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Lang-Göns, Trais-Münzenberg. Frankfurt am Main, den 6. März 1935.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen

Anton Velten XVI.

Die Beerdigung findet Freitag, den 8. März, nachmittags 2l/a Uhr, vom Trauer­hause in Lang-Göns aus statt.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine liebe Gattin, unsere innigstge- liebte Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Luise Velten, geb. Spies

nach schwerem Leiden im 62. Lebensjahre heute morgen gegen 8 Uhr zu sich in die Ewigkeit abzurufen.

Todes-Anzeige.

Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Nach­richt, daß mein lieber Mann, mein treusorgender Vater, Schwager und Onkel _ ,

Herr Wilhelm Müller I.

nach kurzer, schwerer Krankheit und überstandener Operation in der Klinik zu Gießen gestern abend 11 Uhr sanft entschlafen ist

Die trauernden Hinterbliebenen:

L d. N.: Dorothea Müller, geb. Feuser.

Reiskirchen, den 6. März 1935.

Die Beerdigung findet am Freitag, dem 8. März, nachmittags 2% Uhr, in Reiskirchen statt

0930

Heute mittag 3% Uhr entschlief*nach langem schweren Leiden mein lieber Mann, treusorgender Vater, Schwie­gervater und Großvater

Hermann Hofmann

im 57. Lebensjahre.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Margarethe Hofmann Familie Mogk.

Giessen (Frankfurter Straße 140), den 5. März 1935.

Die Beerdigung findet Freitag nachmittag 2% Uhr auf dem Neuen Friedhof statt.

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Wetterbericht

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Nachdnick verboten

Gewähr

6. März 1935

23. Ziehungstag

342354

In der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

117001

33734

16938

285105 347096

2842 4114 9575

35362

13995

209719 238765

84821

34 Gewinne zu

80840

300240 315922

347978

7874

8762 8853 9780

20925

U WERBESSSII

399558

78151

88625

141660

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161015 35845

235442

363556

88659 I 134798

210724

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24563 40826 62289 79944 92033

30664 41929 65037 83065

l 92193 104258

82783

367796

49877

325941

84379 126500 205031 252451 275461 306859 335989 383713

141970

222272

werden zum ermäßigten Grundpreis von 5 Pf. für die Millimeterzelle veröffentlicht!

157583

225999

121039 140695

159202 193260

204953 214721

244091 258438 268043 282353

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195013 207790 215268 246639 259127

268384 282445 300872 320491 337970

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105418 122522 128413 141345 149290 166641 178589 192597 203048 220107 234439 243604 269342 284775 293222 301635 311947 323443 335092 348600 361256 379497

32345 42130 68561

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233365 240997

266746 283578 292786 300498 311843 322560 332376 346602 359505 370665 399280

11401

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87390 108242 127827

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165207 198786 208506 219970 247126

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111620 139900 153232 188152 203467

211353 230965

256653 266130 281940 291988 317475

325934 357957 364479 369421 397444

22407 114993 162603 256743 397777

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111285 131789 144427 180032 199219

209321 228629

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315274 322530 341181

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136416 215422

264107 290610 316103

108191 124713 134527 144485 149820 170850 183932 194481 203535 222116 236047 252164 271059 286872 294117 307486 317787 327944 336296 349815 369238 390036

228225

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232917 237061

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296807 309092 319120 332196

343125 351977 370047 398205

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147282 154346 172746 190947

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213735 231837 236213 256895 273126

287798 296074

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329599 336600 351051 369483 392962

237566

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331158

379636

106653 123607 132215 142260

149717 170387

180632 194001

203520 220675

234440 245553

270510 286742 293652 306857

315122 323824

336080 348612 368466 379952

| Einspaltige |

Kleinanzeigen

4 Gewinne zu 10000 M.

4 Gewinne zu 5000 M.

8 Gewinne zu 3000 M.

Auf der Strecke von Bordeaux nach Libourne e n t g l e i ft e am Mittwoch gegen 22 Uhr franzö-

Gewinnauszug

5. Klaffe 44. Preußisch-Süddeutsche (270. Prerch.) Klaffen-Lotterie

Der Einwohner Risch aus Traßdorf bei Arn­stadt (Thüringen) wurde wegen Mordes an seiner 33jährigen Ehefrau ins Gefängnis in Rudol­stadt eingeliefert. Er hatte auf der Heimfahrt von Arnstadt nach Traßdorf seine neben ihm im Kraft­wagen sitzende Frau, die eingeschlafen war, aus dem Wagen gestoßen, um sich ihrer zu ent­ledigen. In der Nacht war er zu seiner Geliebten nach Arnstadt gefahren. Der Mörder hatte zunächst

86 35686 40193 64271

251271 251374 293167 335076 357348 364837

ten können.

Acht Kuriere derSchwarzen Sronf* vor dem Volksgerichtshof.

Berlin, 6. März. (DNB.) Acht Anhänger der Schwarzen Fro nt" Otto Straßers haben sich vor dem Zweiten Senat des Volksge­richtshofes wegen Verbreitung illegaler

1878 Altersvereinigung 1928

Am 5. März verschied nach längerem Leiden unser lieber Alterskollege

Hermann Hofmann.

Wir werden dem Entschlafenen ein ehrendes Andenken bewahren. Die Beerdigung findet am 8. März, nachm.

2x/2 Uhr. auf dem Neuen Friedhof statt. Der Vorstand.

_________________________________________________ 1325 D

22 Gewinne zu 2000 M.

110070 137492 172145

349693 399184

2 Gewinne zu 100000 M. 296583

" " ' ------- 98353 251389

iroinne zu 1000 M. 100471 212292 ------ 321364

a.iäst.Haare, Le­berfleck., Mutter» mal. Narben, Pickel, Sommer- ivross. uiw. entf. u. Gar. f. immer. Frau B. Gulden Svreckst.Areitag Gießen, Binden- bnrgwall 16. 97 ühr dnrehgehend.

nentagung nachdrücklich der Arbeit Therese Wal- < chers. Gleichzeitig führte sie die neue Obergau- - sührerin Else Riese in ihr Amt em.

Aus aller Wett.

Oerletzte König der Blutrache". \ OaS Ende eines korsischen Banditen.

Der korsische Bandit Spada, derletzte K ö - nig der Blutrache", wie man ihn auf der Insel zu nennen pflegte, ist vom Schwurgericht Bastia wegen vielfachen M 0 r d e s zum T 0 d e ver­urteilt worden. Spada, der zahlreiche Menschenleben auf dem Gewissen hat, flüchtete nach seiner ersten auf Familienstreitigkeiten zurückgehenden Mordtat ins Dickicht im Innern der Insel und war lange Zeit hindurch der Schrecken der Bevölkerung. Mo­natelang setzten ihm die Gendarmen nach. Als er von seinen Anhängern verlassen und dem Hun­ger preisgegeben sich freiwillig der Polizei stellte, trug er um den Hals ein großes Kruzifix. Trotz aller mildernden Umstände, die die Verteidi­ger Spadas für ihn geltend machten, haben ihn die Geschworenen einmütig zum Tode verurteilt.

Die französische Polizei hatte übrigens ein schwe­res Stück Arbeit, denn für einen Nichteingeborenen bietet der korsische Busch viele Schwierigkeiten und Gefahren. Der Räuber Spada benahm sich im Un­tersuchungsgefängnis zu Marseille sehr unheroisch: er simulierte Geistesgestörtheit, aber die Aerzte wa­ren anderer Meinung und bezeichneten ihn für v 0 l l v e r a n t w 0 r t l i ch. Der Prozeß ist sehr be­sucht, denn nicht nur Korsika, sondern auch das europäische Festland nimmt lebhaften Anteil an den Gerichtsverhandlungen. Die Anklageschrift wirft Spada vor, daß er 1922 einen Gendarmen ermor­det und 1923 einen Mordversuch begangen habe; 1924 folgte ein dreifacher Mordversuch, 1925 em Doppelmord, 1926 Mißhandlung eines Gendarmen und ein weiterer Mordversuch, 1933 beging Spada drei Morde an einem Tage, wobei zwei der Opfer Gendarmen waren. Spada ist auch durchaus gestän­dig aber keineswegs von Reue ergriffen. Er han­delte, so behauptet er,auf göttliche Eingebung" und kann sich von dem Glorienschein einesNa­tionalhelden" immer noch nicht trennen. Er sonnt sich sichtlich in seinem zweifelhaften Ruhm als .furchtbarer Bandit", wie ihn der Vorsitzende an­redete. Jedenfalls darf man heilfroh sein, daß diese Landplage jetzt ausgerottet werden soll. Für solche Romantik" haben wir heute nichts mehr übrig.

Ilugzeug stürzt in eine Straße von Madrid. Ein Toter, 15 Schwerverletzte.

In einer belebten Straße in Madrid st ü r z t e ein mit zwei Mann besetztes, sehr tief fliegendes Sportflugzeug ab. Das Flugzeug hatte mit einem Flügel ein Transformatorenhaus gestreift und kam über einer Schule zu Fall. Das Dach des Schulgebäudes wurde zerschlagen, wobei ein Flieger auf der Stelle getötet und sein Begleiter sch w e r verletzt wurde. Von den Schulkindern liegt eins im Sterben, die Lehrerin und zwölf weitere Kinder sind schwer verletzt.

Eisenbahnunglück bei Bordeaux.

5 Tote, 12 Verletzte.

Hetzschriften zu verantworten. Der National- bolschewist Otto Straßer war nach dem nationalen Umbruch ins Ausland gefluchtet. In Prag ließ er bis zum Juli 1934 eine große Anzahl von Hetz schriften erscheinen, bei deren Verbreitung und Em führung in Deutschland die Angeschuldigten behils lich g-w-ftn finb. Die Angeklagten °rh-°l en d'° Schriften in verschlossenen und bereits mit Anschrif­ten versehenen Umschlägen ausgehandigt bet regel­mäßigenTreffs", zu denen sie sich in der Tschecho­slowakei einfanden. Bei der Strafzumessung wird der Umstand, daß sich unter den Schriften auch an deutsche Reichswehroffiziere gerichtetes Hetz- und Propagandamaterial befand, eine wichtige Rotte

2 Gewinne zu 10000 M. 387601

4 Gewinne zu 5000 M. 29189 393722

18 Gewinne au 3000 M. 1cno° 097

161962 263060 265569

smimeiitt

Gießen 1233D Fr., 8. März, 20 b. 22.80 Uhrr 20. Freit.-Abon. xDücrettenürene* Frischer Wind aus Kanada.

Heit. Begebenh. in 4 Tagen von Hans Müller»

Nürnberg.

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Auf jede gezogene Nummer sind zwei Prämien zu fe 1000 NM gefallen, und zwar je eine auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II: 49617- 74728 104167 118735 123285 133382 168619 243371 297486 358930

80888 80929 81782 82451

----- 92317 99423

399922

278 Gewinne zu 300 M. 108 2477 - -----

----- ----- 19087 19785 21527 22338 34054

<Jn der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

90163 ----- ----

97297 99732 99763

(Stoßes mW. Zimmer mit zwei Betten, zentral gelegen, sofort zu ver­mieten, evtl, mit voller Pension. 8u erfrag, in der Geschäftsstelle d. Gieß. Anz. ows

Samt Loubes der D-Zug von Angouleme nach Bordeaux. Ein Dritterklasse-Wagen stürzte um, unb | bie nachfolgenben Wagen würben ineinanbergejcho- < den. Fünf Personen würben getötet, 12, davon zwei schwer, verletzt. Der Zug war glücklicher­weise nur schwach besetzt; er führte nur 62 Reisende j mit sich. Besonders hervorgehoben zu werden ver- , dient die Geistesgegenwart des bet dem < Unglück ebenfalls verletzten Zugführers, der trotz 1 seiner Verletzungen dafür sorgte, daß Die Strecke . sofort gesperrt und das Unglück gemeldet wurde. , Die Leichen der Getöteten konnten "erst nach mehr­stündigen Arbeiten geborgen werden. Die Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht. Die beiden direkten Gleise ParisBordeaux sind gesperrt; der Verkehr muß durch Umleitung aufrecht erhalten werden. Die Ermittlungen über d i e Ursache des Unglücks ergaben, daß ein Rad des ersten Wagens gesprungen war und dann einige hundert Meter weiter ein Achsenbruch zu der Ent­gleisung führte.

' Sühne für den schweren Raubüberfall in Neuhaldensleben.

In dem Mord pr ozeß weden des Raub- Überfalles auf die Zentralmolkerei in Neu- Haldensleben (Provinz Sachsen) am Abend des 31. Januar d. I. verurteilte das Magdeburger Schwurgericht den 28jährigen Walther Linden­berg wegen Raubes, vollendeten und versuchten Mordes und Diebstahls zum Tode, zu 13 Jahren Zuchthaus und zum Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit sowie den erst 17jährigen Gerhard Müller zu zehn Jahren Gefängnis, der Höchststrafe für Jugendliche. Die beiden hatten, maskiert und bewaffnet, auf die Zentralmolkerei Neuhaldensleben einen Raubüberfall unternommen, bei dem Lindenberg sieben Schüsse auf den Mol­kereiverwalter Steenbock und dessen tfrau ab­gab. Die Frau wurde getötet, während Steen­bock so schwer verletzt wurde, daß er noch heute im Krankenhaus darniederliegt. Nach der Tat waren die Räuber, ohne Beute gemacht zu haben, geflüchtet. Die Waffen zu dem Ueberfall hatten sie sich durch Einbruch in eine Neuhaldenslebener Waf­fenhandlung verschafft.

Beim Faschingstreiben gefährlich verletzt.

In Koblenz ereignete sich beim Fasch ingstr eiben her Schuljugend ein schwerer Unfall. Eine Anzahl Kinder hatte sich auf -Der Straße zusammengefunden und vergnügte sich in Scherz und Spiel. Ein 13jäh- riger Schüler zog ein kleines geladenes T e r z e r 0 l aus der Tasche. Als er den Hahn spannen wollte, ging der Schuß los und traf einen elf Jahre alten Schüler in die linke Hüfte. Schwer verletzt wurde er dem Krankenhaus zugeführt. Der Zustand : des Knaben ist bedenklich.

Die eigene Frau aus dem Auto gestoßen. Geständnis eines Gattenmörders.

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Im Gewinnrade verblieben: 140 Tagesprämien zu je 1000 Mark, 2 Gewinne zu je lOüOOOO, 2 zu

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e 2000, 412 zu je 1000, 996 zu je 500, 3992 zu

e 300 Mark.

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ten. Schließlich wurde er aber, da man ihm be- sonders das Ergebnis der Leichenöffnung vorlegte, 1 zu einem vollen Geständnis gezwungen.

Raubmörder Düker hingerichtet. '

Der 30jährige Gustav Büker aus Bielefeld, , der am 26. Oktober 1934 vom Schwurgericht Hal­berstadt wegen Mordes und Raubes in zwei Fällen zweimal zum Tode und zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt war und dessen Revision gegen das Urteil vom Reichs­gericht verworfen wurde, ist im Hofe des Genchts- qefängnisies in Halberstadt enthauptet worden. Buker hatte am 29. Juni 1934 den Bankdirektor Schurig aus Osnabrück und am 1. 3uh un­terhalb des Brocken den auf einer Harztour befind­lichen Dr. Jng. K r a u ß aus Danzig durch je einen aus unmittelbarer Nähe abgegebenen Schuß m den Hinterkopf getötet und dann beraubt. Von dem Be­gnadigungsrecht ist kein Gebrauch gemacht worden, da der Verurteilte ein gemeingefährlicher Schädling war und der Schutz der öffentlichen Sicherheit Die Vollstreckung des Todesurteils gebot.

Der Geislinger Raubmörder gesteht seine Tat.

Wie bereits gemeldet, war der im Ruhestand lebende Pfarrer Stanislaus Friedrich lonne dessen Schwester Maria in ihrem Hause in Gei- stingen (Siegkreis) erschlagen aufgefunden wor­den. Der der Tat verdächtige 33 Jahre alte Karl Przybilla konnte, als er von einer Karneval­veranstaltung aus Bonn am Rhein nach (yentmgen zurückkehrte, f e ft genommen werden. Przybilla leugnete zwar zunächst hartnäckig die Tat, legte aber schließlich doch ein Geständnis ab. Er hat den Pfarrer und dessen Schwester am Morgen des 1. März mit einem Steinmeißel erschlagen und ihnen die Barschaft geraubt.

Estländische Robbenjäger in See- und Eisnot.

26 estländische Fischer von der Insel Oesel, die auf Robbenjagd ausgezogen waren, wurden v o m Sturm überrascht und auf die Ostsee hinaus- getriebert. Vieren von ihnen gelang es schließlich, in Nordkurland das Festland zu erreichen. Sie be­nachrichtigten die lettländische Hafenpolizei in Win­dau, die zwei Eisbrecher hinausschickte, um nach den Robbenjägern zu fahnden. Auch aus Estland sind zwei Eisbrecher unterwegs, um die vermißten Fischer zu suchen. Bisher ist es jedoch nicht yelun- ; gen, weitere versprengte Seehundjäger zu finden. Dagegen wurde an dem Strand von Palmnicken , an der ostpreußischen Samlandküste ein offener [ Motorkutter angetrieben, in dem sich vier halber- , starrte estländische Fischer befanden. Sie wurden i vollkommen erschöpft in das Palmnicker Kranken- t Haus eingeliefert Sie waren mit den übrigen i 26 Fischern am 1. März auf See hinausgefahren. Der schwere Nordoststurm trieb sie bis nach Ost­preußen, da ihnen der Brennstoff ausgegangen war und der Sturm die Segel zerfetzt hatte. Man be­fürchtet, daß dies die einzigen finb, die sich außer den in Nordkurland gelandeten Fischern haben ret-

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des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Eine kleinere Teilftörung brachte uns am Mitt« woch zwar verbreitete Schneefälle, gleichzeitig aber auch in fren Niederungen Tauwetter. Da sie sich in der Hauptsache südostwärts verlagerte, gab sie An- laß zu einem Nachstoß kälterer Luft, die durch star­ken Druckanstieg Aufheiterung und neue proste brachte. Da sich jetzt von England über Skandina- Dien ein kräftiger Hochdruckrücken erstreckt, behalten wir bei östlichen Winden überwiegend heiteres und trockenes Wetter. s

Aussichten für Freitag: .Vorwiegend heiter und trocken, nachts stärkere Frope, lebhafte nördliche und östliche Winde.

Aussichten für Samstag: Hortdauer der überwiegend heiteren und trockenen, nachts recht kalten Witterung. ~ h

Lufttemperaturen am 6. Marz: mittags 4,3 Grad Celsius, abends 1,6 Grad; am 7. Marz: morgens _4,0 Grad. Maximum 4,5 Grad, Minimum 4,0 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 6 März: abends 1,9 Grad; am 7. März: morgens 1,1 Grad Celsius. Niederschläge 0,1 mm.

Wintersport.

Rhön. Wasserkuppe: Heiter,13 Grad, 30 cm Gesamtschneehöhe, 5 cm Neuschnee, Pulverschnee, Ski und Rodel gut.

Vogelsberg. Hoherodskopf: Heiter, Grad, 40 cm Gesamtschneehöhe, 10 cm Neuschnee, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut.

Sauerland. Winterberg: Nebel,11 Grad, 38 cm Gesamtschneehöhe, 12 cm Neuschnee, Pulver­schnee,- Ski und Rodel sehr gut

Schwarzwald. Feldberg: Bewölkt,7 Grad, 195 cm Gesamtschneehöhe, 12 cm Neuschnee, Pulver­schnee, Ski und Rodel sehr gut.

Alpen. Garmisch - Partenkirchen: Schneefall, 3 Grad, 70 cm Gesamtschneehöhe, 25 cm Neu­schnee, Ski und Rodel gut.________ ,___

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange.

Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thynol, für Den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. II. 35: 11790. Druck und Verlags Brühl'jche Universitäts-Buch- und Slemdruckeret

R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf« - Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr« , Einzelverkaufspreis: 10 Pf. und Samstags 15 Pf*

mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig*

13951 19087 19785 21527 22338 34054

35996 38598 41670 42983 47345 60425

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[Verschiedenes

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Schwarzarbeit

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Derlaa «esGtebenerAnzergers lllllllllllllllllllllllllllll Darlehen von 1500 M. auf8Morg.Land von Selbstg. ges. Schr.Ang.u-.0923 an d. Gieß. Anz. lllllllllllllllllllllllllllll

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20 Gewinne zu 2000 M. 12214 101924 131575 156327 297635 298266 317353 393060

40 Gewinne zu 1000 M. 4005 13939 59505 63897 84391 158606 173440 174194 209687 259593 273238 274199 318416 332447 333098 364845 381570 393909 394144

60 Gewinne zu 500 M. 209 6030 11666 47928 81036 89249 93653 105280 111781 ------ ------ ------- 160534

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, unb zwar je , einer

auf die Lose gleicher Nummer in den beiden

Abteilungen I und H