Ausgabe 
1.8.1935
 
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Wirtschaft

u. a. notierten: Lltbesitzanleihe 111,75, IG -Far-

115.

Zrankfurter Schlachtviehmarkt.

Die Sparkasseneinlagen im Juni

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Sie LeWger Herbstmesse 1935

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse

franffuri a. TR.

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Licht und Krast

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Mainkaftwerke Höchst «.KL... 4

Süddeutscher findet

193,25 I 195,25

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v.H, Lombardzinsfuß 5 v. H.

eine Halbjahresbilanz, fo ergibt ersten Halbjahr 1935 die Einzah- Spareinlagen die Auszahlungen

103

132

101

91,5

M 98

Zieht man sich, dah im langen von

39,25 139,5 117,25 133,25 109

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128

182,5

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174

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85,5

117

90,25

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91,13

188,75

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133

106,5 112,4

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103,65

170

132 102,5 92,13

92

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135

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237

109

120,9

115

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115

104

132

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114,75

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170

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100,75

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111

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221,5 115,5 87,65

18

133

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199

63,09 80,89 33,56

63,3$

81,21

33,70

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188,5

Schluß- futf

102

97

97

107,3

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Um

112

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38,9

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29,5

1,5 10,13 9,55 9,75 11,7

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139,5 117 135 109

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184

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39

«Schluß!. Abend-

__

30,25

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Berlin, 31-3üiT

62,4

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289

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88,25 32,13 289

185 156

Bebend ......

Deutsche Erd dl .< Gelsenkirchener.

.. 5 129,5 7y,| 198

.. 71 157,25

.. 9 237

.. 0 109,25

». 4 120,5

4 115,75

ManSselder Bergbau .. Kottwerke...........

Phönix Bergbau Rheinische Braunkohlen Rheinstahl ...........

Bereinigte GtaMwerke. Otavi Minen ........

Kaliwerke Aschersleben. Kaliwerke Westeregeln . Kaliwerke Salzdetfurth

> 4 111,75 0 ~

H4,75

112 62,65 118,5 120,13

92

135

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158 88,25 32,13 288,75

183 155,65

I -I 1 193,25 I

34 65

196

Kartoffeln wieder ausgeglichen werden. In Gruppe Heizung und Beleuchtung wirkte sich Verringerung von Sommerpreis - Abschlägen Hausbrandkohle aus.

Mein-Mainische Börse.

Mittagsbörse uneinheitlich.

I. V. Farben-Industrie HchetdeanstaU........

Goldschmidt .......

Rütgerswerke ........ Metallgesellschaft......

Felten K Guilleaume 0 Gesellsch.f.Slektr.Unternehmung. 5 Rheinische Llektrizit« ........5

Rhein. Wests. Clctit 6 Echuckeri K Co......... 4

Siemens L Halske......... 7

VahmeyerLCo. ...... 7

Schluß. Mittag- börse

benbonds 130, öproz. Mainkraft 101,25, öprozentige Krupp 103,50, 4,5proz. Baden-Baden von 1924 90, 4,5proz. (7) Stadt Frankfurt von 1926 92,50, 5,5proz. Franks. Hyp. Bank Liquid. 101,Ä, 4proz. Rumänen 5,20, Anatolier I und II 39,65, Budapester Stadtanleihe von 1914 58, Commerzbank 90,25, DD-Dank 91,13, Reichsbank 188,75, Harpener

4% Oesterreichliche Goldrente.... 4,20% Oesterreichtsche Stlberrenle 4% Ungarische Goldrente ......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4y,% deSgl. von 1913 5% abgeft Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

v. H. behauptet.

Die Rentenmärkte lagen nahezu aeschasts- los und unverändert. Altbesitz gingen auf 111,75 (111,80) zurück. Von Industrie-Obligationen blieben 6 v.H. Hoesch mit 103 behauptet. Zertif. Gulden- Obligationen lagen 0,50 bis 1 v. H. fester. Fremde W?rte waren zunächst ohne Geschäft.

In der zweiten Börsenstunde blieb das Geschäft klein, die Anfangskurse lagen zumeist unverändert. Etwas fester lagen IG. Farben mit 157,50 (157), Reichsbank mit 188 (187,75) und AEG. mit 40,50 (40,25). Auch die später notierten Werte lagen meist 0,50 bis 1 v. H. höher, darüber hinaus stiegen Südd. Zucker auf 196 (193,25). Andererseits biteben Bern- berg mit 117,25 (118) auf dem erhöhten Stand von gestern nicht behauptet. Am Kassamarkt gaben von Groschankaktien Commerzbank auf 90,25 (90,50) na cf).

Der variable Rentenmarkt lag auch im Verlaufe geschäftslos. Pfandbriefe wurden zu unveränderten Kursen leicht gefragt. Liquidationsnfandbnefe lagen teilweise etwas niedriger, auch Stadtanleihen bröckelten überwiegend 0,25 bis 0,40 v. H. ab. Aus­landsrenten lagen weiterhin geschäftslos.

Tagesgeld 3.5 (3) v. H.

Abenddörfe freundlich.

An der Abendbörse blieben die erhöhten Schluß- kurse des Mittagsverkehrs im allgemeinen gut be­hauptet. Etwas fester lagen noch Montanwerte, IG.- Farben und AEG. Die Umsätze beschränkten sich allgemein auf ein Minimum. Südd. Zucker notier­ten mit 195,25 (196) etwas niedriger, auch Aschaf- fenburger Zellstoff bröckelten noch etwas ab auf 91 (91,25), ebenso gingen Kunstseide Aku auf 62,50 bis 62,40 (62,65) zurück. Der Rentenmarkt lag fehr still und unverändert. Etwas fester notierten JG-Far- benbonds mit 130 (129,65), 6proz. Krupp mit 103,50 (103,40) und 6proz. Mainkraft mit 101,25 (101,13). Ferner wurden im Freiverkehr Anteilscheine zu Liquidationspfandbriefen gefragt und höher be­wertet und von zertifizierten Gulden-Obligationen lagen Pounganleihe mit 86 bis 87 noch etwas fester.

Die Reichskennziffer für die Le- venshaltungskosten im Juli. Die Reicks- kennzifter für die Lebenshaltungskosten stellt fick für den Durchschnitt des Monats Juli auf 124,3 (1913/14 = 100); sie ist somit hauptsächlich in Zusammenhang mit den jahreszeitlichen Verände- rungen um 1,1 v. H. höher als im Vormonat (123). Die Kennziffer für Ernährung hat um 1,9 o. H. auf 122,9, die Kennziffer für Heizung und Beleuchtung um 0,3 o. H. auf 124,6 angezoaen. Die Kennziffern für Wohnung und Bekleidung find mit 121,2 und 117,8 ganz und die Kennziffer für

t Einzahlungen um 40,8

Mill. Mark, die Auszahlungen um 82,4 Mill. Mark unter der Dorjahreshöhe. Der niedrige Stand der Auszahlungen ist um fo bemerkenswerter, als die preußischen Sparkassen auch im Berichtsmonat einen beträchtlichen Teil von Aufwertungssparein­lagen und Härtemitteln, die seit dem 1. April 1935 zur Kündigung freigegeben sind oder zur Ausschüttung kommen, ausgezahlt haben. Von den Aufwertungs- und Härtegläubigern der Sparkassen sind etwa im Berichtsmonat 12,2 Mill. Mark ab­gehoben worden. Es ergibt sich hieraus, daß der Auszahlungsüberschuß nur durch die Abhebungen der Altsparer bei den preußischen Sparkassen be­dingt war. Die außerpreußischen Sparkassen hat­ten in der Gesamtsumme noch einen Einzahlungs- Überschuß von 2,8 Mill. Mark.

(157,25) wenig verändert, Deutsche Erdöl zogen 0,25 v. H. an auf 112 (111,75). Montanaktien lagen ruhig und durchweg unverändert. Mannesmann und Hoesch bröckelten leicht ab, Stahlverein gewan­nen 0,25 v. H Schiffahrtsaktien lagen behauptet, ebenso AG. für Verkehrswesen. Reichsbankanteile gaben 0,25 v. H. nach, während Bant für Drau- Industrie um 1,25 v. H. anzogen. Don sonstigen Werten eröffneten Muag 0,25 o. H. Zellstoff Aschaffenburg 0,40 v. H., Metallgefellschaft 1 v. H. und Deutscher Eisenhandel excl. Dividende 0,50 v. H. niedriger. Cement Heidelberg lagen 0,25 v. H. freundlicher, Kunstseide AKU. blieben mit 62,65

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 31.Juli. Am Gerreidegroh- markt waren die Mühlen für Kontingentsgetreide als Käufer am Markt. Weizen neuer Ernte wurde zur Lieferung Mitte August bis Anfang September und neuer Roggen zur Lieferung ab 1. August ge­tauft. Am guttergetreibemarft wurde Wintergerste beachtet. Der Mehlmarkt lag weiterhin still. Don Futtermitteln blieben ölhaltige Artikel, die aber kaum angeboten find, sowie hochwertige Mischfutter gefragt, außerdem hat sich die Konsumnachfrage in Boll- und Nachmehlen belebt.

Es notierten: Weizen W9 210, W 13 214, W16 218. Roggen R9 170, R13 174, R15 178 (Groß- Handelspreise der Mühlen des genannten Preis­gebiets). Futtergerste 17,15 bis 17,25. Hafer H13 170, H 14 172 (Großhandelspreise ab Station). Weizenmehl W 13 27,70, W16 28,15. Rogaenmehl Type 997 R13 23,80, Type 815 R13 24,30, Type 997 R15 24,20, Type 815 R 15 24,70 plus 0,50 Mk. Fracht-Ausgleich. Weizennachmehl 16,75, Weizen- futtermehl 13,00. Weizenkleie w 13 10,92.

30 7

100,75

97,75

103

111,8

100,4

97,75

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101

93

129,5

115,5

96,5

101,4 101,75

97

97

107,3

30 7

100,75

98 103,13

111,1

100,4

17,6

Schluß- fürs

30-7

109,9

31.7

100,5

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101

93

Schluß­kurs

30 7

'ios,"r" 121,25

221,5

n<87

18

132,5 130

198,25

Mrft

31.7

Verschiedenes" mit 140,6 nahezu unverändert ge­blieben. Das Ansteigen der Kennziffer für Ernäh­rung hat seinen Grund hauptsächlich in der Ein­beziehung der Preise für Kartoffeln neuer Ernte, ferner in den erhöhten Preisen für Eier und zum Teil auch für Fleisch; anderseits sind die Preife für Gemüse und Hülsenfrüchte zurückgegangen. Die Erhöhung der Kennziffer für Ernährung, bie regel­mäßig im Juli eintritt, dürfte in den folgenden Monaten mit dem Rückgang der Preise für neu« -

Fwd. Am 25. August beginnt die Leipziger Herbst­messe 1935. Sowohl in Ausstellerkreisen, als auch in Großhandel, Handwerk und Einzelhandel wird ihr eine günstige geschäftliche Prognose gestellt. In den Häusern der Mustermesse der Innenstadt wer­den die Gebrauchsgüterindustrien wieder ihre Er- zeugnisft zur Schau stellen. Aus dem Ausstellungs­gelände wird die Messe für Bau-, Haus- und Be­triebsbedarf durchgeführt, dort befindet sich auch die Messe für gewerbliche Schutzrechte. Don der kommenden Herbstmesse erwarten die Ausstellerfir- men neben dem umfangreichen Winter- und Weih­nachtsgeschäft ein starkes Exportgeschäft, auf das sie sich in ihrer Musterung im Gegensatz zu frü­heren Herbstmessen besonders einstellen.

Die Erwartung, auf der Messe zusätzliche Aus- fuhraufträge zu erhalten, hat innerhalb der einzelnen Mesiezweige neue Gruppen heran­gezogen.

So erfährt die Textil - und Dekleidungs- messe eine Erweiterung durch eine Reihe von bisher nicht, oder nur teilweise vertretenen Grup­pen der Bekleidungsindustrie. Unter gleichen Ge­sichtspunkten hat die Ausfuhrförderungsstelle des deutschen Handwerks die Beteiligung einer Reihe Handwerkszweige an der Messe durchgesetzt, für die Auslandgeschäfte hier erwartet werden kön­nen. Auf Seiten der Einkäuferschaft haben die Ver­bände des Deutschen Groh- und Einzelhandels eine umfassende Werbung unter ihren Mitgliedern für den Besuch der Messe in die Wege geleitet und wer-

Die Jagd im August.

Draußen auf den Feldern singt die Senfe und rattert die Mähmaschine. Wie dort der Landmann die Früchte seiner Arbeit erntet, fo wird in den nächsten Monaten auch der Weidmann der Früchte seiner Hege sich erfreuen dürfen. Seither waren stille Wochen für ihn, denn das Wild fand in dem Halmenmeer des Feldes ruhigen und sicheren Ein­stand. Run werden die Felder rasch leer und kahl, und das Wild wechselt bann wieder zum Walde zurück.

Das Rehwild steht in der Brunst, die in der ersten Augusthälfte ihren Höhepunkt in unserer Gegend zu erreichen pflegt. Die Absicht, vor der Brunft die zum Abschuß freigegebenen geringen, für die Zucht unerwünschten Böcke in möglichst hohem Maße abzuschießen, ließ sich in diesem Jahre nur unvollkommen verwirklichen. Die Gründe dafür sind vor allem in der mit dem Reichsjagdgesetz ver­bundenen organisatorischen Umstellung, aber auch in der Schußzeit zu suchen. Es wird deswegen das Be­streben sein müssen, in der Blattzeit vor allem noch diese Böcke abzuschießen. Darüber hinaus ist nun auch der Abschuß der freigegebenen guten Böcke gestattet. Die Brunst des Rehwildes sollte den Jäger recht oft ins Revier führen. Es gibt keine bessere Gelegenheit, den Rehstand kennenzulernen. Wer in den nächsten Tagen möglichst oft draußen sitzt oder pirscht, wird seine Böcke kennenlernen und sich Rechenschaft geben können, wie es wirklich bei ihm aussieht. Das Springen der Böcke aufs Blatt wird ihm die ,/Inventur" noch erleichtern. Dem gewissen­haften Verwalter seines Reviers fe empfohlen, sich kurze Notizen über feine Beobachtungen (Stand, Ge­hörnbildung, Beurteilung der gesehenen Böcke) zu machen. Sie werden ihm eine wertvolle Unterlage für feine Revierkenntnis fein können. Aus der Praxis heraus fei auch noch empfohlen, sich die Ricken anzusehen und vor allem geringe Schmalrehe zu merken. Es wird von dem Jäger verlangt wer­den, daß er in diesem Jahre den festgesetzten Ricken­abschuß wirklich erfüllt. Geschieht dies nicht, so ist die Kürzung des Bockabschusses für das kommende Jahr schon angekündigt. Wenn die Schußzeit für weibliches Rehwild am 15. September beginnt, kommt tatsächlich zunächst eigentlich nur der Ab­schuß von Schmalrehen in Frage. Denn Kitze sind wirtschaftlich noch kaum verwertbar, und führende Ricken kommen um diese Zeit, wo die Kitze noch ge­säugt werden, gar nicht in Frage. Solche Bestäti­gungen einzelner Schmalrehe und nichtführender Ricken erleichtern den Abschuß später außerordentlich.

Der Rothirsch steht in der Feiste und ist, wenn er gefegt hat, zum Abschuß freigegeben. Die Jagd auf den Feisthirfch stellt an Können und Ausdauer des Weidmannes meist fo hohe Anforderungen, daß die Jagd aufdas Nachtgefpenst, das du nur ahnst, das du nicht kennst" als die Krone deutschen Weid- werks zu bezeichnen ist.

Das Damwild, das gleich dem Rotwild gern in feldnahen Dickungen steht und nachts auf die Felder austritt, hat noch keine Schußzeit.

Wo Schwarzwild Standwild ist, geht es in Hafer und Kartoffeln stark zu schaden. Der Jäger wird zwar versuchen, ihm bei Pirsch oder Ansitz an der Feldgrenze oder an Suhlen Abbruch zu tun, doch ist ein wirklich erfolgreiches Besagen eigentlich erst in schneereichem Winter möglich. Die Schutz­bestimmung des Gesetzes für führende Bachen ent­fällt mit dem 1. August.

Der Hase scheint bis fetzt gefunden zu haben, was ihm zufagt. Denn die Beobachtung Deutet auf ein gutes Hafenjahr hin.

Am 25. August beginnt einheitlich im ganzen Reich die Jagd auf das Rebhuhn, lieber ihre Aus­sichten läßt sich heute noch nichts sagen. Gut ist es, wenn sich der Jäger vor Aufgang der Jagd schon einmal durch kleine Reviergänge mit seinem Hunde

Schlußk. Mittag- börse

31 7

12

6,5

8,3

5,13

39,65

31-7-

100,75

98,1

103,13

111,9

100,4

97,65

96,4

Frankfurt a. M., 1. Aug. (Dorbericht.) 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb Rinder (21 Ochsen, 12 Bullen, 13 Kühe, 66 Färsen), 924 Kälber, 74 Schafe, 503 Schweine. Es kosteten: Kälber 38 bis 66 Mark, Hämmel 36 bis 38, Schafe 34 bis 35, Schweine 50 bis 54 Mark. Marktver- lauf: Kälber, Hämmel, Schafe mittelmäßig, Schweine

den darüber hinaus in Leipzig für die einzelnen Fachgruppen und fachlichen Unterverbände Bera­tungsstellen errichten. Die Ausfuhrvermittlungs- fteUe des Hanseatischen Exporthandels erscheint wie­der in der bereits bewährten Form, auch die Hanse­stadt Lübeck dürfte sich an ihr beteiligen.

Aus dem Ausland werden neben wefenttich verstärkten allgemeinen Besuch insbesondere auch zahlreiche Kaufleute als Teilnehmer von Sollekttvreifen in Leipzig erwartet.

Im Zusammenhang mit dem Internationalen Ju­welierkongreß in Berlin rechnet die Edelmetall-, Uhren- und Schmuckwarenmesse mit einem ausge­sprochen starken Auslandsbesuch. Das interna­tionale Gesicht der Leipziger Messe erhält einen neuen Zug durch die Beteiligung Hollands mit einer Kollektivausstellung unter Ausstel­lern aus zahlreichen anderen europäischen und über­seeischen Staaten. Die grundsätzliche Bedeutung der Leipziger Messe für das internationale Geschäft wird indessen am stärksten unterstrichen durch Den Abschluß eines Abkommens zwischen Deutschland und der Tschechoslowakei über das Geschäft auf der Leipziger Messe. Deutscherseits sind für bestimmte Erzeugnisse den etwa 120 bis 150 tsche­choslowakischen Ausstellern der Leipziger Herbstmesse besondere Einfuhr-Kontingente eingeräumt worden. Diese können jedoch nur voll ausgenutzt werden, wenn tschechoslowakische Einkäufer mindestens um ein Drittel mehr Aufträge an deutsche Aussteller der Leipziger Herbstmesse erteilen. Da tschechoslo­

wakischerseits, mit Ausnahme ganz weniaer Ware«, für die auf der Leipziger Herbstmesse erteilten Aufträge Einfuhrgenehmigungen ohne Anrechnung auf die allgemein Deutschland zustehenden Kontine aente erteilt werden, erwartet man einen stark er« yöhten Besuch der Leipziger Herbstmesse aus bet Tschechoslowakei.

Es handelt sich um die erste zwischenstaatliche Abmachung dieser Art, die sich der Leipziger Messe als internationalen Fertlgwarenmarkl bedient und insofern grundsätzliche Bedeutung hat.

Zur Messezeit findet eine große laaung der wirtschaftspolitischen Komrnisson der NSDAP, statt. Ferner feiert die Organisation der Deutschen Sport« artikel-Jndustrie im Rahmen der Sportartikelmesss ihr 25jähriges Bestehen. Außerdem findet am 26. und 27. August unter Führung des Reichs-Heim« ftättenamtes eine Baumessetagung statt, auf der über Jndustrieverlagerung uno Finanzierung von Siedlungsbauten gesprochen werden wird. Von großer Bedeutung wird auch die verkehrswirtschast« siche Tagung am 28. August fein.

um 413,5 Mill. Mark übertrafen; der Einzah­lungsüberschuh war mithin um 153,8 Mill. Mark oder 59,2 v. h. höher als im ersten Halb­jahr 1934.

Im einzelnen stellten sich die Einzahlungen auf 3012 Mill. Mart und die Auszahlungen auf 2598,5 Mill. Mark; die Einzahlungen waren um 89,2 Mill. Mark oder 3,1 o. H. größer, die Auszahlun- gen hingegen um 64,5 Mill. Mark ober 2,4 v. H. B»r als in der gleichen Zeit des Vorjahres.

es statistisch möglich sein, die Auszahlung von Aufwertungsspareinlagen und Härtezuwendun­gen für diese Zeiträume auszuschalten, also nur den Sparverkehr des Neugeschäfts zu berücksichtigen, so würde das Verhältnis für 1935 noch günstiger sein. Auch die Depositen-, Giro- und Kontokorrent­einlagen der Sparkassen, Girokassen und Kommu- nalbanten sind im Juni 1935 saisonmäßig zurück- gegangen; sie verringerten sich um 35 Mill. Mark auf 1874 Mill. Mark gegenüber einer Abnahme von 49,2 Mill. Mark im Juni 1934. Unter Aus­schaltung der Umbuchungen aus dem Depositen-, Giro- und Kontokorrentverkehr in den Sparver­kehr betrug der Rückgang dieser Einlagen Im Be­richtsmonat nur 32,9 Mill. Mark. Faßt man die Spareinlagen und die Depositen-, Giro- und Konto­korrenteinlagen der Anstalten im Unterbau der deutschen Sparkassenorganisation zusammen, so er­gibt sich, dah die Gesamteinlagen um 29,1 Mill. Mark auf 15,032 Mill. Mark zurückgegangen sind. Ohne Berücksichtigung der Gutschriften von Zinsen- und Härtemitteln im Sparverkehr, sowie der übri­gen, nicht durch den reinen Zahlungsverkehr be­dingten Veränderungen haben die Gesamteinlagen um 36,8 Mill. Mark (gegenüber 92,1 Mill. Mark im Juni 1934) abgenommen. Die Einlagenabzüge konnten die Sparkassen fast durchweg aus ihren lausenden Betriebseinnahmen finanzieren, also ohne ihre Bankguthaben in nennenswertem Umfange in Anspruch zu nehmen.

S^lußk Abend- b-rie

31-7

110

Schluß- hir<i

30.7.

BelflW Noten

Dänische Note» ...........

Englische Note»

Französische Rote»

Holländische Rote»

Italienische Note» .....

Norwegische Roten ..............

Deutsch Oesterreich, 6 100 Schilling Rumänische Roten ..........

Schwedische Note» .........

<50)lugt. «Send-

" Äries"

2,45 41,98 54,99

12,281 16,415 168,89

19,54 61,75

Echulthett Pa-enhoser 4

Atu (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemderg................. O

BeUftoff Waldhof O

Zellstoff Aschaffenburg 0

Dessauer SaS ...............7

Daimler Motoren......... O

Deutsche Linoleum ...... 6

Orrnstetn & Koppel O

Westdeutsche Kaufhof O

Thode......................O

Aecumulatoren-Fabrü ...... 12

Eonti^Aumnu...............S

2,43 41,82 54,77 12,245 16,355 168,21

19,16 61,51

Fwd. Die Spareinlagen bei den deutschen Sparkassen sind im Juni um 5,9 Mill. Mark auf 13158 Mill. Mark g e ft i e g e n. Einem Auszah- lungsüberschuß von 3,9 Mill. Mark standen Zins­gutschriften von 6,8 Mill. Mark Gutschriften von Härtemitteln in Höhe von 0,8 Mill. Mark und Pf., r* n M) qi Ni. »RH® fflrt Umbuchungen aus dem Depositen-, (Biro- und Kon-

. Fr ankert «- M A Die Börse lag toforrentDertei)r im Betrage von 2,1 Mill. Mark

Heute womog ich noch ruhtger, als an Vortagen, gegenüber, so daß im Saldo doch noch ein Spar- Die Umfätze beschränken sich auf ein Mindestmaß. «inlaaen/iuwacks au oerxeidmen war Der Ordereinqang war weiterhin sehr gering. Be- eimagenzuwacys zu verzeicynen war.

sondere Anregungen lagen nicht vor. i Vie zu erwarten war, haben im Verichlsmonal

Arn Aktienmarkt war die Kursgestaltung wie- die Auszahlungen erstmalig im Jahre 1935

der uneinheitlich, die Grundtendenz blieb durchaus die Einzahlungen bei saisonmäßig verrin-

fteundlich. Nach den ersten Kursen wurde die Hal-i gerten Umsätzen übertroffen.

£7 3925 HmOM (W°b°7 at\mX®S »nb >-»°ch di- «uszahlung-n nur um 32 Mill. Anregung Äuch ' and-?- E--?.r°wkr " n°^7,en| M 395,8 »Ä Mk. zurück-n waren haben höher 1° Licht & Straft mit plus 1,50 o.S), IWE.; dl- Einzahlungen um 49 Mlll. Mark auf 392 Mill, uns Siemens mit je plus 0,50 v. S). uni Thur. Li«, i abg-narnmen. .Auch gegenüber dem Jun. ferung mit plus 0,75 D.S). Betula und Schlickert 1934 haben sich die Umfatze im Sparverkehr stark !agen"unnerUrt;. IS. Farben waren mit 157btri; ° >°g°n d.e »-

Oaium

8% Deutsche Reichsanleihe ö. IW *% Deutsche Reichsanl. von 1984 5yz% Doung-Anlethe von 1930 .. Deutsche Anl-Ablös.-Schuld mit

Auslos.-Rechten ............

4*/i% Deutsche Reich«postscha-a»- weisungen von 1934, I

6% ehern.8% Hess. BolMtaat 1929 (rückzahlb. 102%) ..........

4y>% ehem. Hessische Landesbank Darmstadt Gold R. 12........

6y»% ehem. Hess. Landes-Hypo- thetenbanl Darmstadt Ltaui ...

4%% ehem. 8% Darmst. Komm.

Lanbesb.Goldschuldverschr. S.6 Oberhessen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten ...........

Deutsche Komm. Sammelabl. An­leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten

4%% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank

Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 ehem. 4/2% Franks. Hyp.-

Vank-Liqu.-Psandbrtese.......

W/o ehem. 4*4% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe. ...

4%% ehem. 8% Pr. Landespsaud- briefanstalt, Pfandbriefe ÖL 19

4y,% ehem. 7% Pr. Landespfand.

briefanst., Gold Komm. CbLVI Eteuergutsch Verrechnung«!. 85-89

Datum

4% desgt. Serie I! .............

6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4^,A,RumLn.veretnh.Ren«ev.l91S 4% Rumänische vereinh. Rente ..

Anatolier ...............

Lamburg.Bmertka.Pake« O Hamburg-Südam. Dampfschiff. O Norddeutscher Lloyd .........0

L.G. fllr Verkehrswesen Mt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz- und Privat-Bonk... 0 Deutsche Bonk und DiSronto-

Gesellschaft................0

Dresdner Bank .........0

Reichs bank ................ 12

Drei

emnarkt Berlin Frankfurt a. M.

30. Juli

31 -Juli

Amtliche Notierung

Geld | »rief

Amtliche Notierung Geld | Brief

Sueno« Hhev

0,663

0,667

0,663

0,667

Brüssel.....

42,01

42,09

42,01

42,09

Rio be Jan.

0,139

0,141

0,139

0,141

Tosta......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,94

55,04

54,83

54,93

Danzig.....

46,90

47,00

46,91

47,01

London .....

12,30

12,33

12,28

12,31

HrissngfoG..

5,425 16,40

5,435 16,44

5,415 16,405

5,425 16,445

Holland ....

168,28

168,62

168,63

168,97

Italien.....

20,41

20,45

20,41

20,45

Japan......

0,723

0,725

0,724

0,726

|ojjofla»W».

5,684

5,696

5,684

5,696

61,83

61,95

61,72

61,84

Wie».......

48,95 11,165

49,05 11,185

48,95

11,135

49,05

Lissabon....

11,155

Stockholm...

63,43

63,55

63,31

63,43

Schweiz ....

81,06

81,22

81,12

81,28

Spante»....

33,98

34,04

33,92

33,98

10,285

10,305

10,29

10,31

Budapest ...

Reu gort ....

2,481

2,485

2,478

2,482