nis ist dem Gewerbeaufsichtsbeamten auf Verlangen vorzulegen.
Die besonderen Schutzbestimmungen für Frauen und Jugendliche bleiben unberührt.
Von diesen Genehmigungen darf nur insoweit Gebrauch gemacht werden, als nicht in anderer Weise für Ersatz des Verdienstausfalles der Beschäftigten gesorgt ist.
Sonderzüge ab Gießen.
Anläßlich der Offenhaltung der Verkaufsläden an den drei Sonntagen vor Weihnachten verkehren am 8., 15. und 22. Dezember folgende Sonderzüge:
1. Gießen ab 20.00 Uhr, Schiffenberg 20.07, Garbenteich 20.11, Lich 20.19, Langsdorf 20.24, Hungen 20.29, Trais-Horloff 20.34, Ober-Widders- heim 20.38, Borsdorf 20.43, Nidda 20.50, Ranstadt 20.58, Stockheim 21.07, Bleichenbach 21.12, Büches- Düdelsheim 21.17, Büdingen 21.28, Mittel-Gründau 21.38, Lieblos 21.43, Gelnhausen an 21.48 Uhr.
2. Gießen ab 18.45 Uhr, Lollar an 18.54, Dau- bringen 19.01, Mainzlar 19.04, Treis 19.11, Allen- dorf 19.16, Londorf 19.23, Kesselbach 19.29, Odenhausen 19.33, Geilshausen 19.37, Lumda 19.42, Beltershain 19.46, Grünberg an 19.52 Uhr.
*
Der mit Beginn des Winterfahrplans, gültig ab 6. Oktober 1935, nur werktags verkehrende Personenzug Gießen — Nidda, Gießen ab 20.00 Uhr, Schiffenberg an 20.07, Garbenteich 20.11, Lich 20.18, Langsdorf 20.23, Hungen 20.27, Trais-Horloff 20.32, Ober-Widdersheim 20.36, Borsdorf 20.41, Nidda an 20.45, verkehrt ab 25. Dezember 1935 (1. Weihnachtsfeiertag) bis auf weiteres auch an Sonn- und Feiertagen.
polizeibencht.
kettenbriefschreiber als Betrüger.
In Duisburg wurde der 35jährige Robert Roth aus Bochum wegen Betrugs festgenommen, da nach seinen eigenen Angaben etwa 300 Kettenbriefe von ihm nach den verschiedensten Gegenden Deutschlands verschickt worden sind. Die Briefe sind mit Schreibmaschine geschrieben und im Schwarzdruckverfahren vervielfältigt. Jeder Brief enthält u. a. sechs Anschriften. Der Empfänger wird aufgefordert, an den zuerst aufgeführten 5 Mark einzusenden, den Brief dreimal abzuschreiben und in drei Tagen an drei ihm bekannte Personen zu schicken, seine eigene Anschrift an die dritte Stelle zu setzen. Dem Absender wird oorgetäuscht, daß er innerhalb drei bis sechs Tagen an die erste Stelle rücken und dann vielfach 5 Mark erhalten würde. Roth hat ebenfalls seine Anschrift in den Briefen an die dritte Stelle gesetzt und hoffte, dadurch Geldsendungen zu erhalten, ohne selbst zu bezahlen. Die Empfänger solcher Briefe werden gebeten, dies der nächsten Polizeibehörde zu melden.
Bertorengegangene Handtasche unterschlagen.
Am Sonntag, 17. November, gegen 20 Uhr, nach Ankunft eines aus der Richtung Frankfurt a. M. kommenden Zuges ist beim Durchgang durch die Bahnsteigsperre der Main-Weserseite innerhalb der Bahnhofshalle Gießen eine schwarze eidechsenlederne Damenhandtasche mit Inhalt von größerem Wert verlorengegangen. Die Tasche wurde von einer Dame aufgehoben, die es bisher unterlassen hat, den Fund ordnungsgemäß der zuständigen Fund- meldestelle anzuzeigen, bzw. die Tasche der rechtmäßigen Eigentümerin abzuliefern. Personen, die in der Lage sind, zweckdienliche Angaben über den Fund und die Person der Finderin machen zu können, werden gebeten, bei der Kriminalpolizeistelle Zimmer 62 vorzusprechen. Die Mitteilungen werden vertraulich behandelt.
Einzelhändler, Achtung!
Die Wirtschaftsgruppe Einzelhandel, Bezirksgruppe Hessen, Kreisgruppe Gießen, Lonystraße 7, weist nochmals alle Einzelhändler darauf hin, daß sie der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel als Pflichtmitglied angehören müssen. Die Regelung beruht auf Anordnung des Reichswirtschaftsministers. Alle Unternehmen des Kreises Gießen, die Einzelhandel ausschließlich oder teilweise betreiben und die bisher ihre Pflichtanmeldung zur Wirtschaftsgruppe Einzelhandel noch nicht abgegeben haben, werden nochmals dringend ersucht, die Anmeldung auf dem bei der Gießener Geschäftsstelle erhältlichen vorgeschriebenen Vordruck sofort einzureichen. Die Einzelhandelsbetriebe, die die Anmeldung nicht vornehmen, müssen mit einer empfindlichen Bestrafung rechnen.
Vortragsabend des Evangelischen Bundes in der Gtadtkirche.
Der Evangelische Bund in Gießen veranstaltete am gestrigen Donnerstag bei sehr gutem Besuch in der Stadtkirche einen Vortragsabend. Der Abend wurde eingeleitet durch eine schöne Chordarbietung des Kirchenchores der Stadtkirche. Nach dem Gebet sprach $rof. Lic. Stroh- Friedberg über das Thema „Deutschglaube oder Christusglaube?" Der Redner stellte in klarer Weise die Gehalte und Zielrichtung heraus, die sich aus dem Christusglauben einerseits und aus dem Deutschglauben andererseits ergeben. In klaren Gegenüberstellungen von Frage und Antwort schuf der Redner Aufklärung über die aegenwärtigen religiösen Strömungen. Die Zuhörer folgten dem Vortrag mit gespannter Aufmerksamkeit. Mit einem gemeinsam gesungenen Choral, einer weiteren Darbietung des Kirchenchores, einer kurzen Schlußansprache von Pfarrer Trapp, der dazu aufforderte, die evangelische Kirche in ihrem Kampfe um ihre Behauptung zu unterstützen und in den Evangelischen Bund einzutreten, und mit Orgelausklang (Organist Simon) fand der Abend seinen Abschluß.
(Siebener Turnerjugend erlebt ihren Nikolausabend.
Die Jungscharen des Mtv. Gießen füllten die Turnhalle (Oberrealschule) in höchster Erwartung, die sich in befreiendem Jubel löste, als der Vereinsführer Karl Müller in heiter-ernsten Worten den nahenden Besuch des Nikolaus ansagte. Mit hallenden Schlägen begehrte er Einlaß, und doch war seine Erscheinung wieder gar freundlich: sein gefürchteter Ausklopfer verschwand unter der Fülle seines Gepäcks; an jeder Seite trug er einen mächtigen Henkelkorb und auf dem Rücken eine hochbeladene „Kietze". Und er hatte zu schleppen — das war gar keine Frage — das sah man an seinem schwerfälligen Gang und seiner Hilflosigkeit beim Abstellen: Buben mußten ihm beispringen, und als gar beim Niederholen der Kietze einige Brezeln über den Rand herabschossen, gab es wahrhaftig schon die ersten Hiebe, regelrecht übers Knie gelegt, für die zwei noch dazu freiwilligen Helfer, die an allem schuld sein sollten. Kein Wunder, daß bei einer solchen zwischen Rute und Brezel schwankenden Gemütslage der Gut-Heil-Gruß des Nikolaus keinen spontan eindeutigen Widerhall fand,
seiner freundlich-warmen Zurede: „Na, dann
Der Tag der nationalen Solidarität in Gießen.
Kreisleiter Klostermann spricht heute abend in der Volkshalle.
Freitag, 6. Dezember, 20.15 Uhr, in der Dolkshalle
großes Konzert
Ausführende: Musikkorps Infanterie-Regiment 36. Leitung: Obermusikmeister E. Krause. Massenchor des Sängerkreises Gießen Leitung: Chormeister Groß.
Vortragsfolge:
1. „Marsch der hessischen Grenadiere" von Buchwald;
2. Festouvertüre von Lortzing;
3. Zwei Lieder für Männerchor:
a) „Mahnung" von Heinrichs,
b) „Deutschland heilger Name" von Baußnern;
4. II. Polonaise von Liszt;
5. Szenen aus der Oper „Der fliegende Holländer" von Wagner;
6. Zwei Lieder für Männerchor:
a) „Sonnenaufgang" von Cornelius,
b) „Wo gen Himmel Eichen ragen" von Heinrichs;
7. Rapsodie von Friedemann;
8. Angereihte Stücke aus der Oper „Der Freischütz" von Weber;
9. Zwei Märsche für Fanfarentrompeten: a) „Adolf-Hitler-Fanfare" von Blume, b) „Reichsritter-Fanfare" von Prager;
10. „Erinnerung an das Militär" von Rekling.
Es spricht:
Oer Kreisleiter pg. Klostermann.
Die Volkshalle ist geheizt. Oeffnung um 19 Uhr. Oeffnung der Abendkasse 19 Uhr. Eintritt 0,50 RM.
Kreisleitung Gießen der NSDAP.
Wer sammelt in Gießen am Tag der nationalen Solidarität?
Untergauführerin der IM., Gerh. Frickhoefer, Schauspieler, Paul Wrede, Oberspielleiter.
28. Straßenkreuzung Bahnhofstraße - Neustadt: Hamm, Bürgermeister, G r a v e r t, Stadtbaurat, Ernst Bräuer, zweiter Kapellmeister am Stadttheater Gießen, Luise Decker, Schauspielerin, Gustav Blei, Bariton am Stadttheater Gießen, Kurt L ü p k e, Spielleiter.
29. Straßenkreuzung Neustadt-Wernerwall-Eisen- bahnbrücke: Pfannkuche, Truppführer beim Arbeitsdienst, Hermann, Truppführer beim Arbeitsdienst, Karl Ludwig Lindt, Schauspieler, Sophie Buchner, Gewandmeisterin, G r a hl- ma n n , Oberingenieur, Wenzel, Willi, Amtsleiter der OG. Gießen-Nord, Wenzel, Erwin, Amtsleiter der OG. Gießen-Nord.
30. Marktplatz: Baß, OG.-Propagandaleiter, Ewald, Kreispresseamtsleiter, Denninghoff, Adolf, Brauereibesitzer, Hans v. Spallart, Bonvivant, Heinz W e i s e r, Operntenor, Heinrich Hub, Schauspieler, Maria Matzinger-Kaden, Souffleuse.
31. Turnhalle Steinstraße: Stroh Rektor, Dr. Keller Schlachthofdirektor;
32. Straßenkreuzung Asterweg/Wernerwall: L e i-
amtsleitung werden.
nert Baurat, Reichsbahnrat Nieder ft rasser.
33. Straßenkreuzung Schillerstraße/Wernerwall: K e i tz e r Derw.-Amtmann, Martin, Verw.-Amt- mann.
34. Straßenkreuzung Walltorstraße/Asterweg: N i- colaus Kreisjägermeister, Burgeleit OG.- Amtsleiter, L e i p o l d Führer der SA.-Reiterstan- darte Gießen, Schömbs Führer des SA.-Reiter- sturmes Gießen.
35. Kirchenplatz/Lindenplatz: Dr. Finke Staatsanwalt, Lotz Betriebsdirektor.
36. Straßenkreuzung Neuen Bäue/Sonnenstraße: Meusel Polizei-Direktor, Poppe Bezirksführer des RLB., Braubach Adjutant des RLB., G r a e v e Jungbannadjutant.
37. An der SS.-Standarte: Friedel Fornal- l a z Soubrette am Stadttheater, Gert Geiger Schauspieler, Grüner SS.-Untersturmführer, E l m SS.-Untersturmsührer, Hofmann Dr. Staatsanwalt, Klar Reg.-Rat am Versorgungsamt, Wecke Reg.-Rat am Versorgungsamt, S t ü h- l e r Kreishandwerksmeister.
38. Straßenkreuzung Hitlerwall/Moltkestraße: Cella r i u s Oberbaurat, Grünewald Baurat.
39. Straßenkreuzung Kaiserallee/Moltkestraße: Dr. Lorenz, Paul Nieren Dramaturg am Stadttheater, Hermann Wolff Bürochef, Hans Seitz Inspektor, Beate Polizei-Oberinspektor.
40. An der Stadt Lich: T r e s e r stellvertr. OGL., Wenderoth OG.-Amtsleiter.
41. Straßenkreuzung Marburger Straße/Hitler- wall: Schneider Direktor der Landesheil- und Pflegeanstalt, S c r i b a Oberarzt, Frank Oberarzt, H u b e n t h a l Truppführer beim Arbeitsdienst, K r a t s ch Truppführer beim Arbeitsdienst.
42. Straßenkreuzung Marburger Straße/Wiesecker Weg: Friedrich Zellenleiter Gießen-Ost, "K r ü • g e r Truppführer des NSKK., D e i ch e r t Trupp- ührer des NSKK., von Donopp Truppführer des NSKK.
43. Straßenkreuzung Krofdorfer Straße/Rodhei- mer Straße: Rothamel Stadtrechner, Dr. M e n g e r Ortsgruppenführer des RLB.
44. Straßenkreuzung Löwengasse/Bahnhofstraße: Koch Verlagsleiter der OT., Klein Betriebsleiter der OT.
Sammelbüchsen selbst an der Kreis- der NSV., Löberstraße 9, abgeholt
Gruyve II.
1. Straßenkreuzung Klinikstraße - Frankfurter Straße: Professor Duken, Univ.-Prof. Hildebrandt.
2. Friedrichstraße-Frankfurter Straße: Reg.-Rat Weber, Reg.-Rat Dr. Krüger, Reg.-Bau- meister Kuhlmann.
3. Friedrichstraße-Wetzlarer Weg: Regierungsrat Grein, Zollrat Jensen.
4. Bahnhofsdienst: Von 16 bis 19.30 Uhr: Reichsbahn-Oberrat Wilke, Kreiswalter der DAF. Wagner, Schreiber, Bannführer der HI., W i t l i ch , Kreisabteilungsleiter, Wagner, Reg.- Baurat, Löffler, Reg.-Baumeister, Angel- berger, Oberstudiendirektor, Reichsbahnrat Nier- mann, Dr. List, Arbeitsamt, Sälzer, Regierungsrat.
4a. Bahnhofsdienst: Von 19.30 bis 22 Uhr: Universitätsprofessor Schuhmacher, Frhr. Schenck zu Schweinsberg, Reg.-Rat, Dexheimer, Reg.-Rat, A n tz, Reichsbankdirektor, Kirrung, Bankdirektor, Kruse, Leiter der Oeffentl. Handelslehranstalt, W a r l i ch , Reichsbahnrat.
5. Studentenheim: Günther, Unterbannführer der HI., V ö l s i n g, Bannadjutant.
6. Straßenkreuzung Hammstraße - Gabelsbergerstraße - Horst- Wessel - Wall: Braun, SA.-Ober- truppführer, Schwender, Trupps., Fischer, Obertruppf., Dr. Becher, Sanitäts-Obertruppf.
Cafe Leib erscheinen. Falls das nicht möglich ist, müssen die ~
Die Sammler sind für den Nachmittag in drei Gruppen eingeteilt. Jede dieser 3 Gruppen erhält einen besonderen Auftrag.
Zur Gruppe I gehören alle Sammler, die nicht in den Gruppen II und III namentlich genannt sind.
Die Gruppe I tritt an am Samstag um 14 Uhr im Caf6 Leib.
Die Gruppe III ebenfalls um 14 Uhr im Caf6 Leib.
Die Sammler, die unter der Gruppe II namentlich genannt sind, brauchen erst um 15 Uhr im Cafö Leib zu erscheinen.
Alle übrigen Sammler müssen um 14 Uhr im Caf6 Leib antreten.
Gruppe I.
1. Alle politischen Leiter, soweit sie nicht unter der Gruppe II und III aufgezählt oder genannt sind.
2. Alle SA.-Führer, soweit sie nicht unter der Gruppe II und III aufgezählt ober genannt sind.
3. Alle Universitätsprofessoren, Dozenten, soweit sie nicht unter der Gruppe II und III genannt oder aufgezählt sind und durch den Rektor oder persönlich der Kreisleitung mitgeteilt haben, daß ihre Teilnahme an der Sammelaktion nicht möglich ist.
4. Außer den bereits unter II und III aufgezählten Amtsträgern des Luftschutzbundes sammeln noch die zwei Revier- und zehn Untergruppenführer des Reichsluftschutzbundes.
1. Antony, Gerichtsassessor; 2. Beate, Polizeioberinspektor; 3. Bechtold, Gerichtsassessor; 4. Dechert, Inspektor; 5. Eifenharth, Baumeister beim Heeresbauamt; 6. Glaser, Gerichtsassessor; 7. Dr. G e r st e r; 8. H o f m e y e r, Gerichtsassessor; 9. Heid, Sozialstellenleiter der HI.; 10. Jüngst, Dr., Gerichtsassessor; 11. Iöckel, Amtsgerichtsrat; 12. Kruse, Dr., Leiter der Oeffentl. Handelslehranstalt; 13. Krausch, Goethe- schule; 14. Knöll, Reg.-Baumeister, 15. Keil, Ingenieur; 16. Michel, Gerichtsassessor; 17. Müller, Amtmann; 18. Mücher, Gerichtsassessor; 19. Pfaff, Baurat a. D.; 20. Rehbock, Direktor der Reichsbank; 21. Rumpf, Amtsanwalt; 22. Schüllermann, Amtmann; 23. Schott, Dr. des Chem. Untersuchungsamtes; 24. S ch ö n e f e l d , Kriminal-Oberinspektor; 25. Schulte, Dr., Reichsbankrat; 26. Dr. Scheerbarth, sammelt Grünberger Straße; 27. Schmidt, Amtsgerichtsrat; 28. Schudt, Amtsgerichtsrat; 29. Simons, Betriebsleiter bei Gail; 30. Strauch, Rektor; 31. Veidt, Gerichtsassessor; 32. Wendel, Leiter der Kaufmännischen Berufsschule.
Soweit die Meldungen bei der Kreisleitung noch nicht vorlagen, konnte bei der Veröffentlichung in der Presse nicht darauf Rücksicht genommen werden. Diejenigen Aerzte, die sich an der Sammlung beteiligen wollen und können, müssen um 14 Uhr im
Gruppem
Arnold, Bankdirektor. B l e y e r, Bankdirektor. D o p h e i d e, Kreisgeschäftsführer der NSDAP. Gros, Amtsgerichtsrat. Geißler, Regierungsbaurat. Heß, Leiter des Amtes für Beamte. Hummel. Kanzler der Universität. I a k o b e r, Führer der SS.-Standarte 83. K l ö ß , Kreisamtsleiter der NSV. K r e u t e r, Betriebsführer der Fa. Stem- pelkreuter. K n a u ß, Landgerichtsrat. Lutter, Standartenführer 116. Lange, Hauptschriftleiter des GA. Mattern, Bankdirektor. Kurz, Kreisamtsleiter der NSDAP. P i r r u n g , Bankdirektor. Dr. Pauly, Fabrikant. Schmelz, Kreispropagandaleiter. Sudheime r, Beigeordneter. Schmidt, Oberregierungsrat, Finanzamt. S e f - fous, Universitätsprofessor. Schimmel, Kreisamtsleiter der NS.-Hago. Thomas, Ortsgruppenleiter. W o l k e w i tz, Oberstudiendirektor. Dr. W i l- belmi, Schulungsleiter der 83. SS.-Standarte. Denninghoff, Waldemar, Brauereibesitzer. Dr. Koch, Frauenarzt.
Gruppe IV.
Die Gruppe IV führt die Sammlung am Abend in den Straßen und in den Lokalen durch. Vom Stadttheater beteiligt sich an der Abendfamm- lung: Der Intendant, Aenne Markgraf, Inge Birkmann, Wolfgang Kühne, Luise Decker, Frl. Henkel, Kurt Richter, Paul Nieren, Ludwig Moosbacher, Helene Wacker, Anton Neuhaus, Rose Stirl, Heinz Rosenthal, Hans von Spallart, Heinz Weiser.
Zur Gruppe IV gehören ferner alle diejenigen, die für den Nachmittag in der Gruppe III zusammengefaßt sind.
Ferner beteiligen sich an der Abendsammlung alle Sammler, die am Nachmittag in der Gruppe II zusammengefaßt waren.
Die Gruppe I sammelt am Abend nicht.
GA.-Kouzerte.
Am kommenden Samstag, 7. Dezember, finden SA.-Konzerte statt. Zunächst musiziert der Musikzug der Standarte 116 in der Zeit von 16 bis 16.45 Uhr auf dem Kreuzplatz, dann in der Zeit von 17 bis 17.30 Uhr am Selterstor.
Kreisleitung Gießen der NSDAP.
7. Straßenkreuzung Bahnhofstraße-Liebigftraße: Schönhals, Ober-Reg.-Rat, Brüggemann, Univ.-Prof., Fischer, Univ.-Prof., v. I a s ch k e , Univ.-Professor.
8. Seltersweg-Liebigstraße: Nebeling, Kreis- schulrat, Kopp, Kreisamtsleiter, Schwarz, Ortsgruppenleiter, Dr. W i ß m a n n , Kreisabteilungsleiter.
8a. Am Postamt: Lotz, Adam, Referent der Alten Garde, G r a e v e , Postrat.
9. Am Hotel Schütz: Weigel, Unterfeldmeister, Keiner, Unterfeldmeister, Kaiser, Obertruppführer der RAD., I a t h o, Obertruppf., Lösch, Oberfeldmeister.
10. Am Caf6 Amend: Schuppe, SA.-Sturmführer, Walter, SA.-Sturmführer.
11. Selterstor und Cafe Hettler: Kranz, Leiter des Rasfenpolitschen Amtes beim Gau Hessen- Nassau, Lenz, SA.-Sturmführer, Schultze- Griesheim, Intendant, Aenne Markgraf, Salondame am Stadttheater, H a i n b a ch , SS.- Hauptsturmführer, Nagel, Staffelf. des NSKK., Schäfer, Sturmführer des NSKK., Hofmann, Professor, Direktor der Nervenklinik, T r ü m p e r t, Landgerichtsrat, Max Bänninger, Betriebsführer, Karl Bänninger, Betriebsführer.
12. Ludwigstraße-Liebigstraße: Keibert, (521. = Obertruppführer, Schulte, Obertruppf., Neuner, Schriftleiter des Gießener Anzeigers, Zeller, stellv. Bankdirektor.
13. Ludwigstraße-Bleichstraße: Lehmann, Universitätsprofessor, B l u m s ch e i n, Schriftleiter des Gießener Anzeigers, Dr. Thyriot, Schriftleiter des Gießener Anzeigers.
14. Stephanstraße-Goethestraße: Heid, Land- aeriHtsrat, Brill, Landgerichtsdirektor, Seib, Lanogerichtsrat, Kalbfleisch, Landgerichtsrat.
15. Stephanstraße-Bismarckftraße: Stork, Arzt, Klein, Schriftleiter, Schliephake, Doz. und prakt. Arzt, Haas, Professor.
16. Bahnübergang Schiffenberger Weg: Fenster, SS.-Oberscharführer, H a r t w i g e r, SS.- Oberscharführer, H e n n i n g s e n , SS.-Oberscharführer, Ruhl, SS.-Oberscharführer.
17. Straßenkreuzung Ludwigstraße-Goethestraße: Reinwein, Direktor der Med. Klinik, Schultze, Direktor der Hautklinik.
18. Straßenkreuzung Ludwigstraße - Bismarckstraße: Wacker, Helene, Opernsängerin, Neuhaus, Schauspieler.
19. Ludwigsplatz: Schütz, SS.-Obersturmführer, B o n k e, SS.-Untersturmführer, Wahlen, Inspektor am Stadttheater, Tank, Schauspieler, K r e u t e r, OGL., Seibert, Ortsgruppenamtsleiter, Hofmann, Leiter der Staatspolizeistelle Gießen, Behaghel, Universitäts-Professor.
20. Straßenkreuzung Hindenburgwall - Bismarckstraße: Bertram, Univ.-Professor der Theologie, Rudolf, Univ.-Professor der Theologie, Schliephake , Sanitätsrat.
21. Straßenkreuzung Goethestraße - Hindenburgwall: Luise Schubert-Jüngling, Stadttheater, Moosbacher, Schauspiele,' Schliemann, Frauenarzt, Leiter des Amtes für Volksgesundheit.
22. Straßenkreuzung Seltersweg - Goethestraße- Inge Sirf mann, Schauspielerin, Wolfgang Kühne, Schauspieler, Spielleiter, Karl V o l ck, Schauspieler, Paul Walter, erster Kapellmeister am Stadttheater, Münker, Standartenadjutant, Bender, Obersturmführer.
23. Kreuzplatz: Klo st ermann, Kreisleiter und Provinzial-Direktor, Käppele, Kreisadjutant, Taeßler, Jungbannführer, Vogt, Provinzial- Rat, Frank, Wilhelm, Geschäftsführer der NSV., Pfähler, Rektor der Universität, Wilhelm Greif, Baß am Stadttheater Gießen, Maria Perry Sängerin am Stadttheater.
24. In der Plockstraße: Cissy Henkel, Schau- splelerm, Kurt Richter, Schneider SA - Sturmfuhrer, Dr. F r icke n sie in, San.-Sturm- fuhrer.
25. Straßenkreuzung Neuenweg-Johannesstraße: Rose Stirl, Schauspielerin, Heinz Rosenthal, Schauspieler, Rud. Hille, Operettentenor, Peter Schorn, Schauspieler, Ritter, Oberbürgermeister, M i ck e l, Amtsgerichtsdirektor, Gürtler prakt. Aerztin.
26. Am Lichtspielhaus Bahnhofstraße: Ger- ?.o.^ot Verw. - Sturmführer, Temesvary, Umo.-Muslkdirektor.
27. Am Gloria-Palast Seltersweg: Käthe Pfeffer, Untergauführerin des BDM, Ruth Fabian,
müssen wir das erst einmal richtig üben!" gelang überraschend schnell der Aufbau der Stimmung zu einem geschlossenen, überwältigenden Gegengruß.
Mit kurzen Worten übernimmt nun Nikolaus die Führung: er will die Turnerjugend bei ihrer Arbeit sehen. Oberturnwart Ludwig F o n t i u s soll eine Leistungsschau vorführen mit seinen Fachleitern Jugendturnwart Hch. Freinsehner und Erika R ö h m i g. In buntem Wechsel unter Mithilfe der Riegenführerinnen Henny Obmann, Margret Seim und Else Ludwig treten die einzelnen Abteilungen in das Licht der allgemeinen Aufmerksamkeit, zumal auch zahlreiche Mütter und Väter an dem kindertümlichen Treiben sich mitfreuen.
Zunächst soll eine Schar kleiner Mädchen ein Lied fingen, Nikolaus dirigiert höchst selbst schwung-
voll mit seinem Ausklopfer, und tiefbefriedigt konnte er fl(P äußern über das, was er zu hören bekam.
Bei den Buben gefiel ihm das alte Kampflied: „Turner, auf zum Streite ..." zwar auch ausnehmend gut, aber ein Bengel hatte während des Sin- gens feine Augen überall, nur nicht auf den stab- suhrenden Nikolaus gerichtet gehalten; dafür bekam m°r- ?eE ^ront feinen Abzug. Ein anmutiges Ballspiel der Mädchen mit rhythmischen Keulenschlagen zur Musik (Otto G u t j a h r), ein munte» re5.t.r70tf'Pr.in8en &er Knaben brachten neue Ab- njeajjlung, in Bodenübungen mancherlei Formen, mit Purzelbaum und Radschlagen am laufenden ■Banö und wagemutigen Sprüngen über das Uuerpserd wetteiferten Buben und Mädchen, wo- bei der Nikolaus in rührender Bereitschaft Hilfsstellung leistete, manche Hebung tadellos nachmachte.
bei mancher zum allgemeinen Gelächter aber auch nicht recht mitkonnte, überall auf Ordnung Richtung und Haltung sah, aber auch die Würde seiner braunen Kutte, feines ehrwürdigen Bartes und seiner Rute gegen manche Provokation dreister Jungen verteidigen mußte.
Zum Schluß überreichte er mit anerkennenden und ermahnenden Worten eine große Zahl DT.- Nadeln an solche, die ihre Turnstunden regelmäßig besucht hatten, leitete unter Marschmusik den Um- zug über die Brezelstellen und schloß mit einem ^geistert aufgenommenen Gruß an den Führer unö bem gemeinsamen Gesang der Nationallieder.
Aber nun muß er doch endlich weiter — bei sei- ner vielen Arbeit ist er bei der Mtv.-Jugend eigent- hd) schon viel zu lang geblieben! — und Oberturn» wart Ludwig Fontius wird wieder Herr im


