ammlung und dankte allen, die zum Gelingen des
m Sommer abgehaltenen Kriegerfestes beigetragen »alten, hierauf erhielten die Kameraden Karl ?uft für 50jährige Mitgliedschaft und Beigeord
neter 21. Supp hier und Forster i. R. Georg Kennebach in Bad Salzhausen für 25jährige Mitgliedschaft Ehrenurkunden. Schützenmeister Wenzel berichtete dann über das abgehaltene Hassia-Bezirksschiehcn und bezeichnete die Leistungen als glänzend. Nachdem der Vorsitzende noch verschiedene Aufklärungen über Führeranordnun- f|en gegeben hatte, ermahnte er alle 2lnwesenden, tets treu zu unferm Reichskanzler Adolf Hitler und unserem geliebten Vaterland zu halten. In gleichem Sinne sprach der Vorsitzende des Bezirksverbandes der Hasfia, Bankvorstand S e u m. Ein dreifaches „Sieg-Heil!" auf die Führer Hindenburg und Hitler bildete den Schluß der würdig verlaufenen Tagung.
y. Bad Salzhausen, 27. Okt. Gestern wurde
Bürgermeister Rudolf Röper von hier unter großer Beteiligung der Bewohner unseres Badeortes und aus den Nachbargemeinden sowie der Bürgermeister des Kreises Büdingen und der Vertreter mehrerer Behörden auf dem Woldfriedhof zur letzten Ruhe bestattet. Er starb nach kurzem Krankenlager unerwartet im Alter von 57 Jahren.
Alle seine Verdienste und Mühen für das Wohl der Gemeinde fanden am Grabe gebührenden Dank und Anerkennung. Nach der tiefempfundenen Grabrede des Dekans Scribd (Nidda) wurden dem Entschlafenen unter Kranzniederlegung noch herzliche Nachrufe gewidmet von Obergärtner B e ck e r hier für die Gemeinde Bad Salzhausen, von Medi- xinalrat Dr. Meyer hier im Namen der Badedirektion und des Kuroereins Nidda-Bad Salzhausen, von Pfarrer Laut (Nidda) als Vorsitzender des Kirchenvorstandes des Kirchspiels, von Bürgermeister R u l lm a n n (Nidda) als Vertreter des am Erscheinen verhinderten Kreisdirektors Dr. G a ß n e r (Büdingen) und im Auftrage der Kreisverwaltung, von Bürgermeister Albrecht (Düdelsheim) für den Kreisverein der Bürgermeister des Kreises Büdingen und zuletzt von Iustizsekretär i. R. W. Sc um (Nidda) im Namen der Schulkameraden des Verewigten im Kirchspiel Nidda. Alle Ansprachen gaben Zeugnis von der Wertschätzung und Liebe, der sich der Verstorbene erfreute.
Kreis Alsfeld.
• Alsfeld, 29. Okt. In mehreren Orten unseres Kreises wurden bedeutsame A r b e i t s b e - sch affungs Maßnahmen beschlossen. Danach soll in der Gemeinde Arnshain eine Wasserleitung mit Pumpwerk geschaffen werden, in der Gemeinde Bernsburg will man die Feldberei- nigung durchführen, die Gemeinde Wahlen will eine Wasserleitung bauen und die Feldbereinigung durchführen.
ll. Merlau, 27. Okt. Der Gemeinderat beschloß in feiner jüngsten Sitzung auch im kommenden 8ahr die einfache Bürgersteuer zu erheben. Für die Meliorationsarbeiten bei der Feldbereinigung ist eine Notstandsarbeit von 1300 Tagewerken vorge- sehen. — Anläßlich seiner Ernennung zum Ehren- bürger von Merlau sandte Reichskanzler Adolf Hitler an den Gemeinderat folgendes Schreiben: „Die Verleihung des Ehrenbürgerrechts von Merlau erfüllt mich mit aufrichtiger Freude. Ich nehme die Ehrenbürgerschaft an und bitte dem Gemeinderat
Oberheffen.
Landkreis Gießen.
• Hungen, 28. Okt. Für 25jährige Dienstzeit In der hiesigen Freiwilligen Feuerwehr wurde durch den Kreisfeuerwehrinspektor Bouffier den Mitgliedern Hermann Schuld, Heinrich B o m e i e r, Otto Leidner, Adolf K ü b • l e r und Karl Schäfer das staatliche Ehrenzeichen mit Urkunde überreicht. — Die Silberne Ehrennadel des Lahntalsängerbundes für 25jährige Sangestätigleit erhielten nachstehende Mitglieder des Gesangvereins „Eintracht", gegründet 1836: Wilhelm Grünbein, Joseph W i r t - mann, Adolf Steller, Ernst Schmalz und Karl Schäfer.
11. Lauter, 27. Okt. Der Bezirk Grün- berg des Hassia - Kriegerverbandes hielt dieser Tage hier seinen Herbstbezirkstag ab. Der erste Führer begrüßte die SA., den Stahlhelm und den Gesangverein Lauter sowie die 23er- freier der erschienenen Bezirksvereine. Nach einigen Choroorträgen des Gesangvereins Lauter hielt per Dezirksführer eine Ansprache. Die Kriegervereine könnten, so führte er u. a. aus, mit Freuden be- Srüßen, daß sich der Kyffhäuserbund hinter die Regierung stellte. Sodann wurden 23 neue 23er- einsiührer verpflichtet. Sodann wurde über den Derbandstag in Nidda Bericht erstattet. Es wurde beschlossen, im nächsten Jahre ein größeres Bezirks- wettschießen obzuhalten. Eine Tellersammlung für die nationale Arbeit ergab 8,50 Mark. Weiter wurde von der Versammlung der Betrag von 25 Mark für die Winterhilfe genehmigt. Den Kameraden L i n t m a n n (Querfborn) und Rahn (Weiters- Hain) wurde die Hassia-Ehrenmünze überreicht. Ferner erhielten Müller (Reinhardshain), Allen- börfer (Göbelnrod) und Rühl (Kesselbach) die Füh- rer-Ehrennadel. Nach einem dreifachen „Sieg-Heil!" aus die Führer des Reiches bildete der Gesang des Horst-Wessel-Liedes den Schluß der Tagung.
Kreis Büdingen.
△ Nidda, 27. Okt. Der K r i e g e r v e r e i n „Hassia" Nidda hielt dieser Tage seine dritte Jahreshauptversammlung hier in der „Traube" ab. Der erste Führer Helfrich eröffnete die 23er-
Kommunalpolitiker-Tagung in Schotten.
£ Schotten, 27. Okt. Die Kreisabtel- lung Schotten des Hessischen Ge- meinbetags hielt heute im festlich geschmückten Rathaussaale zu Scholten unter Leitung ihres Vorsitzenden, Bürgermeister Menge! (Schotten), ihre erste Tagung ab. Vom Kreisamt waren Kreisdirek- tor Dr. 3 a n n , Regierungsrat Schwan und die Inspektoren Müller und Weber erschienen. Die politische Leitung des Kreises war durch Kreisleiter K r o m m vertreten.
Nach einleitenden Begrüßungsworten des Vorsitzenden wurde zunächst eine Reihe wichtiger neuer Gesetze und Verordnungen besprochen. Reg.-Rat Schwan erstattete Bericht über die Reichszuschüsse für Reparaturen an Gebäuden, für Umbauten und dergleichen.
Kreisdirektor Dr. I a n n sprach über die A r - beitsdeschaffung und über die Durchführung der von den Gemeinden angemeldeten Arbeitsprojekte.
140 000 Tagewerke mit einem Geldaufwand von 800 000 THarf seien von den Gemein- den des Kreises Schollen angemeldet, außerdem noch 11 größere Projekte.
Die Arbeiten müßten zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit durchgeführt werden, es gäbe in diesen Dingen kein Zurück mehr. Auf den Wert und den Vorteil der N o t st a n d s o r b e i t e n für die Gemeinden wurde verwiesen. Der Gemeindewald könne weiter aufgeforstet werden, gewisse Zuschüsse würden hierbei gewährt. Auf eine würdige Ausgestaltung der Gemeindefriedhöfe soll hingewirkt werden, eine Aende- rung der bestehenden Friedhofsordnungen sei jedoch nicht nötig.
Die Gemeinden müßten auch bei der Bekämpfung der Verkehrsunfälle milwirken (Radfahrer-Rückstrahler). Eine weitere Bekämpfung des Bettel- und Zigeunerunwesens müsse erstrebt werden.
Kreisleiter K r o m m wies auf den Unfug der wilden Werbung von allerhand Zeitschriften hin. Der Schnelldienst in der Fürsorge statt st ik wurde besprochen, ebenso die Winternothilfe
Das Ergebnis der Dinternothilfe-Sammlung lm kreise Schotten war sehr gü(; 4500 Zentner Kartoffeln, 1800 Zentner Frucht, 2 Zentner Honig und 1800 Mark Bargeld wurden gesammelt.
Inspektor Weber führte über das ©internet- werk und die Dolkswohlfahrl Näheres aus.
Bürgermeister Menge! sprach ausführlich über das Gemeindeumschuldungsgesetz, das neue Reichserbhofgesetz und über die Ehe- standsdarlehen. Inspektor Müller machte einige ergänzende Ausführungen. Noch eine Reihe sonstiger wichtiger Angelegenheiten wurde behandelt, so die Teilerlässe von gemeindlichen Steuer- rückständen und dgl. In der nächsten Tagung sollen das Erbhofgesetz und die Fürsorgepflichloerordnung näher besprochen werden.
Inzwischen war der Vorsitzende des Hessischen Gemeindelags, Bürgermeister Ritter (Bingen) erschienen, dem der Vorsitzende herzlichen Willkorn- mensgruh entbot. Bürgermeister Ritter sprach über d i e Umgestaltung der Organisa- t i o n der deutschen Gemeinden. Früher haben aufgeblähte, teure Derwallungsapparale der verschiedenen Verbände (Stäötetaa, Landkreislag, Verband der mittleren Stabte, Landgemeindetag usw. bestanden, die 2 Millionen Mark Aufwand kosteten, aber meist gegeneinander arbeiteten. Fruchtlose Arbeit wurde oft geleistet. Jetzt sind alle Ge- meinden, ob Großstädte oder Landgemeinden, im Deutschen Gemeindelag verbunden, die einzelnen Landesverbände sitzen dort zusammen, in sachlicher und gerechter Weise berate man dort über das Wohl der Geimenden und trete mit einheitlichen, klaren Zielen und Wünschen vor die Regierung. Der frühere Hessische Landgemeindelag sei gut organisiert und geleitet gewesen, Anerkennung gebühre dem früheren Vorsitzenden Alexander. In den jetzt bestehenden
hessischen Gemeindetag sind die einzelnen, früher bestandenen Verbände eingegliederl worden. Ein ordentlicher Kontakt ist damit geschaffen. Der neue Verband wird ausge- stattet zu einer Körperschaft des öffentlichen Rechts. Die Rechtsauskunftsstelle (Leiter Bürgermeister Dr. Völsing, Alsfeld) steht den Gemeinden zur Einholung von juristischen Gutachten stets zur Verfügung.
Eine Senkung der Beiträge zu dem Gemeindetag wird erfolgen. Unnötige, kostspielige Prozesse der Gemeinden sind zu vermeiden, der Verband spielt hierbei eine wichtige Vermittlerrolle. Sparsamkeit muß herrschen, das alte vertrauen muß wieder gewonnen werden.
Wir müssen mithelsen, unsere Jugend im nationalen Sinne und neuen Geist zu erziehen. Zum Schlüsse seiner begeistert aufgenommenen Ansprache legte der Redner ein Treuebekenntnis zu Regierung und Führer ab.
Bürgermeister Menge! dankte namens der Versammlung. Er wies darauf hin, daß der Vogelsberg und der Kreis Schollen der erste und beste Vorkämpfer für die nationalsozialistische Idee gewesen fei. Gerade wir Bürgermeister, die wir die Schreckenszeit der letzten 13 Jahre in vor- berfter Feuerlinie aushalten mußten, verspüren besonders angenehm den neuen Geist der Zucht und Ordnung."
Die Bürgermeister und ihre Gemeinden würden treue Gefolgschaft dem neuen Reich und feinem Führer leisten, denen das ausgebrachle „Sieg-Heil!" galt. An die eindrucksvolle Tagung schloß sich ein einfaches Essen an, bas zum Gedankenaustausch und Pflege des Gemeinschaftsgeistes Gelegenheit bot. Kreisdirektor Dr. Iann, Bürgermeister Ritter und Bürgermeister Menge! hielten dabei kurze Ansprachen.
meinen ergebensten Dank, sowie meine besten Glückwünsche für das Blühen und Gedeihen von Mer- lau aussprechen zu dürfen. Mit deutschem Gruß: Adolf Hitler."
Preußen.
Das WinterhilfSwerl in Stadt und Kreis Wehlar.
0 2! u s dem Kreis Wetzlar, 27.Okt. Das vorläufige Gesamtergebnis der Win- terhilfesammlung im Kreise Wetzlar beträgt 10455 Zentner Kartoffeln und 2054 Zentner Getreide. Außer 25 Zentner Gemüse wurden noch kleinere Mengen Obst, Fett, Speck, Mehl und Käse gestiftet. — Die Metzgerinnung in 'Wetzlar hat dem Vorsitzenden der NS.-Volkswohlfahrt für die Erwerbslosen der Stadt Wetzlar 250 Pfund Fleisch monatlich zur Verfügung gestellt. Die Ede- ka-Genossenschaft stillet für das Winterhilfswerk monatlich 300 Pfund Hülfenfrüchle.
0 Aus den, A m t Rechtenbach, 27. Okt. Zur Zeil wird in den 14 Orlen die Natural- (ammlung für bas W i n t e r h i l f s w e r k burchgeführt. Im hiesigen-Amte find aufgebracht worden 2357 Zentner Kartoffeln und 555 Zentner (Betreibe; außerdem noch Mehl, Fett, Speck, Obst, Käse und Gemüse. Auf die einzelnen Orte verteilt sich die Spende wie folgt: Dornholzhausen 162 Zentner Kartoffeln, 30 Ztr. Brotgetreide: Ebersgöns 133 Ztr. Kartoffeln, 31 Ztr. Brotgetreide, Groß-Rechtenbach 208 Ztr. Kartoffeln, 31 Ztr. Brolgeteide: Lützellinden 317 Ztr. Kartoffeln, 105 Ztr. Brotgetreide: Münchholzhausen 141 Ztr. Kartoffeln, 31 Ztr. Brotgetreide: Niederkleen 214 Ztr. Kartoffeln, 54 Ztr. Brotgetreide: Klein- Rechtenbach 105 Ztr. Kartoffeln, 18 Ztr. Brotge- treibe: Hochelheim 253 Ztr. Kartoffeln, 46 Ztr. Brotgetreide. Hörnsheim 212 Ztr. Kartoffeln, 68 Ztr. Brotgetreide: Vollnkirchen 82 Ztr. Kartoffeln, 21 Ztr. Brotgetreide: Volpertshausen 92 Ztr. Kartoffeln, 22 Ztr. Brotgetreide: Weidenhausen 62 Ztr. Kartoffeln, 16 Ztr. Brotgetreide: Reiskirchen 221 Ztr. Kartoffeln, 46 Ztr. Brotgetreide: Oberkleen 125 Ztr. Kartoffeln, 36 Ztr. Brotgetreide.
tircie Wetzlar
0 Münchholzhausen, 27. Okt. Die hiesige Gemeinde will folgende Nolslandsarbeilen ausfuhren lassen: Der Hauplwirlschgflsweg nach
dem rauhen Berg soll auf eine Länge von 480 Meter ausgebaut werden. Desgleichen der Weg nach dem „Mäusel". Das Steinmaterial wird aus dem Gemeindesleinbruch gewonnen. Ferner ist die Dränierung einer neuen Orlsstraße, die stark unter Grundwasser leibet, geplant. Die Gesamtkosten des Projektes (1500 Tagewerke) betragen rund 7000 Mark einschließlich der Materialkosten.
Grohfeuer im OberlahnkreiS.
WSN. Löhnberg (Oberlahnkr.), 27. Okt. Heute morgen gegen 4 Uhr brach aus bisher unbekannter Ursache in Löhnberg nahe der Schloßruine Feuer aus, das in kurzer Zeit zwei Wohnhäuser und vier Scheunen mit Stallungen ergriff. Trotz der Bemühungen der Ortsfeuerwehr und der benachbarten Wehren brannten die Gebäude nieder. Menschen sind nicht zu Schaden gekommen: auch das Vieh konnte gerettet werden. Dagegen ist der Materialschaden bedeutend: in den Scheunen wurden sämtliche Ernleoorräle vernichtet.
Kreis Biedenkopf.
WSN. Biedenkopf, 27. Okt. Als ein Landwirt in Steinbach seinen Bullen an die Kette legen wollte, griff dieser seinen Herrn an, dem von dem wütenden Tier das Brustbein einge- stoßen und mehrere Rippen gebrochen wurden. Der zu Hilfe eilende Knecht wurde von dem Bullen auf die Hörner genommen und gegen die Wand des Stalles geschleudert. Er erlitt mehrere Rippenbrüche und Quetschungen. Erst durch die Hilfe mehrerer Nachbarn konnte das Tier gebändigt werden. Die beiden Schwerverletzten mußten dem Krankenhaus zugeführl werden.
Kunst und Wissenschaft.
Professor Piccard Nobelpreisträger für Physik?
Wie bas Stockholmer Blatt „Nya Dagligt Alle- Honda" erfahren haben will, dürfte der diesjährige Nobelpreisträger für Physik der Sira- losphörenflieger Professor Auguste Piccard wer- den. Auch der im Vorjahr nicht verteilte physikalische Nobelpreis für 1932 steht noch zur Verfügung. Als aussichtsreichster Kandidat wird in der Presse der Amerikaner Professor Percy Williams Bridgeman genannt. Das Nobel-Komitee wird das offiziell nicht betanntgegebene Resultat der
schwedischen wissenschaftlichen Akademie dortegen« Die Bekanntgabe erfolgt erst im November.
Professor Albert Ealmette gestorben.
Der durch den Lübecker Prozeß in breilesteM Streifen bekanntgewordene französische Professor Albert Ealmette ist am Sonntag in feiner Wohnung an den Folgen einer Grippe gefror« b e n. Professor Ealmette wurde vor 70 Jahren !n Nizza geboren. 1886 machte er in Paris feinen medizinischen Doktor. Während des Krieges würbe er zum stelloertretenben Direktor bes Pasteur« inftituts in Paris ernannt. Er war Milylieb der Akademie der Wissenschaften, der medizinischen Akademie und zahlreicher ausländischer Akademien. Sein Name ist mit der bekannten Schutzimpfung gegen Tuberkulose eng verknüpft. Er ist Verfasser zahlreicher beachtlicher medizinischer Werke. Der Name Ealmette ist in Deutschland besonders in Zusammenhang mit dem Lübecker Prozeß viel genannt worden.
Aus öfter West.
Reichsoerlretcrtagung bes 7lDO.
Der Nationalverbanb Deutscher O f« fiziere (NDO.) hielt in Berlin eine außerordentliche Reichsoerlrelerlagung ab. Nach einer kurzen Darlegung der Lage durch den dritten Vorsitzenden Oberstleutnant a. D. Grafen Mo11ke nahm die Versammlung davon Kenntnis, daß Generalleutnant a. D. Waech 1 er fein Amt als erster Vor- sitzender nicbergelegt habe. Nach kurzer Aussprache richtete der Vertretertag an den Oberst a. D. Reinhardt die Bitte, die Führung des Verbandes zu übernehmen. Oberst Reinhardt erklärte sich bereit, dieses Amt anzunehmen und wies in einer kurzen Ansprache darauf hin, daß neue Zeilen neue Aufgaben forderten. In Hitler habe Deutschland einen wahren Staatsmann bekommen und freudigen Herzens würden die ehemaligen Offiziere des NDO. dem Reichskanzler Gefolgschaft leisten.
Drei deutsche Kanufahrer aus dem indischen Dschungel gerettet.
Drei Deutsche, die vor zwei Jahren mit einem Kanu von Deutschland nach China starteten, sind, wie die „Times" aus Kalkutta meldet, in den Sunbarbans, ben Sümpfen unb Wölbern bes (Ranges-Delta, mit knapper Not dem Tobe entronnen. Sie wurden von bem Dampfer „Gholana" gerettet, nachdem sie zwei Tage lang mit ihrem Kanu im Dschungel feftgefeffen hatten. Sie konnten sich der umherftreisenden Tiger nur dadurch erwehren, daß sie durch Schläge auf eine leere Blechlonne fortgesetzt Lärm machten. Sie wollen sich jetzt nach Rangoon begeben. Ihr erstes Kanu halten sie im Persischen Golf verloren und waren mit dem Dampfer nach Karalfchi unb von bort nach Kalkutta gereift.
Ein Deutscher an der Spitze ber Landwirtschaft von Uruguay.
Ein Sohn bes Dorfes Färbe bei Grevenbrück (Sauerlanb), Professor Dr. V o e r g e r , würbe zum Generalbirektor aller staat! ichen landwirtschaftlichen Einrichtungen in Uruguay ernannt. Professor Dr. Boerger unternahm im Jahre 1910 im Auftrage ber preußischen Regierung größere Reisen in bas Ausland unb arbeitete vom Jahre 1912 ab im Wirlschaflsministe- rium in Uruguay. Gelegentlich ber Iahrhunberl- feter im Jahre 1930 brachte fein Wirken ihm bie höchste Ehre ein, bie bie lanbwirtschaflliche Fakultät ber Universität in Monlevibeo zu vergeben hat: Den Titels eines Professors honoris causa.
Spenbe für Winterhilfe.
Die Arbeiter und Angestellten ber Heliowatt- Werke, Elektrizitäts-Aktiengesellschaft, Eharlotten- bürg, in Gemeinschaft mit ber Nora-Radio- G. m. b. H. erhielten aus Anlaß bes 50jährigen Bestehens bieses Unternehmens einen Betrag von 50 000 Mark. Hiervon hat bie Belegschaft etwa 5000 Mark ber Winterhilfe zur Verfügung gestellt.
„ Wie nett, Else, daß wir uns endlich nach Jahren Wiedersehen! Spanien gefällt Dir und Deinem Mann! Dtvoo war ich überzeugt *"
„Ja, Irmgard, wir sind begeistert von diesem schönen und interessanten Land Nur eins macht mir Kummer: Adolf bekommt die veränderte Kost schlecht; er leidet wieder sehr an Hämorrhoiden "
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Den Hausbesitzer plagt die Not, Die Sondersteuer macht ihn tot Drum kümmerts ihn seit Jahr u.Taa, Daß er nichts machen lassen mag. Mir sind, gesteht er frei und ehrlich, Die hohen Kosten zu beschwerlich! Nun bester Minn bekommst Du Ruh;
Vier Zehntel legt das Reich dazu, Drum zögere nicht längerl
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