ßenbau nach Fellingshausen und die Umgehunas- EroB< über die Haine seien bereits genehmigt. Die Arbeiten würden im Frühjahr in angriff genommen. Durch diese Arbeiten werde es möglich fein, 2uch die letzten Arbeitslosen unterzubringen. Nachdem noch zahlreiche Fragen aus der Versammlung durch den stellvertretenden Äreisleiter beantwortet worden waren, fand die Tagung ihren Abschluß. — 3n den Tagen vor dem Feste fand auch die W e i h - nachtsseier der Schulen im Laalbau
Sherer ftatt &f)«r Bagntr '-»'t-"U'!>>„ kurzen Ansprache über den Sinn des Leihnachts festes die Feier ein. Der Kinderchor langunter llei- tung von Lehrer B a l z e r e.n weihnachtliches Lied sodann wurden einige Theaterstücke aufg-fuhhdie >n die Seit der Erdentage des Heilands zuruckfuhrten und durch die beiden Lehrer in "rhaUmsmaßig turur -leit emstudiert worden waren. Nach kurzen Dankeswortcn an alle M.twirkenden schloß Pfarrer D ö m e l die schöne Feier.
Koos Iooste.
Sine Stunde bei dem Äurenkommandanien*.
Don Heinrich Hübner.
merken."
Kaust Lose
der ArbeitSbeschaffungs:otterie!
Ziehung am 29. und 30. Dezember.
Lospreis 1 Mark.
dabei. Aber nach Schluß meines Bortrages kommt der Lehrer des Dorfes zu mir und sagt:
„Sie haben da einen Ausdruck gebraucht, der hier
Anstoß erregen könnte."
Ich frage: „Welchen Ausdruck?"
„Nun", sagt er, „Sie haben die Leute mit: Bauern! angeredet."
„Ja", sage ich, „das habe ich; was sind denn die Leute?"
berührt."
„Ich bitte um Entschuldigung", sage ich, „aber mir wurde gesagt, die Bauern hießen hier Landwirte."
,Ha", sagt er, „das stimmt nun aber eigentlich nicht."
„Also", sage ich, „wie muß ich denn in Zukunft sagen?"
„Das sind Oekonomen."
„Gut", sage ich, „ich will mir's merken."
Am nächsten Tage sprach ich wenige Kilometer vom letzten Ort entfernt in einem andern Torf. Liebe Oekonomen!, sage ich und meine es jetzt bestimmt, richtig gemacht zu haben. Es war aber doch nicht richtig, denn nach Schluß kam der Herr Pfarrer zu mir:
„Sie haben da vorhin ein Fremdwort gebraucht , sagt er, „das haben unsere Bauern nicht verstanden. Sie haben Oekonomen gesagt."
„Ja", sage ich, „tut mir furchtbar leid, was sind die Leute nun aber?"
„Ei", sagt er, „das sind Grundbesitzer."
Am nächsten Abend sagte ich: Liebe Grundbesitzer! Da schmunzeln sie mich alle freundlich an. Nachher frage ich den Herrn Lehrer: „Sagen Sie mal, warum haben denn die Leute gelacht, als ich Grundbesitzer sagte?"
„3a", sagte er, „unter Grundbesitzern versteht man ja nun wieder eigentlich was anderes."
In meinem nächsten Vortrag habe ich mit meinen Ausdrücken abgewechselt. Mal habe ich gesaat: Liebe Bauern!, mal: Liebe Oekonomen!, mal: Liebe Land- wirte! und mal Liebe Grundbesitzer! Hoffentlich habe ich damit Glück gehabt. .
Der Verfasser dieses Aufsatzes hatte Ge- legenheit, einige Stunden mit dem Buren- kommandanten zusammenzufein.
Koos Iooste — ein eigenartiger Mann. Ein origineller Mann.
Schon seine Sprache. Da» ist das erste, was einem auffällt, wenn man sich mit ihm unterhält. Ihm purzeln die Artikel dauernd durcheinander, die Endungen machen ihm zu schaffen. Oder vielmehr, sie machen ihm nicht zu schaffen. Er hat vor zehn Jahren so gesprochen und er wird in zehn Jahren noch genau so sprechen. Er spricht eben l e i n c Sprache und ohne diese seine Sprache wäre er nicht der Koos Iooste...
Im übrigen: deutsche Sprak ist swere Sprak.
„Wieso?"
„Wollen Sie ein Beispiel?"
Gut. Das war auf einer meiner Reisen durch Süddeutschland. Da begegnete mir folgendes: Ich spreche auf einem Dorf in Bayern. Ich sage: Liebe Bauern! zu meinen Zuhörern. Denke mir nichts
.Landwirte sind das", sagt er. „Gut", sage ich, „ich will mir's Am nächsten Abend spreche ich im Nachbardorf. Ich rede die Leute jetzt an: Liebe Landwirte! Nach Schluß des Bortraaes nimmt mich der Dorfschullehrer beiseite und sagt:
„Sie haben da vorhin unsere Bauern mit: Liebe Landwirte! angeredet. Das hat so etwas fremdartig
Er lacht mit uns.
Seine ganze Seele liegt in diesem Lachen. Das ist so herzlich. Nein, in diesem Mann kann kein Falsch sein.
„Sind Sie eigentlich schon lange in Deutschland?" „Doch. Seit 1904. Ich habe den Weltkrieg mit- gemacht und für Deutschland gekämpft."
„Und noch dem Kriege?"
„Ich habe ein kleines Häuschen am Harz."
„So gefällt es Ihnen in Deutschland?"
„Sehr gut. Im Sommer bin ich mit meiner Frau an der See Wir haben einige Seehunde geschossen."
Er fleht auf und kramt in seinem Koffer.
* Koos Iooste ist durch feine Borträge in Ober- Hessen und in den benachbarten preußischen Kreisen weiten Bevölkerungskressen bekannt geworden.
D. Red.
Dann kommt er zurück und bringt mir ein Fell. „Fuhlen Sie mal drüber", sagt er.
3n der Tat, von wunderbarer Weichheit ist solch ein Fell. Noch viel zarter als das Fell einer Rafte. Er zeigt mir Bilder: er auf der Jagd; ein sehr lustiges Bild: seine Frau mit dem Gewehr.
Mit seinem Boot fährt er weit hinaus auf das Meer, fesselnd erzählt er. Stunden vergehn, man merkt es nicht.
„3m übrigen war ich in Holland einmal vor dem Krieg als deutscher Spion verhaftet", sagt er so nebenbei.
„Das müssen Sie erzählen , sagte ich.
^Nun"ia", sagt er, „Sie lassen mir ja doch keine Ruhe, bis ich Ihnen das erzählt habe. Also will ich freiwillig beginnen. Es war im Jahre 1912. damals merkte ich bereits, daß etwas in der Luft lag. 3d) hatte mit einem Pfarrer aus dem Elsaß eine Fahrt gemacht durch Frankreich. Nur ein paar Tage. Ich fahre mit meinem Boot und hege nun irgendwo bei einer kleinen Ortschaft.
Der Pfarrer war in Kniehosen und mit Schiller- fragen gefahren. Das war etwas für holländische Begriffe ganz Unerhörtes. Man bezweifelte des- halb — das erfuhr ich aber erst später —, daß mein Begleiter überhaupt ein Pfarrer fei. Und da man meines Begleiters wegen nun einmal Verdacht geschöpft hatte, so nahm man auch meine Person etwas näher aufs Korn. Da war es nun einem Angler ausgefallen, daß ich den ganzen Tag mit meinem Freund am Boot lag und schrieb, bzw. ihm diktierte. Dieser Analer war — das merkten wir aber erst später — em Geheimpolizist, der uns beobachten sollte. Eines Tages machten wir einen Spaziergang. Wir gingen vom Flusse aus in das Innere des Landes. Das holländische Land ist ganz flach. Kaum einmal von einem kleinen Hügel unterbrochen. Nun folgten wir einem Fußpfad, der an einem solchen Hügel vorbeisührte.
„Sieh mal da", sagte mein Freund.
„Kanonen", sagte ich.
Tatsächlich, da schauten zwei Kanonenrohre aus dem Hüael heraus. Man hatte also zwei Kanonen hier versteckt. Sieh mal an. Wenn man die schon versteckte, warum versteckt man sie dann nicht auch besser?! Na, uns geht es ja nichts an. Wir gingen weiter und tarnen an eine große Straße. Aber wie sollten wir auf die Straße kommen? Ein großer Stacheldrahtzaun verhinderte auch ein Ueber- klettern. Wir fragten einen Passanten:
„Wie kommen wir eigentlich hier heraus?"
„Wie sind Sie denn überhaupt hereingekommen?" Der schüttelte verständnislos den Kopf und zuckte die Achseln.
„Dom Flusse aus."
„Na, dann gehen Sie doch denselben Weg wieder zurück."
Ha, vielen Dank, sehr freundlicher Mann. Aber In der Tat, es blieb uns nichts anderes übrig. Es fing an, dunkel zu werden, als wir an unser Boot zurückkehrten. Unser Freund, der Angler, war fort, aber er kam bald zurück, diesmal in Begleitung. Kam geradeswegs auf uns zu.
„Polizei", sagte er, und hielt uns seinen Ausweis vor die Nase.
Sehr angenehm, dachte ich. Gesagt habe ich es nicht.
„Was machen Sie hier?"
„Nichts. Oder doch: wir schreiben."
„Was schreiben Sie?"
„Erinnerungen."
Hm... „Ich habe den Auftrag, Sie zur Polizeiwache zu bringen."
Wir gingen also mit zur Polizeiwache.
„Waren Sie dauernd im Boot?"
„Nein."
„Nein? Wo waren Sie sonst noch?"
„Am Ufer."
Ein Augenblick bleibt dem Beamten die Sprache weg, aber er ist freundlich wie zuvor.
„3ns Innere des Landes haben Sie sich nicht begeben?"
„Einmal sind wir bis zu einer Straße gegangen, wo wir nicht weiter konnten, weil ein Stacheldrahtzaun uns hinderte."
Jetzt ist er sehr aufmerksam.
„Was taten Sie nun?"
„Wir gingen wieder zurück."
„Ist Ihnen unterwegs etwas aufgefallen?"
„Nein."
„Gar nichts?"
„Doch, vielleicht. Wir haben zwei Kanonenrohre gesehen."
„Na also."
„Was heißt: Na also?"
„Sie geben also zu, Spionage getrieben zu haben?"
„Nein."
„Sie sagen aber doch selbst, daß Sie zwei Kanonenrohre gesehen haben."
Wohlschttsbriesmarkeil für die Deutsche Aothilse
„3a.*
'.Also haben Sie doch spioniert?"
„Nein."
„Mynheer, die Sache ist sehr ernst."
„Mynheer, die Sache ist sehr lächerlich."
„Sie haben Briefe nach Deutschland geschickt?" „3a."
.Diese Briefe waren sehr dick. Geben Sie das zu?" „3a."
„Was enthielten diese Briefe?"
„Manuskripte."
„Militärischen Inhaltes?"
„Nein "
„Was sonst?"
„Auszeichnungen von mir. Ich war Kommandant im Burenkriege."
„Schlimm für Sie. Sie verstehen also etwas von militärischen Dingen?" — Mynheer, die Sache ist sehr ernst."
„Mynheer, die Sache ist sehr lächerlich."
Vorläufig war er mit mir fertig und wandte sich nun meinem Freunde zu.
„Sie sind Pfarrer?"
„3a."
„Sie sind kein Pfarrer!"
„Mynheer, ich muß bitten —'
„Sie sind nicht angezogen wie ein Pfarrer."
„Fragen Sie telefonisch in meinem Pfarrdorf nach. Hier haben Sie meine Personalien.
„Das werde ich tun. Ich sage Ihnen aber nochmals: die Lage ist sehr ernst."
Das wußten wir also nun auswendig, daß die Lage sehr ernst war. Uns war sie nicht gerade angenehm, aber mir fing sie allmählich an, Spaß zu machen. Am nächsten Tage war die Bestätigung da, daß mein Freund tatsächlich Pfarrer war. Aber so schnell lieh der picht locker.
„Wie kamen Sie an diesen Kanonenstand?"
„Zu Fuß."
„Wie konnten Sie die Kanonen entdecken?" „Sehr e..isach: weil die Rohre zu sehen waren." „Wie konnten Sie in das abgesperrte Gebiet einbringen?"
„Wir sind in kein abgesperrtes Gebiet eingedrungen.
„Sie sagten doch selbst, daß Sie den Stacheldraht» zaun gesehen —?"
„Das sagte ich."
„Na also."
„Wir sind trotzdem in kein abgesperrtes Gebiet eingedrungen. Born Ufer aus ging ein Fußpfad, dem sind wir gefolgt. Es stand keine Darntafel: Betreten verboten ober so was babei."
„Sie werben uns zeigen, wie Sie gegangen sind."
„Mit Vergnügen."
Am Nachmittag machten wir bann von der Stelle aus, wo unser Boot gelegen, denselben Weg wie damals noch einmal. Die Gesichter der Beamten würben immer länger. Ich glaube, der Bürgermeister hat eine große Zigarre bekommen, weil er bas Versteck auf dieser Seite nicht abgesperrt hatte. Der Beamte war sichtlich verlegen.
„3d) kann Ihnen die Absicht der Spionage nicht nachweisen."
„Na also."
„Sie haben aber doch nun die Kanonen gesehn."
„Glauben Sie, bah bas europäische Gleichgewicht durch diese beiden Kanonen erschüttert wird?"
„Mynheer —"
„Bitte?"
Er war sichtlich in Verlegenheit. Aber er konnte uns nichts nachweisen. Er mußte uns freilasien. Warum verstecken auch die Holländer zwei Kanonen hier? Vor wem eigentlich? Und wenn sie sie schon versteckten, warum bewachten sie sie nicht? —
„Was treiben Sie eigentlich jetzt?"
„Ich halte jetzt Dorträge in Baden." ^Kommen Sie wieder mal in diese Gegend?" „Ich hoffe es."
Zum Schluß schenkt er mir noch ein Buch, bas er geschrieben über Afrika, da er so viele Jahre gelebt und gekämpft. Er verspricht mir, bald mal zu schreiben. Ich gebe ihm meine Anfchrift.
„Auf Wiedersehen."
„i)eil Hitler "
Wir schütteln uns die Hände.
Wir sind Freunde geworden In diesen paar Stunden unseres Zusammenseins.
Koos Iooste... Wirklich ein origineller Mann — , Ein Mann mit ewig jungem Herzen ...
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12 Deutliches Reich 12
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40 Deuffches Reich 40K
Jum Kampf gegen [junger und Kalke
Buntes Allerlei.
Aus dem Krokodilsrochen gerettet.
Das Verhalten von Iuma Kalanzi, einem ehemaligen Regierungsangestellten in Aegypten, der einen ihm unbekannten Knaben unter äußerster Lebensgefahr dem Rachen eines Krokodils entriß, verdient der Vergangenheit entrissen zu werden. Zwei kleine Dörfer am Nil hatten feit langem unter Krokodilen zu leiden, denen im letzten Jahre bereits neun Menschen zum Opfer gefallen waren. Die raubgierigen Tiere brachten Boote zum Kentern und bemächtigten sich der ins Wasser gefallenen Insas- sen. Eines Vormittags fiel, wie ein Augenzeuge in einem englischen Blatt berichtet, ein eingeborener Knabe von ungefähr 10 Jahren ins Wasser und wurde sofort von einem auf der Lauer liegenden Krokodil gepackt Die am Ufer stehende Menge war wie von Entsetzen gelähmt und vermochte sich zu keiner rettenden Handlung aufzuraffen. Iuma Kalanzi hört von Ferne, was sich ereignet hatte, und stürzte schnell entschlossen an die Unqlücksstelle. wo der yunge vergebens sich aus dem Rachen des furchtbaren Tieres zu befreien suchte. Iuma Kalanzi, der nicht schwimmen konnte, ging bis zum Hals in das Wasser und nahm den Kamps mit dem Krokodil auf. das sein Opfer oei den Oberschenkeln fest- hielt und den freien Fluß zu erreichen suchte. Iuma ergriff den einen Arm des unglücklichen Kindes und versuchte, den Knaben an das Ufer zu bringen. Das Waller war in kurzer Zeit durch das wütende Um- sichschlagen der Bestie aufgewühlt und schlammig.
Der Knabe verlor Blut und war bald ohnmächtig: jedenfalls konnte er sich selber nicht aus feiner schrecklichen Lage befreien. Der beherzte Iuma gewann im zähen Kampf allmählich Holl um Zoll an Boden und kam dem Ufer näher. Sein junger Sohn, der den Vorfall vom Ufer aus verfolgt hatte, reichte ihm einen Speer. Nun ging der tapfere Retter mit dem einen Arm auf das rasende Tier los, während er mit dem anderen den Knaben festhielt. Er versetzte dem Krokodil einen so heftigen Schlag, daß es von seinem Opfer lieh. Die eigentümliche Winkelstellung der Zähne machte die Loslösung außer» ordentlich schwierig. Jedenfalls blieb in dem einen Oberschenkel des Knaben ein großer Zahn zurück, der erst einige Tage später entfernt werden konnte. — Das Krokodil ging nun, nachdem es seine Beute fahren g’laffen hatte, grimmig auf feinen Angreifer los. Diesem gelang es. während er den geretteten Knaben langsam ans Ufer brachte, dem Tier mit dem freien Arm einen Stich in eine ungeschützt, Stelle zu versetzen. Jetzt erst wandte sich das Krokodil zur Flucht und verschwand im Strom. Iuma Kalanzi war bei dem Kampfe nicht unbedeutend verletzt worden und mußte ein über 150 Kilometer entferntes Krankenhaus auftuchen, um sich dort einer Operation zu unterziehen. An dem Ereignis ist be» sonders bemerkenswert, daß der heldenhafte Retter einem Stamm angehört, der von den Stammesver» wandten des geretteten Knaben nach alter Ueberfie» ferung mit Verachtung angesehen wird. Iuma Kalanzi hat sich nach seiner Tat sofort zurückgezogen.
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Der
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macht bekannt, daß Ostern 1 934 die
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Oie 20 jatne in einem Oaoie gedient men stattfindet. Bewerbungen mit polizeilicher Bestätigung loei den bis 1. Februar 1934 erbeten an
$rau Wilhelmine Kramer
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Hotel Schütz
In sämtUdien RestaurationsrCumcn
Silvester-Feier
Tanz (2 Kapellen)
Eintrittskarten sind unentgeltlich beim Portier ab Donnerstag, den 28. Dezember 1933, zu haben
Am Neujahrstag der so beliebte
Tanz-Tee Anfang 4 Uhr
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Frische Seefische!
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Spirituosen
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Rechnungen Bnefblltter Breiumschläge Po$tXBMen Geschl'tskarten
Hi Irtkl, SchulstnBe I
Landwirtschaftliches Entschuldungsverfahren
Ueber das Vermögen des Ludwig Leyerer des Zweiten in tlimbad), Kreis Gießen, wird heute am 19. Dezember 1933, vormittags 11 Uhr, das landwirtschaftliche Entschuldungsoerfahren eröffnet.
Zur Entschuldungsstelle wird die Can- desgenoffenfchaftsbank e. 0. m. b. H. in Frankfurt a. HL, Lockenheimer Landstraße Jlr. 25, bestellt. 7827D
Die Gläubiger werden aufgeforbert, bet Meldung der in § 11 des Gesetzes vom 1 Juni 1933 angedrohten Nachteile, ihre Forderungen bis zum 18. Januar 1934 bei Gericht anzumelden und die in ihren Händen befindlichen Schuldurkunden ein- zureichen.
Gießen, den 19. Dezember 1933.
Hessisches Amtsgericht.
11 ■ ।n ■ 111 r 11n 111111 irt 11111111111111111111111111 *।111 *11111"11111111111 e
ff. Lchel'fifche o. l‘n. Kabeljau Seehecht, Stcinbutt
Frischer h'olbbnrfdi, Bratfische Heische Gilets und Misch'oteletts Bückinge Lachsherinac. aeräuch Bal Edellachs im Ansschnitt *nw Richard tirnnewaid Bahnhofstraße 27 ^ernsvrecher 3631 HiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiilllllllllllllflinMlHnHHmii
Jceilag, den 29. d. 2H-, nachmittaa, 3 Uhr. versteigere ich an Ort und Steller
1 Büfett, 1 Vitrine, 1 Schreibtifch, 1 Ehaiselongue, 1 Ladeneinrichtung (La» dentheke) mit Glasauftätzen und Aus» stellungskaften, 2 Regale 7806D zwangs weife gegen Barzahlung.
Zusammenkunft der Steigerer im ,Lch wen", Neuenweg 28.
Funker, Gerichtsvollzieher in Gießen Wiefecker Weg 16 — Telephon 3383.


