Ausgabe 
28.4.1933 Frühausgabe
 
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Der Tag der nationalen Arbeit.

Gestern abend fand im Sitzungssaal des Stadt­hauses, Bergstraße, eine Besprechung über den Tag der Nationalen Arbeit am 1. Mai statt, die insbesondere der Organisation des F e st - zuges galt. Zu dieser Besprechung waren von der Kreisleitung der NSDAP, die Gießener Vereine und Organisationen eingeladen. Insgesamt 81 Vereini­gungen der verschiedensten Art waren vertreten.

Im Auftrag der Kreisleitung der NSDAP, be­grüßte Herr H o p f e n m ü l l e r die Teilnehmer und leitete die Sitzung. In seinen einleitenden Be­merkungen wies er eindringlich auf den Sinn des Tagesder Nationalen Arbeit hin, betonte, daß es notwendig sei, daß der Verein an sich, soweit er nicht berussständische Gliederung sei, sich unter­ordnen müsse, da an diesem Tage nicht die Organi­sation im Vordergrund" stehe, sondern der berufs- st ä n d i s ch e Mensch. In diesem Sinne würden die Vereine (Sportvereine, Militärvereine, politische Verbände usw.) gebeten, ihre Mitglieder nicht hinter ihrer Fahne vereinigen zu wollen, sondern sie in den Berufsgruppen zu belassen und den Ver­ein als solchen nur mit einer Fahnengruppe in Er­scheinung treten zu lassen. Der Tag unterscheide sich wesentlich von früheren Feiern, er habe lediglich den besonderen Zweck, den Z u s a m ine n s ch l u ß aller Arbeitenden in Erscheinung treten zu lassen.

Soweit es möglich ist, sollen die Teilnehmer des Festzuges in ihrer Arbeitskleidung erscheinen, in Berufsgruppen marschieren, und sofern eine geschlossene Beteiligung eines Betriebes an­gängig erscheint, in dieser Form dabei sein.

Nach diesen grundlegenden Ausführungen wur­den in Frage und Antwort verschiedene spezielle Punkte, soweit sie die Beteiligung einzelner und be­sonders gearteter Organisationen betrafen, geklärt. So sollen z. B. Angestellte kleiner Be­tri e b e in der Angestelltengruppe marschieren, U n - organisierte sich ebenfalls je nach ihrer Zuge­hörigkeit der Angestellten- oder der Arbeitergruppe einfügen; Meister und Geschäftsinhaber sollen durch gemeinsamen Marsch mit ihren Ange st eilten und Arbeitern die wirtschaftliche und geistige Verbundenheit bekunden. Verschiedene Innungen erklärten sich bereit, durch besonders ausgestattete Wagen zur Belebung des Festzuges beizutragen. Reichsbahn, Beamten­schaft usw. sollen jeweils gemeinschaftlich marschieren usw. Die Sportvereine werden, sofern es die Witterung gestattet, im Dreß marschieren. Die Fahnengruppen, z. B. der Sportvereine, der Militärvereine usw. sollen nicht stärker als fünf Monn sein, Stahlhelmer und SA. sollen soweit ihre Mitglieder in Betriebsgemeinschaft marschieren kön­nen, in Uniform bei den Betrieben sein. Die Frei­willige Sanitätskolonne wird auch diesmal wieder den Sanitätsdienst übernehmen. Die Feuer­wehren nehmen geschlossen teil. Noch manche der­artige, ins einzelne gehende Frage wurde in der Aussprache geklärt.

Der Festzug wird in Vierer-Reihen marschieren.

Er bewegt sich voraussichtlich mit gering­

fügigen Abänderungen durch die gleichen Straßen wie der Fackelzug. der aus Anlaß der feierlichen Eröffnung des neuen Reichstages in

unserer Stadt veranstaltet wurde.

Die Straßenbahn wird während der Zeit, da der Festzug unterwegs ist, nicht fahren. Im Zuge wer­den verschiedene Musikkapellen mitmarschieren. Ne­ben den Fahnen der Vereinigungen sollen Natürlich auch die Fahnen des neuen Deutschland im Festzuge mitgeführt werden.

Die Straßen und der Zeitpunkt der Aufstellung des Festzuges, sowie die Straßen, durch die sich der Zug bewegen wird, werden noch in genauen Einzelheiten von der Kreisleitung der NSDAP, bekanntgegeben. In weiteren Veröffentlichungen wird den teilnehmenden Organisationen auch die Zugordnung bekanntgegeben werden, so daß sich jedermann und jede Vereinigung reibungslos dem Festzug eingliedern kann.

Man rechnet mit einer Teilnahme von insgesamt 8000 bis 10 000 Menschen.

Unter den gegebenen Voraussetzungen dürfte sich der Festzug aus Anlaß des Tages der Nationalen Arbeit, wie die gesamte Veranstaltung überhaupt, zu einem hier noch nie erlebten Ereignis gestalten. Oer Hessische Beamtenbund am 1. Mai

Das LandeskartellHesfen desDeut- schen Beamtenbundes erläßt an alle Ver­bände der Reichs-, Staats- und Gemeinde­beamtenschaft folgende Führer-Rach richt:

Der 1. M a i i-ft jetzt in Deutschland der Ehrentag des Deutschen Arbeiters. Dieser Tag steht nun nicht mehr unter dem Zei­chen volkszerstörender Klassenkampfhehe, sondern er steht im Dienste der Volksgemeinschaft.

Es ist Ehrenpflicht aller Beamten, immer, aber namentlich an diesem Tage die in­nige Verbundenheit mit jedem arbeitenden Men­schen in Deutschland zum Ausdruck zu bringen.

Sn Berlin wird eine Feier stattfinden, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat. Der Füh­rer, der Volkskanzler wird zur deutschen Ar­beiterschaft sprechen und die Richtlinien ausgeben für das erste Sahr des Vierjahresplans. Die wunderbare Gestaltung dieser Berliner Feier ist den Amtsgenossen durch die Veröffentlichung der letzten Tage bekannt, und Tausende und Aber­tausende von Beamten werden sie am Rundfunk miterleben.

Die Kundgebung wird ergänzt durch Feiern aller Landesregierungen. Flaggen­schmuck, Birkengrün und Frühlingsblumen werden den festlichen Gedanken der Ehrung der Arbeit eindringlich bekräftigen.

Wir halten es für selbstverständlich, daß alle Beamten ohne Ausnahme innerlich und äußerlich an dieser Feier teilnehmen, daß die einzelnen, sowie die Verbände die örtlichen Kundgebungen in jeder Weise unter­stützen und fördern.

Der Arbeiter der Stirn wird zei­gen, daß er den Arbeiter der Faust als deutschen Bruder achtet und ehrt.

SJlxfport

Lsmorganisation im Studentensport.

Sn einem Rundschreiben an alle Turn- und Sportverbände gibt das Amt für Leibesübungen der Deutschen Studentenschaft bekannt, daß mit der Einführung des neuen Studentenrechts die bisherige Zentrale des Studentensports, das Turn- und Sportamt der deutschen Studenten, aufgehört hat, zu bestehen und der studentische Leibesübungsbetrieb in die Deutsche Studenten­schaft zurückgegliedert worden ist. Alle Aufgaben, die bisher dem Turn- und Sportamt oblagen, hat das Amt für Leibesübungen der Deutschen Stu­dentenschaft übernommen. Diese Regelung ist nur eine vorläufige, da für die nächste Zeit noch eine völlige Hrnorganisation auch der betreffenden Aemter an den einzelnen Hochschulen und der Kreisämter geplant ist.

Krauenturnen

im Gauverband Hessen OT.

Der Hebungstag in der Halle des Reichsbahn- Turn- und Sportvereins zu Gießen begann mit einer Morgenfeier, die die Leiterin Luise Schwarz, Friedberg, nach gemeinsamen Liedern und einem erhebendenWort zum Sonntag" aus- klingen ließ:Mag auch der Mann die neuen Seiten bauen, es steht und fällt ein Volk mit

seinen Frauen." Rach einigen von Gauober­turnwart Rudolf Paul, Gießen, geleiteten auf­lockernden Hebungen aus dem Gebiet der Körper­schule übernahm der Abteilungsleiter Heinrich Schneider, Wetzlar, das ihm vom Gauturntag einstimmig übertragene Amt des ©aufrauenturn» wartes mit einem begeisterten®ut Heil" auf Volk und Vaterland, in das die 120 Vertreterlin­nen) von über 50 Gauabteilungen freudig ein­stimmten. Zunächst entwickelte der neue Führer die auch für die Gauveranstaltungen über­nommenen allgemeinen Freiübungen der Turne­rinnen für das Deutsche Turnfest in Stuttgart, öie in vier Gruppen zu je drei Hebungen unter eigener Musik rhythmisch wirkungsvolle Massen­bilder zur Ausprägung bringen. Zwischendurch baute Luise Schwarz den großen Stuttgarter Chorfesttanz auf, der den Gemeinschaftsgedanken in drei plastischen Hebungsgruppen zu einem Er­lebnis werden läßt.

Arn Rachmittag setzte sich die Hebungsfolge fort mit der Stuttgarter Sondervorführung der Tur­nerinnen des Mittelrheinkreises. Unter dem Leit­satz:Aus dem turnerischen Alltagsleben" be­ginnt sie mit Gesellschaftsübungen zu Dreien aus der Körperschule im Wechsel mit Hüpfübungen und zeigt in Gruppen aufgelöst gleichzeitig ein Leistungsturnen am Pferd, ein Bodenturnen und

ein Turnspkel. Die für bas 13. Gau-Frauen- toe't-'rnen Ende August zu Heuchelheim vor- geschrievenen Geräteübungen wurden stufenweise gtjCkgi und nachgeprüft auf ihre Schwierigkeit. Aus stufenweise gegliederten Pflicht- und Kür­übungen an den Geräten, Frei- und Keulen­übung wird für die Turnerinnen ein Geräte- Siebenkampf gebildet, mit Hinzunahme von Lauf.

Weitsprung unb Vollballweitwurf ein Zehnkampf, für die Süngften unter Wegfall der Kule und des Vollballes ein Achtkampf und schließlich unter Hinzunahme vyn Kugelstoßen ein für alle Stufen offener vvlkst'"'.licher Vierkampf. Hebungen mit einer Ke.le schlossen den inhaltsreichen Hebungs­tag.

Hillers Bekenntnis zum Sport.

Die körperliche Ertüchtigung ist eine Forderung der Selbsterhaltung des durch den Staat vertretenen und geschützten Volkstums..." Hitler:Mein Kampf". Der Sport wird die seiner Bedeutung ent­sprechende Rolle im neuen Deutschland einnehmen. Mit größter Sorgfalt und Berantwortungs- bewußtsein wird von höchsten Regierungsstellen daran gearbeitet, die gewaltige Bewegung der Pflege der Leibesübungen, die das große Sam­melbecken der Sugend und mit ihr der wertvollsten Kräfte der Ration ist, in das Werk des Reuaufbaus der Ration einzuspannen. Pa­rallel der staatlichen, wirtschaftlichen und kultu­rellen Erneuerung Deutschlands im Geiste der nationalen Erhebung wird der Sport über den Rahmen seiner bisherigen Aufgaben der Er­haltung und Förderung der Gesundheit hinaus­gehen und entscheidenden Anteil haben an der Erziehungsarbeit der Sugend im Sinne eines gesunden, gestählten, wahrhaften und Willens­stärken Geschlechtes.

Wie sehr dem Reichskanzler und seinen Mit­arbeitern < die weitgehendste Einbeziehung von Turnen und Sport in den Dienst am Volks­körper am Herzen liegt, beweisen die ersten Maß­nahmen, die getroffen wurden. Dem Reichs­arbeitsminister wurde das Reichskuratorium für Sugendertüchtigung unterstellt, um eine einheit­liche Durchführung der Organisation und des Aufbaues zu gewährleisten und an Stelle eines übersteigerten Derwaltungsapparates eine straffe Führung zu sehen. Es ist selbstver­ständlich, daß Tendenz und Auffassung des Spor­tes den Zielen und Gedanken des neuen, Zeit­geistes unterworfen werden und sich zwangs­läufig einer Hmwandlung unterziehen.

Der Reichskanzler sieht im Sport neben seinen hohen erzieherischen und ethischen Werten eine durchaus nationale Aufgabe.

Erfahrungen und Nutzen eines langsamen Auf­baues des deutschen Sportes werden Grundlage einer Umgestaltung, die den Erfordernissen der Gegenwart und den Parolen des Führers in jeder Hinsicht Rechnung trägt. Die körperliche Ertüch­tigung und Ausbildung bleibt nicht mehr dem Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen überlassen. Sie wird Sache des Staates, der damit die Verant­wortung für die notwendige Stählung des Heran­wachsenden jungen Menschen übernimmt. Bei För­derung des Mannschaftssportes, des Kameradschafts­geistes, des Selbstbewußtseins und -vertrauens, der Ausbildung des Charakters, der Willens- und Ent­schlußkraft, vor allen Dingen des Verantwortungs­gefühls, der Treue und der Disziplin, gilt die Auf­gabe im besonderen Maße der Wehrhaft- machung der deutschen Jugend.

Unter straffer Führung werden die Verbände zur Aufbauarbeit als Glieder dem Ganzen dienen. Ge­meinschaftsarbeit, Breitenarbeit, bilden das klare Ziel der sportlichen Neuorientierung. Die Richt­linien hat der Reichskanzler in seinem Standard­werk klar umrissen. Sie geben das Fundament für die Durchführung eines Sportprogramms, auf dessen Banner die Worte geschrieben sind:

Alle für Einen, Einer für Alle!"

Der Reichskanzler sieht in der körperlichen Er­tüchtigung die erste und wichtige Aufgabe der Er­ziehungsarbeit der Sugend. Heranzüchtung eines kerngesunden Körpers ist oberstes Gesetz. Die ethi­schen Erziehungswerte werden gerade durch die Pflege der Leibesübungen bei richtiger Anwen­dung dem jungen Menschen vermittelt. Dement­sprechend werden Turnen und Sport im Aus­bildungsplan der Schule eine ungleich höhere Be­deutung als bisher erhalten. Die bisherige Heber­wertung allesGeistigen" auf Kosten einer ge­sunden körperlichen Entwicklung hat die katastro­phalen Folgen einer Degeneration gezeigt. Der oberste Grundsatz bleibt:Ein gesunder Geist in einem gesunden Körpe r". Als Vorbild stellt Hitler das griechische Schönheits­ideal hin: Die wunderbare Harmonievon kör­perlicher Schönheit, strahlendem Geist und edel-' ft er Seele".

Auch vom Standpunkt der Volksgesundung und Hygiene und all der damit im engsten Zusam­menhänge stehenden sozialen Probleme, die in der Frage der Entwicklung des kommenden Geschlech­

tes und damit des Bestandes der Ration gipfeln, werden die Ziele der Leibesübungen künftig ge­leitet sein.

von der Schule über die Lehrzeit bis zur Er­füllung der Wehrpflicht wird der Staat das Lrziehungswerk durch körperliche Ausbildung verfolgen und bestimmend beeinflussen.

Selbstverständlich sind diese Forderungen nicht identisch mit einer Hniformierung der Lei­besübungen. D i e Vielseitigkeit des Spornes bleibt erhalten. Rur die Ge­sichtspunkte, unter denen die Leibesübungen ge­trieben werden, sind klar und zweckentsprechend vorgezeichnet, einmal zur Stählung des Körpers, als primäres Moment, dann zur Pflege des Cha­rakters und Willens als ethisches Moment, und drittens zur Wehrhaftmachung unserer Sugend als nationales Moment.

Diese neue Marschroute wird verfolgt von einer einheitlichen, zentralen Führung, einer Führung, die vom Geiste der Sbee, von ihren hohen Zie­len, von dem Verantwortungsbewußtsein, dem Volksganzen gegenüber durchdrungen ist, und die mit beiden Füßen auf dem Boden der nationalen Erneuerung steht. Der Reichskanzler selbst, der als Freund und Förderer des Motor- insbeson­dere Automobilsportes für dessen Ziele eintritt, und fortschrittliche Reuerungen durchsetzt, sprach sich in besonderer Würdigung der ethischen Mo­mente des Sportes für das Boxen aus, das er als den männlichen Sdealsport bezeichnet,der, wie keiner, den Angriffsgeist in gleichem Maße fördert, blitzschnell Entschlußkraft verlangt, den Körper zu stählerner Geschmeidigkeit erzieht."

K. H. K.

Wiktschafi.

Krankfurier Abendbörse gut behauptet

Frankfurt a. M., 27. April. Zu Beginn des Abendbörsenverkehrs gelangten heute verhältnis­mäßig viele Werte zur amtlichen Rotiz, da wieder kleine Kundenorders vorlcgm. Die Hm- sahtätigkeit nahm allerdings keine lebhafteren Formen an. Sn der Hauptsache richtete sich das Snteresse wieder auf den Montanmarkt. Sm Verlaufe ließ das Geschäft dann stark nach, - da die Kulisse kaum Hnternehmungslust zeigte. Die freundliche Grund st imrnung ver­mochte sich jedoch zu behaupten, und das Kurs­niveau lag gegen den Berliner Schluß gut be­hauptet. Rur vereinzelt waren kleine Abbröcke­lungen um Bruchteile eines Prozentes festzu­stellen, denen jedoch auch wieder Erhöhungen im gleichen Ausmaß gegenüberstanden, vor allem bei Schiffahrtswerten. Am Kassamarkt zeigte sich weiteres Snteresse für Brauereiaktien, von denen Hessische Herkules mit 67,5 Prozent um 3 Prozent, Schöfferhof-Dinding mit 167 um ebenfalls 3 Prozent und Werger Worms mit 69,5 um 3,5 Prozent anzogen.

Am Rentenma rkt blieben deutsche An­leihen und Reichsschuldbuchforderungen gehalten, allerdings hatte es den Anschein, als ob hier immer noch etwas Angebot vorläge. Goldpfand­briefe kamen vereinzelt etwas schwächer zur Rotiz. Die Hmsähe waren denkbar gering. Reubesitz­anleihe 13,r0, Altbesitzanleihe 72, Schutzgebiets­anleihe 8,C0. öprozentige Stahlverein 72,50, 6pro- zentige Franks. Hyp.-Bank-Gold (Reihe 1 bis!0) 87/.0, 5,5prozentige do. Liquidation 89,90, Reichs­bank 135,C0, Buderus 76,50, Gelsenkirchen 69 bis 69.50, Harpener 106,25, Kali Westeregeln 145,50, Klöcknerwerke 67, Mannesmann 77,50 bis 77,40, Rheinstahl 94, Stahlverein 46,75, Aku 34;10 bis 34,25, AEG. 28,C0, Bekula 112.75, Deutsche Lino­leum 44,50, SG.-Farben 145,25, Gesfürel 96.75, Lahmeyer 132, Schuckert 103, Siemens 165, Ha- Pag 19,50 bis 19,90, Lloyd 20,50 bis 20,60.

Bornotizen.

Tageskalender für Freitag: Ober­hessischer Kunstoerein, Turmhaus am Brandplatz, 15 bis 17 Uhr, große Frühjahrs-Ausstellung. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Wenn die Liebe. Mode macht". Astoria-Lichtspiele, Seltersweq: Schritt und Tritt".

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2TI.

Banknoten.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdtskont 4 v. H Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frantsu

i a. M.

Berlin

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Frankfurt a.M.

Äerlin

Echluß- kurs

Abend- befrfe

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Schluß!. Mittag« börsc

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Mittag»

Schluß« kurö

Schluß! Abend« börf«

Schluß« hird

Schluß!. Miilag«

'Datum

26.4.

27.4.

26.4.

27.4-

Datum

26.4.

27.4.

26.4.

27.4.

Datum

26.4.

27.4.

26.4.

27.4.

6% e(jem.7% Dl.Reichöanl. v. 1929

5y-% Doung-Anleihe von 1930 ..

85,4

99,9

82,5

85,2

97,4

82,5

85

97,5

81,65

85

97__

Hamburg.Amerita.Paket .....

Hambu^g-Südam. Dampfschiff.

20

19,9

19,9

42

19 5

38,5

Bereinigte Stahlwerke.....

Ctaoi Minen ............

... 0

... 0

46

19,5

46,75

45,9

19,13

46,5

19,13

Deutsche Anl.-Ablöl.-Schulv - mli

Hansa Dampfschiff...........

33

33

Kaliwerke Aschersleben.....

... 6

144,5

145,5

145

145

2tuslof.-31editen .........

73

72

13,2

73,2

13,35

72

13,05

Norddeutscher Lloyd .........

A G. für Verkehrswesen Mt. ..

20,4

29,65

20,5

20

Kaliwerke Westeregeln.....

... 6

146

204,5

145,5

204

146,5

204,5

146,25

203,5

Desai, ohne Auslof.-Rechte......

13,4

51,25

51,65

51,4

51,5

Kaliwerke SalzdetfurH ....

... 9

6% ebem. 8% Hess. SoUsftaat 1929

Berliner Handelsgesellschaft.... 4

96,25

96,25

96

lrückzahlb 102%) ....

83

83

83,75

Commerz, und Privat-Bank... 0 Deutsche Bank und Disconko-

53

52,5

52,75

52,75

Oberhelsen Provinz. Anleihe

F G. Farben-Industrtc ....

Auslos.-Rechten ........

70

Eejellschast................o

Dresdner Bank.............. o

67

67

67

67

61,25

136

... ?

142,75

145,25

142,25

145

Deutsch? Komm. Sammelab l.9In leihe Serie! mit Auölos.-Rechten 6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Banl

61 137,25

61,25

135,5

61,25

137,65

Gdicltieanftalt............

...10

173

59

173,5

60

67,25

67,25

Reichsbank .......... i

Goldschmidt .............

... 0

58,75

53,25

60,5

53,5

67

67

RütgerSwerke............

... 0

52,9

53,4

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 6% ehern. 7% Franll Hyp.-Banl

Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936

87,5

87,25

A.E.G.................... o

9,25 89

28,5

92

28,9

90,5

28,65

92

Metällgeiellschaft..........

... 0

37.75

38

37,5

37,25

87

86,75

Elektr. Lleferungsgesellschast... 5

5%% ehem. 4'/2% Franks. Hyp. Bank-Ligu.-Psandbriese .....

6/,% ehem. 4y2% Rheinische Hyp.-Bank-Liau.-Goldpfe.....

6% ehem. 8% Pr. Landespfand briefanftalt, Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landespfand briesansialt, Pfandbriefe R. 10

89,9

89,75

90,25

89,25

-

Licht und Kraft ... ........g

Felten & Guilleaume ........o

Gesellschaft für Elektrische Unter, nehmungen .............. 4

Rheinische Elektrizität ........6

106

68

93,5

94,5

106,5

67,5

96,75

93,5

105,9

67,25

93,5 °4,75

107

67,9

96,75

Philipp Holzmann........

Zementwerk Heidelberg ... Cementwerk Karlstadt......

Wayß & Frevtag .........

... 0 ... 4 ... O ... 0

56,5 72

72,

55,75

74

73

56,75

56

93,25

89,5

Schuckert L Co.......... 0

105,5

162,5

130

108

165

132

104,75

163,5

130

107

165,5

132

89

Clemens & Halske...........<>

89,75

89,5

Lahmeyer L Co..............10

Schultheis Payenhofer.....

... 0

-

_

133,25

139

4% Oesterretchische Goldrente.... 4,20% Oesterreichische Cilberrenke 4% Ungarische Goldrente .....

4% Ungarische Siaatsrente v. 1910 <y2% desgl. von 1913 ........

6% abgest. Goldmepkaner von 99

Üllu (Mgemeine Kunstseide)

... 0

38

34,25

37,5

34 13

14,2

Buderus .................. 0

75,5 117,75 68,75 104,25

76,5 118,75

69.5 106,25

75,5

118,4

68,5

103,75

Bemberg ............

... 0

50,5

48

*

1,15

1,2

Deutsche Erdöl ..............

118,65

69

106,25

Zellstosi Waldhos .........

... 0

54

53,75

53,9 25,75 114,13

34

45

-

Gelsenkirchener...... ö

Harpener .................. y

Hoelch EisenKSln-Neueilen.. 0

Zellstoss Aschaffenburg ....

Dessauer Gas ...........

Daimler Motoren.........

... 0

... 7

... 0

"26

34,5

10.5

25

34,25

44,5

26,13 112,75

34,75

41.75

48,25

26,25

7,5

' 8

7?

8

178

118

*5,5

178

118

67

76,75

78,25

174,5

118,9

65,75

Deutsche Linoleum .......

... 0

4% Türkische Zoll anleihe von 1911

*%-£ütt, f Bagdadbahn-Anleihe

5,65

5,65

5,65

5,5

5,7

5,65

5,7

5,5

5,6

5,5

5,55

5,4

5,6

5.75

5,6

5,25

Ilse Bergbau Genüsse........7

Slotknerwerke ............0

117,9

65,13

Orenstein & Koppel.......

Leonhard Tietz...........

... 0

... 6

26

26

49

25,25

4% besgl. Serie II ............

Mannesmann.Röhren........ 0

Mansselder Bergbau.........0

Oberschles. KokSwerke.........0

76

77,5

76

77,65

148.75

150

6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

31

30 80,75 46,4 208,25

29

81,5

47,25

208

4t4A>Rumän.vereinh.Rcnieo.l913

9,9

9,75

9,75

9,55

Phönir Bergbau .. ..........ö

Krtyner ................

Mainkrastwerke Höchst a.M.

4% Rumänische vereinh. Rente ..

8%% «Hotelier...............

4,7

4,55

27,5

4,5

27,5

4,4

27,9

Rheinische Braunkohlen ......10

209

91,5

94

32,75

73,5

32,75 I 73,5

32^5

32

92

93,9

Süddeutscher Zucker ......

.. e|

175

175

26. April

27. Apt i,

Amtliche .Notierung

Amtliche Jiotierunn

Geld

Erie

Geld

Arie

Helsingiors..

Wien......

6,424

6,436

6,394

6,406

45,45

45,55

45,45

45,55

^Ttlß

12,70

12,72

12,70

12,72

Budapest ...

Sofia......

3,047

3,053

3,047

3,053

Holland ....

171,33

171,67

170,58

170,92

OSlo ......

74,18

74,32

73,53

73,67

Kopenhagen.

64,69

64.81

64,24

64,36

Stockholm...

75,17

75,33

74,53

74,67

London .....

14,48

14,52

14,40

14,44

Buenos Aires

0,853

0,857

0,853

0,857

Neugork ....

3,846

3,854

3,846

3,854

«rüffel.....

59,19

59,31

58,99

59,11

Italien.....

22,08

22,12

21,98

22,02

Paris.....

16,64

16,68

16,62

16,66

Schweiz...

82,17

82,33

81,67

81,83

Spanien....

36,36

36,44

83,33

36,16

36,24

Tan,,ig-----

83,17

82,92

83,08

Japan......

0,899

0,901

0,899

0,901

Rio de Ian.

0,239

0,241

0,239

0,241

Yugoflawien Lissabon....

5,195

13,29

5,205

13,31

5,195

13,09

5,205

13,11

»erlin, 27-April

Geld

Aries

Amertlanifche Roten..............

3,80 58,83 63,87 14,36 16,58

170,21 21,91 73J5

2,46 74,35 81,49 36,03

3,12 59,07 64,13 14,42 16,64

170.19 21,99 73,65

2,48 74,65 81,81 36,17

Belgische Roten..................

Dänische Roten .................

Englische Roten .................

Französische Roten...............

Holländische Roten...............

Italienische Roten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Roten...............

Schweizer Noten.................

Spanische Rote».................

Ungarische Ästen ................

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Aus WM Lolksausklärung boten wir den Dr. Goebbels.

Die Regierung de lution hat der11. - nationalen J» mit zum Ausdruck br

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Der Warzismr den. Die Organisatii ses sind zerschlag« oder gar Volks- un gründen haben wir turbedrohende w i s m u s geführt.

Der Marxismus mi schen Arbeit ein De den konnte. Die Standesdünkel rour das Volk mied

Aun stehen wir vot wortungsvollen 2li deutsche Arbeit den zurückzusühren, r e ch t i g t e s G l i e d die Lolksgemeinf

Do ehedem marrist da werden wir uns m Do einft die Maschine KMcler knatterten, da nalen Frieden Drescheschlagen. ödenMaterialis len wir, fußend auf b, resAoltes auf F 3tot, in einem ne die

nationale verbunden u'"d Berufe }u einer Metern Volke und

fi Lret die Art Arbeiter! Stirn der un fcMflug, der - der (Seid d7r^"°

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