SeverinA über seine Haltung
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oben zum Jahreswechsel einen
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Arbeiter in den
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Gewerkschaften,
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Verbannuncher Sinowlew-Gruppe.
Moskau, 1.
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die Abberufung mit den Gerüchi
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Für oder gegen Deutschland
Severing wünscht eine imposante Mehrheit für die Rückgliederung der Saar.
gen verbannt, 1 Posten abber führenden Leute d Boguslawfki, sind kutien verba
aufgetaucht wäre Urteilsbegründun
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• ine Illusion. Sie hat trotz ;efallener unverbindlicher Aeuße- ine rechtliche, noch eine a g e. Jetzt wird die Entschei- gegen Deutschland getros- s ch e dringend, daß sie für
m Interesse des Landes, dem die leiner Betätigung im öffentlichen
:eien Gewerkschaften, bekenne elen zehntausender auf- ........ , die
zu sprechen und gerade heute im land und Fran
f e n worden sind. Die anderen Opposition, wie Sykzow, Rutin- on vor einiger Zeit nach I a - l t worden.
P a r i s, 2. Jan. (DNB. Funkspruch.) Am heutigen Mittwoch tritt unter dem Vorsitz des Präsidenten der Republik Lebrun im Elysee ein M i n i st e r - r a t zusammen, in dem die Entscheidung über Lavals Romreise fallen wird. Man behauptet, Präsident Lebrun sei sehr für die Durchführung der Reise, aber in der Presse findet man keine Anhaltspunkte dafür, daß die Schwierigkeiten behoben worden sind. Nach dem „Oeuvre" sollen der österreichische Gesandte E g g e r - M ö l l - w a l d und der österreichische Völkerbundsvertreter P s l ü g e l dem französischen Außenminister zugestanden haben, daß sich Oesterreich mit der Teilnahme der Nachfolge st aaten an dem Garantiepakt ab finde. Sie sollen jedoch ihre Opposition gegen die Beteiligung von Staaten aufrecht erhalten haben, die weder Großmächte noch geographische Nachbarn Oesterreichs sind. Französischerseits wolle man allerdings diesen Einwand nicht gelten lassen.
Das „Echo de Paris" berichtet, Mussolini habe dem französischen Botschafter in Rom, C h a m- brun, noch immer nicht den Empfang bewilligt, um den dieser im Auftrage seiner Regierung bereits am Samstag nachgekommen sei. Italien soll jetzt sogar vorschlagen, daß außer Rumänien noch ein anderer Staat, der nicht geographischer Nachbar Oesterreichs ist, nämlich Polen, an dem Garantiepakt beteiligt werde. Das Blatt meint, die polnische Teilnahme wäre nicht nachteilig, aber es sei schwer zu begreifen, wie Polen diese neuen Verpflichtungen mit denjenigen in Einklang bringen könnte, die es mit Deutschland verbänden. „Journal" lehnt die Vermittlung Englands zwischen Frankreich und Italien als unzweckmäßig ab.
Im ganzen gesehen ist der Eindruck, den gut unterrichtete französische Kreise gewonnen haben, ausgesprochen pessimistisch. Man verhehlt kaum noch, daß die französisch-italienischen Verhandlungen sich totgelaufen hätten, obwohl man den Ausdruck „scheitern" möglichst vermeidet und sich auf die Bemerkung beschränkt, daß die Reise Lavals nach Rom verschoben sei und die Besprechungen von Kanzlei zu Kanzlei fortgeführt würden. Die französische Diplomatie hat sich anscheinend davon überzeugen müssen, daß die italienische Orientierung mit der bisher betriebenen
rer des Deutschen Reiches, Adolf Hitler, beendete im Jahre 1933 die deutsche Not und schuf ein einiges Deutsches Reich. Mit Stolz blicken auch wir auf das Jahr des Sieges.
Die Parole für das kommende Jahr heißt: A u f- bau und Festigungbes Erreichten! Die Nothelferschaft wird weiterhin in Treue zum Führer stehen und im Glauben an Deutschland zu jedem Opfer bereit sein."
Aus aller Welk.
Raubmord in Wiesbaden.
Im Schloßpark zu Wiesbaden-Biebrich wurde am Silvesternachmittag eine Frau mit schweren Der- letzungen aufgefunden, die alsbald nach ihrer Einlieferung in das Krankenhaus st a r b. Die Erschlagene wurde als die 38jährige Elisabeth P e i ch e l aus Traunstein, die in Biebrich zu Besuch weilte, erkannt. Die Polizei konnte den Mörder schon am Silvesterabend in einem Tanzlokal ermitteln und estnehmen. Nach einem eingehenden Verhör legte der Verhaftete am Neujahrsmorgen ein Geständnis ab. Er hat die Peichel mit einem harten Gegenstand von hinten niedergeschlagen und ihr die Börse abgenommen, die zwei einzelne Markstücke enthielt. Bei dem Mörder handelt es sich um den 28jährigen Peter R o st, der verheiratet und Vater von zwei Kindern ist.
verhängnisvolle Gasexplosion. —
Ein Sind gelötet, vier Sinder schwer verletzt.
In Berlin spielten am Neujahrstage Kinder mit bengalischen Streichhölzern. Ein brennendes Streichholz fiel in einen Schacht, in dem Rohre der Gaswerke liegen. Hier hatte sich infolge eines undichten Ventils Gas angesammelt. Durch das brennende Streichholz explodierte das Gas. Zwei Kinder fielen in den Schacht, während die anderen auf die Straße geschleudert wurden. Fußgänger, die den Vorfall beobachtet hatten, holten die in den Schacht gefallenen Kinder heraus und benachrichtigten die Feuerwehr, der es gelang, nach ungefähr 20 Minuten den Schaden zu beheben. Von den Kindern wurde ein 14jähriges Mädchen so schwer verletzt, daß es bereits seinen Verletzungen e r l e g en ist. Vier weitere Kinder wurden schwer verletzt.
Ammoniakexplosion in einer Londoner Fabrik.
In einer chemischen Fabrik im südöstlichen Teile der Londoner City erfolgte eine Ammoniak- explosion, da ein Haupthahn der Ammoniakanlage nicht abgedreht worden war. In kurzer Zeit hatte sich eine große Menschenmenge angesammelt, die von Polizeibeamten zurückgedrängt werden mußte, um vor den giftigen Dämpfen geschützt zu werden. Nach einstündigem Suchen gelang es den mit Gasmasken versehenen Feuerwehrleuten, den Haupthahn der Ammoniakanlage zu finden und abzudrehen. Der Nachtwächter der Fabrik war durch die Explosion weit fortgeschleudert worden und durch die Ammoniakdämpfe so schwer vergiftet, daß er ins Krankenhaus gebracht werden mußte. Drei Feuerwehrleute waren trotz angelegter Gasmasken ohnmächtig geworden.
Schweres Autounglück bei Chemnitz. — Zwei Todesopfer.
Auf der Chemnitztal-Straße verunglückte am Silvestertag ein mit vier jungen Leuten aus Auerswalde kommender Kraftwagen. Zwei Insassen des Wagens wurden getötet. Der Wagen, der nach den Feststellungen der Polizei auf der falschen Seite fuhr, schleuderte beim Ausweichen vor einem entgegenkommenden Radfahrer gegen die Chausseesteine und stürzte eine über acht Meter hohe Böschung hinunter. Einer der Insassen starb kurz darauf, der Führer erlag in der Nacht im Krankenhause seinen Verletzungen. Die beiden anderen Insassen kamen mit leichteren Verletzungen davon.
Zwei schwere Verkehrsunfälle in Frankreich fordern fünf Todesopfer.
Ein schrecklicher Unfall ereignete sich am Neu- - jahrstag bei Tours. Ein mit drei Personen, darunter einem blinden Gesangslehrer, besetzter Krast- i magert stürzte gegen Abend bei Montlouis in ' die Loire. Der Unfall wurde erst eine Stunde : später von Vorübergehenden bemerkt, die festge- 1 stellt hatten, daß die Schweinwerfer des in den ; Fluß gestürzten Wagens unter Wasser noch leuch- : teten. Die drei Insassen konnten nur noch als ’ Leichen geborgen werden. In der Silvesternacht 1 ist ein Pferdegespann bei Lorient an einer Brücke : in den Oust-Fluß gestürzt. Die beiden Insassen des : Wagens ertranken: ihre Leichen wurden von der Strömung weggespült und konnten noch nicht 1 geborgen werden.
Chefpilot Teigler tödlich verunglückt.
[ Der bekannte Flieger Chefpilot Teigler, der [ zuletzt bei der Fliegerlandesgruppe in Dortmund • war, ist auf einer Autotour in Holland tödlich i verunglückt. Teigler fuhr mit seinem Wagen : auf einen auf der Landstraße fahrenden unbeleuch- , teten Lastzug auf. Teigler wurde auf der Stelle , getötet, während sein Begleiter schwer verletzt wurde.
Zwei Knaben durch Crdmossen verschüttet und erstickt.
- Ein folgenschweres Unglück trug sich auf einem Bauplatz der Karlsruher Albsiedlung zu. Dort gruben zwei Knaben im Alter von 14 und 9 Jahren nach römischen Scherben. Die ausgehobenen Erdmassen gaben plötzlich nach. Die beiden Knaben : wurden verschüttet und e r st i ck t e n.
originelle Art und Weise versucht wivd, den österreichischen Aufbau zu stören.
*
lieber die Größe und das Ausmaß des inner- politischen Kampfes in Oesterreich gibt ein Aufsatz, den der Polizeipräsident von Wien, Dr. Skubl, unter dem Titel „D a s schwerste Jahr der Polizei" in der christlich-sozialen Reichspost veröffentlicht, beredten Aufschluß. Dr. Skubl gibt bekannt, daß in dem Zeitraum vom 31. März bis 31. Juli 1934 in Wien mehr als 30000Personen durch Kriminalbeamte verhaftet wurden. Dabei seien Personen, die bei Kundgebungen, durch Wachbeamte oder durch andere Abteilungen der Exekutive festgenommen wurden, nicht m i t g e re ch n e t. In Wien wurden in dem gleichen Zeitraum 90 000 Haussuchungen vorgenommen, wovon 25 000 Fälle ein positives Ergebnis gehabt hätten.
in. (DNB.) Das Schicksal Si- enews und ihrer drei-
Ein Elefant
zu Silvester im Münchener Zoo geboren.
Der Zoologische Garten München-Hellabrunn wurde am letzten Tag des alten Jahres noch von einem freudigen Ereignis beglückt. Am Montagfrüh wurde dort nämlich ein Elefant geboren. Es ist dies der zweite in Bayern geborene Elefant.
Hakenkreuz auf einem englischen Rathaus.
Zu ihrem großen Erstaunen bemerkten die Bewohner der ostenglischen Küstenstadt Cromer am Morgen des Neujahrstages, daß auf einem Flaggenmast des Rathauses einegroßeHakenkreuz- sahne in Silber und Schwarz wehte. Da die unbekannten Täter die Flaggenleine abgeschnitten hatten, mußte man den Mast umlegen, um die Fahne zu entfernen.
Das Präsidentenauto ohne Trittbrett.
Am Neujahrstag benutzte der Präsident der französischen Republik, Lebrun, zum ersten Male seinen neuen Dienstkraftwagen, der kein Trittbrett aufweise. Bekanntlich hat das Attentat in Marseille bewiesen, daß das Trittbrett des Kraftwagens bei einem Anschlag dem Täter die Ausführung seines Vorhabens erleichtern kann.
Der lllann, der nie eine Schule besuchte. — E. h. hillman in London gestorben.
Auf der Hohe einer glänzenden Laufbahn ist der Begründer und Präsident des größten privaten Lujtfahrtunternehmens von England, Edward Henry Hillman, im Alter von 45 Jahren in London g e st o r b e n. Hillman, der sich rühmte, nie in seinem Leben eine Schule besucht zu haben, war vor dem Kriege einfacher Brauereigehilfe, wurde dann Trommler in einem englischen Regiment und machte den Weltkrieg als Kavallerist an der fran-
bisherigen Generalkonsul in r Birsniek, abberufen. In
entkleide. Die Welt wolle
Titir noch geringe Aussichten für Lavals Komreise.
Heute Ministerrat in Paris. - Das österreichische Problem. — Vor einer Neuorientierung der französischen Außenpolitik?
St ö t n , 31. Dez, (DNB.) Die ..Kölnische Zeitung" veröffentlicht eine Unterredung ihres Berliner Mitarbeiters mit dein früheren preußischen Minister des Innern Karl Severine über seine Haltuna
zehn Buchstaben. Dies trifft auf die russische Schreibweise des Namens des lettischen Generalkonsuls zu. Birsniek gehörte auch 1905 zu den Teilnehmern an der Revolu-tion. Aus dieser Zeit besaß er zahlreiche Verbindungen z u russischen revolutionären Kreisen. Man hält es daher nicht für ausgeschlossen, daß er auch Beziehungen zu den mit Sinowjew und Trotzki sympathisierenden Gruppen unterhalten habe.
Eine Reujahrsbotschast des österreichischen Bundeskanzlers.
Wien, 1. Jan. (DNB.) Bundeskanzler Dr. Schuschnigg richtete durch den Rundfunk eine N e u j a h r s b o t s ch a f t an ine Bevölkerung. Er erklärte, daß die Regierung auch im kommenden Jahr für Arbeitsbeschaffung sorgen wolle und ein umfangreiches Programm von Hoch-, Straßen- und Brückenbauten entworfen habe. Auch der Ausbau bei der Poft und bei den Bundesbahnen werden fortgesetzt. Ebenso solle der W e r b u n g für den Fremdenverkehr ein besonderes Augenmerk zugewendet werden.
Der Bundeskanzler sagte dann: Und ein weiteres ist es, was wir uns vom Jahre 1935 wünschen müssen, den sozialen und den politischen Frieden. In Oesterreich ist man jederzeit bereit, zuzuhören und zu reden mit jedermann, dem es wirklich darum zu tun ist, eine sachliche Debatte zu führen. Wir sind aber nicht bereit und werden uns niemals dazu bereit finden, auch nur einen Zoll breit abzuweichen von der eindeutigen und klaren österreichischen Linie. Wir werden allerdings nicht verhindern können, daß immer wieder davon gesprochen wird, daß Oesterreich und seine Führung ihre Aufgaben darin erblicken, sich fremd nationalen Einflüssen auszulie- fern ober gar zu verkaufen. Wir werden diesen Blödsinn nicht verhindern können und werden es gewiß auch nicht unterbinden können, daß da und dort immer wieder auf diese gewiß nicht mehr
in der Saarfrage
Severing verwes zunächst auf seine Bemühungen, die Saar bem deutschen Mutterland uneingeschränkt ur b ungeteilt zu erhalten und antwortete duf die Frage, ob sich seine Aus-
Zankapfels । einen Frieden, dc - -----
nicht durch eine Oelle ständiger Beunruhigung beeinträchtigt roerbi dürfe.
Neujchrsempfang der Diplomaten in Paris
Der Kardinalerzbischof von Westminster gestorben.
Kardinal-Erzbischof von Westminster, Kardinal B o u r n e, ist kurz nach Beginn des neuen Jahres geworben. Kardinal Bourne hat ein Alter von 73 Jahren erreicht. 1884 erhielt er die Priesterweihe, 1895 wurde er zum Hauptprälaten des Papstes Leo XIII. ernannt, 1903 wurde er Erzbischof und acht Jahre später Kardinal.
Der attkaiholische Bischof Dr. Rloog f.
Der Bischof der Altkatholischen Kirche Deutschlands Dr. theol. Georg Moog ist im Alter von 71 Jahren in Bonn g e ft o r b e n. Der Verstorbene, der am 27. März 1934 noch sein goldenes Pnester- jubiläum feiern konnte, stand der Altkatholischen Kirche mehr als zwei Jahrzehnte als Bischof vor.
Deutschlands älteste Zeitung stellt ihr Erscheinen ein.
Mit dem 31. Dezember 1934 hat die „M ü n -
—Augsburger Abendzeitung", die im Jahre 1609 gegründete älteste Zeitung Deutschlands, ihr Erscheinen eingestellt. Am 13. Januar 1934 hatte sie das Jubiläum ihres 325- jährigen Bestehens feiern können.
ten standen, die stoßen, weil ihre»-.,.- .
Status quo entsö den haben. Darum saardeutscher
D i ch zu d e n e u
rechter deuther Arbeitsbruder, in der Deuthen Gewerkschaftsfront
o ' " i Regimewechsel in Deutschland ge
ändert" habe, mit t einem entschiedenen s ch e auf dringend st e, er
klärte Severing qeiter, nach wie vor, daß der Tag ine imposante Mehrheit
mung ist — dcian habe ich keinen Zweifel nichts als qi einiger in Genf
ist deutsch und
Deutschland--------
MachtS nid) mehr Leiter der polizei- exekuöe Saarbrückens.
Saarbrück,, 2. Jan. (DNB.) Der Emigrantenkommissar M h t s ist mit dem gestrigen Tage aus dem äußereiPolizeibienst als Leiter der Poli- zeiexekutive Saapückens zurückgezogen wor-
Präsident Lebrun empfing bereits am 29. Dezember das Diplomatische Korps zur traditionellen Neujahrsgratulation. Die Aufnahme zeigt die Diplomaten vor dem Palais Elys6e, dem Sitz des Präsidenten, in ihrer Mitte den deutschen Militärattache General Kühlenthal.
Saarbrücker, 2. Jan. (DNB.) Die Deut- sche Gewerks;aftsfront des Saargebretes ~ ' r toerbanb deutscher Ar-
_________ _____ hließlich auf das Verhältnis zwischen Derischland und Frankreich *■ ab seiner Ansicht Ausdruck, daß ; ifammenrnirfen zwischen Deutscheich der Schlüssel zum v a s liege. Wer aber diese Zu- sche, der müsse auch wünschen,
fammenarbeit ro ... .. ..
daß die Saarfr;e die Lösung erfahre, die sie ihres Gfjai 41--- '1
den von un ... ----- - .
ten geraden eutschen Weg. Wrr strecken Dir die Bruders rd entgegen. Schlage ein, befreie
Kleinen-Entente-Politik nur schwer durchführbar ist. Daß Frankreich sich wieder mehr nach England und über England vielleicht nach Deutschland hin orientieren könnte, ist eine in gewissen politischen Kreisen angebeutete Möglichkeit, die, obwohl jede positive Unterlage hierfür fehlt, wiedergegeben zu werden verdient.
Die Reise nach London.
London, 2. Jan. (DNB.-Funkspruch.) Die jähe Wendung, die zum Jahresende in den französischitalienischen Verhandlungen eingetreten ist, wird auch heute in der Londoner Presse eifrig erörtert. In der Presse wird es jetzt als möglich bezeichnet, daß Flandin und Laval noch vor der Saarabstkmmung nach London kom- m e n werden. Angesichts der Stockung der französisch-italienischen Verhandlungen verengere s i ch natürlich der Bereich der zur Erörterung gelangenden Frage. Die Aufnahme von Abrü - stungserörterungen werde selbstredend wertlos sein, solange das Problem der Sicherheit ungeregelt bleibe und Mitteleuropa in seiner jetzigen unruhigen Verfassung beharre. „Daily Herald" führt aus, wenn in Paris angebeutet werbe, baß Flanbin unb Laval auch bei Nicht- zustanbekommen bes Rombesuches nächste Woche nach London kommen werden, so seien die Beweggründe offenbar doppelter Art: 1. würde ein Besuch in London dazu dienen, den Fehlschlag der Verhandlungen mit Italien zu verhü 11 sn unb einiges von bem verlorenen Ansehen roieber her- zustellen. 2. wünsche bie französische Regierung, nachdem es ihr nicht gelungen sei, mit Italien in der österreichischen Frage eine Einheitsfront herzustellen, jetzt dringend eine Einheitsfront mit Großbritannien in der Rüstungs- frage. Der leitende Gedanke sei, eine Gruppe von Staaten zum Zusammengehen mit Frankreich zu veranlassen unb Deutschlanb gegenüber z u treten. In ben Verhanblungen mit Rom sei ein Schnitzer nach bem anberen begangen worben. Die letzte komische Note werbe burch einen energischen Protest der österreichi- schen Regierung gegen den Plan geliefert, der den Schutz ihrer eigenen Sicherheit bezweckte.
, r 5 n i e t 5 in Zusammenhang itebie im Anschluß an bie V e r - M ö r b e r s von ft.i r o ro Wie erinnerlich, war in der avon die Rede, baß ein Mit-
nehmer vereirt finb. Arbeitskamerab ber freien ..... rche Dich frei, gehe mit uns rer Trabition bestimm-
düng für obere
fen, unb i ch w üh , , . , „ , . „ ,
Deutschlanb lauten möge. Das sage ich niemandem zu Liebesund niemandem zu Leibe, sondern einzig unb allein vier Jahrzehnte
b e i t n e h m e r c-----
Ausruf an bie A eitnehmerschast bes Saargebietes gerichtet, in bem s u. a. heißt:
Entscheibung fr Deutschlanb bebeutet Heim- kehr ins eigcie Vaterlanb unb eigene — 1 ' ’ 1 dessen Ausbau. Entschei
der Abstimmung , ,
für bie Rückfl lieberung bes Saargebt e t s an Deutschlanb ergeben möge. Die Hoffnung auf eire Wieberholung ber Abstim-
Dich von einer ührung, bie keine beutsche Ehre unb Pflicht mehrmnt. Dein eigenes Volk ruft nach Dir, zu ihm mu Du zurückkehren. Kehre vereint :mpfe mit uns bafür: Die Saar miß ewig ungeteilt bei
Mitarbeit a bessen Ausbau. Entscheidung für Deu hlanb bebeutet austilgen ber Schmach, die mi ben deutschen Menschen bes Saargebietes zus^te. Entscheibung für ben Sta= tus quo bebeutet Bereinigung ber uns zugefügten Schmach unb berFrembherrschaft über urbeutsches Gebiet unb beutscsMenschen. Eentscheibung für ben Status quo bebest Verrat am eigenen Volkstum unb Herabsinken uf bie Stufe eines geknechteten Kolonialvolkes. Äarlänbischer Arbeiter, Du bist doch deutsch: roeijDu deutsch bist, haben tausende Deiner KamerabL die in ben freien Geroerkschaf- verlassen unb finb zu uns ge- jührer sich für ben unnatürlichen
jlleb bes Jt t uta rtorp Oaä foflfnannk Leningraber Z mm" mit G e ( b m 111 e . n unter ft üfct ha und ber Sorojetfunf behauptete, Name unb Darne bes betreffenben hatten sech-
Der letche Generalkonsul in £et groi> abberufen.
norojems, ftc eneros unb ihrer dreizehn Anhäncr, bie mit ihnen zusammen in Moskau verhaft würben, wirb sich voraussichtlich erst in ber nSften Vollversammlung bes Zentralkomitees ber artet entscheiben. Es verlautet, daß Sinowjew nbTjumenimUralgebiet verbannt wir wohin früher einmal ber ehemalige sowjetrushe Botschafter in Frankreich, Rakowski, füttine oppositionelle Tätigkeit ge= schickt worben waä amenero wirb voraussichtlich nach Minussisk verbannt werben. Zusammen mit ihnen tr)en auch ihre An gehöri- bereits von allen ihren
R-val, l.I<DNB.) Die lettische Regierung et'renr besİnftxtartorp^bringt man
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