Ausgabe 
6.4.1935
 
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Auf einem Jagdgang starb der Staatsrat Dr. Dr. h. c. Ernst Brandes - Althof. Er war vom Herbst 1914 ab Präsident der Landwirtschaftskammer Ostpreußen. Nach dem Kriege war er Präsident des

Dr. Leys Rede zu den Vertrauensratswahlen

Rückwirkungen der Währungskrisis in Belgien.

Llebereinkommen mit Frankreich über den Exporthandel.

Deutschen Landwirtschaftsrates und der Preußischen Landwirtschaftskammer. Nach der Machtübernahme leate er die Aemter nieder und wurde in den Preu­ßischen Staatsrat übernommen. Er besaß vier Güter im Kreise Insterburg.

Das vom Kriegsgericht in Saloniki ergangene Todesurteil gegen den Major Volants wegen führender Beteiligung an dem Märzaufstand ist durch Erschießen voll*streckt worden.

Der tschechoslowakische Außenminister Dr. Be­ne sch ist von Außenkommissar Litwinow zu einem Besuch in Moskau eingeladen worden. Be- nesch hat die Einladung angenommen.

General Göring in Königsberg.

Königsberg, 5. April. (DNB.) Am Don­nerstag besuchte der Reichsminister der Luftfahrt, General der Flieger Göring, die in der Nähe von Königsberg liegenden Standorte der Luftwaffe. Anwesend waren außerdem neben dem Befehlshaber des Luftkreises I, General der Flieger W a ch e n f e l d, der Staatssekretär des Reichsluftfahrtministeriums Generalleutnant Milch und der Befehlshaber der Flak-Artillerie, General Rüde. Der Herr Oberbefehlshaber der Luftwaffe besuchte zunächst die in der Stadt liegenden Teile der F l a k a b t e i l u n g e n, die im Carolinenhof Paradeaufstellung genommen hatten. Vom Carolinen- hos aus begab er sich auf die in der Nähe von Kö­nigsberg liegenden Flugplätze. Bei der Ankunft des Reichsministers der Luftfahrt auf dem Haupt­bahnhof in Königsberg hatten sich zur Begrüßung Vertreter der Partei und ihrer Gliederungen einge­sunden.

Essen, 5. April. (DNB.) In den Essener Kruppwerken hoben im blauen Werkmanns­kittel, im braunen Kleid der PO., der SA., der HI., 6000 Werksangehörige Aufstellung genommen, während in allen übrigen Betrieben sich die Gefolg­schaft des Kruppwerkes wie in allen Betrieben Deutschlands das Arbeitsvolk sich zum Gemein­schaftsempfang versammelt hatte.

Es ist ein wundervolles Bild", so führte Dr. Ley u. a. aus,diese Riesenhalle gefüllt mit Tausenden Werkmännern, als ob es nie anders gewesen wäre, und doch ist die Zeit noch nicht fern, wo diese Men­schen getrennt waren in Klassen, Schichten und Stände, wo einer gegen den anderen stand. Oft fragt uns das Ausland, welches Rezept habt Ihr, daß Ihr das fertig gebracht habt? Wir können ihm nur antworten:Unser Rezept heißt Adolf Hitler, unser Rezept heißt die Rück-» kehr zur Vernunft, unser Rezept heißt, die Einsicht, daß unser Leben nach einer gött­lichen organischen Gesetzesmäßigkeit abläuft und nicht nach Willkür und nicht nach Zu­fall und nicht abhängig von Mehrheiten, sondern allein abhängig von den Grundbegriffen, die das Leben des einzelnen ausmachen, und darüber hinaus das Leben des gesamten Volkes. Wir wer­ben wieder eine Sprache miteinander sprechen, die jeder versteht. Es genügt uns nicht, daß jeder einen Arbeitsplatz hat, sondern jeder muß fei­

nen Arbeitsplatz haben. Wir müssen errei­chen, daß die Menschen eingeteilt werden in Batail­lone des Kampfes für die Existenz der Nation. Wo etwas geleistet werden soll, muß Gehorsam sein, muß Disziplin sein und dann wird auch ein wahres Führertum kommen und eine wahre Gefolgschaft. Hier ist uns Vorbild der Soldat. Der Soldat ist ja der beste Sozia­list, den es in der Welt gibt. Der Soldat hat die größte Kameradschaft, die ergebenste Treue und den besten Gehorsam und damit auch die höchste Leistung. Will der Unternehmer ein wahrhafter Wirtschaftsführer sein, so genügt es nicht, daß er sein Werk fein säuberlich kaufmännisch oder technisch leitet, nein wir Nationalsozialisten verlangen, daß er sich um seine Gefolgschaft sorgt und kümmert. Nach kaum zwei Jahren hat der Führer die allgemeine Wehrpflicht wieder einführen können, weil Ihr, die schaffenden deutschen Menschen, eine große Gemein­schaft geworden seid. Wir wollen keinen Krieg. Wenn es jemals ein Volk ehrlicher mit diesem Wort meint oder gemeint hat, dann sind wir es. Wer das Leben will, der muß den Tod hassen. Und der muß damit auch den Krieg hassen, denn der Krieg ist der Tod. Wir werden emporsteigen zum Licht, zur Freiheit, zu Arbeit und Brot. Wir wollen den Kampf um Deutschlands willen, um seines Glückes willen.

französischen F r an k e n, den Dollar und das englische Pfund gilt, die den Goldausfuhrpuntt überschritten. Ferner war am Terminmarkte ein er­höhtes Agio für ausländische Valuten festzustellen. Parallel hiermit ging auf der Effektenbörse eine weitere starke Verkaufsneigung von Staatsobligationen und anderen Renten­werten. Die Kapitalfluchttendenzen haben somit an­sehnlich zugenommen. Sie dürften jedoch hauptsäch­lich auf aus Paris stammenden Orders beruhen. Am Geldmärkte nahm die Versteifung zu. In Am­sterdamer Finanzkreisen erwartet man, daß die Niederländische Bank ihren Diskontsatz abermals um 1 v. H. heraufsetzen wird.

Kriseninitiative zur Verwerfung zu empfehlen. Im Nationalrat erklärte der Vor­sitzende des eidgenössischen Finanzdepartements über das Zinsproblem, daß der Bund alles tue, um den Zinsfuß der öffentlichen Anleihen nach unten zu beeinflussen. Das Finanzdepartement ver­folge die Lage sehr aufmerksam und behalte sich vor, zu gegebener Zeit die nötigen Maßnahmen zu ergreifen. Weiter erklärte sich der Redner gegen Zinsvereinbarungen für Bund und Kantone. Der neuernannte Bundesrat O b r e ch t, der künftige Vorsitzende des Eidgenössischen Volkswirtschafts­departements, sprach sich entschieden gegen jede Abwertung des schweizerischen Franken aus und betonte, d-ß dieser stark genug sei, sich zu be­haupten.

Angriffe aus den holländischen Gulden.

A m st e r d a m, 5. April. (DNB.) Obwohl die gestrige Diskontheraufsetzung der Nie­derländischen Bank in der Oefsentlichkeit un­zweifelhaft einen guten Eindruck hinterlassen hat, war heute noch keine Erlahmung der Baisse angriffe auf die holländische Währung zu verzeichnen. Am Devisenmärkte zogen auch heute die Kurse allgemein an, was namentlich für den

und wahltechnische Aufrüstung entgegen­gestellt worden. Die Bestrebungen des ungar­ländischen Deutschtums seien nach wie vor aus- schließlich kultureller Natur, die jedoch poli­tischen Gesichtspunkten nicht untergeordnet werden dürfen. Die deutsche Frage in Ungarn sei ein über­parteiliches Problem, das zwischen den Führern des ungarländischen Deutschtums und der ungarischen Regierung gelöst werden müsse.

Meine politische Nachrichten

Der Führer und Reichskanzler empfing ben Direktor der Akademie für deutsches Recht Dr. Lasch und den Schatzmeister der Akademie, Gene­raldirektor Arendts, zum Vortrag über den Neubau des Hauses des deutschen Rechts, das nach dem Vorschlag des Präsidenten der Akademie für deutsches Recht, Reichsministe'r Dr. Hans Frank, in München erbaut werden soll. Der Führer nahm mit Interesse von den Plä­nen für die innere und äußere Ausgestaltung des Hauses Kenntws und genehmigte die sofortige In­angriffnahme der Arbeit.

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Der Führer und Reichskanzler hat den Reichsminister K e r r l zum Leiter des Z w e ck v e r- bandes Reichsparteitag Nürnberg und den bayerischen Staatsmin-ister Adolf Wagner zum Stellvertreter des Leiters bestimmt.

daß die Vertragspartner sich genau so innerlich an die Verträge gebun­den fühlen wie Deutschland. Denn Deutsch­land wägt kritisch jede mögliche Auswirkung eines Vertrages ab, bevor es ihn eingehl. Dann aber kann die Welt sich darauf verlassen, daß es ihn unbedingt einhält. Das Deutschland, das heute Verträge abschlieht, ist ein Deutschland, das seine Ehre über alles stellt. Nicht- einhaltung eines Vertrages aber ginge gegen seine Ehre.

Wenn Deutschland nach gerechten Abmachungen mit seinen Nachbarn strebt, so auch auf Grund der guten Erfahrungen, die durch den Vertrag mit Polen gemacht worden sind. Beide Nationen wußten, daß der Vertrag Opfer von ihnen forderte. Beide Nationen brachten sie dem Frieden Europas zuliebe. Die vertragsschließenden Männer waren auf beiden Seiten soldatische Männer, und es hat sich gezeigt, daß soldatische Naturen nicht nur besonderes Verständnis f ü r die Notwendigkeit des Friedens haben, son­dern auch die Kraft aufbringen, diese Erkenntnis in die Tat u m z u s e tz e n. Der Vertrag, der zwischen Deutschland und Polen besteht, gilt der Befriedung der beiden Völker, aber auch dem Frie­den der Welt, und ich glaube, daß es nützlicher ist für die Sache des Friedens, ihn zu studieren und von ihm zu sprechen, als täglich in der Weltpresse die Gefahren eines drohenden Krie­ges aufzuzeigen. Ein vergleichender Blick in die deutsche Presse mit der Auslandspresse zeigt jedem, wo mit dem Gedanken des Krieges am häufigsten gespielt wird.

(Sin erstaunlicher Brief.

Seltsame Informationsquellen des Danziger Bölkerbundskommissars.

Danzig, 5. April (DNB.) 3n mehreren aus- ländischen Zeitungen wird ein Brief des Völker­bundskommissars von Danzig, £ e ft e r, an den Generalsekretär des Völkerbundes, 3. A. Avenol, veröffentlicht. 3n dem Brief heißt es u. a. wie folgt:

Die Versammlung über die Auflösung des Volkstages hat gestern stattgefunden. 3ch habe noch keine Zeitung über diesen Gegenstand erhalten, aber der Marchese Giustiniani ist in meinem Auf­trage in der Sitzung anwesend gewesen, und ich habe ein Memorandum des sozial - demokratischen 3ournalisten Bro st erhalten. Der Völkerbundskommissar schildert die bekannten Vorgänge in der großen volkstagsfihung, und zwar, wie er verschiedentlich erwähnte, auf Grund der Darstellung des Vertreters der sozial­demokratischenVolksstimme", Brost. Zur LrNä- rung bemerkt er.daß die Pressegalerie viel näher an der R e g i e r u n g s b a n k liegt als die Diplomatengalerie, und daß infolgedessen hier nicht alle Bemerkungen genau zu verstehen waren". Er faßt seinen Bericht in dem Urteil zusammen, daßdie Geschehnisse für Parla­mente nicht ungewöhnlich sind", wobei er sich aber über das Verhalten des Danziger Senats­präsidenten kritisch äußert und Gerüchte über fein früheres Auftreten im hafenausfchuh wiedergibt. Der Brief schließt wörtlich mit dem folgenden Sah: Brost steht natürlich in einem Gegensatz zum Senat, weil er bekannt ist als Kanal, der von der sozialdemokratischen Partei als Verbindung zu mir benutzt wird. Dies zu 3hrer 3nformation.

hierzu bemerkt DNB.: Wie erinnerlich, ging kürzlich durch verschiedene ausländische Zeitungen die Meldung, daß der Völkerbundskommissar von Danzig ganz entschieden in Abrede gestellt bat, einen derartigen Bericht an den Völkerbundssekretär gesandt zu haben. Die Auf­klärung dieser etwas mysteriösen Angelegenheit bleibt daher abzuwarten.

Die Wahlniederlage des ungarländischen Deutschtums.

B u d a p-e st, 5. April (DNB.) Der Führer des schwäbischen Deutschtums, Dr. Kußbach, richtet in der Wochenzeitung des hiesigen Deutschtums an die Wählerschaft der schwäbischen Wahlbezirke einen Aufruf, in dem die Trauer Über den für das hiesige Deutschtum unglücklichen Ausgang der Wahlen zum Ausdruck kommt. In dem Aufruf heißt es, den sicheren Sieg habe dem Deutschtum der Umstand entrissen, daß am Wahltage Tau­sende deutscher Wähler ihre ver­fassungsmäßigen Rechte nicht aus- üben konnten. Unter diesen Umständen ent­spreche das verkündete Wahlergebnis nicht dem Willen der überwältigenden Mehrheit der Wähler­schaft Das Deutschtum könne sich mit diesem Urteil nicht abfinden. Gegen die Personen, die durch ihr gesetzwidriges Verhalten bei den Wahlen Miß­bräuche begangen hätten, sei ein strafrechtliches Verfahren angestrengt worden. Wie so oft in der Geschichte der ungarischen Wahlen seien auch dies­mal den Ideen materielle Machtmittel

Paris, 6. April. (DNB.-Funbspvuch.) Handels- m knister Marchand eau ist am Freitagabend von einer Brüsseler Reise nach Paris zurückgekehrt. Marchandeau hatte die Ausgabe, die Brüsseler Re­gierung davon in Kenntnis zu setzen, daß Frank­reich sich gezwungen sehe, angesichts der Belga- Abwertung eine Reche von Zollmaßnahmen zu ergreifen, die ein Dumping der belgi­schen Ausfuhr nach Frankreich un­möglich machen sollten. Der französische Handels- minister erklärte, daß die Besprechungen einen zu­friedenstellenden Verlauf genommen hätten. Die belgische Regierung habe versichert, daß es nie in ihrer Ablicht gelegen habe, die französisch- belgischen Wirtschaftsbeziehungen in irgendeiner Weise zu erschweren. Marchandeau hat darauf­hin die belgische Regierung gebeten, diese Erklärung in geeigneter Form schriftlich niederzu­legen, und versprochen, daß die französische Re­gierung unter diesen Umständen von Schutz­maßnahmen Ab st and nehmen werde.

Keine Abwertung

des schweizerischen Franken.

Bern, 5. April. (DNB.) Die 14tägige ordent­liche Frühjahrssitzung der Bundesversammlung ging am Freitag zu Ende. In der Schlußabstim­mung beschlossen beide Häuser, dem Volke d i e

Aus aller Welt.

Neues Strafverfahren gegen die Brüder Sklarek wegen Steuerhinterziehung.

Die beiden Brüder Leo und Willi Sklarek, die wegen ihrer vielerörterten Schiebergeschäfte wäh­rend der Systemzeit zu je vier Jahren Zucht­haus verurteilt worden sind und ihre Strafen gegenwärtig im Zuchthaus Brandenburg (Havel) absitzen, werden sich demnächst in einem neuen Strafverfahren zu verantworten haben. Es handelt sich dabei um Gewerbe - und Umsatz- steuerhinterziehungen im Gesamtbeträge von 60 000 Mark. Nach dem Ergebnis der Vor­untersuchung sollen die beiden Angeklagten für ihre drei Gesellschaften:Textilhandel Gebr. Sklarek" (Einkauf der Materialien),Willi Sklarek" (Fabri­kation) und ,KVG. Gebr. Sklarek" (Vertrieb der Waren) in der Zeit von 1925 bis 1929 Steuern im genannten Betrage hinterzogen haben. Diese Hinter­ziehungen sollen durch Falschbuchungen verschleiert worden sein.

vierzehnjähriges Mädchen mit Benzin übergossen und angezündei. Der Täter schwer verbrannt.

Der 50jährige Bruno Bröhmer in Crim­mitschau übergoß am Freitaanachmittaa das etwa 14 Jahre alte Aufwartomädchen Dova Hüh­ner, während es sein Zimmer kn Ordnung brachte, mit Benzin und brachte es zur Entzün­dung. Das Mädchen trug indes nur leichte Brand­wunden davon. Der Täter selbst erlitt schwere Verbrennungen und mußte dem Kranken­haus zugeführt werden. Der Grund zur Tat ist nicht klar ersichtlich. Die Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen.

Glassteine als Brillanten.

Der Berliner Kriminalpolizei gelang es, eine gemeingefährliche Betrügerkolonne auszuheben, die in der Reichshauptstadt, in Magdeburg, Dortmund und Hannover ihr Unwesen getrieben hat. Die Gauner befaßten sich damit, wertlose Glas- steine an vertrauensselige Personen als c d) t e Brillanten zu verkaufen. Sie fanden ihre Opfer hauptsächlich auf großen Bahnhöfen oder an Schiffsanlegeplätzen. Die Polizei konnte vier Mann festnehmen. Es handelt sich durchweg um alte Be­kannte der Kriminalpolizei, die sämtlich bereits ein großes Konto an Vorstrafen aufzuweisen haben.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes Ausgabeort Frankfurt.

lieber Europa ist lebhafte Wirbeltätigkeit im Gange, deren Schwerpunkt zur Zeit im Nord- und Ostseegebiet lieat. Demgemäß werden auch wieder feuchte ozeanische Luftmassen über Deutschland hin­weg verfrachtet, die seit Donnerstagabend eine Stei­gerung der Schauertätigkeit gebracht haben. Im Ge­birge hat sich die Schneedecke weiter erhöht, so daß noch einmal recht gute Sportmöglichkeiten ausgekom­men sind. Wohl ist eine Umgestaltung der Groß­wetterlage zu beobachten, die uns eine langsame Temperatursteigerung bringen wird, doch bleibt der Gesamtcharakter der Witterung noch sehr unbe­ständig und wechselhaft.

Aussichten für Sonntag: Nach verbrei­teten Niederschlägen wieder mehr wechselnd bewölkt und einzelne Schauer, im ganzen etwas milder, doch für die Jahreszeit noch zu kalt, lebhafte um West schwankende Winde.

Aussichten für Montag: Immer noch Fortdauer der sehr unbeständigen Witterung.

Lufttemperaturen am 5. April: mittags 5 Grad Celsius, abends 2,3 Grad; am 6. April: morgens 1,3 Grad. Maximum 0,4 Grad, Minimum0,4 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 5. April: abends 4,8 Grad; am 6. April: morgens 3,3 Grad Celsius. Sonnenscheindauer 6,3 Stunden. Nie­derschläge 4,7 mm. Schneehöhe 1,5 cm.

Hauptschristleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. III. 35: 11229. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch' und Steindruckerei

R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis: 10 Pf. und Samstags 15 Pf* mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig.

So hat auch die neue Bildersammlung

Die Nachkriegszeit 1918-1934»

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rasch überall Freunde und Fürsprecher gefunden. Weil es sich hier ja nicht um eine Sammel- Spielerei handelt, sondern um ein anregendes, bildendes Nachschlagewerk von bleibendem Wert.

Von Mund zu Mund empfohlen wird nur, was wirklich gut ist. Raucher, die etwas vom Ta­bak verstehen, treten aus reiner Freude am Guten ein für Ecksteins Die Marke, mit der man Ehre einlegt I