Aufgaben des deutschen Obstbaues.
400000 RM. für Neupflanzungen von Obstbäumen.
Dem Obstbaumbestand des Jahres 1913 (- jetziges Reichsgebiet) von rund 176,2 Millionen Obstbäumen standen im Jahre 1934 (ohne Saargebiet) rund 175,6 Millionen Obstbäume gegenüber. Wenn sich Deutschlands derzeitiger Obstbaumbestand — trotz beachtlicher Neupflanzungen in den letzten Jahren — noch nicht gegenüber demjenigen der Vorkriegszeit vergröhert hat, so ist dies u. a. auf die starken Ausfälle der sehr strengen Winter 1916/17 und 1928/29 zurückzuführen. Dieser allein vernichtete bekanntlich u. a. fast den gesamten Sühkirschenbe- stand Mittel- und Ostdeutschlands, aber auch Millionen Kernobstbäume, sowie Bäume anderer Obstarten fielen ihm zum Opfer. — Anderseits ist die Nachfrage nach Obst und Obstdauererzeugnissen — die heute erfreulicherweise im Interesse der Volksgesundheit nicht mehr als Genuß-, sondern als lebensnotwendige Lebensmittel betrachtet werden — aber auch bei uns in den Nachkriegsjahren gestiegen. Deutschlands Erwerbsobstanbauer sind darum nach wie vor bemüht, den noch fehlenden Obstbedarf soweit und so schnell als möglich zu decken. Aus diesem Grunde werden sie es dankbar begrüßen, daß
kürzlich der Reichs- und Preußische Minister für Ernährung und Landwirtschaft dem Reichsnährstand für die Herbstpflanzung 1935 einen Betrag von 400 000 Mark zum Zwecke der Bezuschussung von Obstneupflanzungen zur Verfügung gestellt hat.
Damit mit dieser Beihilfe, die jeder deutsche Erwerbsobstanbauer — also jeder Bauer, Landwirt
und Obstbauer — in Anspruch nehmen kann, ein für die Allgemeinheit möglichst großer Erfolg hinsichtlich der mengen- und gütemäßigen Steigerung der deutschen Obsterzeugung erzielt wird, ist die Gewährung einer Beihilfe von der Erfüllung gewisser Voraussetzungen und Verpflichtungen des Antragstellers abhängig. So dürfen z. B. nur Neupflanzungen bezuschußt werden, die
1. mindestens 10 Stämme umfassen (bei der Anpflanzung von Walnußbäumen genügen indessen 5 Stämme);
2. nur aus hoch-, halb- und Niederstämmen bestehen (die Bezuschussung von Niederstämmen findet gegebenenfalls unter gewissen Anbauverhältnissen nicht statt);
3. bei der Sortenwahl, die von der zuständigen Landesbauernschaft eigens für die Neupflanzung Herbst 1935 aufgestellte Sortenliste berücksichtigten;
4. aus erstklassigem Pflanzmaterial — sogenannten Markenbäumen — erstellt sind;
5. unter Aufsicht der zuständigen Landesbauernschaft geschaffen sind und auch weiterhin unter deren Kontrolle stehen.
Die Landesbauernschaften werden In kürzester
Frist nähere Ausführungsbestimmungen be- kannlgeben.
Es empfiehlt sich, eventuelle Rückfragen bzw. Anträge auf Bewilligung von Beihilfen bis zu diesem Zeitpunkt zurückzustellen.
Wirtschaft.
Hhein-Mainische Börse.
Freundlich.
Frankfurt a. M., 4.DEL Die Börse eröffnete infolge des nur kleinen Auftragseingangs zwar in ruhiger Haltung, die Grundstimmung war aber trotz uneinheillicher Kursentwicklung freundlich. Derkaufsorders lagen kaum mehr vor, während die Kulisse zu weiteren Deckungen schritt. Die Unternehmunaslust war indes mit Rücksicht auf die weltpolitische Lage klein.
Am Aktienmarkt überwogen Erhöhungen von etwa 0,25 bis 0,75 v. h. Etwas lebhafteres Geschäft hatten JG.-Farben mit 147,75 bis 147,50 bis 148 (147,50), ferner traten nach den ersten Notierungen Schiffahrtspapiere mehr in den Vordergrund, insbesondere Nordd. Lloyd mit 17,75 (16,50), Hapag notierten mit 15,25 bis 15,50 (15). Der Abschluß der hoesch AG. mit 3 (0) v. h. Dividende fand gute. Aufnahme und gab den Montanwerten etwas Anregung, wobei sich Kursbesserungen von 0,25 bis 0,50 v. h. einstellten, während hoesch selbst mit 90,50 (91,25) nur knapp gehalten waren. Elektroaktien tendierten uneinheitlich. AEG., Schuckert und Licht und Kraft gaben je 0,65 v. h. nach, Ges- fürel und Siemens eröffneten voll behauptet. Weiter befestigt waren Metallgesellschaft mit 105,50 bis 106 (104,75), ferner gewannen Feinmech. Jetter 1 v. h., Deutscher Eisenhandel 1,25 v. h., Daimler, Zement Heidelberg und Reichsbank je 0,50 v. h.
Renten lagen sehr still und zumeist unverändert, so Altbesitz mit 110,13, Zinsvergütungsscheine mit 89,80 und späte Schulbuchforderungen mit 95,40. Don Auslandsrenten eröffneten 4proz. Goldmexikaner von 1904 mit 6,80 (6,40).
In der zweiten Börsenstunde war die Haltung überwiegend fest und das Geschäft vermochte sich leicht zu beleben. Es erfolgten weitere Deckungen, daneben beobachtete man auch kleine Käufe der Kundschaft. Im Durchschnitt zogen die Kurse um 0,50 bis 1 v. h. an. Stärker beachtet wurden Montanpapiere, ferner JG.-Farben und am Elektromarkt AEG. Die Nebenwerte des Aktienmarktes lagen still. Der Kassamarkt wies eine uneinheitliche Haltung auf.
Am Rentenmarkt erhöhten sich Altbesitz auf 110,40, im übrigen lagen die variablen Werte gegen den Anfang kaum verändert. Etwas fester waren auch 6proz. zertif. Preußen-Dollarbonds. Goldpfandbriefe und Kommunal-Obligationen lagen unverändert, Liquidationspfandbriefe und Stadtanleihen notierten etwas uneinheitlich bei allerdings kleinen Abweichungen. Von fremden Werten lagen mexikanische Anleihen bis 0,25 v. h. fester. Tagesgeld erleichterte sich auf 2,75 (3) v. h.
Abendbörse gut behauptet.
Bei freundlicher Tendenz nahm die Abendbörse einen ruhigen Verlauf. Kursmäßig ergaben sich nur ganz minimale -Abweichungen; meist lagen die Berliner Schlußnotierungen voll behauptet.
Rücksicht auf den Wochenschluß war die Unternehmungslust gering, zumal von der Kundschaft kaum Aufträge Vorlagen. Durch feste Haltung zeichneten sich Hanfwerke Füssen aus, die nach Plus- Ankündigung mit 87 (gestern 82,25) zur Notiz kamen. Andererseits lagen Zement Heidelberg mit 114,50 (115) etwas leichter. Montan-, Elektro- und Chemiewerte lagen unverändert, Kunstseide AKU. gewannen mit 52,50 0,50 v. h. Am Kassamarkt zogen Commerzbank auf 87 (86,75), DD.- und Dresdner Bank auf je 87,25 (87) an.
Der Rentenmarkt war bei ebenfalls kleinen Umsätzen recht fest. Kommunal-Umschuldung, Zinsoergütungsscheine und späte Reichsschuldbuchforderungen zogen bis 0,25 v. h. an, Altbesitz blieben zu 110,65 voll behauptet. Lebhafter lagen zertifizierte 6 v. h. Preußen-Dollarbonds mit 57 (56,50). Auslandsrenten lagen still.
U. a. notierten: Altbesitz 110,65, 6 v. h. Stahlverein 101,75, IG. Farbenbonds 125,13, Reichs- bahn-VA. 122,65, 4,50 v. h. Darmstadt von 1926 5000er 87,25, 5,50 v. h. Franks, hyp. Liquid. 100,75, 5,50 v. h. do. Pfandbriefbank Liquid. 100,65, 5,50 o. h. Nassauische Landesbank Liquid. 100,75, 4 v. h. SBD. 184,50, Reichsbank 171, Commerzbank 87, DD.-Bank 87,25, harpener 111,75, Man- nesmannn 84,50, Rheinstahl 106,25, Stahlverein 79,75, AKU. 52,50, Bayr. Motoren 121, Zement Heidelberg 114,50, Deutsche Erdöl 104,25, Scheideanstalt 236, Deutsche Linoleum 147, Licht 8t Kraft 130,50, IG. Farben 148,75, Gesfürel 121,50, Haufwerke Füssen 87, Holzmann 91, Moenus 82, Pfälz. Preßhefe 133, RWE. 120,75, Schuckert 118, Südd. Zucker 208, hapag 15,50.
Frankfurter Eiermarkt.
FranLfurt a. M., 4. Okt. Die Haltung des Marktes ist fest, und das Geschäft war nach dem Monatswechsel wieder lebhafter. Das Angebot in deutschen Frischeiern hält sich zwar in engsten Grenzen, die Versorgung ist jedoch sichergestellt, da neben holländischen auch bulgarische Frischeier, sowie ausreichende Mengen von Kühlhauseiern zur Verfügung stehen. Die Qualität der eingeführten Ostware ist befriedigend. Es notierten in Pfennig pro Stück frei Frankfurt a. M. (Großhandelsoerkaufspreise an den Einzelhandel): Deutsche Markeneier (Frischware) S 12/4 bis 12)4, A 11% bis 11%, B 10% bis 11, C 9% bis 10, D 9%. Holländer S 11% bis 11%, A 10% bis 11%, B 10 bis 10%. Bulgaren 9% bis 10. Deutsche Markeneier (Kühlhausware) S 10%, A 10%, B 9%, C 9, D 8V2.
Frankfurter Duttermarkt.
Frankfurt a. M., 4. Okt. Die saisonbedingte schwache Zufuhr an deutscher Butter hielt an, auch die Anlieferungen aus dem Auslande halten sich in engen Bahnen. Die vorhandenen Mengen fanden beim Großhandel sehr flotten Absatz. Es notierten in Mark pro 50 Kilogramm frei Frankfurt a. M. Mit (Großhandelsoerkaufspreise an den Einzelhandel):
Deutsche Markenbutter 145, feine deutsche Molkerei- butter 143, deutsche Molkereibutter 140, Lsndbutter 125, holländische Butter 145 bis 146.
Frankfurter Obst- und Gemüfemackt.
Frankfurt a. M., 4. Okt. Der Gemüsemarkt verzeichnete überreiches Angebot von allen Gemüsearten, besonders von Blumenkohl, Spinat, Tomaten und Weißkraut. Bei saft unveränderten Preisen war die Nachfrage schleppend. Weißkraut ist weiterhin schwer verkäuflich, ferner blieben Ueberstände in Eskarol, Spinat und Tomaten. U. a. notierten: Blumenkohl, Stück 10 bis 40, Buschbohnen 17 bis 18, Stangenbohnen 20 bis 22, Eskarol L bis 8, Gewürze!, großes Bündel 25 bis 40, Karotten 4 bis 6, gelbe Kartoffeln 3,30 bis 3,50, Kohlrabi 4 bis 5, Kopfsalat 4 bis 10, Meerrettich 45 bis 50, Steinpilze 25 bis 30, ^Pfifferlinge 45, Rote Rüben 4 bis 5, Rotkraut 4 bis 6, Sellerie je nach Größe 8 bis 35, Spinat (Blätter) 8 bis 10, do. (Wurzel) 4 bis 7, Schwarzwurzeln 18, Tomaten I 8 bis 10, II 4 bis 7, holländische 10, Weißkraut 2 bis 4, Wirsing 4 bis 7, Zwiebeln (Gärtner) 5 bis 6.
Auch am Ob ft markt herrschte im allgemeinen starkes Angebot, insbesondere von Aepfeln, Birnen und Zwetschen. Nach schönen Aepfeln und Birnen bestand gute Nachfrage bei unveränderten Preisen, gute Auslesen erzielten jedoch Preise über Notiz. Die Auslese und Güte der Aepfel hat sich gebessert, Tafelsorten werden stärker als bisher angeboten. Indes haben Aepfel und Birnen allaemem stark unter der Schorfkrankheit gelitten. Auslandstrauben noch gut angeboten, für Italiener liegen die Preise höher, im übrigen unverändert. U. a. notierten: Aepfel I 18 bis 25, II 12 bis 16, Wirtschaftsapfel 8 bis 12, Falläpfel 5'/- bis 6, Goldparmänen I 20 bis 25, II 16 bis 18, Herberts Renette I 18 bis 20 Schafsnase 10 bis 14, Birnen I 18 bis 22, II 12 bis 16, Kochbirnen 5 bis 8, Gellert I 20 bis 24, II 12 bis 16, Dr. Lucius 20 bis 24, Gute Luise 15 bis 20, Mollebusch 16 bis 20, Pfirsiche 17 bis 30, Preiselbeeren 35 bis 38, Quitten 12 bis 18, Trauben 13 bis 15, holländische 32 bis 45, italienische 18 bis 22, spanische 23 bis 24, Walnüsse 25 bis 40, Zwischen 17 bis 21.
Wie eine Reichsanleihe zustande kommt.
Das Reich hatte in der Zeit vom 4. bis 16. September 1935 500 Millionen Mark Reichsschatzanweisungen mit 4,5 v. H. Zinsen zur öffentlichen Zeichnung aufgelegt, und in den Zeitungen wurde zur Erläuterung dieser Maßnahme mitgeteilt, daß die Regierung hierdurch einen Teil ihrer kurz fristigen Schulden in lang fristige umwandele. Vielfach wird angenommen, daß das Reich durch diese Anleihe eine neue Schuld ausgenommen hätte, was aber nicht der Fall ist. Es handelt sich bei dieser Anleihe, deren Tilgung von 1941 bis 1945 erfolgt, nicht um die Schaffung einer neuen, sondern um die Umwandlung einer schon bestehenden, bisher aber kurzfristigen Schuld. Die kurzfristige Schuld war ausgenommen worden zu Arbeitsbeschasfungszwecken durch Ausgabe von Steuergutscheinen, durch Wechsel, durch Zinsvergütungsscheine und kurzfristige Reichsschatzanweisungen.
Für den Staat, wie für jeden Kaufmann ist es zweifellos angenehmer, Schulden zu besitzen, die langfristig sind, und es tritt nun die Frage auf, in welcher Weise die bisher bestandenen kurzfristigen staatlichen Schulden in langfristige umgewandelt werden.
Wenn der Reichsfinanzminister im Einvernehmen mit der Reichsbank und nach Anhören der maßgebenden Finanzleute der Auffassung ist, daß der Geldmarkt sich zur Auflegung einer Anleihe eignet, d. h. also festgestellt hat, daß im Publikum das nötige Spargeld und auch das nötige Vertrauen in die Führung der Reichsfinanzen vorhanden ist, dann sind die Bedingungen für das Gelingen einer solch großzügigen Geldtransaktion geschaffen. Denn der Sparer überläßt doch einen Teil seiner Ersparnisse dem Reich, das mit diesem Gelde kurzfristige Schulden ablöst.
Hierbei haben die Banken und Sparkassen sehr erheblich mitzuarbeiten. Nachdem zwischen Reichsfinanzministerium und den Mitgliedern des seit langen Jahren bestehenden Reichsanleihekonsortiums, dem etwa 50 führende Aktienbanken, Privatbanken und die Spitzen der öffentlichen Kassen angehören,
die näheren Bedingungen für die neue Anleihe, d. h. also Gesamtbetrag der Anleihe, Ausgabekurs, Laufzeit, Verzinsung, Tilgung, Einteilung der Stücke usw., vereinbart worden sind, setzt sich die Riesenmaschine der Propaganda dieser Institute in Bewegung, die glänzend organisiert ist und sich schon viel- fach bewährt hat. Für die Kosten, die mit dieser Pro- pagandatätigkeit verbunden sind, erhalten die zu dem Reichsanleihekonsortium gehörenden Banken und die Sparkassen die Anleihe zu einem um eine Kleinigkeit billigeren Preise als die Privatbanken. Die Werbung setzt nun durch Presse, Rundschreiben und persönliche Beratung am Schalter ein. Durch die starke Dezentralisation der Finanzinstitute durch Filialen, Wechselstuben, Depositenkassen, Sparkassen, landwirt- schaftliche Kreditgenossenschaften, die in allen größeren, mittleren und kleineren Städten Deutschlands vertreten sind, werden sämtliche nur irgendwie in Frage kommenden Sparer auf die neue Anleihe hingewiesen und entsprechend beraten. Das Reich hat das größte Interesse daran, daß die Stücke möglichst in feste Hände übergehen, also nicht schon nach kurzer Zeit wieder an den Markt geworfen werden. Es hat aber auch ferner ein Interesse daran, daß nicht andere, solide, deutsche Anlagepapiere, Pfandbriefe usw., verkauft werden, um hiergegen Reichsanleihe zu zeichnen, sondern, und das ist eben die Aufgabe der Finanzinstitute, es müssen möglichst die freien Spargelder für diese Zeichnung herangezogen werden, Ueberschüsse aus dem Ernteertrag der Landwirtschaft, kleinere Gewinne von Handwerkern, die während des Sommers gut beschäftigt waren, solche des mittelständischen Handels, der auf ein gutes Weihnachtsgeschäft rechnet (der letzte Einzahlungstag der Anleihe ist der 20. Dezember), Gewinne von kleinen bis mittleren Jnduftrieunternehrnungen und Gelder von Sparern aller Schichten der Bevölkerung.
Daß auch im vorliegenden Falle die neue 500-Mil- lionen-Anleihe glatt gezeichnet, fa sogar überzeichnet wurde, ist ein Beweis für das Vertrauen, das das Finanzgebaren des Reichs genießt, für die Stärkung des Kapitalmarktes an sich und für das tadellose Wirken von Banken und Sparkassen.
Rundfunkprogramm.
Sonntag, 6. Oktober: Deutscher Erntedanklag.
6 Uhr: Morgengruß vom Bückeberg. Anschließend: Hafenkonzert. Dazwischen Kurzberichte und Hörbilder um den Bückeberg. 8.05: Gymnastik. 8.25: Ein bunter Erntekranz. Funkfolge in Wort und Lied. 8.50: Choralblasen veranstaltet von dem Amt für Kirchenmusik, Frankfurt a. M. 9: Evangelische Morgenfeier (Erntedankfest). 9.45: Heinrich Schütz, dem deutschen Komponisten zum Gedächtnis seines 350. Geburtstages (8. Oktober). 10: Erntedank in deutschen Gauen. Bauern und Arbeiter melden sich aus dem Rheinland, von der Saar, aus dem Schlesierland und aus Bayern. 11: Platzkonzert vom Bückeberg. Unter Mitwirkung von Bauernkapellen und Singscharen. Marschmusik aus dem Funkhaus. Als Einlage: Kurzberichte vom Festplatz am Bückeberg. 12.20: Staatsakt a u f dem Bückeberg. 14: Kinderfunk. 14.45: Das Volk erzählt. 15: Stunde des Landes: Der ewige Bauer. Eine Hörfolge. 16: Nachmjttagskonzert. 18: Jugendfunk. Eine Lied- und Sprechchorfolge. 18.30: Unterhaltungskonzert. 19: Dichter im Dritten Reich. Begegnung mit Hanns Johft. 19.25: Bei guter Laune. 19.45 bis 19.55: Sportbericht. 20: Unterhaltungskonzert. 21.15: Uebertragung des großen Zapfenstreiches von der Kaiserpfalz in Goslar. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk, Sportbericht. 23: Wir bitten zum Tanz. Hans Bund spielt. 24 bis 2: Nachtkonzert. Liebe, Traum und Glück.
Montag. 7. Oktober:
6 Uhr: Choral — Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7 Uhr: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Sendepause. 10.15: Schulfunk. „Der Hecht im Karpfenteich". Ein kleines Kinderfunkspiel von Gertraude Knab. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Bauernfunk. 12: Schloßkonzert. 13: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 13.15: Schloßkonzert. 14: Nachrichten. 14.15: Mitten im Werktag. 15: Nachrichten. 15.30: Jugendfunk. 16: Kleines Konzert. 16.30: Bücherfunk. 16.50: Kunstbericht der Woche. 17: Nachmittagskonzert. 18.30: Jugendfunk. Dichter der jungen Generation: Hans Baumann. 19: Bunte Grenzlandstunde. 19.50: Der Tagesfpiegel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.10: Zither-Konzert. Ferdinand Kolmaneck spielt eigene Kompositionen. 20.35: 's Kalbsbäucherl. Ein heiteres Hörspiel von Ernst Torwald. 21.20: Ludwig van Beethoven: Kammermusik. 22: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 22.30: Musik zur „guten Nacht". 24 bis 2: Nachtmusik. Konzert der Kapelle der Leibstandarte Adolf Hitler.
Sprechstunden der Redaktion.
11 .30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstagnoch- mittag geschlossen.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt belchlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskonl 4 v H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frankfurt O.2JI.
Berlin
Frankfurt a. M
3er (in
Schlußkurs
Schluß!. Abendbörse
Schluß- kurs
Schluß!. Mittag- börse
Schlußkurs
Schlußl. Abendbörse
Schlußkurs
Echlußk. Mittag- börse
Datum
3.10.'
4.10.
3.10-
410.
Datum
3-10.
4-10.
3.10.
4.10
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 *% Deutsche Retchsanl. von 1934 bVt% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mtt
100,4 96.65
110,13
100,25
95,75
96,13
100,25
91,5
114,25
96,25
100,75
100,9
97
97 107,25
26,5
1,3 8,65 8,75 8,75 9,75
100
96,65
102
110,65
100,13
95,75
96,13
100,25
91,5
114,75
96,25
100,75
100,9
TI
97
107,25
26,5
1,3
8,65
8,5
8,65
10
100
96,65
102
110
100,2
114
100,25
97
97
107,25
8,75
8,75
8,75
9,75
100,13
96,65
102
110,65
100,2
96,5
96
114,5
100,75
97
97
107,25
8,9
8,6
10
4% desgl. Serie 11 .............
6,1
9,65
5,25
37,5
15
16,5
74,75
110,75
86,75
87
87
171,5
37,75
142,25
108,75
131,25
101,75
121,5
133
121,25
118
166,5
127
101,25
103,25
112
91,25
121
88,75
83,75
9,65
37,5
15,5
17,75
77
111
87
87,25
87,25
171
38
142,5
109
130,5
102
121,5
135
120,75
118
167,5
129
101
104,25
111,75
91,5
122,5
89
84,5
6,2 9,75 5,25
37,75
14,9
28
16,5
76
110,75
86,5
86
86
171,5
37,5
142,4
108,25
131,5
101,4
121,65
133
121,25 118
166,5 127
101
103,75
112
90,75 156
122 88,5 83,4
6,5
9,6
5,1
37,75
15,65
17,65
76,5
111,75
86,75
87
87
171
38,13
142,5
109
130
102,9
121,5
135
120,75
118
167,75
132
100,5
104
111,65
91,5
123,25
8.9,75
84,75
5% RumSn. vereinh. Rente v. 1903 4*/2%Ruman.vereinh.Renlev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente .. 2H% Anatolier ...............
4xlt% Deutsche Reichspo Weisungen von 1934,
6% ehem.8% Hess. Volks (rückzahlb. 102%) ....
tschatzan-
Hamburg-Amerika-Paker ..... 0
Hamdurg-Südam. Dampfschiff . 0
Norddeutscher Lloyd .........0
A.G. für Verkehrswesen Aki. .. 0
Berliner Handelsgesellschaft ... 6
Commerz, und Privat-Bank ... 0
Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft................0
Dresdner Bank.............. 0
Reichsbank ................ 12
A.E.G......................0
Bekula.................... 10
Elektr. Lieferungsgesellschaft... 5
Licht und Kraft ........... 6¥i
Fellen & Guilleaume......... 0
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5
Rheinische Elektrizität ........ 5
Rhein. Wests. Elektr.......... 6
Schuckert L Co......... 4
Siemens S Halske........... 7
LabmeyerLCo.............. 7
Buderus ....... 0
Deutsche Erd« ..............4
Gelsenkirchener..............0
Harpener ................ 0
Hoesch Eisen-Köln-Neuessen .. 0
Ilse Bergbau ..............<
Ilse Bergbau Genüsse........6
Klöcknerwerke .............t¥a
Mannesmann-Röhre» ........ 0
.......
taat 1929
4¥i% ehem. Hessische Lo
Darmstadt Gold R. 12
6%% ehem. Hess. Land thekenbank Darmstadt
*¥1% ehem.L% Darmst Landesb.Goldschuldve
Oberhessen Provinz-An
Auslos.»Rechten .....
mdesbank
eSHypo» Ltaui...
Komm, cschr. R. 6 eihe mit
Deutsche Komm. Samin leihe Serie 1 mit Auslo
*¥1% ehem.8% Franks. H
Goldpse. 15 unkündba iy*% ehem. 4*4% yrcn
Bank-Liqu-Psandbrie
#y,% ehem. <y,%
Hyp.-Bank-Ligu.-Gold 4¥i% ehem. 8% Pr. Lan briesanstalt, Psandbri 4¥i% ehem. 7% Pr. Lan briesanst., Gold Komr Gteuergutsch.Verrechnur
4% Oesterreich«che Golt 4,20% Oesterreichische 4% Ungarische Goldrenl 4% Ungarische Staatöre he-3al. van 1013 .
’labl. An» .-Rechten yp.-Bank bis 1935
ilf. Hyp.»
Rheinische Pse.....
despsand-
-se R. 19 deSpsand- n. Obl.V I ß6L 35-39 rente.... -ilberrente
ite v. 1910
5% abgeft Goldmexikaner von 92 s^^kische Bagdadbahn-Anleihe
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schlußk. Abend- börse
Schlußkurs
Schlußk. Mittagbörse
Datum
3.10.
4.10.
3.10.
4.10.
Marisfelder Bergbau ..
.. 8
115,5
115,75
114,25
116,5
Kvkswerke ...........
.. 6
—
—
113
113,75
Phönix Bergbau......
0
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—
—
——
Rheinische Braunkohlen
M M M «
12
213
215,5
214
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Rheinstahl ...........
8*/,
105,5
106,25
105,5
106
Vereinigte Stahlwerke.
.. 0
78,5
79,75
78,4
79,4
Otavi Minen ........
.. 0
18,5
18,9
18,65
18,5
Kaliwerke Aschersleben.
.. 6
-
130,5
—
131
Kaliwerke Westeregeln .
.. 5
122,5
123
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Kaliwerke Salzdetfurth
1¥a
183
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I. G. Farben-Jndustrie
.. 7
147,5
148,75
147,5
148,75
SchetdeanstaU........
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236
236
—
—
Goldschmidt .........
.. 0
104
104
104,5
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.. 4
111,25
113,25
112
114
Metallgesellschaft......
.. 4
104,75
105
103
10*6
Philipp Holz mann .... Zementwerk Heidelberg Zementwerk Karlstadt..
....
.. 0
.. 6
.. 4
90
114,5
130
91
114,5
130
90
91,25
Schultheis Patzenhoser
.. 4
—
—
103
103,75
Aku (Allgemeine Kunstseide)
.. 0
51,65
52,5
51,65
52
Bemberg............
.. 0
105,75
107,5
106,5
107
Zellstoff Waldhos .....
.. 0
108
108
108,75
108,5
Zellstoff Aschaffenburg
.. 0
79
79,5
79,5
79,5
Dessauer Gas ........
.. 7
-V
——
124
125
Daimler Motoren .....
.. 0
94,5
145
95
94,5
94,9
Deutsche Linoleum ....
147
145,13
146,25
Lrenstetn & Koppel ..
Westdeutsche Kaufhof..
.. 0
—
80
81
.. 0
25,25
25,25
25,25
25,5
Chade...............
.. 0
279
280
279
280
Aecumulatoren-Fabrik.
- - - - -
12
—
170
171
170,25
Lontt-Gummi
.....
. 8
149,25
150,25
149
—
Grtyner.............
.. 0
1 28
28,5
38,4
28,4
Mainkraftwerke Höchst
.. 4
91
91,5
Süddeutscher Zucker ..
.. •
1 208
208
208
208
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 2H.
Banknoten.
3.Oktober
4 .Oktober
Amtliche Notierung
Amtliche Geld
Kotierung Brief
Geld
Srief
Buenos Aire.
0,682
0,686
0,684
0,688
Brüssel.....
42,00
42,08
42,00
42,08
Rio de Jan. .
0,141
0,143
0,143
0,145
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
54,41
54,51
54,39
54,49
Danzig.....
46,81
46,91
46,81
46,91
London .....
12,185
12,215
12,18
12,21
HeliingforS..
5,37
5,38
5,365
5,375
Paris ......
16,37
16,41
16,37
16,41
Holland ....
168,23
168,57
167,91
168,25
.Italien.....
20,30
20,34
20,30
20,34
Japan ......
0,714
0,716
0,712
0,714
Jugoslawien
5,674
5,686
5,674
5,686
Oslo..... :
61,19
61,31
61,16
61,28
Wien.......
48,95
49,05
48,95
49.05
Lissabon ....
11,045
11.065
11,045
11,065
Stockholm...
62,82
62,94
62,80
62,92
Schweiz ....
80,96
81,12
80,94
81,10
Spanien....
33,92
33,98
33,92
33,98
Prag.......
Budapest ...
10,285
10.305
10,28
10,30
Reuyork ...
2,488
2,492
2,488
2,492
Berlin,4.Oktober
Geld
Bries
Amerikanische Noten..............
2,44
2 46
Belgische Noten..................
4h 84
42,00
Dänische Noten .................
54,18
54,40
Englische Noten .................
12,145
19,185
Französische Noten ...............
16,32
16,38
Holländische Noten...............
167,49
168 J 7
Italienische Noten................
19,46
19,54
Norwegische Noten ..............
61,00
61,24
Deutsch Oesterreich. A 100 Schilling
Rumänische Noten...............
—
——
Schwedische Noten...............
62,63
62,89
Schweizer Noten.................
80,76
81,08
Spanische Noten.................
33,56
33'7Q
Ungarische Rotes ................


