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Wirffchast
wieder anerkannt werden. Das Erwerbslosen-
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Wir betrauern da» Ableben unsere» lieben A. H.
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Masken- Kostüme
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auf dem alten Friedhof statt
schön und vreisweti
Lollar, 27. Januar 1933.
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in Oberhessen, mit gut gepflegtemSRe6* wild, abzugeben ^rtir ft. flntr. unter 589Va.d.Gieß.Anz.
Friedrich Weber aktiv 88,93 (F.M X XXX) Pfarrer 1 R. in Darmstadt
Die Landsmannschaft Darmstadtia
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verl. dauernd [oso* F. (Werftenhauer, Wilhelrnstrahe 8 p. llllllillllllllinilllllllIHHB
Anmeldungen zum Eintritt in die unterste Klasse der Mufbau schule sind bis zum 20.2När, 1933 bei der Direktion einzureichen. Der Meldung (nicht stempelpslichtig!) sind beizufügen:
1. der Geburtsschein; 2. der grüne Impfschein; 3. das letzte Schulzeugnis (mit Noten in allen Fächern der Volksschule); 4. ein von dem Schüler selbst geschriebener Lebenslauf.
Da die Aufbauschule ihre Schüler schon in 6 Jahren zur Reifeprüfung führt, kann sie nur gut begabte Schüler aufnehmen, die auch körperlich den erhöhten Anforderungen gewachsen sind. Sie müssen mindestens 7 Jahre die Volksschule besucht haben.
Die Aufnahmeprüfung findet am 23. und 24. März 1933 statt, jedesmal morgens um 8 Uhr anfangend. 6770
Friedberg. den 27. Januar 1933.
Direktion der Aufbauschule.
Dr. Faber.
Plötzlich und unerwartet verschied heute nach schwerem Leiden mein innigstgeliebter Mann, Schwiegersohn, Bruder, Schlager, Pate und,Onkel
Herr Heinrich Ph. Stengler
Maurermeister und Feuervisitator
im 49. Lebensjahr.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Dorothea Sten gier Wwe, geb. Jung.
Lieh. Olfen, den 28 Januar 1933.
Die Beerdigung findet Mittwoch, den 1- Februar, nachm. 3 Uhr statt
Notforderungen der Landwirtschaft
Zahresiagung der LandwirtschastSkammer Wiesbaden.
Was ist „Kentucky* 1
Der Kentucky- Tabak gibt dem Villiger-Stumpen die eigenartige Würze. Ohne ihn wäre die ausgezeichnete Qualität des Villiger- Stumpens wie eine Suppe ohne Salz. Aus jahrzehntelanger Praxis kennen wir auch alle Distrikte» wo die feinsten Kentucky» wachsen und wählen mit peinlicher Sorgfalt die passenden Jahrgänge.
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Die ersten Kurse zeigten auf Abgaben der Spekulation (nicht des Publikum-) zwar meist Rückgänge von 0.5 bis 1.5 Prozent, jedoch konnten sich am Elektromarkt aus den erwähnten Grüw* den Siemens bis 2.5 Prozent und Schuckert 0.5 Prozent verbessern, während AGG. 0,5 Prozent und Belula 1 Prozent schwächer einsetzten. 2lm Chcmiemarkt eröffneten IG-Farben mit 102,75 Prozent 1.5 Prozent niedriger, waren später auf 103,25 Prozent erholt. Scheideanstalt gaben 1 Prozent nach . ■
2lm Rentenmarkt verloren späte AeichS- schuldbuchsorderungen 1,25 Prozent, Altbesitz 0.9 Prozent und Vcubcsih 0,25 Prozent. Der feft- verzinsliche Markt lag gleichfalls überwiegend schwächer, und zwar verloren Gold- und Liqul- dationspfandbriese 0,5 bis 0,75 Prozent. Sdadt-, Staats- und AeichSanleihen bis zu 1 Prozent. Im übrigen herrschte ebenfalls Geschäfts- stille ohne erkennbare Kursbewegung. Am Aktienmarkt machte die Erholung im Verlaufe weitere Fortschritte. Die durchschnittlichen Besserungen betrugen etwa 0,5 Prozent. Die inzwischen neu gebildete "Regierung wurde mit starker Zurückhaltung ausgenommen und führte im Verlauf zu durchweg schwächerer Tendenz.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
F r a n k f u r t a. M.. 30. Jan. Auftrieb: 1281 Rin- der (346 Ochsen, 90 Bullen, 452 Kühe, 343 Färsen). 557 Kälber, 82 Schafe, 4324 Schweine. Es wurden notiert: Rinder: Ochsen: vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts (jüngere) 23 bis 27 Mark, (ältere) 20 bis 22, sonstige vollfleischige 17 bis 19; Bullen: jüngere, vollfleischige höchsten Schlachtwerts 24 bis 26, sonstige vollsleischige oder ausgemästete 20 bis 23; Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 20 bis 22, sonstige voll- fleischige oder ausgemästete 17 bis 19, fleischige 14 bis 16, gering genährte 12 bis 13; Färsen (Kalbinnen, Iungrinder): vollfleischige, ausgemaftete, höchsten Schlachtwerts 26 bis 28, vollfleischige 23 bis 25, fleischige 20 bis 22. Kälber: beste Mast- und Saugkälber 31 bis 35, mittlere Mast- und Saugkälber 26 bis 30, geringe Kälber 20 bis 25. — Schweine: vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 36 bis 38, von etwa 200 bis 240 Pfund 36 bis 38,50, von etwa 160 bis 200 Pfund 34 bis 38, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 33 bis 36 Mark.— Marklverlauf: Rinder ruhig, geringer Ueberstand, Kälber und Schafe langsam, geräumt, Schweine schleppend, Ueberstand.
Wettervoraussage.
Der hohe Druck ist durch die westliche Swrungs- tätigkeit weiter abgebaut und nach den Balkan- ländern zurückgedrängt worden. Somit schwindet auch sein Einfluß auf unser Wetter, und der starke Frost geht seinem Ende zu. Heber England und dem Kanal lagert ein Tiefdruckwirbel, der an seiner Südseite warme Ozeanluft mit sich fuhrt und diese bereits über Frankreich bis zum Rhein hm vorgetragen hat. Die Warmluft wird auch bei uns weiteren Temperaturanstieg veranlassen, dabei Be- wölkung und Dunstbildung Hervorrufen, sodann auch zu Riederschlägen führen, die zunächst al» Schnee auftreten, später aber in Regen übergehen.
Aussichten für Dienstaa: Rückgang des Frostes, vielfach dunstig und bewölkt, vereinzelte Riederfchläge.
Lufttemperaturen am 29. Januar: mittags —1,9 Grad Celsius; abends — 8,1 Grad; am 30. Januar: morgens — 5,9 Grad. Maximum —1,5 Grad, Mini- mum —14,6 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 29. Januar: abends — 4,8 Grad
GruueHermge
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man die etwas barbarische Technik der Walsischiagd, dann die Verarbeitung des Walfisches, sah aber auch unterhaltsame Bilder von dem Leben der See-Ele- kanten, jener riesigen Tiere, die sich in großen Werden -wischen Waffer und Land aushalten. Der Kamera- mann Benitz hatte eine glückliche Hand und oer- mitt-lte Bilder, die den eigenartigen Charakter dieser Tierwelt hervorragend Wiedergaben. Mit nicht weniger Interesse folgte man den Bildern von den Gestaden der Pinguine, die in ihrem Gehaben, besonders aber durch ihren aufrechten Gang fast an menschliches Benehmen erinnern und dadurch unter- haltlam wirken. So gab der Film neben allem Wissenswerten, neben schönen Landschaftsaufnahmen auch Gelegenheit zu herzlichem Lachen. Die Stunde, die die Besucher am Sonntagoormittag im LichMti- haus verbrachten, war nicht verloren.
Oie Grippe in Frankfurt.
WSR. Frankfurt a. M., 29. Jan. Die Grippe- erfranfungen in Frankfurt a.M. haben letzt einen
Ve rwaltungömitgl. MaxHab ermann svricht amDienStag, dem 31. Jan. 1933, abends 8V, Uhr, rm Caf6 Leib über:
Oie Kräfte der Staatsführung.
Der V ortragb eginnt pünktlich. «reo
Die Dame, die am Sonntag, 22.1., g. 24 Uhr den Ring v. der Toilette i. Pofti Amend nahm, ist inzwischen sestgestellt.
Abgabe tm Cafs Amend ratsam! wn
derartigen Umfang angenommen, daß verschiedene Hilfs st ationen eingerichtet werden muhten, da das Städtische Krankenhaus in Sachsenhausen die Erkrankten nicht alle in dem Tempo, wie sie zur Anmeldung gelangen, aufnehmen kann.
Sine Gummifabrik niedergebrannt.
056'21. Offenbach a. M., 23. Jan. EamStag gegen 4.30 Uhr wurde die Offenbacher Feuerwehr nach Obertshausen bei Offenbach gerufen, wo die Otobgauer Gummifabrik LouiS PeterS, die in unmittelbarer Nähe der GaS- fabrik gelegen ist, in Flammen stand. DaS Feuer, das in Öen Gummivorräten reiche Nahrung fand, legte die Fabrik völlig in Asche. Gegen 8 Uhr konnte die Feuerwehr bis auf einen Wagen wieder abrüden. Die Fabrik beschäftigte zuletzt 40 Arbeiter, die nun arbeitslos werden. 60 weitere Arbeiter sollten in Kürze eingestellt werden.
elend könne nur durch Hebung der Kaufkraft der Landwirsichasl und damit die Belebung des Binnenmarktes gemildert werden.
Gegenüber der Auslandkonkurrenz müffle nachhaltigster und sofortiger Schutz gefordert werden. Die ©efamtbelaftung in Form von Steuern, Abgaben und Gebühren sei auf das erträgliche Maß zu senken. Die S ch l a ch t st e u e r müsse im In- tercsse aller beteiligten Kreise, insbesondere im In- tereffle der Verbraucher, unverzüglich befeitiat werden. Die Urnsatzsteuer für die Erzeugw.sse der bäuerlichen Veredelungswirtschaft sei ebenfalls xu senken und die ftühere Umsatzsteuerfrei, grenze wieder herzustellen.
Eine Besserung der Lage auf dem ANlchmarkt sei nur denkbar durch die beschleunicjle Durch- sührung des Zwangszusammenschlusses mit gleichzeitiger Kontingentierung der Frischmilch- anlieferung.
Öuftreben sei weiter ein großzügiger Ausbau der turämter, deren Tätigkeit nicht nur der Land- wirtschaft, sondern der gesamten deutschen Volkswirtschaft zugute komme. Ersparungsmaßnahmen seien hier am falschen Platze.
Rach siebenstündiger Verhandlung schloß Präsident Hepp die Plenarsitzung.
Bauernnot im Dogeisberg.
j. Schotten, 28. Jan. 3n der Turnhalle zu Schotten waren über 1000Landwirteaus der näheren und weiteren Umgebung zusammen- gelommen, um gegen die immer drückender wer- dende Aot der Landwirtschaft im Vogels- berg SteUung zu nehmen. Die Redner deSTages, Dr. v. Helmolt (Friedberg), Dr.Wagner (Darmstadt) und Abg. Fr. Wilh. Stern (Stumpertenrod), der die Cßerfammlung leitete, beleuchteten die ungeheu er schlecht e ß a g e der Landwirtschaft, die chrem sicheren Ruin entgegengehe, wenn nicht baldige Hilfe temme. Ein kommunistischer Redner vermochte nicht zu Wort zu kommen. Rach Beendigung der Versammlung fand ein Umzug durch die Stadt, vor das Finanzamt und das Kreisamt statt, deren Amtsvorsteher in Erwiderung der Ansprachen erklärten, daß sie ihrerseits, soweit sie dazu in der Lage seien, gerne mithelfen würden, um den Druck zu mildern. Ein großer Teil SA. in Uniform beteiligte sich an der Versammlung und dem Umzug._______
Wiesbaden, 28. Jan. (WSN.) Die diesjährige Generalversammlung der Landwirtschaft - kammerWiesbade n wurde heute — wie schon kurz gemeldet — hier abgehalten. Erstmalig nahmen auch Mitglieder des Kreises Wetzlar an der Plenarsitzung teil.
Heber die Tätigkeit der Kammer im abgelaufenen Etatsjahr und über die wirtschaftliche Lage der nas- säuischen Landwirtschaft erstattete Präsident H e p p eingehenden Bericht. Trotz der erheblichen Ver- schlechterung der Landwirtschaft, den vielseitigen Ent- täuschungcn in Verbindung mit den einschneidenden Verordnungen usw., dürfe dem
Pessimismus kein Baum
gegeben werden. Eine wesentliche Rolle spielte der Zusammenbruch der Butterproduktion und der außerordentliche Preissturz für Vieh und Fettmeh. Die Verschuldung der landwirtschaftlichen Betriebe konnte nicht aufgehalten werden und ist nunmehr auch in die bäuerlichen Betriebe hineingekommen. Eine Milchpreiserhöhung in geringem Umfange fei am Platze, um die Produktionskosten au decken. Eine Erhöhung der Schweinepreise wäre ebenfalls in Anbetracht der Produktionskosten angebracht. Die große Arbeitslosigkeit und die da- mit zusammenhängende Kaufkraft tragen die Haupt- schuld an der auf diesem Gebiete festgestellten Ruck- wärtsberoegung.
Die Auslandkonkurren; sei scharf. Es müsse darauf hingewirkt werden, daß in den Verkaufsstellen die Kennzeichnung der Abgabe „Deutsche Ware" mehr In die Erscheinung trete, um so den Absatz zu fördern.
Einen Hauptpunkt der Besprechungen bildete die oielumstrittene S ch l a ch t st e u e r. Es müffle dahin gestrebt werden, daß die mit den maßgebenden Re- gierungsstellen angebahnten Verhandlungen zu einem positiven Ergebnis führen. Weiter müsse eine Preissenkung für den Licht- und Strombezug gefordert werden.
Hierauf nahm derOberpräfidentderPro- vinz Hessen-Nassau das Wort. In seinen Ausführungen betonte er, die Wiederherstellung der Rentabilität der Landwirt- schäft sei Grundbedingung zum Wiederaufbau des deutschen Vaterlandes. Er hoffe, daß der Staat seine Hilfe nicht versagen werde.
Aus den angenommenen Entschließungen ist als besonders bemerkenswert anzuführen:
Die Arbeit des deutschen Bauern, Gärtners und Winzers müsse als Urproduktion des Londes
Berlin etwas erholt.
Berlin, 30. Ian. (WTB. Funkspruch.) Wie dies bei der völlig undurchsichtigen Lage der Innenpolitik nicht anders zu erwarten war, bestand zu Beginn der Börse kaum Unternehmungslust. Hier und da kam etwas Ware heraus, und Das Kursnioeau lag daher ziemlich einheitlich % bis IS v.H. niedriger. Von einer stärkeren Beunruhigung konnte jedoch keine Rede sein. Wirtschaftliche Momente, die hätten geeignet sein können, die lähmende Wirkung der Politik zu neutralisieren, lagen nicht vor.
Montane eröffneten schwächer, Harpener waren sogar 2 v.H. gedrückt. Nur Klöckner waren etwas sreundlicher, Braunkohlenwerte tendierten völlig uneinheitlich. Ilse fielen durch einen 2 prozentigen Verlust auf. Kaliwerte bröckelten etwas ab. Chemieanteile, darunter Farben, waren bis ju 1% v. H. gedrückt. Gummi- und Linoleumwerte hatten kaum Geschäft. Von Elektropapieren, die überwiegend bis zu VA v. H. einbüßten, waren Elektrische Lieferungen und RWE. anfangs je %, Siemens sogar 1 y3 v. H. höher. Gasaktien, Auto-, Kabel-und Draht- werte lagen durchweg schwächer. Deutsche Telephon und Kabel büßten sogar 2% v.H. ein. Maschinenfabriken bröckelten etwas ab. Metallwerte waren kaum verändert. Von Bauwerten gingen Beraer 1% v. H. zurück. Textilwerte, darunter Kunstseideaktien, waren bei kleinsten Umsätzen wenig verändert. Das gleiche gilt von Papier- und Zellstoff- werten. Brauereien lagen geschäftslos, Schultheiß verloren 1 v.H. Von Wasserwerken gaben Charlottenburger Wasser 1 v.H. nach, während Wasser Gelsenkirchen VA v.H. gewannen. Don Verkehrs- werten büßten Allgemeine Lokal und Kraft 2 v. H. ein. Eisenbahnverkehr waren 5'A v. H. gedrückt; das Angebot betrug nur 4 Mille. Schiffahrtsaktien blieben knapp gehalten. Don Banken eröffneten Reichs- bank 1 v. H. schwächer. Im Verlause wurde die Stimmung allgemein etwas freundlicher, da man von der Bildung eines Kabinetts H i t l er* Papen-Hugenberg erfuhr. Es ergaben sich Besserungen bis zu 1 v.H. Siemens gewannen weitere 2 o. H.
Deutsche Anleihen setzten schwächer ein. Alt- besitz verloren säst 1 % v. H. Im Verlause trat auch hier eine leichte Erholung ein. Reichsschuldbuchforderungen gaben zeitweilig bis zu 1 o. H. nach. Für die übrigen festverzinslichen Werte hörte man etwas schwächere Kurse. Ausländer lagen ruhig und kaum verändert.
Am Geldmarkt hat sich die Situation kurz vor dem Ultimo weiter angespannt. Tagesgeld war unter 4% bzw. 4% v.H. an der unteren Grenze nicht mehr erhältlich. Prioatdiskvnten tarnen in ftar- ferem Maße heraus, doch dürften diese bei der zuständigen Stelle Aufnahme finden. In Reichswech- fein und Reichsschatzanweisungen konnte sich Geschäft nicht entwickeln.
Frankfurt unsicher.
Frankfurt a.M., 30. 3an. (WTB. Draht- Meldung.) Der Verkehr an der heutigen amtlichen Börse war außerordentlich gering. Dennoch hat die ^Unsicherheit der inner- politischen Konstellation sich zumindest in Divi- dendcnpapiecen nicht durchweg und nicht besonders stark in Kursrückgängen ausgewirkt. 3m Gegenteil gingen von Siemens in Anbetracht der morgigen Aufsichtsratssihung eine gewisse Beruhigung auS, die sich nicht nur am Aktienmarkt, sondern auch an den übrigen Markt» gebieten nach den ersten Kursen stützend auswirkte. Hinzu kam, daß die innerpolitischen Aussichten zur Zeit nicht ungünstig beurteilt werden. Größeres Interesse bringt man auch den Arbeiten der Berliner Stillhaltekonserenz entgegen, deren Beginn für heute angesetzt ist.
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unseren lieben Vater, Großvater, Urgroßvater und Bruder
Karl Wigandt
heute nacht im Alter von nahezu 83 Jahren aus einem arbeitsreichen Leben in die Ewigkeit abzurufen.
Im Namen der trauernden Hnterbllebenen:
Else Gräfe, geb. Wigandt Henny Jung, geb. Wigandt Johanna Dolberg, geb. Wigandt
Gießen (Löberstr. 5). den 29. Januar 1933.
Die Beerdigung findet Mittwoch, den 1. Februar 1933. um 14 Uhr
Danksagung.
Für die wohltuenden Beweise liebevoller Teilnahme. die mir beim Heimgang meiner lieben Frau zuteil wurden, sage ich allen meinen herz* liebsten Dank.
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