Ausgabe 
1.10.1935
 
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Oberheffen

Kreis Friedberg.

bensbild entwarf. Mit dem Verstorbenen ist ein alter Forst- und Waidmann von echtem Schrot und

Hunde zu prüfen, dem Zwecke, die Kreisjäger­meister Oberhessens oder ihre Beauftragten mit Den Anforderungen und der Technik dieser Prüfungen

im Vogelsberg hergestellt werden, wie Klammern, Holzlöffel, Rechen, Holzschuhe, Töpfereien aus Lauterbach und Hornberg, Gewebe aus Schotten und Schlitz, Molkereiprodukte und manches andere war von den Kindern zusammengetragen worden, baau Ansichtskarten, Bilder und Bucher vom Vogelsberg. In zahlreichen schriftlichen und zeick. nerischen Arbeiten, sowie Querschnitten und Reliefs zeigten die Schüler, wie sie den Vogelsberg kennen, gelernt hatten. Nachdem die Schulleiter des Kreises die Ausstellung besichtigt hatten, wurde sie jetzt eine Zeit lang auch der Oeffentlichkeit zugänglich gemacht, so daß diese einen wertvollen Einblick in die Schul­arbeit tun konnte.

tn Lang - Göns, 30. Sept. Das A u s m a ch e n der' Kartoffeln hat in der vergangenen Woche nur ganz zögernd eingesetzt, da die meisten Pflanzen noch im vollsten Wachstum stehen. Aber allmählich sterben sie auch ab, und in dieser Woche wird all- gemein begonnen. Die Landwirte, die ein Rindvieh- aespann haben, befürchten außerdem, daß ein künf- ttger Regen die Wege so durchweichen wird, daß sie

Mit dem Ehrenzeichen des

Roten Kreuzes 1. Klaffe ausgezeichnet.

Darmstadt, 30. S-Pt. (LPD.) Mit Zustim. muna des Führers wurde dem langjährigen Haupt- Geschäftsführer des Wen c.-Frauenver^n- Ministerialdirektor Dr. Kratz, zu seinem 7 0. Ge­burt s t a g aus besonderer Anerkennung seiner hervorragenden Verdienste um das Rote Kreuz m Hessen das E h r e n z e l ch e n des R o t e n K r e u z e s 1. K l a s s e verliehen.

Eine karolingische Etraßenwarte an der Weiter.

-- Schwalheim, 1. Okt. Dr. Philipp D i e f- fenbach, der verdienstvolle Erforscher der Fried­berger und Wetterauer Geschichte, schrieb in seiner 1843 erschienenenUrgeschichte der Wetterau":Un­mittelbar bei Schwalheim, westlich, erhebt sich an der rechten Wetterseite ein kleiner Hügel, von den BewohnernGewanneköppel" genannt. Er mag un­gefähr 300 Schritte im Umfang haben und ist offen­bar aus den Trümmern eines alten Turmes oder anderen Gebäudes entstanden. Man merkt auch, daß

vertraut zu machen. Denn im Laufe der nächsten Wochen müssen seitens der Jagdbehörden alle in Jägerhand befindlichen Jagdhunde geprüft werden, ob siejagdlich brauchbar" sind. Bei der Preis- Verteilung am Abend des Samstag betonte der Gaujägermeister für die Provinz Oberhessen, der gleich Dem Kreisjägermeister für den Kreis Wetz­lar an der Prüfung teilgenommen hatte, die hohe Bedeutung dieser Prüfungen und die wichtige Aus­gabe der auf solchen Prüfungen tätigen Führer, neben den Gebrauchshundevereinen in besonderem! Maße als Sauerteig in der Deutschen Jägerschaft tätig, zu sein und zu wirken, um den Gebrauchs- huno und die Kenntnis seiner Führung allmählich zum selbstverständlichen Besitz jedes deutschen Waid­mannes werden zu lassen. Es wurden drei 1., vier 2. und drei 3. Preise vergeben, d. h. sämtliche Hunde erwarben sich die Eintragung in das deutsche Ge­brauchshundestammbuch, das Stammbuch der Lei­stungszucht. Daß sich darunter drei erst im ersten Felde stehende Hunde befanden, ist ein Beweis für die Höhe der Anlagen, die ein Junghund aus bester Zucht in sich trägt und ein Warnungszeichen für die, welche Geld und Mühe so oft vergeblich an v__

ganz unbekannte Zuchtprodukte dunkler Herkunft werken am Niederrhein hat, hängen. Den la-Preis, zugleich den Ehrenpreis des ften sumpfigen Talstufe li

18 bis 25, (gelb) 20 bis 25, Erbsen 25 bis 30, Feld- in firfc »dann nur schwer befahren werden können. Der Er-

fatal 90 Pf. bis 1 Mark, Tomaten 10 bis 20 Pf.. "as Gleßener Lyearer fptelt in Md). Ira"nift ' soweit bis jetzt übersehen werden kann -

m m>A«4.U4» «>K t«« Rf\ ®»irhta k hta I «5 ojx Z0. Sept. Um vielen Volksgenossen un-recht zufriedenstellend. In der Hauptsache wird hier itaot die Segnungen deutscher Kultur und | bie SorteIndustrie" angebaut. Ader auch die ~ '~ SorteAckersegen" ist viel verbreitet und gibt gute

Erträge. Die Ackerstücke der Kartoffelzüchter es sind hier über 25 Bauern, die sich mit dem Anbau von Saatkartofseln befassen stehen noch, denn hier müssen die Kartoffeln vollständig reif werden. Am kommenden Sonntag, dem Erntedankfest des deutschen Bauern, werden zahlreiche Mitglieder der Ortsgruppe Giehen-Süd Gäste unseres Dorfes sein. Wir können schon jetzt versichern, daß sich alle in den gastlichen Häusern von Lang-Göns wohlfühlen werden.

-D Lich, 30. Sept. Da in unserer Stadt in der letzten Zeit einige Fälle von Diphtherie-Er­krankungen aufgetreten sind, gibt die Ortsarup- penamtsleitung der N S D. L i ch in ortsüblicher Weife bekannt, daß die diesen Herbst für unsere Stadt bestimmten Pflegekinder nicht eintreffen.

Freitag und Samstag zusammen mit der Landes­gruppe Hessen der Fachschaft Deutsch-Drahthaar feine diesjährige Verbandsgebrauchsprüfung in Wald- und Feloreoieren am Fuße des Schiffen- bergs ab. Die mit 10 Hunden beschickte Prüfung diente neben ihrer Hauptaufgabe, die gemeldeten

Korn verschieden.

ss. Grebenau, 29. Sept. Dieser Tage hielt die hiesige Ortsgruppe der NSDAP, im Saale der Gastwirtschaft Reidt eine Mitglieder­versammlung ab. Ortsgruppenleiter Habermehl besprach eingehend die Judenfrage und zeigte an einigen Beispielen klar und deutlich, wie von man­chen Volksgenossen die Judenfrage heute immer noch nicht richtig verstanden wird. Anschließend sprach er noch über den Reichsparteitag der Freiheit und über die gegenwärtige politische Lage. Weiterhin sprach noch Ortsgruppenamtsleiter der NSV., Pg. Fröhlich, über den Aufbau und die Organisa­tion der NSV. Mit dreifachem Sieg-Heil aus den Führer und dem gemeinsamen Gesang des Horst- Wessel-Liedes schloß Ortsgruppenleiter Haber- mehl die Versammlung. Die Kapelle Meckbach trug durch einige Konzertstücke zur Verschönerung der Versammlung bei. Bei der öffentlichen D e r- steigerung des Gsmeindeobstss kam der

Zentner durchschnittlich auf 7 bis 8,50 Mark. Nachdem die Garantiezeit für die ©allerlei« tuns unserer Gemeinde vor einiger Zeit ab gelau­fen ist, machen sich jetzt hier und da größere Schä­den bemerkbar. Um diese Schäden zu beheben, sind größere Reparaturen erforderlich, die jefet ausge­führt werden. Dadurch haben einige hiesige Ge­schäftsleute und etliche Arbeitslose einige Zeit Ar­beit gefunden.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

* Frankenbach, 30. Sept. Der dreizehnjährige Sohn des hiesigen Landwirts Heinrich Wack III. fuhr vor der elterlichen Hofreite mit feinem Fahr­rad gegen das Auto des Kraftfahrers Hein­rich Wagner aus Kirchvers, der sich auf der Fahrt nach Kirchvers befand. Der Junge kam dabei schwer zu Fall und erlitt, soweit bisher festgestellt werden konnte, schwere Kopfverletzungen. Nach erster Hilfeleistung durch den Arzt wurde der bedauernswerte Junge in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht.

zeichnete 10 bis 11, Wirsing, das Pfund 8 bis 10, Weißkraut 6 bis 10, Rotkraut 8 bis 12, Gelbe Rüben 7 bis 10, Rote Rüben 8 bis 10, Spinat 15 bis 20, Römischkohl 6 bis 10, Bohnen (grün) 18 bis 25, (gelb) 20 bis 25, Erbsen 25 bis 30, Feld-

Illegale Zeitschriften sind abzuliefern.

D a r m st a d t, 30. Sept. (LPD.) Dor dem Straf­senat des Hessischen Oberlandesgerichts standen fünf Angeklagte aus Bensheim, ehemalige Mitglie­der der SPD. Der Hauptangeklagte, der 31jährige Georg Lang, bezog eine illegale Zeit- cf) r i f t und verbreitete sie mehrere Monate lang an die übrigen Angeklagten weiter, anstatt die ver­botene Zeitschrift an die Polizei abzuliefern. Er wurde zu 1 Jahr 3 Monate Gefängnis verurteilt. Die vier Mitangeklagten erhielten je 6 Monate Gefängnis.

Schweizer Kokainschmuggler verurteilt.

LPD. Darmstadt, 28. Sept. Im Juli d. I. erschien der 60jährige Schweizer Staatsangehörige Adolf Müller in den Chemischen Werken E. Merck in Darmstadt und verlangte nach Vorlage einer Personalpapiere Kokain, um es im Aus- \ land weiter zu verkaufen. Er wurde verhaftet und hatte sich jetzt vor Gericht zu verantworten. Zu einer Verteidigung erklärte er, im Ausland herrsche )ie Ansicht, in Deutschland werde an Ausländer Kokain ungehindert abgegeben, um Devisen ins Land zu bekommen. Das Gericht erkannte unter tarfer Strafmilderung angesichts der Notlage des Angeklagten auf eine Strafe von V/a Jahren Gefängnis.

Rundfunkprogramm.

Mittwoch, 2. Oktober.

6 Uhr: Choral Morgenspruch Gymnastik 6.30: Frühkonzert. 8.10: Gymnastik. 10.15: Weihe der Gruft des Generalfeldmarschalls v. Hindenburg im Tannenbergdenkmal. 11.45: Bauernfunk. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten. Anschließend: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittags­konzert II. 14: Nachrichten. 14.15: Mitten im Werk­tag. 15: Nachrichten. 15.15: Lieder von Edgar Han­sen. 16: Beliebte Ouvertüren. 16.30: Vor der Lese. Winzergespräche aus dem Kaiserstuhl. 17: Nachmit­tagskonzert. 18.30 bis 18.45: Das Leben spricht. 19: Unterhaltungskonzert. 19.40: Bcmernfunk. 19.50: Der Tagesspiegel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.15: Stunde der jungen Nation. Feierstunde des Kulturamtes der Reichsjugendfüh- rung in der Garnisonkirche in Potsdam. Es spre­chen: Der Stellvertreter des Führers, Reichs- minifter Rudolf Heß und der Reichsjugendführer Baldur von Schirach. 20.45: Lachender Funk. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebe­zirk. 22.30: Nachtmusik. 24 bis 2: Nachtmusik.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Verschönerung des Platzes vor dem Neuen Friedhof. Liebe Stadtverwaltung!

Wenn man des öfteren den Neuen Friedhof be­tritt, um die Stätten zu besuchen, wo die sterblichen Ueberrefte unserer lieben Heimgegangenen zur letzten Ruhe gebettet sind, so freut man sich immer wieder über die herrliche Lage und die wunderbare Ordnung und Sauberkeit, die auf diesem herrlichen Plätzchen Erde herrscht. Auch viele auswärtige Besucher be­wundern stets, sooft ich mich mit ihnen unterhielt, die herrliche, gepflegte Anlage dieses Platzes. Um so unansehnlicher und störender wirkt es, wenn man diesen herrlichen Ort verläßt und den Platz vor dem Friedhof betritt. Hier ist so manches, auf was ick nickt näher einaehen will, was störend wirkt und einem sofort alle feierliche Stimmung nimmt. Ne nun einmal dieser weihevolle Ort in jedem Besucher erzeugt.

Ich bitte nunmehr die Stadtverwaltung im Auf» trage vieler Friedhofsbesucher, dafür Sorge $u tra­gen, daß auch der Vorraum bzw. der Platz vor dem Friedhof dem weihevollen Ort entsprechend um­gestaltet wird.

Ein eifriger Friedhossbesuchek

Untersuchungshaft bei fahrlässiger Tötung.

Die Justizpressestelle Darmstadt teilt uns mit:

Der Kaufmann Ernst Mann aus Mainz Hut w am 15. September 1935 auf der Landstraße bei Worms ein Kind derart mit seinem Kraftwagen angefahren und verletzt, daß es an den Folgen ver­starb. Seine Beschwerde gegen den vom Amts­gericht Worms erlassenen Haftbefehl wurde von der Strafkammer Mainz als unbegründet zurückgewiesen. Auch seine hierg^zen beim Straf­senat des Oberlandesgerichts Darmstadt verfolgte weitere Beschwerde hatte keinen Erfolg.

Ebenso erging es dem am 1. Juli 1915 gebore­nen August Jakob Steg müll er aus Erbach, der am 8. September 1935, nachdem er das Wein­dorf in Bensheim besucht und bereits am gleichen Tage mit seinem Kraftwagen in eine geschlossene Eisenbahnschranke gefahren war, den Metzger- meister Wilhelm Fastenmeier aus Frankfurt a. M. überrannte und tödlich verletzte. Der von dem Amtsgericht Bensheim gegen Stegmüller erlassene Haftbefehl wurde sowohl von der Strafkam­mer Darmstadt, als auch vom Strafsenat des Ober­landesgerichts Darmstadt bestätigt.

Der Strafsenat hat unter Berücksichtigung eines weiteren ebenfalls von der Justizpressestelle mitge­teilten Falles innerhalb kürzester Frist dreimal aus gleichem Anlaß über die Aufrechterhaltung der Untersuchungshaft zu befinden gehabt.. Die Zurück- Weisung der Beschwerden in allen drei Fällen laßt erkennen, daß das höchste zur Entscheidung über die Fortdauer d e r Untersuchungshaft berufene Gericht in Hessen gewillt ist, den Stras- verfolgungsbehörden die Aufklärung und Bekämp­fung des wilden Autofahrens zu erleichtern.

einst rund herum ein Graben gezogen fein muß. Ich wage nicht, darüber zu bestimmen, empfehle aber künftigen Forschern, diesen Punkt zu beachten, ob er nicht vielleicht als Rest eines alten Wachttur­mes erscheint." Mehr hat man über den künstlichen Hügel bisher nicht erfahren. Im Dolksmund wurde er vielfach als Hünengrab angesprochen. P. A. Tho- len vom Wallraf-Rickertz-Museum in Köln, der zur Zeit zur Kur in Bad-Nauheim weilt, hat nun fest- gestellt, daß wir in der Anlage kein vorgeschichtliches Hügelgrab vor uns haben, denn solche liegen nicht in sumpfigem Gelände. Es handelt sich vielmehr um eine Befestigungsanlage, die eine auf­fallende Aehnlichksit mit einer großen Anzahl Erd- 1 ' t, die alle auf der unter»

= Butzbach, 30. Sept. In den Obstanlagen der Gemeinde Nieder-Weifel fand die erste O b st » Versteigerung statt. Es kamen in der Haupt­sache Aepfel (durchweg erfttiaffige Ware) zum Aus­gebot. Dementsprechend wären die Preise hoch. Je nach Behang der Bäume betrugen die Preise für Wirtschaftsäpfel bis zu 25 Mk., für Tafelobst (Gold­renette von Blenheim, Goldparmäne, Boskop usw.) sogar bis zu 40 Mark, wobei sich der Zentner für erstere Art durchschnittlich auf 4 bis 6 Mark, für letztere Sorte bis zu 9 Mark belief. Der Wet­ter a u e r Obstmarkt bringt täglich in steigen­dem Maße Dbftmengen zum Verkauf. Anfänglich ! bestand das Angebot meist aus Zwetschen, die auch heute noch durchweg für 10 Mark pro Zentner ver­kauft werden. Nunmehr ist auch das erste Frühkern­obst angefahren worden. Nachdem im Laufe des Nachsommers die Fahrbahn der Straße von hier nach Nieder-Weifel um falt einen Me­ter durch Pflaster erweitert wurde, ist man gegenwärtig daran, die Gesamtanlage der Straße beiderseits um dieselbe Ausdehnung zu verbreitern. Das geschieht dadurch, daß die Gräben nach aus- roärts geschoben werden. Sämtliche Einmüdungen in die angrenzenden Felder wurden mitverlegt, die Einsahrtswege erhielten größtenteils Pflasterungen. Bei günstigem Wetter soll noch in diesem Jahre der durch die Straßenverbreiterung gewonnene Ge­ländestreifen derart befestigt werden, daß er nur liegen und immer von für die Radfahrer als Fahrbahn bestimmt wird. Gaujägermeisters" für den besten Hund aus dem I Wassergräben umzogen'sind. Die am <5d)roati)eimer N^d e r"-W ei'

Äagdgau Oberhessen, holte sichFlott vom Geyer-Gewanneköppel" gefundenen Gefäßreste stimmen sterung wrd zur Z z sch geführt Nach stein" (Richard Volk, Pohl-Göns) mit 269 von mit denen überein, die man in den niederrheinischen und Ni d Durckaanasstraße Bu§

289 erreichbaren Punkten, während der Ib^reis Anlagen gefunden hat, und bezeugen, daß der Oe- anThius vom Hüttenberg" (Revierförster D.l- wanneköppel in karolingischer Zeit (im 9. erfahren haben

ten , Usingen) und der Ic°Preis anFreya II. vom Jahrhundert v. Chr.) als Straßenkastell an vorgesehene Deickesserung erfahren Y den.

Hüttenberg" (Apotheker Bahr, Wetzlar) fielen, einem wichtigen Wetterübergang angelegt worden ist. Kreis Büdingen.

Wie diese Hunde, |o entstammten auch fast alle an. Landkreis Giehen. O Nidd a, 27. Sept. Die Verbreiterung

ersmgerobeeer4 bnei ^unl^der Waidmann < Heuchelheim, 30, Sept. Am gestrigen d e r E i, e n b ° h n ü b e r s ü h r u n_g d e r Strecken Schmor hoi firh pinpn nierbeiniaen Waid- Sonntag feierte der Landwirt Phil. Germer II. Nidda G l e n und Nidda Friedberg aetellen^u erwerben der ihn nicht im Stiche lassen bei guter Gesundheit seinen 8 0. Geburtstag, über die Salzhäuser Straße geht ihrem Ende ent» 9 J" 6 ' I Noch täglich verrichtet er alle schweren Arbeiten in I gegen. Das schwere Gerüst für den Umbau, bas

mir01 Tlnrnofiitm seinem landwirtschaftlichen Betriebe, dessen Leiter er den Verkehr auf der Straße beeinträchtigte, ist be-

für flien s taa NSG heute noch ist. Auch bei der Freiwilligen Feuerwehr reits beseitigt. Nicht vorausgesehene ^roterigtei»

hurA 18 30 bis 20 Uhr ist er noch aktives Mitglied und versäumt als 80jäh- ten stellten sich bei der Beseitigung der alten Fun-

"Kraft durch Freude 18.30 bta 20 Igt, 4Uge I l Vorbild der jungen Wehrmanner, damente ein. Anstatt auf Sandsteme, wie er autzen

ftta 22 Ub^ R-iten R-it!ckmle fast keine Hebung. Nur gestern an seinem 80. Ge- zur Verschönerung diente, stieß man im 3nnern les Nra^nlad - Stadttb^ er ' 20 bi- 23 burt-tage ließ er sich bei der gerade stattsindenden Sackes- aus Zementblöcke die Mit Hilfe non zwei

M^OtI=t»(tnm-ft,(runa^ Der Vrinz non Homburg" Feuerwehrllbung ausnahmsweise entschuldigen. Der elektrischen Bohrern erst stückweise beseitigt werden

EMobe" 9 Krieg hat in der Familie des Jubilars leider eine mußten, um einem entsprechend breiteren Funda- Lichtspielhaus, Bahnhofstraße.Ep s . große Lücke gerissen, da sein jüngster Sohn gefallen ment von Eisenbeton Platz zu machen. Daran

... Trt ist. Und so verrichtet der Hochbetagte treu und wacker schließt sich demnächst die Auseinanderlegung der

* D i e n ft 1 u b 11 a e n. Auf eine fahrige schweren Beruf weiter. An seinem heutigen beiden zu nahe beieinander befindlichen Gleisan-

tigkeit bei der Commerz- und Prwat-Bank AG ^sttage waren alle seine Angehörigen um ihn ver- lagen, hier sowohl, als auch auf weitere Entfer-

rti-fcon Vm hören 91nrgangerm, der Mit- sammelt. Der Kurrende-Chor der Konfirmanden nungen. Außer dem erwähnten Umbauwerk für

©tefjen, kann heute [jnter ßeitunq DDn Pfarrer Weisel brachte dem das im Voranschlag etwa 3000 Mark vorgesehen

licken, e, , .. mnron hnf hro Rtibnnermaltuna iM Äuae der Ar-

Zwiebeln 10, Meerrettich 35 bis 80, Kürbis 5 bis I D Li

6, Pilze 30 bis 40, Kartoffeln 4 Pf., der Zentner lerer Stab. _.p. o 3,20 bis 3,40 Mark, Frühäpfel, das Pfund 10 bis Deutscher Kunst zugänglich zu machen, ist die NS.-!

20 Pfi, Falläpfel 5 bis 6, Pfirsiche (deutsche) 38, Kultur gemeinde Lick im Bunde mit der (italienische) 50, Brombeeren 40 bis 45, Preise!- Ortsgruppe Lich der NSG.Kraft durch beeren 40 bis 45, Zwetschen 12, Nüsse 35 bis 45, Freude" an die Leitung des S t a d 11 h e a t e r s junge Hähne 80 bis 90, Suppenhühner 70, Tauben, Gießen mit dem Antrag herangetreten, ähnlich das Stück 50 bis 60, Blumenkohl 10 bis 60, Salat wie in den letzten Jahren im kommenden Winter 5 bis 12, Salatgurken 5 bis 20, Einmachgurken einige Theaterabende in unserer Stadt 1 bis 3, Endivien 5 bis 10, Oberkohlrabi 5 bis 10, zu neben. Die ßeituna des Stadttheaters ist die- Lauck« 5 bis 10, Sellerie 10 bis 40, Rettich 5 bis sem Wunsch entgegengekommen und hat vier Dor- 10, Radieschen, das Bündel 8 bis 10 Pf. ftellungen für unsere Stadt zuaesagt. Die

S«,6.M6e»r«u»«»,üfun9 SLKSlJXSw

desHubertus" Gießen im ROH. im Laufe des kommenden Winters gemeinsame Om- DerHubertus" Gießen (im RDH.) hielt am nibusfahrten nach Gießen zu unternehmen, um ~ ~ 'dort das Theater zu besuchen. Diesen Fahrten, die

auch im letzten Winter in ähnlicher Weise durchge­führt wurden, bringen viele Volksgenossen unserer Stadt reges Interesse entgegen, zumal es den Teil- nehmern für wenig Geld möglich ist, die Theater- Vorstellungen in Gießen zu besuchen.

Filiale Gießen, bzw. deren Vor, teldeutschen Creditbank, Filiale < - uruer Ajenunu uun ipiutici c 11 c i uiuujic ucm ----- .- « - -

Pa. Wilhelm Schmidt Siefien, durudblufen. 9ubi[ar ein Ständchen. Trotz seiner vielen Arbeit waren, hat die Bahnoerwaltung im Zuge der Ar- Der Jubilar erfreut hch sowohl bei der Betriebs. ber alte Herr noch Zeit, sich imGießener beitsbeschaffung noch folgende Umbauten aus- sührung, als auch im Kreise feiner Gefolgschafts- A^iaer" dessen Leser er schon jahrzehntelang ist, geführt, für die die Doranschlagssummen beigefugt fameraben großer Beliebtheit Bei einem kurzen ^heiten zu unterrichten. ber ^^hfcheibe (20 000 Mark) und

Vetriebsappell wurden ihm seitens der Zentral- ^Steinbach, 30. Sept. Im Familienkreise der Niddabrucke unterhalb der Stadt (15 000 Mark) direktion in JBerlin und von semen hiesigen Ar- ibr^r brei ^inber acht Enkel und einem Urenkel sowie des Befehlsstellwerkes (4000 Mark). Da das beitskurneraden schöne Geschenke überreicht. Der gierten wie schon berichtet, die Eheleute Keßler letztere den gesteigerten Anforderungen nicht mehr Verwaltungssekretär Ludwig We ppi er, Frank' ' Goldene Hochzeit. Bürgermeister und genügt, so wird es neuerdings um 2,50 Meter ver- furter Straße 84, kann heute sein 25iahriges Dienst- Ortsgruppenleiter Rink überbrachte das Glück- längert. Bei den Fundamentarbeiten stieß man auf jubiläum bei der Zentralverwaltung der Umversi- wunfchschreiben des Herrn Reichsstatthalters riesige Basaltsteinblöcke, die durch Sprengungen tätskliniken begehen. Der Prokurist und Dou- $ 'er> ber auch ein Ehrengeschenk übermit- beseitigt werden mußten.

meister Hermann Rack, Gnauthstrahe 11 wohn- teIn Ije^ Auch der Kreisdirektor ließ durch den Bür- kreis Alsfeld.

haft, kann am heutigen 1. Oktober auf eine 25)ah- gei-meister feine Glückwünsche überbringen. Die Ge- «>e i i - k s ®

nge Dienstzeit bei der Baustrma Abermann zurück- ^inde Steinbach gratuliert- durch ihren Bürger- Mucke, 28. Sept Heute fand auf den Krers- blicken. , meister unter Ueberreichung eines Ehrengeschenkes, strahen GrünbergAtzenham und Grunberg Mucke

Miete rjubiläum. Die Familie Johannes Pfarrer Döll war von dem k. Propst der Propstei die diesjährige O b st v e r st ei a e r u n g statt. Die Döring kann am heutigen Dienstag, 1. Oktober, ^rhessen, Propst Trommershausen - Frank- Preise waren ziemlich hoch^ Besonders gute Sorten ein seltenes Jubiläum begehen. Seit 40 fahren a M beauftragt, dessen Glückwunschschreiben wurden gut bezahlt. Die Kartoffel e r n t e wohnt die Familie im Hause des Herrn Gottlieb ' übe ben Die Arche Steinbach und ihr Kir- ist hier soweit beendet Wie die Gesamternte des Helfenbein, Marburger Straße 82. Das Jubi- ^noorstand übermittelten ebenfalls ihre Glück- und Jahres eine gute war, so ist auch die Kartoffelernte läum bestätigt das jahrzehntelange gute Emver- ^^enswünsche mit einem Geschenk, der Prachtaus- als Dollernte zu bezeichnen Besonders die Züchter nehmen zwischen Mieter und Vermieter. Die Familie , DOn Luthers Hauspostille. Der Kriegerverein, von Ackersegen und Vater Rhem haben imt dieser Döring gehört seit vielen Jahren zum treuen Stamm b Ehrenmitglied der Jubilar ist und dem er Sorte gute Erfahrung gemacht

der Leser des Gießener Anzeigers. khon über 50 Jahre angehört, ließ durch feinen Lei- # Ober-Ohmen, 30. Sept. Hier wurde

** Schulpersonalien. Überträgen wurde Sehrt seine Glückwünsche überbringen. So der in weiten Kreisen bekannte Freiherrlich Riede- dem Lehrer Wilhelm Schmidt zu Herbstem, der Ehren- und Freudentag harmonisch, alle selsche Förster i. R. Heinrich S t op p l e r zu Grabe Kreis Lauterbach, eine Lehrerstelle an ber Kotts- n)ün|£ftten bem Jubelpaar einen gesegneten Hebens- getragen, nachdem es ihm vergönnt roar, Das 70 Le- schule zu Hühnlein, Kreis Bensheim, mit Sßirfung aben'b/ bensjahr zu vollenden. Er nahm von dieser Erde

vom 1 Oktober 1935 an; dem Lehrer Ludwig . g ta e b o r n - S t e i nb e r g , 30. Sept. Hier Abschied, rote ihn jeder Waidmann sich wünschen Ohlenmüller, zuletzt an der Deutschen Schule sich ein schwerer Unfall. Der drei- kann. Am Tage gmg er noch einmal durch fern

in Sevilla, eine Lehrerstelle an der Volksschule S" zehnjährige Reinhold Sarnes, Sohn des hiesigen Jagdrevier und m der Nacht schon rief ihn Freund Klein-Krotzenburg, Kreis Offenbach, mit Wirkung ^h^ders Sarnes, brach sich bei einem Hein in die ewigen ^^unde ab Sechs Forst- vom 1. Oktober 1935 an; dem Lehrer Hernnch Ke l- unglü ck lich en Sturz beide Arme. Der beamte trugen den schlichten Eichensarg nach dem ler zu Reichelsheim (Wetterau), Kreis Friedberg, bedauernswerte Junge mußte sofort in die Chirur- Friedhof, wo sich der Krtegerverein mtt drei Ehrern eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Ober-Roß- Klinik nach Gießen gebracht werden. faloen von seinem Mitglied verabschiedete Durch

bad), Kreis Friedberg; dem Lehrer Ernst Lotz zu Großen-Linden, 30. Sept. Im 21^6)1^ Äran3nieberlegung und warmen Nachruf verab- Nieder-Gemünden, Kreis Alsfeld, eine Lehrerstelle if)ren achttägigen Landschulheimaufent- ichtedete sich ferne ehemalige Dienstherrschaft sowie an der Volksschule zu Reichelsheim (Wetterau), halt aus der Herchenhainer Höhe hatten die Standesorgamsation der deutschen Jager von

Kreis Friedberg, beide mit Wirkung vom Tage des oberen Klassen unserer Volksschule eine Aus- dem Dahingeschiedenen, von dem Pfarrer G u tz -

Dienstantritts an. ftellung oeranftaltet. Allerlei Gegenstände, die mann wahrend I-mer Grabrede em getreues Le,

** Oeffentliche B ücherhalle Im Sep- __ > » < - - w.« « ©fnmmorn I h «n efiith »ntmnrf Wit hprn Dprktorbene n ift ein

tember wurden 1514 Bände ausgeliehen. Davon kamen auf: Zeitschriften 17, Gedichte und Dramen 8, Erzählende Literatur 985, Jugendschriften 240, Län­der- und Völkerkunde 50, Kulturgeschichte 2, Ge­schichte und Biographien 114, Naturwissenschaft und Technologie 46, Heer- und Seewesen 13, Haus- und Landwirtschaft 6, Gesundheitslehre 6, Religion und Philosophie 9, Staatswissenschaft 15, Sprachwissen­schaft 1, Sport 2 Bände. Nach auswärts kam ein Band.