Wandern und Reisen ♦ Bäder und Sommerfrischen.
Reisefieber.
. Don Hermann Linden.
Das ist die einzige Krankheit, nach der man sich sehnt. Ob ihr Verlauf kurz ist oder von langer Dauer, -ob sie einen einmal im Jahre überfallt oder jeden Tag, das hängt nicht ab von den Erregern dieser Krankheit, das hängt ab von der Individualität, dem Beruf und der Börse des Betroffenen.
Diese Krankheit, ein süßes, prickelndes Fieber, vom Hirn bis zu den Fersen, spürbar, wird infiziert vom Rauch einer vorüberrasenden Expreßzuglokomotive, vom Geknatter eines brüllenden, schwebenden Aeroplans, von den Gesprächen einer Automobilgesellschaft, die verstaubt, aber festlich erregt neben einem im Cafs sitzt, mitten in einer Länderfahrt begriffen, einen Augenblick Eis essend, den fauchenden Wagen vor der Türe.
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Reisefieber heißt diese Krankheit. Ob sie alle Menschen der Welt trifft, weis; ich nicht; denn es kann sein, daß die Nordländer, die hinter Kingsbay wohnen oder die Südländer auf der Insel Nias nichts von ihr roinvo. _nr aber, mir warten auf sie, genießen sie; sie ist die Ouvertüre zu der einmalmen Seligkeit des Jahres, dir den arbeitenden Menschen in Fabrik und Kontor ' gegeben ist.
Langsam setzt es schon ein im April, steigt Tag um Tag Grad für Grad, im Juli erreicht fein Thermometer den Siedepunkt.
Eine gewisse Art von Schaugegenständen hinter den Ladenfenstern, eine gewisse Art von Plakaten vermögen es in diesen Tagen Hauptanziehungspunkte zu werden. Das find die Schiffsmodelle, die Flugzeugmodelle, Reiseaerät, Koifer, Sportanzüge; das sind die großen Plakate mit ihren heftigen Farben, Plakate, auf denen die Palmen wehen, Tropenhüte blinken, Meere in Tiefblau glänzen, Städte locken mit prachtvollen Architekturen, herrlicher Höhenlage, billigen und billigsten Pensionen.
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Man sitzt zu Hause über dickbäuchigen Kursbüchern, über Landkarten, Familienrat wird gehalten. Wohin? Womit? Welche Klasse? Ans Meer oder in die Berge? Städte werden ausgesucht. Küsten, Berge, Züge werden bestimmt; es gibt keine Nacht mehr mit richtigem Schlaf vor der Abreise. Familien sind in Aufregung, Möbel werden mit Tüchern verkleidet, die Fensterjalousien für vier Wochen herabgelassen.
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Der Bahnhof ist überschwemmt vom Hochwasser der Reiseflut; Menschen, Koffer, Dienstmänner, Karren, Räder, die Beamten hinter den Schaltern schieben flink und unaufhörlich die Fahrkarten durch die handgroßen Oeffnungen hinaus; auch der Juli wird vergehen, denken sie mit Recht. Ein unaufhörliches Hin und Her, Gedränge, Geschiebe, Geschrei auf sämtlichen Bahnsteigen vom ersten Zug bis zum letzten Zug. Väter mit sechs Kindern rudern vorbei, an jeder Hand drei Zeitungen, Keks und Obst werden ausgeschrien, Gepäckträger mit grünen Schürzen rollen einen kleinen Wolkenkratzer von Koffern und Schachteln hinter sich her.
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Es ist Juli, es ist Sommer; für manche dauert es noch einiae Tag*’. aber sie sehen jetzt schon alles wie eine plastische Vision: die Wiesen, in denen sie liegen werden, kletternde Falter im Gesicht, den Gischt der Wogenspitzen, in den sie sich stürzen werden, und ähnliche angenehme Bilder, die Gott der Herr zum Wohlgefallen und zur Erholung der Urlauber gestiftet hat.
Wangerooge.
Erholung auf einer Nordsee-Insel.
Ich möchte jedem Kurgast wünschen, daß er in Wangerooge bei später Nachtzeit ankäme wie ich, als ich zum ersten Male die wundervolle Insel sah. Dann roirft nämlich der Leuchtturm fein breites Lichtbündel in die Straßen hinein und erhellt sie fast gespenstisch. Ganz unwirklich wirkt das. Geradezu zauberhaft. Ein Eindruck den man nie vergißt.
Dieses Licht des Wangerooger Leuchtturms schweift über die Weite der See und zeigt den Schiffen, die auf der Fahrt sind, den rechten Kurs. Und wenn man dann in der Nacht noch an den Strand geht, dann blitzen überall die Leuchtbojen auf und der Rotesandleuchtturm schickt feine Strahlen auf das dunkle Wasser, das in rauschender Brandung unsere Füße umspült.
Und wem dann das Glück so hold ist wie mir damals, der wird beglückt von dem Wunderschauspiel des Meeresleuchtens: Millionen und aber Millionen winziger Lebewesen lassen die Wasser in fluoreszierendem Llanz leuchten, als hätte man
ein bengalisches Grünfeuer drin entzündet, so gleißt und glänzt es.
Das ist die Poesie der Nordseenächte.
Wenn man dann am anderen Tage sich urnsieht auf der Insel, dann ist man so recht überrascht von ihrer Schönheit. Wenn sie ein blauer Himmel über- svannt, bann macht [ie im Schmuck ihrer grünen Gärten, in ihrer Frische und Reinlichkeit einen so überaus glücklichen Eindruck, daß man sich gleich von vornherein wohlfühlt und sich auf die Wochen der Erholung freut, die man an ihrem weiten weißen Strand genießen will.
Die Nordsee braust in wuchtigen Wellen an den Strand, leuchtendweiße Schaumkronen schmücken sie. Ganz in der Ferne, wo der rotweiß gestreifte Rotesandleuchtturm herübergrüßt, fahren große Dampfer vom Ozean kommend, in den Ozean steuernd. Die Sicht geht hinüber zu den Fahrwassern nach und von Hamburg, Bremen und Wilhelmshaven, ja, wenn sie besonders gut ist, sogar bis hin nach Helgoland. Wer solche Fernsicht liebt und sich nicht vor den vielen Wendeltreppenstufen scheut, der besteige ja den Wangerooger Leuchtturm. Ihn wird ein herrlicher Rundblick über Insel, Meer und Küste belohnen. Oder man wandere zum wiedererstandenen Westturm und erklimme den, Die Aussicht ist auch dort prachtvoll.
Und nach solcher Anstrengung kommt dann die beseligende Ruhe des Strandlebens, dieses unsagbare wohlige Sich-Strecken und -Dehnen im warmen Sand, dieses köstliche Faulenzendürfen und Dösenkönnen, weil man sich selbst „Ferien vorn Ich" gewährt hat. Dieses Jn-die-Sonne-Blinzeln und dem Meeresrauschen Lauschen. Um uns her das frohe Spiel kleiner und großer Kinder, die ihre
Burgen bauen und bunte Fahnen darauf hissen, die sich am Ballspiel vergnügen oder dick aufgeblähte Urwelt-Gummitiere auf den Wellen reiten lassen. Und von fernher klingt das frohe Lachen der Badenden, wenn die hohen Wellen über ihren Köpfen zusammenschlagen und sie sich stemmen gegen die Wucht der Wogen. Man ist mitten drin in diesem röhlichen Getriebe und ist doch wieder ganz allein ür sich mit seinen Gedanken und mit seinen Sehn- üchten. Die wandern mit den weißen Wolken in die Ferne oder realistischer — mit dem Flugzeug, das mit lautem Motorgeknatter über uns dahin- streicht und das den Traum der Dichter wahr machte: „Eilende Wolken, Segler der Lüfte, wer mit euch wanderte, wer mit euch schiffte ..."
Ein solcher Rundflug um die Insel oder hinüber zum Festland oder auch zu den Nachbarinseln ist ein Genuß, der so recht hineinpaßt in die Sommerträume an der Nordsee. Genau so wie dazu eine Segelfahrt gehört und eine Wattwanderung unter kundiger Führung. Aber nur unter kundiger Führung darf man sie wagen. Denn das graue Watt mit seinen Prielen und lockenden Weitern ist gefährlicher Boden für den Fremden. Den darf man nur betreten, wenn ein sicherer Führer dabei ist, damit nicht die Flut den Wanderer überrascht und ihn mit sich reißt in die Unendlichkeit der tückischen See.
Reunions, Strand- und Kinderfeste, Seehundjagden, Tennisturniere und andere sportliche Veranstaltungen sorgen für angenehme Abwechslung im Ferienprogramm. Es wird jedem etwas geboten. Und allen Besuchern beschert die Insel Gesundheit, Kraft und Lebensfreude. Dr. L. H.
Wanderfahrten.
Grünberg — Deikershain — Goldborn — Homberg — Burg- und Aleder-Gemünden.
Mit dem Frühzug fahren wir nach Grünberg (Sonntagskarte) und verfolgen von hier bis Homberg die blauen Kreuze, die zunächst auf Feldwegen nach Stangenrod mit unterwegs schönen Blicken auf das Vogelsbergmassiv und besonders auf Ulrichstein führen. Nach einiger Zeit nimmt uns hinter dem Ort prächtiger.Buchenhochwald auf, und auf guter Straße wandern wir weiter über Weitershain (gute Unterkunft) und Schadenbach zum Goldborn, einer hübschen Quellenanlage mit Ruhebänken. Wir gehen nun am Waldrand entlang nach Homberg, wo wir das liebliche Ohmtal betreten. Schon von weitem grüßt uns das hoch auf einer Bergkuppe gelegene Städtchen entgegen. Homberg birgt noch viele altertümliche Sehenswürdigkeiten, so u. a. das alte 9mt- haus mit Glockenturm und die zum Teil noch wohlerhaltenen Ringmauern. Eine hervorragende Aussicht auf das Ohmtal und den hohen Vogelsberg genießt man vorn Schloßberg. Nach genügender Raft in einem her guten Gasthäuser steigen wir hinab und gehen auf der Landstraße am Hofgut Wäldershausen vorbei nach der Station Burg- und Nieder-
©emünben, von wo wir heimfahren. Die Wanderung beansprucht 4% Stunden.
Kirch-Göns— Pohl-Göns — Lbers-Göns — Kleeberg — Butzbach.
Da diese Wanderung nur in ihrem letzten Teil durch Wald führt, ist sie an sonnigen Tagen möglichst frühzeitig zu beginnen. Von unserem Ausgangspunkt Station Kirch-Göns durchschreiten wir die Orte Kirch-Göns, Pohl-Göns und Ebers-Göns. Erfreulicherweise hat sich in diesen Dörfern noch vielfach die schmucke Hüttenberger Tracht erhalten, auch finden wir noch zahlreiche Wetterauer Fachwerkhäuser mit ihren charakteristischen Torbauten. In Ebers-Göns treffen wir blaue Punkte, die uns nunmehr meistens durch Wald nach dem, an einem Berghang malerisch gelegenen, von einer schönen Burgruine überragten Kleeberg führen. In Kleeberg ist gute Einkehr. Schwarze Punkte leiten uns von hier zunächst durch das Kleebachtal, später durch schöne Waldbestände am gastlichen, anmutig gelegenen Forsthaus Butzbach vorüber nach Butzbach. Vor der Heimfahrt besichtigen wir noch die freundliche Stadt, die noch eine Reihe mittelalterlicher Schönheiten aufzuweisen hat. Zu der Wanderung brauchen wir etwa vier Stunden.
Volksdeutsche Reiseziele.
Besucht die Auslanddeutschen in euren Ferien !
Es gibt für den volksbewußten Deutschen kein schöneres Ferienerlebnis als einen Aufenthalt bei Ausländsdeutschen. Die jenseits der Grenzen lebenden Volksgenossen begrüßen den Gast aus dem Reiche als den Freund, als Bruder und Schwester aus dem Mutterlande. In ihrem Willkomm schwingt die frohe Gewißheit mit, daß man draußen, in jenen weiten Räumen, die seit Jahrhunderten deutschen Landsleuten zu einer neuen Heimat geworden sind, nicht mehr vergessen ist. Es liegt darum ein ganz besonderer Reiz über einem Erholungsurlaub bei Volksgenossen im Ausland, eine Stimmung, eine Wärme der Beziehungen, die sich so ganz unterscheidet von der kühlen Zuvorkommenheit internationaler Hotelatmosphäre. Wer einmal in die strahlenden Augen auslandsdeutscher Kinder geblickt hat, wenn der Gast sich als „Deutschländer" entpuppt hat, wer einmal im Dorf die schwielige Hand des deutschen Kolonistenbauern gedrückt hat, wird nie vergessen, meld) herrliches Bewußtsein das Gefühl der Zusammengehörigkeit aller Deutschen in der Welt umschließt.
In schönen Ländern wohnen unsere Volksgenossen da draußen. Von den hochragenden Gipfeln der Südtiroler und Tatra-Berge bis zu den weiten Steppen des Donaulandes und am Schwarzen Meer, von den reizvollen Mittelgebirgen des S u d e t e n l a n d e s bis zur verträumten Stille des Memel ft ranbes, vom
prächtigen Barock deutscher Städte des Südoftens, bis zur trotzigen Gotik der baltischen Hansehäfen finden sich Volksdeutsche Reiseziele in unendlicher Mannigfaltigkeit.
„Ja, darf man, soll man denn ins Ausland reifen?" Wir müssen wissen, daß es gerade die Ausländsdeutschen sind, die reichsdeutschen Erzeugnissen bei der Einrichtung ihrer Betriebe und auch für den persönlichen Bedarf den Vorzug geben. In einer Zeit, in der gegen die Wirtschaft des neuen Reichs allenthalben im Ausland eine Boykotthetze begonnen wurde, haben die Auslandeutfchen durch ihre millionenfache Konsumkraft dafür gesorgt, daß die Ausfuhrwege vom Reich zum Ausland offen blieben. Unser Geld, das wir zu Ausländsdeutschen tragen, befruchtet die Wirtschaftsbeziehungen, zwischen ihren Wohnstaaten und uns, setzt unsere b e ft e n Auslandskunden in die Lage, deutsche Waren zu beziehen.
Der VDA. (Volksbund für das Deutschtum im Ausland) als der berufene Treuhänder der Volksdeutschen Arbeit im Dritten Reiche, ist gern bereit, jedem Volksgenossen bei der Vorbereitung einer Reise zu Ausländsdeutschen beratend zur Seite zu stehen. Alle Auskünfte erteilen die Gruppen und Schulgemeinschaften des VDA. ober unmittelbar die Geschäftsstelle des Landesverbandes Hessen, Darmstadt, Landgraf-Philipp-Anlage 7, Fernruf 2208. Möchten recht viele den Ruf unserer
Volksgenossen im Auslande hören und ihm folgen. Sie werden es nicht bereuen!
Billige Ferienfahrten der Köln-Düsseldorfer.
Während der Ferien, zunächst vom 8. Juli bis 31. August, hat die Köln-Düsseldorfer Rheindampfschiffahrt in den Fahrten 8.30 Uhr und 15.30 Uhr ab Mainz wochentags ihre Fahrpreise wesentlich herabgesetzt, um preiswerte und erholende Rheinfahrten zu ermöglichen. Ganz besonders billig ist eine Ausflugsfahrt, die jeden Mittwoch um 9.30 Uhr von Mainz bis St. Goar/St. Goarshausen und zurück führt. Nach dem vorjährigen Erfolg sind auch wieder „Blaufahrten" vorgesehen, die von Fall zu Fall besonders angekündigt werden.
Rundfunkprogramm.
Sonntag, 7. Juli.
6 Uhr: Hafenkonzert. 8.05: Gymnastik. 8.25: Sendepause. 8.45: Choralblasen. 9: Katholische Morgenfeier. 9.45: Dichter im Dritten Reich: Max Halbe. 10: Deutsche Feierstunde der Hitlerjugend. 10.30: Chorgesang. 11.45: Bekenntnisse zur Zeit. 11.30: Hausmusik. 12: Mittagskonzert. 14: Kinderfunk. Kasperle zieht um! Ein Hörspiel von Heinz Eschwege. 14.45: Ein Schlosser geht auf Montage. 15: Stunde des Landes. 16: Musik am Nachmittag. Dazwischen aus dem Poststadion, Berlin: Ausschnitte aus dem Großboxkampftag. 18.30: Von Kassel: Anläßlich des Reichskrieaertages: Vorführungen der Wehrmacht auf der Karlswiese. 19: Fahrt nach Glückswinkel. Ein heiteres Hörspiel. 20.10: Festkonzert. 21: Von Kassel: Anläßlich des Reichskriegertages: Festakt in der Stadthalle. 22: Nachrichten. 22.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.15; Hörbericht vom Reichskriegertag in Kassel. 22.35: Sportspiegel des Sonntags. 23: Tanzfunk. 24: Virtuose Violinmusik. 0.30 bis 2: „Undine".
Montag, 8. Juli.
6 Uhr: Morgenspruch. Gymnastik. 6.15: Frühkonzert. 8.10: Gymnastik. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.30: Sozialdienst. 11.45: Bauernfunk. 12: Schloßkonzert. 13: Nachrichten. Anschließend: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.15: Wirtschaftsbericht. 15: Nachrichten. 15.15: Kinderfunk. 15.30: Unser Schulkind — daheim (IV). Welche Ernährung ist richtig? 15.45: Die Ueberroinbung bes Liberalismus in USA. Roosevelts Kampf um bie Sozialversicherung. 16: Kleines Konzert. Kompositionen von Bruno Stürmer. 16.30: Bücherfunk. 16.45: Große Deutsche erleben Heimat unb Welt. Theodor Fontane: „Der Spreewald" (II). 17: Nachmittagskonzert des Landesorchesters Gau Württem- berg-Hohenzollern. 18.30: Jugendfunk. 18.45: Das Leben spricht. 19: Unterhaltungskonzert. 19.50: Der Tagesspiegel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nach, richten. 20.10: „Wenn die Woche so beginnt, wird sie auch gut enden!" Bunter Abend. 22: Nachrichten. 22.20: Lothar Windsperger zum Gedenken. 22.30: Abendkonzert. 24 bis 2: Nachtkonzert.
Dienstag, 9. Juli.
6 Uhr: Choral — Morgenspruch. 6.15: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Frühkonzert. 9.15: Ernste und heitere Musik. 10: Sendepause. 11: Werbekonzert. 11.30: Sozialdienst.. 11.45: Bauernfunk. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten. Anschließend: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.15: Wirtschaftsbericht. 14.45: Nachrichten. 15: Für bie Frau. 16: Kleines Konzert. 16.30: Von Automaten unb künstlichen Menschen. Ein merkwürbiges Kapitel aus 6er Geschichte ber Technik. 16.45: Technokratie — ein amerikanisches Krisenrezept. Auf seine Brauchbarkeit untersucht von Dr. V. Siebrecht, Darmstabt. 17: Nachmittagskonzert. Ruck-Zuck-Senbung zwischen Königsberg und Zoppot. 18.30: Farbig unb Weiß. Rassenproblems ber Weltpolitik. 18.45: Zeitgenossen gibt's ... 19: Opernkonzertdes Rundfunkorchesters. 19.40: „Hundstage — burcb Rundfunk angenehm temperiert." Plauderei von Paula Werckmeister (Wachswiedergabe). 19.50: Der Tagesspiegel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.10: Der Zundelheiner unb ber Zundelfrieder. Die lustigen Streiche ber Zundelbrüder. 21.10 Kammermusik. Violinmusik. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.30: Bunte Nachtmusik. 24 bis 2: Kammermusik.
Daten für den 7.Jnlr.
1531: der Bildhauer Tilman Riemenschneider in Würzburg gestorben (geboren 1468); — 1815: Zweite Einnahme von Paris; — 1855: der Dichter Ludwig Ganghofer in Kaufbeuren geboren (gestorben 1920); — 1860: ber Komponist Gustav Mahler in Jglau geboren (gestorben 1911).
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