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Gießener Anzeiger |

vom Donnerstag, den 13. Dezember erhielt und sah

Zeilen hier mitteilen wollen: ... Als ich bie Beilage zum

Im Lange.

) W. Langt, öen übrigen Hans Seif, ?n: Theodor nb Verlag:

in diesem Jahre ihr 50jähriaes Bestehen feiern. De­kan Sattler verlas ein Ausschreiben des Herrn Landesbischofs betr. bas Gedächtnis von Schütz, Aach und Händel, deren 250. bzw. 350. Geburtstag sich 1935 jährt. Soweit möglich, ist bei der A^ahl der zu singenden Chöre darauf Rücksicht ge­nommen. In einem kurzen Wort soll auch dieser grüßen Söhne unseres Volkes gedacht werben. Neun ^höre sollen sich in Beuern beteiligen: Allendorf (Lahn), Allendorf (Lba.), Gießen (Gesamtgemeinde nnd Luthergemeinde), Alten-Buseck, Großen-Buseck, Heuchelheim, Klein-Linden (Gemischter Chor und Frauenchor), Beuern unb aus dem Dekanat Grün- berq noch Londorf; in Burkhardsfelden: Ließen (Petrusgemeinde), Großen-Linden, Hausen, Leihgestern, Oppenrod, Steinbach, Watzenborn- Steinberg, Burkhardsfelden und aus dem Dekanat Hungen:' Lich. Eine Reihe aktueller Gegenstände wurde noch verhandelt.

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Aus der Provinzialhauptstadt

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Ihren Namen als den Einsender, möchte ich Ihnen von hier aus danken, für die herrliche Beschreibung der Burg Gleiberg, so sehen <5ie, wieviele Tausend Kilometer der Heimat fern einem das Herz freudig schlägt, wenn man Jahre der Heimat fern ist unb wieder ein Stückchen Heimat so vor Augen hat. Sollten Sie sich für irgend etwas aus Amerika interessieren, und ich behilflich sein kann, so will ich das mit Freuden tun ..

Das Oekanats-

Kirchengesangvereinsfest -1935

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ein.

Die Kirchenchöre des Evangelischen Dekanats Gie­ßen hatten für gestern nachmittag ihre Vorsitzenden unb Chorleiter zu einer Sitzung im Restaurant Hin­denburg entsandt, die der vom Dekanat neu be­stimmte Vertrauensmann Pfarrer Weisel (Heu­chelheim) leitete. Er gedachte mit herzlichem Dank des langjährigen Vertrauensmanns Pfarrer S t a u - b a ch (Watzenborn-Steinberg), der aus Gesundheits­rücksichten sein Amt niederlegen mußte, das er mit großem Geschick und mit schönen Erfolgen lange Jahre geführt. Sein Gruß galt auch Dekan Satt­ler (Wieseck), der in der Aussprache die Versiche­rung gab, daß er ber Sache der Kirchenchöre stets seine Förderung zuteil lassen werde. Hauptgegen­stand der Verhandlungen roar ~bas diesjährige Deka­natskirchengesangvereinsfest, das am herkömmlichen Sonntag vor Pfingsten wieder in zwei Gemeinden stattfinden soll, und zwar in Beuern unb in Burkhardsfelden. Die dortigen Chöre können in diesem Jahre ihr 50jähriges Bestehen feiern. De­kan Sattler verlas ein Ausschreiben des Herrn

23on Mothilde von Stegmann

i und ist das jüngste, erst vor kurzem vollendete Werk der Verfasserin, die mit ihren früheren Arbeiten wir erinnern nur an die RomaneWeißt du, was

i Liebe ist?" undWas mein einst war" über- ! zeugend bewiesen hat, was sie zu leisten und wie

sie ihr Publikum zu fesseln vermag. Diesmal bringen | wir von der beliebten Verfasserin einen Kriminal- ] roman von ähnlicher Art wieDas Geheimnis um ! Cva" von Rainer Felden, eine unserer erfolg­

reichsten Erzählungen der letzten Zeit. Von beson- | berem Reiz aber dürfte es sein, baß die Krirninal- j Handlung, die sich ganz außerhalb ber längst ge° j wohnten Bahnen bewegt, hier mit ^iner Liebes­geschichte verknüpft ist, welche in ihrer Zartheit bie Herzen vor allem der weiblichen Leserschaft sofort gewinnen wird. So dürfen wir überzeugt fein, auch

I mit unserem neuen Roman Ehre einzulegen und allen unseren Lesern und Leserinnen in Stadt unb Land eine dankbar begrüßte, von Tag zu Tag mit höchster Spannung erwartete Lektüre zu bieten.

TlGBDT. (früher KOAL.)

Der für Montag, 11. Februar, in Aussicht genom­mene Vortrag von Herrn Architekt Nicolaus überBaufinanzierungen" fällt aus, da über dieses Thema im Laufe des Winters schon wiederholt ge­sprochen wurde

1 Die Mitglieder des NSBDT. werden zu dem ? Vortrage überPhosphorsäureversor- 9 u n g Deutschlands" derGeologisch-minera­logisch-morphologischen Arbeitsgemeinschaft", gehal­ten vom Kanzler der Universität Pg. Professor Dr. Hummel, am Montag, 11. Februar, nachmittags 18.15 Uhr im Geologischen Institut der Universität, Braugasse 7 B, freundlichst eingeladen.

Montag, 25. Februar, abends 8% Uhr im Hotel Der nächste Vortrag des NSBDT. findet am

Hopfe 1 d statt. Es spricht Herr Prooinzial-Ober- baurat (E e 11 a r i u s überR e i ch s a u t o b a h - neu, Fern st raße und das Straßenbau­programm der Provinz Ob er Hess en". Gäste sind herzlich willkommen.

An die Bezahlung der Mitgliederbeiträge (noch bis einschließlich März 1934 zu entrichten) wird er­innert. Postscheckkonto 6469 Frankfurt a. M., KDAJ. Gießen).

Der Kreisamtsleiter

des Amtes für Technik und des NSBDT. Gez.: Kurz.

NSL8. Geschichtliche Fachschaft

Freitag, 8. Februar, 17 Uhr, Führung durch die prähistorische Abteilung des Museums.

Treffpunkt: Altes Schloß.

Ein treuer Leser derHe'mat im Bild" in Amerika

Herr Lehrer Praß in Krofdorf, der Verfasser des AufsatzesTrinksprüche auf Burg Gleiberg" in derHeimat im Bild" vom 13. Dezember 1934, er­hielt dieser Tage von einem Landsmann und treuen Leser des Gießener Anzeigers in Amerika, Herrn Albert Schmidt in Neuyork, einen von echter Verbundenheit mit der alten Heimat zeugenden Brief, über den wir uns nicht weniger gefreut haben als der Empfänger, und aus dem wir die folgenden

Nachdem wir den Abdruck des RomansWas soll $ denn mit einem Auto?" von Käthe Metzner in der gestrigen Ausgabe des Gießener Anzeigers zum Abschluß gebracht haben, beginnen wir in der heutigen Nummer unseres Blattes mit der Ver­öffentlichung eines neuen großen Romanwerkes, von dem wir einen besonders starken Erfolg er» inarten dürfen. Handelt es sich doch darum, die Be- |i ,'mintschaft mit einer unserer beliebtesten Autorinnen zu erneuern, deren früher bei uns erschienene Ro- ; inane sich stets als ausgesprochene Haupttreffer er- | wiesen haben und an Spannung und Lebendigkeit Rper Schilderung kaum zu überbieten waren. Unser ! «neuer Roman heißt:

velma lächelt"

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

Donnerstag, 7. Februar 1935

Vornotizen.

lagesfalenber für Donnerstag: 17 Uhr Eröffnung der AusstellungStickerei- und Spitzen-Werkfchau" durch Ministerialrat Rings­hausen im Turmhaus am Brandplatz. Reichsbund Volkstum und Heimat 20.15 Uhr Lichtbildervortrag von Prof. Dr. Funk überden deutschen Wald" in der Aula'des Gymnasiums, bei dem auch Mini­sterialrat Ringshausen sprechen wird. Licht­spielhaus, Bahnhofstraße,Abenteuer eines jungen Herrn in Polen". Astoria-Lichtspiele, Seltersweg, Pat und Patachon schlagen sich durch". Deutsche Himalaja-Expedition 1934 um 20 Uhr in der Neuen Aula Lichtbildervortrag von Willi Schneider. Deutsche Kolonialausstellung 15 bis 21 Uhr im Ein­horn. Frühjahrs - Modenschau um 16.30 Uhr im Stadt-Cafe.

D e r Obst- und Gartenbauverein Gießen lädt in unserem heutigen Anzeigenteil zu der Vorführung eines Obstbaufilms und zu der Hauptversammlung mit Vortrag ein. Näheres ist aus der Anzeige ersichtlich.

Znnggeflügelaktion 1935.

Der Reichs- und preußische Minister für Ernäh­rung und Landwirtschaft hat im Rahmen der Er­zeugungsschlacht eine Aktion zur Beschaffung von Junggeflügel eingeleitet, um die Eiererzeugung, die zu 80 v. H. in den Händen der bäuerlichen Hühner­haltung liegt, mehr als bisher dem Bedarf des deutschen Volkes anzupassen. Die Voraussetzungen hierfür sind durch die Regelung des Eiermarktes geschaffen worden. Die Unordnung am Eiermarkt in früheren Jahren und die unzulänglichen Er­zeugerpreise für Eier hatten zu einer Ueberalterung der Hühnerbestände in den bäuerlichen Betrieben geführt. Im Herbst und Winter mußte daher der Eierbedarf, soweit durch Vorratwirtschaft kein Aus­gleich geschaffen werden konnte, vorwiegend durch Einfuhr aus dem Auslande gedeckt werden, weil ein legefähiger Junghennenbestanb nicht in ge­

nügendem Maße vorhanden ist. Deshalb soll vor­bildlichen bäuerlichen und landwirtschaftlichen Be­trieben, die eine Gewähr für sachgemäße Aufzucht, Haltung und Pflege des Geflügels bieten, die Be­schaffung hochwertiger Legehennen erleichtert wer­den. Zu diesem Zweck hat der Reichs- und preußi­sche Minister für Ernährung und Landwirtschaft 450 000 Mark zur Verfügung gestellt, um den Be­zug von Eintagskücken und Junghennen aus an­erkannten Geflügelzuchtbetrieben zu verbilligen. Die Maßnahmen sollen vom Reichsnährstand durchge­führt werden. Anträge sind bei der Hauptabteilung II der einzelnen Landesbauernschaften einzureichen. Bei einem Anschaffungspreis von durchschnittlich 60 Pfennig je Eintagskücken (und von 2,80 Mark je Junghenne) wird im Höchstfälle ein Verbilli­gungszuschuß von 20 Pfennig für das Eintags­kücken (und 60 Pfennig für die Junghenne) ge­währt. Die Verbilligung wird nur für Tiere ge­währt, die bis zum 15. Mai 1935 geschlüpft sind.

Gießener Wochenmarktpreise.

* Gießen, 7. Febr. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Molkereibutter, das Pfund 1,50 bis 1,55, Landbutter 1,42, Matte 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, frische Landeier 11 bis 13, aus­ländische 10 bis 13, inländische Kühlhauseier 10 bis 13, Wirsing, das Pfund 15 bis 20, Weißkraut 8 bis 10, Rotkraut 15, Gelbe Rüben 8 bis 10, Rote Rüben 8 bis 10, Spinat 18 bis 20, Unterkohlrabi 8 bis 9, Grünkohl 12 bis 15, Rosenkohl 25 bis 30, Feldsalat 80 bis 90, Zwiebeln 10 bis 12, Meer­rettich 25 bis 60, Schwarzwurzeln 25 bis 30, Kar­toffeln, der Zentner 3,20 bis 3,50 Mark, Aepfel, das Pfund 12 bis 15 Pf., Suppenhühner 75 bis 90, Enten 90 Pf. bis 1 Mark, Blumenkohl, das Stück 40 bis 60 Pf., Endivien 10 bis 25, Lauch 5 bis 10, Rettich 5 bis 10, Sellerie 10 bis 30 Pf

** Das Oberhessische Schwurgericht wird am 12. und 13. Februar in Gießen tagen. Am 12. Februar steht eine Anklage wegen Mein­

eids gegen Personen aus Bad-Nauheim auf dem Arbeitsplan, am 13. Februar soll gegen einen An­geklagten aus Friedberg wegen Totschlagversuchs verhandelt werden.

** Arbeitsjubiläum. Am heutigen 7. Fe­bruar kann der Schneider Heinrich Jost, Stein­straße 75 wohnhaft, auf eine fünfundzwanzig­jährige Tätigkeit bei der $irma Herrenbekleidungs­haus GmbH, in Gießen, Schulstraße 2, zurück­blicken. Der Jubilar erfreut sich bei seinen Vor­gesetzten und bei seinen Arbeitskameraden allgemei­ner Beliebtheit.

** E i n Motorradunfall ereignete sich gestern gegen 18 Uhr in der Nähe der Öchsenwiese bei Annerod. Dort kamen zwei Motorradler aus Gießen mit ihrer Maschine, als sie ein Fahrrad streiften, so schwer zum Sturz, daß der Lenker des Motorrads erhebliche Beinverletzungen erlitt, wäh­rend fein Soziussahrer Kopfverletzungen davon­trug. Beide mußten von der Sanitätskolonne vom Roten Kreuz der Chirurgischen Klinik zugeführt werden.

** Unfall bei der Arbeit. Der 45jährige Rangierer Karl Schuhmann von Lützellinden stürzte gestern im hiesigen Bahnhof von einem Packwagen ab und erlitt dabei innere Verletzungen, die seine sofortige Ueberfübrung durch die Freiwil­lige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz in die Chi­rurgische Klinik notwendig machten. Glücklicherweise sind die Verletzungen nicht lebensgefährlicher Natur.

Schöffengericht (Hießen.

Der W. W. und der L. Sch., beide aus Ober- Rosbach, hatten sich gestern wegen Beleidigung eines politischen Leiters zu verantworten. Beide sollten dem politischen Leiter unsoziales Verhalten zum Vorwurf gemacht haben. Während Sch. frei- gesprochen wurde, erkannte das Gericht gegen W. auf eine Geldstrafe von 80 Mark. Außerdem wurde dem Beleidigten die Befugnis zur öffentlichen Be­kanntgabe am Gemeindehaus zugesprochen.

Geometer unb Landvermessungsgehilfen bei der Arbeit. Bei Steinbach und Albach: (Eine 1200 m lange und 30 m breite Schlucht ist in den Wald gehauen.

Der Verlauf der Reichsautobahn in Oberhessen.

Das Bild zeigt einen der neuen Höhen-Festpunkte.

Der Geometer am Theodoliten.

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diese Weise führt die Strecke nur durch wenig Acker­land und in der Hauptsache durch Wald. Einer wei­teren angestrebten Verlegung an der Gemarkungs­grenze Reiskirchen Bersrod konnte aus wirtschaftlichen und technischen Gründen nicht ent­sprochen werden. Der endgültige Verlauf bei Reis­kirchen ist nun folgender: Aus der Gemarkung Oppenrod kommend, durch den Distrikt Schlieberg, wendet sich die Bahn im Bogen nach Osten auf den Reitzberg zu, geht dann von hier aus in gerader Strecke über die Hardt und läßt den Walpersberg südlich liegen. Hier geht die Streckenführung in das Bersröder Feld über. Zur Zeit find imSchlieberg" rund 30 Holzhauer damit beschäftigt, einen etwa 30 Meter breiten Streifen Wald abzutreiben. Das ab­fallende Holz soll, da der Schlieberg zu den besten Beständen der Gemeinde zählt, in erster Linie als Nutz- und Werkholz verkauft werden.

Die Landmesser bewegen sich zur Zeit schon tm Raume zwischen Lumda und B e r n s f e l b. Bis bahin ist bie Strecke auch bereits fixiert unb nach ben oerschiebenen geometrischen Gesichtspunkten fest­gelegt. Wann ber Bau ber Autobahn selbst begon­nen werben kann, steht zur Zeit noch nicht enbgül- tig fest.

Nachbem wir schon in unserer Nr. 263 vom 9. November v. Js. ausführlich über bie Reichs- autobahn in Oberhessen berichten konnten, läßt sich nunmehr feststellen, baß bie Vorarbeiten für bie Reichsautobahn in vollem Gange finb. Die Strecke in Oberhessen ist jetzt bis in bie Gegend von ßumba vermessen. Sehr gut ist biefe Mar­kierung schon in nächster Nähe unserer Stabt, bei Steinbach unb Alba ch, zu beobachten. Wo bie Bahn verlausen wirb, finb überall in Abstänben von etwa 10 Meter gleichförmige Holzlatten in ben Boben gestoßen, bie bie Straßenmitte markieren. Den meisten biefer Latten ift eine kleine Holztafel beigesteckt, auf benen oerschiebene Zahlen mit Blau­stift geschrieben unb bie bie mit ben Höhenmessun­gen fixiert finb. In größeren Abstänben, insbeson- bere auf Anhöhen, finbet man außerbem etwas ab­seits ber projektierten Straße sog.Höhen-Fest- punkte" (H. F.), bie burch eine rot unb weiß ge­strichene Tafel befonbers, auch auf größere Entfer­nungen, kenntlich gemacht finb. Ueberall ba, wo man bie lange Lattenreihe oorfinbet, haben bie Vermessungstrupps, bereu mehrere unterwegs finb, ihre Arbeit bereits getan.

Gearbeitet wirb gegenwärtig von brei Meßtrupps zu je sechs ober acht Mann. Jeber Meßtrupp hat

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eine anbere Aufgabe. Dem Geometer finb Leute beigegeben, bie zum Teil aus unserem Gebiet stammen unb für biefe Hilfbienste bei Lanbvermes- fungen von fachkunbiger Seite vorbereitet worben waren. Bei einem ber Meßtrupps sind Leute aus Garbenteich beschäftigt. Die Arbeitsbeschaffung durch die Reichsautobahn nimmt ihren Anfang also schon bei ber Lanbvermessung. Darüber hinaus ist man aber schon wesentliche Schritte weitergegangen. Den Geometern folgten in ben beroalbeten Gebieten | bie Holzhauer auf bem Fuße. In außerorbent- lichem Maße mußte in ben Gemarkungen Albach unb Steinbach zur Axt gegriffen werben. Die Streckenführung ber Reichsautobahn verlangt auf eine Länge von insgesamt 1200 Meter in ben Di­strikten Embach unb Roterbe einen völligen Kahl­hieb in einer Breite von 30 Meter. Dieser Kahlhieb würbe am 2. Januar begonnen unb am Samstag beenbet. Währenb bie Strecke in ber Gemarkung Steinbach unb in ber Gemarkung Albach je 600 Meter weit burch Walb führt, wirb sie in ber Gemarkung Oppenrob nur über freies Felb gehen.

In ber Gemarkung von Reiskirchen war bie Streckenführung ursprünglich nur über Felb vorge­sehen, unb zwar so, baß Reiskirchen links ber Autobahn zu liegen gekommen wäre. Entsprechenb einem Antrag bes Ortsbauernführers unb bes Bür­germeisters würbe von biefem Plane aber abge­sehen, bie Strecke umgelegt, so baß Reiskirchen jetzt rechts ber Autobahn zu liegen kommen wirb. Auf

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Oie Vorarbeit für die Reichsautobahn in Oberhessen in vollem Gange.