Identität jenes Un- , v - y-,r----

bekannten. Aber der Finger wurde sorgsam in Spi-! muß nämlich jebem^ Dfiziplinargericht, das über ritus aufbewahrt. Als jetzt ein Polizeibeamter in '=*-**-

Gießen

Vertrajsslieferan

Mitglieder der Stadtverwaltung zu befinden hat, wenigstens ein Stadtrat angehören. Die fünf An­geklagten sind nun bereits aus der Verwaltung aus- geschieden, ihre Arbeit muß also von den anderen Räten miterlebigt werden. Infolgedessen sind diese Stadträte so überlastet, daß bisher jeder einzelne abge^ehnt hat, an der Verhandlung gegen seine fünf Kollegen teilzunehmen. Es kommt also kein Gericht zustande, das den Vorschriften der Verfassung ent­spricht, und da keine Aussicht besteht, daß sich jemals Ausdauer,1 ein Stadtrat von Alexandria für unbeschäftigt genug besitzt die halten wird, um an einer langen Gerichtsverhand- . hing teilnehmen zu können, können die fünf An-

Auch schwere Kost wird leicht verdaut mit Bullrich-Salz ' Tabt^O Pfg.'