Ausgabe 
6.8.1935
 
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dieselben Leistungen den Ehrenpreis des Reichs- innennrinisters;

Fritz Schütz, Jena, die thüringische Staats­medaille und eine Schreibmaschine für eine hervor­ragende Leistung in 300 Silben deutscher Sprache;

Adam Horn, Bayreuth, den Ehrenpreis der Stadt Frankfurt a. M. in Form einer Schreib­maschine für 300 Silben;

Dr. Henrich, Hamburg, eine Schreib­maschine für eine hervorragende Leistung in sechs Fremdsprachen und 300 Silben deutscher Sprache,

Theodor Langenbruch, Wuppertal- Elberfeld, eine Schreibmaschine für 300 Silben,

H. Ende, Zwickau, eine Schreibmaschine für eine hervorragende Leistung in fünf Fremdsprachen und 220 Silben deutscher Stenographie;

Franziska Agnes, Düsseldorf, eine Schreib­maschine für 260 Silben;

Herbert Bachmann, Plauen i. V., eine Schreibmaschine für 260 Silben und Anton C l a s, Koblenz, eine Schreibmaschine für 260 Silben.

Die Besten im Masch nenschreiben.

Deutsche Meisterin im Maschinen­schreiben wurde Lena Lohse-Chemnitz. Die nächstbesten Leistungen wurden erzielt von Olga Fischer- Berlin, Gretel R ö h r b e i n - Zella Meh­lis, Emilie Hellenberger - Stuttgart, Fritz Kapp- Bayreuth, Lotte Kluge- Nürnberg, Anni G r i m m e l - Hamburg, Maria Engelmann- Zella Mehlis, Erna S p r i n ge r - Köln und Hilde­gard Scholz- Dresden.

An dem Stenographie-Wettschrei ben beteiligten sich insgesamt 4818 Stenographen und Stenographinnen, davon schieden 882 aus.

Kirche und Schule.

Einführung des neuen Pfarrers von Klein-Linden.

00 Klein-Linden, 4. Aug. Heute wurde der neue Ortsgeistliche, Pfarrer König (seither in Großen-Eichen, Kreis Schotten), durch Dekan S a t t- l e r (Wieseck) feierlich in sein Amt eingeführt. Dekan Sattler legte seiner Ansprache das Bibel­

wortFolge mir nach" aus dem Lukas-CvangeNum zugrunde und sprach über das Amt eines Seel­sorgers als das Amt eines Säemannes, der den Samen, das Wort Gottes, im Auftrage unseres Herrn Jesu Christi ausstreut. Er führte ferner aus, daß rechte Christen danach streben müßten, das Wort Gottes so vorzuleben, daß sie als gute Bei­spiele gelten könnten. Dekan Sattler widmete auch dem seitherigen Ortsgeistlichen, Pfarrer Bremmer, herzliche Worte der Anerkennung und des Dankes für sein treues Wirken im Dienste der Gemeinde Klein-Linden und bat um Gottes Segen für seine Arbeit in seiner neuen Wirkungs­stätte Wehen im Taunus.

In seiner Predigt über das Gleichnis von den Ar­beitern im Weinberg sprach der neue Seelsorger, Pfarrer König, von der Arbeit im Weinberg und dem Lohn für diese Arbeit. Er forderte zum vollen Einsatz jedes einzelnen im Dienste an Gott und unserm Nächsten auf und bat um Vertrauen und Fürbitte in seiner Arbeit. Der neue Ortsgeist­liche hält täglich vormittags im neuen Pfarrhaus seine Sprechstunden ab.

Pfarrer Paul König wurde am 20. Februar 1897 als Sohn des Pfarrers Johannes König und dessen Ehefrau Pauline, geb. Dieffenbach in Bel­lersheim (Kreis Gießen) geboren. Er besuchte zu­nächst die Volksschule zu Bellersheim, dann das Gymnasium Friedericianum zu Laubach, das er Ostern 1916 nach bestandenem Maturum verlieh, um ins Feld zu ziehen. In zweieinhalbjährigem Kriegs­dienst erwarb er sich das Eiserne Kreuz 2. Klasse und andere Kriegsverdienstorden. Vom Kriegsende bis zum Frühjahr 1923 studierte er in Gießen Theo­logie, besuchte von 1923 bis 1924 das Prediger- feminar zu Friedberg, war dann einige Monate im Kandidatenkonvikt in Bethel bei Bielefeld tätig und wurde am 3. Mai 1925 zu Pfeddersheim in Rhein­hessen ordiniert. Daselbst wirkte er als Pfarrver­walter bis zum 29. April 1926, wo er die Pfarr­stelle zu Groß-Eichen erhielt, die er bis jetzt inne» hatte. Er hat es verstanden, durch seine herzliche Art und den Ernst, mit dem er sein Amt versah, die Gemeinde zu gewinnen, die ihn und seine Fa- milie nur ungern scheiden sieht. Möchte ihm auch in seinem neuen Wirkungsfeld eine segensreiche Tätigkeit beschieden sein!

Oie Lage am Gchweinemarkt.

DNB. Von der Hauptoereimgung der deutschen Diehwirtschaft sind mit Zustimmung des Reichs- und Preußischen Ministers für Ernährung und Landwirtschaft eine Reihe Anordnungen erlassen worden, die zur Sicherung einer ausreichenden Versorgung der Bevölkerung mit Schweinefleisch aus der Grundlage einer gesicherten Erzeugung notwendig sind. Die Schweinezählung am 5. Juni 1935 hat ergeben, daß d^e durch den Preistiefstand in der Vergangenheit und durch die ungünstige Futtergetreideernte 1934 entstandene und jetzt in Erscheinung getretene Lücke im Bestand bereits wieder durch Erhöhung des Sauenbestandes aus­gefüllt wird. Sieht man von den anormalen Vor- jahresverhältniffen ab und vergleicht die Auftriebe ,m Monat Juli d.J. mit den Auftrieben im Juli 1933, so ergibt sich überdies, daß im Juli d. I. die Auftriebe auf den deutschen Schweinemärkten noch um etwa 7 v. H. größer waren, als vor zwei Jah­ren. Allerdings muß, wie alljährlich, so auch im laufenden Jahre, mit der um diese Jahreszeit üb­lichen Verminderung der Auftriebe gerechnet werden.

Um zu verhindern, daß sich das übliche Spiel 1 das Auf und Ab der Preise, das in der Vergangenheit an der Tagesordnung war, wiederholt, sind auf Anordnung der Haupt­vereinigung bekanntlich am 20. Iuli 1935 Markt- Höchstpreise für Schweine festgesetzt worden. Die Höchstpreise gelten für die Schlachtvieh­märkte und schließen alle Unkosten ab Stall ein. Die Preise müssen daher ab Stall ent­sprechend niedriger liegen.

Am sicherzustellen, daß allen Bauern als Er­zeuger von Schlachtschweinen angemessene Preise gezahlt werden, sind die Schlachtviehverwer- tungsverbände angewiesen worden, allgemein den handel nach Lebendgewicht für Schweine vorzuschreiben, weil hierdurch eine einwand­freie Kontrolle über die Angemessenheit des Preises ermöglicht werden kann. Die Vorsitzen­den der Schlachlviehverwertungsverbände sind ferner ermächtigt worden, mit Zustimmung der Hauptvereinigung Erzeugerhöchstvreise ab Stall für nüchtern gewogene Schweine festzusehen. Diese Höchstpreise ab Statt müssen in einem angemessenen Verhältnis iu den-bllvreisen für Schweine auf dem maßgeblichen Viehmarkt stehen.

Ferner erläßt die Hauptvereinigung eine Anord- nuna über den Ankauf von Schlachtscyweinen durch Fleischwarenfabriken und Großfleischereien, die die Bedarfsdeckung und die Einhaltung angemessener Schweinepreise bei diesen Betrieben regelt.

Schließlich werden durch eine besondere Anord­nung der Hauptvereinigung in den Gemeinden mit Vieh- und Fleischgroßmärkten Höchstpreise für Schweinehälften und Schweinefleisch im Großhandel festgesetzt. Damit ist Vorsorge getroffen, daß auch bei der weiteren Be- und Verarbeitung von ge- schlachteten Schweinen angemessene Preisverhält- nisse herrschen.

Diese Anordnungen lassen den Willen der maß- gebenden Stellen erkennen, nach der Sicherung eines angemessenen Preises für den Erzeuger eine unberechtigte Preissteigerung und unerträgliche Be- laftung der Bevölkerung zu unterbinden. Es darf erwartet werden, daß an diesem Gesamtziel alle Beteiligten Mitarbeiten.

Da eine Heraufsetzung der nunmehr geltenden Höchstpreise in der Folgezeit nicht in Betracht kommt, liegt eine ausgeglichene Vlarklbeschickung mit Schweinen ebenso im Interesse der Erzeuger wie der Verbraucher.

Die in absehbarer Zeit, wie alljährlich, zu erwar­tende Lösung der jetzigen saisonmäßigen Anspan­nung der Preisverhältnisse wird selbstverständlich eine entsprechende Senkung der Schweinepreise zur Folge haben. Der Bauer, dem mit Rücksicht auf die Derbraucherschaft zur Zeit die Preise als Höchst- preise festgesetzt werden, kann aber damit rechnen, daß bei dieser Senkung ebenfalls Maßnahmen er- griffen werden, um ihm durch eine angemessene Preishöhe die Erzeugungsgrundlage zu sichern.

Höchstpreise für Schweine.

Fwd. Die Hauptoereinigung der deutschen Vieh- wirtschaft hat bekanntlich Höchstpreise für Schweine festgesetzt. Je nach Lage der einzelnen Märkte zum Erzeugungsgebiet sind diese Höchstpreise für Schweine zwischen 50 bis 54 Mk. je 50 kg Lebend- gewicht abgestuft, um eine gleichmäßige Versorgung aller Märkte zu sichern. Die Höchstpreise für Schlachtschweine werden in RM. je 50 kg Lebend­gewicht u. a. betragen: In Darmstadt 54, Frank- furt 54, Kassel 52, Freiburg 53,5, Karlsruhe 53,5, Koblenz 54, Köln 54, Mainz 54, Mannheim 54, Saarbrücken 54, Wiesbaden 54, Würzburg 52,5.

Wirtschaff.

Neue Eierpreise ab 5. August.

Fwd. Durch den Vorsitzenden der Hauptvereini­gung der deutschen Eierwirtschaft werden durch eine Anordnung Nr. 6 die Erzeugermindestpreise für Hühnereier mit Wirkung vom 5. August 1935 für das Gebiet des Eierverwertungsoerbandes Ostpreu­ßen auf 1,40 Mark je kg, für das Gebiet der übrigen Eierverwertungsoerbände auf 1,45 je kg festgesetzt. Die Preise verstehen sich ab Hof des Erzeugers. Die festgesetzten Preise sind Erzeuger­mindestpreise und dürfen seitens der Aufkäufer nicht unterboten, wohl aber Überboten werden. Der stück­weise Ankauf ist nicht gestattet. Die Preisfestsetzung der Hauptoereinigung der deutschen Eierwirtschaft vom 19. Juli 1935 (Anordnung Nr. 5) wird durch diese Anordnung aufgehoben. Diese Anordnung be­deutet eine Erhöhung der Erzeugerpreise um 10 Pf. je kg gegenüber den bisher geltenden Preisen.

Rhein-Mainische Börse.

Mltagsbörse gut behauptet.

Frankfurt a. M., 5. Aug. Da der Auftrags­eingang aus der Kundschaft weiterhin spärlich war, setzte die Börse auch zum Wochenanfang mit sehr stillem Geschäft ein. Die freundliche Tendenz der letzten Tage erhielt sich. Verschiedene günstige Nach­richten aus der Wirtschaft kamen infolge der Ge­schäftsstille nicht zur kursmäßigen Auswirkung, sie boten aber der Haltung einen guten Rückhalt. Er­wähnt seien hierbei die weiter günstige Entwicklung des Stromabsatzes im ersten Halbjahr 1935, sowie die Steigerung der Arbeiter- und Angestelltenein­kommen.

Am Aktienmarkt entwickelten sich die Kurse wieder etwas uneinheitlich, wobei jedoch leichte Er­höhungen von durchschnittlich 0,25 v. H. überwogen. JG.-Farben eröffneten mit 158 unverändert, lebhaf­ter waren Deutsche Erdöl mit 114 bis 114,50 (114). Am Elektromarkt gewannen AEG., Betula und Gesfürel bis 0,40 v. H., Siemens 0,75 v. H., ander­seits verloren Schuckert und Felten je 0,50 v. H. Montanaktien lagen zumeist voll behauptet, fest no­tierten Mansfeld mit 112,75 (111), auch Stahlverein waren wieder 0,40 v. H. höher, Rheinstahl gaben 0,25 v. H. nach. Schiffahrts- und Verkehrswerte waren nur um Bruchteile eines Prozentes ver­ändert. Interesse bestand weiterhin für Daimler Motoren mit 98,90 bis 99,25 (98), Adlerwerke im Freiverkehr unv. 105,25. Von sonstigen Papieren eröffneten Reichsbank, Moenus und Junghans je 0,25 v. H., Aschaffenburger Zellstoff 0,50 o. H. leichter.

Das Rentengeschäft bewegte sich in denk­bar engsten Grenzen. Die Kurse blieben gegen den Samstag meist unverändert. Etwas gefragt waren wieder Zinsoergütungsscheine mit 90,75 (90,70), späte Reichsschuldbuchforderungen lagen mit 97,13 etwas stiller.

Bei wenig veränderten Kursen blieb die Umsatz­tätigkeit auch in der zweiten Börsenstunde außer­ordentlich gering. JG.-Farben erhöhten sich auf 158,25 nach 158, während Daimler auf 99 nach 99,25 nachgaben. Die später zur Notiz gekommenen Papiere lagen in den meisten Fällen 0,25 bis 0,13 vom Hundert fester, insbesondere Elektroaktien.

Der Rentenmarkt lag auch später bei vollkommen unveränderten Kursen sehr ruhig. Etwas Geschäft entwickelte sich in zertif. Gulden-Obligationen zu den letzten Kursen. Pfandbriefe und Stadtanleihen wie­sen nur minimale Veränderungen auf, der Umsatz war klein. Fremde Werte lagen still. 4proz. Ru­mänen 4,90 (5), 4proz. Mexikaner Gold 7,90 (8) und 4proz. Ungarn Gold 9,80 (9,90).

Tagesgeld war leicht und wurde auf 2,75 (3 v. H.) ermäßigt.

Abendbörse behauptet.

In Anbetracht der außerordentlichen Geschäfts­stille und des Mangels an jeglicher Anregung war »die Stimmung auch an der Abendbörse verhältnis­mäßig fest. Am Aktienmarkt war die Kurs­bildung im Vergleich zum Berliner Schluß wohl etwas uneinheitlich, aber überwiegend gut gehalten. Don lokalen Werten waren Scheideanstalt bei eini­gem Umsatz gefragt und auf 240 (238) befestigt, IG. Farben blieben mit 158 unverändert.

Deutsche Renten lagen im allgemeinen still. Etwas -Interesse fanden Industrie-Obligationen bei leicht erhöhten Kursen, auch nach Städte-Altbesitz machte sich etwas Nachfrage bemerkbar ohne kurs­mäßige Auswirkung. Andererseits lagen späte Reichsschuldbuchforderungen mit 97 (97,13) nur knapp gehalten, auch in der Gemeinde-Umschul­dungsanleihe lag noch kleines Angebot vor. Von Auslandswerten waren Chade-Aktien A bis C mit 286,50 (288,25) angeboten, ferner gaben 4 v. H. Schweizer Bundesbahn auf 183.50 (185) nach. Im Freiverkehr nannte man Adlerwerke Kleyer mit 105,25 bis 105,75 (105,25).

U. a. notierten: Altbesitzanleihe 111,65, 4,50 v. H. Stadt Mainz von 1926 und 1928 92,90, 5 v. H.

Stahloerein 99,13, 4,50 v. H. Stahlverein 93,75, IG. Farben-Bonds 129,90, 6 o. H. Hartmann & Braun 99, 6 v. H. Salzmann 99,25, 6 o. H. Krupp 104, 5 o. H. Eisenbahn-Bank 85,25, 5 v. H. Eisenbahn-Rentenbank 94,75, 4 o. H. Ungarn Gold 9,75, 4 v. H. Rumänen 4,92'/-, 4 o. H. SBB. 183,50, Commerzbank 90,40, Reichsbank 188, Har- pener 117, Mannesmann 93,13, Rheinstahl 116, Stahlverein 89,40, AKU. 62,25, AEG. 39,75, BMW. 128,50, Bekula 140, Bemberg 118,65, Chade A bis C 286,50, Conti Gummi 158,75, Daimler 99,25, Deutscher Eisenhandel 103,75, Deutsche Erdöl 114,50, Scheideanstalt 240, Deutsche Linoleum 158,50, Licht 8c Kraft 135,75, IG. Farben 158, Feinmechanik Setter 87,65, Gesfürel 129,50, Goldschmidt 110,50, Holzmann 94, Mainkraft 100, Metallgesellschaft 114, Moenus 88,40, Rheag 140,25, RWE. 135,50, Schuckert 128,75, Siemens 184,65, Nordd. Lloyd 19,40.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 5. Aug. Am Getreidegroß- markt fand das angebotene Kontingentsgetreide von Weizen und Roggen Ausnahme. Seitens der Land­wirtschaft bestand jedoch im Hinblick auf den Geld­bedarf darüber hinaus weiteres Angebot. Winter­gerste war genügend vorhanden, doch kamen Ab­schlüsse nicht zustande. Das Geschäft in altem Hafer war bei ausreichendem Angebot gering, für Neu- Hafer bestand noch keine Nachfrage, zumal Muster fehlten. Am Futtermittelmarkt ist die Tendenz wie­der fest. Angesichts der Trockenheit ist die Nachfrage allgemein lebhaft, insbesondere bleiben ölhaltige Futtermittel, die aber nicht angeboten sind, sowie hochwertige Mischfutter dringend gesucht, daneben finden Nach- und Bollmehle bei anziehenden Prei­sen Jneresse. Das Mehlgeschäft ist klein und be­schränkt sich nur auf den täglichen Bedarf zu Ta­gespreisen. Neuer Roggen wurde erstmals notiert.

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 9 210, W 13 214, W16 218. Roggen R 12 160, R 14, R 15 163, R 18 167, R19 169 Großhandelspreise der Mühlen des genannten Preisgebietes. Futtergerste. Hafer H 13 170, H 14 172 Großhandelspreise ab Station. Bei Wasserverladung über 100 Tonnen 3 Mark mehr. Weizenmehl W 13 27,70, W 16 28,15, Roggen- mehl Type 997 R13 23,80, Type 815 R13 24,30, Type 997 R15 24,20, Type 815 R15 24,70 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizennachmehl 16,75 bis 17,25, Weizenfuttermehl 13,25. Weizenkleie W13 10,92, W16 11,13, Roggenkleie R13 10,20, R15 10,44 Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Treber 18,25, Trockenschnitzel 10,25, Heu 5,50. Kartoffeln: lange hies. Gegend 5, runde hies. Gegend 4,60, weiß-, rot- und blauschalige hies. Gegend 4,20. Ten­denz stetig.

Frankfurter Schtachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 5. August. Auftrieb: Rinder 760 (gegen 571 am letzten Montagmarkt), darunter 128 Ochsen, 51 Bullen, 384 Kühe, 197 Färsen. Kälher 348 (367), Schafe 33 (39), Schweine 3600 (3614). Notiert wurde pro 1 Zentner Lebend­gewicht in Mark: Ochsen a) 42 (am 29. Juli 42), b) 42 (42), c) 3941 (41), d) 32-38 (39-40). Bullen a) 42 (42), b) 42 (42), c) 4142 (41), d) 3840 (3840). Kühe a) 42 (42), b) 3641 (37 bis 41), c) 2835 (2936), d) 2227 (2228). Färsen a) 42 (42), b) 4142 (42), c) 4041 (41), d) 3639 (3540). Kälber a) 6567 (6466), b) 5764 (5663), c) 5056 (4855), d).4O48. (3847). Lämmer und Hämmel b2) Weidem«rst- hämmel 39^-40 (38), c) mittlere 3536 (3637). Schafe nicht notiert. Schweine al) 54 (54), a2) 54 (54), b) 54 (54), c) 54 (5354), d) 5354 (51 bis 54), e) 5054 (), f) (), Sauen gl) 54 (5254, g2) 5053 (4851). Marktverkauf: Rinder, Kälber, Hämmel und Schafe lebhaft, Schweine sehr flott, alles ausverkauft.

Großhandelspreise für Fleisch und für Fettwaren. Beschickung des Fleischgroßmarktes: 853 Viertel Rindfleisch, 81 ganze Kälber, 16 ganze Hämmel, 281 halbe Schweine. Preise pro 50 Kilogramm in Mark: Ochsenfleisch b) 7680, c) 6674. Bul­lenfleisch b) 7078. Kuhfleisch b) 6068, c) 50 bis 60. Färsenfleisch b) 7680, c) 6674. Kalb­fleisch b) 7484, c) 6872. Hammelfleisch b) 75 bis 80. Schweinefleisch b 7580. Fettwaren. Sveck, hiesiger Schlachtung, roh unter 7 Zentimeter 7580 (am 1.8. 7377); Flomen 8083. Markt- verlauf: lebhaft.

Schweinemarkt in Alsfeld.

# 2IIsfeIb, 5. August. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 235 Ferkel, darunter 70 Händlerschweine, aufgetrieben. Es wurden be­zahlt für sechs bis acht Wochen alte Ferkel 15 bis 20 RM., für acht bis zehn Wochen alte Tiere 20 bis 25 RM. Der Handel ging flott, der Ueberstand war gering.

JranFfurf a. M.

Berlin

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. Bl.

kurs

3.8.

5.8.

3.8.

17,5

17,65

17,5

Banknoten.

o

29,75

11,4

11,5

Die hinter den

7

7

107,5

114,5

107,5

114

19,4 87,75 117,5

90,4

19,25

88,4

117,5

90,5

63,04

80,87

33,66

107,5 114

91

91

188

Schluß, kurs

63,30

81,19

33,80

O O

29,5

1,5

9,8

9,5

19,13

88 117,5 90,4

39,4

139,9 117,65 135,25 110,13 129,13

140 135,4 129,5

184,25 136

91

91

188,9

Schlußk. Abend- börfe

91

91

188,5

108

114,25

17,65

28

19,5

88,25

117,75

90,5

39,9

140

117,75

135

109,75

129,25

140

135,25

129,5

184,4

136,5

39,75

140 117,25 135,75 109,25 129,5

140,25

135,5 128,75 184,65

137

117

105,65

175

133

102,5

93,13

39,75

139,9

117,25

135,5

109,75

129,75

140

135,5

129,13

184,5

136,5

117

105,65

170

132,5

102,5

93

91

91

188,75

117

105,13

175

132

102,75

93

117,25

105,13

177,5

133,25

103

93,25

29 1,55 9,75 9,5

9,75

9,4

9,5

11,75

Gritzner..................

Moinkraftwerke Höchst clDL.

Süddeutscher Zucker ..«<

29.75

1,9

9,9

9,25

9,5

11,75

A.E.G.......................

Bekula................. l0

Zettr. Lieferungzgelellschaft ... 5 Licht und Kraft...... »y.

Selten & Guilleaume 0

Unternehmung. 5

Rheinische Elektrizität .... 5

Rhein. Wests Eleltr * «

Schuckert LEo. ..

Siemens & Malaie.

LahmeyerLEo. .,

Philipp Holzmann Zementwerk Heidelberg Eementwerk Karlstadt..

4% Oesterretchiiche Goldrente.... 4,20% Oesterreichische Cilberrente 4% Ungarische Goldrente .......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4%% desgl. von 1913..........

B% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Buderus

Deutsche Erdöl

Gelsenkirchener *

Harpener

Hoesck EisenKöln-Neuesten

Ilse Bergbau Ilse Bergbau Genüsse Klöcknerwerke Mannesmann-Röhre»

Datum

Mansselder Bergbau ..

Kokswerke .........

Phönix Bergbau......

Rheinische Braunkohlen Rheinstabl ..........

Bereinigte Stahlwerke.

Olavi Minen .......

Kaliwerke Aschersleben.

Kaliwerke Westeregeln .

Kaliwerke Salzdetfurth

Hamburg-Amertla-Paket .... 0

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Norddeutscher Lloyd .........0

W.@ für Verkehrswesen Akt. O

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

Aommerz. und Privat-Bank ... 0

Deutsche Bank und DiSconto-

Gesellschaft.............. 0

Dresdner Bank "

ReichSbank ................

Geld 2,428 41,72 54,73 12,235 16,365 167,66 19,46 61,46

Schultheis Patzenhofer ......

Mu (Allgemeine Kunstseide) . Bemberg..................

Zellstoff Waldhof ...........

Zellstoff Aschaffenburg .......

Dessauer Gas ..........

Daimler Motoren............

Deutsche Linoleum

Oren stein & Koppel .., Westdeutsche Kaufhof......,., Chade .

Accumulatoren-Fabrik ...... (£onti-®ummt ..............

börfe 5-8.

I. ®. Färben-Industri« ScheideanstaU........

Goldschmidt .........

Rütgerswerke........

Metallgeiellschaft......

exjjiutt. Mittag-

Briet 2,448 . 41,88 54,95 12,275 16,425 168,34 19,54 61,70

__«Berlin, 5. August

Amerikanische Not« Belgische Noten.................

Dänische Noten Englische Noten Französische Noten Holländische Noten ..........

Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, A 100 SchUlina Rumänische Noten.......

Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten.......

Ungarische Rot« .. ... ..

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v H.

Oafum

6% Deutsch» Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Neichsanl. von 1984 6Vt% Doung-Anleihe von 1930 ..

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld

Auslos.-Rechten .............

4*/i% Deutsche ReichSpostschatzan-

Weisungen von 1934, I

6% ehem.8% Hess. Volksstaat 1939 (rückzahlb. 102%) ............

4 H% ehe in. Hessische LandeSbank Darmstadt Gold R. 12 .......

ty3% ehem. Hess. Landes-Hypo- thekenbank Darmstadt Liaui ...

4V»% ehem. 8% Darmst. Komm.

Landesb.Boldschuldverschr. R.6 Oberhessen Provinz-Anleihe

Auslos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An­leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten

4J4% ehemL% Franks. Hyp.-Bank

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

W/o ehem. 4/i% Fränks. Hyp^

Bank-Liqu.-Psandbriese.......

6y2% ehem. 4yz% Rheinische

Hyfl.-Bank-Ligll.-Goldpfe

4Vi% ehem. 8% Pr. Landespsand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

4%% ehem. 7% Pr. Landespfand- briefanst., Gold Komm. Obl.Vl

Kteuergntsch.BerrechnungSk. 35-89

Frankfurt 0.2JL

Berlin

Schluß- kurs

Schlußt. Abend- börfe

Schluß« kurs

Schlußt. Mittag« börle

3-8.

5.8

3.8

5.8.

100,75

98 103,5

100,75

97,4

104

100,9

97,65

104,5

101

97,65

104,65

111,65

111,65

111,75

111,7

100,4

100,4

100,4

100.4

97,75

98

97,5

96,5

96,5

96,5

101

101,05

93

93

115,65

115,4

115,65

115,65

115,65

96,5

96,5

101,25

101,25

101,75

101,75

102

101,75

97

97

97

97

97 107,3

97

107,3

97

107,3

97

107,3

Frankfurt a. Ui

»erfin

Schluß« kurs

Schlugt. Abend- börfe

Schluß« iura

Schlußk. Mittag« börfe

Datum

3 8

5.8.

3.8.

5.8.

4% vesgl. Serie II .............

12

64

5

39,75

11.75

6,4

8,1

4,925

39,5

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4^i%Rumän.vereinh.Rentev.i913 4% Rumänische vereinh. Rente ..

2V.% Anatolier ..... ...

8,15 5 48,65

6,25

5,05

39,8

Z.Augiist

5. August

Amtliche Notierung

Amtliche Notieruna

Geld

Brief

Geld

Bries

Buenos Atre.

0,663

0,667

0,663

0,667

Brüssel .....

41,85

41,93

41,85

41,93

Rio be Ian. .

0,139

0,141

0,139

0,141 '

3,053

54,89

47,035

12,30

5,42

16,455

Sofia ......

Kopenhagen.

3,047

54,79

3,053

54,89

3,047

54,79

Danzig.....

London .....

HelitngsorS..

Paris ......

46,935

12,27

5,41

16,415

47,035

12,30

5,42

16,455

46,935

12,27

5,41 16,415

Holland .... Italien.....

Japan ......

Jugoslawien Oslo..... :

Wien.......

Lissabon .... Stockholm...

Schweiz .... Spanien.... Prag.......

168,17 20,33 0,722 5,684

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10,29

168,51

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5,696

61,79 49,05 11,15 63,38 81,25 34,08

10,31

168,08 20,33 0,722 5,684 61,67

48,95 11,13

63,26 81,10 34,02

10,29

168,42 20,37 0,724

5,696 61,79

49,05 11,15

63,38 81,26

34,08

Budapest ...

10,31

Neuyork...

2,476

2,480

2,476

2,480

.. 8

111

112,75

112

113,5

.. 6

122,25

121,9

*

12

222,75

222,5

222,5

221,25

»'/-

116

116

115,75

116

.. O

89

89,4

89

89,13

.. 0

18

17,75

18

18

.. 5

135

135,25

135,5

135,5

6

131,25

131,5

131,65

131,5

w,

200

200

199,75

200

7

158

158

158

158

. 9

237

240

. O

109,5

110,5

110

110,5

.. 4

121

121

120,9

121

». 4

114,5

114

114,25

114

». O

93,13

94

94

94,5

. 6

122

121

-

. 4

135

135

-

. 4

_

111,9

111,65

. O

62,65

62,25

62,75

62,4

. 0

118,65

118,5

118,75

. 0

120,5

120,5

120

121,25

. 0

90

90

89,75

89,75

.. 7

134,65

135

. O

98

99,25

98,5

99,4

. 6

158,25

158,5

157,5

158,5

. O

88,25

88,13

. O

32,4

32,13

32,4

32,13

. 0

288

286,5

289,5

288,25

12

184,5

186

185,5

8

159,5

158,75

158,5

159

- o

35,25

35,5

35,65

35,65

99,5

100

-

199

-