Ausgabe 
2.12.1935
 
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Montag, 2. Dezember (935

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen)

28l'vritte8 Blatt

20 Gießener Stenographen beweisen ihr Können

Bei der Abrechnung. (Aufnahmen [2]: Photo-Pfaff.)

n i e der Kampffront als

wird

Gammler der Munition" für diesen friedlichensbuchsen zur Abrechnungsstelle zu bringen. Bei die. Krieg gegen die Not einzürucken, ,° standen nun Hem Bemühen war ihnen der Wettergott am Gams; , " " P r .... c,______>? s hin finnh: fnnnnrhmiftnn noch eimaermaßen aünf

summensteuer erheben, dringend nahegelcgt, Weih­nachtsgratifikationen, die nach dem Erlaß des Reichsfinanzministers steuerfrei bleiben, bei der Festsetzung der Lohnsummensteuer auch unberück­sichtigt zu lassen. Die Wirtschaftsgruppe Einzelhan­del hat sich auch in diesem Jahre an die zuständigen Stellen in Preußen mit der Bitte gewandt, für 1935 die gleiche Anweisung herauszugeben. Dies ist in dem gemeinsamen Runderlaß des Reichs- und preußischen Innenministers und des preußischen Finanzministers vom 13. November 1935 geschehen. Unter Hinweis auf den entsprechenden vorjährigen Erlaß und die vom Reichsfinanzminister bestimmte Steuerfreiheit von Weihnachtsgeschenken werden die Gemeinden, die an Stelle der Gewerbekapitalsteuer die Lohnsummensteuer erheben, aufgefordert, auch in diesem Jahre die Weihnachtszuwendungen bei der Festsetzung der Lohnsummensteuer unberücksich­tigt zu lassen. Ebenso wird von den Gemeindeoer­bänden erwartet, daß sie auch in diesen Fallen die Zuwendungen bei der Berechnung der Umlage außer Ansatz lassen.

bührt ihnen Dank und Anerkennung

Das Ergebnis der Sammlung in der Stadt Gießen beläuft sich nach den Ermittlungen am heutigen Montagvormittag auf insgesamt 3450, Mark. Angesichts der geschilderten Sachlage ein neuer anerkennenswerter Beweis für die Opfer­bereitschaft unserer Volksgenossen!

Den Abschluß des gestrigen Sammeltages bildete am Abend ein kameradschaftliches Beisammensein der Sammler im Cafe Leib. Bei dieser Gelegenheit hielten Kreishandwerksmeister Pg. Stühler, Kreisamtsleiter des Amtes für Beamte Pg. Hetz und Pg. SUo ft ermann kurze Ansprachen, m denen nicht nur den Sammlern und ihrem Werk die wohlverdiente Anerkennung ausgesprochen, sondern auch der hohe ideelle Gehalt dieses Gememschasts- werkes und dieses Bekenntnisses zu Führer und Volk und den deutschen Wiederaufbau im national­sozialistischen Geiste hervorgehoben wurde.

Fällt die Christnacht in den wachsenden Mond, gibt es ein Jahr, das die Arbeit lohnt."

Aber auch Schnee kann willkommen sein: Fallen in der Christnacht Flocken,, wird sich der Hopfen gut bestocken."

In anerkennenswerter Tatbereitschaft und uner­müdlicher Hingabe an die große Sache stellten sich am Samstagnachmittag und am gestrigen Sonn­tag auch die Angehörigen unseres Handwerks und unserer Beamten­schaft in den Dienst des Winterhilfswerks. Wie die Volksgenossen aller Schichten und Be­rufe, wie alt und jung, Mann und Frau, Bub und Mädel bisher schon nach besten Kräften be­müht waren, jeder an sei­ner Stelle, soweit wie möglich an dem Kampf des Winterhilfswerks ge­gen Hunger und Kälte teilzunehmen, dabei auch indie vorder st eLi-

Aus diesen Versen von Hans Sachs schaut uns ein harter deutscher Winter an, wie wir ihn heute kaum noch kennen, zumindest aber nicht schon im Dezember zu erwarten pflegen. DerHartmonat hieß er deshalb ehedem, und mit dem Januar teilt er den NamenWolfmonat". Denn in diesen grim­men Wochen kamen die Gebrüder Isegrim noch vor wenigen hundert Jahren bis an den Bauern­hof, wenn die Beute in Eis und Schnee gar zu spärlich ausfiel. Aber man deutet diese letztgenannte Bezeichnung auch mythisch:Es ist in jener Zeit der kurzen Tage der Wolf, der die Sonne ver- schlingt", sagt Grimm. Und derselbe Volkskundler erwähnt, daß zu seiner Zeit noch an der Rauhen Erbach, einem oberfränkischen Flüßchen, zum Wech- nachtsfest gebackene Tierfiguren verzehrt wurden, die man 'Hauswölfe" nannte. Irgendwie spielt in solchen Brauch und in solche Namensgebung der Fenriswolf" hinein, der ja nach dem nordischen Mythos am Ende der Götter und der Erdenwelt und am Schlüsse der Dinge so verhängnisvoll be­teiligt sein wird. Germanischem Geistesgut ent­stammt auch der NameJulmond", den der d)rifb liehe Kaiser Karl durchHeilagmonat" oder auch Heilmonat" ersetzte. Gebräuchlicher war im Mit­telalter und später nochChristmond".

Sonnenwende und Weihnacht geben dieser Zeit­spanne um den kürzesten Tag herum ihr Gepräge, aber auch über das rein kultische und religiöse Sin­nen des deutschen Menschen hinaus, hat gerade die­ser Monat eine Reihe von bemerkenswerten Tagen, die zumal für den Landmann beachtlich sind. Bauernsprüche grundlegender Art gelten ziemlich unbedenklich überall: Vor allem will man den De­zember kalt haben, wenn er ein gutes Folgeiahr prophezeien soll.Auf kalten Dezember mit tüchti­gem Schnee folgt ein fruchtbares Jahr mit reich­lichem Klee." Sodann:Kalter Dezember und fruchtbares Jahr find vereinigt immerdar." Beson­ders wird auf einzelne Tage und zumal auf den Weihnachtstag geachtet:Grüner Christtag, weißer Dftertaq" gilt überall.Wenn der Chnsttag schon und klär, so hoffet man ein gut Weinjahr. Und besonders auch eine sternenhelle Christnacht die ja kalt zu sein pflegt ist verheißungsvoll für den Bauern. Zudem gilt:

Aus der Provinzialhauptstadt.

Dezember Heiligmonat.

Decernber, das zwölfft Monat, mit solcher grimmer Kett angaht, erfrört alle Gewechs so sehr, famb* werdens grünen nimmermehr, jam* sei es alls verdorrt und gestorben und in und ob der Erd verdorben, (am* forthin auf der ganzen Erd kein Sommer mehr zukünftig werd."

völligen Abschluß aller Bewertungen Kontrollzettel und Arbeitsbogen mit Hilfe der Nummern vereinigt. Dieses Verfahren stellt ein Muster der vorurteils­freien Bewertung dar. Stundenlang haben die zehn bis zwölf Helfer zu tun, bis das Ergebnis vorliegt, das in der Gießener Stenographenschaft demnächst bekanntgegeben wird. Die gerechte Wertung sichert dem Besten den ersten Preis. Den anderen bleibt die Anerkennung und das Beispiel, dem jeder nach­streben soll. Aber schon heute darf gesagt werden: Vielen konnte die NoteHervorragend" gegeben werden, viele auch habensehr gut" gearbeitet.

Die Gießener Stenographenschaft darf in diesem Leistungsschreiben einen erneuten Beweis der In­tensität ihrer wertvollen Arbeit sehen.

Steuerfreiheit für Weihnachtsgeschenke bei der preußischen Lohnsummensteuer

Im vorigen Jahr hatte der Reichs- und preu­ßische Innenminister zugleich im Namen des preu­ßischen Finanzministers den Gemeinden, die Lohn-

auch, nach unserer Jugend und der SA., die Hand­werker und Beamten in der vordersten Lime des großen Ringens. Dabei gab es für alle nur e ine Selbstverständlichkeit: die Sammelbüchse in die Hand zu nehmen, trotz Wind und Wetter durch die Straßen zu wandern und immer wieder durch freundliche Aufforderung und durch das ermun­ternde Klappern der Sammelbüchse einzuladen zur Beisteuer für den Kampf gegen die Not, für die Hilfeleistung in d e n Familien, die sich bislang noch nicht aus eigener Kraft ausreichend gegen Die Be­drängnis der wirtschaftlichen Not wehren können. Handwerksmeister, Handwerksgesellen und Lehr­linge, die Beamten aller Verwaltungen und aller Dienststellungen strebten in schönem Wetteifer da­nach, möglichst reiche Erträge m ihren Sammel-

ß i n f s Blick in einen der Schulsäle während des Diktats. Rechts: Die Prüfungskommission bei ihrer Arbeit. (Ausnahmen j2j: Neuner, Gießener Anzeiger.)

Dornotizen.

Tageskalender für IHonfag.

NSDAP., Ortsgruppe Gießen-Süd, Abt. für Volksbildung: 20.30 Uhr in der Aula des Gymna- fiums Vortrag:Drei Jahre in der Libyschen Wüste". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:G'schich- ten aus dem Wiener Wald". Gloria-Palast, Sel­terweg:Ein Teufelskerl".

Oberhessische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde.

Am morgischen Dienstag Vortrag mit Filmvor­führungen 'über tierische Entwicklung. Näheres in der heutigen Anzeige.

Goethe-Bund und kaufmännischer Verein.

Am Freitag, 6 Dezember, wird in der Neuen Aula der Tierschriftsteller und Tierfreund Paul E i p p e r zu feinem TierfilmFreude kommt vom Tier" sprechen. Paul Eipper ist der Künder der deutschen Liebe zum Tier. Die Lauterkeit seines Herzens, der gläubige Frohsinn dieses mit aller Kreatur innig verbundenen Menschen weckt unmit­telbaren Widerhall bei der Zuhörerschaft. Der Film vermittelt Unterhaltung und Freude für jeden Tier­freund, die noch besonders dadurch erhöht wird, daß Paul Eipper dazu spricht. (Siehe die heutige Anzeige.)

Winterhilfswerk

des deutschen Volkes1935/36

Kreisführung Gießen.

In der Zeit vom 2. bis 5. Dezember 1935 findet in allen Orten des Kreises Gießen eine Lebens- mittels ammlung zugunsten der Anstalten und Einrichtungen Der Inneren Mission durch die evangelischen Pfarrämter gemäß einer Vereinbarung der evangelischen Dekanate Gießen, Grünberg, Hun­gen und der Kreisführung Gießen statt.

Die Ortsbeauftragten werden auf die Übersandte Vereinbarung und Anordnung verwiesen.

* gleichsam als ob

Kreishandwerksmeister Stühler (links) beim Sammeln.

Uebereinstimmend damit sagt man:Besser die Weihnachten knistern, als daß sie flüstern ; Das Flüstern des Regens ist unerwünscht, willkommen aber krachender Frost. Dennsind zur Weihnacht die Bäume weiß von Schnee, so sind sie im Früh­jahr von Blüten weiß." Die Witterung der12 Tage", von Weihnachten bis zum Dreikorngstag, soll das Wetter der folgenden 12 Monate verraten. Der Barbaratag, 4. Dezember, ist kein eigentlicher Lostag", aber wer an ihm Kirschzweige ins Waf­er fetzt und dann zu Weihnachten ihr Aufblühen beobachten darf, hat Glück im Familienleben. Der Nikolaustag, 6. Dezember, wurde Gabentag, weil St Nikolaus nach Der LegenDe einmal Drei armen Mädchen Drei Beutel GolD vor Die Kammertür legte, Damit sie eine Mitgift hätten. Thomastag, Der 21. Dezember, ist Der kürzeste Tag, Die Winterfon- nenroenDe, Deshalb heißt es:St. Thomma kehrt Die StunD umma." ODerThomas Dreht Den Zeiger um"; Denn nun roerDen Die Tage wieder langer. Vom Stephanstage, 26. Dezember, sagt man in Ostpreußen:Scheint am Stephanstage die Sonne, so gerät Der Flachs zur Wonne." Der letzte Tag Des'Jahres roirD eifrig Daraufhin betrachtet, was hinter ihm komme; bringt Silvester Morgensonne, Dann aber NachtwinD, so ist Das ein schlechtes Vor­zeichen für Die Korn- und Weinernte, wie man vielerorts sagt. Ein Wort aber gilt überall und

Es ist kein Zweifel darüber: ein sehr großer Teil les Nachwuchses im Beruf Der kaufmännischen An- geftellten nimmt es ernst mit seiner Arbeit. Viele iinten sich in klarer Erkenntnis Der Notwendigkeiten hi ber Ortsgruppe Gießen der Deutschen Stenogra- chiaschaft ein, um sich stenographische Fertigkeiten mzueignen, Die im kaufmännischen Beruf DringenD nofg sind. Die Gießener Ortsgruppe der Deutschen Sdnographenschast war sich ihrer Aufgabe stets be- DU^t; sie hielt in bestimmten zeitlichen Abständen Luise ab für Anfänger und Fortgeschrittene. Die JIrteit, die in der Stenographenschaft geleistet wird,

10 Jahre Deutsches Forschungs- Institut für Segelflug.

LDD. Darmstadt, 1. Dez. In Anwesenheit des Führer- Der Landesgruppe XI Des Luftsportverban- Des SchaeDel, unD Des früheren Institutsleiters auf' Der Wasferkuppe, Jaftabar, beging Das Deutsche Forschungsinstitut für Segelflug mit einer internen Feier (ein zehnjähriges Jubiläum. Der Le,- ter des Instituts, Prosestor ® e o r g u , gedachte tn feiner Ansprache all Der Vorkämpfer Des Seqel- Ilugs unD feiner Opfer, insbesondere Des unvergetz- lichen Johannes N e h r i n g. Das bunte Pro^amm de- Abends wurde, wie bei den Fliegern üblich, von den Kameraden selbst bestritten.

Geltung behalten:

Zu Silvester ein gut Gewissen ist besser als Punsch und gute Bissens $

tagnachmittag noch einigermaßen günstig gesinnt, aber am gestrigen Sonntag stand alle Ungunst des Wetters hart gegen das Werk Der Sammler. Das ununterbrochene unD zeitweise starke Regenwetter machte ihnen nicht nur Die Durchführung ihrer selbstlosen Aufgabe befonbers schwer unD erfor­derte allen Einsatz Der körperlichen Wiberstanbskraft unD auch ein ansehnliches Risiko Der Gesunbhett, sonDern es beeinträchtigte leider wohl auch in ge­wissem Ausmaße Das Ergebnis Der Sammlung, Da bei Diesem SchanDwetter, wie wir es am gestri­gen Sonntag erlebten, Der Verkehr auf Den Stra­ßen gering war, ja Die Straßen zeitweise völlig ausgestorben waren. WährenD all Dieser StunDen ftanDen aber unentwegt unD opferfreuDig Die Samm­ler auf Dem Poften, um ihrer schönen Pflicht Des volksverbunDenen Werkes zu genügen. Dafür ge-

Handwerker und Beamte sammeln für das MW

3450 Mark in der Stadt Gießen.

meine gemeinnützige.

(n bestimmten Abständen werden von der Gteße- nct Ortsgruppe der Deutschen Stenographenschaft aud) Leistungsschreiben abgehalten. Eine solche Lei- itmgsprüfung fand am gestrigen Sonntag vormit- tat in den Schulräumen der Pestalozzischule am Mrnerwall statt. Etwa 120 Kurzschriftler verschie- )ercr Altersklassen fanden sich dazu ein.

.'m Gang des Erdgeschosses des Schulgebäudes heufchte bis kurz vor Beginn der Prüfung eine gewisse Unruhe, die immer jene erfassen wird, die im Wettbewerb eine Leistungsprüfung abzulegen hai-en. Jeder legt sich die Frage vor:Werde ich ?5 schaffen?" Und jedermann ist bemüht, das zu ichffen, was nach einer entsprechenden Zeit des lltierrichtes und der Hebung billig von ihm ver­ladt werden kann. Es darf nicht verkannt wer­be-, daß eine stenographische Leistungsprufung viel Konzentration des Geistes und des Hi 11 e n s erfordert, da ja in einem bestimmten Zelraum eine fest umriffene Leistung erreicht mrben soll, die nach verschiedenen Seiten einer firmgen Beurteilung standhalten muß.

; Die gestrige Prüfung war wieder sehr gut vor- beieitet Die Prüfung der 120 Wettbewerber wurde m vier verschiedenen Schulsälen vorgenommen. Hier Men jene im Schulzimmer, Die sich Der Prüfung fÜT 60 bis 80 Silben in Der Minute unterzogen, im nächsten Zimmer jene, Die 100 und 120 Silben li-eiben usw. Selbstverständlich beteiligten sich auf) dieKanonen^ die mit 200 bis 300 Silben Leitung in der Minute aufwarten können.

Zünktlich um 9 Uhr konnte mit den Prüfungen fwonnen werden, nachdem die ehrenamtlichen An- farer, Aufsichtsführende, Werter und Prüfer die letten Anweisungen entgegengenommen hatten Die Abgabe Der Prüfung glieDerte sich ln zwei Teile. Ämachst rourDe für Das Schon- unb Richtigschreiben Stiert, eine Prüfung, Die Die Leistung Des Wett­bewerbs einmal erkennen läßt, ob Der fange Mann ct>r das junge MäDchen Die Einheitskurz chrift be- hk rschen. Den zweiten Teil Der Aufgabe stellte Das MttbewerbsDiktat in Den verschieDenen Geschwmdig-

Diktat tft der «rotze Augenblick der Mfung. E- gilt! Aeutzerste Konzentration Ruck­st aen gibt es natürlich nicht): in unerbittlichem steichmah wird der I-xt klar und deutlich vorge- st-ochen und wenn der Borsprechende geendet hat, tonn ist unweigerlich Schluß! Da gibt es nur ge- lengte Rücken, Bleistifte huschen über das Pap'-r, gibt kein Flüstern oder zum Nachbar schielen, hadern nur Aufmerksamkeit und angestrengte Ar- beit' Einer Der AufsichtführenDen steht mit der Uhr in der Hand da und kontrolliert die vorgeschriebene Sät, die mit der vorgesehenen Silbenzahl in Em- §«ng stehen mutz. Schlietzlich wird das Diktat be- mdet und die Wettbewerbteilnehmer werden nun ihrem Schicksal, d h. ihrer Leistung, überlassen Es qit nun, das Diktat zu übertragen, und dabei zeiA fo, wer etwas gelernt hat. Immerhin - nach dir Ausnahme des Stenogramms geht doch mancher Seufzer der Erleichterung durch die Reihen. Die U?bertragungs3eit ist nicht allzu reichlich bemessen. Der in seinem Stenogramm keine Lucken hat, o. y. jedes Wort, jeden Satzmitgekriegt" hat kann es in der vorgesehenen Zeit ohne Not Raffen, Ja, er femn seine Arbeit noch zwei und dreimal durchlesen. Der allerdings erst Sätze vervollständigen muß, hat erheblich schwerer Zur festgesetzten Zeit muß ab- mliefert werden Wer gut leserlich stenographierte, fronte es geschafft haben. Nach der Abgabe ist die Prüfung für die Teilnehmer beendet. Zwar unter» bilt man sich in den Wandelgängen des Schul- hiuses noch über das vermutliche Ergebnis zu ämbern ist daran aber nichts mehr.

Das letzte Wort hat Die Prüfungskommission, de- rm anstrengende Arbeit beginnt, wenn sich die Wettbewerbsteilnehmer auf den Heimweg machen. 2ne Stenogramme werden genau überprüft, nach Leserlichkeit, Richtigkeit, Sauberkeit und Vollständig- kcit- in gleicher Weise wird auch die Uebertragung DDraenommen, die auch hinsichtlich der Grammatik d>r Orthographie und der Interpunktion hieb- und Nchfest sein soll. Jeder Fehler wird Zeile auf ?eile registriert. In der Quer- und Endsumme hieaelt sich die Leistung. Bei gleichen Ergebnissen entscheidet die benötige Zeit und schließlch die er ab t-re Durchführung für den ersten Preis Die Sie­ger des Wettbewerbs erhalten entsprechende Ur- ^Beachtenswert für di- unoor-ingenommene PrÜ- rllt1_ hor nhnelieferten Arbeiten ist, daß die Be- ' k-rb-r niemals d°n Namen d°s Wettbewerbsteil. r/hmers kennen, der nur gefonber auf einem Kor- trollzettel bzw. auf Teilnehmerzetteln vermerkt tft. Sm Kontrollzettel unb Arbeitsbogen mit gleichlau­tenden Nummern versehen sind, werden erst zum