Handball der Soldaten.
Tgm. Friedberg — 2. Komp. IR. 15 7:12 (4:5).
Die Handballmannschaft der 2. Kompanie folgte einer Einladung der Tgm. Friedberg zu einem Abenspiel. Man war allgemein gespannt auf den Ausgang des Treffens, da erst am Vorsonntag die Ligamannschaft der Frankfurter Eintracht nur knapp mit 12:10 Sieger wurde. Die Zuschauer bekamen einen rassigen Kampf zu sehen, die die Soldaten, dank ihrer Ausdauer, mit 12:7 für sich entscheiden sonnten. Von beiden Seiten wurde äußerst fair gespielt. Der Schiedsrichter amtierte gut.
Von Spielbeginn an legten die Friedberger ein mächtiges Tempo vor, das die Soldaten einigermaßen verblüffte. So kam es auch, daß Friedberg nach den ersten zehn Minuten schon mit 3:0 in Führung lag. Die Freude dauerte jedoch nicht lange, denn die Soldaten fanden sich immer besser, bis sie endlich zur gewohnten Form aufliefen. Bei Halbzeit lag der Bataillonsmeister 5:4 in Führung. Nach der Pause änderte sich das Spiel vollkommen, denn jetzt zeigten die Soldaten, daß sie ihrem Gegner an Ausdauer weit überlegen waren. Deshalb lautete auch das Ergebnis am Schlüsse 12:7. Der Sieg, auch in dieser Höhe, war verdient.
Friedberg stellte eine einheitliche Elf, in der kein Spieler abfiel. Besonders gefielen Torhüter und Mittelläufer. Bei den Soldaten ragten hauptsächlich der Mittelläufer und der gesamte Sturm hervor. Die restlichen Spieler konnten ebenfalls vollauf befriedigen.
Luh OSC siegt in Münster.
Am vergangenen Sonntag startete L u h (OSC.) in Münster und brachte das Kugelstoßen mit der beachtlichen Leistung von 13,33 Meter an sich. Er siegte hier über die Besten Westfalens sicher. Leider regnete es den ganzen Tag. Um so beachtlicher sind die gezeigten Leistungen. Der OSC. errang außer
dem noch einen 3. Sieg mit einer ebenfalls guten Leistung im Weitsprung (6,29 Meter). Im Diskuswerfen siegte Altmeister Hoffmeister mit 45,91 Meter.
Die Ergebnisse:
Kugelstoßen: 1. Luh, OSC., 13,33 Meter: 2. Lange, S. u. S. Bielefeld, 13,10 Meter: 3. Schwedt mann, Polizei Bottrop, 12,64 Meter. Außer einem gingen alle Stöße Luhs über 13 Mtr.
Weitsprung: 1. Korte, Münster, 6,47 Meter; 2. Aßmus, HC. Hannover, 6,34 Meter; 3. Luh, OSC., 6,29 Meter. Auch diese Leistung bei Regen und schlechten Sprungverhältnissen ist beachtlich. Ein Sprung Luhs mit 6,70 Meter war leider wegen Uebertretens ungültig.
Beginn der „Tour de $rance//.
21m Dienstagmorgen wurde in Paris die 27. Rad°Rundfayrt durch Frankreich, die „Tour de France", im Beisein einer riesigen Menschenmenge gestartet. 60 Fahrer traten die beschwerliche Reise an. Die deutsche Mannschaft, die aus den „Assen" Stöpel, Thierbach, Geher. Dulloi, Altenburger, Buse, Sieronski und Kuhschbach besteht, konnte sich auf der ersten Etappe, die über 262 Kilometer nach Lille führte, recht gut halten. Die Berliner Stöpel und Buse sowie der Schweinfurter Geyer waren immer in der Spitzengruppe zu finden. Schon kurz nach dem Start übernahmen die Belgier die Führung, denen sich als einziger Franzose Archambaud anschliehen konnte. Archam- baud gewann schließlich auch die Etappe in 7:48:45 Stunden vor dem Einzelfahrer Louhet (‘Belgien), Aerts (Belgien) und Lemaire (Belgien). Stöpel kam mit der zweiten Gruppe- ein und wurde auf den 3. Platz gesetzt. Den 14. Platz belegte Buse, dagegen kam Geyer erst auf den 21. Platz ein.
Die Senioren der GRG. in Würzburg.
Die Senioren der GRG. starteten — wie schon kurz berichtet — am vergangenen Samstag und Sonntag in den beiden ersten Vierer- und Achterrennen in Würzburg. Die Wettet- und Wasserverhältnisse waren schlecht. Die Mannschaft hatte sehr unter dem hohen Wasserstand zu leiden. Auf der im Verhältnis zur starken Strömung sehr kurzen Strecke (1800 Meter) kamen die Gießener nicht recht zur Entfaltung ihrer Kräfte.
Einen eindrucksvollen Sieg errang am Samstag die Senior-Vierer-Mannschaft (W. Flimm, W. Bek- ker, C. Georgi, Gg. Hartmann, St. Loh) im „Deutschen Ruderverbands-Vierer" (Ehren-Wanderpreis des Deutschen Ruderverbandes).
Es gelang ihr, den bisher noch nie geschlagenen Deutschen Meister im vierer, „Undine" Saarbrücken, zu besiegen.
Rach gut gelungenem Start beider Mannschaften übernahm „Undine" Saarbrücken die Führung, die sie auf eine Länge ausdehnen konnte. Sie behielt den Vorsprung bis zum Einsatz des Endspurts der Gießener, die in harten, wuchtigen Schlägen, unter großem Beifall der Zuschauer, kurz vor dem Ziel an der Meistermannschaft vorbeiging und mit Luftkastenlänge Vorsprung das Rennen für sich entschied.
Am Sonntag starteten die Gießener im Kaiser- Vierer gegen die gleiche Mannschaft. Diesmal kamen die Saarländer zu einem knappen Sieg. Gießen führte nach sehr gutem Start mit einer Boots- Innge bis 1000 Meter. Mehrere Spurteinlagen auf der zweiten Streckenhälfte brachte Saarbrücken in Führung. 3m Endspurt bot sich wieder das gleiche Bild wie am Vortage. Die Gießener kamen mächtig auf, ober das Zielband war leider schon zu nahe. Saarbrücken wurde mit Luftkastenvorsprung Erster.
Eine Ueberraschung war die zweimalige Niederlage des bisher ungeschlagenen Gießener Achters. Leider mußte der Achter in der vergangenen Woche durch plötzliche berufliche Versetzung ihres Nr. 5 eine Umsetzung erfahren. Wenn auch der Ersatz gleichwertig ist, so wirkt sich doch jede Umsetzung ungünstig auf die Zusammenarbeit aus. DieserUm- stand und die vorher schon betonten schlechten Wos- serverhältmsse, dazu noch ein nachteiliger Startplatz sprachen sehr zu Ungunsten der Gießener. Neben diesem muß betont werden, daß der Gegner — Würzburger RV. —, mit dem die Gießener schon im Vorjahre harte Kämpfe bestanden hatten, eine gleichwertige gute Mannschaft darstellt, und auf eigenem Gewässer schon von vornherein sicherer war. In dem Achterrennen am Samstag war die Zusammenarbeit des Gießener Achters' unausgeglichen und nervös, die in Saarbrücken und Kastel
erwiesene Durchschlagskraft schien wie gelähmt. Sa kam Würzburg zu einem überlegenen Sieg. Am Zweiten Tag dagegen war die Arbeit im hiesigen Boot wieder viel ausgeglichener und ruhiger. Würzburg siegte diesmal nur mit halber Boots- länge Vorsprung.
Die Trainingsleitung ist der Ueberzeugung, daß durch weitere Verfeinerung der Technik die Mannschaft bald den toten Punkt überwunden hat.
Friedel Zödt und die Zungniannen der GRG. in Bad Ems.
Ain gleichen Tage startete Jödt im Einer und der Iunginann-Vierer in Bad Ems. Zum 1. Einer hatten gemeldet: Schneider (Kölner Club für Wchserspart), Leitz jr. (Wetzlarer RCl.), Jödt (GRG.). Nach Abmeldung van Schneider (Köln) gingen beide Boote gut vom Start. Jödt setzte sich bald in Führung und gewann leicht und unangefochten mit mehreren Längen.
ImLahn-Jungmann-Vierer landete die GRG. (Mannschaft: Georg, Krevert, Euteneuer, •Luill, et.: Dr. Breitenbach) auf dem zweiten Platz, gewann aber dafür den Ermunterungs- Vierer überlegen vor RD. Bad Ems, Rhenania Koblenz, die an zweiter Stelle im toten Rennen durch das Ziel gingen.
Kurze Gporinoiizen
V o n den „A d a l f - H i t l e r - P o k a l s p i e - le n" wird die Begnung zwischen Niedersachsen und Bayern bereits am Samstag in Hannover ausgetragen.
*
Reichspräsident von Hindenburg hat für die am kommenden Samstag stattfindende „Deutsche Sternfahrt zum Großen Feldberg" einen Ehrenpreis für den Sieger gestiftet.
®' n Fußball-Länderspiel zwischen DIK.-Mannschaften von Deutschland und Holland endete am Sonntag in Hannover mit 2:1 zu Gunsten der deutschen Mannschaft. 7000 Zuschauer wohnten dem Treffen bei.
*
®in neues Talent im Hammerwer- i e n wurde in Frankfurt entdeckt, wo der Reu- Isenburger L i st den Hammer bei einer internen Beranstaltung 45,20 Mcttrr warf.
Walter Neusel, der im Ausland lebende westdeutsche Schwergewichtler, zwang in London i)or 2°000 Zuschauern den englischen Riesen Jack Pettifer m der achten Runde zur Aufgabe.
Große Strafkammer Gießen.
Gießen, 22. Juni. Die Ehefrau B. hatte die Pflegschaft über ihre Schwägerin geführt, da diese infolge geistigen Gebrechens ihre Angelegenheiten nicht mehr zu besorgen vermochte. Als die Schwägerin wieder gesund geworden war, vermißte diese eine Anzahl von Wertpapieren, die sie vor Beginn ihrer Krankheit bei sich zu Hause aufbewahrt hatte. Auf Anfrage der Schwägerin hatte die Angeklagte angegeben, daß sie bei Llebernahme der Pflegschaft keine Wertpapiere im Hause vorgefunden hatte. Plötz, lich fand die Schwägerin im Hause der Angeklagten, wohin sie inzwischen übergesiedelt war,
DeutscheZugend hin zurLustsahrt!
zwei sich auf ihre Wertpapiere beziehende ilr« künden. 3n dem bald darauf gegen die Angeklagte wegen Unterschlagung der Wertpapiere eingeleiteten Verfahren ergab sich, daß die Angeklagte die Wertpapiere bei ihrer Bank aus eigenes Konto gelegt hatte, ferner daß sie in einer dem Amtsgericht gegenüber abgegebenen eidesstattlichen Versicherung über das bei Lleber- nahme der Pflegschaft vorgefundene Vermögen der Schwägerin die fraglichen Wertpapiere und auch noch sonstige der Schwägerin gehörige Gegenstände verschwiegen hatte. Außerdem hatte sie dem Wohlfahrtsamt gegenüber falsche Angaben über die Vermögensverhältnisse ihrer Schwägerin gemacht und so durch das Wohlfahrtsamt für ihre Schwägerin Unterstützung erhalten, die sie bei richtigen Angaben nicht erhalten hätte. 3n der heutigen Hauptverhandlung verteidigte sich die Angeklagte damit, daß sie aus gewissen Erklärungen ihrer Schwägerin angenommen habe, daß sie Eigentümerin der Wertpapiere geworden sei. Auf Grund der Beweisaufnahme erachtete das Gericht diesen Einwand jedoch für widerlegt. Schon die eigenen Angaben der Angeklagten ergaben, daß die angeblichen Erklärungen der Schwägerin derart un
bestimmt gehalten waren, daß daraus vernunftgemäß niemals auf eine Eigentumsübertragung der Papiere geschlossen werden konnte. Rach Aussage der als Zeugin vernommenen Schwägerin selbst waren solche Erklärungen von ihr auch nie abgegeben worden. Was die Angaben gegenüber dem Wohlfahrtsamt anlangt, so gao die Angeklagte zu, daß sie in diesem Fall, tote sie sich ausdrückte, nicht richtig gehandelt haoe. Das Urteil lautete wegen Unterschlagung, Av- gäbe einer falschen eidesstattlichen Versicherung und Betrugs auf eine Gesamtstrafe von einem Jahr Gefängnis.
Der wiederholt, darunter auch wegen Diebstahls vorbestrafte Kaufmann St. war angeklagt, aus dem Zimmer eines Hotels, in dem er abgestiegen war, 503 Mk. in bar und einen Reisekreditbrief über 1203 Mk. gestohlen zu haben. Er war deshalb vom Schöffengericht wegen Rück- saUdiebstahls zu einem Fahr sechs Monaten Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust verurteilt worden. Sowohl Staatsanwaltschaft als auch Angeklagter hatten gegen dieses Urteil Berufung eingelegt; die Staatsanwaltschaft zum Zwecke der Erhöhung der Strafe, der Angeklagte zum Zwecke seiner Freisprechung. Auch in der zweiten Instanz bestritt der Angeklagte hartnäckig, den ihm zur Last gelegten Diebstahl begangen zu haben. Wie in erster Instanz ergab sich jedoch auch in der heutigen Hauptverhand- lung aus einer ganzen Reihe von Gesichtspunkten^ daß der Angeklagte der Täter gewesen war. Ganz offensichtlich handelte es sich bei ihm um einen gewerbsmäßigen Hoteldieb. Wie aus der Verhandlung zu erkennen war, wird er noch wegen ähnlicher Diebstähle von einer Anzahl von Gerichten verfolgt, in verschiedenen Fällen :ft er bereits verurteilt. Das Gericht sprach daher auch heute den Angeklagten schuldig. Mii Rücksicht auf die Gemeingefährlichkeit des Angeklagten erhöhte es auf Antrag der Staatsanwaltschaft die vom Schöffengericht verhängte Zuchthausstrafe aus eine solche von zwei Jahren. Bei der Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von fünf Jahren behielt es sein Bewenden.
Wirtschaft.
Oie Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer.
In einer amtlichen Mitteilung über die Beschäftigung von ausländischen Arbeitnehmern heißt es u. a.: Die Bestimmungen, die zum Schuhe des deutschen Arbeits- ni a r k t e s für die Beschäftigung ausländischer Arbeiter erlassen sind, finden vom 1. Juli d. I. ab auch auf die ausländischen Angestellten Anwendung.
Qlrbeitgeber dürfen ausländische Arbeiter und Angestellte nur noch beschäftigen, wenn der ausländische Arbeitnehmer entweder einen Befreiungsschein besitzt oder der Arbeitgeber eine Beschäftigungsgenehmigung und Der Arbeitnehmer eine Arbcitserlaubnis erhalten. Bestimmte Ausnahmen sind zugelassem
Besonders sind zwei Punkte zu merken:
1. Der Arbeitgeber hat in der Zeit vom 1. bis 15. Juli d. I. bei dem Arbeitsamt, in dessen Bezirk die Arbeitsstelle liegt, einen Antrag auf Erteilung der Beschäftigungsgenehmi- S zu stellen. Der Antragsoordruck ist beim ntsamt erhältlich.
2. Der ausländische Arbeitnehmer oder fein Arbeitgeber hat bei der Ortspolizeibehörde, in deren Bezirk die Arbeitsstelle des ausländischen Arbeitnehmers liegt, einen Antrag auf Erteilung der Arbeitserlaubnis zu stellen. Der Antragsvordruck ist gleichfalls beim Arbeitsamt erhältlich. Falls Zweifel bestehen, ob ausländische Arbeitnehmer, die bisher noch keinen Befreiungsschein besessen haben, einen solchen erhalten können, ist bei dem zuständigen Arbeitsamt (am zweckmäßigsten persönlich) anzufragen. Bis zur Entscheidung über die Anträge behalten die bisherigen Befreiungsscheine ihre Gültigkeit.
Der ausländische Angestellte, der bisher einen Befreiungsschein oder eine Beschäftigungsgenehmigung und Arbeitserlaubnis nicht benötigten, dürfen bis Zur Entscheidung über ihren Antrag weiter beschäftigt werden.
Arbeitgeber und ausländische Arbeitnehmer, die! gegen die zum Schutze des Arbeitsmarktes geltenden Bestimmungen verstoßen, machen sich st r a f- b a r.
Zur Vermeidung von Irrtümern in der Oeffent- lichkeit wird darauf hingewiesen, daß es sich bei den zur Zeit noch in Deutschland befindlichen ausländischen Arbeitern und Angestellten fast ausschließlich um solche Ausländer handelt, die schon seit Jahren, zum Teil schon seit Jahrzehnten in
Deutschland ansässig sind — meid) deutschstämmige — oder um solchen ausländischen Arbeitnehmer, in deren Heimatstaaten in erheblicher Anzahl deutsche Arbeiter und Angestellte^eschäftigt werden oder mit deren Heimatsstaaten Gegenseitigkeit vereinbart worden ist.
* Harpener Bergbau - AG., Dortmund. Die Generalversammlung der Harpener Bergbau°AG., Dortmund, in der 41 Aktionäre ein Aktienlapitel von 62,11 Mill. Mark vertraten, erledigte einstimmig die Regularien. Die turnusmäßig ausscheidenden Aufsichtsratsmitglieder S. Dodenheimer (Dresdner Bank) und H. M. Gutmann (Berlin) wurden wiedergewählt. Zur derzeitigen Geschäftslage wurde ausgeführt, daß vom Januar bis einschließlich Mai 1933 der Absatz auf 103 Prozent der entsprechenden Vorjahresmcnge gesteigert werden konnte.
Sronffurfer Abendbörse behauptet.
Srantfürt a. M., 27. Juni. Die Frankfurter ZIbenöbor|e war in Anbetracht der wieder festen Au-landbörsen freundlich gestimmt, wenn auch das Geschäft unentwickelt blieb. Gegenüber den Berliner Schlußkursen zogen IG.-Farben % v. H., und von Montanwerten Harpener, Klöckner und Nhein- stahl bis zu % o. H. an. AEG. blieben gehalten.
21m Kenten mar ft waren Alt- und Neube. sitzanleihe unverändert, ebenso blieben Stahlverein- Vonds nach der prägnanten Steigerung im Mit- tagsverkehr im Zusammenhang mit den Ausführungen des Sparerbundes mit 58,25 v. H. behauptet. Der Verlauf blieb im ganzen still und wenig verändert. Neubesitz 11,40, Altbesitz 76 75 6proz. Stahlverein-Bonds 58,25, Schutzgebiete 7,15' Zolltürken 6,20, 4proz. Rumänen 4,65, Dedibank 57, Dresdner Bank 46, Reichsbank 142, Buderus 72,75, Gelsenkirchen 57,75, Harpener 99,75, Klöckner 54,50, Mannesmann 66, Rheinstahl 91,50, Laurahutte 17,25, Stahlverein 36%, AEG. 24 50 Vekula 112,25, Bemberg 50,25, Chade 189, Cem'ent Heidelberg 80,50, Conti Gummi 159,75, Daimler 31, Scheideanstalt 170, Dt. Linoleum 47,50, Liefe- rungsgesellschast 89, JG.-Farben 130,50, IG.-Far- ben-Bonds 115%, Gesfürel 90, Goldschmidt 48, 2Äma™n 56' Lahmayer 121,50, Metallgesellschaft 60,75, Rutgerswerke 60,75, Siemens 162,50, Reichsbahn-Vorzuge 99,25, Hapag 16,25, Nordd. Lloyd
Verantwortlich für Lokales, Provinz, Wirtschaft und Sport: I. V.: H. L. Neuner.
Sranhun o. UI.
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Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a M.
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Banknoten.
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Berlin, 27-Juni
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von 1911
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77,5
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77,75
6 6 0
90,75
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163
122
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11,35
6 0
Schluß- Iure
24,5
89,5
105,5
54
16
27,5
22
17
47
91
50,75
Echluß- furd
4% Ccflcnetd)i|(tie fflolbrenie...
4,20% Oeslerreichische GilOcrrente 4% Ungarische (Dolbrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4>/r% beogl. von 1913..........
6% abflcfi. Golbmexikaner von 99
57,25
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142,65
Schlugt. Miilaq. börle
4°„ rOrfilche Zollanleihe .
4% Türkische Bagbadbahn-Anleihe
non Dividende an — Reichsbankdiskoni 4 d. H..
18
1,2
6,5
5,5
5,4
9,9
6,275
72,75
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58,5
99,13
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150,5
114,75
54,25
66.13
6% Tcutldic rHctrt).?rtnieilie v. iirj, 6% cbcm.7% Dl.Reichsanl. v. 1929 t>¥i% Doung-Anleihe von 1930 .
Deutsche Aul.-AblSs.-Schulb ml1 AuSIos.-Rochlen ..........
DeSgl. ohne Auslos.-Rechte
6% cbem. R% Hess. Volksstaat 1929 «rückzahlb. 102%)
Oberhessen Provinz. Anleihe ml AuSIos.'Nechten ............
6% Hess. Lanbesbank Darmltadl Wold R. 12........
b^,% Hess. Landes Hupolheken.
banl Darmstadt Liaui
Deutsche Komm. Saminclab l.An leibe Eeriei mit AuSIos.-Rechten
6% eheni. 8% Frank). Hyp.-Ban' Goldpse. 15 unlünbbac bis 1935
6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Ban Goldpse. 16 unkünbbac bis 1936
ty;% ehern. 4'/.% Franks. Hyv.
Äank-Liau.-Pfanbbriese
6y.% ehem. 4'/z% Rheinische Hyv-Bank-Liau.-Goldpse. ...
6% ehem. 8% Pr. Landespsand briesanstalt, Pfandbriefe R. 19
6% ehem. 7% Pr. LanbeSpfanb bricfamfalt, Psanbbriese R. V
Verrechnungskurs
Hamburg-Amerika-Pakei <
Hamburg.Südam. Dampfschiff. 0
Hansa Dampfschiff........... 0
‘ 0
0
10
4,6
27,75
Norddeutscher Lloyd W.®. für Verkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft.... Commerz, und Privat-Bauk... Deutsche Bank und Dtsronlo-
4% besgl. Serie ll ............
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
4!4%Rum,in.vcreinh.Renlkv.l913 <% Rumänische vereinh. Rente .
3%% Anatolier ..............
AEG Elektr. LieserimgSgesellschast!. Licht unb Krast Felten & Guilleaume Gesellschaft für Elektrische Unter- nehmungen...............
Rheinische Elektrizität Echuderl L Co..............
Siemens & Halske Lohmeyer L Co..............;
AL'
©uberuc
Deutsche ErdSI .............4
Gelsenkirchener 0
Harpener................... 0
Hoesch Eisen—Köln-Neueiien.. 0
Ilse Bergbau .............. 7
Ilse Bergbau Genüsse 7
SUdtfnenoerfe ...............0
Mannesmann.Rohren i
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlösse
Schluß!. Miliag- börse
27.6.
Gesellschaft.. Dresbner Bank
Retchsdank ...
«**■ AL
Frantturi a. 2)1.
Berlin
Schlußkurs
Schlußl. Abcnd-
Mrf®
Schluß- lurs
Schlußl. Minag- dörse
Oatum
26.6.
27.6.
26-6.
27.6.
jJiiineieiber Bergbau......
Kokswerke . ............
Pbdnir Bergbau..........
Rheinische Braunkohlen ..
Rheinstabl .......
öcrelnfnte Stahlwerke.....
Otavi Minen ............
Kaliwerke Aschersleben.....
Kaliwerke Westeregeln.....
Kaliwerke Salzdetfurth ....
... 0 ... 0 ... 0 ...10 ... 0 ... 0 ... 0 ... 6 ... k
23
36,65
208
90,25
36,65
17
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37 209,5 91,5 36,65
17 124,5 126,5
_
23 76,25 36.25
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120 121 167
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I G. Faichen-Industrie .... Lcheibeanstalt............
Golbschmlbl .............
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128,5
170,75
45,25
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60,75
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60,9
RütgerSwerke............
Mctallgesellichaft..........
... 0
60
60,25
Bhilivv Holzmann........
Zementwerk Heidelberg ...
Cemenrwerk Karlstadt......
=1
54,5
80
79
56
80,5
79
54,5
55,5
Schultheis Payenhoser.....
119
38,25
46,5
45,5
20,5
119,5 41
?Uu (Allgemeine Kunstseide)
Bemberg................
.. 0
39,13
45.75
46
50.25
45
21
Zellstoff Waldhos.........
50
Zellstoff Aschaffenburg ....
Dessauer Gas............
... 0
45
21,5
Daimler Motoren.........
‘9-4 47
108,65
29,75
46
43,5 j
20,5 |
189 ;
111,25
Deutsche Linoleum .......
47^5
30,5
Orenstcln « Kopps .......
47
Leonhard Dietz ...........
Chade...................
..12
20,5 189
189
44.75
20.5
189
Griyner ..
24,5
24.5
64.75
152 |
25 |
Mainkraftwerke HSchs, a.M.
24,75
süddeutscher Zucker .....
e!
152^5
152]
150,25
26. Juni
27. Juni
Amtliche Notierung
Amtliche Isolierung
meld
Brick
Geld
Brie
Helsingior-.
6,324
6,336
6,334
6,346
Wien......
46,95
47,05
46,95
47,05
Prag......
Budapest ...
12,54
12,56
12,54
12,56
— ■
—
Sofia.....
Holland ...
3,047
3,053
3,047
3,053
169,33
169,67
72,07
63,91
167,83
168,17
72,17
64,11
Oslo.......
71,93
63,79
72,03
63,99
Kopenhagen.
Stockholm...
73,58
73,72
73,78
73,92
London .....
14,305
14,345
14,35
14 39
Buenos Aires
0,928
0,932
0,928
0,932
Neuyori....
3,382
3,386
3.397
3,403
Brüssel ....
58,89
59,01
58,94
59,06
Italien.....
Paris.....
22,16
16,59
22,20
16,63
22,20
16,59
22.24
16,63
Schweiz ...
81.42
81,58
81,27
61,43
Spanien...
35,41
35,49
35,41
35,49
Danzig....
82,27
82,43
82,22
82 38
Japan.....
0,894
0,396
0,894
0 898
Rio be Jan.
0,229
0,231
0,229
0.231
Jugoslawien
5,195
5,205
5,195
5 20.6
Lissabon...
13,02
13,04
13,05
13,07
6.525
——
6,65
5,5
5,5
—
9,85
—
10
4,65
4,7
4,7
28
28
28
16,5
16,25
16
—
—
26
—
-
22
16,75
17,25
16,65
45,5
46,5
45,5
90,5
90,5
90,5
50,25
50,5
50,75
57,25
57
57,25
46,5
46
45,5
141
142
141,5
23
24,5
23,25
87
89
87,5
104
104
103,5
51,5
54,9
49
88,5
90
88,5
98
99
97,5
105
106,5
104
163
—
163
121,25
121,5
120,75
68,75
72,75
69,25
110
113,75
110
58,25
57,75
57,75
98,5
99,75
98,25
-
—
64
—
151
154
116.5
114
116,75
53,25
54.5
52,9
65.5
66
65.25
82
—
82,5
82,5
82,75
86
86
86
—
—
16,3
1,2
1,15
1,25
——
6,45
6,25
—
—
5,7
—
5,5
5,5
10
9,9
9,9
6.25
6,2
6.2
6.13
Amerttanische Roten.............
3,36
Belgische Noten..................
58,78
Dänische Noten .................
63,67
63,93
14,37
16,61
168,14
22,16
72, W
Englische Noten .................
14,31
Französische Noten...............
16,55
167,46
22,08
71.86
Hoilänbische Noten...............
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, t 1OO Schilling
Rumänische Stolen..............
«chwebtsche Noten..............
Schweizer Noten.................
Spanische Noten..............
73,60
81,09
35,28
73,90
81,41
35,42
Ungarische Äotre ................


