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Wirtschaft
Kirchliche Nachrichten
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cher, im Verlaufe konnten sie sich aber gut erholen. Bauwerte waren ebenfalls beachtet, Holzmann 87, Cement-Heidelberg 113,50 (112,50). Am Kassamarkt notierten Bankaktien, insbesondere Commerzbank, weiter fest, Berliner Handelsgesellschaft waren um 1 v.H. auf 113 erholt, Commerzbank stiegen auf 81,75 (80,50) und DD-Bank 84,25 (83,75).
Der Rentenmarkt lag im ganzen wieder sehr still, aber fteundlich. Altbesitzanleihe und Kommunal-Um- schuldung sowie späte Reichsschuldbuchforderungen waren weiter erholt. Kassarenten lagen ruhig.
U. a. notierten: Altbesitzanleihe 113,50, Stahlver- ein-Bonds 96,65, 6proz. Stadt Mainz v. 28 92,25, 5,50proz. Frkft. Hyp. Liquid. 99,25, Braubank 113, Reichsbank 165, Rhein. Hyp. Bank 125,50, Commerzbank 81,75, DD-Bank 84,25, Dresdner Bank 85,25, Buderus 92,50, Gelsenkirchen 74 bis 74,50, Harpener 102,50, Phönix 58,25, Rheinstahl 97,25 bis 97,50, Stahlverein 48,65 bis 48,90, AEG. 31,25.
Frankfurter Liermarkt.
Frankfurt a. M., 1. Febr. Bei gegen die Vorwoche kaum veränderten Preisen blieb das Geschäft klein, doch rechnet man in den nächsten Tagen mit etwas besserem Absatz. Deutsche Frischeier reichen für die Nachfrage aus, während Kühlhauseier ziemlich angeboten werden, aber nur sehr kleiner Nachfrage begegnen. Ausländische Eier sind nicht angeboten, lediglich Rumänen, Bulgaren und Jugoslawen wurden in kleinen Mengen eingeführt. Es notierten in Pf. pro Stück frei Frankfurt a. M. (Frischware): Deutsche Handelsklasseneier S 13 bis 13%, A 12% bis 13, B 12 bis 12'/-, C 11 bis IIV2, D IOV4, Bulgaren (Original) 10% bis 11, Rumänen Kl. C 10V4 bis 10%, Jugoslawen Kl. B. 11% bis 11%; Kl. 6 10,75 bis 11; deutsche Kühlhauseier: Kl. S 10 bis 10%, Kl. A 9%, Kl. B 9% bis 9%, Kl. C 8% bis 8%, Kl. D 8 bis 81/«.
Frankfurter Buttermarkt.
Frankfurt a. M., 1. Febr. Für Butter blieb die Konsumnachfrage vor der Monatswende weiterhin ruhig, auch hier rechnet man in wenigen Tagen mit einem stärkeren Verbrauch. Trotz des Produktionsrückganges blieben die Zufuhren verhältnismäßig groß. Die Preise lagen unverändert. Es notierten in Mark pro 50 kg frei Frankfurt am Main (Großhandelsverkaufspreise): Deutsche Markenbutter 143 bis 145, feine deutsche Molkereibutter 142 bis 143, deutsche Molkereibutter 140 bis 142, Landbutter 125 bis 130, Kochbutter 115 bis 120, holländische Markenbutter 146 bis 148.
♦ Konkurse und Vergleichsverfahren irn Januar. Nach Mitteilung des Statistischen Reichsamtes wurden im Januar durch den „Reichsanzeiaer" 259 neue Konkurse — ohne die wegen Massemangels abgelehnten Anträge auf Konkurseröffnung — und 47 eröffnete Vergleichsverfahren bekanntgegeben. Die entsprechenden Zahlen für den Vormonat stellen sich auf 210 bzw. 59.
Rhein-Mainische Mittagsbörse.
Aktien fest, Renten still.
Frankfurt a. M., 1. Febr. Die Börse war am Aktienmarkt erneut recht fest und hatte trotz des Monatsbeginns, an dem neue Limite der Kundschaft nur spärlich Vorlagen, verhältnismäßig lebhaftes Geschäft. Wenn sich die Umsatztätigkeit in der Hauptsache wieder nur auf Spezialwerte beschränkte, so wurden aber auch die übrigen Marktgebiete etwas mitgezogen. Ziemlich lebhaft beteiligte sich die Kulisse am Geschäft, auch die Großbanken waren nach dem Ultimo wesentlich aktiver. Der Abschluß der Berliner Handelsgesellschaft mit 6 (i. D. 5 v. H.) Dividende hat angeregt, daneben rechnet die Börse auch auf eine einprozentige Dividendenerhöhung bei der Reichs-Kreditgesellschaft AG., was die Unternehmungslust nur noch gefördert hat, zumal auch aus der Industrie günstige Abschlüsse Vorlagen. Demgegenüber blieben der kaum erwartete Dividendenausfall bei Orenstein & Koppel und die Ermäßigung der Stickstoffpreise um 7 0. H. fast ohne Einfluß. Recht lebhaftes Geschäft hatten IG. Farben mit 143,75 bis 144,75 (143,50) und Rütgers- werke, die auf Abschlußhoffnungen bis auf 108,90 (105) anzogen. Deutsche Erdöl gewannen 1,75 0. H., Metallgesellschaft lagen mit 94,75 unverändert. Elektroaktien lagen etwas uneinheitlich, fest aber Bekula mit + 1,13 v. H., ferner gewannen Licht & Kraft 0,50 v. H., Siemens und Gesfürel je 0,25 v. H., wogegen AEG. und Schuckert je 0,75 0. H. verloren. Montanwerte hatten verhältnismäßig sttlles Geschäft und lagen ebenfalls uneinheitlich; Buderus gaben 0,75 v. H., Phönix 0,40 v. H., Stahl- verein 0,25 0. H. und Mannesmann 0,13 v. H. nach, dagegen lagen Gelsenkirchen 0,25 v. H., Klöckner 0,40 0. H. höher und Laurahütte setzten ihre Be-
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Sonntag, 3. Februar.
13.30 Uhr: Sonntagsschule; 20.15: EvangeN- fationsoortrag,
Mittwoch, 6. Februar.
20.30 Uhr: Bibelstunde.
Reuapostolische Gemeinden Gießen, Händelstraße 1, Ederstraße 13.
Sonntag, 3. Februar.
9.30 Uhr:: Gottesdienst; 16: Gottesdienst. Mittwoch, 6. Februar.
20.30 Uhr: Gottesdienst.
BaplistenGemeinde, Gartenstraße 13.
Sonntag, 3. Februar.
11 Uhr: Kindergottesdienst; 20.30: Prediger Lod. Donnerstag, 7. Februar.
20.30: Bibelstunde, Prediger Falk, katholische Gemeinden. Samstag, 2. Februar.
Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.
Sonntag, 3. Februar. 4. Sonntag nach Erscheinung.
Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe, Kommunion der Männer; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 17.30: Christenlehre und Andacht. Nach allen Gottesdiensten wird der St. Blasiussegen erteilt. — Grünberg. 9.45: Hochamt mit Predigt. — Hungen. 17.30: Vortrag und Andacht. — Laubach. 10: Hochamt mit Predigt; 14.30: Christenlehre und Andacht. — Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt; 20: Vortrag und Andacht. —- Ridda. 8.30: Hochamt mit Predigt. — Schotten. 10.30: Hochamt mit Predigt.
veffenttlcher Sonntagsdienst.
Polizei: Telefon 2751, nur in dringenden Notfällen Telefon 01.
Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Telefon 02.
Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.
Stadtpostamt: Für Schließfachabholer 1 bis 13 Uhr.
Sanitätskolonne: Telefon 2500.
Aerzte: Sanitätsrat Dr. Schliephaie und Dr. . Schäffer.
Zahnarzt: Dr. Metz.
Apotheke: Hirsch-Apotheke.
konkreten Endziel. Auch für Vernunft, Wahrheit und Wissenschaft gibt es diesen Fortschritt nicht. Vielmehr ist lebendige und konkrete Geschichte ein immer neues Ausformen von Gestalt aus den Untergründen des völkischen Lebens — solange nicht eine Erschöpfung der Untergründe und Grundkräfte eingetreten ist. Geschichte geschieht nicht nach einem vorausberechenbaren Schema, sondern aus den jeweils vorhandenen Kräftelagerungen und Kräfte- spannungen der Lebensganzheit heraus, mit denen jeweils neue Aufgaben, die Möglichkeiten neuer Gestaltung im Wechsel von Aufstieg und Verfall gegeben sind. Diesem Gantz der Geschichte mit ihrem Gestalt- und Sinnwandel ift Vernunft, Wissenschaft, Wahrheit einbezogen, und sie erwachsen aus ihm selbst zu Kräften lebendiger Gestaltung am teil- habenden Menschentum.
Der Weg deutscher Wissenschaft führt weder zum freien Rationalismus und noch viel weniger zu einer dogmatisch gebundenen Scholastik zurück, auch
nicht zu einer Scholastik, die das religiöse Dogma als Bindung und Ziel ersetzt hätte durch ein welt- anschaulich-rassisch-politisches Dogma, sondern sie geht aus von einer Lebensnot und Lebensnotwendigkeit des deutschen Volkes, ist innerlich verbunden seinem Charakter und seiner Aufgabe, in diesem Rahmen aber ein Erzeugnis freier schöpferischer Persönlichkeit, die nur ihrer Pflicht am Ganzen und ihrem Dienst an der Idee untersteht, im übrigen gleichgeordnet allen führenden Ideen, Funktionen und Persönlichkeiten im völkisch-politischen Gemeinwesen der Deutschen. Steigt die deutsche Wissenschaft — zusammen mit neuen Lebensordnungen — auf diesem Wege empor zu neuer Sinnersüllung in einer vollendeten Gestalt, die dem deutschen Sinn und Wesen klassischen Ausdruck gibt, so erlangt sie auch neuen Rang der Vorbildlichkeit und der Führung unter den Völkern, zu deren Führerschaft das deutsche Volk berufen und auserwählt ist.
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Nachfrage der Provinzmühlen nach Roggen hielt zunächst noch an, später wurde sie ebenfalls ruhiger, so daß einige Partien unverkäuflich blieben.
Am F u t t e r g e t r e i d e m a r k t hat die Lage noch keine Wendung zum Besseren gebracht, die Zufuhren in Futtergerite blieben auch weiterhin aus; teilweise sollen als Ausgleich einige Posten Futterroggen freigegeben worden sein, ohne daß jedoch die sehr dringende Nachfrage Befriedigung fand. Im Tauschverkehr gegen Kraftfuttermittel kamen Abschlüsse wegen des hierfür fehlenden Angebots nicht zustande.
Hafer war im freien Markt kaum mehr zu haben. Lediglich im Tausch gegen andere Futtermittel wurden kleine Posten umgesetzt, wobei die Brauereien als Gegenlieferung Biertreber oerab- folgten.
In Mühlenabfällen ist die Marktlage unverändert geblieben. Infolge des schwachen Mehl- geschästes sind die an sich schon kleineren Anfälle noch geringer geworden, und die geringen Mengen gehen meist in Verkoppelung mit Mehl an den Mehl- Handel, während beim eiegentlichen Futtermittelhandel Ware kaum erhältlich ist.
Für K r a f t f u 11 e r m i t e l ist die Nachfrage infolge des Frostwetters noch dringender geworden, während Zuteilungen wieder nicht erfolgten.
Rauhfuttermittel blieben bei unveränderten Preisen etwas gefragt.
Kartoffeln hatten weiter ruhigen Markt, gelbfleischige hiesiger Gegend notierten mit 2,80 Mk. bis 2.90 Mark per 50 Kilo bei Waggonbezug unverändert.
Schultheis Payenhofer Aku (Allgemeine Kunstseide) .. Bemberg ................
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Daimler Motoren Deutsche Linoleum ........
Lrenstetn & Koppel..........
Leonhard Tietz ..............
Cbade...........
Sttumulatoren-Fabrik
Conti-Gummi...............
Oie Wirischastsbefferungen im Wetzlarer Gebiet.
Anläßlich eines Betriebsappells der Optischen Werke von E. Leitz in Wetzlar kam der Betriebsführer Dr. Leitz nach einer Würdigung der großen Erfolge, die in den vergangenen beiden Jahren durch die Maßnahmen der Regierung bewirkt worden sind, auf die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens zu sprechen, das früher 60 bis 70 v. H. seiner Erzeugnisse in das Ausland lieferte. Die Befürchtungen, daß sich der Auslandsabsatz der Firma vermindern werde, hätten sich nicht bewahrheitet. Die Firma Leitz habe ihren Export in 1934 gegenüber 1933 um 14,5 0. H. erhöhen können. Diese Leistuna sei durch das einmütige Zusammenarbeiten aller Werksangehörigen zustandegekommen.
Beim Betriebsappell der Buderusschen Eisenwerke, Abteilung Sophienhütte, teilte der Betriebsführer Hüttendirektor G e r s ch l ü t e r mit, daß sich der Gesamtumsatz des Unternehmens in 1934 um 60 v. H. gegenüber dem Vorjahre erhöht habe. Dieser Erfolg wird in erster Linie auf die Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen der Reichsregierung zurückgeführt.
Wochenbericht
»om Frankfurter Schlachtviehmarkt
In der abgelaufenen Woche nahm das Schlacht- Viehgeschäft dank der verringerten Zufuhren einen normalen Verlaus. Die in den beiden Vorwochen «ingetretenen Preisrückgänge konnten wieder aufgeholt werden. Infolge des Anpassens der Austriebe an die verminderte Kaufkraft des Konsums entwickelte sich das Geschäft etwas flotter, obgleich am Rinder- und Schweinemarkt noch geringe lieber* stände oerblieben.
Auf dem Großviehmarkt waren 1093 (in der Vorwoche 1226) Tiere angeboten, die Qualitäten waren etwas geringer. Für Ochsen und Färsen ergaben sich Besserungen von 1 bis 2 Mark, für Bullen und Kühe blieben die Preise unverändert. Nach ruhigem Geschäft verblieb geringer Ueberftanb.
Das Kälbergeschäft nahm einen mittelmäßigen Verlauf, Tiere der Klasse A waren wieder nur in geringen Mengen vorhanden. Die Zufuhr von 1468 (1613) Stück wurde bei 1 bis 2 Mark höheren Preisen ausverkauft.
Hämmel und Schafe hatten ruhigen Geschäftsgang. Der Auftrieb war mit 183 (206) Stück weiter vermindert und wurde bei gleichbleibenden Notierungen geräumt.
Aus dem Schweinemarkt standen 3770 (3972) Tiere zum Verkauf. Fette, schwere Schweine waren auch in dieser Woche nur wenig beachtet, angesichts der lebhafteren Nachfrage für mittlere Schweine vermochten sich aber auch hierfür die Preise etwas zu heben. Geringere Qualitäten waren bis 2 Mark gebessert. Nach ruhigem, bis mittelmäßigem Handel verblieb geringer Ueberftanb.
Wochenbericht
vom Frankfurter Vroduktenmarkt.
Die außerordentliche Zurückhaltung im Einkauf von Brotgetreide hielt auch während der letzten Woche des Monats Januar an, da die Mühlen keinerlei Möglichkeit hatten, sich stärker zu versorgen. Bei Weizen stockt der Einkauf bis zum 1. Februar mit Rücksicht auf die Ermäßigung der Ausgleichsabgabe um 2 auf 1,50 Mark per Tonne offenbar fast vollkommen, während für die sehr geringe Nachfrage nach Roggen das weiterhin sehr schwache Mehlgeschäft verantwortlich gemacht wird. Das Angebot war nicht groß, da die Landwirtschaft angesichts der höheren Festpreise im Februar weniger an» lieferte, infolge der kleinen Nachfrage trat es jedoch stärker in Erscheinung. Die verhältnismäßig gute
Evangelische Gemeinden.
Sonntag, 3. Februar. 4. nach Epiphanias.
Gießen. Sladttirche. 9.30 Uhr: Pfr. Becker; 11: Kinderkirche für die Markusgemeinde, Pfr. Becker; 17: Pfr. Lenz. — Iohanneskirche. 9.30: Propst Knodt; 11: Kinderkirche für die Johannesgemeinde, Propst Knodt; 17: Pfr. Bechtolsheimer; 20: Mif- sionsstunde im Johannessaal, Pfr. Groh. — Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfr. Lenz; 10.45: Kinderkirche für die Luthergemeinde, Pfr. Anthes. — Petruskapelle. 9.30: Pfr. Trapp; 10.45: Kinderkirche für die Petrusgemeinde, Pfr. Trapp. — Wieseck. 10: Gottesdienst. — Atten-Bnseck: 10: Gottesdienst. — Trohe: 13: Gottesdienst. — Grohen- Bnseck. 10.30: Gottesdienst. — Oppenrod. 9: Gottesdienst. — Steinbach. 10: Gottesdienst. — Albach. 12.30: Gottesdienst und Christenlehre. — Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienst; 11: Kindergottesdienst, 1. Abteilung. — Kirchberg. 10: Gottesdienst. — Collar. 13.30: Gottesdienst. — Klein-Linden. 11: Kindergottesdienst; 13.30: Gottesdienst. — Watzenborn-Steinberg. 11: Kinderkiche; 13.45: Hauptgottesdienst. — Garbenteich. 13: Gottesdienst. — hausen. 10: Gottesdienst. — Lich. 10: Stiftsdechant Kahn, Kollekte, hl. Abendmahl; 13: Kindergottesdienst. — Rieder-Bessingen. 14: Stiftsdecbant Kahn, Kollekte. — Langsdorf. 11: Hauptgottesdienft; 17: Kindertzottesdienst. — Bettenhausen. 13.30: Hauptgottesdienst. — Birklar. 9.30: Hauptgottesdienst. — Wünzenberg. 11: Gottesdienst mit Kollekte für die Bekenntnisgemeinschaft. — Trais-Wünzenberg. 13.30: Gottesdienst mit Kollekte für die Bekenntnisschaft. — Hungen. 9.45: Gottesdienst; 10.45: Kindergottesdienst. — Langd. 13: Gottesdienst. — Wir- bern. 10: Gottesdienst. — Beltershain. 13: Gottesdienst, Kollekte. — Kirtorf. 9.30: Kindergottesdienst; 10.20: Hauptgottesdienst, anschl. Feier des hl. Abendmahls der Jungverheirateten. — Obergleen. 13: Hauptgottesdienst; 14: Kindergottesdienst. — Treis. 10: Hauptgottesdienst; 13: Katechismuslehre.
Montag, 4. Februar.
Kirtorf. 20 Uhr: Gustao-Adolf-Frauenverein. Mittwoch, 6. Februar.
Kirtorf. 20.30 Uhr: Bibelstunde. — Obergleen. 19.15: Bibelstunde. — Treis. Frauenhilfe.
Donnerstag, 7. Februar.
Treis. Bibelstunde.
Evangelische Stadtmisslon, Löberstraße 14.
feftigung auf 23 (22,75 und vor ein paar Tagen noch 20,50) fort. Schiffahrtswerte lagen bei kleiner gewordenen Umsätzen noch fest, Hapag + 0,40 0. H., Rordd. Lloyd 4- 0,50 0. H. Fest tendierten außerdem Südd. Zucker mit 171 (168,50), Zement Heidel- berg mit 112,50 (110,75), Gebr. Junghans mit 78,90 (77), Reichsbank mit 165 (164), AKU. mit 50,65 (49,75), Holzmann und Kaufhof zogen je 0,40 0. H. an. Etwas schwächer lagen Zellstoff Waldhof mit 52,75 (53,50) und Hanfwerke Füssen (—0,25 v. H.) sowie Deutsche Linoleum (—0,40 v. H ).
Der Rentenmarkt blieb stark vernachlässigt, es schienen Tauschoperationen gegen Aktien vorge- nommen worden zu sein. Das Geschäft war allgemein gering. Altbesitz 112,75 (112,90), Zinsoer- aütungsscheine 89,60 (89,70) und Kommunal-Um- schuldung büßten sogar 0,40 v. H. ein, wogegen Stahlverein-Bonds pnd späte Reichsschulbuchforderungen je 0,13 v. H. gewannen.
In der zweiten Börsenstunde unterlagen die Kurse bei lebhaftem Geschäft und anhaltend fester Tendenz mehrfachen Schwankungen, wobei zumeist nochmalige Erhöhungen von etwa 0,25 bis 0,50 0. H. zu verzeichnen waren. Etwas niedriger lagen Rüt- gerswerke, die auf etwa 108 0. H. nach gab en. IG. Farben lagen bei 145,25 bis 145, Westdeutsche Kaufhof bei 39 bis 39,25 bis 39,50 bis 39,25 (38,65). Der Kassamarkt lag für sämtliche mittlere Jndu- ftrieroerte fest, eine ganze Anzahl von Papieren erschienen mit „Plus-Plus-Zeichen". Bankaktien lagen weiter fest, aber Berliner Handelsgesellschaft 112 (113).
Arn Rentenmarkt wurde die Haltung später ebenfalls fester und das Geschäft lebhaft, wobei Altbesitz und Kommunal-Umschuldung bis zu 0,50 v. H. anzogen. Der Pfandbriefmarkt lag etwas uneinheitlich, doch ergaben sich nach beiden Seiten nur geringfügige Abweichungen. Stadtanleihen notierten überwiegend etwas fester. Fremde Werte waren ruhig. Im Freioerkehr zogen Kleyer auf 89,50 (88) und Growag auf 75 (72) an. — Tagesgeld unverändert 3 v. H.
Mbenbbörfe fest.
Die Abendbörse war fest und hatte in einigen Spezialwerten wieder lebhafteres Geschäft. Im großen und ganzen blieben die erhöhten Mittagsschlußkurse voll behauptet, vielfach traten weitere Erhöhungen von 0,25 bis 0,50 v. H. ein. Gefragt blieben Westdeutsche Kaufhof, Schiffahrtsaktien, JG- Farben und einige Elektropapiere. Montanaktien lagen zunächst uneinheitlich und meist etwas fchwä-
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Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v.H.
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Lerte l mit Auslos.-Rechten 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse iL unkündbar bis 1935 7% Franks. Hyp.-Bank äv®/ 16 ""kündbar bis 1936
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.......0
95 25
97.5
95-25
97.75
Bereinigte Stahlwerke.
.......0
49
48.9
49
48 75
.......0
12-3
12 4
12 5
12-5
Kaliwerke Aschersleben.
........ 5
112-5
111.13
111
111
Kaliwerke Westeregeln .
.......5
——
111
111
111.25
Kaliwerke Salzdetfurth
.....IV,
155
155
154-75
1555
I. G. Farben-Industrte
.......7
143-5
145-75
143.13
145-65
Scheideanstall........
.......9
206
206
—
——
(MDlbfdimibt .........
.......0
95
96.5
94.75
96
....... 0
105
108
105
108-25
Metallgeiellschaft......
.......0
94-75
94.5
94.9
94-5
31-Januar
1.Februar
Amtliche Dotierung
Amtliche Notierung
Geld
»rief
Geld
»rief
Buenos 8tre-.
0.628
0-632
0.628
0.632
Brüssel-----
58-17
58-29
58-17
58 29
rliio de Ian.
0.194
0.196
0-194
0-198
Sofia......
3-047
3.053
3-047
3-053
Kovenhagen.
54.50
54-60
54 36
54.46
Danzig.....
31-22
81-38
81.22
81 38
London .....
12-205
12-235
12-17
12-20
HeljtngforS..
5-39
540
5-375
5-385
Paris ......
16 41
16 45
16.41
16-45
Holland ....
168.38
168.72
168-34
168 68
Italien.....
21 30
21.34
21-30
21-34
Japan ......
0 710
0.712
0.709
0-711
Jugoslawien
Oslo..... :
5.649
5.661
5.649
5-661
61-34
6146
61-19
61 31
Wien.......
48.95
49-05
48-95
49-05
Lissabon ....
11.08
11.10
11-05
11-07
Stockholm...
62.93
63.05
62-76
62-88
Schweiz ....
80.72
80.88
80-72
80 88
Spanien....
34 03
34 09
34-00
34-06
Prag.......
10-40
1042
10.40
10-42
Budapest ...
—
—
Reuyork...
2-507
2.513
2-500
2.506
0
—
—
1049
104-75
Banknoten.
0
49-75
51
50-4
51
0
114.4
116.5
114-25
115.75
52 65
Berlin, s.Februar
Geld
»rief
0
53-5
52.75
53 13
Amerikanstche Roten..............
2.453
2.473
0
72-5
72-5
72-25
71.75
Belgische Noten..................
57-96
58-20
7
—■
—
130
130
Dänische Noten .................
54-15
57-37
0
51
51
50-75
51
Englische Noten .................
12-135
12-175
0
63-75
63-5
63
63.25
französische Noten...............
16.37
16 43
0
—
—
85 75
85 13
Holländische Noten...............
167.92
168-60
0
38-25
40-25
38
40
Italienische Noten................
21-11
21-19
10
—
——
—
201
Norwegische Noten ..............
61.03
61-27
0
160-5
——
161-5
160
Deutsch Oesterreich, * 100 Schilling
0
146
147-5
145-5
147-5
Rumänische Noten...............
—
—
Schwedische Note»...............
62-54
62 86
0
32-4
32.5
32
32-75
Schweizer Noten.................
80-44
80-76
<
90
90 75
-
—
Kpanische Noten.................
33-76
33 90
8
168.5
171
170
171
Ungarische 'Jtoten ..••••••••••••••
—
—


