Der Tag der nationalen Arbeit.
Gestern abend fand im Sitzungssaal des Stadthauses, Bergstraße, eine Besprechung über den Tag der Nationalen Arbeit am 1. Mai statt, die insbesondere der Organisation des F e st - zuges galt. Zu dieser Besprechung waren von der Kreisleitung der NSDAP, die Gießener Vereine und Organisationen eingeladen. Insgesamt 81 Vereinigungen der verschiedensten Art waren vertreten.
Im Auftrag der Kreisleitung der NSDAP, begrüßte Herr H o p f e n m ü l l e r die Teilnehmer und leitete die Sitzung. In seinen einleitenden Bemerkungen wies er eindringlich auf den Sinn des Tagesder Nationalen Arbeit hin, betonte, daß es notwendig sei, daß der Verein an sich, soweit er nicht berussständische Gliederung sei, sich unterordnen müsse, da an diesem Tage nicht die Organisation im Vordergrund" stehe, sondern der berufs- st ä n d i s ch e Mensch. In diesem Sinne würden die Vereine (Sportvereine, Militärvereine, politische Verbände usw.) gebeten, ihre Mitglieder nicht hinter ihrer Fahne vereinigen zu wollen, sondern sie in den Berufsgruppen zu belassen und den Verein als solchen nur mit einer Fahnengruppe in Erscheinung treten zu lassen. Der Tag unterscheide sich wesentlich von früheren Feiern, er habe lediglich den besonderen Zweck, den Z u s a m ine n s ch l u ß aller Arbeitenden in Erscheinung treten zu lassen.
Soweit es möglich ist, sollen die Teilnehmer des Festzuges in ihrer Arbeitskleidung erscheinen, in Berufsgruppen marschieren, und sofern eine geschlossene Beteiligung eines Betriebes angängig erscheint, in dieser Form dabei sein.
Nach diesen grundlegenden Ausführungen wurden in Frage und Antwort verschiedene spezielle Punkte, soweit sie die Beteiligung einzelner und besonders gearteter Organisationen betrafen, geklärt. So sollen z. B. Angestellte kleiner Betri e b e in der Angestelltengruppe marschieren, U n - organisierte sich ebenfalls je nach ihrer Zugehörigkeit der Angestellten- oder der Arbeitergruppe einfügen; Meister und Geschäftsinhaber sollen durch gemeinsamen Marsch mit ihren Ange st eilten und Arbeitern die wirtschaftliche und geistige Verbundenheit bekunden. Verschiedene Innungen erklärten sich bereit, durch besonders ausgestattete Wagen zur Belebung des Festzuges beizutragen. Reichsbahn, Beamtenschaft usw. sollen jeweils gemeinschaftlich marschieren usw. Die Sportvereine werden, sofern es die Witterung gestattet, im Dreß marschieren. Die Fahnengruppen, z. B. der Sportvereine, der Militärvereine usw. sollen nicht stärker als fünf Monn sein, Stahlhelmer und SA. sollen soweit ihre Mitglieder in Betriebsgemeinschaft marschieren können, in Uniform bei den Betrieben sein. Die Freiwillige Sanitätskolonne wird auch diesmal wieder den Sanitätsdienst übernehmen. Die Feuerwehren nehmen geschlossen teil. Noch manche derartige, ins einzelne gehende Frage wurde in der Aussprache geklärt.
Der Festzug wird in Vierer-Reihen marschieren.
Er bewegt sich voraussichtlich — mit gering
fügigen Abänderungen — durch die gleichen Straßen wie der Fackelzug. der aus Anlaß der feierlichen Eröffnung des neuen Reichstages in
unserer Stadt veranstaltet wurde.
Die Straßenbahn wird während der Zeit, da der Festzug unterwegs ist, nicht fahren. Im Zuge werden verschiedene Musikkapellen mitmarschieren. Neben den Fahnen der Vereinigungen sollen Natürlich auch die Fahnen des neuen Deutschland im Festzuge mitgeführt werden.
Die Straßen und der Zeitpunkt der Aufstellung des Festzuges, sowie die Straßen, durch die sich der Zug bewegen wird, werden noch in genauen Einzelheiten von der Kreisleitung der NSDAP, bekanntgegeben. In weiteren Veröffentlichungen wird den teilnehmenden Organisationen auch die Zugordnung bekanntgegeben werden, so daß sich jedermann und jede Vereinigung reibungslos dem Festzug eingliedern kann.
Man rechnet mit einer Teilnahme von insgesamt 8000 bis 10 000 Menschen.
Unter den gegebenen Voraussetzungen dürfte sich der Festzug aus Anlaß des Tages der Nationalen Arbeit, wie die gesamte Veranstaltung überhaupt, zu einem hier noch nie erlebten Ereignis gestalten. Oer Hessische Beamtenbund am 1. Mai
Das LandeskartellHesfen desDeut- schen Beamtenbundes erläßt an alle Verbände der Reichs-, Staats- und Gemeindebeamtenschaft folgende Führer-Rach richt:
Der 1. M a i i-ft jetzt in Deutschland der Ehrentag des Deutschen Arbeiters. Dieser Tag steht nun nicht mehr unter dem Zeichen volkszerstörender Klassenkampfhehe, sondern er steht im Dienste der Volksgemeinschaft.
Es ist Ehrenpflicht aller Beamten, immer, aber namentlich an diesem Tage die innige Verbundenheit mit jedem arbeitenden Menschen in Deutschland zum Ausdruck zu bringen.
Sn Berlin wird eine Feier stattfinden, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat. Der Führer, der Volkskanzler wird zur deutschen Arbeiterschaft sprechen und die Richtlinien ausgeben für das erste Sahr des Vierjahresplans. Die wunderbare Gestaltung dieser Berliner Feier ist den Amtsgenossen durch die Veröffentlichung der letzten Tage bekannt, und Tausende und Abertausende von Beamten werden sie am Rundfunk miterleben.
Die Kundgebung wird ergänzt durch Feiern aller Landesregierungen. Flaggenschmuck, Birkengrün und Frühlingsblumen werden den festlichen Gedanken der Ehrung der Arbeit eindringlich bekräftigen.
Wir halten es für selbstverständlich, daß alle Beamten ohne Ausnahme innerlich und äußerlich an dieser Feier teilnehmen, daß die einzelnen, sowie die Verbände die örtlichen Kundgebungen in jeder Weise unterstützen und fördern.
Der Arbeiter der Stirn wird zeigen, daß er den Arbeiter der Faust als deutschen Bruder achtet und ehrt.
SJlxfport
Lsmorganisation im Studentensport.
Sn einem Rundschreiben an alle Turn- und Sportverbände gibt das Amt für Leibesübungen der Deutschen Studentenschaft bekannt, daß mit der Einführung des neuen Studentenrechts die bisherige Zentrale des Studentensports, das Turn- und Sportamt der deutschen Studenten, aufgehört hat, zu bestehen und der studentische Leibesübungsbetrieb in die Deutsche Studentenschaft zurückgegliedert worden ist. Alle Aufgaben, die bisher dem Turn- und Sportamt oblagen, hat das Amt für Leibesübungen der Deutschen Studentenschaft übernommen. Diese Regelung ist nur eine vorläufige, da für die nächste Zeit noch eine völlige Hrnorganisation auch der betreffenden Aemter an den einzelnen Hochschulen und der Kreisämter geplant ist.
Krauenturnen
im Gauverband Hessen OT.
Der Hebungstag in der Halle des Reichsbahn- Turn- und Sportvereins zu Gießen begann mit einer Morgenfeier, die die Leiterin Luise Schwarz, Friedberg, nach gemeinsamen Liedern und einem erhebenden „Wort zum Sonntag" aus- klingen ließ: „Mag auch der Mann die neuen Seiten bauen, es steht und fällt ein Volk mit
seinen Frauen." Rach einigen von Gauoberturnwart Rudolf Paul, Gießen, geleiteten auflockernden Hebungen aus dem Gebiet der Körperschule übernahm der Abteilungsleiter Heinrich Schneider, Wetzlar, das ihm vom Gauturntag einstimmig übertragene Amt des ©aufrauenturn» wartes mit einem begeisterten „®ut Heil" auf Volk und Vaterland, in das die 120 Vertreterlinnen) von über 50 Gauabteilungen freudig einstimmten. Zunächst entwickelte der neue Führer die auch für die Gauveranstaltungen übernommenen allgemeinen Freiübungen der Turnerinnen für das Deutsche Turnfest in Stuttgart, öie in vier Gruppen zu je drei Hebungen unter eigener Musik rhythmisch wirkungsvolle Massenbilder zur Ausprägung bringen. Zwischendurch baute Luise Schwarz den großen Stuttgarter Chorfesttanz auf, der den Gemeinschaftsgedanken in drei plastischen Hebungsgruppen zu einem Erlebnis werden läßt.
Arn Rachmittag setzte sich die Hebungsfolge fort mit der Stuttgarter Sondervorführung der Turnerinnen des Mittelrheinkreises. Unter dem Leitsatz: „Aus dem turnerischen Alltagsleben" beginnt sie mit Gesellschaftsübungen zu Dreien aus der Körperschule im Wechsel mit Hüpfübungen und zeigt in Gruppen aufgelöst gleichzeitig ein Leistungsturnen am Pferd, ein Bodenturnen und
ein Turnspkel. Die für bas 13. Gau-Frauen- toe't-'rnen Ende August zu Heuchelheim vor- geschrievenen Geräteübungen wurden stufenweise gtjCkgi und nachgeprüft auf ihre Schwierigkeit. Aus stufenweise gegliederten Pflicht- und Kürübungen an den Geräten, Frei- und Keulenübung wird für die Turnerinnen ein Geräte- Siebenkampf gebildet, mit Hinzunahme von Lauf.
Weitsprung unb Vollballweitwurf ein Zehnkampf, für die Süngften unter Wegfall der Kule und des Vollballes ein Achtkampf und schließlich unter Hinzunahme vyn Kugelstoßen ein für alle Stufen offener vvlkst'"'.licher Vierkampf. Hebungen mit einer Ke.le schlossen den inhaltsreichen Hebungstag.
Hillers Bekenntnis zum Sport.
„Die körperliche Ertüchtigung ist eine Forderung der Selbsterhaltung des durch den Staat vertretenen und geschützten Volkstums..." Hitler: „Mein Kampf". Der Sport wird die seiner Bedeutung entsprechende Rolle im neuen Deutschland einnehmen. Mit größter Sorgfalt und Berantwortungs- bewußtsein wird von höchsten Regierungsstellen daran gearbeitet, die gewaltige Bewegung der Pflege der Leibesübungen, die das große Sammelbecken der Sugend und mit ihr der wertvollsten Kräfte der Ration ist, in das Werk des Reuaufbaus der Ration einzuspannen. Parallel der staatlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Erneuerung Deutschlands im Geiste der nationalen Erhebung wird der Sport über den Rahmen seiner bisherigen Aufgaben der Erhaltung und Förderung der Gesundheit hinausgehen und entscheidenden Anteil haben an der Erziehungsarbeit der Sugend im Sinne eines gesunden, gestählten, wahrhaften und Willensstärken Geschlechtes.
Wie sehr dem Reichskanzler und seinen Mitarbeitern < die weitgehendste Einbeziehung von Turnen und Sport in den Dienst am Volkskörper am Herzen liegt, beweisen die ersten Maßnahmen, die getroffen wurden. Dem Reichsarbeitsminister wurde das Reichskuratorium für Sugendertüchtigung unterstellt, um eine einheitliche Durchführung der Organisation und des Aufbaues zu gewährleisten und an Stelle eines übersteigerten Derwaltungsapparates eine straffe Führung zu sehen. Es ist selbstverständlich, daß Tendenz und Auffassung des Sportes den Zielen und Gedanken des neuen, Zeitgeistes unterworfen werden und sich zwangsläufig einer Hmwandlung unterziehen.
Der Reichskanzler sieht im Sport neben seinen hohen erzieherischen und ethischen Werten eine durchaus nationale Aufgabe.
Erfahrungen und Nutzen eines langsamen Aufbaues des deutschen Sportes werden Grundlage einer Umgestaltung, die den Erfordernissen der Gegenwart und den Parolen des Führers in jeder Hinsicht Rechnung trägt. Die körperliche Ertüchtigung und Ausbildung bleibt nicht mehr dem Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen überlassen. Sie wird Sache des Staates, der damit die Verantwortung für die notwendige Stählung des Heranwachsenden jungen Menschen übernimmt. Bei Förderung des Mannschaftssportes, des Kameradschaftsgeistes, des Selbstbewußtseins und -vertrauens, der Ausbildung des Charakters, der Willens- und Entschlußkraft, vor allen Dingen des Verantwortungsgefühls, der Treue und der Disziplin, gilt die Aufgabe im besonderen Maße der Wehrhaft- machung der deutschen Jugend.
Unter straffer Führung werden die Verbände zur Aufbauarbeit als Glieder dem Ganzen dienen. Gemeinschaftsarbeit, Breitenarbeit, bilden das klare Ziel der sportlichen Neuorientierung. Die Richtlinien hat der Reichskanzler in seinem Standardwerk klar umrissen. Sie geben das Fundament für die Durchführung eines Sportprogramms, auf dessen Banner die Worte geschrieben sind:
„Alle für Einen, Einer für Alle!"
Der Reichskanzler sieht in der körperlichen Ertüchtigung die erste und wichtige Aufgabe der Erziehungsarbeit der Sugend. Heranzüchtung eines kerngesunden Körpers ist oberstes Gesetz. Die ethischen Erziehungswerte werden gerade durch die Pflege der Leibesübungen bei richtiger Anwendung dem jungen Menschen vermittelt. Dementsprechend werden Turnen und Sport im Ausbildungsplan der Schule eine ungleich höhere Bedeutung als bisher erhalten. Die bisherige Heberwertung alles „Geistigen" auf Kosten einer gesunden körperlichen Entwicklung hat die katastrophalen Folgen einer Degeneration gezeigt. Der oberste Grundsatz bleibt: „Ein gesunder Geist in einem gesunden Körpe r". Als Vorbild stellt Hitler das griechische Schönheitsideal hin: Die wunderbare Harmonie „von körperlicher Schönheit, strahlendem Geist und edel-' ft er Seele".
Auch vom Standpunkt der Volksgesundung und Hygiene und all der damit im engsten Zusammenhänge stehenden sozialen Probleme, die in der Frage der Entwicklung des kommenden Geschlech
tes und damit des Bestandes der Ration gipfeln, werden die Ziele der Leibesübungen künftig geleitet sein.
von der Schule über die Lehrzeit bis zur Erfüllung der Wehrpflicht wird der Staat das Lrziehungswerk durch körperliche Ausbildung verfolgen und bestimmend beeinflussen.
Selbstverständlich sind diese Forderungen nicht identisch mit einer Hniformierung der Leibesübungen. D i e Vielseitigkeit des Spornes bleibt erhalten. Rur die Gesichtspunkte, unter denen die Leibesübungen getrieben werden, sind klar und zweckentsprechend vorgezeichnet, einmal zur Stählung des Körpers, als primäres Moment, dann zur Pflege des Charakters und Willens als ethisches Moment, und drittens zur Wehrhaftmachung unserer Sugend als nationales Moment.
Diese neue Marschroute wird verfolgt von einer einheitlichen, zentralen Führung, einer Führung, die vom Geiste der Sbee, von ihren hohen Zielen, von dem Verantwortungsbewußtsein, dem Volksganzen gegenüber durchdrungen ist, und die mit beiden Füßen auf dem Boden der nationalen Erneuerung steht. Der Reichskanzler selbst, der als Freund und Förderer des Motor- insbesondere Automobilsportes für dessen Ziele eintritt, und fortschrittliche Reuerungen durchsetzt, sprach sich in besonderer Würdigung der ethischen Momente des Sportes für das Boxen aus, das er als den männlichen Sdealsport bezeichnet, „der, wie keiner, den Angriffsgeist in gleichem Maße fördert, blitzschnell Entschlußkraft verlangt, den Körper zu stählerner Geschmeidigkeit erzieht."
K. H. K.
Wiktschafi.
Krankfurier Abendbörse gut behauptet
Frankfurt a. M., 27. April. Zu Beginn des Abendbörsenverkehrs gelangten heute verhältnismäßig viele Werte zur amtlichen Rotiz, da wieder kleine Kundenorders vorlcgm. Die Hm- sahtätigkeit nahm allerdings keine lebhafteren Formen an. Sn der Hauptsache richtete sich das Snteresse wieder auf den Montanmarkt. Sm Verlaufe ließ das Geschäft dann stark nach, - da die Kulisse kaum Hnternehmungslust zeigte. Die freundliche Grund st imrnung vermochte sich jedoch zu behaupten, und das Kursniveau lag gegen den Berliner Schluß gut behauptet. Rur vereinzelt waren kleine Abbröckelungen um Bruchteile eines Prozentes festzustellen, denen jedoch auch wieder Erhöhungen im gleichen Ausmaß gegenüberstanden, vor allem bei Schiffahrtswerten. Am Kassamarkt zeigte sich weiteres Snteresse für Brauereiaktien, von denen Hessische Herkules mit 67,5 Prozent um 3 Prozent, Schöfferhof-Dinding mit 167 um ebenfalls 3 Prozent und Werger Worms mit 69,5 um 3,5 Prozent anzogen.
Am Rentenma rkt blieben deutsche Anleihen und Reichsschuldbuchforderungen gehalten, allerdings hatte es den Anschein, als ob hier immer noch etwas Angebot vorläge. Goldpfandbriefe kamen vereinzelt etwas schwächer zur Rotiz. Die Hmsähe waren denkbar gering. Reubesitzanleihe 13,r0, Altbesitzanleihe 72, Schutzgebietsanleihe 8,C0. öprozentige Stahlverein 72,50, 6pro- zentige Franks. Hyp.-Bank-Gold (Reihe 1 bis!0) 87/.0, 5,5prozentige do. Liquidation 89,90, Reichsbank 135,C0, Buderus 76,50, Gelsenkirchen 69 bis 69.50, Harpener 106,25, Kali Westeregeln 145,50, Klöcknerwerke 67, Mannesmann 77,50 bis 77,40, Rheinstahl 94, Stahlverein 46,75, Aku 34;10 bis 34,25, AEG. 28,C0, Bekula 112.75, Deutsche Linoleum 44,50, SG.-Farben 145,25, Gesfürel 96.75, Lahmeyer 132, Schuckert 103, Siemens 165, Ha- Pag 19,50 bis 19,90, Lloyd 20,50 bis 20,60.
Bornotizen.
— Tageskalender für Freitag: Oberhessischer Kunstoerein, Turmhaus am Brandplatz, 15 bis 17 Uhr, große Frühjahrs-Ausstellung. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Wenn die Liebe. Mode macht". — Astoria-Lichtspiele, Seltersweq: „Schritt und Tritt".
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 2TI.
Banknoten.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdtskont 4 v. H Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frantsu
i a. M.
Berlin
lyrannun a. Di
äcrlm
Frankfurt a.M.
Äerlin
Echluß- kurs
Abend- befrfe
Schluß- lurs
Schluß!. Mittag« börsc
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Schluß!
Mittag»
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Schluß! Abend« börf«
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Schluß!. Miilag«
'Datum
26.4.
27.4.
26.4.
27.4-
Datum
26.4.
27.4.
26.4.
27.4.
Datum
26.4.
27.4.
26.4.
27.4.
6% e(jem.7% Dl.Reichöanl. v. 1929
5y-% Doung-Anleihe von 1930 ..
85,4
99,9
82,5
85,2
97,4
82,5
85
97,5
81,65
85
97__
Hamburg.Amerita.Paket .....
Hambu^g-Südam. Dampfschiff.
20
19,9
19,9
42
19 5
38,5
Bereinigte Stahlwerke.....
Ctaoi Minen ............
... 0
... 0
46
19,5
46,75
45,9
19,13
46,5
19,13
Deutsche Anl.-Ablöl.-Schulv - mli
Hansa Dampfschiff...........
—
—
33
33
Kaliwerke Aschersleben.....
... 6
144,5
145,5
145
145
2tuslof.-31editen .........
73
72
13,2
73,2
13,35
72
13,05
Norddeutscher Lloyd .........
A G. für Verkehrswesen Mt. ..
20,4
29,65
20,5
20
Kaliwerke Westeregeln.....
... 6
146
204,5
145,5
204
146,5
204,5
146,25
203,5
Desai, ohne Auslof.-Rechte......
13,4
51,25
51,65
51,4
51,5
Kaliwerke SalzdetfurH ....
... 9
6% ebem. 8% Hess. SoUsftaat 1929
Berliner Handelsgesellschaft.... 4
96,25
96,25
96
lrückzahlb 102%) ....
83
83
83,75
Commerz, und Privat-Bank... 0 Deutsche Bank und Disconko-
53
52,5
52,75
52,75
Oberhelsen Provinz. Anleihe mü
F G. Farben-Industrtc ....
Auslos.-Rechten ........
70
Eejellschast................o
Dresdner Bank.............. o
67
67
67
67
61,25
136
... ?
142,75
145,25
142,25
145
Deutsch? Komm. Sammelab l.9In leihe Serie! mit Auölos.-Rechten 6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Banl
61 137,25
61,25
135,5
61,25
137,65
Gdicltieanftalt............
...10
173
59
173,5
60
67,25
67,25
Reichsbank .......... i
Goldschmidt .............
... 0
58,75
53,25
60,5
53,5
67
67
RütgerSwerke............
... 0
52,9
53,4
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 6% ehern. 7% Franll Hyp.-Banl
Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936
87,5
87,25
—
—
A.E.G.................... o
•9,25 89
28,5
92
28,9
90,5
28,65
92
Metällgeiellschaft..........
... 0
37.75
38
37,5
37,25
87
86,75
Elektr. Lleferungsgesellschast... 5
5%% ehem. 4'/2% Franks. Hyp. Bank-Ligu.-Psandbriese .....
6’/,% ehem. 4y2% Rheinische Hyp.-Bank-Liau.-Goldpfe.....
6% ehem. 8% Pr. Landespfand briefanftalt, Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landespfand briesansialt, Pfandbriefe R. 10
89,9
89,75
90,25
89,25
-
—
Licht und Kraft ... ........g
Felten & Guilleaume ........o
Gesellschaft für Elektrische Unter, nehmungen .............. 4
Rheinische Elektrizität ........6
106
68
93,5
94,5
106,5
67,5
96,75
93,5
105,9
67,25
93,5 °4,75
107
67,9
96,75
Philipp Holzmann........
Zementwerk Heidelberg ... Cementwerk Karlstadt......
Wayß & Frevtag .........
... 0 ... 4 ... O ... 0
56,5 72
72,
55,75
74
73
56,75
56
93,25
89,5
Schuckert L Co.......... 0
105,5
162,5
130
108
165
132
104,75
163,5
130
107
165,5
132
89
Clemens & Halske...........<>
89,75
89,5
Lahmeyer L Co..............10
Schultheis Payenhofer.....
—
... 0
—-
_
133,25
139
4% Oesterretchische Goldrente.... 4,20% Oesterreichische Cilberrenke 4% Ungarische Goldrente .....
4% Ungarische Siaatsrente v. 1910 <y2% desgl. von 1913 ........
6% abgest. Goldmepkaner von 99
Üllu (Mgemeine Kunstseide)
... 0
38
34,25
37,5
34 13
—
—
14,2
——
Buderus .................. 0
75,5 117,75 68,75 104,25
76,5 118,75
69.5 106,25
75,5
118,4
68,5
103,75
Bemberg ............
... 0
50,5
48
*■—
—
1,15
1,2
Deutsche Erdöl ..............
118,65
69
106,25
Zellstosi Waldhos .........
... 0
54
—
53,75
53,9 25,75 114,13
34
45
—
-
Gelsenkirchener...... ö
Harpener .................. y
Hoelch Eisen—KSln-Neueilen.. 0
Zellstoss Aschaffenburg ....
Dessauer Gas ...........
Daimler Motoren.........
... 0
... 7
... 0
"26
34,5
10.5
25
34,25
44,5
26,13 112,75
34,75
41.75
48,25
26,25
7,5
' 8
7?
8
178
118
*5,5
178
118
67
76,75
78,25
174,5
118,9
65,75
Deutsche Linoleum .......
... 0
4% Türkische Zoll anleihe von 1911
*%-£ütt, f Bagdadbahn-Anleihe
5,65
5,65
5,65
5,5
5,7
5,65
5,7
5,5
5,6
5,5
5,55
5,4
5,6
5.75
5,6
5,25
Ilse Bergbau Genüsse........7
Slotknerwerke ............0
117,9
65,13
Orenstein & Koppel.......
Leonhard Tietz...........
... 0
... 6
26
26
49
25,25
4% besgl. Serie II ............
Mannesmann.Röhren........ 0
Mansselder Bergbau.........0
Oberschles. KokSwerke.........0
76
77,5
76
77,65
—
148.75
150
6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
31
—
30 80,75 46,4 208,25
29
81,5
47,25
208
4t4A>Rumän.vereinh.Rcnieo.l913
9,9
9,75
9,75
9,55
Phönir Bergbau .. ..........ö
Krtyner ................
Mainkrastwerke Höchst a.M.
4% Rumänische vereinh. Rente ..
8%% «Hotelier...............
4,7
4,55
27,5
4,5
27,5
4,4
27,9
Rheinische Braunkohlen ......10
209
91,5
94
32,75
73,5
—
32,75 I 73,5
32^5
32
92
93,9
Süddeutscher Zucker ......
.. e|
175
175
26. April
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Amtliche .Notierung
Amtliche Jiotierunn
Geld
Erie
Geld
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Helsingiors..
Wien......
6,424
6,436
6,394
6,406
45,45
45,55
45,45
45,55
^Ttlß
12,70
12,72
12,70
12,72
Budapest ...
Sofia......
3,047
3,053
3,047
3,053
Holland ....
171,33
171,67
170,58
170,92
OSlo ......
74,18
74,32
73,53
73,67
Kopenhagen.
64,69
64.81
64,24
64,36
Stockholm...
75,17
75,33
74,53
74,67
London .....
14,48
14,52
14,40
14,44
Buenos Aires
0,853
0,857
0,853
0,857
Neugork ....
3,846
3,854
3,846
3,854
«rüffel.....
59,19
59,31
58,99
59,11
Italien.....
22,08
22,12
21,98
22,02
Paris.....
16,64
16,68
16,62
16,66
Schweiz...
82,17
82,33
81,67
81,83
Spanien....
36,36
36,44
83,33
36,16
36,24
Tan,,ig-----
83,17
82,92
83,08
Japan......
0,899
0,901
0,899
0,901
Rio de Ian.
0,239
0,241
0,239
0,241
Yugoflawien Lissabon....
5,195
13,29
5,205
13,31
5,195
13,09
5,205
13,11
»erlin, 27-April
Geld
Aries
Amertlanifche Roten..............
3,80 58,83 63,87 14,36 16,58
170,21 21,91 73J5
2,46 74,35 81,49 36,03
3,12 59,07 64,13 14,42 16,64
170.19 21,99 73,65
2,48 74,65 81,81 36,17
Belgische Roten..................
Dänische Roten .................
Englische Roten .................
Französische Roten...............
Holländische Roten...............
Italienische Roten................
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Roten...............
Schweizer Noten.................
Spanische Rote».................
Ungarische Ästen ................
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Aun stehen wir vot wortungsvollen 2li deutsche Arbeit den zurückzusühren, r e ch t i g t e s G l i e d die Lolksgemeinf
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