Ausgabe 
1.6.1935
 
Einzelbild herunterladen

1000 Turner und Turnerinnen Nandern nach Arnsburg.

3m Zuge der Reichs - Sport - Werbewoche des Reichsbundes f. Leibesübungen führte die Stern­wanderung der Tu'rner am Hirnmelfahrts- tage annähernd 1000 Turner, Turnerinnen und Jugendliche nach dem idyllisch gelegenen K l o st e r Arnsburg. Wären die frommen Brüder des Zisterzienser-Ordens, die einstmals das schöne, ver­schwiegene Fleckchen für ihr beschauliches Kloster­leben wählten, heute unerwartet in den über ihrem stillen Tale liegenden Trubel hineingestellt worden, sie wären gewiß nicht aus dem Staunen heraus­gekommen.

Noch steht die Sonne niedrig am Himmel, und goldig fließt ins Laub der Tag. Da ziehen sie heran. Manche von ihnen mußten schon vor Tau und Tag das Lager verlassen. Gegen 25 Kilometer haben einige Vereine zu Fuß zurückgelegt. Es ist aber auch ein köstlicher Morgen. Die Erde hat ihr Fest­gewand angelegt und sich mit Laub und Blumen wundersam geschmückt. Schar um Schar rückt mit Trommelschlag und Marschgesang durch die Pforte des heiligen Bernhardus in den Klosterhof ein. Bis zum Mittag treffen aus 32 Vereinen annähernd 1000 Angehörige der großen Gemeinde der DT. dort ein, um sich nach frohem Gruß und kräftigem Handschlag im Geiste der Zusammengehörigkeit, des Verbundenseins in echter Volksgemeinschaft des schönen Wandertags zu erfreuen, sich dabei kennen­zulernen, Brücken von Mensch zu Mensch zu schla­gen und Leid und Freud in brüderlicher Kamerad­schaft zu teilen. Und wir glauben, daß nach dieser Richtung die Wanderung in die schöne Wetterau ihren Zweck erfüllte.

Am Mittag begrüßte Kreisführer D a u p e r t

(Wieseck) die Erschienenen und betonte, daß diese Wanderung in der Reichs-Sport-Werbewoche wirk­lich eine Werbung für Turnen und Sport bedeuten und ihnen neue Freunde zuführen möge. Darüber hinaus soll diese Turnfahrt Menschen aus Stadt und Land enger zusammenführen. Einer soll den anderen in seiner Art und in seiner Arbeit besser verstehen und schätzen lernen. Dabei durchwandern wir unsere Heimat, die herrliche Landschaft, die wir lieben, der all unser Tun gilt. Rur der ist ein armer Mensch, der seine Heimat nicht liebt. Die Ansprache klingt aus in einem begeistert aufgenommenenGut Heil" auf den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler, der unsere Heimat und das ganze Vater­land von drückenden Ketten befreite.

Manche Vereine wollten ihre Wanderung weiter fortsetzen, andere hatten einen langen Rückweg. So rüstete man nach dieser Feierstunde bald allgemein zum Abmarsch. Viele der Heimkehrenden fanden auf ihrem Rückmarsch mit Freuden bestätigt, daß eine neue Zeit gekommen ist; denn in den Ruf des Kuckucks und das Trillern der Lerche und in das Duften der Natur mischte sich unerwartet ein starker Ton. Fünf Flugzeuge zogen in stolzem Fluge über unsere Wandergruppe hin. In dem Surren der Pro­peller erklang das hohe Lied von der Wiedererstar­kung des deutschen Volks- und Wehrwillens, und in unseren Herzen schwang mit die gewaltige Melodie von der wiedererrungenen Freiheit unseres Vater­landes. Diese Melodie soll weiter in uns klingen in den Alltag hinein und soll uns Zuversicht bleiben für die kommende Zeit. Dann wird uns auch die Wanderung nach Arnsburg für lange eine schöne Erinnerung bleiben. Z.

Wirtschaft.

Oie Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:

832: Neuregelung der Valutazahlung an Inländer für Seeschiffahrtsfrachten.

833: Stellung französischer Einfuhrbewilligungs­anträge für landwirtschaftliche Erzeugnisse für das 3. Vierteljahr 1935.

834: Neue Vorschriften über Seefrachtzahlungen an ausländische Reedereien.

835: Verlängerung des deutsch-finnischen Verrech­nungsabkommens.

836: Richtpreisanordnung XXI für unedle Metalle 29.5.1935 betr. Blei.

837: Die neuen Umrechnungskurse in den Güter­und Tieryerkehren mit dem Auslande ab 1.6.1935.

838: Direkte Flugstrecke BerlinBarcelona.

839: Gebühren für Luftpakete nach Spanien.

Awchenbericht

vom Frankfurter Produktenmarkt.

Auf dem Brotgetreidemarkt hielten sich die Umsätze weiterhin in bescheidenem Rahmen. Die Mühlen sind noch reichlich eingedeckt. Daneben ergab die letzte Bestandsaufnahme, daß die G e - samtvoträte bis zur neuen Ernte reichen, was auf die Aufnahmelust der Mühlen nicht ohne Ein­fluß blieb. In hiesigem Weizen war das Angebot klein und wurde zu Mühlenfestpreisen aufgenom- men, auch mitteldeutsche Qualitätsweizen fanden Interesse. In norddeutschen Herkünsten hat sich das Angebot dagegen wieder vermehrt, und die in der letzten Woche eingetretene Besserung der Handels­preise um etwa i v. H. konnte nicht aufrecht er­halten werden. Am Roggenmarkt hat sich das Angebot ebenfalls vergrößert, so daß auch hier die zweithändigen Angebote gegen die Vorwoche etwas matter lagen, zumal kaum Aufnahmeneigung be­stand.

In Hafer fehlte jedes Angebot, während die Nachfrage noch sehr stark blieb; nur bei Gegen­lieferung von ölhaltigen Futtermitteln war etwas zu bekommen. In Futtergerste ruhte das Ge­schäft fast ganz. Schwere Futtergerste, die ursprüng­lich für Brauzwecke bestimmt war, konnte man haben, doch stellte sie sich für Futterzwecke zu teuer, um Käufer zu finden. Der Preis lag bei etwa 21 Mark je Doppelzentner. Für Kraft­futtermittel ergab sich noch keine Entspan­nung. Dringende Nachfrage bestand nach Oelkuchen aller Art, auch Kleie blieb stark begehrt, das An­gebot stand wiederum in keinem Verhältnis zur Nachfrage. Nachmehle waren bei unveränderten Preisen stärker angeboten. Rauhfuttermittel

haten stillen Markt, Heu war angeboten und ging aus 9,75 (10) Mark zurück.

Am M e h l m a r k t war das Geschäft in Weizen­mehl etwas besser als in Roggenmehl, für letzteres hat noch keine nennenswerte Konsumnachfrage ein­gesetzt. Auch blieb die dunkle Type 997 wegen des billigeren Preises bevorzugt, obschon auch hierfür die Abschlüsse gering waren.

Wochenbericht vom Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Auf dem Großviehmarkt nahm das Ge­schäft bei zumeist etwas anziehenden Preisen einen sehr lebhaften Verlauf. Blieb auch das Angebot mit insgesamt 898 (gegen 1011) weit hinter der vorhandenen Nachfrage zurück, so wurde man wenigstens durch wirklich gute Qualitäten von Schlachtvieh befriedigt. Insbesondere für Ochsen traf dies zu, so daß sie bei allerdings unveränder­ten Preisen schnell vergriffen waren. Beste Aus­stichtiere erzielten Preise über Notiz. Für Kühe war die Zufuhr mit 394 Stück wieder normal, bei um 2 Mark höheren Preisen wurde ausverkaust, Bullen gewannen 1 bis 2 und Färsen, insbesondere in mittleren und geringeren Qualitäten, 1 Mark.

Der Kälbermarkt wird bereits von den be­vorstehenden Feiertagen beeinflußt. Trotz vermehr­ter Zufuhr mit 1556 (1376) Stück nahm das Ge­schäft einen lebhaften Verlauf, so daß der Markt ohne Mühe geräumt wurde. Die Preise konnten sich allgemein um 3 bis 4 Mark bessern, insbe­sondere schwere Kälber, die verstärkt zugeführt waren.

Das Hämmel- und Schafgeschäft hatte in dieser Woche angesichts der gerinnen Anliefe­rung von nur 12 (92) Stück keine Bedeutung, die wenigen Tiere wurden bei unveränderten Preisen geräumt.

Am Schweinemarkt glichen sich wiederum Angebot und Nachfrage aus, die Beschickung war mit 4050 (4029) um ein geringes höher. Bei mittel­mäßigem Handel und bis 2 Mark höheren Preisen wurde der Markt ausverkauft. Die Qualität war mittelmäßig.

* Freiwillige Zinsfenkung bei Ver­sicherungen. Bekanntlich haben alle in Deutsch­land arbeitenden Versicherungsunternehmungen den Zinssatz für ihre Hypothekenbestände bereits vom 1. Januar 1934 ab freiwillig auf 5,5 v. H. herab­gesetzt. Neuerdings haben, im Einvernehmen mit dem Leiter der Reichsgruppe Versicherungen, die Wirtschaftsgruppe Privatoersicherungen und die Wirtschaftsgruppe Oeffentlich-Rechtliche Versicherun­gen allen ihnen angeschlossenen Versicherungsunter­nehmungen dringend nahegelegt, den Zinssatz ein­schließlich Verwaltungskostenbeitrag für bestehende Hypotheken, soweit dies nicht schon geschehen ist,

ab 1. Januar 1936 weiterhin auf 5 v. H. freiwillig herabzusetzen.

* D i e Erdölgewinnung Preußens im April. Wie der Amtliche Pressedienst mitteilt, be­trug die Erdölgewinnung Preußens im April nach den vorläufigen Ergebnissen der amtlichen Statistik 33 570 Tonnen gegen 38 706 Tonnen im Vormo­nat und 26 071 Tonnen im Monatsdurchschnitt 1934.

Rhein-Mainische Mittagsbörse.

Jesi.

Frankfurt a. M., 31. Mai. Die Börse lag bei allerdings nur kleinen Umsätzen wieder fest. Seitens der Kundschaft lagen kleine Kauforders vor, auch die Kulisse war eher als Käufer im Markt, doch disponierte sie angesichts der Regierungskrise in Frankreich und wegen der Unsicherheit über die künftige Tendenz der Währungspolitik sehr vor­sichtig.

Am Aktienmarkt stellten sich gegen die letzten Schlußkurse durchschnittliche Befestigungen von etwa 1 d. H. ein. Etwas lebhafteres Geschäft hatten Kunstseide AKU. auf feste Amsterdamer Kurse mit 58,75 bis 59,40 (56,40). Ferner waren Scheideanstalt mit plus 3 v. H. auf 223 und Rüt- gerswerke auf den 6prozentigen (4 v. H.) Divi­dendenvorschlag mit plus 2,50 v. H. auf 122,50 stärker befestigt. Elektrowerte lagen still und un­einheitlich, matt lagen Gesfürel mit minus 2 v. H., ferner gaben Schuckert 0,50 o. H. nach. Höher notierten Lahmeyer und Elektr. Lieferungen mit je plus 1 o. H., Siemens lagen unverändert. Für Montanwerte machte sich etwas mehr Interesse als bisher geltend. Klöckner gewannen 1,50 v. H., Mannesmann 1 v. H., Rheinstahl 0,90 v. H., ob­wohl der 4prozentige (3,50 v. H.) Dividendenvor­schlag nicht ganz den Erwartungen entsprach. Stahl­verein, Buderus, Harpener und Laurahütte zogen bis 0,75 v. H. an. Von Zellstoffaktien erhöhten sich Aschaffenburger um 1,90 v. H., Feldmühle Papier blieben unverändert. Reichsbankanteile, AG. für Verkehrswesen, Zement Heidelberg, Westdeutsche Kaufhof und Feinmechanik Setter kamen bis 0,75 v. H. höher zur Notiz. Schiffahrtsaktien lagen un­gleichmäßig, Hapag minus 0,13 v. H., Novdd. Lloyd plus 0,50 v. H. IG. Farben fetzten bei kleinem Geschäft 0,65 v. H. fester ein, waren aber bald 0,50 v. H. niedriger.

Der Rentenmarkt lag auch heute sehr still. Für die Altbesitzanleihe erfolgt heute und morgen wegen der Ziehung keine Notiz, inklusiv Ziehung galten sie etwa 115,25 (115,40). Zinsvergütungs­scheine und Kommunal-Umschuldung lagen behaup­tet, während späte Reichsschuldbuchforderungen eher noch leicht nachgaben. Von Ausländern bröckelten Rumänen weiter leicht ab.

Ohne daß sich das Geschäft nennenswert beleben konnte, blieb die Haltung auch in der zweiten Bör­senstunde fest und im Durchschnitt ergaben sich noch­malige Erhöhungen von 0,50 v. H. Darüber hin­aus gewannen Elektr. Lieferungen 2,50 v. H. auf 117, Felten exklusive Dividende 2 v. H. auf 105. Etwas leichter lagen Rütgerswerke mit 122 nach 122,50. Kunstseide AKU. blieben lebhaft und schwankten zwischen 59 bis 59,25. IG. Farben konnten sich wieder mäßig erholen. Am Kassamarkt waren Verein. Glanzstoff gesucht, T 126,50 (1. K. '122), ferner Schramm Lack Taxe 74 (1. K. 71,50).

Am Rentenmarkt lagen die variablen Werte voll­kommen geschäftslos, Zinsvergütungsscheine brök- felten etwas ab. Am Pfandbriefmarkt ergaben sich für einzelne Gold- und Liquidationspfandbriefe leichte Erhöhungen. Stadtanleihen und Industrie- Obligationen wiesen nur geringe Veränderungen auf. Am Auslandsrentenmarkt hatten Ungarn bei erneut steigenden Kursen größeres Geschäft, Mexi­kaner lagen gut behauptet, Rumänen waren später teilweise wieder fester. Außerdem blieben einige ausländische Stadt- und Länderanleihen gesucht. Tagesgeld stellte sich zum Ultimo auf 3 (2,50) v. H.

Abendbörse: Aktien fest.

Auch abends war die Haltung für Aktien weiter fest, das Geschäft bewegte sich allerdings in ruhige­ren Bahnen, als im Mittagsverkehr. Gegen den Berliner Schluß war die Kursentwicklung nicht ganz einheitlich, es überwogen aber Befestigungen von 0,25 bis 0,75 v. H. Bevorzugt blieben IG. Farben und einige Montanaktien, während Elektrowerte ruhiger lagen und auch Zellstoffpapiere leicht ab­bröckelten. Reichsbank stiegen auf 180,75 (180), IG- Farben auf 151,90 bis 151,50 bis 151,75 (151), Scheideanstalt auf 224 (223), Klöckner auf 100,25 bis 100,50 (99,75), Rheinstahl auf 115 bis 114,75 (114,25), dagegen gingen Goldschmidt um 1,25 v. H. auf 106,75 und Daimler auf 93,40 bis 93 (93,40) zurück. Von Bankaktien notierten Berliner Handels­gesellschaft in Anpassung an Berlin mit 121 um 3 v. H. höher.

Renten blieben stark vernachlässigt, etwas freund­licher lagen jedoch späte Schuldbuchforderungen mit 96,25 (96). Von Ausländern blieben Ungarn fest, später bröckelte die Goldrente von 12,75 auf 12,25 ab.

U. a. notierten: 4,5 v. H. Rheinische Hypotheken- Bank R 18 bis 25 96, JG.-Farben-Bonds 132,25, 6 v. H. Mainkrast 100,90, Reichsbank 180,75, Har­pener 110,75, Kali Aschersleben 128, Klöckner 100,25 bis 100,50, Mannesmann 89, Rheinstahl 115 bis 114,75, Stahlverein 86 bis 85,75, AKU. 59,50 bis 59,40, BMW. 133,50, Berger 120, Bekula 136, Zement Heidelberg 119,90, Daimler 93,40 bis 93, Dt. Erdöl 115, Scheideanstalt 224, Dtl. Linoleum 167,50, Durlacher Hof 82, Licht und Kraft 131,50, ELG. 117,25, IG. Farben 151,90 bis 151,50 bis 151,75, Feldmühle 126,50, Geffürel 125,50, Gold­schmidt 106,75, Holzmann 99, Lahmeyer 132, Muag 75,75, Moenus 89,90, Schuckert 118,50, Siemens 170,75, Aschaffenburger Zellstoff 90, Waldhof 121,75, AG. für Verkehr 91, Hapag 33,25. 1913er Ungarn 12,50, 1914er 12,50, Goldrente 12,75 bis 12,25, 5 v. H. innere Mexikaner 6,75, 4 v. H. Rumänen 6,13.

Frankfurter Buttermarkt.

Frankfurt a. M., 31. Mai. Während bisher der Absatz für Butter noch zufriedenstellend und für die billigeren Sorten ausgesprochen lebhaft war zeigte sich vor dem Ultimo nur schwache Nachfrage. Man rechnet aber nach der Lohn- und Gehaltszah­lung, sowie im Hinblick auf das Pfingstfest mit einem Anziehen des Geschäftes. Das Angebot hat noch keine nennenswerte Steigerung erfahren, wird aber in den nächsten Wochen wesentlich zunehmen. Es notierten in Mark pro 50 Kilogramm frei Frankfurt a. M. (Großhandelsverkaufspreise an den Kleinhandel): Deutsche Markenbutter 143 bis 145, feine deutsche Molkereibutter 143, deutsche Molkerei­butter 140 bis 142, Landbutter 125 bis 130, Koch- butter 115 bis 120. Holl. Markenbutter 145 bis 147.

Frankfurter Eiermarkt.

Frankfurt a. M., 31. Mai. Die Marktlage hat sich gegen die Vorwoche kaum verändert. Die Ab­satzverhältnisse sind vor dem Ultimo noch eher schwächer geworden, insbesondere bestand für kleine Eier kein Interesse. Dagegen blieben mittlere und hauptsächlich schwere Eier für den laufenden Bedarf gefragt. Die Anlieferungen zeigten keine Verstär­kung, blieben aber für die Nachfrage genügend. Es notierten in Pf. pro Stück frei Frankfurt a. M. (Großhandelsverkaufspreise an den Kleinhandel): Deutsche Markeneier S 9%, A 9Vk, B 83/$, C 8 bis 8Vx, D 7%. Holländer und Flandern Kl. 8 93/«, Kl. A 9%, Kl. B 8%.

Rundfrmkprogramm.

Sonntag, 2. Juni.

6 Uhr: Hafenkonzert auf dem DampferNeu» york" der Hamburg-Amerika-Linie und im Flug­hafen Fuhlsbüttel. 8.05: Gymnastik. 8.45: Orgel­musik. 9: Katholische Morgenfeier. 9.45: Bekennt­nisse zur Zeit:Die Treue", von Paul Ernst. 10: Reichssendung: Deutsche Feierstunde der Hitler- Jugend. 10.30: Chorgesanb- 11.30: Reichssendung: Ihr, die ihr euch von Christo nennet, Kantate von Johann Sebastian Bach (G. A. Nr. 164). 12: Heimatfest in Altmorschen 1935 (Militärkonzert). 13: Gauparteitag Gau Hessen-Nassau. Kundgebung. Es sprechen: Reichsorganisationsleiter Dr. Ley und Gauleiter Reichsstatthalter Sprenger. 14: Kinder­funk. 14.45: Das Volk erzählt. 15: Stunde des Landes. 16: Nachmittagskonzert. 18: Jugendfunk. Funkbericht von der Eröffnung der Zeltlager des Gebietes 13 der HI. Hessen-Nassau. Es sprechen: Gauleiter Sprenger, Gebietsführer Potthoff. 18.30: Deutsches Schatzkästlein.Orplid, mein Land." Zum 60. Todestag Eduard Mörikes. 19: Neue deutsche Tanzmusik. 19.50: Sportbericht. 20: Internationales Brucknerfest in Freiburg 21: Mit Strauß auf Kon­zertreisen. II. Balkan und Orient. 22.20: Sport­spiegel des Sonntags. 22.45: Tanzfunk. 24 bis 2: Nachtkonzert.

Montag, 3. Juni.

6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.15: Frühkonzert. 8.10: Gymnastik.. 10.15: Schulfunk. Waffenträger der Nation. 10.50: Praktische Rat­schläge für Küche und Haus. 11.30: Sozialdienst. 11.45: Bauernfunk. 12: Mittagskonzert I. 13.15: Mittagskonzert II. 14.15: Wirtschaftsbericht. 15.15: Kinderfunk. 15.30:Was bringen die Zeitschriften des Monats (Mai)?" 15.40: Bücherfunk. 16: Kleines Konzert. Tänze für Klavier zu zwei Händen. 16.30: Große Deutsche erleben Heimat und Welt. Besinn­liche Rheinfahrt eines Musikers. Von Robert Schu­mann. Zu feinem 125. Geburtstag am 8. Juni. 16.45: Kunst und Glaube (IV). Briefe für schöpfe­rische Menschen. Aus dem gleichnamigen Buch von Rudolf Paulsen. 17: Nachmittagskonzert des Lan­desorchesters Gau Württemberg-Hohenzollern. 18.30: Jugendfunk. Segelschulschiffe auf großer Fahrt. 18.45: Das Leben spricht. 19: Operettenkonzert. 20.15: Die Mitschuldigen", ein Lustspiel des jungen Goethe. 21.15: Liebes Mädchen, hör mir zu... Serenaden-Musik. 22.20: Soldatenlied in Kriegs­und Friedenszeiten III. 23: Nachtkonzert. 24 bis 2: Nachtmusik. Werke von Roderich von Mojsisovicz.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt a.M.

Berlin

Frankfurt a. M

«Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend- börse

Schluß- lurs

Schlußk. Mittag« Börse

Schluß­kurs

Schlußk. Abend- börsc

Schluß­kurs

Schlußk. mittag« Börse

Datum

29.5

31 5

29 5

31 5

Datum

29 5

31 5

29 5

31 -5

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Neichsanl. von 1934 51/2% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

100,25

97

104

115,4

100,25

97

104

100,13

97

104

115,13

100,13

97

103,25

4% desgl. Serie II ............

ö% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4/2%Ruman.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente ..

214% Anatolier ...............

7,15

6,1

39,13

12,5

7,3

6,13

39,25

7,25 9,75 6,2

39,4

7,5

10,3

6,25

39,25

Auslos.-Rechten .............

4l/,% Deutsche ReichspostschatzaN'

100,65

100,5

33,25

33,4

33,4

Weisungen von 1934, I.......

100,5

100,5

Hamburg-Amerika-Paket .....O

33,4

6% ehem.8% Hess. Volksstaat 1929

98,75

98,75

Hamburg-Südam. Dampfschiff . o

27

27

(rückzahlb. 102%) ............

98,75

Norddeutscher Lloyd ......... 0

35

35,5

35

35,5

4,/2% ehem. Hessische Landesbank

96,5

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

90,5

91

90,4

90,9

Darmstadt Gold R. 12.......

96,25

E

Berliner Handelsgesellschaft ... 5

Commerz- und Prioat-Bank ... o

118

121

118

121

6XA% ehem. Hess. Landes-Hypo

100,5

92,5

92

92,25

92

tbekenbank Darmstadt Liaui . -.

100,5

Deutsche Bank und Disconto-

94

-93,75

93,75

93,5

4%% ehem. 8% Darmst. Komm.

Gesellschaft................O

Landesb.Goldschuldverschr. R.6

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten .............

92,25

92,25

94

93,75

93,75

93,5

Reichsbank ....... 12

178,75

180,75

177,75

180

_

124

Deutsche Komm. Sammelabl. An­leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 4&% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank Gvldpse. 15 unkündbar bis 1935 ß/2% ehem. 4>/r% Franks. Hyp.-

Bank-Ligu.-Psandbriese.......

115,4

115,4

115,75

115,75

AEG ...................o

39,13

39,5

39,13

39,4

135,5

136

135,5

136

36,13

100,4

96,25

100,75

1 1

1 1

Elektr. Lieferungsgeselllchaft... 5

Licht und Kraft - - - 6/,

Felten L Guilleaume......... O

113,75

131,25

106,65

125,5

117,25

131,5

104,5

114,4

131

107

117,5

132,25

104

by2% ehem. 4ft% Rheinische

Gesellsch.s.Elektr.Uniernehmung. 5

125,5

124,25

125,5

Hyp.-Bank-Liqu.'Goldpse.....

4%% ehem. 8% Pr. Landespfand­

briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

<y2% ehem. 7% Pr.Landespfand- briefanst., Gold Komm. OBI.VI

100,75

96,75

100,75

96,75

100,75

96,75

96,75

101

96,75

96,75

Rheinische Elektrizität ........5

Rhein. Wests. Elektr..........6

Schuckert8Co...... 4

Siemens L Halske............7

130,75

126

119,25

169,5

128

130,75

126,65

118,5

170,75

132

131

126,4

119

170

128

132

119,13

170,5

131,75

96,75

96,75

Steuergutsch.Berrechnungsk. 85-39

106,25

106,25

106,25

106,25

105

107,5

105,75

107

4% Oesterretchische Goldrente....

4,20% Oesterretchische Silberrente

33

33

1,6

33,5

32,5

1,45

12,65

12,5

12,75

14,5

Deutsche Erdöl ............ 4

113,75

115

113,4

114,75

1b5 11,25

11,3

14,2

109,5

110,75

108,9

110,75

4% Ungarische Golorente ......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4/a% desgl. von 1913..........

5% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe

11,25

11,25

11,4

14,25

12,25

12,4

12,5

14,65

1ir6

Hocsch GsenKöln-Neuessen .. O

Ilse Bergbau ...............6

Ilse Bergbau Genüsse........®

Klücknerwerke.............

ManneSmann-Röhre» ........ O

164 131,75

97

86,5

164

132

100,5

89

100,75

163

131

97,5

86,9

104

133,5

99,4

88,75

Frankfurt a. M.

Berlin

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2TL

Schluß- kurs

Schlußk. Abend- Börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag- Börse

29.Mai

31-Mai

Amtliche Notierung

Geld I Brief

Amtliche Notierung

Geld | Brief

Catum

29 5

31-5

29 5

31 5

Mansfelder Bergbau......... 8

Kvlswerke............ 5

Phönix Bergbau.............O

Rheinische Braunkohlen .....12

Rheinstahl ................ 8%

Vereinigte Stahlwerke........ O

Otavi Minen ...............O

Kaliwerke Aschersleben........5

Kaliwerke Westeregeln........6

Kaliwerke Salzdetfurth..... 7%

I. G. Farben.Jnvustrie.......7

Scheideanstalt............ 9

Goldschmidt ................O

Rütgerswerke ............. 4

Metallgesellschaft............. 4

119,25

227,5 112

4,5

19

126

126,5 179

149

220

105

120

107,75

119,5

229 114,75 85,75

19

128

127

178

151,75

224 106,75 123,5 108,5

119,5

122,9

228

112,25

84

18,9

127

126,9

179

149,25

105,5

121,13

107,9

119,5

124

228,5

114,25

85,25

19

127,9

127

179,5

151

108

123

105,75

Buenos Aires Brüssel.....

Rio de Jan. . Sofia ......

Kopenhagen. Danzig.....

London .....

HelstngforS.. Paris ......

Holland .... Italien.....

Japan......

Jugoslawien. Oslo..... :

Men.......

Lissabon.... Stockholm...

0,658

41,98

0,149

3,047

54,82

46,75

12,275

5,415

16,345

167,68

20,51

0,722

5,649

61,70

48,95

11,14

63,30

80,22

33,87

10,32

2,483

1

0,662

42,06 0,151

3,053

54,92

46,85

12,305

5,425

16,385

168,02

20,55

0,724

5,661

61,82

49,05

11,16

63,42

80,38

33,93

10,34

2,487

Zanknoten.

0,658

41,98 0,149

3,047

54,77

46,65

12,265

5,41

16,35

166,93

20,51

0,722

5,649

61,65

48,95

11,135

63,25

80,05

33,76

10,305

2,479

0,662 42,06 0,151 3,053 54,87 46,75 12,295

5,42 16,39

167,27 20,55 0,724 5,661 61,77 49,05

11,155

63,37 80,21 33,82

10,325

2,483

Philipp Holz mann...........O

Zementwerk Heidelberg ...... 5

Cementwerk Karlstadt.........4

Schultheis Patzenhofer ....... 4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. O

Bemberg................... O

Zellstoff Waldhof ............O

98,9

119,25

56,4

123,5

120

99

119,9

59,4

124

121,75

"5

109,9

56,4

122,75

120,5

99

110,25

59,4

123,25

122,13

Schweiz ....

Spanien....

Prag.......

Budapest ...

Neuyork ...

Serhn,31 .Mai

Geld

Brief

Amerikanische Noten..............

2,431

41,82

54,56

12,23

16,25

2,451

41,98

54,78

12,27

16,31

Zellstoff Aschaffenburg .......O

Dessauer Gas....... 7

Daimler Motoren............O

Deutsche Linoleum ...........6

88

92

167

90

93

167,5

89

133,25

92

167

90,75

133,9

93,4

168

8

2 G

belgische Noten........ .. . ....

)ünische Noten .................

ranzösische Noten...............

Orenstein L Koppel ...... O

90,5

91,25

£

olländische Noten ...............

166,52 19,92

61,44

63,03

79,82

167,18

20,00

61,68

63,29

80,14

33,43

Westdeutsche Kaufhof.........O

Cbade......................O

Accu mulatoren-Fabrik....... 12

Conti-Gummi............... 8

Gritzner.......... O

Mainkrastwerke Höchst a.M-.. 4

Süddeutscher Zucker......... -

16,25

295

153,5

43,25

"(SO

37,5

298

175

157,25

44,75

94,5

180

36,5

292,5

170

155,5

43,5

36,13

298

174

159

I ff S ff § L

talieuische Noten................

orwegische Noten ..............

)eutfd) Oesterreich, 4 1OO Schilling umänische Noten...............

.chwedtsche Noten...............

§

8349

i 160

180

,,.7.itfe.

Ungarische vancs**««