Ausgabe 
30.9.1933 Erstes Blatt
 
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i Edelweiß

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Kleinhandel zu sagen. To Troße einen Kleinen nach i suchte, genau jo ist man Nach dem Grundsatz der itit füllte aud) 6er 8er- iftbctrieben liegen. Huef\ Pra^s des

Mr. Bau bxaud)t m Mrnhandels in : anzuiehen, und man n den Kleinkaustnann zu

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k gegeben sein, auf der n, daß nicht die Billigkeit keit des Handwerks ist, Fleiß zu den besten Tu. hären und es gewillt ist, Mt kommen zu lasten, gend wiederum die Aus- die sie braucht, um ihren n, zum Nutzen des Mater-

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liebenswürdigen und ruhigen Mann kennen gelernt. In ihm hat die rhein-mainische Presse einen Füh­rer erhalten, zu dem sie sich beglückwünschen kann, zumal er auch der Vertrauensmann der Gau- lertung ift

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Gründung desRhein-Main- Verbandes Deutscher presse". Der Leiter des Gaupresseamts Woweries Führer.

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Blumen am Erntedanktag.

Doller Zuversicht vertraut der Landwirt und Gartner im Frühjahr dem Boden das Saatgut an, "0^.vielen Wochen harter Arbeit und oftmals ernster Sorge um das Gelingen ernten zu können. Roch in letzter Stunde kann Unwetter alles zerstö- ren. Darum schaffen in der Erntezeit jung und alt von früh bis spät, und wenn dann alles vollbracht

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Die Heranbildung junger Bauernsöhne zu ttich- tigen Wirtschaftern zählt mit au den Hauptaufgaben, die sich der neue Staat gestellt hat. Es kommt dar­auf an, daß in Zukunst den einzelnen Bauern- gittern Männer vorstehen, die den Lebenskampf bestehen können. Wie groß der Einfluß des Be- suches einer landwirtschaftlichen Schule ist, zeigt eine Tabelle, die das Landwirtschaftsamt ausae- hängt hat. Sie mahnt aber auch die Eltern, die Gelegenheit nicht zu versäumen und ihren Söhnen eine gediegene Fachausbildung geben zu lassen.

Der Landbewohner wird mit Stolz' auf all das sehen können, was der Bauernstand'für das Volks­wohl leistet, aber auch dem Städter soll gezeigt werden, was der Bauernstand im Volksganzen auch für ihn bedeutet.

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Schmidt, Carl, Bahnhofstraße 10.

Schmidt, Otto, Marktstraße 1.

Trebbe, August, Marktstraße 22.

Zwangs- (pflicht-) Innung der Waler- und weiß- bindermeister.

enger Verbindung mit Schrlststellerei und Presse. Schon als Dreizehnjähriger erlebte Doweries, daß ein nationalsozialistisches Weihnachtsspiel aus der Feder seiner jugendlichen Begeisterung erfolgreich auf die Bühne kam. 1924/25 war er Mitarbeiter des bekannten nationalsozialistischen Kulturpoliti- fers Dr. Hans Severus Ziegler, Hauptschrift­leiter desNationalsozialist" in Weimar und des Thüringer Lolkswart". Als Mitglied der Reichs­jugendführung der Hitler-Jugend war Wowe­ries Herausgeber einesHJ.-Korrespondenzdien- stes" für die nationalsozialistische Reichspresse, außer­dem Schriftleiter derHitlerjugendzeitung Sturm­jugend" und der .Lungen Front, Führerblätter der HI.". Im Rhein-Main-Gebiet betätigte sich Wowe­ries seit 1929 zuerst in Offenbach als Nachfolger des derzeitigen Regierungsrats G u t t e r e r (Ber­lin), dann als Mitarbeiter des von Gottfried Feder herausgegebenen .Hessenhammer". Im März 1930 wurde er vom Gauleiter Sprenger nach Hessen-Nassau berufen und übernahm 1931 die Leitung des Gau-Presseamts. DasFrankfurter Volksblatt hat seine meist scharfe Feder bekannt gemacht. Woweries ist ferner Herausgeber der NS.-Briefe", Schulungsblätter für das Rhein- Main-Gebiet, die sich in einer überraschenden Auf­wärtsentwicklung befinden.

Die rhein-mamische Presse, deren Führer nun­mehr Woweries geworden ist, wird seiner Er­nennung freudig zustimmen. Sie hat den Gau- Presseamtsleiter als einen zwar zielfesten, aber auch

WSN. Frankfurt a. M., 28. Sept. Die Ueberwinduna der Mainlinie, die am Dienstag auf wirtschaftlichem Gebiet mit der bedeut­samen Gründung des Rhein-Mainischen Industrie- und Handelstages erstmalig sichtbar zum Ausoi gekommen ist, hat jetzt auf dem Gebiete

Daten für Sonntag, 1. Oktober.

1386: Gründung der Universität Heidelberg. 1826: der Maler K. o. Piloty in München geboren (gestorben 1886); 1833: Wilhelm o. Hahnke, preußischer Feldmarschall in Berlin geboren (ge­storben 1912); 1845: der Maler und Zeichner Adolf Oberländer in Regensburg geboren (gestor- den 1923); 1879: Eröffnung des Reichsgerichts in Leipzig.

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ist und Gott seinen Segen dazu gab, dann ziemt es nicht nur den bodenbebauenden Berufen, sondern dem ganzen deutschen Volk, zu danken. Das ist der Sinn des Erntedanktages, der allen deutschen Volks- genossen wieder zur selbstverständlichen und gern ge- übten Pflicht werden soll.

Zeigt die Verbundenheit mit dem Lande, indem Ihr nicht nur alle das offizielle Abzeichen Aehre und Mohn tragt, sondern auch dadurch, daß eure Schau­fenster und eure Wagen mit deutschen Blumen ge­schmückt werden. Natürlich mit IM, enden Blu­men, die auf der heimatlichen Scholle erblühten und die es noch in Hülle und Fülle gibt! Die leuchtenden Farben der Herbstblumen verkünden den Dank des Volkes für ein gutes Erntejahr.

Oas Obst in der Familie.

Daß Obst kein Genuß-, sondern eines der wich­tigsten Nahrungsmittel ist, wird jeder Arzt bestä­tigen. Kinder, deren Gefühlsleben noch unverdor­ben ist, sind ausnahmslos obsthungrig. Es sollte, wo Kinder vorhanden sind, zur Regel werden, daß fein Tag vergeht, an dem nicht Obst in irgend­einer Form auf den Tisch kommt, und wäre es auch nur ein Apfel kurz vor dem Schlafengehen. Obst reinigt infolge der Fruchtsäure die Zähne, beugt durch reichen Kalkgehalt Zahnerkrankungen vor und ist eines der besten Mittel gegen die Fol­gen der Ueberernährung durch Fleischnahrung und Süßigkeiten. Aelteren Leuten, die Obst in frischem Zustande nicht mehr vertragen können, bietet Obst in gekochtem Zustande die gleichen gesundheitlichen Vorteile. Kurz unir gut, es gibt zur Erhaltung der Gesundheit kein billigeres und angenehmeres Mit­tel als Obstgenuh.

Obst im Keller ist ebenso wichtig, wie der Ein­kauf von guten Speisekartoffeln, und ein gutes Mittel, um den einheimischen Obstbau zu fördern und die Auslandseinfuhr von Obst zu vermindern. Doch nicht jeder besitzt die geeigneten Räume, in denen Obst sich bis zum Frühjahr hält. Darum sei auf die Einlagerung in trockenen Torfmull auf­merksam gemacht, denn einer ober die andere Kiste kann man leicht aufstellen. Es gibt aber noch ein anderes Mittel, um sich Obst für die Wintermonate zu sichern, nämlich den Abscyluß von Lieferungs­oerträgen mit als reell erprobten Obstzüchtern auf den Lande über bestimmte später zu liefernde Mengen. Auf diese Weise könnte vielleicht beiden Teilen oft ein Dienst erwiesen werden.

so gewiß darf der gemeinschaftlicheRhein-Main- Verband Deutscher Preise" meiner Anerken­nung und Unterstützung sicher sein."

Hierauf gab der Führer der rhein-mainischen Presse, Woweries, die einstweiligen Richtlinien des neuen Verbandes bekannt: Seine Ansprache schloß mit einem Sieg-Heil auf den Führer.

Dr. D e b u s begrüßte den neuen Führer des Rhein-Main-Derbandes Deutscher Presse. Der neue Verband habe damit eine Persönlichkeit als Führer, die in enger Verbindung zu unferm Gauleiter und Stellvertreter des Kanzlers stehe. Es wurden dann folgende Telegramme aoaefandt:

Herrn Dr. Dietrich, Haus der Deutschen Presse, Berlin. Dom Geist des Kanzlers und seines Presseführers erfüllt, stellten sich hessische und nas­sauische Pressevereine imRhein-Main-Derband Deutscher Presse" gemeinsam unter Führerorinzip.

Gaupresseamt Hessen-Nassau."

Reichskanzlei, Berlin. Hessische und nas­sauische Presse liquidierte ihr partikulares Vereins- leben und beseitigt einstimmig die Mainlinie im ,Rhein-Main-Derband Deutscher Presse'.

Gaupresseamt Hessen-Nassau."

Der Führer des neuen Rhein-Main-Derbandes Deutscher Presse, Leiter des Gaupresseamts der NSDAP. Woweries, war nicht nur in frühe­ster Jugend Aktivist im Dienst der nationalen Er- Hebung, sondern er stand immer zugleich auch in

Pressewesens ihre Fortsetzung gefunden, einer heute im Adolf-Hitler-Haus in Frankfurt a. M. ftattgefunbenen Sitzung der Vorsitzenden des Der- «ins Frankfurter Presse, des Landesverbandes Hes­sen des Reichsverbandes der deutschen Presse und des Vereins Nassauischer Redakteure wurde die Gründung des Rhein-Main-Verbandes Deutscher Presse vollzogen und zum Führer

Verbandes der Leiter des Gaupresseamts der NSDAP. Woweries bestimmt.

Bei dieser Gelegenheit wurde folgendes Schrei­ben des Reichs st atthalters, Gaulei- ter Sprenger, verlesen:

Das Echo, welches sowohl der Gau-Parteitag Hessen-Nassau, als auch der am 26. d. M. vollzogene Zusammenschluß der beiden Industrie- und Han- belsfammern von Frankfurt und Darmstadt in der gesamten rhein-mainischen Presse gesunden hat, be­stätigt meine Annahme, daß auch die Presse unse­res Gebiets der neuen aufstrebenden Initiative zu folgen bereit ist. Ein Zusammenschluß der noch einzeln bestehenden Pressever- bände ist seit Jahren bereits als notwendig er­kannt worden, lieber die Gründung der inzwischen ast vergessenen .Arbeitsgemeinschaft' ist es seither edoch nicht hinausgekommen. Ein von national- ozialistischer Initiative und von jüngerer Tatkraft getragener, der Zeit entsprechender Zusammenschluß der rhein-mainischen Presse wird von vornherein unter andern Entwicklungsmöglichkeiten stehen, als eine in liberalistischer Zeit geborene .Arbeitsge­meinschaft'. Das neue Pressegesetz wird dafür eine bedeutsame Bestätigung fein. So sehr ich von den Vertretern der hessisch-nassauischen Presseoerbände die geschlossene Bereitwilligkeit zur gemeinschaft­lichen und gemeinnützigen Zusammenarbeit erwarte.

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