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Die Beisetzung -er Königin -er Belgier
Auf diesem Bildtelegramm sieht man den Leichenwagen mit dem hohen Baldachin auf der ftabrt zur Kirche von St. Gudula. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
deren Vorhalle liefen Setzmajchinen und Druckmaschinen, außerdem wurde die Wanderausstellung „Deutsche Druckkunst" gezeigt. Die feierliche Eröffnung der Tagung fand in der Universität statt. Der Vereinsoorsitzende Albert Frisch- Berlin begrüßte die Versammlung und betonte, wie sehr das geistige Leben gerade mit der Buchdruckerkunst verbunden sei. Den Hauptoortrag hielt Stadtrat a. D. Leiste über „Sinn und Ziele der neuen Ordnung für das graphische Gewerbe". Der Reichskommissar für Preisüberwachung hat die Anordnung zur Schaffung einer neuen Ordnung für das graphische Gewerbe ergehen lassen, die in weitgehender Selbstverwaltung von den drei Spitzenverbänden des graphischen Gewerbes geschaffen werden soll. Dadurch soll das Angebot auf Grund einer klar kalkulierten Leistung dem Grundsatz des lauteren Wettbewerbs entsprechen, der Betrieb aber jederzeit in der Lage bleiben, seinen Verpflichtungen voll nachzukommen. Der Buchdrucker-Verein kann Richtlinien und Richtpreise aufstellen und von einem Anbieter, der diese Preise unterschreitet, den Nachweis verlangen, daß er seinen laufenden Verpflichtungen ordnungsgemäß nachzukommen in der Lage ist. Bei Verstößen sind
Redner fort, dann müssen wir uns vor Augen halten, daß
die rassische Sauberkeit des Volkes immer die Vorbedingung für einen völkischen Staat ist. Das deutsche Volk hat keine Vlutauffrischung nötig.
Dr. Blohme gab dann ein instruktives Bild von den großen Fragen der Bevölkerungspolitik und wies besonders auf die G e f a h r e n d e s Geburtenrückganges hin. Erfreulicherweise sei bereits im letzten Jahr infolge der nationalsozialisti- stischen Aufklärungsarbeit eine Wendung zum besseren eingetreten. Der Staat habe durch gesetzliche Maßnahmen, die der Redner im einzelnen erläuterte, fördernd eingegriffen.
Ganitätsstandartenführee Or. Büttner behandelte das Thema „Das Gastvolk der Juden — ein Parasit im Volkskörper". Er erklärte, daß das jüdische Volk Eigenschaften besitze, die es absolut untauglich dazu machten, mit ande- ren Völkern z u s a m m e n z u l e b e n und zusammenzuarbeiten. Es sei ein parasi- täres Volk. Ihm fehle, was im Leben der Menschen nötig sei, damit Völker nebeneinander leben und miteinander arbeiten könnten:
Das Ehrgefühl, das Gefühl der Treue und jedes Verständnis für die Lebensbedürfnisse und Lebensnotwendigkeilen anderer Völker.
Darüber müsse man sich jedoch klar sein, daß der Kampf gegen die Juden nicht auf der Straße aus- gefochten werden könne, sondern nur mit der geistigen Waffe.
Obergruppenführer von Zagow verwies in seinem Schlußwort noch einmal auf die Bedeutung der Rassenfrage für unser Volk. Die Gesetzgebung des Reiches werde es zu verhindern wissen, daß Juden unser Volk ausplündern und deutsche Mädchen in Besitz nehmen können. Immer müsse die weltanschauliche Ausbildung der SA. wie ihre körperliche Ertüchtigung überstrahlt sein von dem Ideal, daß einst die SA. befähigt habe, den harten Kampf des Führers durchzufechten getreu dem Wort des Führers:
„Wichtiger als unser eigenes Leben ist das Leben unseres Volkes, ist der Bestand Deutsch- lanbs“.
Diesen Idealismus des alten SA.-Manne s habe auch der Reichswettkampf der SA. erneut in den Vordergrund gestellt.
Der Obergruppenführer gab dann die Sieger der Gruppe Berlin-Brandenburg bekannt. Gegen Mitternacht nahm er auf dem Wittenbergplatz noch den Vorbeimarsch der gesamten im Sportpalast auf« marschierten SA. ab.
Äeichsleistungskampf der deutschen Studierenden
Gin Aufruf -er Reichsschast. — Bekundung des Aufbauwittens der deutschen Jugend.
Massenpolitische Kundgebung -er Berliner E>A.
»Rassische Sauberkeit des Volkes ist die Vorbedingung für einen völkischen Staats
Berlin, 4. Sept. (DNB.) Die SA.-Gruppe Berlin-Brandenburg ist nach der Ruhe- pause des Sommers am Dienstagabend mit einer machtvollen Sportpalastkundgebung auf den Plan getreten. Die Veranstaltung, die von 15000 SA- Mannern besucht war, galt rassen- und be° v o l k e r u n g s p o l i t i s ch e n Fragen, denen Die SA. im Rahmen ihrer weltanschaulichen Schu- lungs. und Aufklärungsarbeit jetzt ganz besondere Aufmerksamkeit widmet. Dor dem Sportpalast war der Andrang so groß, daß Absperrungen in weitem Umfange oorgenommen werden mußten Nachdem Obergruppenführer von Jaaow mit stmem Stab m Begleitung des stellvertretenden Gauleiters unter Hellrufen den Saal betreten Ate, S°Sen die Feldzeichen und Fahnen in den ä200 Sturmfahnen
3 Abschluß zwölf Standarten der NSKK - Motorbrigade Berlin.
«,riinlrrnfl?lUng3rei,e ber Führer der Gruppe Berlin-Brandenburg
Obergruppenführer von Zagow.
Er betonte die SA. sollte nach dem Willen des Führers neben der körperlichen Ertüchti- g u n g auch eine umfassende weltanschauliche äusbilbung erhalten. Mit ganz besonderer Freude begrüßte er außer den Gästen aus Partei ™b™a™-bie Kameraden des NSKK., nicht zuletzt 29 SA.-Manner des SA.-Landsturms Hamburg, die m einem Fußmarsch nach Berlin gekommen waren. Die SA., so hob der Obergruppenführer yeroor, sei nicht dazu da, eine Hetze gegen den Ju- 7^n unternehmen, sondern sie betrachte es als ihre Aufgabe, sich selbst und dadurch wiederum das Volk auszubilden, damit das Verständnis für die Notwendigkeiten der Rassenpolitik sich weiter und weiter verstärke.
Ganitätsoberführer Or. Blohme sprach sodann über nationalsozialistische Rassenpflege und Bevölkerungspoli- t i k. Er erklärte u. a., der Führer Adolf Hitler habe als erster klar und deutlich erkannt, daß nicht die Wirtschaft, sondern die Rasse das Schick- sal eines Volkes bedeute. Diese Erkennt- *?ts s^he in krassem Gegensatz zu der Parole des ^uden Walter R a t h e n a u , wonach angeblich die Wirtschaft das Schicksal eines Volkes sei.
Die Frage der Rasse und der Bevölkerung stehe als unkersies Fundament im Programm der NSDAP.
Gerade die führenden Schichten des deutschen Volkes hätten sich dazu hergegeben, ihre Töchter und Söhne um des schnöden' Mammons willen mit Juden zu verheiraten. Das Volk selbst habe von jeher primitiv und anständig gedacht.
Wenn wir die Ziele der nationalsozialistischen Weltanschauung verwirklichen wollen, so fuhr der
Brüssel, 3. Sept. (DNB.) Punkt 10.15 Uhr öffnete sich das Portal des Brüsseler Stadtschlosses und die großen Trauerfeierlichkeiten, mit denen K ö n t g i n Astrid in die Königsgruft von Laeken übergeführt wurde, nahmen ihren Anfang.
bis zum 15. Oktober 1935 bei dem Amtsle-iter für Fachschaften der örtlichen Studentenschaft zu erfolgen. Bei den Meldungen ist anzugeben, in welchen der unter Punkt 5 genannten Sparten der Bewerber oder die Mannschaft arbeiten will.
5. Eine Bearbeitung folgender Sparten ist möglich: 1. Landesforschung, Reichsplanung; 2. Volksdeutsche Arbeit; 3. Auslandskunde, Kulturpolitik; 4. Weltanschauung; 5. Deutsche Geschichte und Vorgeschichte; 6. Biologie; 7. Rassenhygiene, Gesundheitswesen; 8. Sozialismus, Arbeitsrecht, Sozialrecht; 9. Judenfrage; 10. Presse, Film, Rundfunk, Theater; 11. Musik, musische Erziehung, Dichtung; 12. Erziehung, körperliche Erziehung; 13. Bildende Künste, Architektur; 14. Technik.
6. Zum Schluß des Semesters wird die beste Mannschaft einer Hoch- bzw. Fachschule herausae- stellt, sodann die beste Mannschaft eines Kreises der Deutschen Studentenschaft bzw. der Deutschen Fachschulschaft. Als Preise für die besten Arbeitsgruppen werden Inlands- und einjährige Auslands st ipendien verteilt.
7. Anfragen betreffs des Reichsleistungskampfes der Deutschen Studentenschaft und der Deutschen Fachschulschaft können an die Einzelstudentenschaften oder an die Reichsschaft der Studierenden, Abteilung Reichsleistungskampf, Berlin SW 68, Friedrichstraße 235, gerichtet werden.
Reichsschaft der Studierenden an den deutschen Hoch- und Fachschulen: gez. Feickert.
Oie Kanzlei des Führers während des Parteitages.
Berlin, 3. Sept. (DNB.) Der Reichsleiter und Chef der Kanzlei des Führers der NSDAP., B o u h l e r, gibt bekannt: Die einzelnen Sachbearbeitern der Kanzlei des Führers sind während des Reichsparteitages in Nürnberg dort dienstlich benötigt und eingeteilt. Die Räume der Kanzlei des Führers bleiben daher in der Zeit vom 7. bis 17. September 1935 für jeden Parteiverkehr geschlossen. Ferner wird gebeten, von Schreiben und Eingaben jeder Art an die Kanzlei des Führers während dieser Zeit Abstand zu nehmen, da eine Bearbeitung und umgehende Erledigung keinesfalls gewährleistet werden kann.
Der Schriftwechsel mit der Reichsleitung.
München, 3. Sept. (DNB.) Im „Völkischen Beobachter" veröffentlicht der Reichsschatzmeister Schwarz folgende Bekanntmachung:
Während der Dauer des Reichsparteitages 1935 ersuche ich, den gesamten Schriftwechsel mit der Reichsleitung der NSDAP, emzuschränken oder nach Möglichkeit zurückzustellen, soweit es sich nicht um dringende Ausnahmefälle handelt.
Mitgliederversammlung
des Deutschen Buchdruckervereins in Heidelberg.
Der Deutsche Buchdruckerve re in hielt seine Hauptversammlung in Heidelberg ab. In der Wandelhalle der Neuen Universität und einer an-
Der König im Leichenzug mit dem Arm in der Binde und Wundpflastern am Kopf.
(Scherl-Bilderdienst-M.)
Eine vieltausendköpfige Menschenmenge umsäumte die Straßen.
Von 8 Unteroffizieren wurde der schmucklose und mit einem großen schwarzen Tuch bedeckte Sarg der Königin auf den mit einem hohen Baldachin gekrönten Leichenwagen gehoben, den acht mit schwarzen Schabracken uno großen schwarzen Federbüschen geschmückte Pferde zogen. In diesem Augenblick ertönten 33 Kanonenschüsse. Ein Fanfarensignal klang auf, die Truppen präsentierten das Gewehr, die Fahnen der Veteranen und Kriegsopfer senkten sich und schweigend verneigte sich die Menge. Die Königin der Belgier trat ihre letzte Fahrt an.
Der Sarg wurde von der Geistlichkeit aus dem Schloß geleitet. Voran schritt der Erzbischof von Mecheln, Kardinal van R o e y, begleitet von sämtlichen belgischen Bischöfen. Beim Einbiegen vom Schloßplatz in die Rue royale setzten sich Truppen in feldmarschmäßiger Ausrüstung an die Spitze des Zuges. Es folgten Abordnungen der Veteranen
Berlin, 3. Sept. (DNB.) Die Reichsschast der Studierenden an deutschen Hoch- und Fachschulen veröffentlicht.folgenden Aufruf:
Die schaffende Jugend Deutschlands hat zweimal im Rahmen des Reichsberufswettkamp- f e s ihren Leiftungswillen und ihre Leiftungskraft bezeugt. Im letzten Jahr waren zum erstenmal an diesem Kampf die Studenten der deutschen Fachschulen beteiligt. Für das Jahr 1936 wird es darauf ankommen, daß die gesamte an den deutschen Hoch- und Fachschulen studierende Jugend ge- Kim Rahmen eines Leistungskampfes fbauwillen der deutschen Jugend bekundet.
Ich rufe daher die Deutsche Studentenschaft und Deutsche Fachschulschaft zu einem Reichslei - stungskamps der studierenden Jugend Deutschlands im Rahmen des Reichsberufswettkampfes auf. Lehrer und Lernende beteiligen sich während des fommenben Winterhalbjahres zum erstenmal an einem allgemeinen geistigen Leistungskampf ber deutschen Jugend. Dieser Kampf wird Probleme aufgreifen, die durch wissenschaftliche, körperliche und musische Leistungen zu leisten sind, und gleichzeitig Zeugnis von der politischen Haltung ber Studentenschaft ablegen.
Studenten Deutschlands! Die geistige Jungmann- schaft des Dritten Reiches muß in Front. Stellt unter Beweis, daß ihr Reihe in Reihe mit Deutschlands Arbeiterjugend der Faust auf eurem Gebiet kämpfen wollt! Bekundet euren Willen und zeigt eure Fähigkeiten durch Beteiligung am Reichsleistungskampf der Reichsschaft der Studierenden an den deutschen Hoch- und Fachschulen!
Me wird der Wettkampf durchgeführi?
Für den Reichsleistungskampf 1935/36 der Reichsschaft ber Stubierenden an ben deutschen Hoch- und Fachschulen gelten die folgenden Bestimmungen:
1. Der Reichslei st unaskampf ber Stu- bentenschaft wird erstmalig burchgeführt während des Wintersemesters 1935/36, beginnend mit dem 15 November 1935, abschließend mit dem 1. April 1936.
2. Die Wettkampfleitung Übernehmen ber Führer ber Reichsschaft der Studierenden an den deutschen Hoch- und Fachschulen sowie in seinem Auftrag örtliche Wettkampfleiter. Die Entscheidung der Bewertungsausschüsse ist nicht anfechtbar. Die Arbeiten müssen bis spätestens 15. März 1936 bei dem örtlichen Amtsleiter für Fachschaften eingereicht ^3. Der Leistungskampf wird m a n n s ch a f ts- mäßig gestaltet, beteiligen können sich a) bereits bestehende Gruppen (Arbeitsaemeinschaften der Fachschaften, Gemeinschaften, Korporationen und dergleichen), b) einzelne Studenten, die ihren Mel- düngen zufolge vom örtlichen Amtsleiter für Fach- schäften zu Arbeitsgruppen in Starke von fünf bis acht Mann zusammengefaßt werden, softrn die NSDAP, gegen ihre Teilnahme keinen Einspruch erbdbt
4. Dis Mannschafts- und Einzelmeldungen haben
und Invaliden und sonstigen Militär- und Käme- radschaftsoereine, Vertretungen der verschiedenen Truppenteile und die gesamten Fahnen der belgischen Armee.
Zu beiden Seiten des Sarges gingen hohe Offiziere. Die Enden des Leichentuches wurden getragen von den Präsidenten der beiden Kammern, dem Ministerpräsidenten, dem Justizminister, dem Innenminister, dem Präsidenten des Kassationshofes und zwei mit dem Leopoldsorden ausgezeichneten Generälen.
Hinter dem Sarg schritt allein der König entblößten Hauptes in Generalsuniform. Er trug den Arm in der Binde. Halbrechts hinter ihm schritt der Vater ber toten Königin, Prinz Karl von Schweden. Halblinks begleitete der Graf von Flandern feinen Bruder. Die weiblichen Angehörigen der königlichen Familie hatten sich direkt im Wagen zur Kirche begeben.
Eine Reihe von Fürsten und Prinzen aus mehreren europäischen Häusern, z. T. Verwandte des Königshoses, folgten. Man sah u. a. Kronprinz Umberto von Italien, den Herzog von Port, die Thronerben von Schweden, Dänemark und Norwegen, Prinzen Cyrill von Bulgarien, Prinz Felix von Luxemburg, Prinz Napoleon, Otto von Habsburg und zahlreiche andere Fürstlichkeiten.
In kurzem Abstand schlossen sich dann die Chefs' der Sondermissionen an, geführt vom Apostolischen Nuntius M i c a r a, unter ihnen ging als Vertreter des Führers und Reichskanzlers der Botschafter in besonderer Mission vonKeller. Den Sondermissionen folgten die Mitglieder des Brüsseler Diplomatischen Korps und die in Brüssel be- glaubigten Militärattaches, darunter der deutsche Militärattache Oberst Frhr. v. Geyer-Schwep- p en bürg. Weiter sah man die Mitglieder des belgischen Kabinetts, die Staatsminister, Abgeordneten und Senatoren der beiden Kammern, die Ge- neralität und die Spitzen der Behörden. Den Abschluß bildeten wieder Truppenabteilungen.
Der Trauerzug bewegte sich zunächst zur St.- Gudula-Kirche, wo eine feierliche Seelenmesse gelesen wurde. In der K o l l e g i a l - K i r ch e fand ein feierliches Requiem für die Königin statt. Das Requiem wurde von Kardinal van Roey zelebriert. Links vom Hochaltar folgte der König auf einem besonders errichteten Thron der feierlichen Handlung, die von mehrstimmigen Gesängen oes Domchors von Mecheln begleitet wurde.
Als nach Beendigung des Trauergottesdienstes der Sarg wieder hinausgetragen wurde, spielte die Orgel im gedämpften Ton die „Braban?onne", die belgische Nationalhymne. In das nunmehr ein- setzende Trauergeläut stimmten sämtliche Kirchen Brüssels ein.
Auf dem letzten Wege der Königin Astrid von der Kollegial-Kirche zur Kirche in Laeken, wo die Tote ihre letzte Ruhestatt finden soll, folgte der König dem Sarge zu Fuß, während bas' übrige Trauergefolge bis zur Kirche in Laeken im Wagen fuhr. Schulkinber, Truppen unb Kriegsteilnehmer- verbänbe bildeten auf dem ganzen Wege Spalier.
Um 13.30 Uhr kündigte Glockengeläut die Ankunft des Trauerzuges, dem sich von der St.-Gudula- Kirche auch die Königin-Mutter Elisabeth, ihre Tochter, die Kronprinzessin von Italien, und die Mutter der verstorbenen Königin, Prinzessin Inge- borg von Schweden, angeschlossen hatten, vor ber Kirche in Laeken an. Unbeweglich, aber mit schmerzvollen Blicken ftanb ber König, als ber Sarg von Solbaten vom Leichenwagen gehoben würbe. Trommelwirbel ertönte und zum letzten Male spielte die Musik die „Brabanxonne". Unter
Belehrung, Verwarnung, Abberufung als Betriebs- leitet oder Schließung des Betriebes vorgesehen. Der Redner betonte, daß die Richtlinien in Zukunft weder nach oben noch nach unten verbindend fein dürfen. Die neue Marktordnung werde ein wirksames Instrument sein, um den Auftragsbestand in gesunder Preisstellung zu halten. Darüber hinaus müsse die vornehmste Aufgabe der Verbandsleitung bleiben, den Auftragsbestand zu heben. Ein begeistert aufgenommenes Sieg-Heil auf ben Führer beenbete bie Tagung.
Rücktritt
des japanischen Kriegsministers.
Tokio, 4. Sept. (DNB. Funkspruch.) Sonderausgaben ber Zeitungen melben, baß Kriegsminister H a y a s ch i durch em Gesuch dem Ministerpräsidenten seinen Rücktritt angemeldet hat. Nach einer amtlichen Verlautbarung wurde der zurück- getretene Kriegsminister H a y a s ch i zum Mitglied des Kriegsrates ernannt. Gleichzeitig erfolgte die Ernennung des Generals K a w a s ch i n a zum Kriegsminister. Außer Hayaschi ist auch der parlamentarische Vizeminister T o k i zurückgetreten.


