§Jl.SpOTt
Herbstregatta...
Bester Verlauf. — Spannende kennen. — Siege der Gießener Mannschaften.
Die 13. Herbstregatta des Lahn-Negattavcr- bandes ist vorrüber. Sie nahm den denkbar besten Verlauf und war von prächtigstem Sommerwetter — nicht allzuheiß — begünstigt. Die Vereine hatten die abgegebenen Meldungen mit wenigen Ausnahmen erfüllt. Die Organisation klappte ausgezeichnet. Die Rennen folgten in rascher Abwicklung, so daß das Publikum, das mit großer Aufmerksamkeit den Vorgängen auf dem Wasser folgte, immer gut unterhalten war. Musik klang über den Bootshausplatz des Vereins Rudersport, der alles aufgcboten hatte, um der Regatta den befriedigenden Verlauf zu sichern.
Von besonderem Interesse war es, zu hören, daß eine Mannschaft des Ruderklubs Saar Saarbrücken den 25. Sieg auf der diesjährigen Herbstregatta für ihren Verein erringen und daß außerdem die Frankfurter Rudcrgesellschaft Oberrad ihren 150. Sieg buchen konnte. Tie Gießener Rudergesellschaft konnte der Reihe ihrer diesjährigen Siege drei weitere hinzufügen, der Verein Rudersport errang einen beachtlichen Sieg im Jung- mann-Vierer,' der Gießener Ruderklub „Hai- sia" blieb aber leider auch diesmal wieder int geschlagenen Feld. Hoffentlich ist es dem Verein vergönnt, aus dem vielen Nachwuchs über den er erfreulicherweise verfügt, für das nächste Jahr einige.glücklichere Mannschaften zusammenzustcllen. Den beiden eifrigen Vereinen, dem Ruderklub „Hassia" wie auch dem Verein Rudersport, wäre es sehr zu gönnen, wenn ihnen für ihre ständige aufopfernde Arbeit auch einmal die Anerkennung in der Gestalt erster Siege zuteil werden würde.
Die sportlichen Ergebnisse der Regatta waren durchaus befriedigend. Der äußere Rahmen bot wieder das bekannte lebendige Bild. Der Verlauf der Rennen wurde in kurzen Worten jeweils durch Lautsprecher bekanntgegeven, die siegreichen Ruderer verließen am Abend mit schönen Preisen bedacht den Platz. Während einer kleinen Feier unmittelbar nach Schluß der Regatta dankte der Vorsitzende des Vereins Rudersport, Herr L e - ve r m a n n, allen, die zum Gelingen der Regatta beigetragen hatten, er wies ferner darauf hin, daß sich der Verein auch weiterhin bemühen werde, für die Ertüchtigung der Jugend zu sorgen und so dem Vaterlande xu dienen. Mit einem dreifachen »Hipp-Hipp-Hurra!" auf das deutsche Vaterland und auf den deutschen Rudersport schloß er seine Ansprache. Gemeinsam wurde sodann der erste Vers des Deutschlandliedes gesungen. Auf den Reichspräsidenten v. Hindenburg und auf den Volkskanzler Adolf Hitler brachte Herr Levermann ein dreifaches „Sieg-Heil!" aus, in das die Anwesenden freudig einstimmten. Der erste Vers des Horst-Wessel-Liedes beschloß die Feier und damit die Regatta.
Oie Ergebnisse:
Lahn-Jungmann-Vierer: 1. GRG. 6:01,0 Min.; 2. Verein Rudersport 6:32,0 Min. Das Rennen fuhr die Mannschaft der GRG. ungefährdet und mit großem Vorsprung nach Hause.
Zweiter Vierer: 1. RK. „Saar"Saarbrücken 6,00 Min.,' 2. Frankfurt Oberrad 6:00,4 Min. Zwei gleichwertige Gegner lagen im Rennen. Man sah einen rassigen Endspurt. Die Saarbrückener standen den Kampf besser durch und gewannen verdient. Die Mannschaft aus Saarbrücken konnte mit diesem Sieg den 25. Sieg in dieser Saison für ihren Verein erringen.
Jugend-Gig-Vierer: 1. Offenbacher „Undine",' 2. GRG. Hier dominierten die Offenbacher mit einem Vorsprung von einer guten Länge. Tas Nennen, das über 1000 Meter ging, wurde nicht gezeitet. Die zeitliche Differenz zwischen dem 1. und dem 2. Boot betrug 6 Sekunden.
E r st c r Lahn-Vierer: 1. Limburger NK. 1907 6:02,4 Min.,' 2. GRG. 6:09,6 Min. Tie Limburger, in ausgezeichneter Form, entschieden das Rennen recht eindeutig für sich. Trotz aller Anstrengungen vermochten die GNGer im Endspurt den Raum von zwei Bootslängen zwischen sich und dem Sieger nicht zu verringern.
Jungmann-Einer: Nennen A: i. Binger RG. (Waldemar Leber) 7:01 Min.; 2. Verein Rudersport (Kurt Münch) 7:15. Die
Gießener mußten sich mit einem zweiten Platz begnügen.
Jungmann-Einer: Rennen B; 1. Wetzlarer NC. 1880 sErich Glier),' 2. Gießener RE. „Hassia" (Ludwig Dehus) + 26 Sek.,' 3. RV. Rüsselsheim (Fritz Brumme) + 55 Sek. Der Wetzlarer ruderte einen vorbildlichen Stil, lag schon bei 1000 Meter drei Längen vor und ließ seine Gegner auch im Ziel weit hinter sich. Dehus ging noch mit ebenfalls großem Vorsprung vor Brumme aus dem Rennen als Zweiter hervor.
Jungmann-Achter: 1. Saarbrücker RG. Undine 5,35; 2. RB. Rüsselsheim 5,47 RK. Hassia Gießen 5,53 Min. Bei 1000 Meter lagen die Saar» brücker bereits eindeutig in Führung. Bis in das Ziel konnten sie den Vorsprung noch wesentlich erhöhen. RK. Hassia Gießen rudert« noch verhältnismäßig frisch durch das Ziel.
H e r b st» B i e r e r: 1. Frankfurter RG. Germania 6,21; 2. Limburger RB. 1895 6,24 Min. Frankfurter Germania siegte sicher mit etwa ändert halben Längen. Im Endspurt zeigten sie sich den Limburgern überlegen.
Junior-Vierer: 1. GRG. 6,08; 2. „Saar" Saarbrücken 6:17,2; 3. RG. Wiesbaden-Biebrich 6,28 Min. Bei 1000 Meter führten dir Gießener mit einer halben Länge Vorsprung, sie konnten den Vorteil vergrößern, bedrängt, wenn auch nicht gefähr- det von „Saar" Saarbrücken. Mit nahezu zwei Längen vor „Saar" gingen die GRGer durch das Ziel. Wiesbaden-Biebrich lag weit zurück.
H e r b st - E i n e r: 1. Binger RG (Leber) 7:49,4; 1
Die zweite Etappe des Deutschlandfluges am Samstag stand unter einem recht ungünstigen Stern. Starker Nebel machte den Fliegern in Nord- Westdeutschland schwer zu schaffen und verursachte zahlreiche Notlandungen, die nicht immer glücklich ausgingen. Trotzdem aber vollbrachte die Mehrzahl der Teilnehmer Leistungen, die den Führern und ihren Begleitern mehr als Achtung abnötigten. Es wurde einmal mehr der Beweis erbracht, daß die deutschen Sportflugzeuge mit rein deutschen Mo- toren kein« Konkurrenz in der Welt zu scheuen haben.
103 Maschinen gestartet.
Als am Samstagfrüh sich die Teilnehmer zur zweiten Etappe des Streckenfluges rüsteten, waren die Wetterbedingungen die denkbar günstigsten. Kla- rer Sonnenschein und fast windstilles Wetter machten es den Fliegern leicht, die Reise nach dem Nor- den und Westen anzutreten. In Gruppen zu vier Flugzeugen starteten die Teilnehmer ab 6 Uhr, zuerst wieder die großen Maschinen der Klasse C, darunter der schnelle Reichswehroberleutnant Hans Seide- mann auf Heinkel. Während die E-Flieger ihren Weg in Richtung Hamburg nach Wyck auf Föhr nahmen, steuerten die beiden anderen Klassen direkt nach Bremen, dem Wendepunkt der Etappe. Die günstige Wetterlage in der Mark hielt leider nicht auf dem weiteren Wege an, denn über Norddeutschland lagen dichte Nebelwellen, die den Fliegern jede Sicht und Orientierungsmöglich, leiten nahmen. Besonders in der Gegend von Bremen war der Nebel so stark, daß verschiedene Teilnehmer nach ihrem Start wieder nach Bremen zurückkehren mußten und andere zu Notlandungen gezwungen wurden. Im Laufe des Vormittags klärte sich dann das Wetter auf, so daß die Piloten auf dem Rückwege von Düsseldorf die verlorene Zeit leicht wieder einholen konnten.
Lin schneidiges Rennen lieferte wieder Hans S e i d e m a n n, der sich mit dem Messerschmidt- Flieger Scheuermann lange Zeit einen heißen Kampf um die Führung lieferte.
In Bremen konnte Scheuermann noch als Erster niedergehen, dann aber zog Seidemann unaufhaltsam davon und landete in Berlin mit einem Vorsprung von fast 40 Minuten. Seidemann, der um 14.58 in Ternpekhof eintraf, hat zwar wieder dos schnellste Rennen geliefert, erhält aber wegen der hohen Leistungsfähigkeit seiner Heinkel nicht soviel Punkte, um im Gesamtklassement die Führung zu erreichen. Ein genaues Bild über die Reihenfolge der Teilnehmer läßt sich naturgemäß noch nicht geben.
2. Offenbacher RD. (Wagner) 7:52,4 Min. Trotzdem sich der Bingener heftig versteuerte, konnte er doch mit einer guten Länge Sieger bleiben.
Herb st-Vierer, Kurz st reckenrennen (500 Meter): 1. „Saar" Saarbrücken 2:45,6; 2. Wetzlarer RE. 1880 2:46,6 Min. Ein sehr spannendes Rennen! „Saar" Saarbrücken hatte einen sehr beachtlichen Gegner, der nur dem energischeren Endspurt der Saarbrücker erlag. Beide Mannschaften ruderten in ausgezeichneter Form.
Herbst-Achter: 1. Mainzer RV. 5:33,0 Min.; 2. RV. Rüsselsheim 5:40,0 Min.; 3. Germania Frankfurt 6:08,0 Min. Mainzer RD. siegte überlegen. Die Germanen kamen bei 1500 Meter durch Dollenbruch ins Hintertreffen und gaben auf.
Anfänger-Vierer: 1. Saarbrücker „Undine" 6:57,4 Min.; 2. LimburgerRG. 1920 7:31,0 Min. Zwei ungleiche Gegner. Undine siegte nach Belieben.
Lahn-Achter: 1. GRG. 5:28,0 Min.; 2. Limburger RK. 1907 5:29 Mim Ein überaus hartnäckiger Kampf! Rachdem die Boote während des ganzen Rennens hart um die Führung kämpften, schob sich die Mannschaft der GRG. in den Vordergrund und sicherte sich den Sieg mit Luftkastenlänge Vorsprung. Besonders dramatisch gestaltete sich der Endkampf auf den letzten 300 Metern. Die Mannschaft der GRG. widerstand allen Angriffen der Limburger.
Jungmann-Dierer: 1. Verein Rudersport 1913 6:20,4 Min.; 2. RG. Wiesbaden- Biebrich 6:27 Min.; 3. RK. Saar Saarbrücken 6:28 Min. Die Mannschaft des Vereins Rudersport errang einen vielbejubelten und sehr verdienten Sieg. Ueberraschend endete Saar Saarbrücken auf dein dritten Platz.
Ermunterungs-Vierer: 1. Frankfurter RG. Oberrad 6:13 Min.; 2. Limburger RD. 1895 bei 800 Meter aufgegeben.
Großer Achter: 1. Limburger RD. 1907 5:38,4 Min.; 2. Verein Rudersport 5:54 Min. Die Gießener waren den Limburgern nicht gewachsen. Sie kämpften aber doch bis in das Ziel und zeigten ein gutes Rennen.
Bereits fünf Minuten nach Seidemann traf der Erste der Klasse B, Schechner, auf Klemm ein. Um 15.30 Uhr gingen die „Die roten Göppinger" im Geschwaderflug nieder, die damit eine besonders wertvolle Leistung vollbrachten. Fast den ganzen Weg über lagen die drei Maschinen dicht au jammen und auf allen Landeplähen erregten sie durch ihre schone Staffelung Aufsehen. In kurzen Abständen folgte nun Maschine auf Maschine, so daß bis zum Kontrollschluß alle noch im Wettbewerb befindlichen Teilnehmer die Ziellinie passiert haben werden.
THaler (Gießen) auvgeschieden.
Unter den 18 Fliegern, die während der zweiten Etappe aus dem Deutschland-Flug ausschieden, befand sich leider auch der Gießener Fluglehrer Ludwig Maier. Die Ursache seines Ausscheidens konnten wir bisher nicht erfahren.
Oie 3. Etappe.
Don den 124 am ersten Tage gestarteten Flugzeugen des großzügig angelegten Wettbewerbes des Deutschlandfluges 1933 flogen nur noch 84 zur letzten Tagesschleife auf. 40 Maschinen, also etwa ein Drittel, waren an den beiden Vortagen ausgeschieden, woraus hervorgeht, daß die Anforderungen, die dieser Flug an Menschen und Maschinen stellte, außerordentlich groß waren. Die letzte Schleife führte die Teilnehmer in den Süden Deutschlands. Dabei wurde zunächst Schkeuditz angeflogen. Dann ging es zur Saale; über den Thüringer Wald, die Rhön und den Spessart mußten die Deutschlandflieger nach Darmstadt und Mannheim. Rachdem in Rudolstadt die Flugzeuge der kleinen Klasse abbogen, folgten ihnen hier auch die zur mittleren Klasse gehörenden Teilnehmer. Rur die große Klasse flog weiter nach Süden, nach Stuttgart über die Donau, zur schwäbisch-bayrischen Hochebene bis München. Der Flug ging noch einmal über die Donau und den Frankenwald nach Rürnberg, über das Fichtelgebirge, ein kurzes Stück über die Tschechoslowakei und das Erzgebirge. Die letzte Station vor Berlin war Dresden.
Am letzten Tage waren die Flieger auf der ganzen Strecke vom bestenWetterbegünstigt. Rur in den frühen Morgenstunden wurde in Rudolstadt Startverbot erlassen, nachdem jedoch Seidemann und Siebel, die trotz des Rebels ihre Zwangslandung durchführten, den Platz bereits verlassen hatten. Diejenigen Teilnehmer, die nicht über die Wolken gingen, waren zum Landen gezwungen.
Oer Oeuischland-Flug 4933
Oie zweite Etappe des
Deutschland
-Fluges.
Oberleutnant Seidemann wiederum Erster.
Oberleutnant Heinz Seidemann auf seiner roten Hcinkel-Maschine, der von den beiden ersten Schleifen bereits als erster in Berlin eintraf, wollte auch die letzte Schleife als erster beenden. In Dresden erfuhr er, daß n o ch eine Messerschmitt-Maschine mit etwa 15 Minuten Vorsprung vor ihm liege. Dank des Umstandes, daß Seidemann seinen Betriebsstoff während des Fluges aus zehn Liter-Kannen tankte, konnte er sich ohne Zeitverlust an die Verfolgung machen. Aber erst am Ullsteinhaus in Tempelhof sichtete der Begleiter Seidemanns die Maschine D 1799, die „Konkurrenz", die von Zinner geführt wurde, und im Endspurt konnte der sympatische Oberleutnant auch die dritte Etappe als erster beenden, da Zinner durch den Höhenunterschied beider Maschinen Seidemann nicht bemerkt hatte.
Um 15.05 Uhr überflog Seidemann das Zielband, umjubelt von vielen Flugbegeisterten, die sich seit Mittag im Flughafen eingefunden hatten.
Kurz darauf konnte er und sein Begleiter die persönlichen Glückwünsche des Reichskanzlers Adolf Hitler und die des Vizekanzlers v. Pap en und seines Vorgesetzten, des Reichswehrministers v. Blomberg, in Empfang nehmen. Einige Minuten später raste Zimmer über die Ziellinie. Erst eine halbe Stunde später trafen dann in verschiedenen Abschnitten die anderen Flugzeuge ein. Bis gegen 19 Uhr war der größte Teil der noch im Wettbewerb befindlichen Flieger eingetroffen. Die Spannung wuchs von Minute zu Minute, je näher die Zeit an 19 Uhr, die Schlußzeit des Rennens, heranrückte, da die Favoriten, die hannoversche Staffel, noch immer nicht eingetroffen war. An und für sich hatten die Maschinen die Möglichkeit, bis 21 Uhr innerhalb des Wettbewerbes in Tempelhof zu landen, jedoch wird jede Minute nach 19 Uhr doppelt zu der eigentlichen Flugzeit zugerechnet. 19.04 Uhr raste die lang ersehnte Staffel über die Ziellinie. Durch Lautsprecher wurde verkündet, daß diese Staffel der voraussichtliche Sieger fei. Alle Zuschauer erhoben sich vom Platz, das Deutschlandlied klang auf, und während die Staffel in vollkommen geschloffener Formation eine Schleife über das Tempelhofer Feld zog, wurde das Horst-Weffel- Lieü gespielt. Mit einem dreifachen „Sieg- Heil!" begrüßten alle Anwesenden im Flughafen die Staffel.
Der Deutschlanöflug 1933 ist, abgesehen von einigen Nachzüglern, die zum Teil noch nicht von Dresden gestartet waren, zu Gnöe. Die endgültige Errechnung der Sieger dürfte erst im Laufe des Montagvormittags bekannt gegeben werden.
Kurze Gportnotizen.
Bei den Nationalen Deutschen Tennismeisterschaften in Braunschweig fielen am Sonntag die ersten Entscheidungen. Im Herren- Einzel schlug von Gramm zuletzt Nourney 6:3, 7:5, 6:3, während Hilde Krahwinkel im Damen« Einzel wegen Nichtantretens von Frl. Sanders ohne Kampf zum Sieg kam. Meisterinnen im Damen» Doppel wurde das Paar Krahwinkel-Sander.
♦
D i e Kasseler Stadt staffel wurde in der Hauptklasse von Hessen-Preußen Kassel vor Kasseler Turngemeinde gewonnen.
*
Der Deutsche Fußballmeister Fortuna Düsseldorf konnte in Nürnberg vor 8000 Zuschauern seinem Sieg über Bayern München nun auch einen Erfolg über den 1. FC. anreihen, er siegte mit 3:1 (1:0).
Deutscher Motorrad • Klubmeister 19 3 3 wurde auf der Hockenheimer Rennstrecke der Motorsportklub Heilbronn. Rüttchen (Erkelenz) stellte mit seiner NSU.-Maschine mit 129,4 Stundenkilometer einen neuen Bahnrekord auf.
*
Hilde Krahwinkel und Edith Sander haben bei den Nationalen Deutschen Tennismeisterschaften in Braunschweig die Schlußrunde im Da- men-Einzel erreicht. Bei den Herren steht bislang nur Nourney als Endspielteilnehmer fest. Er wird wahrscheinlich auf Gottfried von (Tramm treffen.
*
Der Oesterreichische Hauptverband fürKörpersport hat eine Entschließung gefaßt, nach der über Startbewilligungen für österreichische Sportler in Deutschland in Zukunft nur mehr die österreichische Bundesregierung entscheiden soll.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten .Ziffern geben die Höh« der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H, Lombardzinsfuß 5 v. H.
Franksuri a.M.
Berlin
Schluß- kurS
Echlußk. Abendbörse
Schluß- kurS
Echlußk. Mlllaa- börse
Datum
25.8.
26.8.
24.8.
25.8.
6% Deutsche Reichsanleihc v. 1927
84,75
84,75
84,25
84,65
6% cfjem.7% Dt. Reichsanl.v.1929
98,25
98,25
97,13
98
6'/t% Young-Anleihe von 1930 ..
84,25
84,25
84,5
84,25
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
Auslos.-Rechten .............
78,65
77,75
77,5
77,6
Desgl. ohne Äuslos.-Rechte......
9,75
9,9
9,5
9,75
6% ef)em.8% Hess. Bolksstaat 1929
(rüdjaljto. 102%)............
74
74
74,75
75
6% Hess. Landesbank Darmstadt
Gold R. 12..................
80,75
80,75
80,75
_
6’/?% Hess. Landes-Hypotheken-
bank Darmstadt Liqui.........
83,25
83,25
_
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Au§los.°Rcchlen .............
—
—
__
_
Deutsche Komm. Sammclabl. An»
leche Serie 1 mit AuSlos.-Rechten
69,25
69,4
69,5
69,25
6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank
Goldpse. 15 unkündbar bis 1935
80,13
80,5
_
_
6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank
Goldpse. 16 unkündbar bis 1936
80,13
80,25
_
_
6’4% ehem. 4’/2% Franks. Hyp.-
Bank-Liqu.-Psandbriese.......
84,5
84,9
5’/;% ehem. 4>/2% Rheinische
Hhp.-Bank-LIau^Goldpse.....
85,75
85,75
6% ehem. 8% Pr. Landespsand-
briesanstalt, Pfandbriefe R. 1$
82,75
82,75
82,5
6% ehem. 7% Pr. Landespsand-
briesanstalt, Pfandbriefe R. IC
83
83
83
83
Steuergutsch. Verrechnungskurs..
86,4
86,4
86,4
86,4
4% Oesterreichische Goldrente.... 4,20% Oesterreichische Silberrente
10,5
0,60
10,5
10,4
0,75
10,5 0,70
4% Ungarische Goldrente.......
4,25
4,5
4,2
4,2
4% Ungarische Staatsrente v. 191C
3,9
3,9
3,65
4
d',2% desgl. von 1913..........
—»
3,9
3,8
3,75
5% abgest. Goldmexikancr von 95
—
6
6
6,1
4% Türkische Zollanleihe von 1911
5,05
5,2
5
5,05
4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Serie i.....................
8,65
4,9
4,83
Frankfurt a.M.
Berlin
Schlußkurs
Schluß!. Abendbörse
Echluß- kurs
Schluß!, mittag» börse
Datum
25.8.
26.8.
24.8.
25.8.
4% desgl. Serie II.............
5
5,15
5,05
5,1
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
3
3
4'/r%Rumän.vereinh.Rentev.l913
5,2
5,75
5,4
5,7
4% Rumänische vereinh. Rente ..
2,6
2,65
2,4
2,55
2 y*% Anatolier...............
24
24,25
23,75
24,4
Hamburg-Amertka-Paket .....o
11,13
11,4
11,13
11.95
Hamburg-Südam. Dampfschiff. o
Hansa-Dampfschifs...........o
Norddeutscher Lloyd .........o
12,13
12,5
26,25
17
12
29
17,5
19 4
A G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
Berliner Handelsgesellschaft ... *
40,5 84
41,5
39,4
85
40,75
84 5
Commerz- und Prioat-Bank... 0 Deutsche Bank und Disconto»
48,4
48,4
48,5
48,65
Gesellschaft................o
Dresdner Bank..............o
Reichsbank ................12
52
44,4
148
52
44,4
147
52
44,4
147
52
44,13
147,9
A.E.G.......................
Bckula......................
Elektr. LieferungSgesellschaft... 6 Licht und Kraft .............g
Felten & Guilleaume.........0
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmiing. 5 Rheinische Elektrizität ........ 5
Schildert L Co............... 5
Siemens L Halske........... 7
LahmeyerSCo............."io
17,65
104,5
93,75
43
74,5
79,5
94
148,75
17,5
104,5
81
93,5
43
76
81
94
148,5
114,5
17,5
104
81
93,75
43
74,25
80
93,5
149,25
115
17,75
104,25
80
93,25
43
74,13
76
88,25
149
Buderu» ....................
64
65,5
62,65
60,25
Deutsche Erdöl...............
96
98,5
94,75
93.5
Gelsenkirchener...............
49,5
50,5
49,5
48,5
Harpener................... g
87
89
87
85
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .. 0
54
52,5
Ilse Bergbau ................
130
-
132,n
130
mfe Bergbau Genüsse ....... g
Irlöcknerwcrke .............. 0
Mannesmann-Rühreo0
51,5
63,75
102,5
54,5
64,5
101,5
51,25 M,to
100,5
49,5 M.li
Fronttun 0. 271.
Berlin
Schluß- kurS
Echlußk. Abend- börse
Schluß« !urS
Echlußk. Minag- börse
Bakum
25.8.
26.8.
24.8.
25.8.
Mansselder Bergbau.......
.. 0
22,5
23
22
21
Kokswerke................
.. 0
—
—
68,4
67,75
Phönix Bergbau...........
Rheinische Braunkohlen ....
Rhetnstahl................
.. 0
32,25
33
32,13
30,65
. 10
196,5
196,5
196
195,25
.. 0
77,5
79,5
77,5
75,25
vereinigte Stahlwerke......
.. 0
32,13
32,5
31,9
30,25
Olavi Minen .............
.. 0
11,25
11,5
11,13
11
Kaliwerke Aschersleben......
.. 6
116,5
116,5
117
113
Kaliwerke Westeregeln......
Kaliwerke Salzdetfurth.....
.. 5
119
119
118,25
114,5
1Yi
156
156
158,5
I. ®. Farben-Industrte.....
.. 7
125,65
125
125,5
126,25
.. y
171,65
172
—
Noldschmidt ..............
.. 0
43
42,65
43,25
38,5
stütgerswerke.............
.. 0
47,9
49,4
47,5
45,25
Metallgesellfchast...........
.. 0
55,75
—
56
53
Philipp Holzmann.........
Zementwerk Heidelberg ....
.. 0
.. 0
8
42
76,5
58,65
Eementwerk Karlstadt.......
.. 0
-
-
Schultheis Patzenhoser .....
.. 0
—
—
102,5
102
vlku <Allgemeine Kunstseide)
.. 0
29,4
30
28,25
29,25
Bembcrg.................
.. 0
45,75
46
45
45,25
Zellstoff Waldhof..........
Zellstoff Aschaffenburg .....
.. 0
35
38
33,25
35
.. 0
22
21,5
—
22
Dessauer GaS.............
.. 7
—
—
95,5
98,5
Daimler Motoren..........
.. 0
24
25,25
21,5
24 25
Deutsche Linoleum.........
.. 0
40,25
—
40,25
41
Orenstein L Koppel........
.. 0
—
—
28
29,75
Leonhard Tietz............
.. 0
11,25
——
11,5
11 5
Ehade....................
..10
153,5
155,5
152,75
154
Bccumulatorcn-Fabrik......
.. 0
167,5
168
167
167
Tonti-Gummi.............
.. 0
143,25
145
139,5
143
Grltzner..................
.. 0
Mainkraftwerke Höchst a.M..
.. 4
58,5
58,5
süddeutscher ZuLa•
183
144
152
153.1
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 21L
24. August
25.August
Amtliche Geld
Dotierung I ZJrlef
Amtliche Dotierung
Geld
25 rief
HelsingsorS..
6,094 47,95
6,106 48,0.6
6,094
6,106
Prag.......
12,42
12,44
12^42
12^44
Budapest ...
—
Sofia......
3,047
3,053
3,047
3,053
Holland ....
169,58
169,92
169,59
169,92
Oslo.......
69.33
69 47
Kopenhagen.
61,64
61 >6
6h 54
61,66
Stockholm...
71,13
71,27
71,03
71,17
London .....
13,78
13,82
13,745
13,785
Buenos Aires
0,928
0,932
0,928
0,932
Reu York ....
3,032
3,038
2.997
3,003
Brüssel.....
58,57
58,69
58,57
58,69
Italien.....
22,09
22,13
22,14
22,18
Paris
16,44
16,48
16,44
16,48
Schweiz ....
81,09
81,25
81,15
81,31
Spanien....
35,01
35,09
35,04
35,12
Danzig.....
81,62
81,78
81,62
81,78
Japan ......
0,824
0,826
0,822
0,824
Rio de Jan. .
0,244
0,246
0,244
0,246
Jugostawien.
5,195
5,205
5,195
5,205
Liliabon....
12,66
12,68
12,64
12,66
Banknoten.
Berlin, 25.August
Gcik
»ries _
Amerikanische Poten..............
2,95
2.97
Belgische Noten..................
58 41
Dänische Noten .................
61,28
61,52
Englische Noten .................
13,705
13,765
Französische Noten...............
Holländische Noten...............
16,40
169,16
16,46
169,84
Italienische Noten...............
22,02
22,10
Norwegische Noten ..............
69,06
69,34
Deutsch Oesterreich, 4 1OO Schilling
Rumänische Noten...............
•—
—
Schwedische Noten...............
70,86
71,14
Schweizer Noten.................
Spanische Noten.................
Ungarische Äfltca..............••
34'2l


