Ausgabe 
30.9.1933 Erstes Blatt
 
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Rumänien Gegner jeder Revision im Südosten

Don unserem H. T.-Lei ichierstatter.

im 78. Lebensjahre.

In tiefer Trauer:

vom Trauerhause Marktstrabe 14 aus statt

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Garbenteich, 29. September 1933.

Die Beerdigung findet Montag, 2. Oktober, nachm. 3 Uhr statt

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Freie Innung des Fahrrad- und Ndhmasdiinen-Bewerhes

für Stadt und Landkreis Sieben

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Daten für Samstag, 3V. September.

1857: der Dichter Hermann Sudermann in Mat- zicken geboren (gestorben 1928); 1863: der Ad­miral Reinhard Scheer in Oberkirchen, Hessen- Ra au, geboren (gestorben 1928); 1883: Preußi­scher Kultusminister Rust geboren.

Es wächst in Südslawien und seinem großen Völkergemisciß die Ueberzeugung, daß man nur dann abgesehen von allen Möglichkeiten und Gefah­ren, die die Zukunft politisch in sich birgt nur dann weiterkommen kann, wenn man seiner wirtschaftlichen Sendung in Europa gerecht wird. Und wenn man heute mit offi­ziellen Vertretern Südslawiens spricht, so kann man natürlich noch nicht erwarten, daß sie einem die Dinge bereits beim rechten Namen nennen. Aber die Dinge liegen so: Serbien ist zusammen mit

Bekanntmachung.

Die nächsten Viehmärkte in Gießen fin­den statt: 6034C

Dienstag, den 3. Oktober 1933, Rind­vieh- (Nutzvieh-) Markt. Auftriebszeit von 78 Uhr vormittags.

Mittwoch, den 4.Oktober 1933, Schweine­markt. Auftriebszeit von 8 bis 9 Uhr vormittags.

Auf dem Rindviehmarkt wird sämtliches Vieh gegen Maul- und Klauenseuche schutz­geimpft.

Gießen, den 30. September 1933.

Bürgermeisterei Gießen. 3.23.: Dr.Seid.

Familie Friedrich Ludwig Reuschling Familie Johann Philipp Reuschling IL Ferdinand Reuschling nebst Enkeln und Urenkeln.

Heuchelheim, den 29. September 1933.

Die Beerdigung findet Sonntag, den 1. Oktober, mittags 2 Uhr,

Lieber Leben und Tsd der Völker entscheidet ihre Fruchtbarkeit

Von Prof. Or. meb. ph. Kuhn und Or. med. H. W. Kranz, Gießen.

Für die liebevolle Anteilnahme an unserem Schmerz sowie die Ehrung unseres lieben un­vergeßlichen Entschlafenen

Herrn Karl Krailing

sage ich im Namen aller Hinterbliebenen hier­durch herzlichsten Dank.

Margarete Krailing.

Gießen, im September 1933.

Assmann, Obermeister Bornemann, Schriftführer

Gestern mittag entschlief sanft nach kurzer Krankheit unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater. Urgroßvater, Bruder, Schwager und Onkel

Herr Friedrich Reuschling

Landwirt

ZuHtviehversleigerung in Lauterbach

am Mittwoch, dem 11. Oktober 1933.

Zum Auftrieb gelangen 30 auf Körper­form oorbesichtigte Leistungsbullen des hessischen Fleckviehs. 6039D

Beginn der Versteigerung 11 Uhr vor­mittags.

Besonders starkes Angebot in älteren, sprungfähigen Bullen, die sofort zur Zucht Verwendung finden können.

Gemeinden und Prioatzüchter sind zum Besuch der Veranstaltung und Ankauf wertvoller Zuchttiere hierdurch herzlichst eingeladen.

Bukarest, im September 1933.

Als Siegerstaat hat Rumänien natürlich au einer territorialen Neuordnung der Dinge im Donau­raum nicht das geringste Interesse. Im Gegenteil: Unzählige Male haben amtliche und halbamtliche Stellen, Berufene und Unberufene, feierlich verkün­det, jede Aenderung der Gebietsver- teilung bedeute für Rumänien den Krieg. Rein militärisch betrachtet ist dabei in Rechnung zu stellen, daß Rumänien heute aus einer großen Zahl von Gründen nicht in der Lage i st, mit Aussicht auf Erfolg Krieg zu fuh­ren. Aber die Abneigung Rumäniens gegen eine Revision ist zu beachten. Die b e s s a r a b i s ch e F r a q e ist gegenwärtig ebensowenig akut wie Die der Dobrudicha. Die Achillesferse Rumäniens ist Siebenbürgen, das von Ungarn losge­trennt wurde. Aber freiwillig wird Rumänien auch im Rahmen eines der unzähligen Donauraum­reformpläne in eine Erenzrevision zugunsten Un- aarns nicht willigen. Dabei ist gerade eine solche wirkliche rumänisch-ungarische Verständigung eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine friedliche Neuordnung hes Donauraumes.

Aus diesem Grunde werden nun Versuche ge­macht, Rumänien durch w i r t s ch a f t l l ch e Z u - o e st ä n d n i s s e umzustimmen. Aber hier ist man allmählich zu der Ansicht gelangt, daß diese Ver­suche alle sehr kostspielig sind, und daß es deshalb das beste sei, sich politisch und wirtschaftlich abzu­kapseln. Darum der Uebergang zur Autarkie, darum die Einstellung der Schuldenzahlungen an das Aus­land. Rumäniens ganzes Interesse konzentriert sich auf die Frage:Wie werde ich zu guten Preisen meine Ernte lo s?" Aber auch diese Frage ist in diesem Jahre nicht besonders eindrucks­voll, weil die Ernte sehr schlecht ausgefallen ist und für den Export größere Devisen kaum vorhanden

Fahrrad-Reüaraturen nur beim Fachmann!

WARNUNG! Der Fahrradhandel lehnt es ab, Reparaturen an Rädern auszufüh­ren, die nicht aus einem Fachgeschäft stammen

Rumänien das natu r l ich e Din d e g li e zwischen dem mitteleuropäischen Raum, Zwischen dem Donauraum und jenem Geb'-t, das sich m der von Deutschen gebauten Bagdad-vayn, oie

!mst an Mitteleuropa brechen, wennalle Donau- staaten also auch Südslawien, eingedenk sind ihrer wirtschaftlichen Mission: Bindeglied zu sem zw.° schen Nordmeer und Indischem Ozean.

NMi miiniWot Mit jf dijprp K°mmandUg«MschaftLich ihr-vorzüglichen WUll'l'l'

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Kauft Fahrräder nur im Fachgeschäft!

Nur der Fachmann ist in der Lage, Sie einwand­frei zu beraten und Ihnen für Ihr Geld auch den entsprechenden Gegenwert zu liefern.

sind Der Ausfall an Devisen spielt aber keine be- sondere Rolle, weil das Transfer-Moratorium Ru­mänien von seiner Schuldenzahlungspflicht ent-

^Jnfolgedessen läßt sich heute der Standpunkt Ru­mäniens zur Neuordnung der Dinge 'M Donauraum auf eine einfache Formel bringen:Es 1 oll alles bleiben, wie es ist". Mit Frankreich und der Kleinen Entente im Bunde glaubt es seine Gren- len genügend gesichert zu haben. Mit einem deutsch- österreichischen ^Anschluß rechnet man, ohne ihn zu fürchten, und mit Deutschland glaubt man im näch­sten Jahre irgendwieins Geschäst zu kommen, lind sollte sich die fvanzösisch-italienische Gegensätz­lichkeit in irgendeiner Form zuspitzen, dann ist man gewillt, sich bedenkenlos auf die Seite jener Macht zu schlagen, die am meisten zu bieten hat.

Aus diesem Grunde wird Rumänien, wie bisher, weiterhin zu lawieren versuchen und sich vorläufig nicht aktiv an einer Neuordnung der Dinge im Donauraum beteiligen wollen. Rumänien hat beim Friedensschluß den großen Fehler begangen, sich aus Kosten seiner Verbündeten der Russen und sei­ner Gegner Ungarn und Bulgarien glei­cherweise zu bereichern. Infolgedessen ist es auf dem Donauschachbrett zum Objekt der verschiedenen wirkenden Kräfte geworden. Daraus erklärt sich die passive Rolle Rumäniens. Und doch bleibt die eine große Wahrheit bestehen, die durch nichts aus der Welt zu schaffen ist: Es geht ein gerader Weg von der Nordsee und vom Baltischen Meer hin nach dem Südasien Europas und weiter hin zur Levante. Auf diesem Wege liegt aber nach wie vor Rumä­nien, und seine Sache wird es sein, dadurch, daß es die notwendigen Folgerungen aus einer solchen Lage zieht, vom Werkzeug, das es heute ist, zum mitbestimmenden Faktor von morgen zu roerbcn.

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Wir entnehmen den folgenden Aufsatz mit Genehmigung des Verlages I. F. Lehmann, München, dem BucheVon deutschen Ahnen für deutsche Enke l". (Geh. 1 Mark.) Das Buck) will jeden Volksgenos­sen für die Zukunft seines Volkes mitverant­wortlich machen und in ihm die Liebe und den Stolz zu seiner Rasse wecken.

Die Geschichte lehrt, daß den Kampf ums Dasein letzten Endes nicht dasjenige Volk gewinnt, das vielleicht zunächst auf wirtschaftlichem Gebiet als Sieger heroorzugehen scheint, sondern auf die Dauer dasjenige, welches über die größte K i n d e r z a h l verfügt. Die ur­sprünglich rassereinen nordischen Griechen und Römer starben aus, weil sie zu der Unsitte der Geburtenverhütuno übergingen und weil sich das volksmordende Laster der gleichgeschlechtlichen Liebe allmählich einbürgerte. Die Folge des dadurch be­dingten Sittenverfalles und Geburtenrückgangs ro»r, daß sich minderwertige Völker, die sich durchaus nicht auf der Kulturhöhe von Griechenland und Rom befanden, schließlich in die Sitze der Herren setzten.

Als Gegenbeweis dient die Geschichte der Chi­nesen, die bekanntlich das älteste Kulturvolk der Erde sind und schon Jahrtausende vor Christi Ge­burt bis aus den heutigen Tag eine sehr hohe Kul­tur besitzen. Von diesem Kulturvolk können gerade wir Deutsche auf rassenhygienischem und bevölke­rungspolitischem Gebiet viel lernen; während näm­lich alle anderen Völker gerade dann, wenn sie auf der Höhe ihrer Kultur standen, ihre Kinderzahl ein­geschränkt und sich dadurch ihr eigenes Völkergrab gegraben haben, hält der Chinese wie vor Jahrtausenden auch heute noch an der Sitte reichen Kindersegens unver­brüchlich fest. Und nicht nur die armen und mittleren Volksschichten haben in China eine große Kinderschar, sondern gerade die reicheren und wohlhabenderen Kreise setzen ihren Stolz darein, möglichst viel Kinder zu besitzen.

Bedingt ist dies durch die Konfuzische Lehre, welche die kindliche Ehrfurcht und eine machtvolle Ahnenoerehrung entwickelt hat. Jedem Chi­nesen sind seine Ahnen heilig. Das Hauptgebot die- I ser Verehrung verlangt, daß jeder C h i n e j e

eine große Nachkommenschaft hat. Je zahlreicher die Nachkommenschaft des Chinesen ist, desto mehr ist die Fortsetzung seiner Ahnenreihe gesichert, die ihm die Lehre oorschreibt. Damit ist gleichzeitig der Vorteil verbunden, daß der Chinese mit stolzer Zuversicht und großer Freude auf sein Alter blickt. Es steht ihm nicht bevor als etwas Unsicheres, Schreckliches und Grauenhaftes, wie vie­len bei uns, sondern er weiß, daß die Liebe seiner Nachkommen ihn bis zum Tode umgeben wird und daß ihn seine Kinder hegen und pflegen werden.

Wie anders ist dies heutzutage bei uns! Die alten Leute gelten vielfach als eine Last. Die Kinder und Kindeskinder warten oft nur auf den Augenblick, an dem die alten Leute die Augen schließen, um die lästigen Mitesser los zu werden oder um sie zu beerben. Haben wir nicht allen Grund, uns vor den Chinesen zu schämen, deren Sitten wir manchmal in unberechtigtem Dünkel belächeln?'. In der Haupt­stadt Peking kommen heute noch auf eine Frau der unteren Klassen durchschnittlich 6,5 Geburten, bei den oberen Klassen ist die Geburtenzahl sogar noch größer.

Wie ungeheuer groß die Bedeutung der Gebur­tenziffer ist, soll noch folgendes Beispiel veranschau- lichen: Nehmen wir an, daß die Rasse A durch- schnittlich in jeder Geschlechterfolge 3 Kinder während die Rasse B durchschnittlich in jeder Ge­schlechterfolge 4 Kinder zeugt, d. h. (Rasse A : Rasse B 43% : 57% der Gesamtbeoölkerung), dann hat die Rasse A in der zweiten Geschlechterfolge 9, die Rasse B dagegen bereits 16 Kinder (36%: 64%). In der dritten Geschlechterfolge, d. h. nach knapp 100 Jahren, beträgt die Verhältniszahl von Rasse A und Rasse B bereits 30%: 70%. Nach 300 Jah­ren aber stellt die Rasse A nur 7°/o, die Rasse B dagegen 93% der Gesamtbevölkerung des betreffen­den Landes.

Bekanntmachung.

Der Wochenmarkt beginnt von Diens­tag, den 3. Oktober 1933, an um 8 Uhr und endet um 14 Uhr. 60380

Gießen, den 30. September 1933.

Bürgermeisterei Gießen. I.V.: Dr. Seid. Illlllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllillllllllll Marbarg (Lahn) Dr. Möllers Privallehranstalten Schule und Schttlerhelm in ges. Waldlage. Indiv. Erziehung u. SchuhingVI-OLVor- beugunggeg Zeitverlust.OII-Beifeu.Abi- tur. Daneben: alle Handels Schulfächer für kaufm.u. gewerbL Berufe. Beste Empfeh­lungen. Prosp.u. Erfolgverzeichnisse frei lllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll

Süßer

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Um stille Teilnahme bittet

im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Heinrich Briegel IV.

Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nach­

richt, daß heute abend 9 Uhr meine liebe Frau, meine liebe Schwester,

Schwägerin, Tante und Gote

Margarethe Briegel, geb.Leicht

nath langem schweren Leiden sanft entschlafen ist

Lollar, im September 1933.

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Nachdem wir unseren lieben, teueren und unver­geßlichen Gatten, Vater und Schwiegervater

Herrn Jakob Becker

zur letzten Ruhe gebettet haben, drängt es ums für die aufrichtige Teilnahme, für die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden sowie für das Geleit zur letzten Ruhestätte unseren innigsten Dank auszusprechen.

In tiefer Trauer:

Marie Becker

Herta und Erich CarlS.

Für die vielen wohltuenden Beweise liebevoller Teilnahme beim Heimgange unserer Heben, un­vergeßlichen Entschlafenen

Frau Elisabeth Thomas

geb. Pfaff

sprechen wir hiermit unseren herzlichsten Dank aus.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen

L. Thomas

Gießen, den 30. September 1933.

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Sein Nachbar ist «ne ®. aejiiegen. Nicht mehr jo I braungebranntes .

Wir sprechen wenig nutet ""^allmählich wird die her Fahri Wcr-.®'r fK So geraten auch em'ge Be Fahrteindrücke m das J zwilchen die teuren Md gewichen, erst jetzt spurt ma internationalen, durch vier c reist.

Die Aufschriften ... Mein Gegenüber lächelt.

Natürlich haben Sie rech rung merkt allmählich auch planmäßig daran, zu erzwin internationalen Strecken aus tschechisch gehalten werde Aber das Land ist deutjc 9n der soeben durchfahr Man könnte die deutsche Gr meter vvrjchieben, ohne de ihrem Volkstum zu rauben.

Er wird plötzlich ernst

..Wir beißen uns hi bessere Zeiten kommen. 21h Oesterreich Denen jagen S sollen'

(Fine halbe Sfunbe fpä/er Dir hatten uns in letzter M schämt ob richres DermmM der Redakteur eines \ubetenbe

Zwei Kollegen a\\o. Nn k treffen. Mir gingen ferne Kopf.

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Es steigen viel Deutsche englische Touristeiigruppe ! Wiche Gesprächssetzen slie des großen Bahnhofes

Mein Abteil füllt sich ra ow, asthmatische Frau n ' Rosiern, dann Ekt unschwer als Oester den Nebenahteilen t

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Aon Alfred Hugqe oj®ehr ba glaubt, es fei Ackerfurchen mit dem (Lri ZM Unöme?'£ftateÄÄ'nöer^n wenn bie jaden rVacfei No/ au

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