den Kurs. In der „kleinen" Klasse siegte Bobby Kohlrausch auf seinem unverwüstlichen MG./Mid- ßet, bis 1500 ccm war Steinweg - München auf Bugatti der Schnellste und in der Klasse bis 3000 ccm holte sich Wimmer (Bugatti) den Sieg. Wimmer hatte vorher mit seinem Zoller wieder einmal Pech. Beim fünften Kilometer blieb er wegen Maschinenschadens liegen. Den Abschluß des Rennens bildete Hans Stucks wundervolle Fahrt.
Oie Motorradmeister.
Beim Feldberg-Rennen wurde auch die diesjährige Motorrad-Meisterschaft endgültig entschieden. Folgende Fahrer errangen sich den Meistertitel:
Arthur Geiß- Zschopau auf DKW. in der 250-ccm-Klasse,
O. Steinbach- Neckarsulm auf NSU. in der 350-ccm-Klasse,
O. Steinbach- Neckarsulm auf NSU. in der 500-ccm-Klasse,
Schumann- Nürnberg auf NSU. in der 600° ccm-Klasse
K. Braun- Karlsruhe auf Horex in der 1000- ccm-Beiwagen-Klasse.
Or. Noll, Gießen,
bei den Feldbergrennen erfolgreich.
Dr. Adolf Noll- Gießen konnte in der Klasse der Ausweisfahrer (Sportwagenklasse bis zu 2000 Kubikzentimeter) den ersten Platz belegen. Er fuhr in dieser Klasse die schnellste Zeit des Tages und zwar einen Durchschnitt von 88 Stunden-Kilometer. Dieser Erfolg brachte ihm den Preis des Reichs- sportpräsidenlen des DDAE. (Der Deutsche Automobilclub) ein. Dr. Noll, der auch schon bei früheren Autorennen erfolgreich sein konnte, erfocht sich den gestrigen Sieg auf einem BMW.- Sportwagen.
Deutscher Handballsieg gegen hie Schweiz.
Oie Schweizer 12:9 geschlagen.
Zum zweiten Male standen sich am Sonntag die Handball-Ländermannschaften von Deutschland und der Schweiz im Länderkampf gegenüber. Das Treffen wurde diesmal in Bern ausgetragen und war von 5000 Zuschauern besucht.
Das Spiel endete mit dem erwarteten sicheren Siege der deutschen Mannschaft, die zwar drei Tore mehr schoß als im Mai in Augsburg, was aber die Schweizer dadurch ausglichen, daß auch ihnen diesmal drei Treffer mehr gelangen. Die Schweizer zeigten sich gegenüber dem Augsburger Spiel stark verbessert; wenn sie trotzdem das Ergebnis nicht verbessern konnten, so beweist dies, daß auch die Schulungsarbeit der deutschen Handballer ihre Früchte getragen hat. Die Hintermannschaft der Eidgenossen hatte eine sehr undankbare Aufgabe zu erfüllen und immer und immer wieder fand der deutsche Sturm eine Lücke, um einen gelungenen Torschuß einzubringen. Als die Schweizer gegen Ende des Spieles dann etwas rauh und hart spielten, führte dies nur zu Strafwürfen für die deutsche Elf, die wiederum zu Treffern verwandelt wurden. Wenn der Schweizer Angriff einmal die aufmerksame Deckung der Deutschen durchbrochen hatte, scheiterte er meist an der Aebeit der Verteidigung und des ausgezeichneten Torhüters, der aber trotzdem ohne sein Verschulden sieben Treffer hinnehmen mußte.
Die deutschen Torschützen waren: Röttger (4), Theilig (4), Rose (3), Hammler (3), Dossin (2) und Spengler.
Ergebnisse der Handball-Gauliga Nordhessen.
Spielverein Kassel — Kurhessen Kassel 8:10; Kurhessen Marburg — Tuspo 86/09 Kassel 8:9.
HanbbarlimKreisLahn-Oill(GauXH)
Bezirksklasse: To. Heuchelheim — VfB.- Reichsbahn Gießen 17:3 (7:2); Tv. Roth — Tv. Lützellinden 6:13 (4:8); Tv. Kirch-Göns — Tv. Pohl- Gons 5:4 (1:4).
1. Kreisklasse: To. Atzbach — Garbenheim 8:5 (5:0).
2. Kreisklasse: Tv. Allendorf (Lahn) — Tv. Dutenhofen 10:7 (6:3) abgebrochen; Tv. Nauborn — Tv. Krofdorf 10:8 (8:4) abgebrochen; Tv. Beuern — Tv. Allendorf (Lumda) 5:4 (4:0); Tv. Straßebersbach — Tv. Mandeln 3:2 (0:2) abgebrochen.
Jugend: Tv. Straßebersbach — Tv. Herborn 2:6 (2:3); Tv. Ehringshausen — Tv. Katzensurt 3:15 (0:8).
mann und Jäger gewirkt. Streng und korrekt im Dienst, zuvorkommend und hilfsbereit gegen jedermann, genoß er hohe Achtung nicht nur bei seinen Arbeitern, sondern auch bei allen Bewohnern der umliegenden Dörfer. Weithin galt das Forsthaus als eine gastliche Stätte für Ausflügler in den Krofdorfer Wald. Ein enges Verhältnis der Freundschaft verband den Jubilar und seine Familie mit einem großen Bekanntenkreis aus Stadt und Land. 1929 trat Hegemeister Praß in den Ruhestand, und er verlegte seinen Wohnsitz nach hier.
Wirtschaft.
Nhein-Mainische Börse.
Still.
Frankfurt a. M., 5. Okt. Mangels Anregungen lag die Börse zum Wochenschluß außerordentlich ruhig, Kursveränderungen von Belang waren nicht zu verzeichnen. Die freundliche Stimmung der letzten Tage hielt an, zumal die binnenwirtschaftlichen Momente jetzt wieder mehr Beachtung fanden. Die Festsetzung der ersten Kurse gestaltete sich infolge des Fehlens von Kundschaftsaufträgen nur schleppend.
So eröffneten am Aktienmarkt zunächst IG.-Farben mit 149 (184,75). Etwas Geschäft entwickelte sich wieder in Montanwerten, wobei Deutsche Erdöl auf 105,40 (104,25), Stahlverein auf 79,50 bis 80 (79,75) und Hoesch Eisen auf 91,65 (91,50) anzogen. Eine Sonderbewegung hatte Laurahütte mit etwa 21,50 (19,25), Rheinstahl lagen mit 105,65 (106,25) nur knapp behauptet. Von Schiffahrtswerten stiegen Hapag bei kleinem Umsatz auf 16,13 (15,50), Nordd. Lloyd blieben zu 17,65 behauptet. Sonst kamen zunächst nur Zellstoff Waldhof mit 108,50 (108) und Daimler Motoren mit 95,25 (95) zur Notiz. Auf den übrigen Marktgebieten war die Haltung ebenfalls freundlich, doch lagen Erstnotierungen noch nicht vor.
In Auswirkung des Kupontermins zeigte sich am Rentenmarkt weiteres Kaufinteresse. Zins- ocrgütungsscheine erhöhten sich auf 90,10 (89,90), späte Reichsschuldbuchsorderungen auf 95,90 (95,75), auch Kommunal-Umschuldung sowie Städte-Altbesitz- anleihe zogen mäßig an. Von zertifizierten Dollar- Bonds hatten 6prozentige Preußen zu 57,25 (57) einigen Umsatz. Der Pfandbriefmarkt lag still und
fast unverändert, auch Stadtanleihen wiesen nur geringe Abweichungen auf, wobei leichte Erhöhungen überwogen. Industrie-Obligationen hatten ruhiges Geschäft. Von Auslandrenten zogen Mexikaner bis 0,25 v. H. an, dagegen gaben 4proz. Rumänen auf 4,55 (5,20) nach. Gesucht waren 3proz. Schwe-
Auch im Verlaufe blieb das Geschäft sehr still, und soweit Kursveränderungen eintraten, wurden sie durch Zufallsaufträge bestimmt. Etwas Geschäft er- hielt sich für Bergwerksaktien, Siemens gewannen 1,5 v. H., während die übrigen Elektrowepte sehr ruhig lagen.
Frankfurter Schlachtviehmarkt
F r a n k f u r t a. M., 7. Oktober. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauf trieb: 804 Rinder (214 Ochsen, 93 Bullen, 270 Kühe, 227 Färsen), 224 Kälber, 48 Schafe, 413 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 38 bis 42 Mark, Bullen 38 bis 42, Kühe 24 bis 42, Färsen (Kalbinnen)36 bis 42, Kälber 45 bis 70, Hämmel 40 bis 42, Schweine 54 Mark. — Marktverlauf: Rinder flott, Kälber, Hämmel und Schafe lebhaft, Schweine wurden zu» geteilt
Runvfunkproqramm.
Dienstag, 8. Oktober.
6 Uhr: Choral — Morgenspruch — Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause: 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 10: Sendepause. 1(145: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Bauernsunk. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten. Anschließend: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittags» konzert II. 14: Nachrichten. 14.15: Mitten im Werk» tag. 15: Nachrichten. 15.15: Für die Frau! 16: Klei» nes Konzert. 16.45: Deutsche Streusiedler in Brasilien. Aus seiner Tätigkeit in Südamerika erzählt Dir. Schmidt (Worms). 17: Nachmittagskonzert. 18.30: In der Volksschule damals. Zwei Jugender- innerungeN von Hermann Claudius und Ernst I Wiechert. 19: Unterhaltungskonzert. 19.50: Der Taoesspiegel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.15: Stunde der Nation — Heinrich Schutz. Zum 350. Geburtstag des großen deutschen Musikers vor Joh. Seb. Bach. 21: Deiner Söhne Schöpfungen. 21.30: Süddeutsche Volksmusik. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk, Sportbericht. 22.30: Volksmusik. 24 bis 2: Nachtmusik.
Schach-Ecke.
Aus den preußischen Nachbargebieten.
Schönheit am Schienenweg.
Der Wettbewerb
zur Verschönerung der Bahnanlagen.
Frankfurt a. M., 5. Okt. (LPD.) Der von der Reichsbahn ausgeschriebene Wettbewerb zur Verschönerung derBahnanlagendurch Blumen- und Grünschmuck hat nach der Erfahrung der Preisrichter im Bereich der Reichsbahndirektion Frankfurt a. M. eine besonders rege Beteiligung ergeben. Die Bediensteten, besonders auch die Bahnwärter und die Schrankenwärter, haben sich in diesem Sommer und Herbst wie noch nie vorher die Verschönerung aller Anlagen angelegen sein lassen, die dem Reiseverkehr dienen. Es werden wohl besondere Auszeichnungen für die besten Leistungen gegeben in Form von künstlerisch ausgeführten Anerkennungsschreiben der Verwaltung, Geld- und Sachpreisen, aber offensichtlich ist in der Hauptsache die erhöhte Freude an der Schönheit des Arbeits- und Verkehrsraums die Haupttriebfeder der besonderen Leistungen dieses Jahres gewesen. Unter den ausgezeichneten Bahnwärterhäuschen stellt eine besondere Spitzenleistung dar der Block Romstal bei Salmünster. Unter den Bahnhofsanlagen seien als die bestgeschmückten dieses Jahres herausgegriffen der Bahnhof Offenbach, die Bahnhöfe Ben'dorf-Seyn (Westerwald), Diez an der Lahn, Fil-Ritzhausen (Westerwald), Bad Salzhausen und Dillenburg.
Betrüger mißbraucht das Mnter- hilfswerk.
Frankfurt a. ®., 5. DEL (LPD.) Kaum hat das Winterhilfswerk des Deutschen Volkes begonnen, legt auch schon ein Betrüger es darauf an, die Gebefreudigkeit der Bürger auszunutzen. Der etwa 30jährige Mann sucht meist ältere Leute auf, denen er ein Bild in Postkartengröße unter Glas zum Verkauf anbietet. Der Mann gibt sich auf Beauftragter des Winterhilfswerkes aus und spiegelt den Leuten vor, daß der Erlös diesem Gemeinschaftswerk des deutschen Volkes zugute komme. In mehreren Fällen hat er schon Erfolg gehabt. Es wird aber darauf hingewiesen, daß alle Helfer des
Winterhilfswerks im Besitze von amtlichen Ausweisen fein müssen, die man sich in Zweifelsfällen vorlegen lassen muß. Bei Wiederauftreten des Betrügers wird um sofortige Benachrichtigung der nächsten Polizeidienststelle oder des Betrugskommissariats der Kriminialpolizei, Zimmer 452, im Polizeipräsidium gebeten.
Nasseschänder ins Konzentrationslager
LPD. Frankfurt a. M., 5. Okt. Das Gaupresseamt teilt mit: Die ledige 'Hausangestellte Katharina Nagelschmidt, geboren am 15. September 1914 zu Streitberg, wohnhaft in Langen, Wallstraße 11, hat von 1933 bis Anfang 1935 mit dem Juden Max Neu, geboren am 1. Oktober 1905 zu Langen, Wallstraße 11, bei dessen Eltern sie als Hausangestellte tätig ist, in intimen Beziehungen gestanden. Sie hat sich damit der Rasseschändung schuldig gemacht und durch ihr Verhalten bewiesen, daß sie das nationalsozialistische Gedankengut, das heute zum Allgemeingut geworden, und zu dem in erster Linie ein gesundes Rassebewußtsein gehört, gröblichst mißachtet. Um dies der Nagelschmidt klar zu machen und um sie im Sinne der heute allgemein geltenden Ideen des neuen Staats zu erziehen, wurde sie dem Konzentrationslager Moringen zu- geführt. Aber auch dem Juden mußte klar gemacht werden, daß es im nationalsozialistischen Staate vor Inkrafttreten des Gesetzes zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre vom 15. September 1935, nach dem eine Bestrafung nicht erfolgen kann, weil die Tat vor Erlaß dieses Gesetzes begangen wurde, nicht geduldet wird, zu arischen Mädchen in intime Beziehungen zu treten. Er wurde daher dem Konzentrationslager Dachau zu- geführt.
Kreis Wetzlar.
(D Krofdorf-Gleiberg, 7. Oktober. Auf 7 0 Jahre seines Lebens schaut am heutigen Tage unser Mitbürger Adolf Praß, ffaatl. Hegemeister i. R., zurück. Im Jahre 1901 als Förster von der Mosel nach dem Forsthaus Waldhaus im Krofdorfer Forst versetzt, das politisch zu der Gemeinde Krofdorf-Gleiberg gehört, hat Hegemeister Praß von dort aus in seinem Revier als vorbildlicher Forst-
Searbeifet von F. Samisch
Ein taktische Glanzleistung von Meister Richter
Von F. Samisch
Aus dem Aachener Meisterschaftsturnier
Weiß: Richter (Berlin) Schwarz: Weißgerber (Groß-Noffeln)
Stcllongsbild vor dem 12. Zuge von Weib
Spiels den Königsläufer erhalten; ein durchaus begründeter Gedanke, wobei der Zeitverlust bedeutungslos ist.) 6. . . . Se7—g6? (Bester ge- schah Sc8! nebst Le7, 0—0 und f6.) 7. h2—h4 (Der b°Bauer wird von Richter fast in jeder Partie ins Feuer geschickt!) 7. . . . Lf8—e7 8. h4—h5 Sg6—f8 9. c2—c3 Sf8—d7 10. Lei—e3 H7—h6 11. Sbl—d2 0—0 12. g2—g4! Lf5—h7 (Die Annahme des Bauernopfers wäre zu bedenklich gewesen.) 13. Sd2—fl f7—f6 14. e5Xf6 Le7Xf6 15. Le2—d3! (Jetzt hat sich die Lage geändert, und der Tausch der weißfeldrigen Läufer erfolgt zum Vorteil von Weiß.) 15. . . . Lh7Xd3 16. DdlXd3 e6—e5 17. g4—g5! Lf6—g5? (Weitaus bester geschah hXg5.) 18. Sf3Xg5 h6Xg5 19. h5—h6! (Aus bescheidenen Anfängen heraus — mit 6. Le2! hat Weiß seinen Gegner durch die Drohung Sh4 zu dem Fehlzug Sg6? verleitet, hat sich ein orkanartiger Angriff entwickelt, der unparierbar ist.) 19. . . . e5—e4 20. Dd3—b5 Sd7—b6 21. h6Xg7 Kg8Xg7 22. Thl—h5 a7—a6 23. Dd5—e2 Tf8—f3 24. Th5Xg5+ Kg7—f7 25. Sfl—h2 Dd8—16 (Auf Tf6 gewinnt Dh5+, und auf Th3 Dg4.) 26. Sh2Xf3 Df6Xf3 27. De2Xf3 e4Xf3 28. 0—0—0, und Weiß ge- wann. Eine von Richter sehr fein gespielte Partie!
1. e2—«4 Sb8 —c6 2. d2—d4 d7—d5 3. e4—e5 Lc8—f5 4. Sgl—f3 (Stark in yrtage kommt auch c3 und auf e6 5,Se2l.) 4. ... e7—e6 S.Lfl—d3 Sg8—e7 6. Ld3—e2l (Weiß ist ein wenig überraschend zu einer anderen Meinung gekommen und will sich im Intereste
Ein Dreizüger von L. v. Holzhausen.
Schwarz: Ka8, La3, Lc6 (8)
Weiß: Kh6, Df7, Lb3, Ba7, b6, f2 (6)
Weiß setzt in 3 Zügen matt
8
6
4
3
2
b c d e f g h
a b c d • f g h wn
Die Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom RedaktionStisch.
Der aussichtsreiche Freier.
Der durch seinen „Struwwelpeter" berühmt gewordene Frankfurter Artt Heinrich Hoffmann bewarb sich als junger Anfänger um die Tochter eines hochangesehenen Frankfurter Patriziers. Dieser betrachtete den kühnen Jüngling zunächst mit strengen Blicken und fragte dann ganz nüchtern: „Was haben Sie denn für Aussichten für die Zukunft?" Hoffmann, der eine so unvermittelte Frage nicht erwartet hatte, stutzte einen Augenblick, fand bann aber seinen nie versagenden Humor wieder und erklärte munter: „Ich spiele ein Achtelch e n in der Lotterie!" Damit besiegte er sogar den Emst des gestrengen Vaters. Dieser mußte hell auflachen, wurde zusehends gemütlicher und gab schließlich seine Zustimmung zur Heirat.
Aus einem Roman.
„... Durch die Tür des Restaurants trat ein noch sehr junger Mann. Er setzte sich an den Tisch, bestellte sich drei Eier und versank dann in dumpfes Brüten..
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frankfurt a.M.
Berlin
Schlußkurs
Schluß!. Abendbörse
Schlußkurs
Schluß!. Mittagbörse
Z)atum
4.10.
5.10.
4.10.
5.10.
6% Deutsche RetchSanleihe v. 1927
100
100
100,13
100,13
4% Deutsche Reichsanl. von 1934
96,65
96,65
96,65
96,65
t>¥i% Doung-Anleihe von 1930 ..
102
102
102
101
Deutsche Anl.-Wlös.-Schuld mtt
Auslos.-Rechten .............
110,65
110,5
110,65
110,4
4*/»% Deutsche Retchspostschatzan-
Weisungen von 1934, I.......
100,13
100,05
100,2
100,2
6% ehem.8% Hess. Bolksstaat 1929
(rückzahlb. 102%)............
4%% ehem. Hessische Landesbank
Darmstadt Gold R. 12........
95,75
95,75
96,5
96,5
96,13
96,13
96
—*
6J4% ehem. Hess. Landes^Hypo»
thekenbank Darmstadt Lioüi ...
100,25
100,25
—
4y»% ehem. 8% Darmst. Komm.
Landesb.Goldschuldverschr. R.6
91,5
—
-
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Cammelabl. Am
—
—
—
—
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
114,75
115,13
114,5
114,9
4/i% ehem.8% Franks. Hqp.-Bank
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
96,25
96,25
—
_
B%% ehem. *Vt% Franks. Hyp.- Bank-Ligu.-Pfandbriese.......
100,75
100,9
6H% ehem. 4y2% Rheinische
Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe.....
100,9
100,9
100,75
100,5
4y,% ehem. 8% Pr. Landespfand.
briesanstalt, Pfandbriefe R. 19
97
97
97
97
4¥i% ehem. 7% Pr. Landespfand' briefanst., Gold Komm. Obl.VI
97
97
97
Steuergutsch.Berrechnungsk. 85-39
107,25
107,25
107,25
107,25
4% Oesterretchtsche Golvrente....
26,5
27
27,5
4,20% Oesterreicyische Silberrente
1,3
1,3
_
1,3
4% Ungarische Goldrente .......
8,65
9
8,9
9,2
4% Ungarische Staatörente v. 1910
8,5
8,75
9
*¥>% desgl. von 1913..........
8,65
8,8
8,6
9,2
6% abgest. Goldmexikaner von 9$
10
10,25
10
10,4
*% Türkische Bagdäübahn-Anlethe
Serie t.....................
WM»
ee»
w*
Frankfurt a. M
Serlln
Schluß- kurs
Schluß!. Abendbörse
Schluß- lurs
Echlußk. Mittag, börse
Datum
4-10.
5-10.
4.10.
5-10
4% desgl. Serie n .............
—
_
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
5,4
6,5
5,65
4^%Rumän.vereinh.Rentev.l913
9,65
8,65
9,6
4% Rumänische vereinh. Rente ..
2y<% Anatolier ...............
4,55
5,1
4,75
37,5
37,75
37,75
38
Hamburg-Amertka-Paket .....0
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
15,5
16,4
15,65
16,4
Norddeutscher Lloyd .........o
17,75
18
17,65
18,25
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
77
76,5
76,5
78,25
Berliner Handelsgesellschaft ... 5
111
111,5
111,75
111,5
Commerz» und Privat-Bank ... 0
87
87,5
86,75
87,5
Deutsche Bank und Disconto- Gesellschaft................0
87,25
88
87
88
Dresdner Bank..............0
87,25
88
87
88
Reichsbank ........... 12
171
171
171
171
A.E.G......................v
38
38,25
38,13
38,25
Bekula.................... io
142,5
142.5
142,5
142,5
Elektr.Lieferungsgesellschaft... b
109
108,75
109
109,75
Licht und Kraft .........ey.
130,5
131
130
131
Felten & Guilleaume......... ö
102
104,5
102,9
104,25
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5
121,5
121,5
121,5
122
Rheinische Elektrizität ........5
135
135
135
134
Rhein. Wests. Elektr..........6
120,75
121,5
120,75
121,25
Schlickert L Co...............4
118
118
118
118,9
Siemens L Halske............ 7
167,5
169,85
167,75
169,5
LahmeyerLLo...... 7
129
133,5
132
133
Buderus ....... 0
101
100,75
100,5
101,5
Deutsche Erdük .............. 4
104,25
106
104
106,4
Gelsenkirchen«......... 0
—
Harpener................... 0
111,75
112,5
111,65
112
Hoesch Eisen—Köln-Neuefleo .. 0
91,5
91,65
91,5
91,4
Ilse Bergbau ............... 6
Ilse Bergbau Genüsse........6
Klöcknerwerke .............
Mannesmann-Röhre».. .... 0
122,5
124,5
123,25
125
89
89,75
89,75
89,5
84,5
85,25
84,75
85775
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schluß!. Abend- börse
Schlußkurs
Schluß!. Mittagbörse
Datum
4.10.
5.10-
4.10.
5-10.
Mansfeld« Bergbau...... 8
115,75
117
116,5
116,75
Kokswerke..................6
——
——
113,75
116
Phönix Bergbau.............0
—
—
Rheinische Braunkohle» .....12
215,5
215
215
217
Rhemstahl ................ 8’/.’ 106,25
106,5
106
106,75
Verewigte Stahlwerke........0
79,75
80,5
79,4
80,4
Otavi Minen .......... 0
18,9
18,65
18,5
18,65
Kaliwerke Aschersleben........5
130,5
131,25
131
131
Kaliwerke Westeregeln........6
123
123,25
121
123,5
Kaliwerke Salzdetfurth.....7%
182,75
183,5
I G. Farben-Jndustrie.......7
148,75
150
148,75
150
Scheideanstalt...............9
236
236,5
—
- —
Goldschmidt ................0
104
105
104,25
105
Rütgerswerke ............... 4
113,25
114,5
114
114,5
Metallgesellschaft............. 4
105
104,5
106
104
Philipp Holzmann ...........0
91
91,25
91,25
92,75
Zementwerk Heidelberg ......6
114,5
115
Cementwerk Karlstadt.........4
130
130
Schultheis Payenhoser ....... 4
_
_
103,75
105,4
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0
52,5
53,5
52
52,9
Bemberg...................0
107,5
106,5
107
106
Zellstoff Waldhof ........... 0
108
108,5
108,5
109
Zellstoff Aschaffenburg .......0
79,5
79,5
79,5
80,25
Dessauer Gas .......... 7
—
—
125
127,5
Daimler Motoren............0
95
95,75
94,9
95,75
Deutsche Linoleum........... 6
147
147,5
146,25
147
Lrenstein & Koppel ..........0
81
81,75
Westdeutsche Kaufhof.........0
25,25
25,5
25,5
25,4
Chade......................0
280
285,5
280
288
Accumulatoren-Fabrik....... 12
170
—
170,25
—.
Conti-Gummi ........ 8
150,25
150,25
—
151
Grttzner....................0
28,5
28,75
28,4
30
Malnkraftweüe Höchst O.SJL... 4
91,5
91,25
Süddeutscher Zucker ......... i
208
208,25
208
209,25
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. ZIL
4. Oktober
5-Oktober
Amtliche Notierung
Geld | Dries
Amtliche Notierung
Geld | Brief
Buenos Sire; Brüssel.....
Rio de Ian. . Sofia ......
Kopenhagen. Danzig.....
London .....
Heljingsors.. Paris ......
Holland .... Italien.....
Japan ......
Jugoslawien. Oslo.....:
Wien.......
Lissabon.... Stockholm... Schweiz .... Spanien.... Prag-.......
Budapest ...
Reu York ...
0,684
42,00
0,143
3,047
54,39
46,81
12,18
5,365
16,37
167,91
20,30
0,712
5,674
61,16
48,95
11,045
62,80
80,94
33,92
10,28
2,488
1
0,688
42,08 0,145
3,053
54,49
46,91
12,21
5,375
16,41
168,25
20,34 0,714
5,686
61,28
49,05
11,065
62,92
81,10
33,98
10,30
2,492 Sanknoten.
0,684 41,98 0,146 3,047 54,30 46,81
12,16
5,36 16,37
168,03 20,30
0,709 5,674
61,06 48,95
11,025 62,70
80,92 33,92 10,28
2,488
0,688 42,06
0,148 3,053
54,40 46,91
12,19
5,37
16,41
168,37
20,34 0,711
5,686
61,18
49,05
11,045 62,82
81,08 33,98
10,30
2,492
Berlin, 5. Oktober
Geld
M-
Amerikanische Note»..............
2,44
41,80
2,46 42,00 54,31
12,165 16,38
168,29 19,54 61,14
62 ri rwt
Belgische Noten..................
Dänische Noten .................
Englische Noten .................
Französische Noten...............
Holländische Noten ...............
54,09 12,125
16,32
167,61
19,46 60,90
62,53
80,74
33,56
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, * 100 Schwing Rumänische Noten...............
Schwedische Noten...............
Schweizer Noten.................
Spanische Noten.................
33>
10
Ungarische Note»


